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  • 3:3-Torspektakel im letzten Heimspiel

    3:3-Torspektakel im letzten Heimspiel

    Viktoria Köln beendet das letzte Heimspiel der Saison mit einem spektakulären Unentschieden. Dabei war gegen den 1. FC Kaiserslautern mehr drin. Denn nachdem die Gäste zunächst in Führung gegangen waren, lagen die Höhenberger zur Halbzeitpause mit 3:1 vorn. Allerdings brachten die Kölner den Vorsprung nicht über die Zeit. In der 88. Minute erzielte Daniel Patrick Hanslik den Lauterer Ausgleichstreffer.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen setzte im Tor auf Stammkeeper Sebastian Mielitz. In der Abwehr kamen Fabian Holthaus, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz zum Einsatz. Auf der Sechserposition spielten Kai Klefisch und Jeremias Lorch. Simon Handle, Mike Wunderlich und Marcel Risse bildeten das offensive Mittelfeld. Timmy Thiele lief im Sturm auf.

    Für die Viktoria ging es gut los. Handle legte – schon im Strafraum – auf Risse ab. Doch der traf das Leder aus neun Metern mit dem linken Fuß nicht perfekt, sodass der Ball für Keeper Avdo Spahic zur sicheren Beute wurde (3.). Anschließend übernahm Lautern die Spielkontrolle, in der 12. Minute hatte Marvin Pourie eine Möglichkeit, doch ein Kölner Abwehrbein spritzte in letzter Sekunde dazwischen.

    Zwei Minuten später zog Daniel Patrick Hanslik mit dem linken Fuß aus 18 Metern ab. Sein Versuch schlug im unteren rechten Eck des Kölner Gehäuses ein. Nur 240 Sekunden danach wurde Thiele schön im Strafraum freigespielt. Der Stürmer der Kölner lupfte den Ball aus halbrechter Position fein über Spahic – Ausgleich! In der folgenden Minute kam Thiele über links. Wieder ein Lupfer, wieder ein Tor – 2:1.

    Jeremias Lorch (20.) und Thiele (24.) waren anschließend mit Schüssen aus der Distanz gefährlich, doch beide Male ging das Leder am FCK-Gehäuse vorbei. 32. Minute: Wunderlich brachte den Ball von der linken Seite hoch in die Mitte und Klefisch versenkte den Ball aus sieben Metern per Kopf unhaltbar zum 3:1. Mit dem komfortablen Vorsprung für die Höhenberger ging es in die Kabinen.

    Nach der Pause war aufgrund des Rückstands ein druckvoller FCK zu erwarten. Das sah auf dem Spielfeld allerdings anders aus. Viktoria Köln spielte zunächst weiter offensiv und kam durch Wunderlich (49.) aus acht Metern und durch Schultz-Kopfball nach einem Eckstoß (50.) zu Möglichkeiten. In der 53. Minute folgte aber eine Freistoß-Gelegenheit für Jean Zimmer aus 22 Metern. Mielitz hielt mit einer Hand glänzend.

    Anschließend zogen sich die Gastgeber etwas zurück. Mit Gegenangriffen sorgten sie aber weiter für die größere Torgefahr. In der 63. Minute war dann wieder etwas vom 1. FC Kaiserslautern zu sehen. Nicolas Marcel Sessa zog aus 19 Metern mit links ab, doch Mielitz parierte den Ball. Danach hatte Rossmann nach einem Wunderlich-Freistoß eine gute Chance, doch Lautern klärte zur Ecke (69.).

    In der 71. Minute schöpften die Gäste neue Hoffnung: Elias Paul Huth verkürzte nach Hereingabe von links auf 2:3. Natürlich versuchten die Pfälzer nachzulegen. In der Schluss-Viertelstunde hatte die Viktoria einige heikle Situationen zu überstehen. Schultz klärte in der 85. Minute zum Beispiel einen Meter vor der Linie. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Hanslik erzielte per Kopf in der 88. Minute das 3:3.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus (21. Moritz Fritz), Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz (86. Bernard Kyere) – Kai Klefisch, Jeremias Lorch – Simon Handle, Mike Wunderlich, Marcel Risse (74. Kevin Holzweiler) – Timmy Thiele (74. Michael Seaton)

    Tore: 0:1 Daniel Patrick Hanslik (14.), 1:1 Timmy Thiele (18.), 2:1 Timmy Thiele (19.), 3:1 Kai Klefisch (32.), 3:2 Elias Paul Huth (71.), 3:3 Daniel Patrick Hanslik (88.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (66.), Michael Schultz (74.)

    1. FC Kaiserslautern: Marvin Senger (60.), Philipp Maximilian Hercher (65.), Kenny Hussein Redondo (68.), Kevin Kraus (77.), Felix Götze (90. + 1)

    Zuschauer: –

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  • Heimspiel-Splitter: Wiedersehen macht Freude

    Heimspiel-Splitter: Wiedersehen macht Freude

    Am Samstag ist der 1. FC Kaiserslautern bei Viktoria Köln zu Gast. Dabei gibt es das ein oder andere Wiedersehen mit alten Bekannten. Gleich fünf Spieler der Höhenberger standen in der Vergangenheit in den Reihen der Pfälzer. Diese kommen mit Trainer Marco Antwerpen in die Domstadt, der die Gastgeber von Mitte 2016 bis Ende 2017 coachte. 

    Beginn: Die Begegnung im Sportpark Höhenberg beginnt am Samstag um 14.00 Uhr.

    Bilanz: In der 3. Liga standen sich die Viktoria und die Roten Teufel bisher dreimal gegenüber. In der Saison 2019/2020 siegten die Lauterer mit 4:2 und 3:0 gegen die Kölner. In der Hinrunde der aktuellen Spielzeit gab es ein 0:0 zwischen beiden Teams. Somit haben die Höhenberger noch nie gegen Kaiserslautern gewonnen.

    Corona-Pandemie: Aufgrund der Corona-Pandemie sind am Samstag keine Zuschauer zugelassen. Auch Einlaufkinder sind derzeit nicht vorgesehen.

    Fußballgeschichte: Der 1. FC Kaiserslautern ist ohne Frage ein Verein mit großer Tradition. 1951, 1953, 1991 und 1998 wurden die Pfälzer Deutscher Meister. 1990 und 1996 gewannen sie den DFB-Pokal. Entsprechend vertraten die Roten Teufel den deutschen Fußball auch international. Es ist also kein Wunder, dass man noch heute viele Namen aus der Vergangenheit kennt. Ein paar Beispiele gefällig? Thomas Allofs, Michael Ballack, Mario Basler, Andreas Brehme, Hans-Peter Briegel, Horst Eckel, Gerry Ehrmann, Reiner Geye, Miroslav Klose, Stefan Kuntz, Olaf Marschall, Ciriaco Sforza, Klaus Toppmöller, Fritz Walter, Ottmar Walter und Wolfgang Wolf – sie alle trugen schon das Trikot der Lauterer.

    Hallo again: Bei Viktoria Köln gehören gleich fünf Spieler zum Kader, die einst das Trikot vom 1. FC Kaiserslautern trugen. Dabei handelt es sich um André Weis, Bernard Kyere, Michael Schultz, Albert Bunjaku und Timmy Thiele. Auf der anderen Seite gibt es ein Wiedersehen mit Marco Antwerpen. Der Cheftrainer der Pfälzer führte die Viktoria in der Spielzeit 2016/2017 zur Meisterschaft in der Regionalliga West. Der Aufstieg in die 3. Liga gelang damals aber trotzdem nicht. Denn in den Relegationsspielen setzte sich letztlich Carl Zeiss Jena aufgrund der Auswärtstorregelung durch. 

    Hätz & Hand: Weil das Herz auch in schwierigen Zeiten weiter für die Viktoria schlägt, wollte der Nachwuchs der Höhenberger Farbe bekennen. Auf zehn Bannern stellt jede Jugendmannschaft, von der U 8 bis zu der U 19, mit Handabdrücken Corona-konform unter Beweis, dass auch während einer Pandemie mit den Profis mitgefiebert wird. Jeder Banner zeigt einen Buchstaben, sodass die Nachricht ‚Hätz & Hand‘ daraus entstanden ist. Dies soll der Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen auch beim letzten Heimspiel der Saison noch einmal Auftrieb verleihen. Für den NLZ-Nachwuchs war die Aktion eine gelungene Abwechslung.  

    Sperren: Viktoria Köln muss am Samstag ohne Lucas Cueto auskommen, der beim Spiel in Dresden die fünfte Gelbe Karte kassierte. Beim 1. FC Kaiserslautern fehlt Hendrik Zuck aufgrund einer Gelbsperre.

    TV und Medien: Die Partie wird am Samstag ab 13.45 Uhr live bei Magenta Sport zu sehen sein. Kommentator vor Ort ist Stefan Fuckert, moderiert wird die Sendung von Thomas Wagner. Darüber hinaus ist die Begegnung im SWR und SR Fernsehen zu sehen. Highlights gibt es auch ab 18 Uhr in der Sportschau. Außerdem werden die Viktoria-Anhänger wieder über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

    Wetter: Für Samstag um 14 Uhr sagt das Internetportal „Wetterdienst.de“ eine Temperatur von 14 °C voraus. 

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  • Corona-Testzentrum am Sportpark Höhenberg

    Corona-Testzentrum am Sportpark Höhenberg

    Vor wenigen Tagen hat das Corona-Testzentrum am Sportpark Höhenberg eröffnet. Verkehrsgünstig – auf dem Parkplatz Frankfurter Straße/Ecke Höhenberger Ring – gelegen, werden im Rahmen der Corona-Pandemie zwischen 8.00 und 20.00 Uhr kostenlose Bürgertests angeboten. Wichtig ist, den Personalausweis mitzubringen. Denn nachdem das hoffentlich negative Testergebnis innerhalb von 15 Minuten vorliegt, wird eine entsprechende Bescheinigung erstellt, die im Anschluss für 24 Stunden gültig ist. Auch die Spieler der Viktoria nutzen das Angebot. Wir haben Stürmer Michael Seaton bei der Drive-in-Testung begleitet.

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    Infos zum Testzentrum Höhenberg: hoehenberg-testzentrum.de.

     

  • Bitburger-Pokal: Stadt-Derby im Halbfinale

    Bitburger-Pokal: Stadt-Derby im Halbfinale

    Das nächste Kölner Derby ist perfekt: Die Viktoria wird im Halbfinale des Bitburger-Pokals gegen die Fortuna antreten. Die Südstädter setzten sich am Mittwochabend im Viertelfinale des Wettbewerbs mit 3:2 (2:0) gegen den Bonner SC durch. Da die Viktoria eine Liga höher als die Fortuna spielt, müssen die Höhenberger auswärts antreten.

    „Zunächst einmal gratuliere ich der Fortuna zum Einzug in das Pokal-Halbfinale“, so Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Ich freue mich auf die Partie. Es ist besonders schade, dass gerade bei so einem Spiel keine Zuschauer zugelassen sein werden. Für jeden Anhänger der beiden Vereine ist so eine Begegnung ganz sicher ein Highlight.“

    Die Partie beim Tabellenvierten der Regionalliga West ist für den 19. Mai angesetzt. Steegmann: „In so einem Derby gibt es keinen klaren Favoriten. Trotzdem wollen wir ins Finale.“ Dieses ist für den 29. Mai in Bonn – im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ – geplant. Der Sieger qualifiziert sich direkt für die erste Runde des DFB-Pokals.

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  • Janßen erwartet Gegner mit totalem Siegeswillen

    Janßen erwartet Gegner mit totalem Siegeswillen

    Letztes Saison-Heimspiel für Viktoria Köln: Die Höhenberger treffen am Samstag auf den 1. FC Kaiserslautern. Die „Roten Teufel“, die noch nie gegen ihren Gastgeber verloren haben, könnten mit einem Sieg auf der Schäl Sick den Klassenerhalt perfekt machen. Obwohl die Viktoria in der Tabelle der 3. Liga sechs Plätze vor den Pfälzern liegt, erwartet Vikoria-Cheftrainer Olaf Janßen eine Begegnung mit hoher Intensität.

    „Für mich ist es relativ unverständlich, warum sie so weit unten in der Tabelle stehen“, sagte der Coach der Höhenberger auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel. „Sie haben personell für mich eine sehr gut besetzte Mannschaft. Sie sind spielerisch in der Lage, auch tiefstehende Gegner zu knacken und legen ein hohes Tempo vor. Und sie sind im Gegenpressing stark. Bei einem Sieg gegen uns, wäre der Klassenerhalt für sie sicher. Von daher rechne ich mit einer Mannschaft, die mit voller Wucht und totalem Siegeswillen hier in Höhenberg gewinnen will.“

    Eine Frage der Motivation werde es aber nicht sein. „Meine Mannschaft ist total fokussiert und motiviert für das Spiel gegen Kaiserslautern. Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, zu gewinnen“, stellte der 54-Jährige klar. Gegen eine Galavorstellung seines Teams beim letzten Saison-Heimspiel hätte Janßen nichts: „Allerdings weiß ich aus meiner Vergangenheit, dass Wünsche auch nicht immer in Erfüllung gehen. Natürlich wollen die Jungs in der letzten Heimpartie der Saison einen Sieg erringen und natürlich auch – wenn es geht – so schön wie möglich. Das ist klar. Aber das sollte uns jede Woche antreiben und nicht nur beim letzten Heimspiel.“

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  • Gegnercheck: Die Roten Teufel kommen!

    Gegnercheck: Die Roten Teufel kommen!

    Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) empfängt Viktoria Köln den 1. FC Kaiserslautern zum letzten Heimspiel der Saison. Die Roten Teufel kassierten in den letzten acht Partien nur eine Niederlage. Damit rückten sie auf Platz 15 der Drittliga-Tabelle vor. In Köln besteht die Möglichkeit für die Pfälzer, aus eigener Hand den Klassenerhalt zu besiegeln.

    Bisherige Saison:

    Von Saisonbeginn an steckte der 1. FC Kaiserslautern im unteren Tabellendrittel fest. Nach zwei Auftaktniederlagen und dem Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals (4:5 nach Elfmeterschießen gegen Jahn Regensburg) war bereits Schluss für Trainer Boris Schommers. Sein Nachfolger Jeff Saibene zog die Strippen an der Seitenlinie für 21 Spieltage, bevor der FCK sich auch von ihm trennte. Da die Mannschaft unter dem 52-Jährigen mehr als jede zweite Partie unentschieden spielte, konnten sich die Pfälzer nie aus dem Tabellenkeller verabschieden. Unter dem jetzigen Trainer Marco Antwerpen scheint nun die Kehrtwende eingetroffen zu sein: Von den letzten acht Spielen verlor man nur eines (0:3 gegen 1860 München) und schlug zuletzt Abstiegskonkurrenten wie die SpVgg Unterhaching (3:2) und den KFC Uerdingen (4:1). Dadurch hat der 1. FC Kaiserslautern zwei Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

    Das Hinspiel:

    Bei schwierigen Platzverhältnissen war das erste Spiel des Jahres 2021 für beide Mannschaften ein umkämpftes Unterfangen. Die Höhenberger, die zuvor auf dem Betzenberg noch nie gepunktet hatten, kamen schwungvoll in die Partie und hatten den ersten Abschluss durch Kapitän Mike Wunderlich (1.). Dieser kreierte in der 30. Minute auch die gefährlichste Torchance für die Viktoria, als er nach einem verunglückten Klärungsversuch der Gastgeber den Ball an der Strafraumkante mit der Brust annahm und in den Winkel schlenzte. FCK-Torhüter Avdo Spahic war allerdings zur Stelle. Die Gastgeber kamen ebenfalls nur selten zu Torraumszenen, hätten aber in der Nachspielzeit durch einen Konter das Spiel noch gewinnen können. Doch die Hereingabe von Philipp Hercher entschärfte Bernard Kyere in letzter Sekunde. Somit blieb es beim 0:0.

    Personelle Situation:

    Die Verletztenliste des 1. FC Kaiserslautern ist überschaubar: Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen, Außenstürmer Marius Kleinsorge ist nach einer Leistenoperation noch nicht zurück im Training. Zudem ist Simon Skarlatidis weiterhin in häuslicher Quarantäne (nach einem positiven Corona-Befund). Lukas Gottwalt (Verrenkungsbruch des Sprunggelenks), Dominik Schad (Wadenbeinbruch) und Lukas Spalvis (Knorpelschaden im rechten Knie) sind nach überstandenen Verletzungen zurück im Training, auch wenn sie voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr im Kader stehen werden. Vor allem für Spalvis ist der Wiedereinstieg ins Training eine gute Nachricht: Der litauische Nationalspieler stand das letzte Mal im August 2018 bei einem Pflichtspiel auf dem Feld.

    Spieler im Fokus:

    Außenverteidiger Philipp Hercher ist auf der Saisonzielgraden in bestechender Form. Der 25-Jährige überzeugt nicht nur mit seiner Abwehrarbeit und Sprints über das gesamte Spielfeld, sondern auch mit Torgefahr: An sechs der letzten elf Tore war Hercher beteiligt. So gab er die Vorlage zum 2:1-Endstand gegen den 1. FC Saarbrücken, erzielte das erste Tor beim 3:2-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching und drehte in der ersten Halbzeit gegen den KFC Uerdingen mit einem Tor und zwei Vorlagen mächtig auf (4:1-Endstand). Der gebürtige Rheinfelder wurde beim 1. FC Nürnberg ausgebildet und kam für den Klub auch zu drei Kurzeinsätzen in der 2. Bundesliga. Für Hercher ist es bereits die vierte Drittligasaison, zuvor spielte er bereits für den VfR Aalen und die SG Sonnenhof Großaspach in Liga drei.

    Der Trainer:

    Obwohl Marco Antwerpen erst seit Februar den 1. FC Kaiserslautern trainiert, ist der Coach für die Viktoria ein alter Bekannter. Nachdem Antwerpen Rot Weiss Ahlen aus der Oberliga in die Regionalliga West geführt hatte, verpflichtete ihn der Klub von der Schäl Sick. Der 49-Jährige wurde auf Anhieb mit den Höhenbergern Meister, scheiterte aber in der Aufstiegsrelegation knapp an Carl Zeiss Jena. Als Trainer für Preußen Münster ging es für Antwerpen dennoch in der nächsten Saison in die 3. Liga. Bei den Adlern stand er 60-mal an der Seitenlinie und wechselte dann zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig, denen er zum Aufstieg verhalf. In der 2. Liga folgte dann die Zeit bei den Würzburger Kickers, doch dort war bereits nach fünf Spielen ohne Sieg wieder Schluss. Nun ist er zurück in der 3. Liga, um den 1. FC Kaiserslautern vor dem Abstieg zu bewahren. Nach 13 Spielen und nur drei Niederlagen sind die Roten Teufel auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen.

    Vereinsgeschichte:

    Die Spieler des vierfachen Deutschen Meisters aus Kaiserslautern sind als ‚Rote Teufel‘ bekannt – aber woher kommt dieser Name? Genau feststellen lässt sich das heute nicht mehr, doch es gibt mehrere Anhaltspunkte. Bereits 1934 bezeichnete der Kicker die Mannschaft aufgrund einer Siegesserie als ‚Teufel‘, doch war die Bezeichnung noch ohne die Trikotfarbe. Nach dem Zweiten Weltkrieg liefen die Spieler des FCK erstmals komplett in Rot auf (zuvor waren sie meist in Rot und Weiß angetreten), was an Fritz Walter gelegen haben könnte: Der Schlüsselspieler des 1. FC Kaiserslautern war während des Krieges Teil der Soldaten-Elf ‚Rote Jäger‘ gewesen, die ebenfalls in roten Trikots spielte. 1948 wurde der Begriff ‚Rote Teufel‘ erstmals von mehreren Zeitungen nach einem 5:1-Sieg gegen den TSV 1860 München verwendet. Allerdings war dieser Spitzname nicht so beliebt wie ‚Waltermannschaft‘ oder ‚Walterelf‘, denn Strippenzieher Fritz Walter und sein Bruder Ottmar waren das Herzstück der Mannschaft. Erst nach dem Karriereende der Brüder setzte sich der Name ‚Rote Teufel‘ durch.

    Partie in den Medien:

    Die Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Kaiserslautern beginnt am Samstag um 14:00 Uhr. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 13:45 Uhr live (im Einzelspiel und in der Konferenz). Im Free-TV gibt es das Aufeinandertreffen beim SWR und SR live zu sehen. Darüber hinaus werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. Die ARD Sportschau sendet ab 18:00 Uhr Highlights der Drittliga-Begegnung.

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  • Pfingstcamp der Vussballschule findet nicht statt

    Pfingstcamp der Vussballschule findet nicht statt

    Leider! Trotz aller Bemühungen, den Kindern die Tage rund um Pfingsten mit einem Feriencamp zu versüßen, muss sich die Viktoria-Vussballschule den aktuellen Gegebenheiten beugen und die Austragung vom 22. bis zum 25. Mai absagen. Da die Anmeldungen unter Vorbehalt getätigt wurden, ist im Vorfeld keine Teilnahmegebühr eingezogen worden. Somit wurden alle Buchungen kostenfrei storniert. „Wir bedauern es sehr, dass das Pfingstcamp nicht stattfinden kann“, sagt Daniel Merten, Leiter der Vussballschule. „Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass sich die angespannte Lage in Zukunft wieder beruhigt und die nächsten Camps in den Sommerferien ausgetragen werden können.“

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  • Bangsow im Porträt: „Nicht den Kopf in den Sand stecken“

    Bangsow im Porträt: „Nicht den Kopf in den Sand stecken“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln vor. Heute: Yannik Bangsow

    Seit Sommer ist Yannik Bangsow Teil des Viktoria-Kaders. Der Keeper entschied sich im vergangenen Jahr für eine Leihe auf die Schäl Sick. Vertraglich ist der gebürtige Berliner noch Eintracht Braunschweig zuzuordnen – und das bereits seit dem Jahr 2015. Sein Drittliga-Debüt gab der Schlussmann 2019 für den BTSV. Doch dass der heute 23-Jährige einst Torwart würde, war zunächst nicht abzusehen. Zu gut war er auf dem Feld.

    „Schon mit vier Jahren fing es an, dass meine Freunde in Vereinen Fußball spielten. Da wollte ich dann auch mitmachen“, erzählt Bangsow über seine fußballerischen Anfänge. So heuerte er schon als Kindergartenkind beim Seeburger SV, in seinem „Heimatdorf“ am Berliner Stadtrand an. „Um aber fußballerisch voranzukommen, musste ich zu einem etwas größeren Verein wechseln. So habe ich mich dann dem SCC Berlin angeschlossen“, erklärt er seinen nächsten Karriereschritt, den er im Alter von neun Jahren wagte. In Charlottenburg blieb der junge Fußballer vier Jahre lang und wechselte anschließend zum SC Staaken. Beim Spandauer Verein durfte Bangsow endlich zwischen die Pfosten. Zuvor wurde der Teenie ungewollt als Feldspieler eingesetzt. „Mir war schon früh klar, dass ich ins Tor wollte. Meine Trainer haben mir aber immer gesagt, dass ich auf dem Feld zu gut bin. In der U 13 durfte ich dann endlich ins Tor“, erzählt der Schlussmann mit einem Lächeln.

    Der Positionswechsel machte sich bezahlt. Nach einer Saison bei Staaken wechselte der Keeper im Alter von 14 Jahren zu Tennis Borussia Berlin. 2012, in seinem ersten Jahr, wurde er mit TeBe Berliner Hallenmeister der C-Junioren. Bei der Meisterschaft wurde er als bester Torwart des Turniers gekürt. „Da konnte ich einige außergewöhnliche Bälle halten, vor allem im Finale gegen Hertha BSC“, erinnert sich  Bangsow noch heute. Der Pokalsieg war für dem Schlussmann und sein Team der Anfang einer großartigen Saison. Anschließend wurde der Keeper mit dem ehemaligen Bundesligisten noch Berliner C-Junioren-Meister.

    Die guten Paraden des Torhüters sollten nicht ungesehen bleiben. Dank seiner Zeit als Feldspieler konnte er früh gut mit dem Ball umgehen und war dazu auf der Linie stark. Und so wechselte der Leistungsträger in der U 17 zu RB Leipzig ins Internat. „Meine Freunde und Familie sind alle in Berlin geblieben. Das war dann für mich der erste Schritt weg von der Heimat. Anfangs war das natürlich schwierig, weil ich dort niemanden kannte. In so jungen Jahren auf sich alleine gestellt zu sein, ist gar nicht einfach. Aber ich kam früh klar“, blickt der damals 16-Jährige zurück. Erfolg hatte Bangsow auch bei den Sachsen. Mit den Roten Bullen feierte er 2015 die B-Junioren-Meisterschaft Nord/Nordost. Doch mit der Anzahl seiner Einsätze war der junge Mann nicht zufrieden. So entschied er sich schon nach einem Jahr, wieder zu gehen.  

    „Ich hatte unter anderem eine Anfrage aus Braunschweig. Die haben mir ihre Pläne mit mir vorgestellt. Damals hat die Eintracht in der 2. Bundesliga eine gute Rolle und die A-Jugend in der Bundesliga gespielt. Das Gesamtpaket hat mich letztlich überzeugt“, so der Torhüter über seinen Wechsel nach Niedersachsen. Doch auch bei der U 19 des BTSV war der Keeper zunächst nicht gesetzt. „Das Problem war, dass ich erst nach Saisonstart zur Mannschaft gestoßen bin. Da war der erste Torwart schon ausgemacht“, erklärt er. So stellte sich Bangsow hinten an: „Mir war wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Die Verantwortlichen haben mir Mut gemacht und gesagt, dass meine Zeit noch kommen wird.“

    Und tatsächlich, seine Zeit kam. Im Laufe der Saison setzte sich Bangsow durch und wurde Stammkeeper. Die Braunschweiger U 19 spielte damals gegen den Abstieg. Der Keeper war mit seinen Paraden zum Saisonende nicht unbeteiligt am Klassenerhalt. Auch im zweiten A-Junioren-Jahr war er zunächst gesetzt. Und auch bei den Profis durfte er Luft schnuppern. „Ich habe im Saisonverlauf immer mehr mit den Profis trainiert, war dort dritter Torwart. Obwohl ich noch A-Jugendlicher war, wurde ich dann vermehrt bei der U 23 eingesetzt“, so Bangsow. So spielte er mit dem BTSV in der Regionalliga Nord. Dabei kam es zu einer sehr unschönen Szene: Nach einem Freistoß schmiss sich Bangsow auf den Ball, die Situation schien geklärt. Doch ein gegnerischer Spieler zog voll durch und brach den Unterarm des Keepers. „Das war eine sehr bittere Situation für mich. Ich durfte zuvor bei den Herren mitspielen und mit der U 19 standen wir im DFB-Pokalfinale. Bis zum Viertelfinale war ich gesetzt und konnte danach nur noch zuschauen“, erinnert sich der Schlussmann an die Situation mit der Verletzung. „Ich wollte im Endspiel trotz des Bruchs unbedingt spielen, aber es hat nicht gereicht. Einerseits war es für mich schade, im Finale nicht auf dem Platz gestanden zu haben. Andererseits war ich trotzdem stolz auf den Titel, weil ich bis zum Viertelfinale einen hohen Anteil am Pokalgewinn hatte“, erklärt der Schlussmann seine damalige Gefühlssituation. Zur nächsten Regionalligasaison war Bangsow dann wieder gesetzt und stand bei 28 von 34 Spielen auf dem Feld.

    In der Spielzeit 2018/2019 musste die Reservemannschaft der Eintracht zwangsweise den Gang in die Oberliga Niederachsen antreten. Denn die Profimannschaft stieg aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga ab. Für den Torhüter war dies allerdings kein Karriereeinbruch. Denn in der gleichen Saison erhielt er einen Profivertrag. Doch auf seinen ersten Drittliga-Einsatz musste der aufstrebende Keeper zunächst warten. In der nachfolgenden Saison war es so weit. Am 11. November 2019 reiste der BTSV zu einem wichtigen Auswärtsspiel nach Münster. Bangsow saß als zweiter Torwart mit im Bus. Beim Warmmachen verletzte sich Jasmin Fejzic, der für die Startelf vorgesehen war. So durfte der junge Keeper die Torwarthandschuhe anziehen. „Ich hatte so nur wenig Zeit, um mich auf das Spiel vorzubereiten. In dem Moment, als ich realisiert habe, dass ich spiele, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Es war ein wichtiges Spiel für uns. Das merkte man auch den Zuschauern an. Die mitgereisten Fans haben mit Pyrotechnik für eine Spielunterbrechung gesorgt. Das war ein sehr besonderer Tag“, erzählt der Debütant. Dank seiner Paraden holten die Niedersachsen letztlich einen Punkt.

    Auch sein damaliger Trainer, Christian Flüthmann, war überzeugt und ließ ihn in einem anschließenden Testspiel 45 Minuten lang ran. Doch nach der Beurlaubung des Coaches, kam Bangsow nicht mehr zum Zug. Eine schwierige Situation, wie er heute erzählt: „Das ist natürlich bitter und in gewisser Weise schwer zu ertragen, immer Vollgas zu geben und immer wieder Pech zu haben. Das war nicht ideal, aber als junger Spieler muss man geduldig bleiben. Rückschläge gehören dazu. Das muss man akzeptieren und locker bleiben.“

    Bangsow suchte dann nach fünf Jahren in Braunschweig einen Tapetenwechsel. „Ich hatte verschiedene Möglichkeiten für eine Leihe und habe mich dann für Viktoria Köln entschieden. Ich habe gesehen, was hier entsteht und welche Mannschaft zusammengestellt wurde“, erklärt der 23-Jährige sein Engagement in Köln. Bei seinem Wechsel wiederholte sich etwas, das er schon aus Braunschweig kannte: Bangsow kam erst zum Ende der Saisonvorbereitung. Als Stammtorwart verpflichtete der Klub von der Schäl Sick zuvor bereits Sebastian Mielitz, hinter dem sich Bangsow einreihen musste. Doch auf seinen ersten Drittliga-Einsatz für die Viktoria musste der gebürtige Berliner nicht lange warten.

    Am 10. Spieltag, bei der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken, sah Mielitz kurz vor Halbzeitpfiff die Rote Karte. Bangsow kam als Ersatztorwart für Albert Bunjaku in die Partie. „Das war wieder sehr plötzlich. Diesmal hatte ich gar keine Zeit, mich vorzubereiten und kam kalt in die Partie. Für mich war das aber kein großes Problem, ich habe mich einfach gefreut, zu spielen“, erzählt der Keeper. In einer insgesamt enttäuschenden Partie sahen die Höhenberger gegen den damaligen Tabellenführer kein Land und verloren mit 0:2. Vom Kicker wurde Bangsow zum zweitbesten Kölner gekürt. „Meine Leistung war ordentlich. Als Torwart will man natürlich immer zu Null spielen. Dass das nicht geklappt hat, ärgerte mich dann schon“, sagt der Schlussmann über das Spiel.

    Seitdem konnte sich Bangsow vor allem in Testspielen beweisen. Gegen die Reserven von Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln sowie den Zweitliga-Kickern vom VfL Osnabrück wusste der Torhüter zu überzeugen. Am 5. Mai kam der 23-Jährige dann beim Auswärtsspiel der Kölner in Lotte beim KFC Uerdingen in der Startformation zum Zug.

    Wie die Zukunft für ihn aussieht, ist noch ungewiss. Doch in der Domstadt fühlt sich der junge Fußballer sehr wohl: „Köln ist eine schöne Stadt, hier kann man gut leben. Auch im Verein fühle ich mich gut aufgehoben.“

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  • Viktoria empfängt den 1. FC Kaiserslautern

    Viktoria empfängt den 1. FC Kaiserslautern

    Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt die Viktoria am Samstag den 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Höhenberg (Anpfiff 14:00 Uhr). Die Roten Teufel vergrößerten zwar mit einem 4:1-Erfolg gegen den KFC Uerdingen die Distanz zu den Abstiegsplätzen, könnten aber mit einer Niederlage bei der Viktoria erneut in Bedrängnis geraten. Die Höhenberger kassierten am Wochenende unterdessen gegen den Tabellenführer Dynamo Dresden die erste Pleite nach zehn Spielen ohne Niederlage in Folge.

    Der 1. FC Kaiserslautern startete im Abstiegsduell gegen den KFC Uerdingen mit Pech. Bereits in der 6. Minute stocherte Fridolin Wagner im Durcheinander des Lauterner Strafraums den Ball unter den Querbalken zum 0:1, auch wenn der Treffer aufgrund eines Handspiels des Torschützen nicht hätte zählen dürfen. Auch in der Folge wirkten die Roten Teufel hinten anfällig, suchten aber das Glück vorne in Form von Abwehrspieler Philipp Hercher: In der 12. Minute passte Daniel Hanslik die Kugel zu dem 25-Jährigen, sein Schuss rutschte KFC-Schlussmann Hidde Jurjus unter dem Körper durch. Auch in der Folge war es Hercher, der für Spannung sorgte. Der Außenverteidiger rannte einem Laufpass bis zur Torauslinie hinterher und legte gekonnt auf Felix Götze im Strafraum zurück, der die Kugel im Tor unterbrachte (27.). In der 39. Minute drückte dann Hercher der Partie endgültig seinen Stempel auf. Erneut konnte er auf der rechten Seite bis zur Grundlinie spurten und die Kugel scharf in den Strafraum flanken. Diesmal war es Marvin Pourié, der den Ball zum 3:1-Halbzeitstand einnetzte. Auch wenn die Roten Teufel hinten häufiger Chancen zuließen, gelang es dem KFC nicht, diese zu nutzen. Hingegen sorgte Hendrick Zuck auf FCK-Seite für den Schlusspunkt mit einem platzierten Abschluss ins rechte Eck zum 4:1-Endstand (83.). Damit hat Lautern nun vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Matchwinner Hercher gab sich nach dem dritten Heimsieg in Folge glücklich, aber weiterhin hungrig: „Das Wichtigste ist, dass wir das Spiel gewonnen haben. Jetzt haben wir noch zwei Endspiele.“

    Im ersten dieser beiden ‚Endspiele‘ treffen die Roten Teufel nun auf Viktoria Köln. Das Team von Chefcoach Olaf Janßen hatte vor dem Spiel gegen Dynamo Dresden lange nicht verloren, dem Klub von der Schäl Sick fehlte aber beim Tabellenführer aus Sachsen die Durchschlagskraft. „Du musst in jedem Spiel gierig sein und das waren wir in der Anfangsphase nicht“, sagte Janßen in der Pressekonferenz nach dem Spiel. So kam es in der 10. Minute zu einem Ballverlust der Höhenberger im Aufbauspiel, welchen die Sachsen auszunutzen wussten. Verteidiger Kevin Ehlers stibitzte Simon Handle das Spielgerät vom Fuß, passte auf Heinz Mörschel an der Strafraumkante und der erzielte trocken die Führung. Nach einer guten halben Stunde kam Panagiotis Vlachodimos durch einen leichten Kontakt mit Kai Klefisch im Strafraum zu Fall, woraufhin Schiedsrichter Franz Bokop auf Strafstoß entschied. Wie bei der 2:4-Niederlage im Hinspiel trat Philipp Hosiner an und verwandelte zum 0:2-Pausenstand (31.). „Die zweite Hälfte war viel besser von uns“, sagte Viktoria-Chefcoach Janßen nach der Partie, „auch wenn wir keine Torgefahr aufbauen konnten.“ So riss mit der 0:2-Niederlage zwar die eindrucksvolle Serie der Viktoria, doch eine weitere könnte über das Saisonende hinaus bestehen, sollte man gegen den FCK punkten: Seit zwei Monaten (oder fünf Spielen) sind die Hausherren im Sportpark Höhenberg ungeschlagen.

    Erst dreimal trafen der vierfache Deutsche Meister aus Kaiserslautern und die Viktoria aufeinander. Während in der letzten Saison die Roten Teufel beide Spiele gewannen, konnten die Kölner in dieser Spielzeit dank eines 0:0-Remis zum ersten Mal einen Punkt aus dem Fritz-Walter-Stadion mitnehmen.

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  • Michael Schultz ist Spieler des Monats April

    Michael Schultz ist Spieler des Monats April

    Die Fans der Viktoria haben entschieden: Michael Schultz ist „Spieler des Monats April“. Der 27-Jährige setzte sich bei der Fan-Abstimmung auf der Facebookseite von Viktoria Köln mit großer Mehrheit gegen Mike Wunderlich, Simon Handle und Moritz Fritz durch.

    Große Sympathien brachten ihm dabei sicherlich die drei Tore für die Viktoria im vergangenen Monat ein: das 1:1 gegen Haching, das 2:1 in Zwickau und die 1:0-Führung gegen Verl – und das mit gebrochener Nase und Gesichtsmaske!

    Das nächste Voting findet Anfang Juni statt. Dann wird der „Spieler des Monats Mai“ gesucht. Ende 2021 wird dann von den Facebook-Usern der Viktoria der „Spieler des Jahres“ bestimmt.

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