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  • Florian Heister im Porträt: „Ein Schritt zurück ist nicht verkehrt“

    Florian Heister im Porträt: „Ein Schritt zurück ist nicht verkehrt“

    Familie Heister ist eine Vussball-Vamilie wie sie im Lehrbuch steht. Die Eltern hatten in jungen Jahren am Bällekicken Gefallen gefunden und als Sohn Florian die Sportart für sich entdeckte, stand sein Vater auch noch auf dem Platz. „Mit fünf Jahren ging ich in den Klub, in dem auch mein Vater spielte“, erinnert sich der heute 24-Jährige an die ersten Jahre in seinem ersten Verein in Neuss zurück. In der Holzheimer Sportgemeinschaft 1920, kurz SG Holzheim, in der seine Eltern heute im Vorstand sitzen, wurde der Grundstein für den Nachwuchskicker gelegt. Doch bald war es vorbei mit der Idylle des Nachbarschaftsvereins. „Borussia Mönchengladbach war aufmerksam geworden auf einen Mannschaftskameraden von mir, letztlich wurde ich dann aber zum Probetraining eingeladen“, weiß Florian Heister noch über den ersten Kontakt zu den Fohlen zu berichten. Als die Zusage kam, konnte sich der Nachwuchsspieler auf die Unterstützung seiner Eltern verlassen. Sie waren für den Wechsel, auch wenn sich das Trainingsgelände in der nächsten Stadt befand.

    Mit neun Jahren begann Heisters Zeit bei Borussia Mönchengladbach. Den hohen Druck, von dem viele Jugendspieler erzählen, verspürte er nicht. „Darüber habe ich nicht nachgedacht. Ich wollte einfach Fußballspielen und es hat Spaß gemacht“, so Heister. So zogen die Jahre bei der Borussia ins Land und auch wenn befreundete Mitspieler den Schritt nicht schafften, stieg der Flügelflitzer immer in die nächsthöhere Jugend auf. Doch mit 15 Jahren verlor der begabte Nachwuchsspieler langsam das Interesse am Leistungssport. „Es begann die Zeit, wo es cool war, mit den Freunden abzuhängen und in die Stadt zu fahren. Ich konnte aber nie dabei sein, denn ich hatte immer Training“, erinnert sich 1,74 Meter große Spieler. Die Entscheidung, mit dem Fußball aufzuhören, entfachte Diskussionen mit seinen Eltern. Doch letztendlich setzte der Jugendliche seinen Willen durch und hängte seine Fußballschuhe an den Nagel.

    Für ein paar Monate. „Ich fing bei einem Dorfverein in der Nähe wieder mit dem Kicken an“, sagt Heister über seine Rückkehr zum Fußball beim SC 1911 Kapellen-Erft, „es gab dabei aber keinen Hintergedanken an den Profisport oder so – es war einfach aus Spaß.“ Doch merkte er schnell, dass es mehr Freude bereitet, mit ambitionierten Mitspielern auf dem Platz zu stehen. Und nachdem er in der B-Jugend mit Kapellen-Erft am Bundesligaaufstieg gescheitert war, wollte er seine A-Jugend-Zeit in der Bundesliga verbringen. Und diese Möglichkeit bot ihm die Viktoria. „In Höhenberg hatte ich mit Manfred Schadt den einflussreichsten Trainer meiner Jugend“, lobt der heute 24-Jährige den damaligen U 19-Coach der Kölner, „er hat mir eine Perspektive aufgezeigt und an mich geglaubt.“ Und auch wenn Schadt am Ende der Saison mit der U 19 abstieg, schaffte Heister mit sechs Toren in der A-Junioren-Bundesliga West den Sprung zu den Profis.

    „Damals war der Übergang von der Jugend zu den Herren noch anders“, erinnert sich der Rückkehrer an seine erste Saison in der Regionalliga West, „man musste sich hinten anstellen und hoffen, dass sich eine Möglichkeit bot, einen Einsatz zu bekommen.“ Doch für den Nachwuchsspieler war die Rolle des Underdogs nichts Neues. „Ich war immer der Herausforderer. Deshalb ging ich auch ohne Erwartung in das Training oder in die Spiele. Ich habe es auf mich zukommen lassen“, so Heister. Im Laufe der Spielzeit ergatterte der damals 19-Jährige einen Stammplatz auf der rechten Außenbahn, wurde dann aber jäh von einem Mittelfußbruch gestoppt. In der darauffolgenden Saison bekam er zum Ende hin keine Spielzeit mehr und ihm wurde klar, dass er sich eine neue Herausforderung suchen musste.

    Und die bot sich beim TSV Steinbach Haiger. Der Turn- und Sportverein aus dem Dorf Steinbach (800 Einwohner) und der Kleinstadt Haiger (19.000 Einwohner) ist ein ambitionierter Fußballklub, der von 2008 bis 2015 aus der Kreisliga B in die Regionalliga Südwest aufgestiegen war. Nach seinem Wechsel zu den Hessen 2017 gehörte Heister von Beginn an zur Startelf und spielte so überzeugend, dass sein Klub dem Flügelflitzer schon bald eine Verlängerung des einjährigen Vertrages anbot. Und die Vereinsführung bewies damit den richtigen Riecher: Im Finale des Hessenpokals bereitete er das 1:0 vor und war damit maßgeblich am 2:0-Erfolg gegen Hessen Kassel beteiligt. Der Pokalsieg und die damit verbundene Teilnahme am DFB-Pokal zählen bis heute zu den größten Erfolgen des TSV Steinbach Haiger. Die zweite Spielzeit der Hessen begann vielversprechend, doch nach einer Verletzung von Heister in der Rückrunde gegen Waldhof Mannheim konnte der TSV nur noch eines von acht Spielen gewinnen. Der Syndesmosebandriss erschwerte dem damals 22-Jährigen in der Folge nicht nur die Rückkehr auf das Spielfeld, sondern brachte auch Vertragsverhandlungen mit anderen Vereinen ins Stocken.

    Doch einer wollte Heister unbedingt in seinen Reihen wissen: Achim Beierlorzer. Der damalige Coach des Zweitligisten SSV Jahn Regensburg holte ihn nach Bayern, verließ aber nur kurz darauf die Stadt an der Donau und wurde Trainer des 1. FC Köln. „Ich hatte einen schweren Stand bei Jahn Regensburg“, denkt Heister an seine Zeit in der 2. Bundesliga zurück, „kleine Verletzungen hinderten mich immer wieder daran, mein volles Leistungspotenzial auszuschöpfen.“ So kam der individuell einsetzbare Flügelspieler auf 20 Partien in zwei Spielzeiten für den SSV Jahn. Dennoch betont er, dass er eine gute Zeit in Bayern hatte. Doch sein Wunsch nach Heimatnähe führte ihn zurück ins Rheinland. Und da er mit Franz Wunderlich, dem Sportvorstand von Viktoria Köln, immer in Kontakt geblieben war, stellte dieser eine Verbindung zu Olaf Janßen, dem Coach der Höhenberger, her.

    Dass es bei der Viktoria nun wieder eine Liga tiefer geht, stört Heister nicht. „Ein Schritt zurück ist nicht verkehrt. Ich bin in erster Linie dem Verein und Franz im Besonderen sehr dankbar“, sagt der Flügelspieler ernst, „es gibt keinen größeren Luxus, als in der Heimat im familiären Umfeld zu leben und dem Profi-Sport nachzugehen.“ Doch auch die Viktoria freut sich, ihren ehemaligen Nachwuchsspieler wieder bei sich zu haben. Der 24-Jährige kommt mittlerweile auf über 100 Partien zwischen der zweiten und vierten Spielklasse, kann auf sämtlichen Außenpositionen eingesetzt werden und glaubt an den Erfolg des Vereins. „Obwohl wir nicht gut in die Saison gestartet sind, mache ich mir keine Gedanken. Der Kader und vor allem der Trainer haben Qualität“, so Heister. Und da sollte man dem vorausschauend agierenden Flügelspieler vielleicht Glauben schenken: Schließlich gibt es nicht viele 24-jährige Fußballer, die kurz davor sind, ihr zweites Restaurant zu eröffnen.

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  • Gegnercheck: Der VfL Osnabrück empfängt die Viktoria

    Gegnercheck: Der VfL Osnabrück empfängt die Viktoria

    Am Montag (Anpfiff 19.00 Uhr) reisen die Höhenberger Jungs an die Bremer Brücke. In der Heimspielstätte des VfL Osnabrück konnte die Viktoria noch nie einen Sieg einfahren. Und den Zweitligaabsteiger dieses Mal zu schlagen, wird eine wahre Herausforderung: Die Strategie des neuen Trainers Daniel Scherning scheint aufzugehen und Kapitän Marc Heider ist torgefährlich wie selten zuvor.

    Saisonstart:

    Der VfL Osnabrück ist zurück in der Spur. Nachdem der Saisonstart durch Erfolge beim 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga (2:1) und gegen den SV Werder Bremen im DFB-Pokal (2:0) geglückt war, ließen Niederlagen gegen den SV Wehen Wiesbaden und den MSV Duisburg den Verein in der Tabelle fallen. Doch die Niedersachsen konnten zuletzt das Ruder durch ein Unentschieden gegen die Würzburger Kickers (1:1) sowie Erfolge gegen Borussia Dortmund II (2:1) und Türkgücü München (3:0) rumreißen. Bevor der Absteiger aus der 2. Bundesliga nun auf die Höhenberger trifft, bestanden sie unter der Woche eine Pflichtaufgabe: Am Dienstag besiegten die Lila-Weißen in der 1. Runde des Niedersachsenpokals den SV Atlas Delmenhorst (Regionalliga Nord) mit 3:0.

    Kader:

    Durch den Abstieg musste der Verein für Leibesübungen einige seiner Schlüsselspieler hergeben. So verließ Mittelstürmer Etienne Amenyido den Klub und schloss sich für eine Ablösesumme von 500.000 Euro dem FC St. Pauli an. Ebenfalls werden die Anhänger der Lila-Weißen Offensivmotor Sebastian Kerk vermissen, der in der vergangenen Saison 38 Einsätze absolvierte und 10 Tore schoss. Kerk unterschrieb bei Hannover 96 und kommt bei den Norddeutschen in fast jedem Spiel zum Einsatz. Insgesamt verabschiedeten sich 19 Spieler von den Niedersachsen, darunter auch der ausgeliehene Torwart Moritz Nicolas von Borussia Mönchengladbach, der nun für die Viktoria zwischen den Pfosten steht.

    Doch begrüßte der Verein auch 16 Neuankömmlinge in Osnabrück. Angreifer Felix Higl (vom SSV Ulm, Regionalliga Südwest), Rückkehrer Sven Köhler (vorher an den SC Verl ausgeliehen) und Florian Kleinhasl (vom VfB Stuttgart II, Regionalliga Südwest) konnten in der Vorbereitung überzeugen und spielten bisher in jedem Pflichtspiel. Weniger überraschend bei der Betrachtung der Startelf ist, dass Sören Bertram einen Stammplatz bekommen hat. Der mittlerweile 30-Jährige hat nicht nur Erfahrungen im Ober- und Unterhaus gesammelt, sondern kommt mittlerweile auch auf 167 Drittligapartien. Allerdings hat Bertram nach sechs Spielen in der 3. Liga noch keine Torbeteiligung für den VfL 1899 vorzuweisen.

    Spieler im Fokus:

    Osnabrück-Kapitän Marc Heider ist keiner, der kommt und geht. Der mittlerweile 35-Jährige aus Sacramento (Kalifornien) durchlief die Jugend bei den Lila-Weißen, bevor er mit 21 Jahren zum SV Werder Bremen II ging, mit denen er in der Folge aus der Regionalliga Nord in die 3. Liga aufstieg. Dort schloss er sich dem Ligakonkurrenten Holstein Kiel an, bei denen er sechs Spielzeiten verbrachte, bevor er 2016 zurück an die Bremer Brücke wechselte. Mit den Niedersachsen stieg er in die 2. Bundesliga auf und ist auch dabei geblieben, als es wieder runter in die 3. Liga ging. So kommt Heider mittlerweile auf 191 absolvierte Spiele und rangiert auf dem 22. Platz der Rekordspielerrangliste des VfL. Doch zum alten Eisen gehört der Offensivmann noch nicht: In sechs Drittligapartien kam Heider bisher auf zwei Tore und drei Vorlagen. In jedem Spiel, in dem der Kapitän eine Torbeteiligung hatte, stand später ein Punktgewinn auf dem Konto.

    Der Trainer:

    Daniel Scherning ist mit 37 Jahren einer der jüngsten Trainer dieser Drittligasaison. Der gebürtige Paderborner, der die letzten fünf Spielzeiten unter Steffen Baumgart und Stefan Emmerling als Co-Trainer beim SC Paderborn verbrachte, zieht seit Juli dieses Jahres die Strippen an der Seitenlinie für den VfL Osnabrück. „Daniel Scherning ist mit seiner emotionalen Art und seiner Idee von aggressivem, erfolgsorientiertem Offensivfußball der richtige Mann“, sagte Osnabrück-Geschäftsführer Michael Welling bei der Verkündung. Und seine bisherige Pflichtspielhistorie für die Lila-Weißen kann sich sehen lassen: Fünf Siege aus den ersten acht Spielen stehen bei der Truppe von der Bremer Brücke zu Buche.

    Historie:

    In der Saison 2017/2018 gab es wenig Erfreuliches für den VfL 1899. Nach einem misslungenen Saisonstart kam man nicht über einen 17. Tabellenplatz in der 3. Liga hinaus. Dies war für die Niedersachsen das schlechteste Ergebnis ihrer Drittligahistorie und viele Spieler verließen in der Folge den Klub. Doch unter Daniel Thioune wurde die Spielzeit abgehakt. Die Mannschaft kam wieder in die Spur, und zwar fulminant. Denn in der Hinrunde der Saison 2018/2019 verloren die Norddeutschen lediglich ein Spiel. So hielten sich die Niedersachsen über die Saison hinweg an der Spitze der 3. Liga. Am 34. Spieltag standen sie nach einem 2:0-Erfolg gegen den VfR Aalen als Drittligameister fest. Dabei war es vor allem die Defensive, die zu bestechen wusste: In 16 Partien konnte die Null gehalten werden. In der 2. Bundesliga war der VfL anschließend für zwei Saisons dabei, ehe es wieder in die dritthöchste deutsche Spielklasse ging.

    Bisherige Bilanz:

    In sechs Pflichtspielen zwischen 1978 und 1981 standen sich beide Mannschaften in der 2. Bundesliga Nord gegenüber. Viktoria Köln konnte dabei nur das Heimspiel 1979 mit 2:1 gewinnen (die Tore für die Kölner erzielten Frank-Michael Schonert und Bernhard Ochmann), dreimal hieß der Sieger der Begegnung VfL Osnabrück. Das letzte Testspiel im März dieses Jahres endete mit 3:3-Unentschieden. Während der damalige Zweitligist in der ersten Hälfte in Führung ging und diese in der Folge verwaltete, kam die Viktoria durch Tore von Albert Bunjaku, Enes Tubluk und Michael Seaton spät zum Ausgleich. Zwei Treffer bereitete damals Youssef Amyn vor.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Montag um 19.00 Uhr an der Bremer Brücke. Das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem VfL Osnabrück wird ab 18:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle des Vereins (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Anhänger natürlich auch wieder auf dem Laufenden gehalten. Einen Liveticker wird es auf der Viktoria-Homepage auch geben.

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  • Janßen: „Da herrscht einfach eine gigantische Stimmung“

    Janßen: „Da herrscht einfach eine gigantische Stimmung“

    Am 7. Spieltag reist Viktoria Köln zum VfL Osnabrück. Die Partie beim Zweitligaabsteiger, aktuell Tabellenachter der 3. Liga, dürfte eine schwere Angelegenheit für die Höhenberger werden. Allerdings können die Rechtsrheinischen nach dem Heimsieg gegen die Bundesligareserve des SC Freiburg am Montagabend befreiter aufspielen als noch zuletzt.

    „Wir waren sehr fleißig, haben sehr intensiv trainiert, weil wir einfach dieses positive Gefühl vom Wochenende weitertragen wollten“, schilderte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen seine Trainingseindrücke aus der laufenden Woche bei einer Pressekonferenz. Man habe sich beispielsweise noch einmal mit dem Abwehrverhalten beschäftigt.

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    Der 54-Jährige weiß um die Stärken des VfL: „Die Mannschaft hat sich immer besser gefunden, sich verbessert und die letzten Spiele erfolgreich gestaltet.“ Ein weiterer Faktor sei die besondere Stimmung im Stadion an der Bremer Brücke. „Da herrscht einfach eine gigantische Stimmung. Es gibt wenige Vereine in Deutschland, die so von den Fans nach vorne gepeitscht werden“, so Janßen.

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  • Amyn für die U 19-Nationalmannschaft nominiert

    Amyn für die U 19-Nationalmannschaft nominiert

    Der 18-jährige Youssef Amyn gehört erstmals zum Kader der U 19-Nationalmannschaft. Für das Team von DFB-Trainer Hannes Wolf stehen in den kommenden Tagen zwei Länderspiele auf dem Programm: In Bad Dürrheim geht es am 3. September (ab 17 Uhr, live auf DFB-TV und YouTube) gegen die Schweiz und am 6. September (ab 17.15 Uhr, live auf ProSieben MAXX) gegen England.

    Amyn ist der erste Spieler der Viktoria, der während seiner Zeit bei den Rechtsrheinischen in den Kader des Nationalteams berufen wurde. Mit ein bisschen Glück kommt er bereits am Freitag zu seinem Länderspiel-Debüt. Ob der Youngster der Viktoria den Höhenbergern am Montag beim VfL Osnabrück zur Verfügung steht, ist noch offen. Schließlich spielt das Team von Hannes Wolf quasi zeitglich gegen England.

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  • Vorverkauf läuft: Jetzt gibt es Tickets für das Duisburg-Spiel

    Vorverkauf läuft: Jetzt gibt es Tickets für das Duisburg-Spiel

    Viktoria-Fans aufgepasst: Ab sofort sind Eintrittskarten für das Heimspiel gegen den MSV Duisburg am 25. September erhältlich. Diese sind unter www.viktoria-tickets.de verfügbar. Außerdem gibt es die begehrten Karten in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (dienstags bis freitags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr) und in den bekannten Vorverkaufsstellen.

    Das NRW-Duell gegen die Zebras ist für die Kölner ein ganz besonderes: Schließlich bedeutet der Auftritt Duisburgs auch ein Wiedersehen mit dem früheren Viktoria-Coach Pavel Dotchev. Dieser wird gegen die Höhenberger besonders motiviert sein. Schließlich musste er sich bei der letzten Begegnung mit der Mannschaft von Olaf Janßen im März mit 1:3 (1:2) geschlagen geben.

    Mit dem MSV kommt ein Traditionsklub in den Sportpark Höhenberg. Denn die Gäste gehörten 1963 zu den 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. In der ersten Saison wurden die Westdeutschen gleich Vize-Meister. Insgesamt 28 Spielzeiten verbrachte Duisburg in der Eliteliga des deutschen Fußballs. 1979 sorgte der MSV auch auf europäischer Ebene für Furore und erreichte das UEFA-Pokal-Halbfinale.

    Hinweis für Gästefans: Tickets für die Anhänger aus Duisburg können zu einem späteren Zeitpunkt über den MSV geordert werden. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, bitten wir alle Gästefans davon abzusehen, Eintrittskarten im Heimbereich (Sitzplatz Block 1 bis 6 und Stehplatz Block 10 und 11) zu kaufen. Dort ist der Zutritt mit Farben oder Symbolen des Gastvereins nicht gestattet.

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  • Spieler des Monats August gesucht!

    Spieler des Monats August gesucht!

    Ein neuer Monat: Auf der Facebook-Seite der Viktoria steht die nächste Wahl zum Spieler des Monats an!

    Nach dem mit vier Niederlagen und einem Unentschieden missglückten Start in die neue Drittliga-Saison (davon ein Remis und eine Niederlage bereits im Juli) und dem bitteren Ausscheiden im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim (2:3 n.V.), beendete die Viktoria den August mit dem ersten Dreier der Saison.

    Folgende Spieler, die mit besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht habe, sind für den August nominiert:

    – Simon Handle (der Allrounder ist bisher der erfolgreichste Saison-Torschütze der Viktoria. Er konnte ausschlaggebende Akzente in der Offensive setzen und mit Toren gegen die TSG Hoffenheim [DFB-Pokal], Waldhof Mannheim sowie zu guter Letzt beim 3:1-Erfolg gegen den SC Freiburg II überzeugen)

    – Christoph Greger (der Abwehrmann brachte nicht nur in den Ligaspielen solide Leistungen auf den Platz, sondern traf wie Handle im DFB-Pokal-Spiel gegen Hoffenheim. Mit kontinuierlich guten Leistungen sorgte er bereits nach kurzer Zeit für Stabilität in der Viktoria-Abwehr)

    – Niklas May (der Youngster ist sicherlich für den ein oder anderen eine der größten Überraschungen in den letzten Partien gewesen: Zuletzt schaffte er es im Kicker und bei Magenta Sport sogar in die Elf des Spieltags. Beim Heimsieg gegen Freiburg sorgte er mit seinem ersten Profitreffer für den 3:1-Endstand)

    – Marcel Risse (als Kapitän und Mittelfeldmann brachte er im August wieder hervorragende Leistungen – offensiv wie defensiv. Wenn es um das Thema Kampfgeist geht, marschiert er als Vorbild voran. Dazu gelang ihm beim Erfolg gegen Freiburg mit einem Elfmeter der 2:1-Führungstreffer)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis Mittwoch, 12. September 2021 um 9.00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • Kurz vor Toreschluss: Marseiler kommt zur Viktoria

    Kurz vor Toreschluss: Marseiler kommt zur Viktoria

    Kurz vor dem Ende der Sommer-Wechselperiode hat Viktoria Köln einen weiteren Spieler für sich gewinnen können: Luca Marseiler wird die Fußballschuhe bis zum Ende der Saison für den Drittligisten schnüren. Der 24-Jährige, der in der abgelaufenen Spielzeit noch für die SpVgg Unterhaching gespielt hatte und gerade erst zum SC Paderborn wechselte, wird vom nordrhein-westfälischen Zweitligisten nach Köln ausgeliehen.

    „Es kam relativ kurzfristig dazu“, erklärt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Erst in den letzten Tagen kristallisierte sich heraus, dass Paderborn ihn ausleihen würde. Dass er uns und in der 3. Liga bekannt ist, dürfte selbstverständlich sein. Denn er hat in den letzten Jahren für Unterhaching sehr gute Leistungen gezeigt.“ Steegmann fährt fort: „Ein herausstechendes Merkmal ist seine Technik.“ 

    Marseiler hofft in Höhenberg auf Einsatzzeiten. „Weil ich beim SC Paderborn wahrscheinlich nicht so viele Einsätze bekommen hätte, habe ich mich umgeschaut und nach Köln ausleihen lassen“, so der Linksaußen. Im Vorfeld hatte er sich bei seinem früheren Teamkollegen Christoph Greger informiert. „Nachdem ich gehört habe, dass Viktoria mich haben will, habe ich ihn natürlich angerufen“, bestätigt Marseiler.

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  • Viktoria reist an die Bremer Brücke

    Viktoria reist an die Bremer Brücke

    Nach dem ersten Sieg in der Drittligasaison gastiert Viktoria Köln am Montag (Anpfiff 19.00 Uhr) beim VfL Osnabrück. Die Lila-Weißen von der Bremer Brücke haben die letzten zwei Spiele in der Liga gewonnen, müssen aber innerhalb der Woche im Niedersachsenpokal ran.

    Der VfL Osnabrück ist zurück in der Spur. Nachdem der Saisonstart durch Erfolge beim 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga (2:1) und gegen den SV Werder Bremen im DFB-Pokal (2:0) geglückt war, ließen Niederlagen gegen den SV Wehen Wiesbaden und den MSV Duisburg den Verein in der Tabelle fallen. Doch die Niedersachsen konnten zuletzt das Ruder durch ein Unentschieden gegen die Würzburger Kickers (1:1) sowie Erfolge gegen Borussia Dortmund II (2:1) und Türkgücü München (3:0) rumreißen. „Wir haben die Englische Woche bestmöglich beendet“, sagte VfL-Trainer Daniel Scherning in Anbetracht der gewonnenen sieben von neun möglichen Punkten innerhalb von sechs Tagen, „das war unser Ziel.“ Bevor der Absteiger aus der 2. Bundesliga auf die Höhenberger trifft, galt es unter der Woche eine Pflichtaufgabe zu bestehen: Am Dienstag besiegten die Lila-Weißen in der 1. Runde des Niedersachsenpokals den SV Atlas Delmenhorst (Regionalliga Nord) mit 3:0.

    Auch die Viktoria konnte die Englische Woche mit einem positiven Erlebnis beenden. Mit 3:1 gewann man zu Hause vor 1.409 Zuschauern gegen die Reserve des SC Freiburg. „Trotz widriger Umstände hat die Mannschaft das heute klasse gemacht“, sagte Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen nach dem ersten Saisonsieg der Höhenberger in der 3. Liga. Der Trainer spricht damit die lange Verletztenliste der Kölner an, welche aber auch Möglichkeiten für Nachwuchskräfte bietet. So debütierte Ilhan Altuntas (18 Jahre) gegen die Breisgauer, mit Seokju Hong (18 Jahre) und Joel Vieting (18 Jahre) standen zudem noch weitere seiner U 19-Kollegen auf dem Platz.

    Statistisch gesehen hat die Viktoria das Nachsehen bei dem Aufeinandertreffen: Von sechs Begegnungen gewannen die Höhenberger nur ein Match, doch fanden alle Partien zwischen 1978 und 1981 statt. Somit ist das letzte Pflichtspiel etwas mehr als 40 Jahre her. Im letzten Testspiel im März 2021 konnte dank der Treffer von Youssef Amyn, Albert Bunjaku und Enes Tubluk ein 3:3-Unentschieden gegen den VfL Osnabrück erzielt werden.

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  • Feldspieler-Förderkurse starten ab 3. September!

    Feldspieler-Förderkurse starten ab 3. September!

    Die Förderkurse der Viktoria Vussballschule gehen weiter. Sie dienen als optimale Trainingsergänzung neben dem eigentlichen Vereinstraining. Wem also das Training mit seiner Mannschaft in seinem Verein nicht ausreicht und wer gerne eine zusätzliche Trainingseinheit besuchen möchte, für den sind die Förderkurse genau das Richtige. Aktuell werden diese ausschließlich für Feldspieler angeboten.

    In unseren Feldspieler-Förderkursen schulen lizensierte Trainer die Ballkontrolle und Ballbewegung unter Gegner-, Raum- und Zeitdruck. Es wird das Dribbling als wichtiger Bestandteil vermittelt, um Überzahlsituationen zu kreieren und auszuspielen, Torgefahr entstehen zu lassen oder sich aus Drucksituationen zu befreien und den Ball sicher in den eigenen Reihen zu behalten. Das Dribbling in all seinen Bestandteilen erfährt im modernen Fußball von heute eine immer größere Bedeutung.

    Neben dem Dribbling und der Ballkontrolle werden auch die technischen Elemente des Passspiels und des ersten Ballkontaktes nahegelegt. Um alle technischen Fähigkeiten richtig anwenden zu können, werden das Raumverständnis und die Entscheidungsfähigkeit weiterentwickelt. Somit haben die Teilnehmer nicht nur technisch sondern auch taktisch immer Lösungen zur Hand, um jede noch so herausfordernde Situation optimal zu lösen.

    Altersbeschränkung: Kinder zwischen 6 und 14 Jahre

    Teilnahmegebühr pro Einheit: 15 Euro, Dauerkarte (5er): 67,50 Euro

    Trainingszeiten: Freitag 15:00 bis 16:30 Uhr

    Trainingsort: Sportpark Höhenberg oder Cologne Sportspark

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  • Regenschlacht zum Auftakt: U 17 gewinnt 4:1 gegen Alemannia Aachen II

    Regenschlacht zum Auftakt: U 17 gewinnt 4:1 gegen Alemannia Aachen II

    Viktoria lässt die Sonne scheinen – und das bei Starkregen: Zum Saisonauftakt in der Mittelrheinliga setzte sich die B-Jugend mit 4:1 gegen Alemannia Aachen II durch. Die Tore für die rotgekleideten Gastgeber erzielten Berat Gediktas (4.), Zoumana Keita (34.) und Bekir Gediktas (9. und 58.). U 17-Trainer Martin Grund lobte im Nachgang die gute Chancenverwertung im ersten und die Dominanz im zweiten Spielabschnitt.

    Ausgangslage: Für die Kölner war es das erste Pflichtspiel seit 307 Tagen. Die letzte Spielzeit wurde nach dem achten Spieltag aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen, die Kölner standen zu diesem Zeitpunkt auf Rang fünf. Das letzte Testspiel gegen die U 16 von Borussia Dortmund drehten die Domstädter sehenswert von einem 0:2 zur Pause zu einem 4:2-Erfolg.

    Personal: Im Tor setzte Trainer Martin Grund auf Cedric Taxis. Die Viererabwehrkette bildeten Florian Berisic, Malek Bouabdallah, Zoumana Keita und Baris Bilgic. Im Mittelfeld spielten Maurice Staffa, Kapitän Kaan Karaduman, Kerim Taskale und Daniel Apata Ayensa. Im Sturm liefen die Zwillinge Bekir und Berat Gediktas auf.

    Spielverlauf: Viel Zeit, um in die Partie zu kommen, brauchten beide Teams nicht. Vom Anpfiff weg war die Begegnung von einer hohen Intensität geprägt, so stellte Viktoria Köln bereits früh auf 1:0 (4. Minute). Das erste Tor der Saison erzielte Berat Gediktas mit einem Schuss ins lange Eck. Doch die Gäste aus Aachen hatten prompt die Antwort parat und erzielten keine 180 Sekunden später den 1:1-Ausgleichstreffer (7.). Mit einem satten Volley in den Winkel ließ Ajdin Eglenovic dem Kölner Keeper keine Chance. Doch ließen sich seine Vordermänner davon nicht aus dem Takt bringen und lauerten weiter auf Fehler der Aachener. Einen davon wussten die Jungs zu nutzen: Nach einem Fehlpass des Gäste-Keepers in die Füße von Kaan Karaduman leitete dieser den Ball direkt zu Bekir Gediktas weiter – 2:1! (9.)

    Nach der turbulenten Anfangsphase gestaltete sich das Spiel in den Strafräumen zunehmend ruhiger. Die Partie blieb intensiv, der nasse Platz lud zu technischen Fehlern und ungenauen Pässen ein. Doch einen scharfen Freistoß von Taskale aus halbrechter Position wusste Innenverteidiger Keita zu nutzen und traf per Kopf zum 3:1-Halbzeitstand (34.).

    Nach der Pause hatten die Kölner B-Junioren und der Regen etwas gemein: Sie wurden noch stärker. So verlagerte sich das Spiel größtenteils in die Hälfte der Alemannia, während es in der Merheimer Heide wie aus Eimern goss. Doch nicht der Niederschlag, sondern die Standards von Taskale sorgten für Besorgnis in der schwarzgelben Defensive. Sowohl Apata Ayensa (54.) als auch die beiden Innenverteidiger Keita und Bouabdallah (beide 57.) verpassten das 4:1 nach ruhenden Bällen nur knapp. Dennoch ließ der verdiente Treffer nicht lange auf sich warten: Apata Ayensa sah Bekir Gediktas freistehend und spielte ihn an, der chippte den Ball gekonnt über den Aachener Schlussmann und schob ein (58.).

    Für einen Bruch im Spiel sorgten die Gastgeber schließlich selbst. Nach einem Foul wurde Taskale mit der gelben Karte verwarnt. Es entwickelte sich ein Gerangel, in dem sich der Mittelfeldspieler seine zweite Karte abholte und den Platz verlassen musste (68.). Die nun im 4-4-1 spielenden Kölner hatten daraufhin Mühe, Chancen kreieren. Doch defensiv ließen die Jungs nichts mehr zu, sodass die Partie mit 4:1 endete.

    Stimme zum Spiel: „Aachen war ein guter Gegner, noch stärker als erwartet. In der ersten Halbzeit haben sie uns unter Druck gesetzt, aber wir haben eine richtig gute Chancenverwertung gehabt“, sagte U 17-Coach Martin Grund nach dem Abpfiff, „beim Gegentor schlafen wir im Rückraum, das kann passieren. Mit dem Platzverweis kam dann etwas Hektik auf, aber defensiv haben wir nichts mehr zugelassen. Das erste Saisonspiel mit 4:1 zu gewinnen, stimmt uns zufrieden.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Cedric Taxis – Floria Berisic (72. Abu Soufiene Saasouki), Zoumana Keita (78. Eray Sariaydin), Malek Bouabdallah, Baris Bilgic – Maurice Staffa, Kaan Karaduman, Kerim Taskale, Daniel Apata Ayensa (64. Isaac Eichie) – Bekir Gediktas, Berat Gediktas (64. Leon Rashica)

    Tore: 1:0 Berat Gediktas (4.), 1:1 Ajdin Eglenovic (7.), 2:1 Bekir Gediktas (9.) 3:1 Zoumana Keita (34.), Bekir Gediktas (58.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kerim Taskale (68.), Bekir Gediktas (90.)

    Alemannia Aachen II: Kerem Colak (73.)

    Platzverweise:

    Viktoria Köln: Kerim Taskale (68. Gelbrot)

    Zuschauer: 50

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