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  • Mainz statt Würzburg: Hemcke für U 19-Lehrgang des DFB nominiert

    Mainz statt Würzburg: Hemcke für U 19-Lehrgang des DFB nominiert

    Der nächste „Ausfall“ im Viktoria-Kader vor dem Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers am Freitagabend (19 Uhr), doch diesmal ist es eine erfreuliche Geschichte: Denn Benjamin Hemcke (19) hat sich nicht etwa verletzt – unser Mittelfeldtalent wurde von DFB-Trainer Hannes Wolf (40) zum Lehrgang der U19-Nationalmannschaft nachnominiert und darf sich von Dienstag bis Samstag in Mainz präsentieren.

    „Wenn der DFB ruft, ist für mich völlig klar, dass wir unsere Spieler freistellen“, freut sich Viktoria-Coach Olaf Janßen (55) über die Einladung für Hemcke, der zunächst auf Abruf auf der Kaderliste gestanden hatte. „Die Entwicklung junger Spieler haben wir uns auf die Fahne geschrieben und fest in unserer DNA verankert, jede Nominierung für eine DFB-Auswahl macht uns stolz. Ich bin sicher, dass Benni die Farben der Viktoria hervorragend vertreten wird.“

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  • Kai Klefisch wechselt zum SC Paderborn

    Kai Klefisch wechselt zum SC Paderborn

    Kai Klefisch wird seinen Vertrag bei Viktoria Köln nicht verlängern und zum Zweitligisten SC Paderborn wechseln, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Der 22-jährige Leverkusener kam 2014 von Bayer 04 ins NLZ der Viktoria. In Höhenberg schaffte er über die U17 und U19 bereits als 18-Jähriger den Sprung in die erste Mannschaft (damals Regionalliga). In der laufenden Drittligasaison absolvierte der Mittelfeldspieler bislang 28 von 30 Spielen.

    Sport-Vorstand Franz Wunderlich erklärt: „Kai Klefisch ist ein Paradebeispiel für unsere fruchtende Nachwuchsarbeit. Wir haben bis zuletzt um ihn gekämpft und hätten ihn gerne bei uns behalten. Aber Kai spielt längst auf einem Niveau, mit dem er den nächsten Schritt in einer höheren Liga gehen möchte und wohl gehen muss. Der Prozess des Transfers lief zu jedem Zeitpunkt absolut fair ab, wir waren stets informiert und werden nun nicht überrascht. Wir wünschen Kai für seine Zukunft alles Gute, er wird bei uns immer ein willkommener Gast sein.“

    Kai Klefisch: „Ich bedanke mich bei der Viktoria für tolle Jahre und werde die Zeit in Höhenberg, in der ich zum Profi reifen durfte, nie vergessen. In den acht Spielen bis zum Saisonende werde ich mit der Mannschaft noch mal alles raushauen. Im Sommer freue ich mich dann auf die neue Herausforderung in Liga zwei.“

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  • Zwei Traumtore! Amyns Doppelpack bringt den Dreier

    Zwei Traumtore! Amyns Doppelpack bringt den Dreier

    Vussball-Wahnsinn in Höhenberg: Es läuft die 90. Minute, als Youssef Amyn abzieht und der Ball in den rechten Winkel fliegt – 2:1 für die Viktoria. Unsere Höhenberger Jungs bringen den Dreier über die Ziellinie. Endlich der erhoffte Punch im Kampf um den vorzeitigen Klassenerhalt! Eine Woche nach der unglücklichen Niederlage in Duisburg springt die Viktoria auf Platz zwölf und verschafft sich mit aktuell zwölf Punkten Vorsprung auf den SC Verl erst mal Luft in Richtung Gefahrenzone.

    Verrückt: Der Siegtreffer Amyns war fast exakt eine Kopie seines ersten Treffers, mit dem er in der 67. Minute nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung den 1:1-Ausgleich erzielt hatte. Janßens Joker avancierte zum Mann des Tages, und der Chefcoach freute sich über einen zugegeben durchaus „glücklichen Sieg. Aber wir schämen uns nicht dafür, ich denke, im Lauf der Saison haben wir uns das auch mal verdient.“

    Aber beginnen wir vorne. Mit Christopher Greger, Daniel Buballa, Patrick Koronkiewicz, Niklas May, Federico Palacios, Timmy Thiele, Lenn Jastremski und Dario de Vita musste Janßen mal wieder fast eine komplette Elf ersetzen. Und die Partie begann vor den Augen von FC-Coach Steffen Baumgart gleich mit einem Schreckmoment: Moritz Fritz blieb nach dem ersten Luftduell benommen liegen, musste behandelt werden und spielte später mit „Turban“ weiter.

    Es dauerte bis zur 17. Minute, ehe die Viktoria den ersten gefährlichen Abschluss kreierte: Kapitän Marcel Risse spielte scharf durch den Strafraum auf Patrick Sontheimer, der den Ball aber nicht aufs Tor bringen konnte. Auch Seokju Hong zielte drei Minuten später bei einer Direktabnahme zu hoch, weitere drei Minuten später verpasste er einen gelupften Pass Risses nur knapp.

    In der 27. Minute dezimierte Gäste-Kapitän Sebastian Mrowca sein Team mit einem ebenso unnötigen wie groben Foulspiel von hinten an Sontheimer. Mrowca sah Rot. Aber trotz Unterzahl schockten die Gäste unsere Höhenberger Jungs nach der Pause mit dem 0:1. Dennis Kempe drückte den Ball nach einer Kopfballablage von Gustaf Nilsson ins Tor.

    „Nach dem Platzverweis sah es so aus, als wenn wir keinen Plan hätten“, kritisierte Janßen. „Wir haben unser Positionsspiel verloren, was eigentlich unsere Stärke ist.“ Und noch schlimmer: „In der Rückwärtsverteidigung war es stellenweise katastrophal“, schimpfte Janßen.

    Deshalb hatten die Gäste auch nach Amyns Ausgleich zwei Mal die Führung auf dem Fuß. Zunächst parierte Moritz Nicolas gegen Peter Sliskovic großartig, dann traf Florian Carstens frei vor dem Kasten den Ball nicht, das hätte eigentlich das 1:2 sein müssen.

    War es aber nicht, zum Glück aus Sicht der Viktoria. Und so fasste sich Amyn ein zweites Mal ein Herz, traf den Ball zum zweiten Mal perfekt und durfte sich zurecht feiern lassen.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Florian Heister, Jamil Siebert, Jeremias Lorch (63. Youssef Amyn), Simon Handle – Moritz Fritz, Kai Klefisch, Marcel Risse, Patrick Sontheimer (46. Luca Marseiler) – David Philipp (90.+2 Maximilian Rossmann), Seokju Hong

     Tore: 0:1 Dennis Kempe (50.), 1:1 Youssef Amyn (67.), 2:1 Youssef Amyn (90.)

    Zuschauer: 2.230

    Gelb Karte: Amyn (90.+1)

    Rote Karte: Sebastian Mrowca (27./grobes Foulspiel)

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  • Herzlichen Glückwunsch, Bernd Neuendorf!

    Herzlichen Glückwunsch, Bernd Neuendorf!

    Bernd Neuendorf wurde heute im Rahmen des 44. Ordentlichen DFB-Bundestags zum neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bunds gewählt. Im World Conference Center in Bonn setzte sich Neuendorf (60), seit Juni 2019 Präsident des Fußballverbands Mittelrhein (FVM), in der Wahl gegen Profi-Vertreter Peter Peters (59) mit 193:50 Stimmen (6 Enthaltungen, 1 Ungültige) durch.

     

    Andreas Rettig, Vorsitzender Geschäftsführer Viktoria Köln: „Lieber Bernd Neuendorf, die Viktoria-Vamilie gratuliert herzlichst zur Wahl. Wir wünschen ein glückliches Händchen bei den zukünftigen Entscheidungen und würden uns freuen, Sie als DFB-Präsident bald möglichst im Sportpark Höhenberg begrüßen zu können. Den Weg kennen Sie ja aus ihrer Funktion als FVM-Präsident.“

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  • David Philipp ist der Spieler des Monats Februar!

    David Philipp ist der Spieler des Monats Februar!

    Die Fans der Viktoria haben entschieden! Mit 52 % aller Stimmen ist David Philipp der Spieler des Monats Februar. Er ließ bei der Abstimmung unserer Anhänger Torwart Moritz Nicolas, Jamil Siebert und Simon Handle hinter sich.

    Offensiv-Allrounder Philipp stand in allen fünf Februar-Spielen in der Startelf. Sein Freistoßtor gegen den VfL Osnabrück war ein echtes Sahnestück. Mit dem linken Fuß schlenzte der 21-Jährige den Ball unhaltbar über die Mauer ins Eck, ein Treffer für jeden Jahresrückblick.

    „Philipps feines Füßchen beschert Köln einen Zähler gegen Osnabrück“, titelte der kicker – und hätte Philipp an jenem Montagabend nach seinem tollen Solo kurz nach der Pause  mit einem feinem Schlenzer nicht den Pfosten, sondern ins Tor getroffen, hätte er uns wohl sogar einen Dreier beschert.

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  • Wiesbaden im Gegnercheck: Vom Tabellenführer zum Verfolger

    Wiesbaden im Gegnercheck: Vom Tabellenführer zum Verfolger

    Im Hinspiel hätte sich der SV Wehen Wiesbaden mit einem Sieg gegen unsere Viktoria auf den Aufstiegsplätzen festsetzen können, doch das Team von Olaf Janßen erkämpfte sich trotz Unterzahl nach einer Ampelkarte für Moritz Fritz (66. Minute) ein 1:1. Nun gastieren die Hessen am Samstag (14 Uhr) im Sportpark Höhenberg.

    Bisherige Saison: Der SVWW war extrem stabil in die Saison gestartet, kassierte in den ersten fünf Punktspielen nur einen Gegentreffer und stand mit elf Zählern an der Tabellenspitze. Erst am 6. Spieltag setzte es beim 2:4 gegen den inzwischen designierten Aufsteiger 1. FC Magdeburg die erste Niederlage. Nach dem Remis gegen unsere Viktoria am 11. Spieltag stand Rang fünf, doch daraus wurde nach den folgenden Pleiten bei Türkgücü München (0:1) und gegen den SV Meppen (3:4) Platz neun.

    Der Trainer: Nach dem 13. Spieltag sahen sich die Bosse zum Handeln gezwungen und trennten sich von Rekordtrainer Rüdiger Rehm (43), der seit 2017 stolze 199 Pflichtspiele für den Verein gecoacht hatte. Nach einer Interimslösung mit Mike Krannich (inzwischen wieder Rehms Assistent beim FC Ingolstadt) und Nils Döring wurde Marcus Kauczinski (52) verpflichtet, der das Amt am 8. November mit großen Ambitionen übernahm: „Es geht darum, erfolgreich zu sein und oben mitzuspielen. Das hat der Verein auch gesagt, und das trifft sich gut.“ Doch der gebürtige Gelsenkirchener konnte den Trend nicht auf Anhieb umkehren und musste bis Mitte Dezember auf den ersten Sieg warten (2:1 gegen Halle). Ende Februar schien Kauczinskis Team dann tatsächlich die dringend benötigte Serie zu starten, aber diese wurde nach drei Siegen ausgerechnet letzten Samstag gegen Abstiegskandidat Würzburg jäh gestoppt (0:1).

    Der Torjäger: Dass Gustaf Nilsson Tore schießen kann, weiß man bei den Höhenbergern. Im Hinspiel in der BRITA-Arena traf der 24-jährige Schwede zur 1:0-Führung, mittlerweile kommt der Stürmer auf 14 Drittligatore. Damit ist er der zweitgefährlichste Torschütze der Liga, nur Baris Atik vom 1. FC Magdeburg hat mehr (17).

    Der Kapitän: Sebastian Mrowca ist zurück auf dem Feld. Nach einer Knöchelverletzung, einem Muskelfaserriss und einer Magen-Darm-Grippe ist der Abwehrspieler nun wieder mit der Binde unterwegs. Der 28-Jährige ist zugleich auch der Dienstälteste beim SVWW: Seit 2014 schnürt er seine Schuhe für die Rot-Schwarzen.

    Historie: In die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH sind seit 2007 die Lizenzspielerabteilung und das Nachwuchsleistungszentrum des Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e. V. ausgegliedert. Damals war dem SV Wehen erstmals der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelungen. Das Wehener Stadion am Halberg entsprach nicht mehr den DFB-Anforderungen, die Verantwortlichen entschieden sich gegen einen Ausbau und für einen Stadion-Neubau in der nahen Landeshauptstadt. In der zweiten Spielzeit im Bundesliga-Unterhaus folgte der Abstieg. 2019 gelang erneut der Aufstieg, allerdings gefolgt vom direkten Wiederabstieg. Um in dieser Saison noch ins Rennen um den Relegationsplatz einzugreifen, muss nun ein fulminanter Endspurt her, dessen Start die Viktoria natürlich verhindern will.

    Bisherige Bilanz: Es steigt das vierte Drittligaduell beider Klubs. Viktoria konnte bisher noch nicht gewinnen. In der letzten Saison gab es daheim ein 0:2, in Wiesbaden ein 2:2. In der laufenden Spielzeit holte das Team von Olaf Janßen auswärts ein achtbares 1:1.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem SV Wehen Wiesbaden ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr Christian und Daniel an den Mikrofonen.

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  • Immer wieder samstags: 32.-34. Spieltag terminiert

    Immer wieder samstags: 32.-34. Spieltag terminiert

    Die Spieltage 32. bis 34. sind terminiert worden. Für die Viktoria stehen die Partien gegen Dortmund II, den Tabellenführer 1. FC Magdeburg und Türkgücü München an, die alle an Samstagen stattfinden. Gegen alle drei Mannschaften konnten in der Hinrunde Siege eingefahren werden.

    Ansetzungen:

    02.04.2022 14.00 Uhr Viktoria Köln – Borussia Dortmund II

    09.04.2022 14.00 Uhr 1. FC Magdeburg – Viktoria Köln

    16.04.2022 14.00 Uhr Viktoria Köln – Türkgücü München

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  • Feldspieler- und Torhütercamp in der ersten Osterferienwoche ausverkauft!

    Feldspieler- und Torhütercamp in der ersten Osterferienwoche ausverkauft!

    In knapp fünf Wochen startet Viktorias Vussballschule in die Vussballcamp-Saison 2022, beginnend mit den Osterferiencamps!

    Für die erste Osterferienwoche sind bereits beide Events (Feldspieler-und Torhütercamp) im Sportpark Höhenberg ausverkauft.

    Während der Osterferien veranstaltet die Vussballschule insgesamt vier Events:

    1. Feldspieler-Feriencamp im Sportpark Höhenberg 11.4. -14.4.  (ausverkauft)
    2. Torhüter-Feriencamp im Sportpark Höhenberg 11.4. -14.4. (ausverkauft)
    3. Feldspieler-Feriencamp in Heiligenhausen 11.4. – 14.4.  (noch Plätze frei) Jetzt anmelden.
    4. Feldspieler-Feriencamp im Sportpark Höhenberg 19.4. – 22.4. (noch Plätze frei) Jetzt anmelden.

    Detaillierte Informationen zu den Feriencamps finden Sie hier und in den Veranstaltungsinformationen der jeweiligen Events.

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    Weitere Informationen zu den Feriencamps gibt es hier!

  • Neue Öffnungszeiten der Geschäftsstelle am Sportpark

    Neue Öffnungszeiten der Geschäftsstelle am Sportpark

    Die Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg hat ihre Öffnungszeiten angepasst. Ab sofort können die Viktoria-Anhänger von Dienstag bis Freitag zwischen 14:00 und 17:00 Uhr Fanartikel und Tickets kaufen, oder sich mit anderen Angelegenheiten an die Viktoria-Mitarbeiter wenden.

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  • Dem Tabellenführer getrotzt: U 19 spielt 0:0 beim BVB

    Dem Tabellenführer getrotzt: U 19 spielt 0:0 beim BVB

    Es gibt Unentschieden, die sich wie Siege anfühlen. Ein Beispiel dafür ist das gestrige 0:0-Unentschieden der A-Junioren bei Borussia Dortmund. Gegen die Schwarzgelben, die bis dato 31 von 33 möglichen Punkten holten, verteidigte die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm wacker und hatte selbst einige Torchancen. Dass der Trainer nach dem Spiel seinen imaginären Hut vor der Mannschaft zog, ist kein Wunder. Denn obwohl gleich fünf seiner Schützlinge mit den Profis nach Duisburg fuhren und alle drei nominellen U 19-Torhüter ausfielen, hielt sein Team gegen die mit Abstand beste Offensive der Liga stand. Im Tor kam zudem mit Oskar Hill (15) der jüngste A-Junioren-Bundesliga-Spieler dieser Saison zu seinem Debüt.

    Ausgangslage: Die Viktoria kam nach dem 4:0-Sieg gegen den Wuppertaler SV mit viel Rückenwind nach Dortmund-Brackel. Ähnlich die Gastgeber: Noch am Dienstag gewannen die Schwarzgelben bei Manchester United im Achtelfinale der Youth League, der „Königsklasse der Junioren“, mit 3:1 im Elfmeterschießen. Generell scheint der BVB besonders in der Liga unschlagbar: Bis dato gingen sie in elf Partien zehnmal als Sieger hervor, lediglich beim 1:1-Remis gegen den MSV Duisburg ließ die Borussia Punkte liegen. So trat der Tabellenführer mit sieben Zählern Vorsprung auf Verfolger Leverkusen an.

    Personal: Personell waren die Kölner „stark dezimiert“. Wilhelm musste auf seine Offensivkräfte Joel Vieting, Luca de Meester und Tim Schirmer verzichten, die mit den Profis in Duisburg weilten. Ersetzt wurden sie von Mika Durczok, Kian Assadollahi und Ben Hompesch. Den Ausfall von Florian Engelhardt kompensierte Murat Aydin. Außerdem fielen alle drei nominellen A-Jugend-Torhüter aus, sodass Oskar Hill aus der U 16 zu seinem Debüt kam.

    Spielverlauf: Den Bus im eigenen Sechzehner zu parken ist gegen die DNA von Viktoria Köln. Das gilt auch dann, wenn der wohl stärkste Gegner der Saison auf dem Plan steht. So pressten die Kölner ohne Gnade und belohnten sich beinahe schon nach 50 Sekunden: Mika Durczok eroberte das Leder am gegnerischen Strafraum, über Elvin Jashari kam der Ball zu Kian Assadollahi, der aus etwa 20 Metern den Ball haarscharf am linken Pfosten vorbeischoss (1.). Auch die nächste Aktion gehörte der Viktoria: Nach einer Flanke von Oualid Mhamdi kam der Ball auf den am ersten Pfosten frei stehenden Murat Aydin, der das Tor per Kopf knapp verfehlte (10.) Danach wurden auch die Dortmunder zwingender. Zunächst setzten sie das Leder nach einer Hereingabe von links knapp vorbei (16.), kurz darauf durfte sich Debütant Oskar Hill erstmals auszeichnen (20.). Sein Gegenüber, Silas Ostrzinski, war bei den letzten beiden Abschlüssen des ersten Durchgangs durch Jashari (22.) und Mhamdi (42.) zur Stelle.

    Die zweite Halbzeit begann die Wilhelm-Elf dann erneut forsch: Einen langen Vertikalball von Mhamdi in die Dortmunder Box konnten die Gastgeber nur unzureichend klären. So kam Ben Hompesch aus guter Position zum Abschluss, setzte diesen aber über das Tor (47.). Den Domstädtern blieben nach erhöhtem Druck der Gastgeber weitestgehend Entlastungsangriffe. Jashari setzte sich ein paar Minuten später nach einem Pass aus der eigenen Hälfte gut durch, sein Abschluss verfehlte das Tor dennoch (60.) Die beste Chance des Spiels hatten dann die Borussen: Einen Eckball von der rechten Seite verlängerten sie am kurzen Pfosten auf den Helden des Manchester-Spiels, Jamie Bynoe-Gittens. Dass dieser nach seiner Schuss-Grätsche nicht erneut der gefeierte Mann war, lag einzig daran, dass Kapitän Ilhan Altuntas den Ball auf der Linie klärte (67.). Die Kölner hatten noch zwei Gelegenheiten durch Jashari (70.) und Kanzi (83.), die Kräfte schwanden aber allmählich. In der Nachspielzeit kamen die Dortmunder nach einem Pass in den Sechzehner zu einer letzten Chance, doch bevor der Stürmer abschließen konnte, war es erneut Altuntas, der den Ball diesmal per Grätsche ins Toraus abwehrte. So endete die Partie auf dem Dortmunder NLZ-Gelände in Brackel 0:0.

    Ausblick: Die Liga hat noch drei Spiele für die Wilhelm-Elf parat. Für diese steht aber erstmal eine lange Pause an: Am 14. Spieltag hat die Viktoria spielfrei, sodass sie sich schon auf die nächste Heimpartie gegen Borussia Mönchengladbach am 9. April (Anpfiff 11:00 Uhr) vorbereiten kann. Danach geht es zum VfL Bochum und am letzten Spieltag daheim gegen Preußen Münster.

    Stimme zum Spiel: „Wir haben gegen eine echte Top-Mannschaft in Europa gespielt“, sagte Trainer Marian Wilhelm nach der Partie. „Personell waren wir stark dezimiert, was es zu einer noch größeren Herausforderung gemacht hat. Da kann ich nur den Hut vor der Mannschaft ziehen, wie sie die Situation angenommen hat. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir auf Augenhöhe, haben gut gepresst und hatten gute Torchancen. In der zweiten Halbzeit hat uns der Gegner zunehmend hinten reingedrückt. Dass wir trotzdem zu null spielen, ist eine tolle Mannschaftsleistung. Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft!“

    Aufstellung Viktoria Köln: Oskar Hill – Oualid Mhamdi, Ilhan Altuntas, David Kubatta, Salvatore Gimbra (72. Brandon Kanzi) – Murat Aydin (90. Rexhep Ajdari), Kian Assadollahi (55. Fabrizio Fili) – Mika Durczok (74. Thomas Wycisk), Benjamin Hemcke, Ben Hompesch – Elvin Jashari

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: David Kubatta (68.), Murat Aydin (78.), Benjamin Hemcke (82.), Thomas Wycisk (88.)

    Borussia Dortmund: Lion Semic (85.)

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