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  • 0:2! Bakirs Sonntagsschuss schockt Viktoria

    0:2! Bakirs Sonntagsschuss schockt Viktoria

    So grausam kann Vussball sein! Die Viktoria verpasst in Duisburg trotz mehr als einer Stunde völliger Dominanz eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt und verliert die Partie beim MSV mit 0:2 (0:0).

    Vor 7.518 Zuschauern hätte das Team von Olaf Janßen längst führen müssen, als der sieben Minuten zuvor eingewechselte Alaa Bakir die Partie mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag zum 1:0 (69.) für die Zebras auf den Kopf stellte. 

    Denn trotz der erneut zahlreichen Ausfälle (Rossmann, Koronkiewicz, Buballa, Palacios, Thiele und die Langzeitverletzten De Vita und Jastremski) dominierten die Kölner das Spiel. Doch in der ersten Halbzeit hatten Simon Handle, Marcel Risse, Seokju Hong oder David Philipp nicht den nötigen Punch beim Abschluss. Und bei der größten Chance zur Führung hatte Hong dann Pech, als er nur den Pfosten traf (57.)

    Zwölf Minuten später setzte es dann den Schock, den das Team nicht mehr verdaute. Und das war auch das Einzige, was Janßen seinen Höhenberger Jungs vorwerfen wollte: „Das hat sie getroffen, das verstehe ich auch, das ist menschlich. Aber es hat sie so getroffen, dass sie vier, fünf Minuten lang etwas konfus waren, und dann kriegen wir das 0:2. Das war natürlich ein Break in dem Spiel. Nach dem 0:1 waren noch 20 Minuten zu spielen, da müssen wir klaren Kopf behalten.“ 

    Doch so durfte Julian Hettwer die Partie im Nachschuss entscheiden, nachdem Viktoria-Torwart Moritz Nicolas einen Schuss von Moritz Stoppelkamp noch stark pariert hatte.  

    So gilt es nun, sich für die kommenden Aufgaben zu sammeln und diese dann wieder mit kühlem Kopf anzugehen. Kommenden Samstag (12. März, 14 Uhr) gastiert der SV Wehen Wiesbaden im Sportpark Höhenberg, am Freitag der Folgewoche (18. März, 19 Uhr) muss Viktoria in Würzburg bei den Kickers ran.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Niklas May (45. Luca Marseiler), Christoph Greger, Jamil Siebert, Florian Heister (84. Tim Schirmer) – Patrick Sontheimer (75. Jeremias Lorch), Kai Klefisch (84. Moritz Fritz) – Simon Handle, Marcel Risse – David Philipp, Seokju Hong (75. Seokju Hong)

    Tore: 1:0 Alaa Bakir (69.), 2:0 Julian Hettwer (71.)

    Zuschauer: 7.518

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Florian Heister (2.), Jamil Siebert (35.), Christoph Greger (59.), Jeremias Lorch (76.)

    MSV Duisburg: Niko Bretschneider (28.), Tobias Fleckstein (86.)

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  • Gegnercheck: Viktoria zu Gast in Duisburg

    Gegnercheck: Viktoria zu Gast in Duisburg

    Ende September startete die Viktoria mit einem irren 4:2-Erfolg gegen den MSV Duisburg. Bis zur 86. Minute stand es 2:0, dann hagelte es aber vier Tore in sieben Minuten! Der Sieg war der Startschuss für eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage. Dieser Lauf brachte die Höhenberger Jungs erstmals in der Saison „über den Strich“. Am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) wäre ein Auswärtssieg bei den Zebras ein echter Punch im Kampf um den Klassenerhalt.

    Bisherige Saison: Im Anschluss an die Niederlage bei unserer Viktoria verlor Duisburg in der Hinrunde auch das folgende Heimspiel gegen Meppen (0:1) und stürzte so am 11. Spieltag endgültig in die Abstiegszone. Nach der Winterpause kämpfte sich der MSV mit vier Siegen, davon drei auswärts (Havelse, Wehen-Wiesbaden und Würzburg), zurück auf die rettenden Plätze. Mit einem Heimsieg könnte der aktuell 15. bis auf zwei Punkte an die Viktoria heranrücken. 

    Die Scharfschützen: Orhan Ademi (11 Tore), Aziz Bouhaddouz (9 Tore) und Moritz Stoppelkamp (8 Tore) haben 28 der insgesamt 37 Tore für die Zebras erzielt. Die stärkste Form weist dabei Routinier und Kapitän Stoppelkamp (35 Jahre, 71 Bundesliga-, 223 Zweitligaeinsätze) mit fünf Toren im Februar auf, während Ademi seit sieben Spielen nicht mehr getroffen hat und zuletzt viermal erst in der Schlussphase eingewechselt wurde.

    Die Horror-Zahl: Mit 54 Gegentreffern stellt Duisburg die anfälligste Defensive der Liga. Im eigenen Stadion setzte es im laufenden Jahr gegen Top-Teams schon derbe Pleiten, etwa beim 0:5 gegen Magdeburg oder dem spektakulären 3:6 im Nachholspiel gegen Osnabrück.  

    Der Trainer: Anfang Oktober 2021 trennte sich der MSV vom ehemaligen Viktoria-Coach Pavel Dotchev, seit 18. Oktober ist Hagen Schmidt im Amt. Der 52-Jährige freute sich auf einen „coolen Verein mit viel Potenzial“ und soll den Traditionsklub in der Liga halten. Schmidt kam von Borussia Mönchengladbach, wo er seit 2016 die U 17 trainiert hatte. Zuvor war er U 19-Coach beim VfL Wolfsburg (2014 – 2016).

    Historie: Der Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg zählte in den Gründungszeiten der Bundesliga zu den Top-Klubs in Deutschland und wurde in der Premieren-Saison 1963/64 Vizemeister hinter dem 1. FC Köln. Die Duisburger spielten in insgesamt 28 Spielzeiten Bundesliga, zuletzt 2007/08. 2013 folgte der Abstieg aus der 2. Liga, in welche die Zebras zweimal wieder auf-, aber auch erneut abstiegen, zuletzt 2019.

    Bisherige Bilanz: Nur das erste von bislang fünf Drittliga-Duellen konnte Duisburg gewinnen (2:1 im November 2019). Es folgten vier Sieger unserer Viktoria, zuletzt das 4:2 Ende September. Die Kölner Torschützen damals hießen Simon Handle (31.), Moritz Fritz (44.) und David Philipp (90.+1, 90.+4).

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen dem MSV Duisburg und Viktoria Köln ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr Hendrik und Jakob an den Mikrofonen.

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  • Janßen vor Duisburg: „Es ist viel Brisanz in der Partie“

    Janßen vor Duisburg: „Es ist viel Brisanz in der Partie“

    Am Samstag geht es in die Schauinsland-Reisen-Arena: Dann empfängt der MSV Duisburg unsere Viktoria (Anpfiff: 14.00 Uhr, zu hören live im Vussballradio Schäl Sick). Unsere Viktoria geht in die Partie mit einer weißen Weste aus den vergangenen drei Spielen (wettbewerbsübergreifend). Chefcoach Olaf Janßen sprach vorab allerdings nicht nur über das Abwehrverhalten seiner Mannschaft, sondern richtete seinen Blick auch auf größere und wichtigere Dinge als den Vussball.

    Olaf Janßen über …

    Verteidigen: „Wettbewerbsübergreifend haben wir in den letzten sieben Spielen vier Tore kassiert. Das ist die Basis in unserem Spiel, auf welche wir seit Januar den Fokus gelegt haben. Das fängt bereits im Kopf der Spieler an, sodass sie Freude am Verteidigen haben. In den letzten Wochen hat sich das sehr gut angefühlt – wenn wir das weiter verbessern, sind wir auf einem guten Weg.“

    Vollstrecken: „Es stimmt, dass wir nicht viele Tore geschossen haben. In unserem Fall hängt das zusammen mit unserem Personal. Timmy Thiele fehlt uns fast die gesamte Saison, Lenn Jastremski fiel und fällt weiterhin aus und auch David Philipp stand über Monate nicht zur Verfügung. Auch Luca Marseiler und Federico Palacios konnten nicht immer spielen. Von der Spielanlage her fühlt es sich aber gut an. Wir haben viele Torchancen herausgespielt, nur leider zu wenige davon genutzt.“

    Verletzte: „Timmy Thiele wird ausfallen und Federico Palacios wird aufgrund seiner Wade ein paar Wochen nicht zur Verfügung stehen. Unsere Ausfälle hindern uns aber nicht daran, jede Position in unserem Kader qualitativ zu besetzen.“

    Vogelwild – die Schlussphase im Hinspiel: „Das war wirklich ein verrücktes Spiel! Wir standen zu dem Zeitpunkt etwas mit dem Rücken zur Wand, denn wir hatten nach neun Spieltagen nur fünf Punkte auf dem Konto. So war der 4:2-Sieg gegen Duisburg brutal wichtig, da es uns half, in den Flow zu kommen und auch die nächsten Spiele zu gewinnen.

    Kurz vor Schluss führten wir 2:0, aber dann fingen wir uns ein Slapstick-Tor. Doch wir antworteten sofort mit dem 3:1, was einem als Trainer wieder durchatmen lässt – allerdings war der Gedanke noch nicht einmal fertig gedacht, da stand es schon 3:2. Mit dem Schlusspfiff schossen wir dann den 4:2-Endstand. Das war wirklich ein besonderes Spiel, den Sieg hatten wir hochverdient.

    An diesem Samstag wird uns eine ganz andere Situation erwarten. Es sind nur noch zehn Spieltage und beide Mannschaften brauchen die Punkte. Es ist viel Brisanz in dieser Partie.“

    Verschiedenes: „Wenn man die Bilder aus der Ukraine anschaut, wird man sehr traurig. Das macht einen betroffen. Es ist mitten in Europa und jeder von uns weiß, was es bedeuten würde, wenn die westlichen Mächte dort einmarschieren. Es liegt mir am Herzen, einen Appell an alle Menschen zu senden, wie durch unsere Schweigeminuten oder ukrainischen Fahnen auf und neben dem Spielfeld. Ich denke, dass am Ende dieser Krieg nur durch das russische Volk gestoppt werden kann – und die Zeit ist knapp.“

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  • Es ist nicht weit nach Duisburg: Hier gibt es Tickets

    Es ist nicht weit nach Duisburg: Hier gibt es Tickets

    Es ist nicht weit nach Duisburg. Und die Partie beim MSV Duisburg am Samstag (14 Uhr)  ist eine weitere ganz wichtige. Es gilt, den Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz zu halten oder sogar weiter zu distanzieren.

    Gäste-Tickets gibt es hier: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/msv-gast/

    Es werden nur Sitzplätze angeboten, Stehplätze sind nicht zugelassen.

    Vollzahler: 24 €
    ermäßigt E1: 21 €
    Kind E4: 12 €

    Eine Tageskasse wird es nicht geben, Mobile-Tickets können bis zum Anpfiff online gebucht werden.

    Weitere wichtige Infos zu den aktuellen Corona-Bestimmungen gibt es hier: https://t1p.de/e5kjc

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  • Rechtsrheinisch in die Zukunft blicken: Viktoria empfängt Jugendleiter

    Rechtsrheinisch in die Zukunft blicken: Viktoria empfängt Jugendleiter

    In der letzten Woche lud unser Verein Jugendleiter aus rechtsrheinischen Klubs in den Sportpark Höhenberg ein. Im VIP-Zelt versammelten sich Mitglieder von zwanzig Vereinen von der Schäl Sick sowie der Kölner Kreisjugendausschussvorsitzende Detlef Winkler, um über ein wichtiges, wenn zugleich schwieriges Thema des Jugendvussballs zu sprechen: Die bestmögliche Entwicklung von Jugendspielern.

    „Es geht darum, dass wir im Thema Scouting eine Win-Win-Situation herstellen“, begann Christoph John (Sportlicher Leiter des NLZ) seinen Vortrag. Zuvor hatte Andreas Rettig (Vorsitzender der Geschäftsführung) die Runde eröffnet, was das Interesse der Viktoria an dieser Zusammenkunft unterstrich. John führte aus, wie ein vielversprechender Nachwuchsspieler von einem rechtsrheinischen Verein zusammen mit der Viktoria bestmöglich gefördert werden könnte, ohne aus seinem Umfeld gerissen zu werden. Zudem wolle er auch etwas zurückgeben. „Wir wollen kein Verein sein, der sich bei anderen einfach bedient“, so John, „sondern bieten euch unser Know-how an, ohne euch unser Wissen überstülpen zu wollen.“

    Bei den anwesenden Jugendleitern stieß dies auf Zustimmung, Geschichten über aggressives Scouting von großen Vereinen bei Nachwuchsspielern wurden erzählt. Dies nahm Pietro Schiavo (Koordinator im Nachwuchsbereich) in seinen Vortrag mit auf: „Es geht hier um die bestmögliche Entwicklung eines Spielers und nicht, wo das Kind spielt.“ Die Eltern mit Versprechungen zu locken und das Kind später kurzerhand auszusortieren, würde nicht nur dem Nachwuchsvussballer schaden, sondern auch nicht zur Philosophie der Viktoria passen. David Hufer (Praktikant im Scouting des NLZ) fügte hinzu, dass genau aus diesem Grund die Vereine auf der Schäl Sick für das NLZ der Viktoria interessant wären, schließlich wäre hier die Nähe gegeben.

    Nach einer kurzen Gesprächsrunde, ein paar Geschenken und einem gemeinsamen Foto, zeigte Pietro Schiavo anhand einer Trainer-Schulung, wie Jugendtrainer aus rechtsrheinischen Vereinen von einer Kooperation profitieren konnten. Einige blieben bis spät in den Abend und nahmen das angebotene Wissen mit.

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  • Der Spieler des Monats Februar wird gesucht!

    Der Spieler des Monats Februar wird gesucht!

    Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei – Zeit, den Spieler des Monats Februar 2022 zu wählen! Ab jetzt können die Fans unserer Viktoria auf unserer Facebook-Seite ihre Stimme für einen von vier Kandidaten abgeben.

    Kurios: Der Februar war ein echter Flutlichtmonat für unsere Höhenberger Jungs – vier der fünf Drittligaspiele fanden abends statt. Auf das 1:1 im Freitagsspiel beim SC Freiburg II (4. Februar) folgte nur vier Tage später an einem Dienstagabend das denkbar unglückliche 0:1 beim FSV Zwickau mit dem Gegentreffer in der Nachspielzeit nach einer unberechtigten Ecke. Anschließend gab es einen starken Auftritt im Sportpark Höhenberg beim 1:1 im Montagsspiel gegen Aufstiegsaspirant VfL Osnabrück. Den ersten und einzigen Sieg fuhr die Viktoria allerdings im einzigen Samstagsspiel des Februars ein. Beim 1. FC Saarbrücken, der ebenfalls um den Aufstieg kämpft, siegte das Team von Olaf Janßen 1:0. Diesen Dreier mit einem Heimsieg gegen Abstiegskandidat TSV Havelse zu veredeln, gelang dann leider nicht, am Freitagabend unter Flutlicht stand am Ende ein 0:0.

    Folgende Spieler stehen zur Wahl:

    –  David Philipp: Sein Freistoßtor gegen den VfL Osnabrück war ein echtes Sahnestück. Mit dem linken Fuß schlenzte Philipp den Ball unhaltbar über die Mauer ins Eck, ein Treffer, der in jeden Jahresrückblick gehört. Philipp stand in allen fünf Februar-Spielen in der Startelf.

    – Simon Handle: Er war der erste Viktoria-Torschütze des Februars, rettete den Höhenbergern bei starken Freiburgern mit seinem eiskalt verwandelten Elfmeter einen wichtigen Punkt. Handle stand wie Philipp in allen Spielen beim Anpfiff auf dem Platz – und das sogar immer bis zum Abpfiff. 

    – Jamil Siebert: Der zum Ende der Transferperiode verpflichte Innenverteidiger aus Düsseldorf zeigte auf Anhieb, warum die Fortuna aus der Landeshauptstadt seinen Vertrag im Zuge des Leihgeschäfts (bis Saisonende) prompt bis 2025 verlängert hat. Der 19-Jährige wurde in Freiburg zur zweiten Halbzeit eingewechselt, zeigte nicht die Spur von Nervosität, absolvierte bereits drei Spiele über die volle Distanz. Auch dank Siebert stand die Viktoria-Defensive im Februar richtig stark, kassierte nur drei Tore in fünf Partien.

    – Moritz Nicolas: Der Keeper kehrte nach seiner Muskelverletzung in Saarbrücken ins Tor zurück und machte die Abwehr endgültig dicht. Die Nummer Eins hielt den Kasten zweimal sauber, was der Viktoria vier Punkte sicherte.

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis Freitag, 11. März 2022, um 9.00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • Halbfinale! Philipp bricht den Bann beim FC Hürth

    Halbfinale! Philipp bricht den Bann beim FC Hürth

    Halbfinale! Die Viktoria siegt im Bitburger-Pokal mit 1:0 beim FC Hürth. Jetzt sind es nur noch zwei Spiele bis zur erneuten Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison.

    Doch es war das erwartet schwere Spiel auf dem Kunstrasen im salus Park. Es dauerte bis zur 1. Minute der Nachspielzeit, bis David Philipp doch noch frei zum Abschluss kam und den Ball an Hürths Keeper Julian Mehl vorbei im Tor unterbrachte. „David macht es überragend, wie er den Ball da mitnimmt“, lobte Coach Olaf Janßen den Matchwinner. „Das wollten wir eigentlich viel öfter haben, da so zwischen die Linien zu kommen. Dann verwandelt er ihn eiskalt, das muss man erst mal so machen in der Nachspielzeit. So sind wir jetzt einerseits demütig, wir wissen, es war eine harte Nuss, aber wir sind auch glücklich, dass wir das Halbfinale erreich haben.“

    Schon Samstag wartet in der Liga die nächste wichtige Partie beim MSV Duisburg. „Jetzt heißt es regenerieren, bestmöglich alle Körner zusammenzupacken und die bestenfalls am Samstag wieder auf dem Platz zu lassen“, sagt Janßen: „Uns erwartet ein Gegner, der mit aller Macht uns schlagen will, uns schlagen muss, wenn man sich die Tabellensituation ansieht. Da brauchen wir eine top, top Leistung.“

    Unsere Aufstellung: Kevin Rauhut – Florian Heister (64. Patrick Koronkiewicz), Alexander Höck (46. Chris Greger), Jamil Siebert, Daniel Buballa – Kai Klefisch, Jeremias Lorch (64. Patrick Sontheimer)- Simon Handle, Youssef Amyn (46. David Philipp) – Luca Marseiler (86. Luca de Meester), Seokju Hong

    Tore: 0:1 David Philipp (90.+1)

    Zuschauer: 1.000

    Gelbe Karten:

    FC Hürth: Mardochee Tchakoumi 15., Luka Ziegler 45., Zachary Bonsu 80., Eugene Park 83.

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  • Viktoria und FC Hürth spenden Pokaleinnahmen

    Viktoria und FC Hürth spenden Pokaleinnahmen

    Der FC Hürth und die Viktoria verzichten angesichts der dramatischen Lage in der Ukraine auf alle Einnahmen des heutigen Pokalspiels und unterstützen mit diesem Geld gemeinsam den Partnerschaftsverein Hürth e.V..

    Dieser ruft gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Breuer zu Sachspenden für die ukrainischen Freunde in der Partnerstadt Peremyschljany auf. Auch ehrenamtliche Kräfte werden gesucht. Der erste Transport soll bereits am Wochenende stattfinden.

    Andreas Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Das Leid der Menschen vor Ort macht uns fassungslos. Möglicherweise können wir hier gemeinsam mit dem FC Hürth und dem Partnerschaftsverein einen kleinen Beitrag leisten zur Linderung dieses Leids.“ Alle Infos zur Spendenaktion gibt es hier.

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  • Viertelfinale im salus Park: Viktoria reist nach Hürth

    Viertelfinale im salus Park: Viktoria reist nach Hürth

    Das Bitburger-Pokalviertelfinale führt unsere Viktoria zum Mittelrheinligisten nach Hürth (Dienstag, 19 Uhr). Die Gastgeber stehen derzeit auf einem Abstiegsplatz in der Liga – doch im Pokal bewiesen sie sich zuletzt als Favoritenschreck!

    Bisherige Saison: Seit fast einem Jahrzehnt ist der FC Hürth in der Mittelrheinliga vertreten. In den letzten fünf Jahren kam die Mannschaft immer auf einen einstelligen Tabellenplatz, in der letzten Saison sogar auf Platz 3. In dieser Spielzeit kommt der FC Hürth allerdings nicht in Tritt: Nach etwas mehr als der Hälfte aller Spiele belegen die Rot-Weiß-Schwarzen den 13. Tabellenplatz. Da in der Mittelrheinliga sechs von 18 teilnehmenden Teams absteigen, steht der FC Hürth derzeit auf einem Abstiegsplatz.

    Ganz anders treten die Hürther im Bitburger-Pokal auf: Nachdem man den Kreisligisten SV Rhenania Bessenich (4:1) und Bezirksligisten DJK Rasensport Brand (4:1) besiegen konnte, schlug der FC Hürth auch den Regionalligisten FC Wegberg-Beeck in der Verlängerung mit 2:1. Somit stehen sie das erste Mal seit 2014 wieder im Viertelfinale – damals schied man gegen Viktoria Arnoldsweiler in der Verlängerung mit 3:5 aus.

    Spieler im Fokus: Taner Yalcin ist zurück in der Domstadt. Den gebürtige Kölner, der bei den Geißböcken ausgebildet wurde und 35 Bundesligaspiele für den 1. FC Köln bestritt, zog es 2011 zum Erstligisten Istanbul Basaksehir FK in die Türkei. Damals war Yalcin 21 Jahre alt und hatte einen Marktwert von 1,5 Millionen Euro, zudem konnte er Einsätze in der türkischen sowie deutschen U Nationalmannschaft vorweisen. Doch in der Türkei begann der Stern von Yalcin zu sinken und der Abstieg des defensiven Mittelfeldspielers ging bis in die vierte türkische Spielklasse. Nachdem er über ein Jahr vereinslos war, spielt Yalcin seit Saisonbeginn beim FC Hürth. Der 32-Jährige kommt beim Mittelrheinligisten bisher auf 14 Einsätze. 

    Bilanz: Zwischen 2008 und 2010 begegneten sich die beiden Klubs in der Mittelrheinliga viermal. Zwei Partien gewannen die Hürther (3:2, 2:0), nur einmal konnte unsere Viktoria siegreich den Platz verlassen (2:1).

    Trainer: Oliver Heitmann ist drauf und dran, die Dekade voll zu machen. Seit 2013 steht er an der Seitenlinie in Hürth, zuvor war der gebürtige Hamburger Jugendtrainer beim 1. FC Köln, Scout für Eintracht Frankfurt und U 19-Coach von Alemannia Aachen.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Dienstag um 19:00 Uhr im salus Park. Unser Vussballradio Schäl Sick wird kurz vor Spielbeginn auf Sendung gehen und euch live Bericht erstatten. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • BENJAMIN HEMCKE IM PORTRÄT: „ICH HABE GERNE ACTION“

    BENJAMIN HEMCKE IM PORTRÄT: „ICH HABE GERNE ACTION“

    Auf den Tag genau vor 19 Jahren kam im hügeligen Oberbergischen Mühlen an der Bech Benjamin Hemcke zur Welt. Ein kleines Dorf mit ein paar hundert Einwohnern und einem Bäcker, gut zwanzig Fahrradminuten von Wiehl entfernt. Den Fußstapfen seines Vaters folgend, gab es für „Benni“, wie er von allen gerufen wird, zu Beginn nur Eishockey. „Ich weiß noch, dass ich in der Eishalle stand, nach draußen geschaut habe und den Vussballplatz sah“, erinnert sich der heutige Nachwuchsspieler der Viktoria zurück. Zunächst war er auf dem Eis wie auf dem Rasen zu Hause, doch schon bald übernahm der Vussball ganz.

    Zum FV Wiehl kam Hemcke mit fünf Jahren. Der zurückhaltende Junge durchlief die Jugend, wurde zu Stützpunkten eingeladen und schaffte es auch in die Mittelrheinauswahl. „Klar gab es da Angebote aus Köln oder Düsseldorf“, sagt der Mittelfeldspieler bescheiden, „aber ich war zufrieden in meinem Verein.“ Bis Marian Wilhelm, damaliger U 15-Coach (heutiger U 19- und Übergangstrainer bei den Profis), ihn bei einem Spiel des FV Wiehl entdeckte.

    Seine Mentalität, seine technische Versiertheit und sein absoluter Siegeswille imponierten dem Jugendtrainer, der den Nachwuchsspieler deshalb zur Viktoria lotste. Bis heute arbeiten sie eng zusammen. „Ich bin Marian sehr dankbar“, so Hemcke über den Trainer, der ihn mittlerweile fast ein Viertel seines Lebens begleitet, „wir verstehen uns gut, und im Verein kenne ich ihn am besten.“ Für jede Trainingseinheit in das 40 Autominuten entfernte Höhenberg zu fahren, war ein großer Schritt für den damals 14-Jährigen. Zum Glück konnte sich Benni auf die Unterstützung seiner Eltern verlassen. Doch auch wenn der Einstieg bei der Viktoria „ein cooler Moment“ war, lief es zu Beginn nicht ganz so einfach.

    „Ich habe mich am Anfang klein gemacht“, weiß er noch, „ich brauche immer etwas Zeit, um in einer neuen Situation anzukommen.“ Nach einem erfolgreichen Jahr in der U 15 zog Wilhelm, der mittlerweile U 17-Trainer geworden war, Benni direkt hoch in die B-Jugend. Die Entwicklungskurve zeigte klar nach oben, doch dann kam der Schock. Bei einem Zweikampf ging Hemcke zu Boden und konnte danach nicht mehr auftreten. Der Krankenwagen fuhr ihn direkt ins Krankenhaus, die Diagnose: Schien- und Wadenbeinbruch. Es folgten Operationen und die Ärzte konnten nicht mit Gewissheit sagen, ob Benni zurück auf den Platz kommen würde. Doch der Verein sprach ihm das langfristige Vertrauen aus. „Ein ganzes Jahr habe ich nicht richtig spielen können“, erinnert sich der heute 19-Jährige daran zurück, „es gab viel Aufbautraining und selbst als ich wieder spielen konnte, war ich weit entfernt von meinem eigentlichen Level.“

    Der Jugendspieler ging weiterhin zu jedem Meeting, brachte sich in der Mannschaft ein. Und während die Welt mit Corona beschäftigt und in der U 19-Bundesliga der Spielbetrieb ausgesetzt war, konnte Hemcke sich zurückkämpfen. In der Vorbereitung zur jetzigen Saison nutzte er dann seine Chance: Beim Testspiel gegen die SpVg. Porz wurde er in der zweiten Hälfte eingewechselt und war an der Entstehung zweier Treffer beim 3:0-Erfolg beteiligt. Kurz darauf durfte er mit den Profis ins Trainingslager fahren, mittlerweile trainiert er komplett bei der 1. Mannschaft. Sein Debüt für die Profis gab der Nachwuchsspieler im wahrscheinlich größten Spiel der Viktoria in dieser Saison: die DFB-Pokalpartie gegen die TSG Hoffenheim.

    „Das war krass“, erinnert sich Benni zurück, „ich war vor dem Spiel noch richtig aufgeregt, aber dann wollte ich einfach nur noch spielen und gewinnen.“ Zwar musste die Viktoria sich dem Bundesligisten in der Verlängerung beugen, doch Hemcke hatte Eindruck hinterlassen. Mittlerweile kommt er auf zehn Pflichtspieleinsätze bei den Profis, doch will der Nachwuchsspieler auch weiterhin Teil der A-Jugend sein. „Ich gehe immer noch zu den U 19-Meetings“, so Hemcke, „und ich habe auch immer noch Bock auf 90 Minuten A-Junioren-Bundesliga- Vussball!“ Und die Doppelbelastung, in zwei Teams gleichzeitig zu spielen? „Ich habe gerne Action“, gibt Benni zurück und grinst. Darauf muss er auch Lust haben, denn in der letzten Woche bedeutete dies für ihn, Freitag in Freiburg im Kader zu stehen, Sonntag im Sportpark Höhenberg gegen die A-Jugend von Alemannia Aachen anzutreten und Montag mit den Profis nach Zwickau zu reisen.

    Doch dem Mittelfeldspieler gefällt es im Verein und in seiner Heimat. In Wiehl Doch dem Mittelfeldspieler gefällt es im Verein und in seiner Heimat. In Wiehl hat er Freundin, Freunde und Vamilie und studiert neben dem Vussball BWL. Im Dezember vergangenen Jahres verlängerte er seinen Vertrag bei der Viktoria vorzeitig. „Hier wurde ich ausgebildet und hier bin ich zufrieden. Warum sollte ich also weggehen wollen?“, so der 19-Jährige. Und ein klares Ziel hat er auch vor Augen. „Ich hoffe, dass ich irgendwann hier Startelfspieler bin. Dafür werde ich alles geben“, so Hemcke.

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