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  • Viktoria erkämpft Punkt in Unterzahl

    Viktoria erkämpft Punkt in Unterzahl

    Viktoria Köln hat im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken ein 0:0 erkämpft. Nach einer abwechslungsreichen ersten Hälfte mussten die Höhenberger ab der 53. Minute ohne Aaron Berzel auskommen. Denn der Abwehrmann sah von Schiedsrichter Dr. Max Burda die Gelbrote Karte. In Unterzahl retteten die Gastgeber das torlose Remis vor 2.705 Zuschauern dennoch über die Zeit und durften sich somit über einen wichtigen Punktgewinn freuen.

    Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen setzte gegen Saarbrücken im Tor auf Moritz Nicolas. In der Abwehr spielten Maximilian Rossmann (für den kurzfristig verletzten Christoph Greger), Aaron Berzel und Moritz Fritz. Davor agierte Kai Klefisch auf der Sechserposition. Niklas May, Patrick Sontheimer, Marcel Risse und Simon Handle besetzten das Mittelfeld. Noch offensiver ausgerichtet kam davor Luca Marseiler zum Zug. Lenn Jastremski agierte als vorderste Spitze.

    Saarbrücken war gleich zu Beginn brandgefährlich. Minos Gouras kam nach einer Unsicherheit der Kölner Abwehr im Strafraum zum Abschluss. Doch Nicolas, der Keeper der Höhenberger, klärte glänzend mit dem Fuß (3.). In der sechsten Minute kam die Viktoria aussichtsreich vor das Saarbrücker Tor. Marseiler legte im Strafraum für Risse auf, der aus acht Metern – FCS-Schlussmann Daniel Batz war noch am Ball – nur das rechte Tor-Dreieck traf.

    Nach dem furiosen Auftakt begegneten sich beide Teams weiterhin mit hohem Tempo. Die Torgefahr ließ aber nach. So dauerte es bis zur 22. Minute, bis die Gäste zu einer guten Möglichkeit kamen. Doch Grimaldi, dessen Versuch im letzten Moment noch abgefälscht wurde, bugsierte das Leder aus vier Metern über das Tor. In der 30. Minute gab es eine gute Chance für Marseiler, allerdings vergab er. Handle, danach am Ball, stand beim Nachschuss im Abseits.

    In der 36. Minute hatte May aus halblinker Position eine gute Möglichkeit. Doch sein Abschluss aus zwölf Metern ging leicht abgefälscht rechts neben das Batz-Gehäuse. Nur 120 Sekunden danach gab es eine gute Schussgelegenheit im Strafraum für Sontheimer. Doch der Mittelfeldmann traf den Ball nicht richtig, sodass der Versuch weit am Saarbrücker Kasten vorbeiging. Bis zur Pause passierte danach nicht mehr viel. So ging es torlos in die Kabinen.

    Zu Beginn der zweiten 45 Minuten wechselte Olaf Janßen nicht aus. Und seine Startformation bekam trotzdem deutlich mehr Zugriff auf die Begegnung. Bis zum gegnerischen Sechzehnmeterraum wirkten die Höhenberger überlegen. Doch in der 53. Minute folgte ein Rückschlag. Aaron Berzel sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelbrote Karte. Die Viktoria gab sich trotzdem nicht auf und versuchte weiter, Möglichkeiten durch Distanzschüsse und Konter zu kreieren.

    In der 64. Minute rettete Nicolas gegen Gouras aus kurzer Distanz und spitzem Winkel glänzend. In der Folge schnürten die Gäste die Viktoria regelrecht ein. Doch die Gastgeber kämpften mit Mann und Maus, um zumindest einen Punkt in Höhenberg zu behalten. So richtig brenzlig wurde es nur in 87. Minute, als der eingewechselte Sebastian Jacob knapp über das Kölner Tor zielte. Am Ende blieb es aber beim leistungsgerechten 0:0.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Maximilian Rossmann, Aaron Berzel, Moritz Fritz – Kai Klefisch – Niklas May (90. + 4 Ilhan Altuntas), Patrick Sontheimer (78. Jeremias Lorch), Marcel Risse (78. David Philipp), Simon Handle – Luca Marseiler (56. Youssef Amyn) – Lenn Jastremski (56. Daniel Buballa)

    Tore:

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Aaron Berzel (49.), Patrick Sontheimer (78.), Jeremias Lorch (84.)

    1. FC Saarbrücken: Adriano Grimaldi (13.), Manuel Zeitz (60.), Dave Gnaase (72.), Luca Kerber (81.)

    Gelbrote Karte:

    Viktoria Köln: Aaron Berzel (53.)

    Zuschauer: 2.705

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  • Öffentliches Probetraining beim Viktoria-Nachwuchs

    Öffentliches Probetraining beim Viktoria-Nachwuchs

    Am 27. September gibt es wieder die Möglichkeit, sich für einen Platz in den Viktoria-Nachwuchsteams zu empfehlen. Allen begeisterten und talentierten Nachwuchsspielern der Jahrgänge 2011 bis 2014 wird die Möglichkeit geboten, sich in einem öffentlichen Probetraining des Grundlagenbereichs den Nachwuchstrainern vorzustellen. Die Anmeldung für den Probetrainingstag erfolgt ausschließlich per E-Mail (probetraining(@)viktoria1904.de) und ist bis zum 26. September möglich.

    Folgende Daten sind für die Anmeldung erforderlich:

    – Vollständiger Name

    – Geburtsdatum

    – Derzeitiger Verein

    – Position

    – Starker Fuß

    – Anschrift (Adresse und Postleitzahl)

    – E-Mailadresse und Telefonnummer eines Erziehungsberechtigten

    – Freigabe für das Probetraining des aktuellen Vereins

    Insbesondere ohne Freigabe des aktuellen Vereins kann leider nicht am Probetraining teilgenommen werden. Falls ein Akteur momentan nicht bei einem Verein angemeldet ist, wird natürlich keine Freigabe benötigt.

    Am Tag des Probetrainings gibt es zwei Termine für jeweils zwei Jahrgänge.

    Jahrgänge 2013 – 2014:

    – Registrierung am Sportplatz ab 16:00 bis 16:20 Uhr

    – Training von 16:30 bis 17:45 Uhr

    Jahrgänge 2011 – 2012:

    – Registrierung am Sportplatz ab 17:15 bis 17:35 Uhr 

    – Training von 17:45 bis 19:00 Uhr

    Anschrift Viktoria Köln:

    Sportpark Höhenberg

    Günter-Kuxdorf-Weg 1, 51103 Köln

    Direkt auf dem Kunstrasenplatz neben dem Stadion unserer Profis! Bis bald in Höhenberg!

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  • Heimspiel-Splitter: Viktoria gegen Saarbrücken

    Heimspiel-Splitter: Viktoria gegen Saarbrücken

    8. Spieltag in der 3. Liga: Am Samstag empfängt Viktoria Köln den 1. FC Saarbrücken. Die Gäste aus dem Saarland reisen mit geballter Fanpower an. Rund 1.000 Fans wollen das Team von Chefcoach Uwe Koschinat in der Domstadt unterstützen.  

    Beginn: Die Partie der Viktoria gegen Saarbrücken beginnt am Samstag um 14.00 Uhr. Die Stadion-Tore sind ab 12.00 Uhr geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die Tageskasse besetzt. Für Gästefans gibt es vor Ort keine Tickets mehr. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, bittet die Viktoria die Saarbrücker Anhänger davon abzusehen, Eintrittskarten im Heimbereich (Sitzplatz Block 1 bis 6 und Stehplatz Block 10 und 11) zu kaufen. Denn dort ist der Zutritt mit Farben oder Symbolen des Gastvereins nicht gestattet.

    Bilanz: Bisher standen sich beide Teams zweimal gegenüber. Am 13. November letzten Jahres verbuchte der 1. FC Saarbrücken einen 2:0-Auswärtssieg bei den Rechtsrheinischen für sich. Am 19. März dieses Jahres setzte sich die Viktoria mit 3:2 im Saarland durch.

    Corona-Pandemie: Gegen Saarbrücken können laut Hygienekonzept und aktueller Coronaschutzverordnung 7.500 Steh- und Sitzplätze im Sportpark Höhenberg genutzt werden. Grundsätzlich muss im Stadionbereich ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dieser kann auf dem Platz abgenommen werden. Der Zutritt zum Stadion erfolgt nur mit dem Nachweis, dass man getestet, genesen oder geimpft ist. Schnelltests bietet das Testzentrum Höhenberg an, das sich in unmittelbarer Stadionnähe befindet. Alle Zuschauer werden gebeten, sich weiterhin an die Abstandsregeln zu halten.   

    Der Viktorianer: Das aktuelle Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ wird auch am Samstag wieder im Stadion erhältlich sein. In der Regel ist die aktuelle Ausgabe am Haupteingang, im Stehplatzbereich und im VIP-Zelt verfügbar. Im Viktorianer gibt es einen Beitrag zu Youngster Youssef Amyn, ein Porträt von Florian Heister, ein Interview mit Moritz Nicolas, Neuigkeiten aus der Jugend und weitere interessante Beiträge.

    Historie: Der 1. FC Saarbrücken hat bundesweit durchaus einen Namen. Viermal erreichten die Saarländer das DFB-Pokal-Halbfinale. Und vier Spielzeiten absolvierte der Klub sogar in der Fußball Bundesliga. In der Saison 1976/1977 gelang dabei sogar einmal der Klassenerhalt. Kurios: Als Vertreter des damals eigenständigen Saarländischen Fußballverbandes nahm der 1. FC Saarbrücken im Jahr 1955 am Europapokal der Landesmeister teil. Nachdem die Saarländer im Hinspiel der 1. Runde sensationell mit 4:3 beim AC Mailand siegten, schieden sie aber dennoch aus. Denn im Rückspiel vor heimischem Publikum gab es gegen die namhaften Italiener ein 1:4. Nachdem die Saarbrücker zwischenzeitlich in der Regionalliga Südwest zu Hause waren, stiegen sie zur Saison 2020/2021 wieder in die 3. Liga auf.

    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zur Partie kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel (Busse und Bahnen) zu nutzen. Anreisende Saarbrücker Fans mit einem PKW werden gebeten, ihre Autos auf P22 an der KölnMesse (Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln) abzustellen. Dort steht ein Shuttle-Bus zur Verfügung, der die Zuschauer stadionnah absetzt und nach dem Spiel wieder zurückbringt. Die Eintrittskarte der Viktoria gilt im öffentlichen Personennahverkehr im VRS-Gebiet (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) als Fahrausweis (vier Stunden vor Anpfiff bis 3.00 Uhr des Folgetages). Aus technischen Gründen wird der Vermerk aktuell auf dem print@home-Ticket noch nicht ausgeworfen. Sollte es bei Kontrollen zu Problemen kommen, bitte im Nachgang Kontakt zum Viktoria-Ticketing aufnehmen (ticketing(@)viktoria1904.de).  

    Sperren: Bei Viktoria Köln ist kein Spieler für die Partie gegen Saarbrücken gesperrt. Saarbrücken muss hingegen auf Dennis Erdmann verzichten.

    TV und Medien: Die Partie am Samstag wird live auf Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Kommentator vor Ort ist Markus Höhner. Moderator wird Kevin Gerwin sein. Darüber hinaus ist die Partie live im WDR und SR Fernsehen zu sehen. Die Anhänger der Viktoria werden zudem über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Auf der Internetseite der Viktoria gibt es dazu einen Liveticker zum Spiel (www.viktoria1904.de/spielticker).

    Wieder dabei: Am Montag konnte Youssef Amyn beim Viktoria-Auswärtsspiel in Osnabrück nicht dabei sein. Der Grund: Der 18-Jährige spielte fast zeitgleich mit der U 19-Nationalmannschaft gegen England. Die ersten beiden Nationalmannschaftseinsätze eines Viktoria-Spielers (am Freitag zuvor gegen die Schweiz und dann am Montag gegen die Briten) sorgten im Verein durchaus für Stolz. So überreichte Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, dem jungen Spieler nach seiner Rückkehr eine Torte als Zeichen der Freude.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 11. September um 14.00 Uhr eine Temperatur von 20 °Celsius.

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  • Genaue Viktoria-Spieltermine bis Ende November stehen fest

    Genaue Viktoria-Spieltermine bis Ende November stehen fest

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat weitere Spieltage zeitgenau terminiert. Es geht um die Ansetzungen für die Drittliga-Partien bis zum 17. Spieltag.

    Dabei dürfen sich die Anhänger der Viktoria wieder auf einige Heimspiel-Kracher freuen – zum Beispiel gegen die Würzburger Kickers (Zweitliga-Absteiger) am 17. Oktober und gegen den 1. FC Magdeburg (1974 Europapokalsieger der Pokalsieger) am 29. Oktober.

    Zuvor stehen aber noch die Begegnungen gegen den 1. FC Saarbrücken (11. September) und den MSV Duisburg (25. September) im Sportpark Höhenberg auf dem Programm. 

    Die nächsten Drittliga-Spiele der Viktoria in der Saison 2021/2022 (bis zum 17. Spieltag) im Überblick:

    8. Spieltag: Sa., 11.09.2021, 14.00 Uhr, Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken

    9. Spieltag: Fr., 17.09.2021, 19.00 Uhr, TSV Havelse – Viktoria Köln

    10. Spieltag: Sa., 25.09.2021, 14.00 Uhr, Viktoria Köln – MSV Duisburg

    11. Spieltag: Sa., 02.10.2021, 14.00 Uhr, SV Wehen Wiesbaden – Viktoria Köln

    12. Spieltag, So., 17.10.2021, 14.00 Uhr, Viktoria Köln – Würzburger Kickers

    13. Spieltag, So., 24.10.2021, 13.00 Uhr, Borussia Dortmund II – Viktoria Köln

    14. Spieltag, Fr., 29.10.2021, 19.00 Uhr, Viktoria Köln – 1. FC Magdeburg

    15. Spieltag, Fr., 05.11.2021, 19.00 Uhr, Türkgücü München – Viktoria Köln

    16. Spieltag, Mo., 22.11.2021, 19.00 Uhr, SV Meppen – Viktoria Köln

    17. Spieltag, Mi., 28.11.2021, 14.00 Uhr, Viktoria Köln – Hallescher FC

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  • Janßen setzt auf „Mut und Überzeugung“

    Janßen setzt auf „Mut und Überzeugung“

    Viktoria Köln, aktuell Tabellenachtzehnter der 3. Liga, bekommt es am Samstag mit dem 1. FC Saarbrücken zu tun. Die Gäste, derzeit Neunter, sind im Sportpark Höhenberg wohl der klare Favorit. Schließlich konnten die Kölner zuletzt einige Defizite trotz großen Kampfes nicht abstellen. „Ich fand, wir waren lange Zeit ebenbürtig“, so Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen bei einer Pressekonferenz über die 0:3-Niederlage zuletzt in Osnabrück. „Wir haben drei, vier gute Möglichkeiten – eine unter die Latte – um in Führung zu gehen. Und dann haben wir uns – wie auch das ein oder andere Mal zuvor – selbst bestraft, weil wir nicht konsequent verteidigt haben.“

    Das soll bestenfalls schon gegen Saarbrücken nicht mehr der Fall sein. Trotzdem warnt Janßen vor den Stärken der Gäste: „Ich glaube, dass es nicht nur eine spielstarke Mannschaft ist, sondern ein richtig verschworener Haufen. Sie haben mit Grimaldi vorne einen herausragenden Stürmer, der sowohl in der Luft als auch am Boden schwer zu verteidigen ist. Sie haben schnelle Leute wie Gouras, die extrem gut in die Tiefe kommen. Ich glaube eher, dass die Mannschaft für die Leistungen, die sie gebracht hat, noch zu wenig Punkte auf dem Konto hat. Wir tun gut daran, uns darauf einzustellen, dass wir auf eine Top-Mannschaft treffen.“

    Dennoch freut sich der 54-Jährige auf die Begegnung: „Saarbrücken bringt eine ganze Menge Zuschauer mit. Da freue ich mich sehr drauf. Das wird eine sehr schöne Atmosphäre sein. Ich glaube, das ist eine richtige Herausforderung für uns.“ Optimismus ist bei Janßen trotzdem zu spüren. Vielleicht liegt das an Gästetrainer Uwe Koschinat, schließlich ging Janßen beim einzigen Aufeinandertreffen mit ihm als Sieger vom Platz. „Das einzige Spiel, in dem wir mal im Pokal gegeneinander gespielt haben, konnten wir gewinnen“, erinnert sich der Höhenberger Coach an den 8. Mai 2018. Er ergänzt: „Wir werden die Sache am Samstag mit Mut und Überzeugung angehen.“

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  • Gegnercheck: Der 1. FC Saarbrücken kommt auf die Schäl Sick

    Gegnercheck: Der 1. FC Saarbrücken kommt auf die Schäl Sick

    Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) heißt es wieder Tore auf und Vollgas im Sportpark Höhenberg. Viktoria Köln empfängt am 8. Spieltag den in der Tabelle weiter oben stehenden 1. FC Saarbrücken und hofft, den zweiten Heimsieg der Saison einzufahren. Bisher trafen die beiden Vereine nur zweimal aufeinander, wobei beide Mannschaften das jeweilige Auswärtsspiel für sich entscheiden konnten. Die Viktoria müsste dringend drei weitere Punkte erringen, um in der Tabelle Boden gut zu machen. Doch eines steht fest: Die Blau-Schwarzen zu schlagen, wird kein Selbstläufer.

    Saisonstart: Der 1. FC Saarbrücken belegt derzeit Platz acht in der Tabelle und konnte bisher insgesamt drei Siege gegen Havelse (1:0), Duisburg (2:0) und Magdeburg (2:1) verbuchen. An den ersten sechs Spieltagen besiegte lediglich der VfL Osnabrück die Saarbrücker mit 2:1. Der Saisonstart ist damit verhältnismäßig gut geglückt, doch eine knappe Niederlage im letzten Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden (3:4) warf den FCS zurück. In der Freitagabend-Partie zeigten sich die Blau-Schwarzen in der ersten Halbzeit defensiv anfällig, sodass die Elf von Uwe Koschinat mit einem 0:4 in die Pause ging. In der zweiten Hälfte entfalteten die Gäste dann aber ihr offensives Potenzial und konnten auf den 3:4-Endstand verkürzen. Eine Aufholjagd, die Moral zeigt und für die Viktoria nicht zu unterschätzen ist.

    Kader: In der Saison 2021/2022 verpflichtete der 1. FC Saarbrücken insgesamt elf neue Spieler, wobei sich mit Dominik Ernst, Nick Galle, Adriano Grimaldi und Robin Scheu immerhin vier dieser Neuzugänge in der Startelf etablieren konnten. Gleichzeitig haben aber auch dreizehn Spieler den Verein im Sommer verlassen. Einer davon ist Nicklas Shipnoski, der in der vergangenen Spielzeit immerhin sechsmal für die Saarbrücker traf und damit, zusammen mit Sebastian Jacob, zu den Top-Torjägern der Saarländer zählte. In 33 Spielen für den FCS konnte der 23-Jährige 15 Tore erzielen, sodass sein Wechsel zu Fortuna Düsseldorf kompensiert werden muss. Dafür soll der in der Sommerpause verpflichtete Adriano Grimaldi Abhilfe leisten.

    Spieler im Fokus: Adriano Grimaldi kam im Juli ablösefrei vom KFC Uerdingen zu den Saarbrückern und bestritt seither jedes Pflichtspiel von Beginn an. Der Mittelstürmer erwischte allerdings einen weniger guten Saisonstart und konnte in den ersten vier Spielen weder Tor noch Assist zum Spiel der Blau-Schwarzen beitragen. Doch nun scheint es, als wäre der Knoten geplatzt: Zunächst erzielte er beim 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg den Anschlusstreffer. In der letzten Partie gegen Wehen Wiesbaden konnte er in der zweiten Halbzeit für Torgefahr sorgen. Ein Tor und einen Assist trug der 30-Jährige letztlich zum 3:4-Endstand bei.

    Der Trainer: Uwe Koschinat ist den Anhängern der Höhenberger durchaus bekannt. Der 50-Jährige, der bei 297 Spielen bei Fortuna Köln an der Seitenlinie stand, stieg in der Saison 2013/2014 mit den Südstädtern in die 3. Liga auf und hielt mit dem Verein über fünf Spielzeiten die Klasse, bevor er sich in der Saison 2018/2019 verabschiedete. Während die Fortuna den Abgang nicht kompensieren konnte und letztendlich abstieg, hielt Koschinat den ebenfalls vom Abstieg bedrohten SV Sandhausen in der 2. Bundesliga. Nach zwei Jahren wurde er nach fünf sieglosen Partien in Folge als Cheftrainer freigestellt. Im Juli dieses Jahres unterschrieb Koschinat schließlich beim 1. FC Saarbrücken und konnte bisher in sieben Pflichtspielen drei Siege mit seiner Mannschaft feiern. Nach der Niederlage gegen Wiesbaden ging der Strippenzieher allerdings hart mit seiner Truppe ins Gericht. Man „könne in der 3. Liga keine Punkte holen, wenn man vier Tore in einer Halbzeit bekommt und so desaströs reagiert“, so der gebürtige Koblenzer.

    Historie: Der 1. FC Saarbrücken hat in seiner Vereinshistorie einige Höhen und Tiefen durchlaufen. Vom Gründungsmitglied der Bundesliga bis zur fünften Spielklasse war alles mit dabei. In der Saison 2019/2020 konnte bereits am 23. Spieltag der wiedermalige Aufstieg der Saarbrücker in die 3. Liga gefeiert werden. Grund dafür war der Abbruch der Liga wegen des kursierenden Corona-Virus. Saarbrücken wurde als quotientenstärkster Teilnehmer die Meisterschaft der Regionalliga Südwest zuerkannt und der Aufstieg in die 3. Liga war perfekt. In der gleichen Saison konnten außerdem fulminante DFB-Pokalsiege gegen den Bundesligisten 1. FC Köln und die Zweitligisten Karlsruher SC, Fortuna Düsseldorf und Jahn Regensburg gefeiert werden. Somit gelang dem FCS als erster Klub der Regionalliga das Erreichen des Halbfinals des DFB-Pokals.

    Bisherige Bilanz: Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Vereine im November 2020 hatte der FCS die Nase vorn. Bereits in der 47. Minute netzte Shipnoski zum 2:0-Endstand ein und besiegelte so den Auswärtssieg der Saarländer im Sportpark Höhenberg. Doch die Viktoria revanchierte sich dafür beim zweiten Aufeinandertreffen im März 2021. Die Kölner konnten das Spiel in der Nachspielzeit durch ein Tor von Timmy Thiele mit 3:2 für sich entscheiden, nachdem die Mannschaft zur Halbzeit zunächst 0:1 hinten lag.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Im Free-TV ist es im WDR Fernsehen (ab 14:00 Uhr) und beim SR (ab 13:58 Uhr) zu sehen sein. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Saarländer reisen nach Höhenberg

    Saarländer reisen nach Höhenberg

    Am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) empfängt die Viktoria den 1. FC Saarbrücken. Während die Mannschaft von Olaf Janßen am Montag eine 0:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück hinnehmen musste, konnten sich auch die Saarländer am Freitag nicht belohnen – und dies trotz aufopferungsvoller Aufholjagd.

    Im heimischen Ludwigsparkstadion musste sich der FCS nach 90 Minuten dem SV Wehen Wiesbaden mit 3:4 geschlagen geben. Und die Partie war ein regelrechtes Spektakel: Nach 45 Minuten ging es für die Saarländer mit einem 0:4-Rückstand in die Kabine. Jedoch machten es die Saarbrücker in der zweiten Hälfte noch einmal spannend und konnten drei Treffer durch Tobias Jänicke, Adriano Grimaldi und Justin Steinkötter erzielen. In der 90. Minute rettete Schlussmann Florian Stritzel den Wiesbadenern den Sieg. FCS-Coach Uwe Koschinat brachte sein Fazit nach der Partie auf den Punkt: „In der zweiten Halbzeit haben wir bewiesen, dass wir auf dem Weg sind, ein Team zu werden. Wir sind am Ende nicht untergegangen und haben einen offenen Fight geliefert. Wir haben noch alle Möglichkeiten gehabt, unentschieden zu spielen und hätten vielleicht noch einen Punkt mitnehmen können.“

    Aktuell steht die Mannschaft aus dem Saarland auf den neunten Tabellenrang und konnte drei Siege in dieser Spielzeit unter Uwe Koschinat einfahren.

    Koschinat selbst kennt die Viktoria noch bestens aus seiner Trainer-Zeit bei Fortuna Köln. Schließlich war der gebürtige Koblenzer von 2011 bis 2018 Chefcoach bei den Südstädtern. Mit all seiner Erfahrung wird er sicherlich die Saarbrücker weiter in der Tabelle nach oben führen wollen. Ob seine Mannschaft aus der zweiten Halbzeit gegen Wiesbaden etwas mitnehmen konnte? „Das werden wir am Samstag sehen“, so der 50-Jährige im TV-Interview bei Magenta Sport.  

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen äußerte sich nach der 0:3-Niederlage beim VfL Osnabrück ebenfalls zur anstehenden Begegnung: „Wir wollen Haltung bewahren. Saarbrücken wird auch keine einfache Aufgabe, aber wir wollen das Spiel annehmen und werden die Köpfe oben behalten.“

    In der 3. Liga wird es das dritte Duell zwischen den beiden Klubs sein. In der vergangenen Saison konnte der FCS das Duell im Sportpark Höhenberg mit einem 2:0-Auswärtssieg für sich entscheiden. Im Rückspiel hatte die Viktoria das bessere Ende auf ihrer Seite und gewann in der Nachspielzeit noch mit 3:2.

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  • Viktoria muss sich Osnabrück beugen

    Viktoria muss sich Osnabrück beugen

    Viktoria Köln bleibt in dieser Saison auswärts sieglos. Das Team von Cheftrainer Olaf Janßen musste sich am Montagabend beim VfL Osnabrück mit 0:3 geschlagen geben. Nachdem die erste Hälfte torlos verlaufen war, häuften sich bei den Kölnern in den zweiten 45 Minuten die Fehler. Zweimal Marc Heider (56. und 68.) und ein Eigentor von Aaron Berzel (74.) sorgten im Stadion an der Bremer Brücke schließlich für eine klare Niederlage.

    Viktoria-Coach Janßen baute die Abwehr vor Torhüter Moritz Nicolas erneut um. So sah der Keeper diesmal eine Dreier-Abwehrkette mit Christoph Greger, Aaron Berzel und Moritz Fritz vor sich. Im Mittelfeld kamen Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch und Florian Heister zum Zug. Offensiver ausgerichtet agierten Marcel Risse und David Philipp. Im Sturmzentrum kam Lenn Jastremski zu seinem ersten Einsatz im Viktoria-Trikot.

    In der zweiten Minute hatte die Viktoria gleich eine richtig gute Möglichkeit. Nach einer Risse-Ecke von der linken Seite kam Lorch aus vier Metern an den Ball, doch VfL-Schlussmann Philipp Kühn entschärfte den nicht sehr wuchtigen Versuch. Nach acht Minuten kamen dann die Gastgeber zu ihrer ersten guten Chance. Sebastian Klaas zog aus 14 Metern mit rechts ab, doch Viktoria-Torhüter Nicolas parierte den Ball mit beiden Händen.

    Osnabrück offenbarte ein wenig Mühe im Spielaufbau. Denn die Höhenberger attackierten die Niedersachsen früh. Nach 13 Minuten hatte Greger nach Risse-Freistoß eine Kopfball-Gelegenheit für die Gäste, doch Kühn war wieder zur Stelle. Drei Minuten danach gab es auf der anderen Seite ein ähnliches Bild. Diesmal bekam der VfL einen Freistoß: Daraus resultierte ein Kopfball von Aaron Opoku. Und auch hier hatte der Torwart das letzte Wort – Nicolas hielt.

    Die Gastgeber wurden in der Folge stärker. Ba-Muaka Simakala hatte in der 22. und 26. Minute Chancen für den VfL. In der 39. Minute prüfte Marc Heider den Kölner Nicolas mit einem 20-Meter-Schuss. Noch vor der Pause konnte sich die Viktoria wieder vom Druck der Gastgeber befreien. Klare Möglichkeiten für die Gäste gab es aber nicht – dafür fiel das Flutlicht in der 41. Minute aus. Schiedsrichter Richard Hempel ließ die erste Hälfte trotzdem zu Ende spielen.

    In den zweiten 45 Minuten – das Flutlicht funktionierte weitestgehend wieder – kam dann Luca Marseiler zu seinem Debüt im Viktoria-Trikot. Janßen brachte ihn für den Gelbrot-Gefährdeten Philipp in die Begegnung. Doch noch in den ersten 60 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Opoku die Riesenmöglichkeit zur Osnabrücker Führung. Im Strafraum zog er ins untere linke Eck ab. Allerdings war Nicolas mit seinem rechten Fuß zur Stelle und klärte mit diesem Riesen-Reflex zur Ecke.

    In der 53. Minute gab es eine tolle Gelegenheit für die Kölner: Jastremski schlenzte den Ball nach Doppelpass mit Marseiler aus neun Metern mit dem linken Fuß aber nur an die Unterkante der Latte – was für ein Pech! In der 56. Minute machte es Heider für den VfL Osnabrück besser: Er traf seinen Seitfallzieher zwar nach Hereingabe von der linken Seite nicht mit voller Wucht, doch irgendwie drehte sich die Kugel unhaltbar ins Tor – 1:0.

    Die Niedersachsen drückten in der Folge weiter aufs Tempo. Aber auch die Viktoria fand wieder ins Spiel zurück und hatte durch den eingewechselten Niklas May in der 68. Minute eine Schusschance, bei der Keeper Kühn zupacken musste. Beim Gegenzug unterlief den Höhenbergern aber ein kapitaler Abwehrfehler. Erneut war es Heider, der die Situation am schnellsten erkannte, sich den Ball schnappte und auf 2:0 für Osnabrück erhöhte.

    In der 71. Minute hatte Fritz aus sechs Metern die große Chance zum Anschlusstreffer. Aber sein Versuch kam zu zentral auf Kühn, der somit hielt. In der 74. Minute klingelte es erneut im Gäste-Kasten: Den Flachschuss von Florian Kleinhansl bugsierte Berzel unglücklich über die eigene Torlinie. Damit war die Gegenwehr der Viktoria gebrochen. Den Osnabrückern gelang jetzt fast alles. Aber eben nur fast alles, denn ein weiteres Tor fiel nicht mehr.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Christoph Greger, Aaron Berzel, Moritz Fritz – Simon Handle, Kai Klefisch (78. Patrick Sontheimer), Jeremias Lorch, Florian Heister (59. Niklas May) – Marcel Risse (86. Federico Palacios), David Philipp (46. Luca Marseiler) – Lenn Jastremski (78. Seokju Hong)

    Tore: 1:0 Marc Heider (56.), 2:0 Marc Heider (68.), 3:0 Aaron Berzel (74., Eigentor)

    Gelbe Karten:

    VfL Osnabrück: Ba-Muaka Simakala (25.), Sven Köhler (83.)

    Viktoria Köln: David Philipp (20.)

    Zuschauer: 7.767 Zuschauer

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  • Generalprobe geglückt! Viktoria siegt 4:3 beim FC

    Generalprobe geglückt! Viktoria siegt 4:3 beim FC

    Am 12. September beginnt für Viktoria Köln (bei Rot-Weiss Essen) die Saison in der A-Junioren-Bundesliga West. Acht Tage vor der ersten Meisterschaftspartie gab es am Samstag den letzten Test. Dabei gelang der Mannschaft von Cheftrainer Marian Wilhelm beim 1. FC Köln Unglaubliches: Nach einem 0:3-Rückstand gewannen die Höhenberger noch mit 4:3.

    Personal: Viktoria-Chefcoach Marian Wilhelm nutzte das letzte Testspiel, um möglichst vielen Akteuren Spielpraxis zu geben. So kamen insgesamt 21 Akteure bei den Höhenbergern zum Einsatz.  

    Spielverlauf: Die Viktoria war gegen die U 19 der Geißböcke nicht gerade in der Favoritenrolle. Obwohl die Höhenberger in der Anfangsphase gut Paroli boten, dauerte es nicht lange, bis die erste kalte Dusche folgte: In der vierten Minute schob Namory Noell Cisse den Ball aus sechs Metern für die Gastgeber an Rudnick vorbei in die Maschen. Dennoch ließ sich die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm in der Folge nicht aus dem Tritt bringen und überzeugte mit gelungenem Spielaufbau und Kombinationsspiel. Direkt vor dem gegnerischen Gehäuse fehlte der Viktoria aber die Durchschlagskraft. Bei Standards wirkte die Wilhelm-Elf gefährlicher, agierte aber im Endeffekt zu ungenau. Der 1. FC Köln stand unter Druck und konnte sich lediglich mit gelegentlichen Kontern befreien. Umso überraschender fiel in der 29. Minute das 2:0 für die Gastgeber: Winzent Suchanek traf aus 15 Metern. Und der 1. FC Köln blieb effektiv. Maximilian Schmid zog in der 40. Minute im Strafraum aus halbrechter Position mit rechts ab – 3:0. Immerhin gelang Ben Hompesch nach feinem Solo und Linksschuss in der 44. Minute für die Viktoria der 1:3-Anschlusstreffer. Dabei blieb es bis zur Pause.

    Natürlich wollten die Höhenberger in der zweiten Halbzeit versuchen, effektiver zu werden. Und das gelang. Der 1. FC Köln wirkte zunächst sicherer, doch diesmal machte die Viktoria das Tor. Mika Durczok drückte nach Mhamdi-Hereingabe von rechts den Ball aus zwei Metern über die Linie (50.). Damit stand es nur noch 2:3 aus Sicht der Höhenberger. Nur drei Minuten später zog Salvatore Giambra mit rechts ab – wieder drin, 3:3! Aber das war längst noch nicht alles. Denn auch Luca de Meester, genau wie Durczok und Giambra zur zweiten Hälfte eingewechselt, sorgte mit seinem Rechtsschuss für das 4:3 der Höhenberger (59.). Wenig später hatte der Torschütze mit der Nummer 20 sogar noch einen weiteren Treffer auf dem Fuß. Allerdings verfehlte sein Flachschuss das gegnerische Gehäuse knapp. Das wollten die Gastgeber natürlich nicht auf sich beruhen lassen. Entsprechend versuchte das Team von Stefan Ruthenbeck das Blatt in der Folge wieder zu wenden. Zu hundertprozentigen Gelegenheiten kamen die Gastgeber aber nicht. Im Gegenteil: Durczok hätte beinahe kurz vor dem Ende per Kopf sogar noch einen Treffer für die Viktoria erzielt (87.). Tat er aber nicht, so blieb es beim 4:3 für die Höhenberger.

    Stimme des Spiels: „Heute ist das, was wir uns nach dem Rückstand gegen eine in der ersten Halbzeit sehr effektive Mannschaft vom FC vorgenommen haben, doch noch aufgegangen. Wir haben an unser Spiel geglaubt, hatten Mut und wurden belohnt. Ein Quäntchen gehört natürlich dazu. Deshalb sollte man den Sieg nicht überbewerten. Ab der nächsten Woche geht es wieder um Meisterschaftspunkte, da sind Erfolge wichtiger“, so Viktoria-Cheftrainer Marian Wilhelm nach der Begegnung.  

    Aufstellung: Mika Rudnick (46. Jakob Brambach) – David Kubatta, Phil Zimmermann (46. Eliot Albert), Ilhan Altuntas (46. Luca de Meester), Oualid Mhamdi (65. Disimua Brandon Kanzi) – Rexhep Adari (75. Jay-Katumbay Mbayabu), Benjamin Hemcke (46. Calvin Mokschan) – Joel Vieting (46. Salvatore Giambra), Ben Hompesch (63. Elvin Jashari) – Tim Schirmer (80. Prinz Mvutu), Seokju Hong (46. Mika Durczok)

    Tore: 1:0 Namory Noell Cisse (4.), 2:0 Winzent Suchanek (29.), 3:0 Maximilian Schmid (40.), 3:1 Ben Hompesch (44.), 3:2 Mika Durczok (50.), 3:3 Salvatore Giambra (53.) 3:4 De Meester (59.)

    Zuschauer: 100

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  • Moritz Nicolas: „Am Ende des Tages geht es immer um die drei Punkte“

    Moritz Nicolas: „Am Ende des Tages geht es immer um die drei Punkte“

    Torhüter Moritz Nicolas hütet seit Saisonbeginn das Tor der Viktoria. Im Interview spricht der 23-Jährige über seinen Wechsel, die bisherigen Spiele, den Konkurrenzkampf und das kommende Spiel in Osnabrück.

    Herr Nicolas, Ihr Wechsel nach Köln hat sich innerhalb weniger Tage nach einem Testspiel von Viktoria Köln bei ihrem ‚eigentlichen Verein‘ Borussia Mönchengladbach ergeben. Es ging alles sehr schnell, oder?

    Moritz Nicolas: Es verlief alles sehr zügig und unkompliziert. Durch die Verletzung in diesem Spiel von meinem jetzigen Torhüter-Kollegen Sebastian Mielitz ist der Kontakt relativ schnell zustande gekommen. Die Verantwortlichen und ich haben uns getroffen, die Vorstellungen haben gepasst und die Gespräche verliefen sehr gut. Somit kam es wirklich sehr schnell zu der Leihe nach Köln.

    Das war Ende Juli. Jetzt haben wir September. Wie haben Sie sich inzwischen im Team und der Stadt eingelebt?

    Nicolas: Wir haben eine angenehme Mannschaft mit guten Charakteren, deswegen fühle ich mich sehr wohl im Team und dem Verein. Von der Stadt konnte ich bisher leider nicht viel sehen, aber ich denke das wird noch kommen.

    Als Torhüter hat man natürlich immer das Ziel, zu Null zu spielen. Das ist in dieser Saison noch nicht gelungen. Woran liegt das aus Ihrer Sicht?

    Nicolas: In den ersten Spielen haben wir leider viel zu viel zugelassen. Wir haben es dem Gegner oft zu einfach gemacht. Insgesamt haben die ersten Spiele vom Gesamtkonstrukt her gezeigt, dass wir definitiv noch Potenzial nach oben haben. Wir wollen, müssen und können uns noch verbessern.

    Zuletzt gab es den ersten Saisonsieg. Haben Sie den Eindruck, dass die Mannschaft stabiler wird?

    Nicolas: Siege geben einem auf jeden Fall immer etwas Aufwind. Die negativen Erlebnisse aus den Wochen zuvor können dadurch ein Stück weit vergessen werden. Der Sieg gibt uns das nötige Selbstvertrauen, um zu wissen, dass wir in der Saison angekommen sind. Für den Kopf ist das natürlich sehr wichtig gewesen. Wir haben es in den Partien zuvor auch nicht schlecht gemacht, sind aber nicht belohnt worden. Am Ende des Tages geht es immer um die drei Punkte. Daran gilt es, jetzt anzuknüpfen.

    Mit Elias Bördner, Sebastian Mielitz (aktuell verletzt) oder zum Beispiel Jakob Brambach gibt es eine starke Konkurrenz im Kampf um die Nummer eins. Ist es das, was wichtig ist, um im Tor zu Höchstleistungen getrieben zu werden?

    Nicolas: Konkurrenzkampf finde ich immer positiv. Das zeigt, wie viel Potenzial und Qualität im Team steckt. Wir unterstützen uns auf und neben dem Platz so gut wir können. Egal, ob einer verletzt oder fit ist. Miele hilft uns trotz seiner Verletzung, wo er nur kann und so etwas gehört auch zu einem guten Team dazu. Ich würde sagen, dass jeder von jedem profitieren kann. Der eine kann vielleicht das eine besser oder weiß, wie er den anderen in den gewissen Techniken unterstützen kann. Man kann von jedem lernen, etwas mitnehmen und das bringt für jeden etwas Positives mit sich.

    Bei der Viktoria haben Sie von Beginn an die Spielpraxis bekommen, die Ihnen vielleicht in den letzten Jahren gefehlt hat. Das spiegelt sich offenbar auch in Ihrer Leistung wider. Wie wichtig ist dieses Vertrauen in Ihre Person?

    Nicolas: Das Vertrauen ist enorm wichtig. Ich hatte – spielerisch gesehen – zwei schwere Jahre. In Berlin und Osnabrück bin ich nur zu je einem Einsatz gekommen. Persönlich habe ich trotzdem vieles aus der Zeit mitgenommen, schließlich geht es nicht immer bergauf. Kaum zu spielen, war für mich auch eine neue Situation. Das war natürlich auch für den Kopf eine extrem schwierige Zeit. Gerade deswegen tut es mir äußerst gut, hier in Köln so ein Vertrauen zu bekommen. Damit bin ich sehr glücklich.

    In der letzten Saison gehörten Sie zum Kader des VfL Osnabrück. Jetzt geht es am Montag gegen die Ex-Kollegen. Freuen Sie sich auf das Wiedersehen und wer nimmt die Punkte mit?

    Nicolas: Ich freue mich, meine Ex-Kollegen wiederzusehen und hoffe natürlich, dass wir die Punkte einsacken. Aus dem letzten Jahr sind noch Spieler da und deswegen kenne ich natürlich noch den ein oder anderen. Menschlich hat in Osnabrück auch alles gepasst, lediglich sportlich gesehen lief es für mich nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

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