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  • Bitburger-Pokalfinale: Vorverkauf startet Dienstag

    Bitburger-Pokalfinale: Vorverkauf startet Dienstag

    Im Finale des Bitburger-Pokals des Fußball-Verbandes Mittelrhein trifft Viktoria Köln am Samstag, 21. Mai 2022 auf Fortuna Köln. Anpfiff ist um 16.15 Uhr im Sportpark Höhenberg.

    Der Vorverkauf für das Pokalfinale startet am Dienstag, 10. Mai 2022, um 15 Uhr für Print@home. Auf der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg können Tickets ab Freitag, 13. Mai, um 14 Uhr, erworben werden.

    Tickets im Vorverkauf kosten zwischen 13 Euro (Stehplatz, ermäßigt 8 Euro) und 27 Euro (Sitzplatz Tribüne, ermäßigt 18 Euro) und sind sowohl online (Print@Home) als auch vor Ort erhältlich. Alle Tickets gelten als Fahrausweis im VRS-Netz (2. Klasse).

    So läuft der Vorverkauf für Fans von Viktoria Köln

    • Print@home: Sitz- und Stehplatztickets für Viktoria-Blöcke sind ab Dienstag, 10. Mai 2022, um 15 Uhr online unter https://tickets.fvm.de/tickets/viktoria erhältlich.
    • VVK-Stelle: Zudem sind Sitz- und Stehplatztickets für Viktoria-Blöcke ab Freitag, 13. Mai 2022, um 14 Uhr auch in der Geschäftsstelle am Stadion Höhenberg erworben werden.
      • Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor dem Finale:
        • Montag – Freitag 14 -17 Uhr
    • Alle Tickets gelten als Fahrausweis im VRS-Netz (2. Klasse)
    • Ende des Vorverkaufs:
      • Online/Print@Home für Sitzplatztickets: Dienstag, 17. Mai 2022, 11 Uhr.
      • Online/Print@Home für Stehplatzkarten: bis Spielbeginn möglich.
    • Tickets (Sitz- und Stehplatz) in der Viktoria-Geschäftsstelle: VVK-Ende am Mittwoch, 18. Mai 2022, 17 Uhr

    Neutrale Zuschauerblöcke

    • Tickets für neutrale Zuschauerblöcke (ausschließlich Sitzplatz) sind online unter https://tickets.fvm.de erhältlich.
    • Ende des Vorverkaufs:
      • Online/Print@Home für Sitzplatztickets: Dienstag, 17. Mai 2022, 11 Uhr.
      • Online/Print@Home für Stehplatzkarten: bis Spielbeginn möglich

    Rollstuhlfahrer*innen

    Rollstuhlfahrer*innen erhalten ihre Tickets bei den Vorverkaufsstellen ihrer Vereine oder online (Preis: 10 Euro inklusive Begleitperson).

    Tageskasse

    Am Spieltag ist die Tageskasse ab 14.15 Uhr geöffnet. Tickets an der Tageskasse kosten zwischen 15 Euro (Stehplatz, ermäßigt 10 Euro) und 30 Euro (Sitzplatz Tribüne, ermäßigt 20 Euro). Alle Informationen finden Interessierte auch hierzu unter www.fvm.de.

    Parken

    Der Besitz eines gültigen Tickets berechtigt nicht automatisch zum Parken auf den gekennzeichneten Parkflächen im Umlauf des Stadions.

    Veranstalter des Bitburger-Pokalfinals 2022 ist der Fußball-Verband Mittelrhein.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

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  • Eine Saison voller Inklusion

    Eine Saison voller Inklusion

    Vom 5. Mai an finden bis zum Ende des Monats bundesweit Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt.

    Auch wir bei der Viktoria haben uns den Themen Barrierefreiheit im Stadion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben, angenommen. Deshalb nehmen wir den Protesttag als Möglichkeit und fassen zusammen, wie wir innerhalb dieser Saison Inklusion gelebt haben.

     

    Juli: Inklusionspartie mit der Gold-Kraemer-Stiftung

    „Das war ein absolut positives Event, womöglich war das die beste Trainingseinheit, die wir je hatten“, schwärmte Willi Breuer nach dem Abpfiff unserer ersten Inklusionspartie. Der Sportlicher Leiter und Trainer für Vussballspieler mit Behinderung von der Gold-Kraemer-Stiftung muss es wissen, schließlich ist er seit Jahren Vussballtrainer und coachte unter anderem Lukas Podolski in der Jugend.

    Zwei Stunden zuvor wurde Willi Breuer zusammen mit seiner Mannschaft bestehend aus Spielern mit geistiger Behinderung im Sportpark Höhenberg herzlich von unserer B-Jugend begrüßt. Die Mannschaften wurden gemischt und eine Trainingspartie wurde anschließend abgehalten. „Im Spiel selbst fiel häufig gar nicht auf, wer aus welcher Mannschaft kommt“, sagte Yannik Hohmann, einer der zwei Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Viktoria Köln. „Was sehr gut zeigt: Ein Miteinander ist immer möglich.“ Eine Wiederholung wird es wohl in der kommenden Saison geben.

    Da die Gold-Kraemer-Stiftung wertvolle Inklusionsarbeit leistet, war es uns eine besondere Freude, das Zentrum für Arbeit durch Bildung und Sport der GKS in diesem Jahr mit der Tablet-Spende von NetCologne zu unterstützen.

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    Oktober: Team Bananenflanke packt im Sportpark Höhenberg mit an

    Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch am Spielfeldrand findet Inklusion statt. Das haben die Jungs und Mädchen vom Team Bananenflanke Köln e.V. gezeigt und unsere Balljungen beim großen Benefizturnier, dem PSD-Bank Cup, am 8. Oktober tatkräftig unterstützt. 

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    Januar: Vussballradio Schäl Sick geht on air

    Seit Januar überträgt unser Radio alle Spiele von Viktoria Köln. Sei es via Funksignal innerhalb des Stadions oder über das Internet – wer das „Vussballradio Schäl Sick“ einschaltet, der kann mitfiebern! Das Angebot ist kostenlos und die Reichweite des Funksignals geht bis in die letzten Ecken des Sportpark Höhenberg, was vor allem Zuschauer mit Sehbehinderung freuen sollte. Somit können Fans mittels eines Empfangsgerätes und Kopfhörern das Spiel überall im Stadion verfolgen und sind damit nicht auf einen speziellen Tribünenbereich angewiesen.

    „Ich finde es toll, dass wir unseren Fans mit Sehschwäche ein Radio anbieten können“, freut sich Jakob Settgast, Pressemitarbeiter bei Viktoria Köln und Leiter des Vussballradios, „durch das Funksignal verliert man keine Übertragungszeit, sodass der Hörer wirklich im Spielgeschehen sein kann.“

    Voller Artikel hier.

     

    April: Ein ganz besonderes Stadionerlebnis

    Zum Saisonende durften wir beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund II die Kinder und Jugendlichen des JULE-Clubs von der Lebenshilfe Köln e.V. begrüßen und ihnen ein besonderes Stadionerlebnis ermöglichen. „Mir hat die Stadionführung mit den Kindern sehr viel Spaß gemacht“, so Lisa Schiepan, Gemeinwohl & CSR-Beauftragte, „sie waren neugierig und haben viele spannenden Fragen gestellt, bei denen auch unser Profi Luca Marseiler ins Schwitzen kam.“

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  • Fanbrief der Polizei Köln

    Fanbrief der Polizei Köln

    Am kommenden Sonntag, 8. Mai (14 Uhr) gastiert der 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Höhenberg. Viktoria Köln erwartet zum letzten Heimspiel der Drittligasaison einen Rekordbesuch, auch aufgrund der zahlreich anreisenden Gäste-Fans. Die Polizei Köln hat die Sicherheit aller Beteiligten und damit auch der Besucherinnen und Besuchern zu gewährleisten. Anbei ein Schreiben der Polizei mit allen relevanten Informationen und Hinweisen. Dieses können Sie hier lesen.

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  • Verletztenreport präsentiert von Nomi-Wundversorgung: Kai Klefisch schwer verletzt

    Verletztenreport präsentiert von Nomi-Wundversorgung: Kai Klefisch schwer verletzt

    Kai Klefisch hat sich kurz vor Saisonende schwer verletzt. Unser Mittelfeldspieler, der zur kommenden Spielzeit zum Zweitligisten SC Paderborn wechselt, wird mit einer Knöchelverletzung mehrere Monate ausfallen.

    „Wir bedauern natürlich sehr, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt der Saison passiert, das ist sehr, sehr bitter, in aller erster Linie natürlich für Kai“, erklärt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen. „Die ganzen Jahre, die er hier war, hat er immer alles für den Verein und die Mannschaft gegeben. Wir sind gedanklich bei ihm, werden auch für Ihn alles dafür tun, dass wir unser Ziel Klassenerhalt erreichen. Wir wünschen Kai jetzt eine gute Operation und vollständige Genesung. Die Viktoria wird ihm weiter zur Seite stehen.“

    Kai Klefisch: „Ich kann der Mannschaft jetzt leider nicht mehr auf dem Platz helfen. Aber ich werde zu 1000 Prozent hinter den Jungs stehen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen.“

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  • Der Spieler des Monats April wird gesucht!

    Der Spieler des Monats April wird gesucht!

    Der Mai ist gekommen – somit ist es an der Zeit, den Spieler des Monats April zu küren. Und diese Aufgabe gehört natürlich euch, den Viktoria-Fans!

    Nach den Niederlagen gegen Dortmund II (0:2) und Magdeburg (2:4) blieb das Team von Olaf Janßen zuletzt dreimal ungeschlagen. Höhepunkt war der 8:0-Halbfinalsieg in Spich, das den Höhenbergern das Endspiel im Bitburger-Pokal im eigenen Stadion ermöglicht.

    Wie gewohnt könnt ihr aus vier Viktoria-Spielern wählen, welcher euer Spieler des Monats April ist. Diesmal stehen zur Abstimmung:

    • Jeremias Lorch: Der Mann mit der Nummer vier half im vergangenen Monat meist in der Innenverteidigung aus und war dennoch Top-Scorer der Viktoria: In Magdeburg legte er ein Tor auf und traf selbst zum 2:4-Endstand, in Halle erzielte der 26-Jährige das wichtige Führungstor beim 1:1-Remis.
    • Moritz Nicolas: Der Keeper bewies auch im April, dass er ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft ist. Der Kicker-Notenbeste Viktorianer dieser Saison (2,98) sicherte beim Heimspiel gegen den SV Meppen mit tollen Paraden einen wichtigen Punkt und war folgerichtig der Held des Spieltags.
    • Kai Klefisch: Er erhielt die gleiche Auszeichnung nach dem 1:1 beim Halleschen FC. Der Mittelfeldmotor bewies seine Qualitäten auch im vergangenen Monat, steuerte in Halle einen Assist bei und absolvierte alle April-Spiele über die volle Distanz.
    • Christoph Greger: In der Liga nur sieben Minuten weniger als Klefisch auf der Uhr, zeigte sich der gebürtige Münchener wie gewohnt als Kämpfer und Konstante in der Abwehrkette – kein anderer Verteidiger spielte bei jedem Ligaspiel in der Abwehrkette von Olaf Janßen.

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis 10. Mai um 9:00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • Andreas Rettig und Viktoria Köln gehen getrennte Wege

    Andreas Rettig und Viktoria Köln gehen getrennte Wege

    Viktoria Köln und der Vorsitzende der Geschäftsführung Andreas Rettig haben sich auf eine einvernehmliche Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung und Strategie beendet Andreas Rettig seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Viktoria.

    Andreas Rettig: „Die Entscheidung, den Klub, bei dem ich schon als Spieler aktiv war, zu verlassen, ist mir auch angesichts der aktuell schwierigen sportlichen Situation nicht leichtgefallen. Diese war für die Entscheidung jedoch nicht relevant. Da es unterschiedliche Vorstellungen über die notwendigen nächsten Schritte bei der zukünftigen Entwicklung der Viktoria gab, sind wir im Sinne des Vereins zu dieser Entscheidung gekommen. Ich drücke der Viktoria für den Endspurt kräftig die Daumen und werde selbstverständlich auch weiterhin emotional mit diesem Klub verbunden bleiben.“

    Präsident Günter Pütz: „Mit Andreas Rettig verlieren wir eine tolle Führungspersönlichkeit, die in der kurzen Amtszeit wichtige Impulse gesetzt hat. Er verlässt eine besonders wirtschaftlich, aber auch ansonsten gut aufgestellte Viktoria. Wir bedauern, dass wir uns über den zukünftigen Kurs nicht verständigen konnten und freuen uns, dass er der Viktoria auch als Ehrenmitglied weiter verbunden bleibt.“

  • EIN GANZ BESONDERES STADIONERLEBNIS

    EIN GANZ BESONDERES STADIONERLEBNIS

    Samstag, 11 Uhr: Der Sportpark Höhenberg erwacht gerade zum Leben für die anstehende Partie in der 3. Liga gegen Borussia Dortmund II – da kommen ein paar Kinder und Jugendliche mit großen Augen durch den Haupteingang. Denn unsere Viktoria hat sich zusammen mit dem sozialen Partner Lebenshilfe Köln e.V. ein ganz besonderes Stadionerlebnis für sie ausgedacht: Einen Blick hinter die Kulissen bei unserem Heimspiel!

    Unser Maskottchen Viktor und die Mitarbeiter des Vereins warten bereits auf die Kinder und Jugendlichen mit geistiger Behinderung, die von Betreuern begleitet werden. Der JULE-Club organisiert Veranstaltungen wie diese für Menschen mit Behinderung von sechs bis 27 Jahren.

    Gemeinsam geht es unter die Haupttribüne zum ersten Stopp: Die Umkleidekabine der Höhenberger Jungs, wo schon alles für die Profis zurechtgelegt ist. Unser Teammanager Patrick Elert erzählt den Kids, was es beim Planen eines Heimspiels zu beachten gibt. Die Jungen und Mädchen hören zu oder lassen den Blick zu den aufgehängten Trikots und den Energy-Riegeln in der Raummitte wandern.

    Dann geht es weiter zum Spielertunnel und an den Spielfeldrand. Lisa Schiepan, Gemeinwohl & CSR-Beauftragte von Viktoria Köln, erklärt den interessierten Kindern das ganze Stadion von der Kanzel bis zur Coaching-Zone. Und dann kommt die Überraschung: Mittelfeldspieler Luca Marseiler kommt auch vorbei! Nach einem ‚Mannschaftsfoto‘ vor der Haupttribüne führt der Profi alle zur Fragerunde in den Pressebereich.

    Die Kids nehmen auf den Stühlen Platz, wo sonst Journalisten sitzen. Sie können jetzt Luca Marseiler selbst etwas fragen, doch so ganz trauen sie sich nicht. Deshalb beginnt unser Pressemitarbeiter Jakob Settgast das Interview mit der Frage, wie der Mittelfeldspieler zum Vussball kam. Und Luca Marseiler berichtet. Schon gehen die ersten Hände hoch – jetzt wollen die Kinder auch was wissen! Und selbst ein paar Betreuer nutzen die Gelegenheit, um den Profi etwas Fragen zu können. Unser Mittelfeldspieler beantwortet jede Frage und stellt sogar welche zurück! Danach können die jungen Interviewer selbst an die Mikros.

    Nach einem Mittagessen nebenan im Tennisclub bei Pietro war es dann endlich so weit: Ab auf die Haupttribüne und Plätze einnehmen, denn gleich kommen die Spieler auf den Platz! Über 2.200 Zuschauer jubeln unserer Viktoria zu – und zu den Lautesten in Block 5 gehören die Kinder und Jugendlichen des JULE-Clubs!

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  • 1:1 in Halle! Jetzt Rettung daheim?

    1:1 in Halle! Jetzt Rettung daheim?

    Kein Sieger in Halle. Das 1:1-Unentschieden zwischen dem HFC und unserer Viktoria hilft den Gastgebern aufgrund des besseren Torverhältnisses wohl ein wenig mehr als unseren Höhenbergern Jungs, doch beide Teams haben noch einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt zu gehen.

    „Gefühlt 20 bis 25 Minuten hatten wir das Spiel gut im Griff, aber mit enormem Aufwand. Dann haben wir immer weniger Zugriff bekommen“, analysierte Chefcoach Olaf Janßen die Partie, „in der zweiten Halbzeit wurden meine Jungs immer müder, aber sie haben ihr Herz auf dem Platz gelassen. Am Ende können wir mit dem Punkt sehr gut leben, weil Halle noch eine Hundertprozentige hatte.“

    Zum Start war zunächst Moritz Nicolas im Kölner Kasten gefordert: Beim Freistoß von Michael Eberwein streckte sich unser Torwart prächtig und kratzte den Ball aus dem Winkel zur Ecke (5.). Doch die Viktoria antwortete prompt.

    Zunächst mit einem starken Konter-Solo von David Philipp, dessen Abschluss Daniel Mesenhöler im HFC-Tor aber noch nicht vor größere Probleme stellte (6.). Doch kurz darauf war er geschlagen: Kapitän Marcel Risse chippte einen Freistoß auf Kai Klefisch, der per Kopf quer legte auf Jeremias Lorch – und gegen dessen platzierten Kopfball aus kurzer Distanz war Mesenhöler chancenlos. Die Viktoria führte mit 1:0 (8.).

    Die Gastgeber brauchten ein paar Minuten, um sich zu schütteln, fanden aber einen Weg zurück ins Spiel. In der 33. Minute traf Marcel Titsch-Rivero nach Flanke von Niklas Kreuzer per Kopf zum 1:1.

    Nach der Pause blieb die Partie hochintensiv, aber eher chancenarm. Risse prüfte Mesenhöler aus spitzem Winkel (54.), auf der Gegenseite hatte Niklas Landgraf das vermeintlich sichere 2:1 auf dem Fuß, traf die scharfe Hereingabe von Julian-Maurice Derstroff aber nicht richtig.

    So blieb es trotz eines leidenschaftlichen Kampfes beim 1:1-Unentschieden. Kommenden Sonntag kommt der 1. FC Kaiserslautern, dann wollen unsere Höhenberger Jungs die Rettung daheim perfekt machen.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Christoph Greger, Jeremias Lorch (26. Moritz Fritz), Jamil Siebert – Simon Handle, Patrick Sontheimer, Kai Klefisch, Marcel Risse (65. Luca Marseiler), Florian Heister (46. Patrick Koronkiewicz) – Lenn Jastremski (46. Seokju Hong), David Philipp (79. Federico Palacios)

    Tore: 0:1 Jeremias Lorch (8.), 1:1 Marcel Titsch Rivero (33.)

    Zuschauer: 5.772

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Lenn Jastremski (4.), Marcel Risse (45.), Christoph Greger (49.)

    Hallescher FC: Marcel Titsch Rivero (8.), Niklas Kreuzer (55.), Tom Zimmerschied (66.)

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  • Gegnercheck: Viktoria zu Gast bei „kölschen“ Hallensern

    Gegnercheck: Viktoria zu Gast bei „kölschen“ Hallensern

    Sollte unsere Viktoria den 2:0-Hinspielerfolg vom 28. November (Doppeltorschütze war Luca Marseiler) am morgigen Samstag im Auswärtsspiel beim Halleschen FC wiederholen können, wäre der Klassenerhalt eingetütet – unabhängig davon, wie das Freitagsspiel zwischen Viktoria Berlin und dem 1. FC Saarbrücken endet. „Alles in der eigenen Hand zu haben, das haben wir uns hart erarbeitet, und darauf sind wir zunächst mal stolz“, sagt Cheftrainer Olaf Janßen, „wohlwissend, dass der letzte Schritt der wichtigste ist, und den müssen wir natürlich noch gehen.“ Doch auch die mit uns punktgleichen Gastgeber wollen natürlich mit einem Dreier endgültig die Ziellinie erreichen. Wir stellen den Halleschen FC vor.

    Bisherige Saison: Der HFC startete äußerst stabil, verlor von den ersten acht Spielen nur das gegen Aufstiegsanwärter Eintracht Braunschweig. Die Auswärtsniederlage in Mannheim beantworteten die Hallenser mit einem 3:2-Sieg im Sachsen-Anhalt-Derby gegen den inzwischen als Aufsteiger und Meister feststehenden 1. FC Magdeburg. Auch nach dem 2:1-Sieg gegen den MSV Duisburg am 14. Spieltag lagen die Hallenser noch in unmittelbarer Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Doch dann zeigte die Kurve nach unten. Von den verbleibenden sechs Spielen bis Weihnachten konnte der HFC keines mehr gewinnen, es setzte fünf Niederlagen, darunter jene im Sportpark Höhenberg.  

    Der Trainer: Der Klub trennte sich zum Jahresende von Florian Schnorrenberg, André Meyer übernahm und bereitete das Team auf die Rückrunde vor. Seine Bilanz nach bislang 14 Drittligaspielen: Vier Siege, fünf Remis, fünf Niederlagen. Der 37-jährige Meyer ist gebürtiger Hallenser, sein Vertrag läuft zunächst bis Juni 2023. „Wir haben einen Trainer verpflichtet, der alle Voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit mitbringt und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt hat“, erklärte Sportdirektor Ralf Minge, der von Juli 1998 bis Dezember 1999 beim damaligen Zweitligisten Fortuna Köln als Co-Trainer von Toni Schumacher arbeitete. Meyer studierte Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln und erwarb 2014 die Fußballlehrer-Lizenz. Als Trainer und sportlicher Leiter im Nachwuchsbereich sammelte er bei den Bundesligavereinen des 1.FC Köln, Hertha BSC, FC Augsburg und Union Berlin Erfahrungen. Seit 2018 war er Cheftrainer in der Regionalliga, zuletzt beim Berliner AK. Zwischenzeitlich war er auch als Co- und Interimstrainer in der 2.Bundesliga beim FC Erzgebirge Aue tätig.

    Der Kapitän: Jonas Nietfeld ist in der zweiten Saison in Folge der Spielführer des HFC. Der 28-Jährige kam 2019 von Jahn Regensburg. Der Defensiv-Allrounder absolvierte in der laufenden Saison 30 Spiele, musste lediglich Ende Februar bis Mitte März mit Adduktorenbeschwerden pausieren und saß zuletzt beim 0:0 in Dortmund eine Gelbsperre ab.

    Der Top-Scorer: Bester Scorer der Hallenser ist nach dem Winter-Wechsel von Terence Boyd zum 1. FC Kaiserslautern Michael Eberwein (26). Der Stürmer erzielte bereits 13 Tore, bereitete drei Treffer direkt vor.

    Die kölschen Halle-Torhüter: Torwart Daniel Mesenhöler (sechs Saisoneinsätze) spielte in der Saison 2019/2020 für unsere Viktoria und kam damals auf 18 Einsätze. Sein Weg führte ihn über die Niederlande (Heracles Almelo) nach Sachsen-Anhalt. Der 26-Jährige wurde wie auch der gleichaltrige Sven Müller beim 1. FC Köln zum Torwart ausgebildet. Müller (ebenfalls sechs Saisoneinsätze) hatte sich im September einen Verrenkungsbruch des Sprunggelenks zugezogen und saß letzten Samstag beim 0:0 in Dortmund erstmals wieder auf der Bank des HFC. Das von RB Leipzig ausgeliehene Torwart-Talent Tim Schreiber (20 Jahre/23 Saisoneinsätze) fällt derzeit mit einer Meniskusverletzung aus.

    Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen sagt über den Gegner: „Sie haben eine sehr interessante Spieleröffnung, wenige Gegner haben wirklich Zugriff auf ihr Aufbauspiel. Sie spielen sehr variabel mit dem Ball. Ich finde, sie haben den sicherlich schmerzlichen Abgang von Terence Boyd gut kompensiert. Mit Niklas Kreuzer haben sie auf dem Flügel einen extrem gefährlichen Flankengeber. Insgesamt wird es ein Spiel auf Augenhöre, wir werden unsere beste Leistung bringen müssen. Sie werden genau wie wir alles dafür tun, den Klassenerhalt zu sichern, von daher wird das ein Spiel auf Biegen und Brechen.“

    Bisherige Bilanz: Es wartet das sechste Drittliga-Duell beider Klubs, unsere Viktoria führt die Bilanz mit 3:2-Sigeen an, wovon zwei im Sportpark Höhenberg gelangen. In Halle gewannen unsere Höhenberger Jungs am 22. Spieltag der Saison 2019/20 mit 4:3, in der letzten Saison gab es am 13. Spieltag eine 0:2 Niederlage. Das Torverhältnis aus Kölner Sicht lautet nach fünf Duellen 8:7.

    Historie: Der Hallesche FC, bis 1991 Hallescher FC Chemie, wurde am 26. Januar 1966 durch Ausgliederung der Fußballsektion aus dem SC Chemie Halle gegründet. In der Saison 2011/12 gelang dem HFC der Aufstieg in die 3. Liga. Nach einem starken vierten Platz in der Spielzeit 2018/19  folgte im Jahr darauf der Absturz auf Platz 15, mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Im Sommer 2021 landete der Klub im sicheren Mittelfeld auf Platz neun.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Leuna-Chemie-Stadion. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen dem Halleschen FC und Viktoria Köln ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr mit Besnik und Christian an den Mikrofonen live auf Sendung.

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  • CHRISTOPH GREGER IM PORTRÄT: VON DER ISAR AN DEN RHEIN

    CHRISTOPH GREGER IM PORTRÄT: VON DER ISAR AN DEN RHEIN

    25 Jahre, 161 Drittligapartien – auch wenn Christoph Greger noch jung ist, spielt er schon länger in der 3. Liga als unsere Viktoria. Der Abwehrspieler aus dem Münchner Großraum ist einer der Säulen in der Mannschaft von Olaf Janßen. Doch wie wurde Greger zum Rückhalt der Höhenberger Jungs?

    Christoph Greger zögert keinen Moment, wenn man ihn fragt, wie er zum Vussball kam. „Hauptsächlich ist mein großer Bruder dafür verantwortlich“, lacht der 1,93 Meter große Innenverteidiger, „sobald ich stehen konnte, ist ständig ein Ball auf mich zugerollt, da er einen Spielpartner brauchte.“ ‚Greg‘, wie Greger auf dem Platz gerufen wird, wuchs mit seinen Eltern und seinem Bruder in Lochhausen im Westen Münchens auf. Mit fünf Jahren zog es den kleinen Kicker zum Sportverein um die Ecke, den SV Lochhausen. Im Außenbezirk der Großstadt, den Greger „ein Dorf“ nennt, machte er seine ersten Jugendspiele, doch schon bald war Schluss mit der Idylle.

    Der Merkur Cup, der größte E-Jugend-Wettkampf der Welt, findet jährlich in der bayerischen Landeshaupt statt und zieht über 375 Vereine an. Und Scouts. Diese fanden Gefallen an Greg, der als jüngerer Spieler bereits im älteren Jahrgang spielte. Als der TSV 1860 München sein Interesse bekundete, traf der noch nicht einmal Zehnjährige seine Entscheidung schnell: „Ich habe ein Probetraining gemacht, mich wohlgefühlt und wusste direkt, dass ich hier spielen will.“ Und das tat Greger. Zehn Jahre lang. Doch zuerst musste sich der Nachwuchsspieler an die neue Umgebung gewöhnen. „Das Gelände und der Kabinentrakt kamen mir riesig vor“, erinnert sich Greger an seine ersten Schritte bei den Löwen, die auf der anderen Seite der Stadt Vussball spielten. „Meine Eltern haben mich voll unterstützt. Was sie an Zeit geopfert haben, ist echt unglaublich“, so der inzwischen 161-malige Drittligaspieler. Greger ging nicht ins Internat und besuchte auch keine Sportschule, sondern ein Gymnasium in der Nähe seines Elternhauses. Im Verein blühte der himmelblaue Münchner auf und knüpfte mit Moritz Heinrich (Würzburger Kickers) oder Alexander Fuchs (Austria Klagenfurt) gute Freundschaften, die die drei Vussballer bis heute verbinden. Aber auch vussballerisch war sein Jahrgang stark aufgestellt mit heutigen Profis wie Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach), Felix Udokhai (FC Augsburg) oder Marco Hiller (TSV 1860 München). So kämpften die Junglöwen in der U 17 und U 19 oftmals um den Einzug in die Meisterrunde der A- und B-Junioren-Bundesligen.

    Zehn Jahre zogen ins Land, doch zeichnete sich in der letzten Saison mit der U 19 ab, dass kein Platz für Greger in der Profi-Mannschaft der Münchner Löwen frei werden würde. Der Innenverteidiger verzagte jedoch nicht, sondern schaute sich nach etwas Neuem um. Und fand es keine zwanzig Kilometer weiter südlich: Die SpVgg Unterhaching suchte nach einem Innenverteidiger und der 19-Jährige nahm die Chance war, was er bis heute als „das Beste, was mir hätte passieren können“ kommentiert. Der Regionalligist war zwar ein stückweit kleiner und erhielt weniger mediale Aufmerksamkeit, doch Greger kam zu Einsätzen und begann nebenbei eine Lehre zum Bankkaufmann.

    In seiner ersten Saison verlor die Spielvereinigung in der Regionalliga Bayern nur ein Spiel und stieg in die 3. Liga auf. In der höheren Spielklasse reifte der Verteidiger zum Stammspieler heran und spielte über Jahre mit seiner Mannschaft durchaus erfolgreich. Zweimal gehörte Unterhaching zu den Top-5-Teams der Hinrunde. Doch in der letzten Saison trudelte die Spielvereinigung nach einem guten Auftakt langsam aber sicher dem Abstieg entgegen, der nicht verhindert werden konnte. „Das war die größte Niederlage meiner Karriere“, sagt Greger. Der damals 24-Jährige stand nach Saisonende am Scheideweg: Entweder blieb er bei der SpVgg und half beim Wiederaufstieg oder er suchte sich einen anderen Verein. „Als ich gesehen habe, was für Angebote ich erhielt, war mir klar, dass ich es auf jeden Fall versuchen möchte“, fasst der Innenverteidiger seinen Entschluss zusammen.

    Und so kam Greg zur Viktoria. Gleich sein drittes Spiel für den Klub von der Schäl Sick ging im DFB-Pokal gegen einen Bundesligisten, die TSG Hoffenheim. „Es war ein gutes Gefühl zu sehen, dass wir einem Bundesligisten wehtun können, wenn wir nur alles in die Waagschale werfen“, erinnert sich Greger an das Spiel vor 4.500 Zuschauern im Sportpark Höhenberg. Dabei verliert er kein Wort darüber, dass er selbst an diesem Abend für das Leid der Gäste verantwortlich war: Zuerst legte er den Treffer zum 1:1-Ausgleich auf, in der Verlängerung köpfte er das zwischenzeitliche 2:2. Auch wenn das Spiel mit 2:3 verloren ging, war es dennoch für ihn eine „coole Erfahrung“.

    In Höhenberg geht es dem Stammspieler gut. Ihn beeindrucken die U 19-Spieler, die aufgrund der vielen Verletzten in der Profimannschaft aushelfen. „Die geben richtig Gas im Training“, so Greg, „dass sie dafür mit Einsätzen belohnt werden, ist nur folgerichtig.“ Und auch neben dem Platz läuft es für den 25-Jährigen, denn in seiner freien Zeit studiert er Wirtschaftswissenschaften. Hat er schon einen Plan für die Zeit nach der Karriere? Greger lacht: „Erstmal will ich so lange spielen, wie ich fit bin. Ich denke Mal, zehn Jahre sind noch drin.“

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