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  • 2:1 nach Verlängerung – Viktoria im Finale

    2:1 nach Verlängerung – Viktoria im Finale

    Viktoria Köln erkämpft den Einzug ins Bitburger-Pokalfinale! Die Höhenberger setzten sich im Südstadion mit 2:1 nach Verlängerung gegen den Stadtrivalen Fortuna durch. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Maximilian Rossmann sorgte schließlich in der 111. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste, die jetzt am 29. Mai in Bonn gegen Alemannia Aachen um den Einzug in den DFB-Pokal spielen.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute im Tor auf Stammkeeper Sebastian Mielitz. In der Abwehr spielten Maximilian Rossmann, Moritz Fritz und Michael Schultz. Davor agierten im Mittelfeld Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch und Patrick Koronkiewicz. Mike Wunderlich und Marcel Risse waren noch stärker nach vorne ausgerichtet. Lucas Cueto lief zunächst als einzige echte Spitze auf.

    In der dritten Minute hatte die Viktoria die erste gute Chance: Wunderlich umspielte Keeper Kevin Rauhut, doch in letzter Sekunde spritzte ein Abwehrbein dazwischen. In der zehnten Minute nahm Wunderlich eine Hereingabe von Handle direkt, doch das Leder wurde ausgerechnet von Mitspieler Cueto von der Linie gekratzt. Auch die Fortuna hatte Gelegenheiten. Gerade wenn sich Schussmöglichkeiten ergaben, versuchten die Südstädter ihr Glück.

    Nach 22 Minuten musste Mielitz das erste Mal zupacken: Suheyel Najar zog im Sechzehnmeterraum aus halblinker Position ab. Sein Schuss wurde abgefälscht und war letztlich ungefährlich. In der 27. Minute versuchte es die Nummer 21 der Gastgeber von der Strafraumkante mit einem Schlenzer, der links nur knapp am Viktoria-Gehäuse vorbeiging. Die Fortuna schien jetzt am Drücker zu sein.

    In der 38. Minute kam Mike Owusu mit dem rechten Fuß vor dem Viktoria-Gehäuse an den Ball und zog ab. Allerdings war Mielitz zur Stelle. Zwei Minuten später kam Fritz auf der anderen Seite zum Kopfball – das Leder landete links neben dem Tor. 120 Sekunden danach prüfte Lorch Keeper Rauhut mit einem Flachschuss. Es folgte ein Konter der Gastgeber: Und Najar überwand Mielitz zur 1:0-Führung. Halbzeit!

    Nach der Pause brachte Janßen mit Michael Seaton einen weiteren Stürmer für Mittelfeldmann Lorch in die Begegnung. Und die Höhenberger agierten druckvoller. Dafür sorgte auch Seaton, der in der 50. Minute nach Zuspiel von Niklas May abzog. Allerdings bekam Rauhut das abgefälschte Leder unter Kontrolle. Die Viktoria dominierte in der Folge die Partie – doch es fehlte die Durchschlagskraft.

    Das änderte Fritz in der 68. Minute. Der inzwischen ins Mittelfeld aufgerückte Spieler nahm einen Abpraller direkt auf und zog trocken mit rechts aus 25 Metern ab – 1:1. Der Ball schlug links im Fortuna-Gehäuse ein. In der 81. Minute schlenzte Seaton das Leder in Richtung unteres, rechtes Eck, doch Rauhut parierte. Fünf Minuten später hatte die Viktoria Glück: Ein abgefälschter Schuss von Jean-Marie Nadjombe streifte die Latte. Somit ging es in die Verlängerung!

    In dieser waren beide Teams zunächst auf Sicherheit bedacht. Die Höhenberger wurden aber von Minute zu Minute dominanter. Die Gastgeber lauerten nur noch auf Kontermöglichkeiten. In der zweiten Hälfte der Verlängerung war Rossmann nach einem Wunderlich-Eckball mit der Hacke da und traf ins Tor – 2:1 für die Viktoria. Die Fortuna lief noch einmal an, aber ohne Erfolg. Es blieb beim Sieg der Höhenberger.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Maximilian Rossmann, Moritz Fritz, Michael Schultz – Simon Handle, Kai Klefisch, Jeremias Lorch (46. Michael Seaton), Patrick Koronkiewicz (32. Niklas May, 116. Luca Stellwagen) – Mike Wunderlich, Marcel Risse – Lucas Cueto (91. Youssef Amyn)

    Tore: 1:0 Suheyel Najar (45.), 1:1 Moritz Fritz (68.), 1:2 Maximilian Rossmann (111.)

    Gelbe Karten:

    Fortuna Köln: Mike Owusu (34.), Pascal Itter (77.), Nico Ochojski (88.)

    Viktoria Köln: Moritz Fritz (64.), Michael Seaton (116.)

    Zuschauer:

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  • Damals: Vor zwei Jahren machte die Viktoria den Aufstieg perfekt!

    Damals: Vor zwei Jahren machte die Viktoria den Aufstieg perfekt!

    Heute lohnt sich der Blick in die Historie von Viktoria Köln wieder ganz besonders. Denn genau vor zwei Jahren feierten die Höhenberger die Meisterschaft in der Regionalliga West – und damit den Aufstieg in die 3. Liga!

    Wir blicken auf den 18. Mai 2019 zurück: 3.570 Zuschauer hatten an diesem Samstagnachmittag den Weg in den Sportpark Höhenberg gefunden. Bei 23 °C herrschten beste Bedingungen. 

    Gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach ging es nach nervösem Beginn mit einem 0:0 in die Pause. Die Spannung war schon jetzt auf dem Siedepunkt. In den zweiten 45 Minuten wurde die Viktoria stärker. In der 66. Minute hieß es dann nach Foul an Kevin Holzweiler Elfmeter.  

    Um kurz vor halb vier legte sich Mike Wunderlich den Ball zurecht. Im Laufe seiner Karriere hatte der Kapitän der Viktoria unzählige Schüsse auf das Tor abgegeben, aber keiner war je so wichtig wie dieser Elfmeter. Die ausgelassene Stimmung auf den Rängen wich kurz gespenstischer Stille. Einen Moment später war der Torwart verladen, der Ball war im Netz!

    „Das war bestimmt nicht das schönste Tor meiner Karriere, aber das wichtigste“, erinnert sich Wunderlich gerne an diesen Moment zurück. Was nach dem Treffer folgte, war Freude pur.

    Und nachdem die Viktoria den Vorsprung über die Zeit gebracht hatte, kannte der Jubel schließlich keine Grenzen.

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  • Gegnercheck: Kölner Derby im Bitburger-Pokal

    Gegnercheck: Kölner Derby im Bitburger-Pokal

    Am Mittwoch (Anpfiff 19:00 Uhr) gastiert die Viktoria im Südstadion bei Fortuna Köln. Dabei steht das Halbfinale des Bitburger-Pokals auf dem Programm. Die Fortunen konnten zwar im Viertelfinale den Bonner SC mit 3:2 besiegen, verloren aber ihr letztes Heimspiel in der Regionalliga West gegen Borussia Mönchengladbach II mit 0:1. Für die Mannschaft aus der Südstadt geht es in der Liga nicht mehr um viel. Umso mehr will man über den Bitburger-Pokal den Einzug in den DFB-Pokal schaffen.

    Bisherige Saison:

    Fortuna Köln erwischte einen Blitzstart in der Regionalliga West. Mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen führte man die Liga an. Auch wenn die Mannschaft aus der Südstadt diese Punkteausbeute nicht beibehalten konnte, blieb sie über die Saison hinweg immer im oberen Drittel der Tabelle. Seit Ende Februar lief es nicht mehr ganz so rund. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass der Abstand auf die Tabellenführung zu groß wurde. Mit Platz vier in der Regionalliga West darf man aber durchaus von einer guten Saison sprechen.

    Das letzte Aufeinandertreffen:

    Das letzte Duell beider Teams gab es am 26. März 2019. Damals spielte die Fortuna noch in der 3. Liga und die Viktoria hatte als Regionalligist Heimrecht. Die 4.100 Zuschauer in Höhenberg sahen unter Flutlicht ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Hamdi Dahmani den Führungstreffer für die Fortuna erzielte (12.). Sven Kreyer glich zwar in der 40. Minute aus, doch er bugsierte den Ball später zum 1:2-Pausenstand ins eigene Tor (45.). In der zweiten Hälfte konnte sich die Viktoria für ihren aufopfernden Kampf zunächst belohnen: Mike Wunderlich erzielte in der 86. Minute den Ausgleich. Doch in die Verlängerung ging die Partie nicht. Boné Uaferro traf in der Nachspielzeit für Fortuna Köln (90.+ 3) zum 3:2.

    Personelle Situation:

    Personell kann die Fortuna weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Ersatztorwart Martin Velichkov scheint aufgrund eines Fingerbruchs für längere Zeit auszufallen. Maik Kegel, der Ende April einen Bänderriss erlitt, wird wohl fehlen. Mit dabei ist hingegen Dauerbrenner Nico Ochojski, der in der kommenden Saison zum SC Verl wechseln wird. Der 22-Jährige, der bereits 36 Spiele in dieser Saison für Fortuna Köln bestritt, ist laut Transfermarkt.de der wertvollste Spieler der Gastgeber.

    Spieler im Fokus:

    Als Roman Prokoph sein erstes Tor im Profi-Bereich schoss, konnte man sich das noch nicht auf YouTube ansehen – denn es gab das Videoportal noch nicht. Der mittlerweile 35-Jährige kann auf eine bemerkenswerte Karriere in den höchsten fünf Spielklassen Deutschlands stolz sein, welche ihn unter anderem zum 1. FC Union Berlin (2004 bis 2006) und dem VfL Bochum (2008 bis 2011) führte. Grundsätzlich zeigte sich der Stürmer in den letzten Jahren konstant treffsicher. Auch in dieser Saison ist er am Knipsen: 15-mal traf er in 33 Spielen.

    Der Trainer:

    In Juni letzten Jahres wurde Alexander Ende als Cheftrainer der Fortuna vorgestellt. Der 41-Jährige, der zwischen 2009 und 2013 bei der Fortuna als defensiver Mittelfeldspieler aktiv war, hatte zuvor bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach vier Jahre lang als Co-Trainer verbracht. Fortuna Köln ist nach der U 17 von Mönchengladbach die zweite Cheftrainer-Station Endes. Dieser spielte einst auch für die Viktoria.

    Vereinsgeschichte:

    Der Sport-Club Fortuna Köln entstand 1948 – ähnlich wie die Viktoria und der 1. FC Köln – durch eine Fusion verschiedener Kölner Vereine. Nachdem der Klub in der Landes-, Verbands- und Regionalliga spielte, schaffte die Fortuna 1973 den Aufstieg in die Bundesliga. Nach einer Saison ging es zwar hinab in die 2. Liga, dort konnte der Verein allerdings 26 Jahre überdauern. Einen riesigen Anteil daran hatte der 2005 verstorbene Jean Löring, früherer Mäzen und langjähriger Präsident der Fortuna. Legendär ist bis heute die Entlassung von Trainer Toni Schumacher, den er 1999 in der Halbzeitpause eines Zweitligaspiels gegen Mannheim feuerte. Mit Loering erreichte die Fortuna 1983 auch das Endspiel des DFB-Pokals, das mit 0:1 gegen den 1. FC Köln verlorenging. Ebenso kurios: Loering spielte im Herrenbereich nie für die Fortuna. Im Gegenteil: Er schnürte die Fußballschuhe von Juli 1955 bis Juni 1957 als Verteidiger bei Preußen Dellbrück und anschließend bis Juni 1961 beim Nachfolgeverein SC Viktoria 04 Köln.

    Partie in den Medien:

    Die Begegnung zwischen Fortuna Köln und Viktoria Köln beginnt am Mittwoch um 19:00 Uhr. Die Partie wird ab 18:45 Uhr live auf der Website von Sporttotal.tv (Kostenpunkt 4,99 Euro) übertragen. Somit können – auch wenn durch die Corona-Pandemie derzeit in Köln noch keine Fans in den Stadien zugelassen sind – die Anhänger beider Klubs zumindest im Stream bei der Partie mitfiebern. Darüber hinaus werden die Fans wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Unter www.viktoria1904.de gibt es einen Liveticker zur Partie.

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  • Rossmann bleibt bei der Viktoria

    Rossmann bleibt bei der Viktoria

    Viktoria Köln hat den Vertrag mit Maximilian Rossmann verlängert. Der Innenverteidiger war im Sommer letzten Jahres vom niederländischen Erstligisten Heracles Almelo zu den Höhenbergern gestoßen. In der aktuellen Saison kam der 26-Jährige bisher auf 21 Startelf-Einsätze für die Rechtsrheinischen.

    „Als Maximilian zu uns kam, hatte er – durch die Corona-Pandemie – rund ein halbes Jahr nicht mehr gespielt. Dementsprechend hat er etwas gebraucht, um sich bei uns einzufinden und unserem Anspruch als Leistungsträger in der Mannschaft gerecht zu werden“, blickt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, zurück. Verletzungs- und krankheitsbedingt kam Rossmann in der aktuellen Saison auf weniger Einsätze als erhofft. Steegmann: „Mit zunehmender Dauer ist er immer stabiler geworden. Unter der Obhut von Cheftrainer Olaf Janßen hat er sich noch einmal gesteigert. Wir sind überzeugt, dass er zukünftig noch konstanter spielt und ein wichtiger Baustein für unsere Mannschaft wird.“

    Rossmann freut sich über die Vertragsverlängerung: „Ich hoffe, dass ich mich zukünftig noch besser einbringen kann. Ich werde weiter an mir arbeiten, um noch stärker zu spielen. Es kommt ein spannendes Jahr auf uns zu. In den letzten Wochen war zu sehen, zu was wir fähig sind. Daher ist die Vorfreude auf die weitere Zeit in Köln riesengroß.“

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  • Janßen sieht Teams vor Kölner Derby auf „Augenhöhe“

    Janßen sieht Teams vor Kölner Derby auf „Augenhöhe“

    Am Mittwoch ist es so weit: Viktoria Köln ist im Halbfinale des Bitburger-Pokals beim Stadtrivalen Fortuna zu Gast. Olaf Janßen, der Cheftrainer der Höhenberger, will von einer Favoritenrolle seines Teams nichts wissen. „Ich gehe davon aus, dass wir uns am Mittwoch auf Augenhöhe bewegen“, so der 54-Jährige auf einer Pressekonferenz vor der Auswärtspartie.

    Dass die Spiele gegen die Südstädter eine besondere Sache sind, durfte Janßen schon selbst miterleben. „Das war auch ein Halbfinale im Bitburger-Pokal – vor drei Jahren – als ich zum ersten Mal bei der Viktoria war. Wir haben das Spiel nach Verlängerung gewonnen. Es waren viele Zuschauer im Stadion. Das war eine Partie voller Emotionen, es ging hin und her.“

    So wünsche man sich ein Pokalspiel, fuhr der Viktoria-Chefcoach fort. „Das ist eine schöne Erinnerung.“ Umso trauriger sei er, dass das Kölner Derby aufgrund der Corona-Pandemie nicht vor Zuschauern ausgetragen werden kann. Janßen: „Das wäre sicher voll bei der Fortuna im Südstadion geworden. Das ist ein Wehrmutstropfen, wenn man daran denkt.“

    Janßen geht davon aus, dass sein Team alles investieren muss, um das Finale des Wettbewerbs zu erreichen. „Die Fortuna ist ein Spitzenteam in der Regionalliga, wir sind im Mittelfeld der 3. Liga. Leistungsmäßig liegen keine Welten dazwischen. Von daher wird die Fortuna alles reinlegen. Wir wollen auch alles reinlegen“, äußerte sich der Viktoria-Trainer vor der Partie.

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  • Auf in die Südstadt: Fortuna empfängt Viktoria

    Auf in die Südstadt: Fortuna empfängt Viktoria

    Im Halbfinale des Mittelrheinpokals gastiert die Viktoria am Mittwoch bei Fortuna Köln im Südstadion (Anpfiff 19:00 Uhr). Die Gastgeber, die sich im Viertelfinale gegen den Bonner SC mit 3:2 durchgesetzt hatten, verloren ihre letzte Partie in der Regionalliga West gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach am Wochenende mit 0:1. Die Höhenberger kamen im letzten Heimspiel der Drittliga-Saison nicht über ein 3:3-Remis gegen den 1. FC Kaiserslautern hinaus und warten nun bereits seit fünf Partien auf einen Sieg.

    In einer hektischen Begegnung mit intensiven Zweikämpfen verlor Fortuna Köln die Generalprobe vor dem Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen von der Schäl Sick. Ein Doppelpass der Gladbacher von Julian Niehues und Mika Schroers machte den Unterschied: Der Spielzug erzeugte Unordnung in der Hintermannschaft der Fortunen, sodass Joseph Michael Scally das Tor des Tages für die Fohlen-Reserve erzielen konnte (16.). In der zweiten Hälfte wechselte nicht nur das Wetter, sondern auch der Gastgeber: Wahrscheinlich mit Blick auf das Pokalhalbfinale schonte Fortuna-Chefcoach Alexander Ende unter anderem seinen Top-Torschützen Roman Prokoph (15 Tore in der Regionalliga West). Der starke Wind und der Dauerregen schienen die Gastgeber zu beflügeln. Mit mehr Ballbesitz und Spielanteilen begab sich der Klub aus der Südstadt in eine intensive Schlussphase. Doch dort wurde verpasst, Gefahr vor dem Tor des Gegners zu kreieren. „Ballbesitz ist im Fußball selten entscheidend“, analysierte Fortuna-Trainer Ende nach dem Abpfiff, „wir haben heute keine Tiefe gefunden und zu wenig investiert.“

    Im letzten Heimspiel der Saison rannte auch Viktoria Köln nach einer Viertelstunde bereits einem Rückstand hinterher: Der 1. FC Kaiserslautern ging in der 14. Minute durch einen platzierten Schuss von Daniel Hanslik in Führung. Doch die Höhenberger schüttelten sich kurz und kamen doppelt zurück in Form von Ex-FCK-Spieler Timmy Thiele, der dem Lauterer-Torhüter Avdo Spahic im Eins-gegen-Eins zweimal keine Chance ließ (18. und 19.). In der 31. Minute leitete Kai Klefisch einen Angriff ein, den er am Ende selbst zum 3:1-Pausenstand einköpfte. Nach dem Seitenwechsel kam der Dauerregen nun auch auf die Schäl Sick und mit ihm die wütenden Angriffe der Lauterer. Durch die Tore von Elias Huth (72.) und Daniel Hanslik (88.) nahmen die Roten Teufel einen Auswärtspunkt aus Köln mit, was die rund 100 mitgereisten Fans vor dem Sportpark Höhenberg zu Jubelgesängen anstimmen ließ. „Wir haben in der ersten Halbzeit ein Klasse-Spiel gemacht“, resümierte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen in der Pressekonferenz nach der Partie, „wenn wir die Sache konsequenter ausspielen, hätte eigentlich mehr drin sein müssen.“

    Im Mittelrheinpokal sind die beiden Kölner Teams in den letzten Jahren alte Bekannte geworden. In den letzten sieben Spielzeiten trafen die Klubs fünfmal aufeinander. Oftmals wurden es spannende Pokalfights: 2016 gewann Viktoria den Mittelrheinpokal im Elfmeterschießen (7:6), 2018 gewann der Klub von der Schäl Sick nach Verlängerung mit 3:0 im Sportpark Höhenberg. Die letzte Pokal-Begegnung 2019 konnte allerdings die Fortuna mit einem Siegtreffer in der Nachspielzeit für sich entscheiden (2:3).

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Corona-Testzentrum am Sportpark Höhenberg: Zusammen mit „Das Team Service GmbH“ hat Viktoria Köln ein Corona-Testzentrum am Sportpark Höhenberg eröffnet. Im Rahmen der Corona-Pandemie werden dort zwischen 8.00 und 20.00 Uhr Drive-in- sowie Walk-in-Testungen angeboten. Wichtig ist, den Personalausweis mitzubringen. Denn nachdem das hoffentlich negative Testergebnis innerhalb von 15 Minuten vorliegt, wird eine entsprechende Bescheinigung erstellt, die im Anschluss für 24 Stunden gültig ist.

    Viktoria Köln und Borussia Dortmund unterstützen DFB-Kampagne ‚Draußen muss drin sein‘: Vor dem U 19-Testspiel von Viktoria Köln gegen Borussia Dortmund haben beide Mannschaften zusammen mit den Schiedsrichtern ein Zeichen für den Amateursport gesetzt. Die Kampagne des DOSB und DFB ‚Draußen muss drin sein‘ sammelt online Unterschriften für die Fortsetzung des Breitensports, der seit mehr als einem Jahr nahezu stillsteht. Yannik Hohmann, Administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, sprach von einem tollen Signal: „Diese Aktion zeigt, wie stark der Konsens zwischen den Profi-Vereinen ist, Sport im Amateurbereich wieder zuzulassen.“

    Viktoria kann Vereinsrekord knacken: Beim Drittligadebut der Viktoria in der vergangenen Saison kam der Klub von der Schäl Sick am Ende auf 51 Zähler. Nach dem 3:3-Unentschieden gegen den 1. FC Kaiserslautern haben die Höhenberger Jungs nun ein Spiel vor Saisonschluss 50 Punkte auf dem Konto. Somit könnte die Viktoria mit einem Sieg bei Türkgücü München das Ergebnis der letzten Spielzeit übertrumpfen.

    Fanartikel des Monats Mai: Damit alle Viktorianer sicherer durch den Alltag gehen können und gleichzeitig ihre Vereinszugehörigkeit zeigen, sind inzwischen FFP2-Masken mit dem Logo der Viktoria im Onlineshop erhältlich! Sie wurden in Deutschland hergestellt, verfügen über eine zertifizierte Qualität und werden im Zehnerpack für 18,95 Euro angeboten. Die Masken sind ein Produkt der Ortmanns Medical GmbH, einem Premium-Partner des Höhenberger Klubs.

    Der Klub von der Schäl Sick klettert in der ewigen Tabelle: Viktoria Köln ist in dieser Saison in der ewigen Tabelle der 3. Liga an einigen Top-Klubs vorbeigezogen. So überholten die Höhenberger den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, den Bundesligisten Union Berlin und RB Leipzig. Derzeit belegen die Kölner den 46. Platz mit sechs Punkten Rückstand auf den Ligakonkurrenten SV Waldhof Mannheim.

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  • Holzweiler geht zum Saisonende

    Holzweiler geht zum Saisonende

    Kevin Holzweiler wird in der nächsten Saison nicht mehr für Viktoria Köln spielen. Wie der 26-Jährige den Verantwortlichen des Klubs mitgeteilt hat, wird er zukünftig die Fußballschuhe für Rot-Weiss Essen schnüren. Damit trennen sich die Wege von Verein und Spieler nach fünf Jahren.

    „Wir wünschen Kevin für seinen weiteren Weg alles Gute“, sagte Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, nach Bekanntwerden des Wechsels. „Er gehörte 2019 zu den ‚Aufstiegshelden‘ und hat bei fast 170 Pflichtspieleinsätzen seine Qualitäten für uns unter Beweis gestellt.“

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  • U 19 unterliegt Borussia Dortmund mit 0:2

    U 19 unterliegt Borussia Dortmund mit 0:2

    Trotz eines starken Fights musste sich die Mannschaft von U 19-Chefcoach Marian Wilhelm im Testspiel gegen Borussia Dortmund mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Die Schwarz-Gelben gingen im Sportpark Höhenberg früh durch einen Kopfball in Führung und konnten diese gegen konstant stark spielende Höhenberger Jungs in der zweiten Hälfte ausbauen. U 19-Chefcoach Marian Wilhelm sprach nach der Partie von einem Spiel auf „Augenhöhe“.

    Im Tor setzte Marian Wilhelm auf Yannik Hasenbein mit der Kapitänsbinde. Die Viererkette in der Abwehr bildeten Ilhan Altuntas, Maximilian Fischer, Phil Zimmermann und Tim Schirmer. Davor agierten Marten Imping und Murat Aydin auf der Doppelsechs. Für Offensivakzente sollten Lamin Touray, Arif Alkan und Nils Stephan sorgen. Vor ihnen agierte Seokju Hong, der dreifache Torschütze des vergangenen Schalke-Spiels.

    Die erste Chance der Partie gehörte den Gastgebern. Nach einem Zuspiel aus dem Mittelfeld lief Hong auf den Dortmunder Kasten zu, allerdings konnte Verteidiger Nnamdi Collins noch in letzter Instanz klären (5.). Zur ersten Chance kam die U 19 des DFB-Pokalsiegers durch eine Ecke von Abu-Bekir El-Zein: Diese schlug er punktgenau auf Innenverteidiger Colin Noah Kleine-Bekel, der unhaltbar ins Tor einnickte (9.).

    In der Folge übernahmen die Borussen die Spielkontrolle weitestgehend, ohne die Führung ausbauen zu können. Sowohl Bradley Fink (16.) als auch El-Zein (17.) ließen Chancen für die Dortmunder aus. Nachdem die Höhenberger die Druckphase überstanden hatten, kamen auch sie zu einigen Torgelegenheiten. Der stark aufspielende Imping (18.) und Stürmer Hong (19.) konnten den Ball aber nicht im Tor der Westfalen unterbringen. Auch eine Freistoßhereingabe von Imping auf den Kopf von Zimmermann brachte nicht den gewünschten Ertrag (20.).

    Nach einer halben Stunde drehten dann die Kölner richtig auf. Imping gewann einen Zweikampf im Mittelfeld und setzte seinen Kollegen Touray ein. Dieser sah den freistehenden Stephan, der an BVB-Keeper Daniel Dudek scheiterte. Auch der kraftvolle Nachschuss von Ilhan Atuntas führte nicht zum Ausgleich (36.). Kurz darauf konnte Dudek einen Schuss von Altuntas nicht festhalten, sodass Hong zum Abschluss kam. Doch das Leder verfehlte erneut das Tor. So ging es nach ausgeglichenen 45 Minuten mit 0:1 in die Halbzeit.

    Aus dieser kamen die Jungs von der Schäl Sick unverändert. Dortmund-Coach Mike Tullberg wechselte hingegen alle Feldspieler aus und ließ lediglich Keeper Dudek auf dem Platz. Wie auch im ersten Durchgang ging es nach Wiederbeginn hin und her, wobei vor allem die Keeper glänzen konnten: Einen Schuss von Rilind Hetemi konnte Hasenbein noch mit dem Fuß abwehren. An dessen Abpraller versuchte sich Julius Rauch, doch der Ball landete schließlich wieder bei Hetemi. Der U 21-Nationalspieler aus dem Kosovo ließ aber auch diese Chance liegen (56.). Weitere Abschlüsse von Alkan (62.) und Touray (63.) verfehlten ihr Ziel knapp. Nachdem sich beide Teams schwertaten, Chancen zu kreieren, machte der A-Junioren-Meister von 2019 den Deckel drauf: Eine Flanke von Wesley Heimann in den Sechzehner landete auf dem Kopf von Angreifer Julius Rauch. Dieser köpfte das Leder wuchtig in den Kasten der Viktoria (72.). Keeper Hasenbein, der nach einer insgesamt starken Leistung auch an diesen Ball noch rankam, konnte das 0:2 letztlich nicht verhindern.

    Doch wie auch im ersten Durchgang ließ sich die Mannschaft von Marian Wilhelm vom Gegentor nicht beirren. Touray kam nach einem sensationellen Dribbling über das halbe Spielfeld im Strafraum in Schussposition. Der Flügelspieler tanzte im Strafraum seinen Gegner aus, nur der krönende Abschluss blieb dem Mann mit der Nummer zehn verwehrt (73.). In der Schlussphase fehlte dann der Viktoria die nötige Kraft, um erneut Torgefahr zu erzeugen.

    Cheftrainer Marian Wilhelm war dennoch nach dem Abpfiff zufrieden. „Das hat Spaß gemacht. Es war ein gutes Spiel und sehr eng. Die Augenhöhe war definitiv da“, so der Trainer der Viktoria.

    Aufstellung: Yannik Hasenbein  – Ilhan Altuntas, Maximilian Fischer, Phil Zimmermann (David Matusinski 64.), Tim Schirmer – Nils Stephan (Kaan Keskin 83.), Marten Imping, Murat Aydin (Joshua Kapenda 74.), Lamin Touray (Sincere Overman 74.) – Arif Alkan (Karim Ait Lamadane 83.) – Seokju Hong

    Tore: 0:1 Colin Noah Kleine-Bekel (9.), Julius Rauch (72.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: –

    Borussia Dortmund: Colin Noah Kleine-Bekel (34.), U 19-Trainer Mike Tullberg (43.)

    Zuschauer:

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  • Pokal-Halbfinale bei Sporttotal

    Pokal-Halbfinale bei Sporttotal

    Zwar steht für Viktoria Köln am 22. Mai noch der letzte Spieltag der Drittliga-Saison auf dem Programm. Doch vorher wollen die Höhenberger im Bitburger-Pokal Flagge zeigen. Am Mittwoch tritt die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen bei Fortuna Köln zum Halbfinale an. Die Partie wird ab 18.45 Uhr live auf der Website von Sporttotal.tv (Kostenpunkt 4,99 Euro) übertragen. Somit können – auch wenn durch die Corona-Pandemie derzeit in Köln noch keine Fans in den Stadien zugelassen sind – die Anhänger beider Klubs zumindest im Stream bei der Partie mitfiebern.

    Das letzte Kölner Derby zwischen beiden Teams fand auch im Pokal statt: Im März 2019 spielte die Fortuna noch in der 3. Liga und die Viktoria in der Regionalliga West. Somit hatten die Höhenberger bei der Viertelfinal-Begegnung Heimrecht. In einem dramatischen Duell hatte damals die Fortuna das bessere Ende auf ihrer Seite. Nachdem es kurz vor dem Ende noch 2:2 gestanden hatte, erzielte Boné Uaferro in der Nachspielzeit (90. + 3) das 3:2 für die Südstädter. Diese zogen anschließend ins Bitburger-Pokalfinale ein, mussten sich dort aber Alemannia Aachen geschlagen geben.

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