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  • Berzel im Porträt: „Ich bin eigentlich ein ganz netter Mensch“

    Berzel im Porträt: „Ich bin eigentlich ein ganz netter Mensch“

    Aufstiege, Abstiege, Relegationen: Die bisherige Karriere von Aaron Berzel war ein spannendes Auf und Ab. Mit 29 Jahren hat der Abwehrspieler bereits in jedem Eck des Landes gespielt und zwischen 2. Bundes- und Oberliga fast 300-mal den Gegner am Torschuß gehindert. Dass Berzel nun seine Schuhe für Viktoria Köln schnürt, ist kein Zufall.

    Wenn er gefragt wird, wie er zum Fußball kam, dann liegt die Antwort klar auf der Hand. „Ich habe als kleiner Junge schon gegen alles getreten, was rollen konnte“, erinnert sich der heute 29-Jährige an seine Kindheit zurück. Berzel kommt aus Mauer, einem Dorf in Baden-Württemberg, welches der Fundort eines 500.000 Jahre alten Unterkiefers eines prähistorischen Menschen ist und zugleich die Heimat der SG Viktoria Mauer. Schon bald schnürte der Nachwuchskicker seine Schuhe für die Sportgemeinschaft, doch bereits in der E-Jugend fiel der Verteidiger bei einem Turnier der TSG Hoffenheim auf. Für den jungen Spieler, der einerseits Profifußballer werden und andererseits nicht den Familienbezug verlieren wollte, war das eine ideale Lösung. Denn Mauer und Hoffenheim sind quasi Nachbarorte.

    „Meine sieben Jahre bei der TSG waren cool“, erinnert sich der Innenverteidiger heute an seine Jugend zurück, „doch nach der B-Jugend gab es mehrere Anfragen und ich wollte etwas Neues ausprobieren.“ Berzel sah sich verschiedene Internate an, am Schluss entschied er sich mit dem VfL Wolfsburg für eine der besten U 19-Mannschaften des Landes. „Das war nicht immer leicht“, gibt der 1,84 Meter große Fußballer zu, „ich habe mir in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen. Da habe ich schon gemerkt, wie mir meine Familie fehlt. Doch alles in allem hatte ich eine richtig gute Zeit.“ Und diese nutzte der Innenverteidiger sehr erfolgreich: In beiden U 19-Spielzeiten war er bei den Wölfen Stammkraft, im zweiten Jahr wurden die Grün-Weißen sogar Deutscher A-Jugendmeister (4:2-Sieg im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern).

    Dank seiner Leistung bot der VfL dem damals 19-Jährigen einen Vertrag für die zweite Mannschaft an, doch Berzel wollte „in einer richtigen Herrenmannschaft“ Fuß fassen. So zog es den Abwehrspieler noch höher in den Norden zum Regionalligisten Holstein Kiel. „Ich kam gut mit der Umstellung auf den Herrenfußball zurecht“, sagt er darüber, „ich bin ja auch nicht der filigranste Spieler. Eher einer, der zulangt. Ich bin eigentlich ein ganz netter Mensch, nur nicht auf dem Rasen.“ Der frischgebackene Profi wurde bei den Störchen in Windeseile Stammkraft und konnte mit seiner Mannschaft überraschend den Einzug in das DFB-Pokal-Viertelfinale feiern. Dort gab es zwar gegen Borussia Dortmund ein 0:4, aber Berzel durfte 90 Minuten gegen niemand Geringeren als Robert Lewandowski (zu dieser Zeit bei den Schwarz-Gelben) verteidigen.

    Auch wenn die Störche damals nicht in die 3. Liga aufstiegen, der Abwehrspieler tat es. Babelsberg 03 nahm ihn unter Vertrag, was am Abstieg Ende der Saison aber nichts änderte. „Es war trotzdem eine gute Erfahrung für mich“, sagt Berzel heute dazu, „denn ich habe gemerkt, dass ich in der 3. Liga mithalten kann.“ Aus Brandenburg ging es daraufhin zurück in Richtung Heimat, genauer gesagt zum SV Darmstadt. Die 98-er wären eigentlich Babelsberg in die vierte Spielklasse gefolgt, doch weil der verschuldete Traditionsklub Kickers Offenbach die Bedingungen für eine Drittligalizenz nicht erfüllte, stieg der OFC anstelle der Lilien ab. „Bei Darmstadt hat vieles gepasst“, sagt Berzel, der für den Wechsel zurück in sein Elternhaus gezogen war, „die Mannschaft, die Atmosphäre drum herum, das war einfach gut.“

    Und die Erfolgserlebnisse ließen nicht lange auf sich warten: Die Lilien erarbeiteten sich einen dritten Platz in der Drittligatabelle und stießen somit in der Relegation auf Arminia Bielefeld. Nachdem die Arminen das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatten, schossen die Lilien im Rückspiel auswärts in der Nachspielzeit der Verlängerung das 4:2. „Der Gegner bekam in der 123. Minute noch einmal einen Freistoß, der Ball kam über Umwege zu einem Bielefelder und der schoss! Ich hielt den Fuß hin und klärte das Ding kurz vor der Linie“, erinnert sich Berzel über seine „wichtigste Aktion in einem der wichtigsten Spiele“ seiner Karriere. Augenblicke später war die Partie vorbei, der SV Darmstadt stieg in die 2. Bundesliga auf und nahm den mittlerweile 22-Jährigen mit.

    Dort angekommen gab es taktische Umstellungen bei den Lilien, wodurch der Verteidiger seinen Stammplatz einbüßen musste. Berzel wechselte daher in der Winterpause zum damaligen Drittligisten Preußen Münster. „Dort habe ich etwas den Spaß am Fußball verloren“, sagt der heute 29-Jährige über seine Zeit bei den Adlern, „ich fühlte mich kaputt.“ Doch seine Familie und seine Frau überzeugten ihn, die Freude am Fußball bei einem anderen Verein zu suchen. So ging es für den Abwehrspieler zum SV Elversberg. In seinen zwei Spielzeiten in der Regionalliga Südwest (beide Male scheiterte der SVE in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga) kassierte seine Mannschaft nie mehr als zwei Tore, wenn er auf dem Platz stand und Berzel machte der Profisport wieder Spaß. Und dann kam der Anruf aus München.

    „Ich habe bei Sechzig von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt“, erzählt der Abwehrspieler, der 80-mal für den TSV 1860 München auf dem Rasen stand. „Auch wenn die Lage emotional war, war sie doch immer positiv.“ Der Traditionsverein aus München war zuvor krachend in die Regionalliga Bayern abgestiegen, doch mit Berzel in der Verteidigung wurde die Pflichtaufgabe Wiederaufstieg bewältigt. Auch in der 3. Liga blieb man dem Baden-Württemberger treu, selbst wenn der Verein für die Bezahlung des Spielers teilweise auf Spenden von Sponsoren angewiesen war. Der Spieler, der mittlerweile seit zwei Saisons nicht mehr Hellblau trägt, ist bei den Löwen-Fans noch lang nicht vergessen: Als er mit der Viktoria in dieser Spielzeit im Stadion an der Grünwalder Straße auf 1860 traf und nach einem Zusammenprall neben dem Platz behandelt werden musste, hallten Sprechchöre mit seinem Namen über den Rasen.

    Nach drei Spielzeiten beim TSV entschied sich Berzel für einen Wechsel zu Türkgücü München, wo er eine Spielzeit verbrachte. Seit dem Sommer ist er nun ein Teil der Viktoria, doch der Kontakt zum Verein besteht schon viel länger. „Franz (Anm. d. Red. Franz Wunderlich, Sportvorstand von Viktoria Köln) und ich kennen uns schon Jahre. Deshalb hatte ich den Verein bereits länger auf dem Radar und das Umfeld gefällt mir super“, sagt der Vater eines kleinen Sohnes über seinen Wechsel auf die Schäl Sick. Die Nähe zur Heimat seiner Frau sowie die Lockerheit in der Domstadt sind zwei weitere Pluspunkte, die ihn überzeugt haben. Doch auch auf dem Platz ist für den 29-Jährigen alles im Lot. „Ich will das einbringen, was mich ausmacht“, sagt Berzel, „und am Ende des Tages will ich einfach Fußball spielen.“

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  • Janßen: „Anders vorgestellt“

    Janßen: „Anders vorgestellt“

    Am Samstag hat Viktoria Köln den MSV Duisburg zu Gast. Als Tabellenneunzehnter der 3. Liga befinden sich die Höhenberger mitten im Abstiegskampf. Da würden drei Punkte vor heimischer Kulisse natürlich guttun. Der Ernst der Lage scheint allen Beteiligten nach der Niederlage gegen den TSV Havelse bewusst zu sein.   

    „Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt“, gestand Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen bei der Pressekonferenz vor dem nächsten Spiel ein. Ein Grund, warum sein Team so instabil ist, sei die „Verletztenmisere“. Janßen: „Im Schnitt haben wir zwischen sieben und zehn verletzte Spieler. Die zu kompensieren, hat immer wieder zu Umstellungen geführt.“

    Die Situation werde sich voraussichtlich auf bei der nächsten Begegnung nicht grundlegend ändern. Dazu kommt mit Duisburg ein spielstarker Gegner nach Höhenberg. „Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass Pavels Mannschaft über sehr gute Einzelspieler verfügt. Ich finde – gerade in der Offensive – sind sie hervorragend besetzt.“

    Zunächst einmal ist da natürlich Moritz Stoppelkamp zu nennen. Janßen: „Ein außergewöhnlicher Spieler der 3. Liga, der eine Partie eigentlich allein entscheiden kann.“ Inzwischen habe der MSV in dieser Saison ganz gut in die Spur gefunden. „Sie stehen relativ sicher und sind dann im Spiel nach vorn schwer zu verteidigen“, so der Viktoria-Chefcoach.

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  • Viktoria freut sich auf „Fahrrad-Fans“

    Viktoria freut sich auf „Fahrrad-Fans“

    Gute Wetteraussichten für Samstag! Was passt da besser, als mit dem Fahrrad zur Partie zwischen Viktoria Köln und dem MSV Duisburg (Anpfiff: 14.00 Uhr) zu kommen? Um Fans zu animieren, das Auto stehen zu lassen und in die Pedale zu treten, hat sich die Viktoria eine schöne Aktion für die Fußball-Anhänger ausgedacht.

    Alle, die am 25. September mit dem Bike zum Spiel in den Sportpark Höhenberg kommen und das Rad im Günter-Kuxdorf-Weg (in den Fahrradständern oder auf dafür vorgesehenen Stellflächen) abstellen, werden nach Abpfiff mit einem „Viktoria-Sattelüberzug“ überrascht. Dieser ist aus recyclebarem Material und zu 100 Prozent regenfest.

    „Fahrradfahren ist gesund, umweltfreundlich und klimaschonend“, sagt Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Da der Sportpark Höhenberg am Rand der Merheimer Heide liegt und die Parkplätze ohnehin begrenzt sind, freuen wir uns über jeden Fan, der das Fahrrad nimmt.“

    Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß kommt, kann die Parkplatzknappheit seit Saisonbeginn auch auf einem anderen Weg umgehen. Denn die Eintrittskarte der Viktoria gilt im öffentlichen Personennahverkehr im VRS-Gebiet (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) auch als Fahrausweis (vier Stunden vor Anpfiff bis 3.00 Uhr des Folgetages).

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    *Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Text auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet.

  • Gegnercheck: Die Zebras kommen!

    Gegnercheck: Die Zebras kommen!

    Wenn Ex-Viktoria-Trainer Pavel Dotchev am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) in den Sportpark Höhenberg kommt, wird es wohl keine Blumen geben. Denn für den von ihm gecoachten MSV Duisburg sowie für die Höhenberger Jungs geht es um wichtige Punkte in der 3. Liga.

    Bisherige Saison: Der MSV wollte nach einer schwierigen Spielzeit mit Corona, vier Trainerwechseln und 17 Niederlagen einen Neustart versuchen. Aber zu Beginn wirkte alles wie gehabt: Der Saisonauftakt musste verschoben werden, da mehrere Corona-Fälle im Verein die Mannschaft in Quarantäne gehen ließen. Doch die Duisburger gerieten nicht aus der Fassung, sondern machten die Schauinsland-Reisen-Arena im Anschluss zur Festung. Drei von vier Spielen konnten hier gewonnen werden, zuletzt besiegten die Gastgeber Eintracht Braunschweig mit 3:2. Die Achillesferse des Zebrahufes scheinen die Auswärtsspiele zu sein: Der MSV verlor die letzten drei Partien in Magdeburg (1:2), in Dortmund (1:4) und in München bei Türkgücü (0:1).

    Kader: Da die Zebras in der vergangenen Saison die meisten Gegentore in der 3. Liga kassierten (67 Treffer in 38 Spielen), verstärkten sich die Duisburger in der Defensive mit Rolf Feltscher (Würzburger Kickers), Leroy Kwadwo (Dynamo Dresden) und Oliver Steurer (1. FC Heidenheim). Die drei Abwehrspieler gehören bereits zum engeren Kader des MSV. Aber auch weitere Neuzugänge schafften sofort den Sprung in die Startelf: Marvin Ajani (SV Wehen Wiesbaden), Alaa Bakir (Borussia Dortmund II), Niclas Stierlin (SpVgg Unterhaching) und Kolja Pusch (KFC Uerdingen) spielten bisher in jeder Partie.

    Neben 13 Zugängen gab es in Duisburg über den Sommer auch 17 Abgänge. Während sich Linksaußen Ahmet Engin dem türkischen Erstligisten Kasimpasa anschloss und Linksverteidiger Arne Sicker in die 2. Bundesliga zum SV Sandhausen wechselte, wanderten viele Spieler zur Konkurrenz in die 3. Liga ab: Maximilian Jansen (FSV Zwickau), Connor Krempicki (1. FC Magdeburg), Sinan Karweina und Leroy-Jacques Mickels (beide Türkgücü München), Mirnes Pepic (Würzburger Kickers) und Vincent Vermeij (SC Freiburg II) blieben alle der Spielklasse erhalten.

    Spieler im Fokus: Marvin Bakalorz ist zurück im deutschen Fußballgeschäft. Nachdem der 32-Jährige zuletzt für ein Jahr bei Denizlispor in der Türkei gespielt hatte, unterschrieb er im Sommer einen Vertrag beim MSV Duisburg. Der Mittelfeldspieler stand 180-mal im Ober- und Unterhaus auf dem Platz, zudem gewann er zweimal mit Preußen Münster den Krombacher Westfalenpokal. Nachdem er den Saisonauftakt aufgrund eines Trainingsrückstands verpasste und in der Folge wegen einer Zahnoperation ausfiel, ist er mittlerweile in die Startelf gerückt. Gegen Braunschweig am letzten Wochenende stand er das erste Mal über die gesamten 90 Minuten auf dem Feld.

    Der Trainer: Für Pavel Dotchev wird das Spiel am Samstag eine ganz besondere Begegnung sein – und das mag etwas heißen. Denn der 55-Jährige hat mittlerweile bei 292 Drittligapartien die Fäden am Spielfeldrand gezogen. Somit ist er nicht nur Rekordtrainer dieser Spielklasse, sondern war bei 57 Matches in der 3. Liga auch Cheftrainer der Viktoria. Nachdem für ihn in der vergangenen Rückrunde die Zeit in Höhenberg ein Ende gefunden hatte, heuerte Dotchev beim damals abstiegsgefährdeten MSV Duisburg an. Mit den Zebras schaffte der gebürtige Bulgare den Klassenerhalt, in dieser Saison steht seine Mannschaft nach vier Siegen aus neun Spielen auf Rang zwölf.

    Historie: Der MSV Duisburg ist nicht nur Gründungsmitglied der Bundesliga, die Zebras wurden mit Helmut Rahn sogar Zweiter in der ersten Abschlusstabelle der höchsten Spielklasse Deutschlands. Für den Verein ist es bis heute das beste Ergebnis im Oberhaus, aber auch im internationalen Geschäft tauchten die Zebras immer wieder auf. 1979 erreichte der MSV das UEFA-Pokal-Halbfinale, wo man am späteren Pokalsieger Borussia Mönchengladbach scheiterte.

    Bisherige Bilanz: Auch wenn die beiden Vereine sich seit Jahrzehnten gegenüberstehen (bereits 1951 spielte Viktorias Vorgängerverein Preußen Dellbrück in der Oberliga Westfalen gegen die Blau-Weißen), trafen die Kölner und die Duisburger erst viermal in der 3. Liga aufeinander. Der Klub von der Schäl Sick konnte dabei die letzten drei Partien für sich entscheiden. Beim letzten Aufeinandertreffen im März dieses Jahres gab es einen 3:1-Erfolg, bei dem Lucas Cueto, Timmy Thiele und Mike Wunderlich trafen.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem MSV Duisburg ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Zudem zeigt der WDR das Spiel ab 14:00 Uhr im Free-TV. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Vorverkauf läuft: PSD-Bank Cup mit FC, Fortuna und Viktoria

    Vorverkauf läuft: PSD-Bank Cup mit FC, Fortuna und Viktoria

    Am 8. Oktober werden die bedeutendsten Kölner Fußballteams aufeinandertreffen: Der 1. FC Köln (1. Bundesliga), Fortuna Köln (Regionalliga West) und Viktoria Köln (3. Liga) spielen bei der Premiere des PSD-Bank Cups gegeneinander. Ab sofort gibt es Tickets für das Turnier im Sportpark Höhenberg.

    Der PSD-Bank Cup beginnt – nachdem ab 15.00 Uhr bereits Nachwuchsteams der drei Klubs (U 9, U 10, U 11) gegeneinander spielen – um 17.00 Uhr. Die Stadiontore werden deshalb bereits ab 15.00 Uhr geöffnet sein. Die Erlöse der Veranstaltung werden von den teilnehmenden Klubs für den guten Zweck gespendet.

    Das Ticket-Kontingent für die Viktoria-Anhänger (Stehplätze für nur 5 Euro, Sitzplätze für 15 Euro) ist ab sofort verfügbar. Die Eintrittskarten sind online unter www.viktoria-tickets.de, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (dienstags bis freitags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr) und in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Öffentliches Probetraining beim Viktoria-Nachwuchs: Am 27. September gibt es wieder die Möglichkeit, sich für einen Platz in den Viktoria-Nachwuchsteams zu empfehlen. Allen begeisterten und talentierten Nachwuchsspielern der Jahrgänge 2011 bis 2014 wird die Gelegenheit geboten, sich in einem öffentlichen Probetraining des Grundlagenbereichs den Nachwuchstrainern vorzustellen. Weitere Informationen gibt es hier.

    Elias Bördner zum DFB-Lehrgang eingeladen: Als einer der vielversprechendsten deutschen Nachwuchstorhüter nahm Elias Bördner in der vergangenen Woche an einem mehrtägigen DFB-Lehrgang teil. Neben ihm waren auch 23 andere Keeper im SportCentrum Kaiserau vor Ort, in dem unter anderem der FC Liverpool oder der FC Bayern München bereits zu Gast waren.

    B-Jugend mit erster Niederlage in der Mittelrheinliga: Nach drei Siegen in Folge kassiert die Höhenberger U 17 im vierten Spiel die erste Niederlage in der Mittelrheinliga: Mit 0:2 musste sich die Viktoria dem Gastgeber SV Bergisch Gladbach 09 beugen. „Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir sieben Torchancen in 15 Minuten“, sagte U 17-Chefcoach Martin Grund, „doch der Kasten war wie vernagelt.“ Nachdem ein Standard die Führung für die Gastgeber einbrachte (63.), kassierte Bergisch Gladbach in der Folge eine Rote Karte. Mit dem Schlusspfiff erzielten die Gastgeber per Freistoß den 2:0-Endstand (80.+4). „Als Lektion für die Jungs war es gut. Jetzt wissen sie, dass sich kein Spiel von alleine gewinnt“, so Grund.

    Simon Handle mit 100. Drittligaspiel: Kein Spieler bestritt bisher mehr Drittligapartien für die Viktoria als Simon Handle (78 Einsätze). Im Spiel gegen den VfL Osnabrück konnte der 28-Jährige einen persönlichen Meilenstein aufstellen: Zum 100. Mal stand der Außenbahnspieler bei einer Drittligabegegnung auf dem Rasen. Allerdings führt er bei dieser Statistik nicht die Rangliste der Höhenberger an: Die meisten Drittligaspiele bestritt bisher Timmy Thiele (182 Partien), gefolgt von Christoph Greger (139 Partien), Aaron Berzel (130 Partien) und Jeremias Lorch (116 Partien), bevor Handle an der Reihe ist.

    U 19 reist nach Paderborn: Nach dem 2:2-Remis im Aggerstadion gegen Rot-Weiß Oberhausen wartet die Höhenberger U 19 noch auf den ersten Saisonsieg. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich am Sonntag (Anpfiff 15:00 Uhr), wenn Viktoria Köln auf den SC Paderborn trifft. Der blau-schwarze Kontrahent verlor am Wochenende gegen Borussia Dortmund mit 1:3, zuvor erspielte sich der Nachwuchs des SCP ein 1:1-Unentschieden gegen den Wuppertaler SV. Die Begegnung der Tabellennachbarn in der A-Junioren Bundesliga West findet im NLZ des Sport-Clubs statt.

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  • Viktoria gegen MSV: Wiedersehen mit Pavel Dotchev

    Viktoria gegen MSV: Wiedersehen mit Pavel Dotchev

    Am Samstag steht das nächste NRW-Duell an: Dabei reist der MSV Duisburg zu Viktoria Köln. Für die Gastgeber ist das ein ganz besonderes Spiel. Schließlich bedeutet der Auftritt Duisburgs auch ein Wiedersehen mit dem früheren Viktoria-Coach Pavel Dotchev. Dieser dürfte höchst motiviert gegen die Höhenberger sein. Schließlich fuhr sein Team am Wochenende einen 3:2-Erfolg gegen den Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig ein.

    Nach einer klaren 3:0-Führung wurde es für den MSV gegen den Gast aus Niedersachsen am Ende aber noch einmal eng. „Die Mannschaft hat toll gespielt. Wir haben verdient gewonnen. In den letzten Minuten haben wir dann aber auf einmal angefangen, zu schwimmen. Das hängt einfach mit dem Kopf zusammen. Wir haben nach wie vor nicht das Selbstvertrauen“, lautete das Resümee von Duisburgs Coach Pavel Dotchev nach der Partie.

    Mit seinem Ex-Klub aus Köln hat der 55-Jährige am Samstag noch eine kleine Rechnung offen. Schließlich musste sich Dotchev mit dem MSV bei der letzten Begegnung gegen die Rechtsrheinischen im März mit 1:3 (1:2) geschlagen geben. Seither hat sich aber viel getan. Während Duisburg in dieser Saison auf Rang zwölf der Drittliga-Tabelle steht, rutschte Viktoria Köln nach dem 0:1 am Freitagabend gegen den TSV Havelse auf Platz 19 ab.

    „Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die sehr kampfstark ist“, ärgerte sich Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen nach der Partie in Hannover. „Ich fand nicht, dass wir in der ersten Halbzeit bereit waren, das anzunehmen. Klar, wir hatten Torchancen. Aber dafür können wir uns nichts kaufen. Das ist das alte Lied.“ Der 54-Jährige merkte an, dass es seinem Team nicht gelungen sei, „Herz und Seele auf dem Platz zu lassen“.

    Diese hundertprozentige Gier erwartet der Coach am Wochenende gegen Duisburg. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, wer da in den Sportpark Höhenberg kommt. Schließlich ist der MSV ein Traditionsklub, der 1963 sogar zu den 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga gehörte. Insgesamt 28 Spielzeiten verbrachten die Zebras in Liga eins. 1979 sorgte der MSV auch auf europäischer Ebene für Furore und erreichte das UEFA-Pokal-Halbfinale.

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  • 2:2 – U 19 holt gegen Oberhausen den ersten Punkt der Saison

    2:2 – U 19 holt gegen Oberhausen den ersten Punkt der Saison

    Am 2. Spieltag der A-Junioren Bundesliga West trennt sich die U 19 von Viktoria Köln mit einem 2:2-Unentschieden von Rot-Weiß Oberhausen. Die Führung im Aggerstadion erzielte Ilhan Altuntas vom Elfmeterpunkt (7.), ehe auch die Gäste per Strafstoß trafen (9.). Im zweiten Durchgang brachte ein unglückliches Eigentor von David Kubatta Oberhausen in Führung (55.), doch Oualid Mhamdi sorgte mit seinem Ausgleichstreffer für den 2:2-Endstand (60.). Überschattet wurde der zweite Durchgang von einer Unterbrechung, nachdem Mika Durczok mit Kreislaufproblemen behandelt werden musste. Am kommenden Sonntag beim Gastspiel in Paderborn (Anpfiff 15:00 Uhr) hat der Kölner Nachwuchs die nächste Möglichkeit, den ersten Saisonsieg einzufahren.

    Ausgangslage: Nach der 1:4-Auftaktniederlage bei Rot-Weiss Essen ging es am Sonntag gegen Rot-Weiß Oberhausen. Auch die Gäste waren mit einer Niederlage (0:3 gegen Borussia Dortmund) in die Saison gestartet. Ein klarer Favorit war im Vorfeld der Begegnung nicht auszumachen, schließlich schieden beide Teams ohne Punktgewinn aus dem Ligapokal aus und trafen seit anderthalb Jahren nicht mehr aufeinander.

    Personal: U 19-Chefcoach und Geburtstagskind Marian Wilhelm veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel in Essen auf zwei Positionen. Für Mika Rudnick rückte Jakob Brambach in den Kölner Kasten, in der Offensive kehrte Joel Vieting für Tim Schirmer zurück in die Startelf. Benjamin Hemcke, genau wie Ihan Altuntas am Freitag mit den Profis noch in Hannover, trug die Kapitänsbinde.

    Spielverlauf: Viktoria war mit dem Anpfiff voll da. Nach gerade einmal 180 Sekunden hatte Seokju Hong die erste Chance der Partie, verpasste aber die Führung. Diese ließ dennoch nicht lange auf sich warten: Nach einem Zuspiel von Luca de Meester lief Hong auf den Oberhausener Kasten zu. Dabei brachte ihn der Gästetorhüter Phil Lenuweit zu Fall. Schiedsrichter Cengiz Kabalaki entschied auf Strafstoß. Diesen verwandelte Ilhan Altuntas sicher unten rechts (7.). Doch auch in der nächsten Szene sollte der Referee im Mittelpunkt stehen. Denn im Kölner Strafraum kam ein RWO-Spieler zu Fall, sodass der Unparteiische erneut auf Elfmeter entschied. Wie Altuntas zuvor traf auch Anil Özgen vom Punkt und stellte damit auf 1:1 (9.).

    Danach übernahmen zunächst die Gäste in Weiß die Spielkontrolle. Zwei Distanzschüsse von Özgen konnte Oualid Mhamdi blocken, ehe RWO-Kapitän Kerem Yalcin den Ball ins Toraus schoss (14.). Außerdem hatte Joshua-Troy Klöckner zwei dicke Gelegenheiten, seine Mannschaft in Führung zu bringen (18. und 19.). Die Kölner hingegen waren im vorderen Drittel zu harmlos, obwohl sie über die rechte Seite immer wieder nach vorne stießen. Einmal konnte Hong seinen Kollegen Ben Hompesch bedienen, der dann – leider aus Abseitsposition – das Tor traf (27.). Danach wurde das Spiel hitziger, sodass der Schiedsrichter bis zum Halbzeitpfiff noch vier gelbe Karten verteilte. Auf Höhenberger Seite wurde Phil Zimmermann verwarnt (24.), die Oberhausener hatten mit Özgen (30.), Mick Cedric Matthes (38.) und Kerem Yalcin (41.) gleich drei Gelbe Karten zu verbuchen.

    In die zweite Halbzeit starteten die Domstädter ähnlich druckvoll, wie schon in den ersten Durchgang. Sowohl Murat Aydin (49.) als auch Joel Vieting (51.) und Seokju Hong (52.) kamen zu Abschlüssen, trafen das Tor aber nicht. Und dann nahm das Unheil seinen Lauf: Nach einem Oberhausener Freistoß von der linken Seite verlängerte David Kubatta den Ball unglücklich und unhaltbar ins eigene Tor – 1:2 (55.).

    Doch auch diese Führung sollte nicht lange halten: Nach einem Kölner Eckstoß lauerte Rechtsverteidiger Mhamdi im Rückraum – und bugsierte das Leder mit einem satten Distanzschuss ins Tor (60.). Zufrieden war die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm damit aber noch nicht und war bemüht, die ersten drei Punkte der Saison einzufahren. Leider waren die Abschlüsse von Salvatore Giambra (66. und 71.) sowie von Ben Hompesch (69.) zu unpräzise. Letzterer verließ das Feld kurz darauf und machte Platz für Mika Durczok. Ein folgenschwerer Wechsel: Denn Durczok blieb wenige Minuten später aufgrund von Kreislaufproblemen auf dem Rasen liegen (78.). Nach langer Behandlungspause musste der Offensivmann schließlich vom Platz getragen werden (87.). In der zehnminütigen Nachspielzeit drückten die Viktoria dann nochmal auf den Siegtreffer, dieser blieb ihnen allerdings verwehrt. Dennoch hob sich die Stimmung nach dem Abpfiff bei dem Höhenberger Nachwuchs, als sie die Nachricht erreichte, dass es Durczok wieder besser ging. Somit hat die U 19 am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel in Paderborn (Anpfiff 15:00 Uhr) die nächste Möglichkeit, den ersten Saisonsieg einzufahren.

    Stimme zum Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir uns selbst zu viel Druck gemacht. In den zweiten 45 Minuten haben wir uns dann in das Spiel hineingekämpft und mehr Druck auf den Ball gemacht“, sagte U 19-Chefcoach Wilhelm direkt nach dem Abpfiff, „doch die Verletzungspause war dann brutal für unseren Spielfluss. Die Mannschaft hat sich natürlich Sorgen um ihren Kollegen gemacht, aber wir haben auch für Mika in der Schlussphase alles gegeben.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Oualid Mhamdi, Ilhan Altuntas, Phil Zimmermann, David Kubatta (62. Tim Schirmer) – Murat Aydin, Benjamin Hemcke – Luca de Meester (62. Salvatore Giambra), Joel Vieting, Ben Hompesch (73. Mika Durczok, 87. Kian Assadollahi) – Seokju Hong

    Tore: 1:0 Ilhan Altuntas (7. Foulelfmeter), 1:1 Anil Özgen (8. Foulelfmeter), 1:2 David Kubatta (55. Eigentor), 2:2 Oualid Mhamdi (60.)

    Gelbe Karten:

    Rot-Weiss Essen: Anil Özgen (30.), Mick Cedric Matthes (38.), Kerem Yalcin (41.)

    Viktoria Köln: Phil Zimmermann (24.), Benjamin Hemcke (90.+5)

    Zuschauer: 130

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  • Viktoria unterliegt durch Elfmetertor gegen Havelse

    Viktoria unterliegt durch Elfmetertor gegen Havelse

    Der FC Viktoria Köln befindet sich endgültig im Abstiegskampf der 3. Liga. Am Freitagabend unterlagen die Höhenberger in Hannover beim TSV Havelse mit 0:1. Den entscheidenden Treffer für den Tabellenletzten aus Niedersachsen erzielte Kianz Froese in der 33. Minute per Foulelfmeter. Zwar drängten die Kölner in der zweiten Hälfte mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch im Abschluss fehlte die Durchschlagskraft, sodass die Rechtsrheinischen letztlich den Platz als Verlierer verlassen mussten.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute im Tor wieder auf Moritz Nicolas, der zuletzt gegen Saarbrücken zu Null gespielt hatte. In der Abwehr musste der Coach kräftig umbauen. In der Dreierkette bot er Maximilian Rossmann, Kai Klefisch und Moritz Fritz auf. Davor agierte Patrick Sontheimer auf der Sechserposition. Simon Handle, Jeremias Lorch und Marcel Risse besetzten davor das Mittelfeld. Noch offensiver ausgerichtet kamen Youssef Amyn und Luca Marseiler zum Einsatz. Ganz vorne sollte Lenn Jastremski für Gefahr sorgen.

    Nachdem Schiedsrichter Nicolas Winter pünktlich um 19.00 Uhr angepfiffen hatte, entwickelte sich in der HDI Arena eine spannende Partie. In der Anfangsphase zeigte die Viktoria viel Zug zum Tor. Der TSV Havelse lauerte eher auf schnelle Gegenstöße und Standard-Situationen. In der elften Minute hatten die Höhenberger die erste richtig gute Gelegenheit: Handle, schon im Strafraum, flankte von links in die Mitte auf Marseiler. Doch sein Kopfball ging am Gehäuse von Keeper Norman Quindt vorbei.

    Anschließend verlief die Begegnung weitestgehend ausgeglichen. Beide Teams arbeiteten sich mehrmals in Tornähe vor, der letzte Pass vor dem gegnerischen Gehäuse war aber meist zu ungenau. Somit blieben klare Möglichkeiten eher aus. In der 26. Minute prüfte Marseiler Towart Quindt aus 22 Metern mit einem Rechtsschuss. Doch der TSV-Schlussmann lenkte das Leder über die Latte. 180 Sekunden später folgte die erste Chance für Havelse. Julius Langfeld war auf der linken Seite durch, scheiterte aber nach seinem Solo am hellwachen Viktoria-Keeper Nicolas.

    In der 33. Minute zeigte Schiedsrichter Winter nach Foulspiel von Klefisch auf den Elfmeterpunkt. TSV-Spieler Kianz Froese ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß sicher in der rechten Torecke zum 1:0 für die Niedersachsen. Die Höhenberger mussten jetzt etwas tun. So fasste sich Lorch in der 38. Minute aus 22 Metern ein Herz. Doch sein Rechtsschuss ging hauchdünn am Kasten vorbei. Die Kölner forcierten danach weiterhin ihr Offensivspiel. Trotzdem ging es nach 45 Minuten mit 0:1 aus Viktoria-Sicht in die Pause.

    Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Olaf Janßen aus. Er brachte Stürmer Timmy Thiele für Amyn ins Team. Zwar wirkten die Gastgeber gefestigt. Doch die Hereinnahme von Thiele sorgte auf Kölner Seite definitiv für neuen Schwung. In der 53. Minute folgte der nächste Offensiv-Wechsel: Federico Palacios ersetzte Sontheimer. Und die Rechtsrheinischen erhöhten weiter den Druck. Zwar fehlten bis zur 70. Minute die klaren Chancen der Viktoria, aber der Ausgleichstreffer lag trotzdem in der Luft.

    In der 72. Minute sorgte ein Kopfball von Thiele für Gefahr, Quindt war zur Stelle. 120 Sekunden danach prüfte Palacios den TSV-Keeper. In der 78. Minute vergab der gerade eingewechselte Albert Bunjaku eine Riesen-Chance (aus sechs Metern neben das Tor). In der 82. Minute zielte Thiele knapp vorbei. Fynn-Luca Lakenmacher hatte bei seinem Pfostenschuss zwar die Gelegenheit zum 2:0 (88.) für Havelse, allerdings hätte spätestens Lorchs Fallrückzieher (90. + 2) den Ausgleich für die Viktoria verdient gehabt.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Maximilian Rossmann, Kai Klefisch, Moritz Fritz – Patrick Sontheimer (53. Federico Palacios) – Simon Handle, Jeremias Lorch, Marcel Risse (64. Niklas May) – Youssef Amyn (46. Timmy Thiele), Luca Marseiler (75. David Philipp) – Lenn Jastremski (75. Albert Bunjaku)

    Tore: 1:0 Kianz Froese (33., Foulelfmeter)

    Gelbe Karten:

    TSV Havelse: Niklas Tasky (60.), Fynn Arkenberg (90.)

    Viktoria Köln: Jeremias Lorch (59.), Luca Marseiler (69.), Maximilian Rossmann (76.)

    Zuschauer: 527

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  • Vereint! PSD-Bank Cup mit FC, Fortuna und Viktoria – Kölner Top-Teams kicken für den guten Zweck

    Vereint! PSD-Bank Cup mit FC, Fortuna und Viktoria – Kölner Top-Teams kicken für den guten Zweck

    Am 8. Oktober wird zum ersten Mal der PSD-Bank Cup ausgetragen. Und das Turnier hat es in sich. Denn im Sportpark Höhenberg werden an diesem Tag die bedeutendsten Kölner Fußballteams aufeinandertreffen: Der 1. FC Köln (1. Bundesliga), Fortuna Köln (Regionalliga West) und Viktoria Köln (3. Liga).

    Die Idee, die Begegnungen der Top-Klubs der Stadt in die Tat umzusetzen, entstand bei der Viktoria. Den Verantwortlichen der Höhenberger geht es dabei nicht um die sportliche Konkurrenz, sondern viel mehr um das Signal der Einigkeit. So steht an diesem Tag das Miteinander der drei Vereine im Vordergrund.

    „Alle drei Klubs repräsentieren Köln und damit die Stadt, die uns im Herzen eint“, so Viktoria-Geschäftsführer Andreas Rettig. „Die Idee ist, ein Fußballfest für alle Kölner Fußballfans zu initiieren – und zwar zu bezahlbaren und fairen Eintrittspreisen. Deshalb werden die Stehplatz-Tickets für nur fünf Euro und Sitzplätze für 15 Euro erhältlich sein.“

    Alexander Wehrle, der Geschäftsführer des 1. FC Köln, ergänzt: „Die Idee, dass die drei Clubs sich jedes Jahr zu einem Turnier treffen und die Erlöse für einen guten Zweck spenden, zeigt, dass der Kölner Fußball gemeinsam seiner sozialen Verantwortung gerecht wird. Das ist ein starkes Signal in die Kölner Gesellschaft.“

    Hanns-Jörg Westendorf, Präsident von Fortuna Köln, sagt: „Wir freuen uns als Teil der Sportstadt Köln ein gemeinsames Ziel für soziales Engagement und Miteinander unterstützen zu können. Ein weiterer Anreiz liegt darin, dass sich die Fortuna mit zwei Mannschaften messen kann, die vom Niveau her ein hervorragender Maßstab für uns sind und die man nicht alle Tage vor der Brust hat.“

    Der PSD-Bank Cup beginnt – nachdem ab 15.00 Uhr bereits Nachwuchsteams der drei Klubs (U 9, U 10, U 11) gegeneinander spielen – um 17.00 Uhr. Der genaue Ablauf wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Die jeweiligen Eintrittskarten werden ab Dienstag, dem 21. September, ab 10.00 Uhr über die teilnehmenden Vereine erhältlich sein.

    SPORT1 überträgt am 8. Oktober ab 17.00 Uhr live.

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