Kategorie: Uncategorized

  • Viktoria wartet in diesem Jahr weiter auf Heimsieg

    Viktoria wartet in diesem Jahr weiter auf Heimsieg

    Viktoria Köln kann zu Hause in diesem Jahr einfach nicht gewinnen. Im Nachholspiel gegen den 1. FC Magdeburg kassierten die Höhenberger am Dienstag eine 2:4-Niederlage, sodass sie weiter mitten im Abstiegskampf stecken. Für die Gastgeber trafen Kai Klefisch (19.) und Mike Wunderlich (83.), für Magdeburg waren Andreas Müller (37.), Kai Brünker (39.), Raphael Obermair (54.) und Baris Atik (80.) erfolgreich. 

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr ließ er Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz auflaufen. Kai Klefisch und René Klingenburg spielten zunächst auf der Sechserposition. Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Marcel Risse bildeten das offensive Mittelfeld. Timmy Thiele begann als vorderste Spitze.

    Von der ersten Sekunde an entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Die erste Gäste-Gelegenheit gab es in der sechsten Minute. Doch ein Kopfball von Adrian Malachowski wurde zur sicheren Beute für Mielitz. Nur 60 Sekunden später gab es die erste gute Chance für die Gastgeber: Viktoria-Kapitän Wunderlich zielte bei seinem 19-Meter-Freistoß knapp neben das Tor.

    In der zwölften Minute hatte Alexander Bittroff eine Gelegenheit, doch er traf den Ball nicht richtig. Danach kam Simon Handle für die Kölner aussichtsreich im Strafraum der Magdeburger ans Leder. Allerdings ging sein Versuch deutlich über das Gehäuse von Morten Behrens (17.). Nur 60 Sekunden später zog Wunderlich aus 15 Metern ab, doch der FCM-Schlussmann lenkte den Ball über seinen Kasten.

     

     

    In der 19. Minute gab es beim anschließenden Eckstoß ein Getümmel im Magdeburger Strafraum. Klefisch behielt die Übersicht und köpfte den Ball aus halbrechter Position zum 1:0 über die Linie. Der Führungstreffer schien der Viktoria Sicherheit zu geben, doch in der 37. Minute traf Andreas Müller aus sieben Metern zum 1:1. Nur 120 Sekunden danach folgte das 1:2 durch Kai Brünker. Damit ging es in die Pause.

    Die Viktoria startete zunächst unverändert in die zweite Hälfte. Und die Gastgeber schienen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, aus der Kabine zu kommen. Die erste Gelegenheit hatten allerdings die Gäste. Doch Florian Kath zog seinen Linksschuss aus 16 Metern rechts am Tor von Mielitz vorbei (51.). Drei Minuten später setzte sich Raphael Obermair an der Strafraumgrenze durch und traf mit rechts zum 3:1 für den FCM.

    Mit Albert Bunjaku und Kevin Holzweiler (für Klingenburg und Risse) brachte Olaf Janßen ab der 58. Minute frische Offensivkräfte in die Begegnung. Und die Höhenberger wurden jetzt druckvoller. So kam Bunjaku schnell zu einer Möglichkeit. Allerdings hielt Behrens seinen Rechtsschuss aus zehn Metern (63.). In der 70. Minute scheiterte Handle aus der Distanz, sein Versuch ging über den Kasten.

    In der Schlussviertelstunde bekamen die Höhenberger deutlich mehr Spielanteile. Und Bunjaku hatte in der 79. Minute Pech: Behrens klärte seine Eckball-Direktabnahme mit einem herausragenden Reflex. Baris Atik machte quasi im Gegenzug den Sack zu und traf zum 1:4 (80.). Damit war die Partie gelaufen. Zwar glückte Wunderlich mit einem schönen Freistoßtreffer noch das 2:4, doch die Ergebniskorrektur kam zu spät.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, René Klingenburg (58. Albert Bunjaku) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Marcel Risse (58. Kevin Holzweiler) – Timmy Thiele

    Tore: 1:0 Kai Klefisch (19.), 1:1 Andreas Müller (37.), 1:2 Kai Brünker (39.), 1:3 Raphael Obermair (54.), 1:4 Baris Atik (80.), 2:4 Mike Wunderlich (83.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (30.), Mike Wunderlich (45.), Maximilian Rossmann (81.)

    1. FC Magdeburg: Jürgen Gjasula (83.) 

    Zuschauer:

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

     

     

  • Privattraining ab sofort wieder möglich

    Ab sofort besteht wieder die Möglichkeit, private Trainingseinheiten für Feldspieler und Torhüter in der Vussballschule der Viktoria zu buchen und zu absolvieren. Hierfür ist aktuell ein negativer Corona-Test von Nöten, der alle 14 Tage aktualisiert vorgelegt werden muss.

    Wie können Sie private Trainingseinheiten buchen?

    Die Buchung erfolgt ausschließlich über eine persönliche Absprache mit Daniel Merten, dem Leiter der Viktoria Vussballschule, unter fussballschule@viktoria1904.de.

    Wo findet das Training statt?

    Alle Trainingseinheiten werden auf den Kunstrasenplätzen im Sportpark Höhenberg durchgeführt.

    Wie sind die Preise für eine private Trainingseinheit?

    Eine 60-minütige Trainingseinheit kostet 50 Euro.

    Eine 90-minütige Trainingseinheit kostet 70 Euro.

    Weitere Informationen:

    Corona Leitfaden Privattraining

    Trainingszeiten Privattraining

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere News zur Vussballschule gibt es hier!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gegnercheck: Nachholspiel und Abstiegskampf

    Am Dienstag (Anpfiff 17.00 Uhr) spielt der 1. FC Magdeburg in Köln. Dann steht im Sportpark Höhenberg das Nachholspiel vom 22. Spieltag an. Bei der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt war in den vergangenen Wochen trotz Lockdown einiges los: Spielabsage, sechs Niederlagen in Serie und Trainerwechsel. Dennoch wird es für die Viktoria keine leichte Partie, denn es ist ein klassisches „Sechs-Punkte-Spiel“ im Abstiegskampf.

    Bisheriger Saisonverlauf:

    In die Spielzeit startete der Verein aus Sachsen-Anhalt mit vier sieglosen Partien, nach zehn Spieltagen hatten die Ostdeutschen bereits sechs verlorene Begegnungen auf dem Konto. Ein kurzzeitiger Aufwärtstrend war ab Ende November erkennbar: Ein Unentschieden gegen Hansa Rostock war der Start in eine Serie von fünf Partien ohne Niederlage. Doch diesen haben die Magdeburger nicht bestätigen können. Nach Siegen bei den direkten Konkurrenten aus Duisburg und Unterhaching starteten sie eine unrühmliche Serie von sechs Spielen ohne Punktgewinn und lediglich einem Treffer. Auch Neu-Trainer Christian Titz (drei Spiele, drei Niederlagen) schaffte bisher nicht die Wende, obwohl sein Team zuletzt in Wiesbaden trotz 0:1 einen ganz starken Auftritt zeigte.

    Das Hinspiel:

    Die Partie in der MDCC-Arena entschied die Viktoria vor 4.400 Zuschauern mit 2:0 für sich. Nach zwölf Spielminuten köpfte Maximilian Rossmann den Ball nach Freistoß von Kapitän Mike Wunderlich zum 1:0 ein. Fünf Zeigerumdrehungen später machte Lucas Cueto mit einem Schuss aus etwa zehn Metern ins lange Eck den Doppelschlag perfekt. Dabei blieb es. 

    Personelle Situation:

    Die Verletztenliste beim FCM leert sich allmählich. Baris Atik (Muskelfaserriss) und Andreas Müller (Gelbsperre) wären bei der regulären Ansetzung ausgefallen. Für das Nachholspiel stehen sie allerdings zur Verfügung. Bereits bei der letzten Partie in Wiesbaden standen sie in der Startelf.  Dies gilt voraussichtlich nicht für Dustin Bomheuer (Kreuzbandriss), Dominik Ernst (Muskelfaserriss) und Maximilian Franzke (Muskelverletzung).

    Spieler im Fokus:

    Außenspieler Raphael Obermair ist einer der Dauerbrenner beim 1. FC Magdeburg. Der 24-Jährige stand bisher bei allen Saisonspielen in der Startelf und wurde lediglich zweimal ausgewechselt. Damit ist er der Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten für die Ostdeutschen. Im Hinspiel startete er als linker Verteidiger in der Viererkette, meist aber spielt er als offensiver Außenspieler. In der laufenden Saison kommt er auf vier Tore und drei Assists. Der gebürtige Bayer startete seine Karriere beim TSV Rosenheim. Über die Reserve des FC Bayern, den SK Sturm Graz und Carl Zeiss Jena zog es ihn im letzten Sommer zum 1. FC Magdeburg.

    Der Trainer:

    Trainer der Magdeburger ist Christian Titz. Er übernahm im vergangenen Monat die Dienste des zurückgetretenen Thomas Hoßmang. Allerdings verlor er die ersten drei Partien. Zuletzt arbeitete er in der Regionalliga bei Rot-Weiss Essen. Zuvor war er Trainer beim Hamburger SV, mit dem er in die 2. Bundesliga abstieg. In seinem Lebenslauf ist auch Viktoria Köln eingetragen. Denn von Juli bis Dezember 2009 war er in Personalunion Chef- und A-Jugendtrainer des SCB Viktoria Köln. Den Vorgängerverein des heutigen FC Viktoria Köln coachte er in der Mittelrheinliga, mit der U 19 nahm der 49-Jährige an der A-Jugend Bundesliga West teil.

    Bisherige Spiele:

    Drei Begegnungen zwischen der Viktoria und dem 1. FC Magdeburg gab es bislang. Beide Teams entschieden je ein Aufeinandertreffen mit 2:0 für sich. Die erste Begegnung überhaupt im Sportpark Höhenberg in der Vorsaison endete mit 1:1. 

    Vereinshistorie:

    Seine goldene Zeit hatte der 1965 gegründete Klub in den 1970er-Jahren. Dort gewannen die Magdeburger unter anderem drei DDR-Oberligameisterschaften. Der größte Vereinserfolg war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1974. Der FCM war der erste DDR-Klub, der diesen Pokal in den eigenen Händen hielt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands pendelte Magdeburg zwischen der dritten und vierten Liga. Zurück in den Profifußball kamen die Magdeburger mit dem Sprung in die 3. Liga in der Saison 2014/2015. 2018 gelang dann der Aufstieg in die 2. Bundesliga als Meister mit 85 Punkten, nachdem die Bau-Weißen diesen zuvor zweimal in Folge als Tabellenvierter nur knapp verpasst hatten. Das einjährige Intermezzo in Liga zwei endete mit Platz 17 und dem direkten Wiederabstieg in die Drittklassigkeit. 

    Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg ist am Dienstag um 17.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird ab 16:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Spieler des Monats gesucht!

    Die Meinung der Viktoria-Fans ist gefragt: Auf der Facebook-Seite der Kölner wird jetzt wieder der Spieler des Monats gesucht. Nachdem im Januar noch der Spieler des Jahres 2020 gewählt wurde, gilt es jetzt, den besten Akteur aus den ersten beiden Monaten des neuen Jahres zu finden – also aus dem Januar und Februar.

    Folgende Spieler sind nominiert:

    – Mike Wunderlich (berührte uns mit seinem emotionalen Interview nach der Niederlage in Ingolstadt und nimmt sich selbst in die Kritik, obwohl er ohne Frage eine der wertvollsten Persönlichkeiten der Viktoria ist)

    – Marcel Risse (erzielte zuletzt gegen Hansa Rostock die zwischenzeitliche 1:0-Führung für die Viktoria und zeigte trotz Niederlage eine läuferisch und kämpferisch überragende Leistung)

    – Simon Handle (steuerte einen Treffer zur 1:2-Niederlage gegen Waldhof Mannheim bei und besticht durch Konstanz und Zuverlässigkeit – egal ob als Verteidiger oder im Mittelfeld)

    – Lucas Cueto (traf im aktuellen Kalenderjahr beim wichtigen 1:0 in München sowie beim 2:2 in Wiesbaden und ist mit acht Treffern der bisher erfolgreichste Torschütze der Viktoria in dieser Saison)

    – Timmy Thiele (bisher vier Saisontore, erzielte den zwischenzeitlichen Führungstreffer in Ingolstadt und sorgt mit seinen langen Laufwegen für Unruhe in der gegnerischen Abwehr)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die den Spielern zugeordnet sind. Die Wahl läuft bis zum 8. März 2021, 8.00 Uhr.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zur Facebook-Seite von Viktoria Köln kommen Sie hier.

  • Köln vs. Magdeburg: Duell um wichtige Punkte

    Es hat nicht sollen sein: Weder für Viktoria Köln noch für den 1. FC Magdeburg! Am Samstag gingen beide Teams leer aus. Am Dienstag treffen sie nun im Sportpark Höhenberg im Nachholspiel vom 22. Spieltag aufeinander. Während Gastgeber Köln in der Heimpartie gegen den Tabellenzweiten Hansa Rostock mit 1:2 den Kürzeren zog, kassierte Magdeburg beim Dritten aus Wiesbaden eine unglückliche 0:1-Auswärtsniederlage.

    „Das fühlt sich sehr enttäuschend an, weil sich meine Mannschaft nicht für das gute Spiel belohnt hat. Ich finde, wir haben gegen den Ball unglaublich gut verteidigt“, brachte FCM-Coach Christian Titz nach der Partie beim SV Wehen Wiesbaden seine Emotionen zum Ausdruck. Denn sein Team habe kaum Einschussmöglichkeiten zugelassen und selbst mehrere gute Chancen gehabt. Titz: „Auf dem Spiel, das wir heute gemacht haben, da können wir aufbauen – bei aller Enttäuschung.“

    Ähnliches war von Olaf Janßen nach dem 1:2 gegen den F.C. Hansa Rostock zu hören. „Ich bin null Komma null enttäuscht. Wenn man sieht, dass wir heute ohne Sturm antreten mussten, dann hat meine Mannschaft Hansa Rostock alles abverlangt“, bewertete Viktorias Trainer die Partie. „Ich habe der Mannschaft nach dem Spiel gesagt, wenn wir so weitermachen und so zusammenstehen – auch die Jungs, die auf der Bank waren – dann werden wir es am Ende schaffen und nur darum geht es.“

    Nach den Ergebnissen vom Wochenende nimmt die Viktoria den 15. Tabellenplatz ein. Magdeburg ist 19. der 3. Liga. Damit geht es am Dienstag um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Hierbei bleibt abzuwarten, ob sich eine der beiden Mannschaften in der kommenden Begegnung mit einem Dreier nachträglich für ihren Aufwärtstrend belohnen kann. Das Ergebnis aus der Hinrunde spricht für die Kölner: Am 3. Spieltag, Anfang Oktober, setzten sich die Höhenberger mit 2:0 beim FCM durch.  

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Viktoria muss sich starken Rostockern beugen

    Viktoria muss sich starken Rostockern beugen

    Viktoria Köln bleibt in diesem Jahr weiterhin ohne Heimsieg. Gegen den F.C. Hansa Rostock unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen mit 1:2. Marcel Risse erzielte in der 6. Minute die Führung für die Kölner. Björn Rother (13.) und Pascal Breier (72.) sorgten allerdings dafür, dass die favorisierten Gäste doch noch als Sieger vom Platz gingen.

    Janßen musste die Mannschaft aufgrund von Gelbsperren und Verletzungen stark umbauen. Nachdem Albert Bunjaku, Michael Seaton und Timmy Thiele im Sturm nicht zur Verfügung standen, setzte er auf ein 4:3:3. Sebastian Mielitz hütete das Tor. In der Abwehr liefen Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz auf. Kai Klefisch, René Klingenburg und Jeremias Lorch spielten im Mittelfeld. Marcel Risse, Lucas Cueto und Kevin Holzweiler bildeten das Offensiv-Trio.

     

     

    Für die Viktoria ging es ordentlich los. Ein Rückpass von Julian Riedel zu Hansa-Schlussmann Markus Kolke missglückte und Risse stand goldrichtig. Er brauchte den Ball in der sechsten Minute drei Meter vor dem Gehäuse freistehend nur noch über die Linie zu schieben – 1:0! In der 13. Minute fiel aber bereits der Ausgleich. Björn Rother brachte eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite per Direktabnahme im unteren rechten Eck des Kölner Gehäuses unter. Nach der Anfangsphase mit offenem Visier gingen beide Teams in der Folge kontrollierter zur Sache.

    In der 23. Minute hatten die Höhenberger trotzdem Glück: John Verhoek kam überraschend am Fünftmeterraum an den Ball, doch er traf nur den linken Pfosten. Eine Viertelstunde später prüfte Risse Hansa-Keeper Kolke mit einem 28-Meter-Freistoß. Doch der Keeper der Gäste hielt den Rechtsschuss, der recht zentral auf das Tor ging, sicher. In der 44. Minute wurde es im Strafraum der Kölner noch einmal richtig brenzlig. Doch Innenverteidiger Rossmann klärte in höchster Not. Somit ging es mit dem 1:1 in die Kabinen.

    In der zweiten Hälfte setzte Janßen zunächst weiter auf seine Startformation. In der 49. Minute hatten die Gäste dann die erste Möglichkeit nach der Pause. Bentley Baxter Bahn scheiterte allerdings aus zehn Metern mit seinem Rechtsschuss an Mielitz. 60 Sekunden später wurde es bei einem Freistoß aus 22 Metern durch die Nummer acht vom F.C. Hansa gefährlicher. Doch das Leder streifte knapp über das Viktoria-Gehäuse. Danach nahm die Anzahl der Torgelegenheiten erst einmal ab.

    In der 72. Minute übersah Schiedsrichter Tobias Fritsch ein vermeintliches Foul an Lorch. Die Folge: Der eingewechselte Pascal Breier stand halbrechts vor dem Kölner Gehäuse sträflich frei und traf aus acht Metern an Mielitz vorbei zum 2:1 für Rostock. In der 78. Minute hatte Aaron Herzog eine Riesen-Möglichkeit, die Führung auszubauen. Doch Mielitz hielt den Rechtsschuss aus elf Metern glänzend. Die Viktoria drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich. Bis auf eine Chance von Schultz (90. + 2) blieb es aber ungefährlich.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch (89. Sead Hajrović), René Klingenburg, Jeremias Lorch (75. Bernard Kyere) – Marcel Risse, Lucas Cueto, Kevin Holzweiler (82. Fabian Holthaus)

    Tore: 1:0 Marcel Risse (6.), 1:1 Björn Rother (13.), 1:2 Pascal Breier (72.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Jeremias Lorch (10.), Lucas Cueto (32.)

    F.C. Hansa Rostock: Nik Omladic (34.), Simon Rhein (80.), Pascal Breier (82.)

    Zuschauer:

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

  • Heimspiel-Splitter: Viktoria Köln empfängt Hansa Rostock

    26. Spieltag in der Drittliga-Saison 2020/2021: Dabei ist am Samstag der F.C. Hansa Rostock bei Viktoria Köln zu Gast. Die Höhenberger belegen aktuell Rang 14 in der Tabelle, die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern sind Dritter. Beide Teams konnten am vergangenen Wochenende einen Sieg einfahren. Damit dürften beide Mannschaften mit großem Selbstbewusstsein in die Begegnung gehen.

    Beginn: Die Partie im Sportpark Höhenberg beginnt am Samstagnachmittag um 14.00 Uhr.

    Bilanz: Bisher gab es drei Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Und immer gab es sechs Tore zu sehen! Das erste Pflichtspiel in der Saison 2019/2020 endete im Ostseestadion mit 3:3. Danach, in der  Rückrundenpartie der vergangenen Spielzeit und in der Hinrunde der aktuellen Saison, gab es ein 5:1 für den F.C. Hansa Rostock. Damit spricht die bisherige Bilanz sehr deutlich für die Gäste von der Ostsee – und zwar mit 13:5 Toren und 7:1 Punkten.

    Corona-Pandemie: Leider können auch gegen Rostock keine Zuschauer im Stadion dabei sein.

    Der Viktorianer: Das aktuelle Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ ist bereits online. Auch diesmal gibt es wieder einige interessante Dinge nachzulesen.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder sind im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht vorgesehen. Selbst Maskottchen Viktor kann nicht bei den Heimspielen seiner Viktoria vor Ort dabei sein.

    Fußballgeschichte: Der F.C. Hansa Rostock wurde in der Saison 1990/1991 Meister der DDR-Oberliga. Durch die Wiedervereinigung Deutschlands war es die letzte Meisterschaft, die im DDR-Fußball ausgespielt wurde. Durch den Titelgewinn qualifizierten sich die Rostocker für den Europapokal der Landesmeister. Hier scheiterte die Mannschaft von der Ostsee in der 1. Runde am späteren Pokalsieger FC Barcelona. Und dennoch: Nach einem 0:3 im Hinspiel gelang den Mecklenburgern vor heimischer Kulisse ein 1:0 gegen die Weltklasseformation der Katalanen. Somit glückte dem F.C. Hansa etwas, das nicht so ganz viele Vereine von sich behaupten können: Ein Sieg gegen den „großen“ FC Barcelona!

    Sperren: Viktoria Köln muss gegen den F.C. Hansa gleich auf zwei Spieler verzichten. Denn Mike Wunderlich und Timmy Thiele sind jeweils nach ihrer fünften Gelben Karte aus dem München-Spiel gesperrt. Die Gäste können diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen.

    TV und Medien: Die Partie wird ab 13.45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Kommentator vor Ort ist Mike Münkel, Kamila Benschop ist die Moderatorin. Zudem werden die Viktoria-Anhänger wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. Am Samstagabend ist zudem ab 18.00 Uhr eine Zusammenfassung der Begegnung in der ARD-Sportschau geplant.

    Wetter: Das Portal Wetterdienst.de sagt für Samstagnachmittag um 14.00 Uhr Temperaturen von 8 °C voraus.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

  • Janßen: „Rostock zurzeit stärkste Mannschaft der Liga“

    Für Viktoria Köln gilt es am Samstag, einen echten Koloss aus dem Weg zu räumen. Denn mit dem F.C. Hansa Rostock kommt nicht nur der Ostverein mit der längsten Bundesliga-Zugehörigkeit nach Höhenberg, sondern auch eine Mannschaft, die derzeit in der 3. Liga extrem gut in Tritt ist.

    „Es gibt, glaube ich, keine größere Herausforderung in der Liga als Hansa Rostock für mich“, warnte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen auf der Pressekonferenz vor der Partie. „Wir spielen gegen die zurzeit stärkste Mannschaft der Liga. Sie haben von den möglichen 21 Punkten aus den letzten sieben Spielen 19 geholt. Sie sind in einer Top-Form.“

    Nach dem Erfolg der Viktoria am Sonntag in München verfügt aber auch sein Team über ein gestärktes Selbstbewusstsein. „So ein Sieg hilft ein Stück weit, um von dem, was wir uns erarbeitet haben, überzeugt zu sein und unsere DNA so mit Überzeugung auf den Platz zu bringen“, so Janßen.

    Allerdings muss der 54-Jährige bei der Partie gegen Rostock auf Kapitän Mike Wunderlich und Stürmer Timmy Thiele verzichten, die am Wochenende die fünfte Gelbe Karte in dieser Saison kassierten. Janßen: „Beide zu kopieren, das brauchen wir nicht zu versuchen. Denn beide sind individuell extrem starke Spieler. Das kann man nicht 1:1 ersetzen. Deshalb werden wir es anders machen müssen, andere Facetten in unser Spiel bringen, um dann auch gegen Rostock Siegchancen zu haben.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Gegnercheck: Abstiegs- gegen Aufstiegskampf

    Am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) kommt der F.C. Hansa Rostock in den Sportpark Höhenberg. Die Hanseaten präsentierten sich zuletzt formstark und blieben sieben Spiele ungeschlagen. Auch Gastgeber Viktoria Köln hat die letzte Partie gewonnen. Dennoch treffen zwei Welten aufeinander: Rostock gilt als Aufstiegsaspirant, die Viktoria ist mittendrin im Abstiegskampf.

    Die bisherige Saison:

    Bereits zu Beginn der laufenden Spielzeit fuhr die Kogge auf der Erfolgswelle. Von den ersten neun Partien verlor Rostock lediglich eine. Vom TSV 1860 München trennten sich die Hanseaten zweimal mit einem Remis. Niederlagen gab es gegen Ingolstadt, Dresden, Wiesbaden und Saarbrücken. Aus den letzten sieben Spielen stehen sechs Siege und ein Unentschieden zu Buche. Damit belegt das Team aus Mecklenburg-Vorpommern aktuell den dritten Tabellenplatz.

    Das Hinspiel:

    Der 24. Oktober 2020 war ein sonniger Herbsttag. Aus Rostocker Sicht passte sich das Spiel an das Wetter an. Denn 7.500 Hansa-Fans feierten im Ostseestadion einen 5:1-Sieg gegen Viktoria Köln. Durch einen Doppelschlag in der 24. und 25. Minute führte die Kogge zur Halbzeit mit 2:0. 180 Sekunden später erhöhte Rostock auf 3:0, kurz danach auf 4:0. Korbinian Vollmann erzielte in der 69. Minute sogar das 5:0. Der Ehrentreffer gelang der Viktoria durch Kapitän Mike Wunderlich. Nach einem Foul ging er im Strafraum zu Boden. Er trat selbst an und traf zum 1:5-Endsand. Julian Riedel sah für die Notbremse die Rote Karte.

    Die personelle Situation:

    Korbinian Vollmann (zuletzt wegen Sprunggelenksverletzung ausgefallen) und Jan Löhmannsröben (gegen Mannheim angeschlagen ausgewechselt) sind fraglich. Audduktorenprobleme hat Luca Horn, er wird die Reise in die Domstadt wohl nicht antreten. In das Hansa-Lazarett gesellen sich noch Max Reinthaler (Sehnenanriss), Nils Butzen (Schambeinreizung) und Maurice Litka (Kreuzbandriss). Gesperrt für die Partie in Köln ist beim Tabellendritten niemand.

    Spieler im Fokus:

    Für den Bug der Kogge ist Top-Scorer John Verhoek zuständig. Der Niederländer bejubelte in bisher 18 Spielen acht eigene Treffer und assistierte viermal. In der Hinrunde erzielte der Stürmer gegen die Viktoria das 2:0 und 4:0, das 3:0 legte er vor. Seit 2012 spielt der 1,88 Meter hohe Mittelstürmer in Deutschland. Über Stationen beim FSV Frankfurt, St. Pauli, Heidenheim und Duisburg landete der 31-Jährige im Sommer 2019 bei den Mecklenburgern. In seiner Vita stehen 177 Zweitliga-Spiele, in denen er 36 Treffer erzielte. Seine Treffsicherheit bewies er zudem in seinen bisher 44 Drittligaspielen mit 13 Toren.

    Der Trainer:

    Trainer von Hansa Rostock ist seit Januar 2019 Jens Härtel. Der 51-Jährige führte die Hanseaten seitdem zweimal auf Platz sechs. In seinem Lebenslauf stehen der Berliner AK, RB Leipzigs A-Junioren und der 1. FC Magdeburg. Letzteres Team übernahm er 2014 in der Regionalliga Nordost. Gemeinsam erreichte er mit dem FCM 2018 die 2. Bundesliga. Aus seiner Zeit in Sachsen-Anhalt kennt er sechs heutige Rostocker: Mit Philip Türpitz, Tobias Schwede, Björn Rother, Jan Löhmannsröben, Manuel Farrona Pulido und Nils Butzen arbeitete er bereits dort zusammen. Den Arbeitsvertrag mit dem F.C. Hansa hat er in diesem Monat bis zum Sommer 2022 verlängert.

    Bisherige Spiele:

    Bei den Viktoria-Fans war in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Nägelkauen angesagt, wenn der Gegner Hansa Rostock hieß. Jedes Mal wurde es dramatisch, jedes mal fielen sechs Tore. Bei der ersten Begegnung der vergangenen Saison trennten sich die beiden Vereine 3:3-Unentschieden. Die 3:0-Führung der Rostocker glichen Doppelpacker Albert Bunjaku und Kevin Holzweiler aus. Die Partie war zugleich das erste Spiel in der 3. Liga für Viktoria Köln. Die letzten beiden Aufeinandertreffen liefen aus Viktoria-Sicht aber desaströs. Denn in beiden Partien fertigte Hansa die Kölner mit 5:1 ab.

    Die Vereinshistorie:

    Beim F.C. Hansa lohnt sich der Blick in die Geschichtsbücher. Am Anfang steht die Gründung im Jahr 1965. Der F.C. Hansa Rostock entstand als Nachfolger des fünfmaligen DDR-Vizemeisters Empor Rostock. Am Ende des Kapitels DDR stand der Double-Sieg 1990/1991. Nach der Wiedervereinigung spielte die Kogge zunächst in der Bundesliga, stieg aber bereits in der ersten Saison ab. Nach drei Jahren 2. Bundesliga folgte der Wiederaufstieg. Bis 2005 war der Verein dann erneut im Oberhaus aktiv. Auch deswegen steht Rostock in der ewigen Bundesligatabelle auf Platz 27 – und ist der Ost-Verein mit der längsten Zugehörigkeit in der 1. Bundesliga. Seit 2012 mischt die Mannschaft von der Ostsee nun in der 3. Liga mit.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und Hansa Rostock ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 13:45 Uhr live (als Einzelspiel und in der Konferenz). Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Virtuelles Fantreffen mit Janßen und Wunderlich

    Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Das gilt natürlich ganz besonders für Fußballfans: Stadionbesuche sind derzeit nicht möglich. Und der Kontakt der Anhänger untereinander fällt vor Ort bei den Spielen komplett weg. Doch was viel schlimmer ist und besonders Viktoria Köln normalerweise auszeichnet, der Kontakt zu Spielern und dem Trainer ist quasi nicht mehr möglich. Doch das wollen wir nun schnellstens ändern – und zwar erst einmal virtuell!

    Olaf Janßen, der als Cheftrainer zur Viktoria zurückgekehrt ist, und Mannschaftskapitän Mike Wunderlich, werden am Freitag (25. Februar) – also einen Tag vor dem Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock – kurzfristig in einer Videokonferenz Rede und Antwort stehen. Beginn ist um 19.00 Uhr. Dann können sich die Viktoria-Anhänger unter https://bluejeans.com/398680316/9172 (Teilnahme-Pin 9172) in die Konferenz einwählen, Fragen stellen und Botschaften übermitteln.

    Wir freuen uns auf Euch!

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere News zu Viktoria Köln finden Sie hier!