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  • Ein Abend im Zeichen des Vussballs: Wirtschaftsrat der Viktoria beglückt die U13

    Ein Abend im Zeichen des Vussballs: Wirtschaftsrat der Viktoria beglückt die U13

    Flutlicht, Tore, leuchtendes Grün – die Bühne der Wirtschaftsratssitzung im Lindner Hotel sorgte für ein Feeling fast wie im Sportpark Höhenberg. Für den professionellen Rahmen hatte Markus Buchcik, Mitglied der Geschäftsleitung von Wintec Autoglas GmbH, gesorgt, der die Gäste begrüßte und dann das Podium frei machte für ein Vussballgespräch der besonderen Art.

    Friedhelm Funkel (DFB-Pokalsieger und Ex-Bundesliga-Trainer), Manfred Bender und Marcel Ndjeng (beide Ex-Bundesligaspieler) saßen in einer lockeren Talk-Runde mit Sportmoderator Thomas Wagner zusammen und erzählten im vamiliären Umfeld aus dem Vussballgeschäft. Interessiert hörten die Wirtschaftsratsmitglieder den Anekdoten der erfolgreichen Spieler zu, die von den Veränderungen für Spieler durch die Sozialen Medien bis hin zu Angstgegnern in der eigenen Mannschaft kein Thema ausließen.

    Im Anschluss verschaffte Jupp Nehl den Gästen einen Überblick über die Sportcast GmbH, ein Tochterunternehmer der DFL, die als Host Broadcaster Medien an Dritte weitergibt. Nehl, selbst früher Spieler bei der Viktoria und später Pokalsieger mit Bayer Leverkusen, erklärte anschaulich, welche Komponenten ineinandergreifen, damit das Bild einer Kamera am Spielfeldrand auf den Bildschirm im eigenen Wohnzimmer kommt.

    Auf ihn folgte der Sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), Christoph John, der den vamiliären Charakter der Runde unterstrich, da er zu Beginn erklärte, mit welchen Gästen er bereits seit Jahren zusammenarbeitet. Kurz und bündig gab er einen Einblick in das multikulturelle NLZ der Viktoria, die Leitidee hinter der Ausbildung von Jugendspielern und die Aufstiegsmöglichkeiten des Nachwuchses in die Profi-Mannschaft. 

    Dann kam es zum Highlight des Abends: Horst Müller, Geschäftsführer der GO GmbH, Wirtschaftsratsvorsitzender und Moderator des Abends, fragte in die Runde, ob sich mehrere Mitglieder bereit erklären würden, der U 13-Mannschaft durch finanzielle Hilfe eine Teilnahme am Cordial Cup in Tirol zu ermöglichen. Das Turnier ist eines der größten internationalen Wettkämpfe im Jugendvussball, an dem auch renommierte Mannschaften wie der FC Bayern München, Red Bull Salzburg oder der VfB Stuttgart teilnehmen. Müller hatte seine Frage noch nicht fertig formuliert, da sagten die Unterstützer der Viktoria bereits zu! Uwe Diekmann (Steuerberater und geschäftsführender Gesellschafter der ETL-GDS GmbH Steuerberatungsgesellschaft), Michael Haiminger (Liebherr-Hausgeräte Vertriebs- und Service GmbH) und Stefan Hoenen (Geschäftsführer von Hoenen Leasing) übernahmen die Reisekosten für das Turnier, für die sich die Jugendmannschaft bereits sportlich qualifiziert hat. Somit ist der Klub von der Schäl Sick erstmalig beim Cordial Cup mit dabei!

    Als Nächstes hätte der Chefcoach der Viktoria, Olaf Janßen, das Wort ergreifen sollen – doch aufgrund einer Corona-Erkrankung befand er sich in Quarantäne. So las Andreas Rettig, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Viktoria Köln, einen Brief des Trainers vor, in dem dieser sich beeindruckend emotional für die Unterstützung aller bedankte.

    Zu guter Letzt wurden die neuen Wirtschaftsratsmitglieder gebührend vorgestellt: Uwe Diekmann, Prof. Dr. Björn Gercke (Gründungspartner der Kanzlei Gercke Wollschläger) und Stefan Hoenen kamen nacheinander auf die Bühne und erzählten unter Beifall, was sie zur Viktoria gebracht hatte. Und es gab noch einen Ausblick zur nächsten Wirtschaftsratssitzung von Mannschaftsarzt Prof. Dr. Marc Horlitz. Nächstes Mal würde er die Mitglieder in der Kardiologie im Krankenhaus Porz begrüßen.

    Dann beendete Horst Müller die Sitzung und lud die Gäste zu Currywurst und Pommes sowie Getränken von Früh Kölsch und der Weinmanufaktur Christian Schardt ein. Sichtlich erfreut war der Moderator über den Abend. „Friedhelm (Funkel/d. Red.) würde gerne das nächste Mal auch kommen“, so Müller, der souverän durch die Veranstaltung führte, „ein größeres Kompliment gibt es für uns nicht.“

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  • 0:1 – U 19 verliert Testspiel gegen den 1. FC Köln

    0:1 – U 19 verliert Testspiel gegen den 1. FC Köln

    Unsere A-Junioren unterliegen im Testspiel gegen den 1. FC Köln mit 0:1 (0:0). In einer ausgeglichenen Partie mit Chancen auf beiden Seiten war es ein Eigentor von Thomas Wycisk (72.), das für den Endstand sorgte.

    Ausgangslage: Die Viktoria überbrückt die mehrwöchige Pause in der A-Junioren Bundesliga West mit Testspielen gegen andere Bundesligisten. Nachdem man in der letzten Woche gegen den MSV Duisburg mit 2:3 verlor, wollte die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm gegen die Geißböcke ein besseres Ergebnis einfahren. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams waren allerdings die Linksrheinischen Sieger gewesen: Mit 1:5 erlebte die Viktoria ihre höchste Niederlage in dieser Bundesligasaison beim 1. FC Köln.

    Personal: Die Viktoria reiste mit dem gesamten Kader an, es war klar, dass die Mannschaft in der zweiten Hälfte komplett ausgetauscht werden würde.

    Spielverlauf: Viktoria presste von Beginn an und versuchte, die Gastgeber nicht ihr Spiel aufziehen zu lassen. Diese probierten es mit hohen Bällen, doch die Viktoria hatte die Lufthoheit, allen voran Innenverteidiger David Kubatta. Die erste richtige Torchance hatte der Klub von der Schäl Sick in der 17. Minute: Ben Hompesch flankte von links in den Strafraum, wo Seokju Hong zum Kopfball hochstieg – leider verfehlte er das Tor. Doch die Viktoria hatte nun ihre stärkste Phase des Spiels, schnürte die Geißböcke in der eigenen Hälfte ein und kam zu Abschlüssen durch Salvatore Giambra (20.) und Joel Vieting (22.).

    Nach einer halben Stunde entwickelten die Gastgeber mehr Gefahr und ließen Viktoria-Torhüter Jakob Brambach fliegen: Nach super Zuspiel von Max Finkgräfe prüfte Vladimir Fratea den Schlussmann, doch Brambach konnte die Kugel aus dem Winkel kratzen (32.). Die Gastgeber hatten nun drei Ecken in unter drei Minuten, doch die Viktoria antwortete mit einem wunderbaren Konter. Luca de Meester war bereits in den Strafraum eingedrungen, da wurde er gefoult (36.). Der Unparteiische Dominik Mynarek entschied allerdings nicht auf Strafstoß. Dann kam es zur bittersten Szene des Spiels: In der 39. Spielminute kam der Torwart der Hausherren Max Hagemoser nach einem Luftzweikampf gegen Hong unglücklich auf und musste ausgewechselt werden. Obwohl die Viktoria nochmal alles nach vorne warf, ging es torlos in die Halbzeit.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Wilhelm Torwart Juri Schlüchter für Brambach und Eliot Albert für Seokju Hong. Nur wenige Minuten später kamen neun weitere Spieler auf das Feld, was in der Folge den Spielfluss der Viktoria störte. Das Spiel wurde nun mehr von schönen Einzelaktionen und kreativen Ideen geprägt, Abschlüsse waren auf beiden Seiten nun aber Mangelware. So war es sinnbildlich, dass der einzige Treffer des Tages durch ein Eigentor fiel: Nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite rutschte der eingewechselte Innenverteidiger Thomas Wycisk in den Ball und bugsierte ihn so unglücklich am herauseilenden Schlüchter vorbei ins Tor (72.).

    In der Schlussviertelstunde erhöhte die Viktoria ihren Körpereinsatz, allerdings fehlte der entscheidende Pas, um einen guten Abschluss zu kreieren. So blieb es bei der 0:1-Niederlage für die Viktoria, die erneut nicht gegen den Stadtrivalen von der linken Seite des Rheins gewinnen konnte.

    Ausblick: Am kommenden Sonntag gastiert die U 19 bei Kickers Offenbach (13 Uhr) für ein weiteres Testspiel. Das nächste Pflichtspiel folgt in der Woche darauf, dann muss man sich im Pokal gegen den Bezirksligisten JFV Bördeland Vettweiss behaupten (Mittwoch, 19 Uhr).

    Stimme zum Spiel: „Das war ein super Test! Genau das, was wir auf den Platz bringen wollten, haben wir auch gezeigt. Auch wenn wir komplett gewechselt haben, waren alle Jungs auf den Punkt da und haben über 90 Minuten 100 Prozent gegeben. Und das gegen eine der besten Mannschaften der Liga. Das hat Spaß gemacht heute“, so Viktoria-Coach Marian Wilhelm nach dem Abpfiff.

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach (45. Juri Schlüchter) – Salvatore Giambra (53. Prence Mvutu), David Kubatta (53. Rexhep Ajdari), Ilhan Altuntas (53. Thomas Wycisk), Oualid Mhamdi (53. Brandon Kanzi) – Benjamin Hemcke (53. Calvin Mockschan), Murat Aydin (53. Kian Assadollahi) – Ben Hompesch (53. Fabio Schmidt), Joel Vieting (53. Fabrizio Fili), Luca de Meester (53. Jay Mbayabu) – Seokju Hong (45. Eliot Albert)

    Tore: 0:1 Thomas Wycisk ET (72.)

    Zuschauerinnen und Zuschauer: 50

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  • „Kabinengeflüster“ mit Kevin Rauhut

    „Kabinengeflüster“ mit Kevin Rauhut

    Es muss nicht immer Heimspiel sein, um im VIP-Zelt der Viktoria im Sportpark Höhenberg einen gelungenen Abend zu verbringen. So zum Beispiel am vergangenen Freitag beim „Kabinengeflüster powered by IN-Software“.

    Rund um die Auswärtspartie unserer Höhenberger Jungs bei den Würzburger Kickers wurden den Gästen ein buntes Programm und leckere Verköstigung geboten. Nach der Begrüßung durch Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock stellte Volkmar Rink (Vertrieb West) von Viktorias Premium-Partner IN-Software kurz das Unternehmen vor.

    Im Anschluss begrüßte unser Vorsitzender Geschäftsführer Andreas Rettig die Gäste im Zelt per Videocall live aus der Würzburger Flyeralarm Arena, wo sich das Team von Olaf Janßen bereits für die Drittligapartie aufwärmte.

    Fürs Kabinengeflüster war Kevin Rauhut da. Der Viktoria-Torwart stellte sich vor der Partie, die per Beamer auf der Großbildleinwand übertragen wurde, und auch in der Halbzeit den Fragen Eric Bocks. Dass am Ende in Würzburg und damit auch im Zelt in Höhenberg wichtige drei Punkte gefeiert werden durften, rundete den Abend ab. Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock bedankte sich gerne bei IN-Software: „Das war eine insgesamt gelungene Veranstaltung, gekrönt vom Sieg unserer Mannschaft. Ich hoffe, dass wir dieses Event bei Gelegenheit wiederholen können.“

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  • Corona-Fälle bei Viktoria: Auch Trainer Olaf Janßen in Quarantäne

    Corona-Fälle bei Viktoria: Auch Trainer Olaf Janßen in Quarantäne

    Die Trainingsgruppe der Viktoria ist aktuell dezimiert. Trotz nahezu 100 Prozent Booster-Quote gibt es in der Mannschaft und im Trainerteam Corona-Fälle. Auch Cheftrainer Olaf Janßen ist daheim in Quarantäne.

    „Leider hat es uns jetzt auch getroffen, wir haben einige Fälle“, erklärt Janßen: „Jetzt geht es erst mal nur darum, wieder gesund zu werden, und dann schauen wir weiter.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, wir wünschen schnelle Genesung.

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  • Bitburger-Pokalfinale bis 2026 im Sportpark Höhenberg

    Bitburger-Pokalfinale bis 2026 im Sportpark Höhenberg

    Viktoria Köln trifft im Halbfinale des Bitburger-Pokals auf den 1. FC Spich, der Landesligist hat Heimrecht. Sollten unsere Höhenberger Jungs die Partie am 20. April gewinnen, dürften sie im Finale in ihrer Heimspielstätte ran – denn das Herren-Landespokalfinale des Fußball-Verbandes Mittelrhein wird in den nächsten fünf Jahren im Sportpark Höhenberg ausgetragen. Das hat der FVM im Rahmen der Pokalauslosung am Dienstagabend bekanntgegeben. Erster Endspieltag in Köln ist der 21. Mai 2022.

    Die Festlegung eines neuen Endspielstadions war erforderlich, weil der Bonner Sportpark Nord, in den vergangenen zehn Jahren Heimat des Bitburger-Pokalfinals, aufgrund umfangreicher Renovierungsmaßnahmen in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht. Aus organisatorischen Gründen und um in den nächsten Jahren Planungssicherheit zu gewährleisten, hatte sich der FVM, wie bereits seinerzeit in Bonn, für eine Vergabe des Endspiels über einen Zeitraum von fünf Jahren entschieden.

    „Wir haben uns in den vergangenen Monaten mit den Städten bzw. Betreibern der endspielrelevanten Stadien im Verbandsgebiet ausgetauscht. Der Sportpark Höhenberg erfüllt die Kriterien, die wir im Anforderungsprofil für unser Landespokalfinale hinsichtlich Größe und infrastrukturellen Standards definiert haben, bestens. Wir freuen uns, dass wir nun gemeinsam mit unseren Partnern, dem Sportamt der Stadt Köln, der Kölner Sportstätten GmbH und dem FC Viktoria Köln als ortsansässigem Verein, in die intensiven Vorbereitungen für das erste Pokalfinale im Sportpark Höhenberg starten können, damit die Finalisten und Fans wie in Bonn ein Endspiel in einem tollen Rahmen erleben“, erklärt FVM-Geschäftsführer Dirk Brennecke.

    Viktorias Vorsitzender Geschäftsführer Andreas Rettig sagt: „Die Entscheidung des FVM freut uns natürlich. Gerne wären wir schon zur Premiere in Höhenberg auch auf dem Rasen Gast in unserer eigentlichen Heimspielstätte. Aber ungeachtet der jeweiligen Finalpaarung werden wir den FVM tatkräftig unterstützen, damit der Sportpark Höhenberg in guter Erinnerung bleibt.“

    Der Weg ins Finale

    Viertelfinale
    6. April, 18.30 Uhr: Borussia Freialdenhoven (ML) – Alemannia Aachen (RL)
    6. April, 19.00 Uhr: 1. FC Düren (ML) – Fortuna Köln (RL)

    Halbfinale
    20. April: 1. FC Spich (LL) – Viktoria Köln,
    1. FC Düren/Fortuna Köln – B. Freialdenhoven/A. Aachen

    Finale
    21. Mai im Sportpark Höhenberg

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  • Kontinuität an NLZ-Spitze: Christoph John und Yannik Hohmann verlängern

    Kontinuität an NLZ-Spitze: Christoph John und Yannik Hohmann verlängern

    Kontinuität an der Doppelspitze des Nachwuchsleistungszentrums der Viktoria: Der Sportliche Leiter Christoph John (63) und Yannik Hohmann (28) als Administrativer Leiter haben sich mit Vorstand und Geschäftsführung auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigt und ihre Verträge verlängert.

    John und Hohmann agieren gemeinsam seit Juli 2020 erfolgreich in der Führung des NLZ und sollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen.

    Christoph John profitiert dabei von seiner großen Erfahrung als Profi-Trainer, er arbeitete für den 1. FC Köln, den Wuppertaler SV, Hertha BSC Berlin, den VfL Bochum und Alemannia Aachen, dozierte nach seiner Trainerlaufbahn unter anderem an der Sporthochschule Köln. Von 2015 bis 2019 zertifizierte John für die Agentur Double PASS im Auftrag von DFL und DFB die deutschen Nachwuchsleistungszentren.

    Yannik Hohmann studierte Betriebswirtschaft an der Universität Graz und an der Universität Augsburg. Er machte dort seinen Bachelor of Science, ehe er 2018 erstmals für die Viktoria tätig wurde und sich unter anderem beim Erstligisten RB Leipzig weiteres Know-how holte. Hohmann koordiniert die Abläufe im NLZ.

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  • JAMIL SIEBERT IM PORTRÄT: „ICH MUSSTE MIR VIELE SPRÜCHE ANHÖREN“

    JAMIL SIEBERT IM PORTRÄT: „ICH MUSSTE MIR VIELE SPRÜCHE ANHÖREN“

    Der im Winter an uns ausgeliehene Jamil Siebert ist Düsseldorfer durch und durch. Seit über zehn Jahren spielte er für Fortuna, sein Vertrag läuft bis 2025. Doch wieso entscheidet sich der U-Nationalspieler, der auch schon zwei Zweitligaspiele auf dem Konto hat, für unsere Viktoria und die Domstadt?

    Jamil Siebert wuchs im Düsseldorfer Stadtteil Degendorf auf. „Das ist nah am Rhein und an der Altstadt“, schwärmt der Innenverteidiger über das von der Industrie geprägte Viertel, dass heute immer attraktiver für Vamilien wird, „überall wird man gegrüßt.“ In Degendorf wuchs Siebert mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester auf – und natürlich mit seiner Begeisterung für Vussball. „Ich wollte immer spielen“, erinnert sich der 19-Jährige zurück, „als ich dann einen Vussballplatz in der Nähe entdeckte, war mir klar: Das soll mein Verein werden!“

    Der Platz gehörte dem Düsseldorfer Sport-Club 1899, ein Breitensportverein mit über 2.000 Mitgliedern. Ein paar Jahre spielte er dort, bis der Anruf kam. Seiner Mutter wurde am Telefon ein Wechsel ihres Sohnes zu Fortuna Düsseldorf angeboten, doch sie dachte an einen Scherz. „Erst als der Verein ein zweites Mal anrief, hat sie es geglaubt“, lacht der Abwehrspieler. Kurz darauf verließ Siebert seinen Nachbarschaftsverein und ging zum zweifachen DFB-Pokalsieger.

    Doch für Siebert stand nicht im Vordergrund, Profisportler zu werden. „Damals hat man noch gar nicht realisiert, was das einmal bedeuten könnte“, sagt der U 20-Nationalspieler heute, „der Spaß stand bei mir an erster Stelle.“ Der Vussballer trainierte schon bald mit zwei Jahre älteren Jungs auf dem Platz. Ob ihm das immer Spaß machte? „Als Jüngster muss man häufig die Bälle nach dem Training einsammeln“, winkt Siebert ab, „aber das ist okay. Wenn das Spiel läuft, sind wir alle gleich.“

    Bereits in der U 17 machte er auf sich aufmerksam, kurz nach seinem 17. Geburtstag wurde er Stammspieler in der A-Jugend, die in der Bundesliga spielt. In der folgenden Saison blickten noch mehr Augen auf das vielversprechende Talent, die Einladung zur U 18-Nationalmannschaft (1:2 gegen Serbien) kam und Siebert durfte die Wintervorbereitung mit den Bundesliga-Profis der Fortuna bestreiten. „Das war schon etwas anderes als U 19-Vussball, ich hatte eine Menge Respekt vor den Profis und ihren Karrieren“, erinnert sich Siebert zurück, „aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen.“

    Bereits mit 18 Jahren war es dann so weit: Jamil Siebert kam zu seinem ersten Spiel in der 2. Bundesliga. Vor 7.500 Zuschauern in der Merkur Spiel-Arena wurde das Eigengewächs in der Nachspielzeit gegen die Würzburger Kickers eingewechselt. „Sie haben zu mir gesagt, dass ich alles wegverteidigen soll“, weiß Siebert noch von den Sekunden vor seinem Debüt, „ich hatte vielleicht einen Kopfball und dann war das Spiel auch schon vorbei.“ Anscheinend muss der Abwehrturm dennoch überzeugt haben, denn gegen Jahn Regensburg zwei Wochen später durfte er über die gesamte Spielzeit ran. Danach kam es aber zu keinen weiteren Einsätzen bei den Profis, denn „sich gegen drei oder vier gestandene Innenverteidiger durchzusetzen, war einfach eine schwierige Aufgabe.“

    Und dann schlug Corona zu. Während die A-Junioren-Bundesliga West den Spielbetrieb einstellte, konnte Siebert in der U 23 der Fortuna in der Regionalliga weitere Spielpraxis sammeln. Doch leider verletzte sich der Nachwuchsspieler mehrfach, sodass die Saison zu einer schmerzhaften Angelegenheit wurde. „Vor allem die Schambeinentzündung zum Saisonende war schwierig“, weiß Siebert noch, „denn so eine Verletzung kann immer wieder zurückkommen. Doch in der Reha konnte ich mich wieder ran kämpfen und lernen, wie ich der Entzündung vorbeuge.“

    In der jetzigen Saison konnte Siebert wieder seine altbewährte Leistung zeigen und wurde erneut zur Junioren-Nationalmannschaft eingeladen. Diesmal war es die U 20, mit welcher er gegen Gastgeber Portugal ein 0:0-Unentschieden erspielte. Doch erneut kam ihm das Corona-Virus in die Quere – diesmal wurde der damals 18-Jährige selbst krank. „Ich habe Corona zwar von Beginn an ernst genommen, aber die Krankheit an sich unterschätzt“, sagt der sonst so fröhliche Spieler plötzlich ernst, „vor allem die Nachwirkungen habe ich später in meiner Lunge gespürt. Wenn man es einmal selbst erfahren hat, weiß man erst, wie glücklich man sich schätzen kann, dass man wieder gesund ist.“

    Als der Innenverteidiger in der Winterpause wieder richtig fit war, fand er, dass es die richtige Zeit für den nächsten Schritt wäre. „Für das Team in der 2. Liga spielte ich keine Rolle und ich wollte in eine höhere Spielklasse als die Regionalliga“, erzählt der 19-Jährige über seine Entscheidung, „die Viktoria zeigte Interesse und die Gespräche mit Coach Olaf Janßen waren gut. Er sagte mir, dass ich von Anfang an Gas geben müsste. Und darauf hatte ich Bock.“ Fortuna Düsseldorf lieh zwar ihr Eigengewächs aus, allerdings verlängerte Siebert seinen Vertrag zuvor bis 2025. Aber was sagten Mitspieler und Freunde? „Wenn man seine ganze Jugend für Düsseldorf spielt und dann als ersten Transfer nach Köln geht, ist das schon komisch für das Umfeld“, lacht er angesprochen auf seinen Wechsel auf die Schäl Sick, „ich musste mir auf jeden Fall viele lustige Sprüche anhören.“

    Bei der Viktoria ging nun alles ziemlich schnell. „Es gab nicht viel Zeit zum Kennenlernen, doch die Jungs machen es einem leicht, sich einzuleben“, so Siebert. In der Tat lagen für den 19-Jährigen lediglich fünf Tage von der Verkündung der Leihe bis zum ersten Pflichtspiel im neuen Trikot. Und die Viktoria hat sich in der Verteidigung merklich stabilisiert, seit Siebert dabei ist: In den zehn Partien mit seiner Beteiligung gab es nur sechs Gegentreffer.

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  • Fritz stellt früh die Weichen: Viktoria gewinnt gegen Würzburg!

    Fritz stellt früh die Weichen: Viktoria gewinnt gegen Würzburg!

    Viktoria Köln siegt gegen die Würzburger Kickers mit 1:0 (1:0) und setzt sich weiter vom Tabellenkeller ab! In einem hart umkämpften Spiel gegen die vom Abstieg bedrohten Würzburger Kickers ging der Klub von der Schäl Sick früh durch Innenverteidiger Moritz Fritz in Führung (6.) und brachte diese mit einer bemerkenswerten Mannschaftsleistung über die Zeit.

    Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen überraschte gegen die Würzburger Kickers mit einer neuen Innenverteidigung vor Schlussmann Moritz Nicolas. Jeremias Lorch und Moritz Fritz bildeten das Kernstück der Abwehr, Florian Heister und Jamil Siebert agierten als Außenverteidiger. Die Doppelsechs bildeten Patrick Sontheimer und Kai Klefisch, auf den Außen spielte links Luca Marseiler und rechts Marcel Risse. Im Sturm standen David Philipp und Seokju Hong.

    Trotz der 300 Kilometer-Anfahrt fanden sich gut 50 Fans der Viktoria im Gästeblock der Flyeralarm Arena ein. Diese sahen tief stehende Gäste, die offenbar auf gar keinen Fall früh in Rückstand geraten wollten. Doch genau so geschah es: Nachdem Heister an der linken Strafraumkante gefoult worden war, führte Risse den Freistoß aus. Seine Hereingabe wurde am ersten Pfosten von Fritz abgefälscht, sodass das Leder an die Latte sprang. Den abgeprallten Ball konnte der Innenverteidiger unbedrängt zur Viktoria-Führung einköpfen (6.).

    Die Viktoria steckte keinesfalls auf, sondern gab richtig Gas. Philipps Flachschuss wurde leicht abgefälscht und ging so knapp am Pfosten vorbei (11.), kurz darauf konnte FWK-Schlussmann Hendrik Bonmann einen Schuss von Heister noch zur Ecke klären (13.). Auch nach hinten arbeitete die Janßen-Elf mustergültig gegen die Bayern. Mit voranschreitender Zeit wurde das Spiel aber ruppiger: Zuerst sah Marseiler seine fünfte Gelbe Karte (24.), dann ging Christian Strohdiek gelbwürdig in einen Zweikampf mit Hong (31.) und Klefisch kassierte ebenfalls eine Verwarnung nach einem Zweikampf gut 25 Meter vor dem Kasten der Gäste (33.).

    Aus diesem Freistoß ergab sich die beste Torchance der Würzburger in der ersten Hälfte. Nach einem Klärungsversuch kam Strohdiek aus gut zwölf Metern an den Ball und schlenzte die Pille gekonnt aufs lange Eck – doch Seokju Hong klärte auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Schlussmann (34.). Beide Mannschaften lieferten sich nun eine ausgeglichene Partie, bis Schiedsrichter Tobias Schultes zur Halbzeit pfiff.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Janßen Youssef Amyn für den bereits verwarnten Luca Marseiler. Dieser hatte direkt das 0:2 auf dem Fuß: Nach einem Freistoß von Würzburg leitete Philipp den Konter ein, zog drei Mann auf sich und passte im richtigen Moment auf Amyn, der leider im Eins-gegen-eins an Bonmann scheiterte (47.). Dies war der Weckruf für die Gastgeber. In der 52. Minute köpfte Fanol Perdedaj nach Freistoß den Ball in die Maschen – doch der Linienrichter entschied auf Abseits. Wenige Minuten später drang Marvin Pourié in den Strafraum ein, doch Siebert bedrängte den Top-Torschützen des FWK entscheidend, sodass sein Schuss nur das Außennetz touchierte.

    Das hohe Tempo der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit konnte nicht gehalten werden. Gute Abschlüsse wie von Klefisch (69.) wurden Mangelware, doch die Partie blieb weiterhin hart umkämpft. In der 77. Minute wurde dann die Schlussphase sehenswert eingeleitet: Der frisch eingewechselte Stefaniak schoss mit seinem ersten Ballkontakt einen Freistoß aus 25 Metern und prüfte direkt Viktoria-Keeper Nicolas. Blitzschnell tauchte der Schlussmann nach links ab und lenkte die Murmel um den Pfosten.

    Die Kickers drückten nun mit allem auf den Ausgleich. Pouriés Kopfball ging knapp über die Latte (81.), dann konnte Tobias Kraulichs abgefälschter Schuss von Nicolas festgehalten werden (84.). Janßen nahm die Stürmer Philipp und Hong runter und brachte die hochgewachsenen Abwehrspieler Maximilian Rossmann und Alexander Höck. Mit Mann und Maus verteidigte der Klub von der Schäl Sick nun die Führung. Auch die fünf Minuten Nachspielzeit brachten die Domstädter zusammen über die Bühne. Als Schultes Schlusspfiff in der Flyeralarm Arena erklang, gab es bei der Viktoria kein Halten mehr – langsam aber sicher setzt man sich von den Abstiegsrängen ab.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Jamil Siebert, Jeremias Lorch (62. Daniel Buballa), Moritz Fritz, Florian Heister – Kai Klefisch, Patrick Sontheimer – Marcel Risse, Luca Marseiler (46. Youssef Amyn) – David Philipp (83. Maximilian Rossmann), Seokju Hong (87. Alexander Höck)

    Tore: 0:1 Moritz Fritz (6.)

    Zuschauer: 2.643

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Luca Marseiler (25.), Kai Klefisch (33.), Jamil Siebert (49.)

    Würzburger Kickers: Leon Schneider (6.), Christian Strohdiek (31.), Fanol Perdedaj (72.), Tobias Kraulich (90.+4)

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  • Gegnercheck: Würzburg auf Aufholjagd

    Gegnercheck: Würzburg auf Aufholjagd

    Eigentlich haben die Würzburger Kickers eine Saison zum Vergessen hinter sich. Vier Trainer sind gekommen und gegangen, der Absteiger aus der 2. Bundesliga hängt seit Beginn der Spielzeit im Tabellenkeller fest. Doch unter Trainer Ralf Santelli hat der FWK plötzlich das Siegen zurückerlernt – und könnte mit einem Erfolg gegen unsere Viktoria (Anpfiff: Freitag, 19 Uhr) die Abstiegsränge verlassen.

    Bisherige Saison: Die Würzburger Kickers legten einen Fehlstart hin, der für viele überraschend kam. Bis zum 9. Spieltag mussten sich die Anhänger des FWK gedulden, bis auch sie ihren ersten Saisonsieg feiern konnten (2:1 gegen Tabellenführer 1. FC Magdeburg). Doch aus dem Sumpf des Tabellenkellers schien es kein Entrinnen zu geben, weshalb im Laufe der Spielzeit die Trainer Torsten Ziegner, Dieter Wirsching, Sebastian Neumann und Danny Schwarz ihren Hut nehmen mussten. Mittlerweile ist Ralf Santelli an die Seitenlinie zurückgekehrt – und mit ihm der Erfolg der Kickers: Von sechs Spielen konnte der FWK vier gewinnen, wodurch das rettende Ufer plötzlich zum Greifen nahe ist. Nur noch zwei Punkte trennen die Kickers von einem Nichtabstiegsplatz.

    Der Top-Scorer: David Kopacz blüht unter Santelli so richtig auf. Beim ersten Sieg unter dem neuen Trainer (3:1 gegen Havelse) bereitete der 22-Jährige einen Treffer vor, gegen Wehen Wiesbaden erzielte er in der Nachspielzeit den 1:0-Endstand. Vergangene Woche traf er auch beim 3:1-Erfolg gegen Dortmund II. Der in Iserlohn geborene Pole durchläuft seit der U 15 die Junioren-Nationalmannschaften im Nachbarland, für die Kickers bereitete der Top-Scorer in dieser Saison sieben Treffer vor und erzielte vier selbst.

    Der Trainer: Ralf Santelli ist der private Feuerwehrmann für die Würzburger. Bereits in der letzten Saison übernahm der 52-Jährige auf der Zielgraden die unliebsame Aufgabe, den abgeschlagenen Tabellenletzten zu coachen. Nun, vier Trainer später, ist er zurück an der Seitenlinie – und das mit Erfolg. Das hat vielleicht mit seiner Erfahrung zu tun: Santelli ist seit 1998 als Trainer, Torwarttrainer, Scout und Jugendleiter tätig und agierte unter anderem als Co-Trainer von Ewald Lienen (Arminia Bielefeld), Christian Ziege (Arminia Bielefeld) und Ingo Anderbrügge (Wacker Burghausen).

    Der Kapitän: Torwart Hendrik Bonmann hat schon eine verrückte Auswahl an Trophäen gestemmt: Neben dem Superpokal (2015 mit Borussia Dortmund) und dem DFB-Pokal (2017 mit Dortmund) auch die Meisterschale der Regionalliga Bayern (2018 mit 1860 München). Seit 2020 ist Bonmann der Torhüter im Kasten der Kickers, von 51 Spielen mit ihm verlor der FWK 24. In dieser Saison ist der 28-Jährige nicht nur Kapitän, sondern auch der Dauerbrenner der Bayern mit 2.610 Spielminuten.

    Historie: Die Würzburger Kickers haben in ihrer Vereinshistorie bereits einige Tiefschläge erlebt, den vielleicht härtesten nach der Jahrtausendwende: In den Spielzeiten 2000/2001 und 2002/2003 verzeichneten die Kickers mit den Abstiegen in die Bezirksoberliga und schließlich in die Bezirksliga Unterfranken Mitte, zu dieser Zeit lediglich die siebte Spielklasse, eine sportliche Talfahrt, die den Verein beinahe in die Insolvenz getrieben hätte. Nach drei Spielrunden in der Landesliga konnte der FWK in der Saison 2007/2008 allerdings nicht nur den abermaligen Aufstieg in die Landesliga feiern, in den darauffolgenden Jahren erarbeiteten sich die Rot-Weißen durch Aufstiege den Weg ins Fußball-Unterhaus in der Saison 2015/2016. Sportliche Talfahrten sind in Würzburg also durchaus bekannt, wurden bis jetzt aber auch immer durchgestanden.

    Bisherige Bilanz: Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage – so lautet die Bilanz nach drei Spielen gegen den FWK. Die denkwürdigste Partie gegen die Kickers war sicherlich die Begegnung am 1. Juli 2020 im Sportpark Höhenberg. An diesem Tag stellte die Viktoria gleich mehrere Rekorde auf, mit einem 5:1-Sieg feierte sie nicht nur den bisher höchsten Sieg in der 3. Liga, sondern mit Alexander Höck konnte auch der damals jüngste Torschütze der Viktoria-Geschichte beglückwünscht werden. Das gerade einmal 18 Jahre und drei Monate alte Eigengewächs netzte in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 5:1 ein. Zuvor erzielte Mike Wunderlich einen Doppelpack (55., 89.), auch Jonas Carls (58.) und Michael Seaton (63.) trafen.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Freitag um 19:00 Uhr in der Flyeralarm Arena. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen den Würzburger Kickers und Viktoria Köln ab 18:30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den sind beim Vussballradio Schäl Sick ab 18:55 Uhr Christian und Hendrik an den Mikrofonen.

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  • Viktorianer gehen auf Länderspielreise

    Viktorianer gehen auf Länderspielreise

    Dreierpack nach dem Doppelpack: Youssef Amyn (18) war unser Matchwinner beim 2:1 im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden, wofür er vom kicker nicht nur in die Elf des Tages berufen, sondern obendrein zum Spieler des Spieltags gekürt wurde. In den Top10 von MagentaSport belegte Amyn mal eben den ersten und auch den zweiten Platz – nun steht er erneut im Kader der U 19-Nationalmannschaft für die drei EM-Qualifikationsspiele in Finnland.

    Die deutschen Gegner heißen ab der kommenden Woche Italien (Mittwoch, 23. März, in Vantaa), Belgien (Samstag, 26. März, Vantaa) und Finnland (Dienstag, 29. März, Helsinki). DFB-Trainer Hannes Wolf hatte Amyn erstmals im September 2021 im Freundschaftsspiel gegen die Schweiz eingesetzt, unser Offensivtalent erzielte prompt den entscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg. Inzwischen hat Amyn bereits sieben Einsätze (zwei Tore) für die DFB-Auswahl auf dem Konto.

    „Youssef hatte so ein kleines Tal, was aber normal ist in dem Alter“, blickt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen auf die letzten Wochen zurück: „Aber was wichtig ist: Er war sehr, sehr fleißig trotzdem, hat weiter an sich gearbeitet, gerade an den Abschlüssen. Das hat er natürlich im letzten Spiel sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, und ich hoffe, dass er das bei der Nationalmannschaft wiederholen kann.“

    Innenverteidiger Jamil Siebert (19) wurde von DFB-Coach Christian Wörns erneut für die U 20 nominiert und darf sich auf zwei echte Klassiker freuen. Das Team trifft zunächst am Donnerstag, 24. März in Ascoli Piceno auf Gastgeber Italien, danach am Dienstag, 29. März in Colchester auf England. Siebert debütierte im November beim 1:1 gegen Portugal für die U 20, spielte 90 Minuten durch.

    „Jamil hat sich extrem schnell bei uns eingefunden und macht seine Sache klasse für einen 19-jährigen Innenverteidiger, das nicht selbstverständlich“, lobt Janßen den Düsseldorfer, der Ende Januar auf Leihbasis von der Fortuna zur Viktoria kam. Vor ihren Länderspielreisen wollen Siebert und Amyn mit der Viktoria Freitagabend beim Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers ihre starke Form erneut unter Beweis stellen.

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