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  • Gegnercheck: Wiedersehen mit alten Bekannten beim BTSV

    Gegnercheck: Wiedersehen mit alten Bekannten beim BTSV

    Am letzten Spieltag der Drittliga-Saison 2021/22 fährt die Viktoria zu Eintracht Braunschweig. Beide Mannschaften hatten am vergangenen Sonntag Grund zu feiern: Der 2:0-Sieg von Viktoria Köln gegen Kaiserslautern bedeutete nicht nur den Klassenerhalt für die Mannschaft von Olaf Janßen, die Niedersachsen konnten sich dank des Lauterer Punktverlusts den direkten Aufstieg sichern. Dennoch lohnt sich ein genauerer Blick auf den einmaligen Deutschen Meister: Die Kölner treffen am Samstag auf einen einmaligen Nationalspieler, einen ehemaligen Gegner aus Zweitligazeiten sowie auf alte Bekannte aus der vergangenen Saison. Zu sehen ist die Partie dazu noch im Free-TV.

    Bisherige Saison: Nach dem Abstieg im vergangenen Jahr war schon zu Saisonbeginn klar, dass die Niedersachsen wieder zurück in die 2. Bundesliga wollen. Das untermauerten auch ihre Leistungen, seit dem 5. Spieltag gehört der BTSV zu den Top-5-Mannschaften der 3. Liga. Zuletzt nutzten die Braunschweiger die Patzer von Kaiserslautern und gewannen alle Spiele im April. Dank des 2:0-Sieges der Viktoria gegen die Pfälzer feierten die Löwen am vergangenen Sonntag den Aufstieg auf der heimischen Couch.

    Der Trainer: Michael Schiele heuerte zur neuen Saison bei den Niedersachsen an. Ein Argument, den früheren Rechtsverteidiger als Coach zu installieren, war sicherlich der Aufstieg Schieles als Trainer der Würzburger Kickers 2019/20 in die 2. Bundesliga. Allerdings musste der gebürtige Heidenheimer schon nach dem 2. Spieltag der Folgesaison seinen Hut beim FWK nehmen. Seine nächste Station nach drei Jahren in Würzburg war der SV Sandhausen, den Schiele im November 2020 übernahm. Drei Siege aus 14 Spielen waren den Verantwortlichen am Hardtwald zu wenig, im Februar 2021 war wieder Schluss für den Übungsleiter. Deutlich erfolgreicher ist Schiele nun in Braunschweig, sein Punkteschnitt von 1,78 pro Spiel spricht für sich.

    Der Kapitän: Beim Kicker hat Jasmin Fejzic den drittbesten Notenschnitt der 3. Liga (2,83). Kein Wunder, denn der Schlussmann hielt 16-mal den Kasten sauber – gemeinsam mit FCK-Torhüter Matheo Raab Ligabestwert. Außerdem bringt der 1,98m große Torhüter eine Menge Erfahrung aus 165 Zweitliga- und 112 Drittligaeinsätzen mit. Des Weiteren darf sich Fejzic einmaliger Bosnischer Nationalspieler nennen, 2014 debütierte der 35-Jährige beim 3:0 gegen Liechtenstein.

    Der Top-Scorer: Lion Lauberbach ist mal so richtig eingeschlagen! Im vergangenen Sommer kam der Mittelstürmer aus Kiel, nachdem die SK Holstein ihn in der Saison 2020/21 zu Hansa Rostock verliehen hatte. Beim BTSV blüht Lauberbach förmlich auf, in dieser Spielzeit kommt er bereits auf zwölf Tore und fünf Vorlagen. Der gebürtige Erfurter ist derzeit in bestechender Form, sowohl beim 2:3 gegen Meppen als auch beim 2:1-Sieg gegen Magdeburg traf der 1,94m Hüne.

    Die alten Bekannten: Am letzten Spieltag dürfen wir uns auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen: Sowohl Yannik Bangsow als auch Michael Schultz werden am Samstag alte Mannschaftskollegen begrüßen. Während Yannik in dieser Saison zu keinem Ligaeinsatz kam, ist „Schulle“ zu einem echten Stammspieler in Niedersachsen geworden. Seine Qualitäten sind auf der Schäl Sick durchaus bekannt, nachdem er in der Rückrunde der vergangenen Saison als Konstante in der Abwehr den Klassenerhalt in der 3. Liga feiern durfte.

    Die bisherige Bilanz: Das erste Mal trafen Braunschweig und die Viktoria vor 47 Jahren aufeinander. In der 3. Runde des DFB-Pokals 1974/75 gewannen die Kölner mit 2:1. Das nächste Mal sah man sich in der 2. Bundesliga Nord 1980/81 (0:3 und 2:1 aus Kölner Sicht). Bei den bisherigen drei Aufeinandertreffen in der 3. Liga holte die Viktoria einen Punkt (0:0, 2:4 und 1:2).

    Die Vereinshistorie: Die Eintracht ist neben Kaiserslautern und 1860 München einer von drei Drittligisten, die bereits die Meisterschale der Bundesliga in die Luft halten konnten. 1966/67 holte der BTSV den Titel und blieb bis 1979/80 erstklassig. 2013/14 kehrten die Löwen nochmal für ein Jahr in die höchste deutsche Spielklasse zurück. In der Saison 2018/19 wehrten die Niedersachsen auf Platz 16 noch knapp den Gang in die Regionalliga ab, nur um im kommenden Jahr als Tabellendritter in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Nach einer Spielzeit im Unterhaus ging es für die Braunschweiger in die 3. Liga zurück, nach dieser Saison steigen sie wieder auf.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 13:30 Uhr im Eintracht-Stadion. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel ab 13:15 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Auch WDR und NDR sind live auf Sendung. Über die Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.
    Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser Vussballradio Schäl Sick ab 13:25 Uhr mit Besnik und Hendrik an den Mikrofonen live auf Sendung.

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  • Auf nach Braunschweig! Hier gibt es noch Tickets

    Auf nach Braunschweig! Hier gibt es noch Tickets

    Für das letzte Drittligaspiel dieser Saison bei Eintracht Braunschweig (Anpfiff: Samstag, 13:30 Uhr) sind keine Karten online zu erwerben. So garantiert der Klub von der Schäl Sick, dass die Karten für die Auswärtsfans nicht von Anhängern des BTSV gekauft werden.

    Doch gibt es noch Tickets für unsere Fans! Über unsere Fanbeauftragte Heike Weisweiler kann man telefonisch bis Samstag, 13 Uhr noch Eintrittskarten erwerben, die vor dem Eintracht-Stadion ausgegeben werden. Bestellungen können hier telefonisch angefordert werden: 0171 363 50 78.

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  • Finalstimmung in Höhenberg: Viktoria steht viermal im Endspiel

    Finalstimmung in Höhenberg: Viktoria steht viermal im Endspiel

    Hennef, Mittwoch, 20.55 Uhr: Schiedsrichter Jan-Philipp Schöneseiffen pfeift das Halbfinale des A-Junioren-FVM-Pokals ab. Viktoria Kölns U 19 gewinnt gegen Gastgeber FC Hennef 05 mit 3:1 und steht im Endspiel! Zehn Minuten zuvor jubelten bereits die B-Junioren, die sich mit einem 4:1-Sieg gegen Bergisch Gladbach im Sportpark Höhenberg den Finaleinzug gesichert haben. Doch damit nicht genug: Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass sich die U 15 die Finaltickets für den C-Junioren-ARAG-Pokal gesichert haben. Die Mannschaft von Sebastian Lohr gewann mit 3:0 beim SC West Köln. Damit haben gleich vier Viktoria-Mannschaften die Möglichkeit, den Trophäen-Schrank im Sportpark Höhenberg aufzufüllen.

    Yannik Hohmann: „Dass wir mit allen möglichen Jugend-Mannschaften das Pokalfinale erreicht haben, zeigt, was wir für eine geile Truppe im NLZ sind“, findet der Administrative Leiter des NLZ. „Alle Mannschaften hatten ihre Herausforderungen und Aufgaben während der Saison und können sich nun berechtigte Hoffnungen auf den Pokalsieg machen!“

    Dabei stehen auch noch richtig spannende Stadtduelle an: Für die erste Mannschaft von Olaf Janßen geht es am 21. Mai gegen Fortuna Köln (Anpfiff 16:15 Uhr), auch die U 17 darf gegen die Südstädter ran. Das Team von Martin Grund scheint auf den ersten Blick der Underdog zu sein, spielt doch die Fortuna in der Bundesliga und die Viktoria eine Klasse tiefer.

    Martin Grund: „Der Einzug ins Pokalendspiel ist absolut verdient! Wir sind früh mit 0:1 in Rückstand geraten, die Mannschaft hat aber einen super Charakter gezeigt und sich mit einem 4:1-Sieg belohnt“, sagte der U 17-Trainer über das Halbfinale gegen den SV Bergisch Gladbach. „Im Finale geht es gegen Fortuna Köln, einen Bundesligisten. Das Derby wird für unsere Jungs nochmal ein echtes Highlight zum Abschluss sein. Und wenn wir einmal im Finale stehen, dann wollen wir den Pokal auch nach Höhenberg holen!“

    Ein Duell zweier Bundesligisten gibt es bei der U 19, die Jungs von Marian Wilhelm treten gegen den 1. FC Köln an. In der A-Junioren Bundesliga-West trennten beide Teams vier Punkte voneinander und die Höhenberger haben noch eine Rechnung offen: das Ligaspiel endete 5:1 für die Geißböcke. Zudem sind die Jungs von der Schäl Sick in Torlaune, das letzte Spiel endete 5:3 gegen Preußen Münster, drei weitere Treffer erzielte die Mannschaft beim 3:1-Halbfinalsieg beim FC Hennef 05.

    Marian Wilhelm: „Gegen Hennef haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht und die ganzen 90 Minuten dominiert“, so der U 19-Chefcoach über das Halbfinale. „Wir freuen uns nun auf ein Derby gegen den 1. FC Köln. Dort wollen wir auf Augenhöhe sein. Dass der Effzeh eine der besten Mannschaften der Region ist, ist kein Geheimnis. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und hoffen, das Spiel enger gestalten zu können als in der Liga.“

    Am Donnerstagabend spieltender FC Hennef 05 und der Bonner SC um das zweite Finalticket. Dabei setzte sich Hennef mit 3:2 durch und wird gegen unsere Viktoria im Finale antreten.

    Sebastian Lohr: „Alles in allem haben wir einen sehr verdienten Sieg gegen einen tief stehenden, engagiert verteidigenden Gegner gefeiert. Mit zunehmender Spielzeit konnten wir die sich ergebenen Räume immer besser nutzen, defensiv waren wir über die gesamte Dauer sehr stark und haben kaum Kontersituationen zugelassen“, sagte unser U 15-Cheftrainer. „Nun freuen wir uns, in Brühl vor großer Kulisse zu spielen.“

    Somit endet die Saison mit einer echten Finalserie:

    U 19: Mittwoch, den 18. Mai gegen den 1. FC Köln im Franz-Kremer-Stadion

    U 17: Donnerstag, den 26. Mai gegen Fortuna Köln im Schlossparkstadion in Brühl

    U 15: Donnerstag, den 26. Mai gegen FC Hennef 05 im Schlossparkstadion in Brühl

    Profis: Samstag, den 21. Mai gegen Fortuna Köln im Sportpark Höhenberg

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  • Kai Klefisch ist der Spieler des Monats April!

    Kai Klefisch ist der Spieler des Monats April!

    Ihr habt gewählt: Mit 54 % aller Stimmen setzt sich Kai Klefisch gegen die Konkurrenz durch und ist der Spieler des Monats April!

    Der 22-Jährige stand im letzten Monat jede Minute auf dem Feld und schoss nicht nur ein Tor beim 8:0-Erfolg gegen den 1. FC Spich, sondern bereitete auch einen Treffer beim 1:1-Remis gegen den Halleschen FC vor.

    Leider verletzte sich unser defensiver Mittelfeldspieler schwer Ende April und fällt mit einer Knöchelverletzung mehrere Monate aus.

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  • Klima- und Sport-Event: Jetzt anmelden!

    Klima- und Sport-Event: Jetzt anmelden!

    Spaß und Spannung. Informations- und Mitmachstationen. Sport und Bewegung in einem einzigartigen Bewegungsparcour. Wer in nur drei Stunden erlernen will, wie er unsere Erde schützen und sich selbst fithalten kann, sollte sich jetzt anmelden!

    Dienstag, 24. Mai, 15-18 Uhr (Einlass 14:30 Uhr): Merkt euch Datum und Uhrzeit. Denn dann steigt im Sportpark Höhenberg das große Schul-Event zum Thema Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Dieses Rennen müssen wir gewinnen: Klima- und Sport-Event“ werden sowohl die Klimabildung als auch das Thema Bewegung spielerisch und informativ vermittelt.

    Der Klimawandel ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit und spätestens seit der Fridays for Future-Bewegung die große Aufgabenstellung für Jugendliche, Schüler und Schülerinnen. Unter der Schirmherrschaft von Robert Voigtsberger, Dezernat der Stadt Köln im Bereich Bildung, Jugend und Sport, greift Viktoria Köln das Thema gemeinsam mit Boris Herrmanns Malizia Ocean Challenge und der Zurich Versicherung auf.

    Die Teilnahme ist kostenlos.

    Unter Nachhaltigkeit fassen wir Klimaschutz sowie Mobilisierung zur Bewegung zusammen. Was wir wollen? Bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen. Den Fokus legen wir dabei auf Klimabildung und Bewegung. Spielerisch möchten wir den teilnehmenden Kindern (10-14 Jahre) Wissen zu beiden Bereichen vermitteln. Schulen und SchülerInnen ab der 5. Klasse, LehrerInnen und Eltern (Familien) sind herzlich eingeladen, sich kostenlos zum Event anzumelden und Wissenswertes zu folgenden Themen zu erfahren.

    Wie macht Bewegung Spaß?

    Was ist CO2 und was hat es mit mir zu tun?

    Wie kann ich bezogen auf die Klimakrise achtsam sein?

    Wie kann ein professioneller Segelsportler während seiner Rennen den Klima-Wissenschaftlern helfen?

    Was ist der Unterschied zwischen Plastik und Mikroplastik?

    Diese und viele Fragen mehr rund um die Themenbereiche Sport und Klima werden im Rahmen des Events beantwortet. Bei dem Programm stehen Spaß, Interaktivität und Spannung an oberster Stelle. Gleichzeitig wird die Teilnahme   an den Stationen von der Zurich Kinder- und Jugendstiftung in Spenden an ein soziales Projekt umgewandelt.

    Ein interaktiver Vortrag von Birte Herrmann vom Schulbildungsprojekt Malizia Ocean Challenge gibt Einblicke in die Abenteuer des Seglers Boris Herrmann und seine Mission, die Lebenswelt in unseren Ozeanen zu retten. Aufregende Einblicke in das Leben auf hoher See gehen dabei Hand in Hand mit interessanten Informationen darüber, was derzeit mit den Meeren passiert und wie jeder von uns einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

    Anschauliche Informations- und Mitmachstationen bieten Gelegenheit dazu, weiter in das Thema einzutauchen. Unter anderem man von der Deutschen Meeresstiftung lernen, wie der Lebensraum in den Ozeanen geschützt werden kann. Das gemeinnützige Greentech Unternehmen Wasser 3.0 zeigt auf, wie klein und unsichtbar Mikroplastik ist und wo es zu finden ist. Von allen Partnern gibt es Material zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema im Klassenraum oder zuhause.

    Und der Sport kommt auch nicht zu kurz! Ein einzigartiger Bewegungsparcour verbindet Elemente aus der Vussballschule der Viktoria mit Einheiten der Deutschen Triathlon Union. Lektionen für den eigenen Alltag und die Möglichkeit, sich über Triathlon in der Region Köln zu informieren, sorgen für nachhaltigen Spaß an der Bewegung im Alltag. Für eine gesunde Verpflegung für Teilnehmende und Begleitpersonen ist natürlich gesorgt.

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  • Elias Bördner bleibt dauerhaft Viktorianer

    Elias Bördner bleibt dauerhaft Viktorianer

    Elias Bördner spielt weiter für Viktoria Köln. Der 20-jährige Torwart, der in der laufenden Saison von Bundesligist Eintracht Frankfurt ausgeliehen war und bislang auf acht Einsätze kam (fünf in der Liga, drei im Pokal), wird zur kommenden Saison fest verpflichtet.

    „Wir bedanken uns für die guten und fairen Gespräche mit den Frankfurter Verantwortlichen. Ohne das Entgegenkommen der Eintracht wäre die Verpflichtung von Elias Bördner nicht möglich gewesen“, erklärt Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria.

    Torwart-Trainer Georg Koch: „Elias Bördner hat seine Drittligatauglichkeit bereits unter Beweis gestellt, gehört zum erweiterten Kreis der U20-Nationalmannschaft und den talentiertesten Torhütern in der Liga. Mit ihm und Ben Voll haben wir zwei junge, hochbegabte Torhüter, die von Kevin Rauhut mit seiner Erfahrung unterstützt werden. Ich bin überzeugt, dass wir auf dieser Position für die neue Saison hervorragend aufgestellt sind.“

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  • Viktoria Köln verpflichtet Torwart Ben Voll

    Viktoria Köln verpflichtet Torwart Ben Voll

    Ben Voll (21) kehrt zurück zu Viktoria Köln. Der 1,95 Meter große Torwart, der von 2015 bis 2018 in Höhenberg in der U17 und U19 ausgebildet wurde, kehrt von Zweitligist Hansa Rostock zurück auf die Schäl Sick. Nach einem Jahr in der U19 bei Alemannia Aachen war der gebürtige Bergisch Gladbacher 2019 an die Ostsee gewechselt.

    „Wir freuen uns sehr, einen so jungen, tollen Torwart zur Viktoria geholt zu haben“, erklärt Cheftrainer Olaf Janßen: „Ben verkörpert eins zu eins unsere DNA. Er ist einer, der bei uns in der Jugend gespielt hat und ausgebildet wurde. Er hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Wir glauben, dass Ben Voll mit seinen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Spiel passt und freuen uns, dass er ab der neuen Saison bei uns am Start ist.“

    Ben Voll: „Ich bin Hansa Rostock sehr dankbar für die Chance, im Profi-Vussball Fuß zu fassen und mich entwickeln zu können. Jetzt freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe bei einem Verein, bei dem ich schon drei sehr gute Jahre hatte. Ich hoffe, dass ich bei der Viktoria den nächsten Schritt gehen kann.“

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  • 2:0! Gerettet! Viktoria macht Muttertag zum Vussballtag

    2:0! Gerettet! Viktoria macht Muttertag zum Vussballtag

    Olaf Janßen hatte auf einen „historischen Tag in der Geschichte von Viktoria Köln“ gehofft. Und unser Cheftrainer durfte ihn beim letzten Heimspiel der Saison gemeinsam mit seinem Team und den Kölnern unter den insgesamt 8.382 Fans (Rekordbesuch/sicherheitsbedingt ausverkauft) im Sportpark Höhenberg erleben. Mit einem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern ist es vollbracht. Rettung am Muttertag. Unsere Höhenberger Jungs spielen auch in der kommenden Saison in der 3. Liga!

    Und dafür griff Janßen tief in die Trickkiste. In der Teamsitzung erzählte er seinen Spielern die Geschichte vom legendären 5:1-Heimsieg mit Eintracht Frankfurt gegen eben jenen 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag der Saison 1998/99, mit dem sich die Hessen damals sensationell den Klassenerhalt in der Bundesliga doch noch sicherten – durch das nötige Tor zum 5:1 von Jan Age Fjörtoft in der 89. Minute. Diese Geschichte schilderte Janßen seinen Profis in allen Facetten: „Ich habe ihnen gesagt, dass es darum geht, einen Moment zu schaffen, den wir nie wieder vergessen werden.“

    Wie dies gelang? Janßens Team war von Beginn an gut in der Partie, ließ die Gäste, deren Fans zahlreich und lautstark vertreten waren, auf dem Rasen nicht zur Entfaltung kommen. In der 10. Minute hatte David Philipp die erste dicke Chance, traf aber nach tollem Pass von Jeremias Lorch nur das Außennetz.

    Doch in der 26. Minute passierte es dann: Marcel Risse trat eine scharfe Ecke, Moritz Fritz erwischte den perfekten Kopfball und der Ball schlug zum 1:0 im Netz der Pfälzer ein. Der Aufstiegsaspirant, der mit einem Sieg noch einmal auf den Direktaufstieg hätte hoffen dürfen, aber nun in die Relegation gegen Dynamo Dresden muss, war angeschlagen.

    Und die Viktoria legte nach. Federico Palacios (28.) hatte das 2:0 auf dem Fuß, zielte aber nach starker Vorarbeit von Patrick Koronkiewicz zu hoch. Zehn Minuten später belohnte sich Viktoria endgültig für die starke erste Halbzeit: Risse sah Philipp, der halblinks im Strafraum viel Platz hatte und der schoss an Matheo Raab vorbei ins kurze Eck zum 2:0.

    Diesen Zwei-Tore-Vorsprung verteidigte die Viktoria nach der Pause mit allem, was nötig war. „Einer der besten Momente dieses Spiels war die gefühlte Sechsfachchance der Lauterer Mitte der zweiten Halbzeit, als wir uns immer wieder dazwischen geschmissen haben“, erklärte Janßen. Gegen Terrence Boyd musste dabei sogar die Latte retten, den Nachschuss von Kenny Prince Redondo parierte Moritz Nicolas großartig.

    Am Ende standen die Null und der Klassenerhalt in einer steinigen Saison. Doch auch der dicke Brocken Kaiserslautern wurde aus dem Weg geräumt. Der Muttertag wurde in Höhenberg zum Vussballtag. Ein Tag, den die Viktoriafans so schnell nicht vergessen werden.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Patrick Koronkiewicz, Jeremias Lorch (46. Jamil Siebert), Christoph Greger, Daniel Buballa (78. Maximilian Rossmann) – Moritz Fritz – Marcel Risse, Patrick Sontheimer, Federico Palacios (66. Lenn Jastremski), Simon Handle – David Philipp (69. Youssef Amyn)

    Tore: 1:0 Moritz Fritz (26.), 2:0 David Philipp (38.)

    Zuschauer: 8.382 (ausverkauft)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Federico Palacios (59.)

    1. FC Kaiserslautern: Boris Tomiak (16.), Terrence Boyd (55.)

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  • Gegnercheck: Ein Wiedersehen mit ungleichen Vorzeichen

    Gegnercheck: Ein Wiedersehen mit ungleichen Vorzeichen

    Mit komplett unterschiedlichen Vorzeichen treten Viktoria Köln und der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag im Sportpark Höhenberg an: Während es für unsere Höhenberger Jungs am vorletzten Spieltag um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt geht, wollten die Roten Teufel wieder in die 2. Bundesliga. Doch wie die Situation der Gäste genau aussieht und auf welche Personalien man ein Auge mehr werfen sollte, zeigen wir euch.

    Bisherige Saison: Vor dem 37. Spieltag in Liga drei steht Lautern mit einem Punkt Rückstand hinter Braunschweig auf Platz drei. Das war nach den ersten Saisonspielen kaum zu erahnen: Den ersten Erfolg der Saison feierten die Pfälzer am vierten Spieltag gegen 1860 München (3:0), nachdem man unter anderem mit 0:4 bei Viktoria Berlin unterging. Die Wende für den FCK kam im November mit dem 2:0-Derbysieg bei Saarbrücken, der den Startschuss für 13 Spiele ohne Niederlage sein sollte. Seit dem 25. Spieltag ist der ehemalige Bundesligist ununterbrochen unter den Top drei zu finden. Das änderte sich auch nicht mit den beiden jüngsten Niederlagen in Wiesbaden (1:2) und gegen Borussia Dortmund II (1:3). Dennoch haben die Lauterer den direkten Aufstieg nicht mehr in eigener Hand, ein eigener Sieg oder ein Punktverlust von 1860 würde aber zumindest den Relegationsrang sichern. Gegner dort wäre die SG Dynamo Dresden.

    Der Trainer: Marco Antwerpen wird wohl keine Probleme haben, sich im Sportpark Höhenberg zurechtzufinden. Von Juli 2017 bis Dezember 2018 war er Chefcoach der Viktoria in der Regionalliga, bevor es für den in Unna geborenen Spielleiter in die 3. Liga zu Preußen Münster ging. Nach zwei durchaus erfolgreichen Jahren (Platz 10 und 8) durfte der heute 50-Jährige über die Station Eintracht Braunschweig die Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga trainieren. Nach einem Punkt aus fünf Partien war Schluss, deutlich erfolgreicher ist er seit Februar 2021 auf dem Betzenberg. Nach dem Klassenerhalt im letzten Jahr könnte der frühere Mittelstürmer nun die lang ersehnte Rückkehr in Liga zwei schaffen.

    Der Kapitän: Die Kapitänsbinde der Lauterer wechselte in dieser Saison von Jean Zimmers Arm zu Hendrick Zuck. Der 31-Jährige kam 2018 aus Braunschweig zurück zum FCK, nachdem er bereits von 2010 bis 2013 am Betzenberg aktiv war. Eine Waffe Zucks ist seine Vielseitigkeit: Der Linksfuß ist eigentlich auf den Außenbahnen heimisch, hat in seiner Karriere aber schon auf der Acht, der Zehn und sogar im Mittelsturm ausgeholfen. Erfahren ist der 1,76m-Mann auch noch, neben 108 Drittliga- und 106 Zweitligaeinsätzen stehen in Zucks Lebenslauf zwei Bundesligaspiele für den SC Freiburg.

    Der Top-Scorer: Die meisten Torbeteiligungen beim FCK hat nicht etwa ein Offensivmann, sondern der Rechtsverteidiger: Philipp Hercher kommt bisher auf sechs Treffer und zehn Assists in dieser Saison, beim Hinspielerfolg im Fritz-Walter-Stadion (4:0) traf der 26-Jährige einmal und legte eine weitere Bude auf. Bester Torschütze der Roten Teufel ist der gebürtige Bayer allerdings nicht, diesen Titel kann man Stand jetzt Terrence Boyd verleihen. Achtmal netzte der Winterneuzugang für Lautern ein, dank seiner zusätzlichen sieben Treffer in der Hinserie für Halle steht er ligaweit auf Platz sieben der besten Torjäger.

    Das Abwehrbollwerk: Nicht nur vorne hat der FCK richtig Qualität aufzuweisen – das Markenzeichen in dieser Spielzeit ist die Defensive. Lediglich 25-mal musste Matheo Raab hinter sich greifen – Ligabestwert! Der 23-Jährige ist der Breakout-Star in der Pfalz, seit dem 38. Spieltag der letzten Saison setzt Marco Antwerpen auf den Schlussmann. Was sich auszahlt: kein anderer Keeper in der 3. Liga hat mehr weiße Westen als der gebürtige Hesse (16).

    Die Rückkehrer: Höhenberg bis Betzenberg – diese Route dürfte nicht nur Trainer Antwerpen schonmal in sein Navi eingetragen haben. Den gleichen Weg machten im vergangenen Sommer sowohl René Klingenburg als auch Mike Wunderlich. Während „Klinge“ zuletzt als Innenverteidiger in der Dreierkette aushalf, glänzt Wunderlich mit alten Qualitäten: der Viktoria-Rekordspieler ist mit je sieben Treffern wie Assists zweitbester Scorer des FCK und verpasste lediglich eine Partie in dieser Saison gelbgesperrt. Ebenfalls eine Vergangenheit in der wahren Stadt mit K hat Hikmet Ciftci, der bis 2019 in der Jungend des 1. FC Köln kickte.

    Die bisherige Bilanz: Für unsere Viktoria wird es Zeit für eine Premiere: in den bisherigen fünf Begegnungen gewann dreimal der FCK, die anderen beiden Partien endeten Remis. Außerdem fallen in der Regel viele Tore: Außer beim 0:0 der vergangenen Hinrunde fielen immer mindestens drei Buden (2:4, 0:3, 3:3 und 0:4 aus Kölner-Sicht).

    Die Vereinshistorie: Die Geschichte des 1. FC Kaiserslautern wurde maßgeblich in der Bundesliga geschrieben. 1963 war Lautern Gründungsmitglied der obersten deutschen Spielklasse, die sie erst 1996 verließ. Und das nur um etwas Einzigartiges zu schaffen, das sich in den Köpfen der Fußballfans einbrennen sollte: 1998 wurde man mit Trainer Otto Rehhagel als bis dato einziger Aufsteiger direkt deutscher Meister. Nachdem die Rotel Teufel zwischen 2012 und 2018 in der 2. Bundesliga kickten, ist die 3. Liga an den Betzenberg gezogen. Dort spielen sie ihre bisher erfolgreichste Spielzeit.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 14:00 Uhr auf der Schäl Sick. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.
    Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser 
    Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr mit Klaus und Daniel an den Mikrofonen live auf Sendung.

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  • Niemals geht man so ganz

    Niemals geht man so ganz

    Zwei Jungs, die das rote V in ihrem Herzen haben, werden die Schäl Sick zum Saisonende verlassen. Während Alexander Höck (20) vom Rhein an die Weser in die U 23 von Werder Bremen wechselt, geht es für Kai Klefisch (22) in die 2. Bundesliga zum SC Paderborn. Wir haben mit beiden Spielern über ihre Zeit in Höhenberg gesprochen, die Gespräche wurden vor Kais Verletzung geführt.

    Wie ich zur Viktoria kam

    Kai Klefisch: „Ich kam 2014 von Bayer Leverkusen aus der U 15 in die U 17 der Viktoria. Damals hat es in Leverkusen nicht mehr so gepasst aus Sicht der Trainer, weil man dort mit ein Jahr älteren Jugendlichen in einer Mannschaft spielt, es gibt dort keine U 16. Meine Statur und das Gesamtpaket haben aus Sicht der Trainer nicht gepasst, sie hätten mir keine Spielzeit versprechen können, und das wollte ich damals nicht. Das Wichtigste ist, dass man spielt in diesem Alter. Mein Bruder war damals hier bei der Viktoria, von daher kannte ich auch schon den Trainer, und dann war das naheliegend gewesen, dass es hierhin geht, weil es auch B-Junioren-Bundesliga war in dem Moment.“

    Alexander Höck: „Ich kam zur U 16. Ich bin damals bei Bayer Leverkusen aussortiert worden. Als junger Mensch, wenn man so lange in einem Nachwuchsleistungszentrum gespielt hat, war das erst mal ein schwieriger Schritt für mich, weil die Viktoria damals noch kein NLZ hatte. Aber ich wurde vom Christopher Gonska, der jetzt nicht mehr hier ist, super empfangen, er hatte auch schon meinen Bruder trainiert. Ich habe mich tatsächlich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt, weswegen es dann ja auch so eine lange Zeit geworden ist. Ich war direkt voll da und konnte die DNA, weil es ja auch mein Heimatverein ist, direkt voll annehmen. So sind daraus diese schönen, langen Jahre geworden.“

    Mein schönster Moment

    Kai: „Ich kann mich noch gut erinnern an die U 19, mein letztes Jahr in der Jugend, da haben wir den Mittelrheinpokal gewonnen. Im Finale haben wir Leverkusen geschlagen, das war dann auch so ein bisschen die Retourkutsche zum Ende meiner Zeit als Jugendspieler, das war schon einer der schönsten Momente. Die Aufstiege mit den U-Mannschaften waren natürlich auch immer besonders.  Im Seniorenbereich ist irgendwie alles ein Highlight, wenn man hier spielen darf. Gleich im ersten Jahr sind wir aufgestiegen, das war sicherlich ein Jahr, das mich sehr weit nach vorne gebracht hat. Aber jede Saison in der 3. Liga für sich war dann auch ein Highlight.“

    Höcki: „Das war mit Abstand mein Profi-Debüt, bei dem ich auch gleich meinen ersten Profi-Treffer erzielt habe (am 1. Juli 2020 beim 5:1 gegen Würzburg/d.Red.). Das kann man tatsächlich gar nicht in Worte fassen, was da ein einem vorgeht. Wenn du eingewechselt wirst und du denkst, dass du drei, vier Minuten in der Dritten Liga mal reinschnuppern kannst, und dann ist nach zwei Minuten der Ball in der Kiste – das ist ein unglaublicher Moment gewesen, den werde ich auch nie in meinem Leben vergessen. Allein schon die Möglichkeit vom Verein bekommen zu haben, hier diese ersten Schritte zu gehen, das war schon etwas ganz Großes für mich. Dass es dann gleich im ersten Spiel so passiert, das war dann mit Abstand der schönste Moment.“

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    Mein bitterster Moment

    Kai: „Meine bittersten Momente waren wohl in der Jugend die Abstiege. Wie sind immer aufgestiegen und dann in der Bundesliga wieder abgestiegen. Das waren sicher die bittersten Momente. Im Seniorenbereich kann ich jetzt eigentlich keinen großen bitteren Moment nennen, außer die Niederlage gegen Hennef in der ersten Pokalrunde 2019. Das war die einzige Saison, in der wir nicht in den DFB-Pokal eingezogen sind. Das war bitter, aber sonst war jede Saison top.“

    Höcki: „Eventuell dieser jetzt. Der Abschied ist immer schwer, das muss ich schon sagen. Ich bin schon ein bisschen traurig, dass es letztendlich nicht weiter geht, weil ich dem Verein viel gegeben habe, und der Verein hat mir sehr viel gegeben. Und besonders bitter war natürlich meine schwere Verletzung, das war eine bittere Geschichte mit dem Kreuzbandriss im Sommer 2020. Aber der Verein und alle Beteiligten haben mich hervorragend unterstützt und da wieder rausgeholt. Davon abgesehen habe ich hier fast nur schöne Momente erlebt, auch die schlimmen Momente hatten etwas Spezielles, was einen wieder weitergebracht hat. Ich suche jetzt eine neue Herausforderung und mehr Spielpraxis. Ich bin seit 15 Jahren im Vussball unterwegs hier im Westen, hier kennt mich auch schon jeder, da ist es vielleicht ein guter Zeitpunkt. Und ganz ehrlich: Ob sich die Wege noch mal kreuzen? Sehr gerne! Mal schauen was passiert.“

    Was ich mir für meine Zukunft erhoffe

    Kai: „Ich hoffe natürlich, in der zweiten Liga erst mal Fuß zu fassen, meine Spiele zu machen, mich weiter zu entwickeln, persönlich wie vussballerisch. Das große Ziel ist dann irgendwann mal die Bundesliga. Aber das geht natürlich nur Schritt für Schritt. Jetzt steht erst mal die zweite Liga an, und da versuche ich, alles zu geben. Wo die Reise dann am Ende hingeht, wird man sehen. Ich freue mich auf die Zeit, werde aber auf jeden Fall gute Erinnerungen an die Zeit hier bei der Viktoria haben.“

    Höcki: „Zunächst mal Spielpraxis, klar. Langfristig möchte ich einfach das Beste aus meinen Möglichkeiten machen. Ich werde hart an mir abreiten, um mich in jeglicher Hinsicht weiterzuentwickeln. Ich glaube, ich habe noch viel zu tun in meinem vussballerischen Leben, habe vielleicht meine Möglichkeiten noch nicht ganz ausgeschöpft. Ich möchte durch diese Spielpraxis wieder in einen gewissen Rhythmus kommen und mir selber auch zeigen, dass ich nicht nur mit meinen eigenen Teamkollegen gut spielen kann, sondern auch gegen fremde Mannschaften. (lacht)“

    Was ich Viktoria für die Zukunft wünsche

    Kai: „Nur das Beste auf jeden Fall! Vielleicht ist es ja irgendwann mal so weit, dass man noch mal eine Liga hochkommt, das wäre natürlich überragend. Ich wünsche dem Klub wirklich nur das Beste, ich wurde hier erwachsen sozusagen, ich bin als Junge gekommen und gehe als Mann. Ich habe hier alles miterlebt, das war schon eine lange Zeit jetzt. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich werde die Zeit hier vermissen, aber ich weiß auch, dass hier so ein gutes Umfeld herrscht, und dass hier so gute Arbeit geleistet wird, dass es auf jeden Fall in den nächsten Jahren weiter erfolgreich laufen wird.“

    Höcki: „Erst mal wünsche ich mir, dass wir die Saison jetzt gut zu Ende und das Ganze zügig über die Bühne bringen. Das hat sich die Mannschaft einfach verdient, nachdem ihr so viele Steine in den Weg gelegt wurden. Ansonsten wünsche ich der Viktoria natürlich, dass sie sich weiter festigt. Ich wünsche dem Verein nur das Beste, denn der Verein hat mir auch nur das Beste gegeben. Ich hoffe ja wie gesagt, dass sich die Wege eventuell noch mal kreuzen – aber natürlich nicht in der Regionalliga! (lacht)“

    Diesen Viktoria-Spieler würde ich gerne mit zu meinem neuen Team nehmen

    Kai: „Ei, ei, ei, das ist schwierig, es gibt viele gute hier. (lacht und überlegt) Dann würde ich sagen, Rossi (Maximilian Rossmann/d.Red.). Wir machen viel gemeinsam außerhalb des Vussballs, gehen zum Beispiel gemeinsam Boxen. Das ist als zweite Belastung ein top Training. Wenn wir jetzt so weit auseinander wohnen werden, wird das nicht mehr so einfach zu machen sein. Da wäre es schon schön, ihn einfach mit ins neue Team zu nehmen.“

    Höcki: „Kai Klefisch, aber ich glaube nicht, dass Kai gerade an eine U23 denkt. Im Endeffekt habe ich mich mit allen hier gut verstanden und hätte mit allen gerne weitergespielt und weiter an der Viktoria-Geschichte geschrieben. Kai ist obendrein ein herausragender Vussballer.“

    Gegen diesen Gegner würde ich Viktoria gerne mal im Sportpark Höhenberg als Zuschauer anfeuern

    Kai: „Wenn es für die Viktoria in den nächsten Jahren richtig geil laufen sollte, würde ich gerne mal gegen den FC Bayern München vorbeischauen – aber vielleicht klappt da ja auch mal im DFB-Pokal.“

    Höcki: „Gegen den FC im DFB-Pokal! Das wäre cool, und es ist ja auch möglich. Ich hoffe und glaube, dass wir den Bitburger-Pokal hierbehalten werden. Und wer weiß, vielleicht ist die Glücksfee ja mal mit uns. Natürlich wären Dortmund oder Bayern auch unglaublich attraktiv, aber ein Stadtderby im Sportpark wäre bestimmt etwas Besonderes. Da würde ich auf jeden Fall kommen, wenn es mein Spielplan in Bremen irgendwie zulassen würde.“

    Mein kölsches Lieblingslied

    Kai: „‚Wolkeplatz‘ von Miljö.“

    Höcki: „Da gibt es zu viele (lacht). Ich nenne jetzt einfach mal drei: ‚En unserem Veedel‘ von den Bläck Fööss, ‚Liebe deine Stadt‘ von Mo-Torres, Cat Ballou  und Lukas Podolski, obwohl der ja nur einen Satz sagt, finde ich gut. Und ‚Et jitt kei Wood‘ von Cat Ballou. Es gibt noch viele mehr, aber diese drei beschreiben die Stadt schon sehr gut. Wenn man hier aufgewachsen ist, dann kann man die Texte sehr gut nachvollziehen.“

    Meine kölsche Lieblingsspeise

    Kai: „Himmel un Äd“

    Höcki: „Flönz ist nicht mein Ding. Aber Halven Hahn oder ein Metthappen mit Zwiebeln sind schon lecker.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

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