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  • Janßen: Havelse „eine sehr unangenehme Aufgabe“

    Janßen: Havelse „eine sehr unangenehme Aufgabe“

    Wenn Viktoria Köln am Freitagabend beim TSV Havelse (Anpfiff: 19.00 Uhr) antritt, darf man aktuell durchaus von einem Kellerduell der 3. Liga sprechen. Denn beide Teams begegnen sich derzeit auf einem Abstiegsplatz. Am vergangenen Wochenende konnten die Kölner wie auch die Niedersachsen immerhin einen Punkt ergattern. So darf man gespannt sein, ob eine der beiden Mannschaften in der HDI Arena in Hannover Boden gut machen kann.

    Olaf Janßen, der Cheftrainer der Viktoria, stellt sich auf eine schwierige Partie gegen Havelse ein. „Mit nur einem Punkt stehen sie in der Tabelle komplett unter Wert da“, so der 54-Jährige auf einer Pressekonferenz. Janßen: „Man bekommt wenig Luft und wenig Zeit, sein Positionsspiel aufzubauen.“ Dass die Bilanz vom TSV Havelse bislang noch recht mager sei, liege an der zuletzt „fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive“.

    Sein eigenes Team habe beim 0:0 gegen Saarbrücken gut verteidigt und dem Gegner wenig Räume gelassen. „Die Leistung hat den Jungs ein gutes Gefühl mitgegeben und das haben wir auch in die Trainingswoche mitgenommen“, berichtet Viktorias Chefcoach. Dennoch erwarte er eine schwierige Partie. „Insgesamt wartet am Freitag auf uns eine sehr unangenehme Aufgabe“, so Janßen, „ich bin mir sicher, dass sich Havelse endlich mit dem ersten Sieg belohnen will.“

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  • Fanabstimmung: Handle ist Spieler des Monats August

    Fanabstimmung: Handle ist Spieler des Monats August

    Herzlichen Glückwunsch, Simon Handle! Der 28-Jährige wurde von den Anhängern der Viktoria bei der Facebook-Abstimmung zum Spieler des Monats August gewählt. Dabei setzte sich Handle deutlich gegen seine Mannschaftskollegen Marcel Risse, Niklas May und Christoph Greger durch. Dass die Wahl auf Handle gefallen ist, kommt nicht von ungefähr. Denn der Allrounder der Höhenberger spielt bislang eine ganz starke Saison: Mit drei Drittliga-Toren (zwei davon im August, gegen Mannheim und Freiburg) ist er aktuell der torgefährlichste Spieler der Rechtsrheinischen – und das, obwohl er gar nicht als Stürmer aufgeboten wird. Darüber hinaus gelang ihm im DFB-Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim ein Treffer. Bei Handle selbst wird die Freude über das Abstimmungsergebnis sicher riesig sein. Obwohl er bereits seit Mitte 2017 bei den Kölnern unter Vertrag steht, konnte er die Abstimmung zuvor noch nie für sich entscheiden.

    Das nächste Fan-Voting findet Anfang Oktober statt. Dann wird der Spieler des Monats September von der Facebook-Community gewählt. Am Ende des Jahres wird aus den jeweiligen Gewinnern der Abstimmungen der Spieler des Jahres ermittelt.

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Mike Wunderlich (Januar bis März)

    Michael Schultz (April)

    Timmy Thiele (Mai)

    Youssef Amyn (Juni)

    Youssef Amyn (Juli)

    Simon Handle (August)

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  • Gegnercheck: Zu Gast in der HDI Arena

    Gegnercheck: Zu Gast in der HDI Arena

    Am Freitag (Anpfiff: 19.00 Uhr) gastiert Viktoria Köln in der HDI Arena in Hannover. Dort wird die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen auf den TSV Havelse treffen, der seit Saisonbeginn in der 3. Liga dabei ist. Zwar haben die Niedersachsen noch nie gegen die Viktoria gespielt, die aktuelle Heimspielstätte der Gastgeber ist den Höhenbergern dennoch nicht unbekannt.  

    Saisonstart: Der Saisonstart des TSV Havelse ist ohne Zweifel missglückt. Denn bisher konnten die Niedersachsen nur einen Zähler aus acht Partien holen. Und dieser Punktgewinn gelang gerade erst am letzten Wochenende beim 0:0 gegen die Würzburger Kickers. Zuvor hagelte es gegen Saarbrücken, Duisburg, Magdeburg, Wiesbaden, Türkgücü München, Meppen und Dortmund II jeweils Niederlagen. Folglich hat Havelse aktuell die rote Laterne des Tabellenschlusslichts. Aber Vorsicht: Die meisten Niederlagen fielen denkbar knapp aus!

    Kader: Mit 27 Spielern hat der Kader des TSV Havelse eine ordentliche Größe. Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga Nord haben sich die Niedersachsen vernünftig verstärkt. Mit Oliver Daedlow (vorher Hansa Rostock), Florian Riedel (VfB Lübeck), Kianz Froese (Saarbrücken) und Julius Düker (SV Meppen) lotste der Klub erfahrene Profis nach Garbsen bei Hannover. Auf der anderen Seite verloren die Norddeutschen Kevin Schumacher an Hansa Rostock. Die Verletztenliste bei den Niedersachsen ist dafür kurz. Lediglich Torben Engelking (Kreuzbandriss) und Deniz Cicek (Knochenödem) stehen seit geraumer Zeit nicht zur Verfügung.

    Spieler im Fokus: Auf Stürmer Yannik Jaeschke sollte die Viktoria am Freitagabend ganz besonders aufpassen, falls er auflaufen sollte. Denn der 27-Jährige erzielte beide bisherigen Saisontreffer für den TSV Havelse. In den letzten drei Partien fehlte er allerdings aufgrund von Wadenproblemen. Gebürtig aus Nienburg stammend, geht Jaeschke bereits seit Mitte 2017 für die Niedersachsen auf Torejagd. Dabei erzielte er 32 Pflichtspieltreffer. Bis Mitte 2013 wurde er im Nachwuchsbereich von Werder Bremen ausgebildet.

    Stadion: Eigentlich ist das Wilhelm-Langrehr-Stadion das Zuhause des TSV Havelse. Doch da die 3.500 Zuschauer fassende Austragungsstätte nicht den DFB-Anforderungen für die 3. Liga entspricht, spielt Havelse aktuell in der HDI Arena. Diese bietet in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover sage und schreibe 49.000 Fans einen Platz. Die Veranstaltungsarena, die ursprünglich den Namen Niedersachsenstadion trug, ist Viktoria Köln nicht ganz unbekannt. Zu Zweitligazeiten traten die Höhenberger hier beispielsweise gegen Hannover 96 an. Und gerade an das erste Aufeinandertreffen im Niedersachsenstadion erinnern sich die Kölner gerne zurück. Denn am 9. Juni 1979 gelang den Rechtsrheinischen durch Tore von Bernhard Hermes (23.) und Kurt Pinkall (42.) ein 2:0-Auswärtssieg bei Hannover 96.

    Der Trainer: Das Sagen an der Seitenlinie beim TSV Havelse hat Rüdiger Ziehl. Der 43-Jährige coachte vor seinem Engagement in Garbsen die zweite Mannschaft vom VfL Wolfsburg. Kurios: Ziehl konnte mit seinem neuen Team noch keinen einzigen Pflichtspielsieg einfahren, seitdem er das Amt von Jan Zimmermann übernommen hat. Der TSV-Aufstiegscoach wechselte übrigens vor Saisonbeginn zu Hannover 96 in die 2. Bundesliga.

    Historie: Am 5. August 1912 wurde in Havelse der FC „Pelikan“ gegründet. Dieser Verein hatte bis 1923 Bestand, musste dann aber aufgelöst werden. Zehn Jahre später wurde der Klub wieder zum Leben erweckt, nannte sich aber dann TV Havelse (und kurze Zeit später TSV). Eine besonders erfolgreiche Zeit erlebte Havelse mit Volker Finke. In den Saisons 1988/1989 und 1989/1990 führte er den TSV in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Während man beim ersten Versuch scheiterte, konnte 1990 im entscheidenden letzten Spiel gegen den Wuppertaler SV mit 3:2 gewonnen werden und der TSV war in der 2. Bundesliga. Aus dieser stiegen die Niedersachsen aber direkt wieder ab. Für lange Zeit bedeutete das den Abschied aus dem Profifußball. Bis zu diesem Jahr: Denn nachdem sich Havelse in der Aufstiegsrelegation zweimal mit 1:0 gegen den FC Schweinfurt 05 durchgesetzt hatte, war die Teilnahme an der 3. Liga perfekt.

    Bisherige Bilanz: Die Begegnung zwischen dem TSV Havelse und Viktoria Köln ist eine echte Premiere. Noch nie gab es ein Pflichtspiel zwischen beiden Vereinen.

    Die Partie in den Medien: Das bwin Topspiel der Woche wird am Freitag ab 18.30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Weitere Infos gibt es über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker der Viktoria.

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  • Timmy Thiele: „Mein Fußballerherz hat geblutet“

    Timmy Thiele: „Mein Fußballerherz hat geblutet“

    Timmy Thiele spielt seit der vergangenen Saison bei Viktoria Köln. In dieser Spielzeit konnte der 30-jährige Stürmer bislang allerdings verletzungsbedingt nur einmal mitwirken. Nun ist er zurück im Mannschaftstraining und spricht im Interview über seine Verletzung, die Offen- und Defensive der Viktoria, Social Media und den kommenden Gegner.

    Herr Thiele, verletzungsbedingt sind Sie in den vergangenen Wochen ausgefallen. Lediglich am zweiten Spieltag gegen den FSV Zwickau standen Sie 28 Minuten auf dem Feld. Wie geht es Ihnen und was war der Grund, warum Sie nur individuell trainieren konnten?

    Timmy Thiele: Mir geht es deutlich besser. Ich bin wieder im Besitz meiner Kräfte und freue mich, zurück im Mannschaftstraining zu sein. Darauf habe ich lange gewartet und auch hingearbeitet. Wieso, weshalb und warum ich ausgefallen bin, hat verschiedene Gründe. Unter anderem habe ich offenbar aus der letzten Saison eine Verletzung mitgenommen. Irgendwann hat sich der Körper gemeldet und gesagt: ‚Stop – ich brauche mal eine Pause.‘ Nun habe ich mich aber wieder zurückgekämpft und bin wieder da.

    Wie schwer ist es Ihnen gefallen, von der Tribüne aus zuzuschauen und nicht aktiv mitwirken zu können? Wie groß ist der Unterschied?

    Thiele: Der Unterschied ist natürlich riesig. Mein Fußballerherz hat geblutet. Ich bin ein Spieler, der immer versucht, alles auf dem Platz zu lassen. Es ist wohl für jeden Leistungssportler ein Schlag ins Gesicht, wenn man dem Beruf nicht nachgehen kann. Ich habe mir natürlich in dieser Saison auch viel mit der Viktoria vorgenommen. Das konnte ich bis jetzt leider noch nicht umsetzen. Von daher war es sehr schwer, Woche für Woche draußen zu sitzen und nur zuschauen zu können, wie sich die Mannschaft den Allerwertesten aufreißt und am Ende oft keine Punkte mitnehmen konnte. Ich freue mich aber jetzt, zurück auf dem Trainingsplatz zu sein. Hoffentlich kann ich der Mannschaft schnell wieder helfen.

    Wie viel Einfluss hat man als Verletzter auf die Mannschaft, wenn man nicht jeden Tag zusammen trainiert?

    Thiele: Ich denke, dass ich generell in der Mannschaft ein gutes Standing habe. Während der Trainingseinheiten der Jungs oder meinen Behandlungen habe ich natürlich versucht, so viel wie möglich beim Team zu sein und den Jungs Mut zuzureden. Wir sind eine neu zusammengestellte Mannschaft und arbeiten hart. Ich habe probiert, mich einzubringen, wo ich nur konnte und versucht, den Jungs ein gutes Gefühl zu geben.  

    Bislang hat die Mannschaft nur fünf Punkte auf dem Konto. Mit 16 Gegentoren hat die Viktoria die meisten Treffer in der Liga kassiert. Aber auch die Stürmer haben in dieser Saison noch nicht getroffen. Wo hakt es? Im Sturm oder in der Defensive?

    Thiele: Es hat meiner Meinung nach von beidem etwas – sprich in der Offen- und Defensive. Um erfolgreich spielen zu können, braucht man ein erfolgreiches Gerüst. Die Defensive beginnt allerdings auch gleichzeitig vorne. Wir müssen stabil stehen und so wenig Gegentore wie möglich kassieren. Das ist auch die Devise für die nächsten Wochen und Monate, weil nur so kann man Spiele gewinnen. Wenn wir den Laden hinten sauber halten, denke ich schon, dass wir vorne unsere Qualitäten ausspielen und Tore schießen können.

    Sie persönlich sind auf den Social Media Kanälen sehr aktiv. Wie viel Spaß machen Ihnen solche Dinge?

    Thiele: Während der Corona-Pandemie hat sich eine Menge verändert. Den Support, den man sonst bei jedem Training oder Spiel bekam, gab es über lange Zeit auf einmal nur noch über Social Media. Deswegen versuche ich über diesen Weg, viele Leute an meinem Alltag teilhaben zu lassen und ihnen zu zeigen, wie es mir geht oder was ich mache und wie meine Einstellung zu verschiedenen Dingen ist. Aus dem Grund hoffe ich natürlich, dass ich dem ein oder anderen auch mal ein Lächeln in Gesicht zaubern kann. Bei den Jungs aus der Mannschaft hat das schon öfter geklappt.

    Im Januar gab es in der Familie weiteren Zuwachs. Wie sehr hat sich Ihr Alltag dadurch noch einmal verändert und wie sieht ein Tag bei Familie Thiele aus?

    Thiele: Wir haben jetzt zwei Kinder. Und das ist eine Bereicherung für das Leben. Neben unserem Sohn Lionel haben wir eine wundervolle Tochter namens Livy bekommen, worauf ich unfassbar stolz bin. Wir stehen morgens alle zusammen auf und haben einen gut eingeteilten und geplanten Tagesablauf. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander und genießen es richtig. Ich freue mich tagtäglich, so eine tolle Frau und zwei grandiose Kinder zu haben. Ich habe eine wundervolle Familie.

    Am Freitag trifft die Viktoria in der HDI Arena in Hannover auf den Aufsteiger TSV Havelse. Was erwarten Sie für eine Partie?

    Thiele: Es wird ein sehr hart umkämpftes Spiel. Havelse hat jetzt den ersten Punkt geholt und deswegen sicherlich auch Blut geleckt. Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen und das umsetzen, was man von uns sehen will und was wir uns erarbeitet haben. Dann glaube ich, dass es nur einen Sieger nach dem Spiel geben kann: Und das sind wir.

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  • Wunsch erfüllt: Viktoria ermöglicht besonderen Tag

    Wunsch erfüllt: Viktoria ermöglicht besonderen Tag

    Was für ein Tag! Jörg Böhm lebt im Frida-Kahlo-Haus am Alten Militärring. Hier gibt es eine bedarfsgerechte, professionelle Unterstützung für Menschen, die pflegebedürftig sind. Mit der Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurde für ihn, obwohl er auf einen Pflegerollstuhl angewiesen ist, auf Anfrage ein Besuch im Sportpark Höhenberg arrangiert. Dies war gar nicht so einfach, denn der Transport war nur in einem speziellen Fahrzeug möglich. Der Grund, warum Böhm unbedingt zur Viktoria wollte, ist Marcel Risse. Denn Böhm ist seit geraumer Zeit ein riesiger Fan der Nummer 31 der Rechtsrheinischen.

    Keine Frage: Die Viktoria übernahm die Kosten für den Transport, stellte Tickets für den treuen Anhänger und seine Begleitpersonen zur Verfügung, um diesen besonderen Tag zu ermöglichen. Doch für die größte Überraschung sorgte Marcel Risse selbst, den Böhm im Rahmen der Partie gegen den SV Waldhof Mannheim persönlich kennenlernen durfte. Der Kapitän der Kölner hatte sogar noch ein besonderes Präsent für Böhm im Gepäck: ein Trikot mit der Nummer 31 und der Aufschrift Jörg Böhm. Heike Fasbender, die Schwester des Rollstuhfahrers, war begeistert: „Der ganze Tag war ein absolutes Highlight. Viktoria Köln hat uns einen unvergesslich schönen Tag beschert. Wir hatten Traumplätze und waren überglücklich und voller Emotionen. Ich behalte den Tag in meinem Herzen.“

    Unabhängig von der Aktion selbst, war der Böhm-Besuch aber auch eine tolle Gelegenheit, die Barrierefreiheit im Sportpark Höhenberg unter Beweis zu stellen. Schließlich gibt es ausreichend Plätze für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitpersonen, die sich direkt am Spielfeld, unterhalb der Haupttribüne befinden. Die Plätze sind leicht zu erreichen, genau wie die behindertengerechte Toilette am Haupteingang. Die Ticketpreise für Rollstuhlfahrer inklusive Begleitperson betragen übrigens nur 10 Euro.

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  • Havelse und Viktoria: Freude über Punktgewinne

    Havelse und Viktoria: Freude über Punktgewinne

    Zufriedene Gesichter und das, obwohl nicht gewonnen wurde: Der TSV Havelse feierte mit dem 0:0 bei den Würzburger Kickers am Samstag den ersten Punktgewinn der laufenden Drittliga-Saison. Die Kölner Viktoria erkämpfte in Unterzahl ein torloses Remis gegen den 1. FC Saarbrücken und dürfte das Ergebnis rückblickend sicher auch als Erfolg betrachtet haben.

    „Ich hätte natürlich lieber gewonnen, aber man muss auch unsere Situation sehen“, äußerte sich Viktoria Kölns Cheftrainer Olaf Janßen nach der Partie gegen die Saarländer. „Wir haben ganz wenig zugelassen.“ Nach einer Gelbroten Karte für Aaron Berzel in der 53. Minute überzeugten die Kölner vor allem kämpferisch. Janßen: „Das haben wir mit Bravour gemacht.“

    Havelses Coach Rüdiger Ziehl war nach dem 0:0 in Würzburg ebenfalls zufrieden. „Ich glaube über die 90 Minuten war das ein gerechtes Unentschieden. In der ersten Halbzeit hatten wir schon ein paar Situationen, in denen wir Glück hatten. Aber in der zweiten Halbzeit, wie wir dann rausgekommen sind, war das eine gute Leistung von uns.“

    Am Freitag (Anpfiff: 19.00 Uhr) kommt es nun zum direkten Aufeinandertreffen zwischen den Niedersachsen und den Kölnern. Beide Teams standen sich noch nie in einem Pflichtspiel gegenüber. Von der Tabellenkonstellation ist die Begegnung ein Kellerduell. Denn der Zwanzigste der 3. Liga empfängt in der HDI Arena in Hannover den Tabellensiebzehnten.

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  • Erstes mobiles Feriencamp beim TuS Lindlar 1925 e.V.

    Erstes mobiles Feriencamp beim TuS Lindlar 1925 e.V.

    Die Vussballschule von Viktoria Köln startet nun auch mit den mobilen Feriencamps voll durch! Die Teilnehmerzahlen im Sportpark Höhenberg sind in den letzten Jahren stetig gestiegen, fast alle Events waren ausverkauft. Die Nachfrage ist riesengroß.

    Um nicht nur den Kindern im Kölner Raum das Fußball-Erlebnis zu ermöglichen, haben sich die Verantwortlichen jetzt entschlossen, auch mobile Feriencamps – sprich Camps an anderen Standorten – mit in das Programm aufzunehmen. Das erste mobile Feriencamp findet bereits in den Herbstferien beim TuS Lindlar 1925 e.V. (vom 19. bis zum 22. Oktober) statt. Dabei erhalten die Jugendspieler des TuS einen Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

    Das Programm ist anlog zu den Inhalten im Sportpark Höhenberg. Jedes Kind erhält eine komplette Camp-Ausrüstung (Hose, Trikot, Stutzen, Ball, Trinkflasche, Turnbeutel), einen Erinnerungspokal, eine Teilnahmeurkunde und zwei Eintrittskarten für ein Heimspiel der Profimannschaft von Viktoria Köln.

    Im Preis inbegriffen sind auch das Mittagessen sowie Obst und Getränke. Die Teilnahmegebühr wird erst kurz vor Camp-Beginn per Lastschriftverfahren eingezogen.

    Weitere Informationen sowie einen kurzen Camp-Trailer gibt es unter den Veranstaltungsinformationen der Anmeldung.

    Zur Anmeldung geht es hier.

    Hinweis: Weitere Vereine mit dem Interesse an dem Fußball-Ferienerlebnis der Extraklasse können sich ab sofort bei Daniel Merten, dem Leiter der Viktoria Vussballschule, unter vussballschule@viktoria1904.de melden.

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    U 19 verliert Saisonauftakt: Die A-Junioren Bundesliga West startete am Wochenende für die Viktoria. Im ersten Spiel trafen die Höhenberger auf Rot-Weiss Essen, die in der Vorbereitung sowie im Ligapokal kein Spiel verloren hatten. Auch gegen den Klub von der Schäl Sick hielt die Serie: Mit 1:4 unterlag der Kölner Nachwuchs im Stadion am Hallo, den 2:1-Anschlusstreffer für die Höhenberger erzielte Seokju Hong (40.). „Heute hat sich die cleverere Mannschaft durchgesetzt“, sagte Viktoria-Coach Marian Wilhelm nach dem Abpfiff, „nichtsdestotrotz war die Haltung unserer Truppe gut.“ Diese kann die A-Jugend am nächsten Sonntag erneut unter Beweis stellen: Der Nachwuchs empfängt dann um 11.00 Uhr im Troisdorfer Aggerstadtion Rot-Weiß Oberhausen.

    Viktoria Köln mit weißer Weste: Am Wochenende konnten die Höhenberger dem 1. FC Saarbrücken trotz Unterzahl ein 0:0-Unentschieden abringen. Für die Kölner war es die erste Partie in dieser Saison ohne Gegentor. Zuvor stand die Pflichtspiel-Null zum letzten Mal beim 2:0 im Bitburger-Pokalfinale gegen Alemannia Aachen. Bedanken können sich die Anhänger des Klubs von der Schäl Sick unter anderem bei Maximilian Rossmann, der am Samstag einen Ball in höchster Not von der Linie kratzte (hier geht es zum Video).

    U 17 mit perfekter Englischer Woche: Samstag, Mittwoch, Samstag – in den vergangenen Tagen war der Terminkalender der B-Jugend gut gefüllt. Nach den Erfolgen in der Liga gegen die U 16 des 1. FC Köln (3:1) und im Pokal gegen Ford Niehl (8:0) trafen die Höhenberger am Wochenende auf den FC Wegberg-Beeck, das Schlusslicht der Mittelrheinliga. „Der Gegner hat mit Mann und Maus verteidigt“, sagte U 17-Coach Martin Grund nach der Partie, „teilweise spielten sie mit einer Siebenerkette.“ Doch die Viktoria durchkreuzte schnell den Plan der Gäste und ging durch Daniel Ayensa in Führung (4.). In der zweiten Hälfte traf Bekir Gediktas in der 56. Minute zum 2:0-Endstand. Damit belegen die Kölner derzeit den zweiten Platz in der Tabelle. Am Sonntag gastiert der Klub von der Schäl Sick beim SV Bergisch Gladbach 09.

    Fanartikel des Monats: Die Fleecejacke ‚Viktoria‘ schützt nicht nur im Sommer bei Wind und Wetter, auch in den kommenden stürmischen Monaten wird sie dank der Kapuze beim Trainerstab an der Seitenlinie zum Einsatz kommen. Natürlich ist sie über der linken Brust mit dem Viktoria-Logo versehen. Für 69,90 Euro kann die Fleecejacke unter www.viktoria-shop.de erworben werden.

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  • Niederlage zum Auftakt: U 19 verliert gegen Rot-Weiss Essen

    Niederlage zum Auftakt: U 19 verliert gegen Rot-Weiss Essen

    Zum Saisonstart in der A-Junioren Bundesliga West verliert Viktoria Köln bei Rot-Weiss Essen mit 1:4. Nach 0:2-Rückstand fand die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm im Stadion am Hallo dank eines Treffers von Seokju Hong zurück in die Partie (40.), konnte die Niederlage aber nicht abwenden. Der Trainer bezeichnete das Ergebnis im Nachgang als „ein Tick zu hoch“, lobte aber die Haltung der Höhenberger.

    Ausgangslage: Für beide Teams war es das erste Saisonspiel in der A-Junioren Bundesliga West. Doch fremd waren sich die Mannschaften nicht, schließlich trafen sie bereits vor drei Wochen im Ligapokal aufeinander. Dabei gewann Rot-Weiss Essen mit 1:0. Zwar gingen die Gastgeber als Favorit in die Begegnung, dennoch überzeugten die Kölner in den vergangenen beiden Testspielen gegen den Bonner SC (6:0) und den 1. FC Köln (4:3).

    Personal: Im Vergleich zum vergangenen Testspiel-Erfolg beim 1. FC Köln veränderte Trainer Marian Wilhelm seine Startelf auf zwei Positionen. Für Rexhep Ajdari rückte Murat Aydin auf die Doppelsechs neben Benjamin Hemcke, Luca de Meester ersetzte Joel Vieting in der Offensive. Die Kapitänsbinde trug Phil Zimmermann, sein Nebenmann Ilhan Altuntas wurde noch am Vortag bei der ersten Mannschaft eingewechselt.

    Spielverlauf: Beide Teams nutzten die Anfangsphase, um in die Partie hineinzuschnuppern. So brachte das Spiel kaum Torraumszenen hervor, der erste Abschluss der Kölner von Ilhan Altuntas verpasste sein Ziel aus etwa 35 Metern deutlich (17.). Nach etwa 20 Minuten spielten beide Teams im vorderen Drittel klarer, so verpasste Ben Hompesch die Viktoria-Führung im Eins-gegen-Eins mit RWE-Keeper Dorian Drucks knapp (24.). Besser machte es Oguzcan Büyükarslan keine 180 Sekunden später auf der anderen Seite. Mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz erzielte der Essener das 1:0 für die Gastgeber (27.).

    Davon beflügelt drückte RWE auf das 2:0, das noch im ersten Durchgang fiel. Eine Fehlerkette in der Viktoria-Defensive wusste John-Max Kowalski zu nutzen und baute die Führung aus (34.). Doch die Höhenberger, angefeuert von Trainer Marian Wilhelm, steckten nicht auf. Zunächst scheiterte Hompesch mit einem Schuss an der Defensive der Gastgeber, ehe er mit einem Steckpass auf Seokju Hong das 1:2 aus Kölner Sicht einleitete (40.).

    Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs hatte zunächst wenige Chancen zu bieten. Stattdessen wurde das Spiel beider Teams hitziger, sodass Murat Aydin auf Kölner Seite (52.) sowie Giuliano Zimmerling (62.) und Elefterios Theocharis (64.) bei den Gastgebern mit Gelb verwarnt wurden. In den letzten zwanzig Minuten konzentrierten sich dann beide Mannschaften wieder zunehmend auf den Offensivfußball. Dabei lief es wie in der ersten Halbzeit: Zunächst verpasste Hong den Ausgleich für die Gäste (69.), danach machte es Timur Kesim auf der anderen Seite besser und stellte mit einem Lupfer über Rudnick auf 3:1 (72.).

    Doch wie bereits die vergangenen Wochen und Monate gezeigt haben, hält die A-Jugend von Viktoria Köln wenig davon, sich im laufenden Kampf geschlagen zu geben. So versuchten es zunächst Phil Zimmermann (77.) und Seokju Hong (79.) aus der Distanz, blieben aber letztlich glücklos. So wie auch Oualid Mhamdi, dem der Ball im Strafraum kurz vor Schluss unglücklich an die Hand sprang, sodass Rot-Weiss eine letzte Chance vom Punkt aus erhielt. Diese nutzte Giuliano Zimmerling und erzielte den 4:1-Endstand (90.).

    Stimme zum Spiel: „Das war heute ein aggressiver Gegner, der es uns schwer gemacht hat“, sagte Viktoria-Cheftrainer Marian Wilhelm nach Abpfiff, „wir haben zu Fehlern im Aufbau geneigt, die dann zu den Gegentoren geführt haben. Nichtsdestotrotz war die Haltung der Mannschaft gut. Nach dem 0:2 waren wir mutig und das bessere Team. Die Gier, den Ausgleich zu erzielen, war auch in der zweiten Halbzeit da. Dann ist es die Spieldynamik, das dritte Tor fällt und wir kriegen unglücklich einen Elfmeter kurz vor Schluss gegen uns. Das Ergebnis ist am Ende ein Tick zu hoch. Letztlich hat sich die cleverere Mannschaft durchgesetzt.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Mika Rudnick – Oualid Mhamdi, Ilhan Altuntas, Phil Zimmermann, David Kubatta (80. Mika Durczok) – Murat Aydin (57. Florian Engelhardt), Benjamin Hemcke – Luca de Meester (71. Salvatore Giambra), Tim Schirmer – Ben Hompesch – Seokju Hong

    Tore: 1:0 Oguzcan Büyükarslan (27.), 2:0 John-Max Kowalski (34.), 2:1 Seokju Hong (40.), 3:1 Timur Kesim (72.), 4:1 Giuliano Zimmerling (90.)

    Gelbe Karten:

    Rot-Weiss Essen: Giuliano Zimmerling (62.), Elefterios Theocharis (64.)

    Viktoria Köln: Murat Aydin (52.)

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  • Viktoria erkämpft Punkt in Unterzahl

    Viktoria erkämpft Punkt in Unterzahl

    Viktoria Köln hat im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken ein 0:0 erkämpft. Nach einer abwechslungsreichen ersten Hälfte mussten die Höhenberger ab der 53. Minute ohne Aaron Berzel auskommen. Denn der Abwehrmann sah von Schiedsrichter Dr. Max Burda die Gelbrote Karte. In Unterzahl retteten die Gastgeber das torlose Remis vor 2.705 Zuschauern dennoch über die Zeit und durften sich somit über einen wichtigen Punktgewinn freuen.

    Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen setzte gegen Saarbrücken im Tor auf Moritz Nicolas. In der Abwehr spielten Maximilian Rossmann (für den kurzfristig verletzten Christoph Greger), Aaron Berzel und Moritz Fritz. Davor agierte Kai Klefisch auf der Sechserposition. Niklas May, Patrick Sontheimer, Marcel Risse und Simon Handle besetzten das Mittelfeld. Noch offensiver ausgerichtet kam davor Luca Marseiler zum Zug. Lenn Jastremski agierte als vorderste Spitze.

    Saarbrücken war gleich zu Beginn brandgefährlich. Minos Gouras kam nach einer Unsicherheit der Kölner Abwehr im Strafraum zum Abschluss. Doch Nicolas, der Keeper der Höhenberger, klärte glänzend mit dem Fuß (3.). In der sechsten Minute kam die Viktoria aussichtsreich vor das Saarbrücker Tor. Marseiler legte im Strafraum für Risse auf, der aus acht Metern – FCS-Schlussmann Daniel Batz war noch am Ball – nur das rechte Tor-Dreieck traf.

    Nach dem furiosen Auftakt begegneten sich beide Teams weiterhin mit hohem Tempo. Die Torgefahr ließ aber nach. So dauerte es bis zur 22. Minute, bis die Gäste zu einer guten Möglichkeit kamen. Doch Grimaldi, dessen Versuch im letzten Moment noch abgefälscht wurde, bugsierte das Leder aus vier Metern über das Tor. In der 30. Minute gab es eine gute Chance für Marseiler, allerdings vergab er. Handle, danach am Ball, stand beim Nachschuss im Abseits.

    In der 36. Minute hatte May aus halblinker Position eine gute Möglichkeit. Doch sein Abschluss aus zwölf Metern ging leicht abgefälscht rechts neben das Batz-Gehäuse. Nur 120 Sekunden danach gab es eine gute Schussgelegenheit im Strafraum für Sontheimer. Doch der Mittelfeldmann traf den Ball nicht richtig, sodass der Versuch weit am Saarbrücker Kasten vorbeiging. Bis zur Pause passierte danach nicht mehr viel. So ging es torlos in die Kabinen.

    Zu Beginn der zweiten 45 Minuten wechselte Olaf Janßen nicht aus. Und seine Startformation bekam trotzdem deutlich mehr Zugriff auf die Begegnung. Bis zum gegnerischen Sechzehnmeterraum wirkten die Höhenberger überlegen. Doch in der 53. Minute folgte ein Rückschlag. Aaron Berzel sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelbrote Karte. Die Viktoria gab sich trotzdem nicht auf und versuchte weiter, Möglichkeiten durch Distanzschüsse und Konter zu kreieren.

    In der 64. Minute rettete Nicolas gegen Gouras aus kurzer Distanz und spitzem Winkel glänzend. In der Folge schnürten die Gäste die Viktoria regelrecht ein. Doch die Gastgeber kämpften mit Mann und Maus, um zumindest einen Punkt in Höhenberg zu behalten. So richtig brenzlig wurde es nur in 87. Minute, als der eingewechselte Sebastian Jacob knapp über das Kölner Tor zielte. Am Ende blieb es aber beim leistungsgerechten 0:0.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Maximilian Rossmann, Aaron Berzel, Moritz Fritz – Kai Klefisch – Niklas May (90. + 4 Ilhan Altuntas), Patrick Sontheimer (78. Jeremias Lorch), Marcel Risse (78. David Philipp), Simon Handle – Luca Marseiler (56. Youssef Amyn) – Lenn Jastremski (56. Daniel Buballa)

    Tore:

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Aaron Berzel (49.), Patrick Sontheimer (78.), Jeremias Lorch (84.)

    1. FC Saarbrücken: Adriano Grimaldi (13.), Manuel Zeitz (60.), Dave Gnaase (72.), Luca Kerber (81.)

    Gelbrote Karte:

    Viktoria Köln: Aaron Berzel (53.)

    Zuschauer: 2.705

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