Blog

  • Pech für Michael Schultz

    Pech für Michael Schultz

    Seit Februar trägt Michael Schultz das Trikot von Viktoria Köln. Und obwohl sich der Innenverteidiger seither zwei Nasenbeinbrüche zugezogen hat, war er in jedem Pflichtspiel dabei. In der nächsten Partie wird er den Höhenbergern aber voraussichtlich fehlen. Denn der 27-Jährige zog sich beim 2:2 gegen den SC Verl einen Mittelhandbruch zu.

    In der ersten Halbzeit sorgte Schultz am Freitag sogar noch für die 1:0-Führung der Kölner. In den zweiten 45 Minuten kam es dann zur Verletzung. „Ich habe mich unglücklich abgestützt – und dann war es auch schon passiert“, erinnert sich der Torschütze. „Im Spiel selbst habe ich dann zunächst nicht so viel gemerkt. Aber danach spürte ich, wie die Hand pochte und dicker wurde. Deshalb habe ich gleich mit dem Mannschaftsarzt gesprochen. Die Hand wurde dann noch am Abend geröntgt.“

    Das Ergebnis war eindeutig, ein Bruch des Knochens deutlich erkennbar. Deshalb unterzog sich Schultz am Montag bei Prof. Dr. Bertil Bouillon im Krankenhaus Köln-Merheim einer Operation. „Jetzt ist eine kleine Metallplatte in der linken Hand“, berichtet Schultz. „Wenn die Fäden gezogen werden, möchte ich möglichst schnell wieder mit einer Schiene auf dem Platz stehen. Ich bin optimistisch, dass die Saison noch nicht für mich beendet ist.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Nach einer kurzen Pause wartet Uerdingen

    Nach einer kurzen Pause wartet Uerdingen

    Im Anschluss an die Englische Woche hat Viktoria ein paar Tage Zeit, um Kraft zu tanken. Denn am Wochenende haben die Domstädter spielfrei. Doch dann geht es schon unter der Woche weiter. Am Mittwochabend trifft Viktoria Köln in Lotte auf den KFC Uerdingen (Anpfiff 19:00 Uhr). Die Krefelder haben sich mit einem Sieg am Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet.

    Dabei trat der Verein am Samstag bei Türkgücü München an. Im Olympiastadion gelang dem KFC der erste Dreier nach vier erfolgslosen Partien. Gleichzeitig feierte Interimscoach Stefan Reisinger seinen ersten Sieg. Zu Spielbeginn tasteten sich beide Mannschaften ab. Türkgücü hatte mehr Ballbesitz, die Uerdinger standen stabil und kamen nach einer halben Stunde zu einer guten Gelegenheit. Doch René Vollath im Kasten der Gastgeber verhinderte die KFC-Führung nach Abschluss von Muhammed Kiprit (31.). Nach dem Seitenwechsel musste der Keeper aber dann doch hinter sich greifen. Gustav Marcussen setzte sich im Dribbling durch und zog von halblinks in die kurze Ecke ab – 1:0 für Uerdingen (51.). In der Folge blieben die Gäste dominant und erhöhten sehenswert auf 2:0: Kolja Pusch zog von der rechten Seite ins Zentrum und ließ Vollath mit einem Schlenzer ins lange Eck keine Chance (68.). Die Gelegenheit auf das 3:0 verpasste Peter van Ooijen kurz vor Schluss (83.). Sein Coach war letztlich glücklich über die Leistung des Teams. „In der zweiten Halbzeit sind wir dann viel besser reingekommen“, so Reisinger nach Abpfiff. „Es freut mich natürlich, dass Marcussen und Pusch uns mit den Toren belohnt haben.“

    Abends zuvor war Viktoria Köln beim bwin-Topspiel der Woche gegen den SC Verl im Einsatz. Mit einem 2:2-Unentschieden blieben die Domstädter zum neunten Mal in Folge ungeschlagen. Schon früh gingen die Kölner in Führung. Mit einer unkonventionellen Freistoßvariante überraschten die Gastgeber den SCV. Michael Schultz vollendete schließlich am langen Pfosten per Kopf zur Führung (8.). Dass die Gäste mit der besten Offensive der Liga nach Standards mindestens genauso gefährlich sind, bekam Viktoria am eigenen Leib zu spüren. So traf Verl-Kapitän Yannick Langesberg nach einem Freistoß zum Ausgleich (51.). Doch die Antwort folgte prompt: 300 Sekunden nach dem 1:1 setzte sich Kevin Holzweiler gegen zwei Gegner überragend durch. Mit einem Steckpass brachte er Mike Wunderlich im Sechzehner in Abschlussposition. Der Kapitän blieb cool und traf zum elften Mal in dieser Saison. Doch sein Treffer sollte nicht der letzte bleiben. Nach einer Ecke kam Kasim Rabihic aus halblinker Position zum Schuss und netzte mit viel Effet zum 2:2 ein (86.). Auf die Frage, ob Olaf Janßen mit dem Unentschieden am Ende einigermaßen leben könne, antwortete der gebürtige Krefelder bei Magenta Sport: „Ich kann nicht nur einigermaßen damit leben, sondern bin überglücklich und stolz auf meine Mannschaft.“ Vor allem die ersten 45 Minuten hatten dem 54-Jährigen imponiert: „Die erste Halbzeit war für mich die beste, seit ich hier bin!“

    Auf zwei gute Halbzeiten hofft Janßen auch gegen Uerdingen. Denn in der Hinrunde wusste das Team gegen den KFC nicht zu überzeugen und verlor letztlich mit 0:2. Weiteren Stoff für die Videoanalyse gibt es für den Coach am Samstagnachmittag. Denn dann müssen die Krefelder noch beim Nachholspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Dynamo Dresden ran.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Großer Trikot-Sale bei Viktoria

    Großer Trikot-Sale bei Viktoria

    Noch bis Ende April läuft bei Viktoria Köln der große Trikot-Sale. Egal ob rot, weiß oder schwarz – alle Viktoria-Drittliga-Trikots der Saison 2020/2021 sind derzeit stark reduziert! Zu diesem Anlass haben sich die Viktoria-Verantwortlichen gefragt: Wer ist eigentlich der Spieler, von dem am meisten Trikots mit Beflockungen verkauft werden?

    „In der Saison 2019/2020 war Kapitän Mike Wunderlich derjenige, der die meisten Bestellungen auslöste“, berichtet Lisa Schiepan, bei Viktoria Köln Ansprechpartnerin für den Online-Fanshop (www.viktoria-shop.de). „Den zweiten Platz teilten sich Kevin Holzweiler und Albert Bunjaku. Auf Rang vier folgte Simon Handle.“

    Und wie sieht es in der laufenden Spielzeit aus? Hat „Viktoria-Urgestein“ Mike Wunderlich weiterhin die Poolposition inne? „Nein“, verrät Schiepan. „Marcel Risse hat Mike Wunderlich im Vergleich zur Vorsaison von Rang eins verdrängt. Das Trikot mit dem Namen ‚Risse‘ wird bei uns aktuell mit Abstand am häufigsten verkauft.“

    Ohnehin schlugen die Viktoria-Neuzugänge gut ein. Denn nach Risse und Wunderlich belegen Lucas Cueto und Timmy Thiele Platz drei und vier. Interessant ist auch Position fünf des Rankings: Die belegt Youngster Alexander Höck, der aufgrund einer Verletzung zwar in dieser Saison kein Spiel bestritt, sich aber offensichtlich großer Beliebtheit erfreut.

    Bis zum 30. April sind die Drittliga-Trikots der Viktoria besonders günstig. Hier geht es zum Onlineshop

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

     

  • Viktoria sucht Greenkeeper/-in

    Viktoria sucht Greenkeeper/-in

    Der FC Viktoria Köln 1904 ist auf der Suche nach einer Greenkeeperin / einem Greenkeeper. Dabei geht es in erster Linie um die Pflege der Trainingsplätze. Daher ist Erfahrung bei der fachgerechten Instandhaltung von Sportanlagen durchaus wünschenswert. Darüber hinaus gehört natürlich die Freude am Arbeiten in der Natur dazu.

    Zur detaillierten Stellenausschreibung geht es hier.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • A-Junioren: Bundesliga ohne Wertung

    A-Junioren: Bundesliga ohne Wertung

    Für Viktoria Köln ist die Saison 2020/2021 in der A-Junioren-Bundesliga West beendet. Wie der Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag beschlossen hat, wird die aktuelle Spielzeit ohne Wertung abgebrochen. Auch der DFB-Pokal der Junioren endet aufgrund der Corona-Pandemie ohne Sieger.

    „Im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten ist diese Entscheidung zum Abbruch die richtige“, so die stellvertretende DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich. Der Beschluss besagt auch, dass kein Team aus den A-Junioren-Bundesligen absteigen wird. Damit wird Viktoria Köln auch in der kommenden Spielzeit erstklassig vertreten sein.

    Yannik Hohmann, Administrativer NLZ-Leiter der Viktoria, hätte die U 19 gerne noch in der Liga in Aktion gesehen: „Ich persönlich finde es sehr schade, dass sich unsere Mannschaft in der Liga nicht mehr zeigen konnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unserer leidenschaftlichen Spielweise die Klasse auch gehalten hätten.“

    Auch aus seiner Sicht sei der Abbruch unausweichlich. Hohmann: „Für mich ist trotzdem klar, dass sich so ein Jahr nicht wiederholen darf. In den Freundschaftsspielen zeigt sich aktuell, dass auf Grundlage eines gut funktionierenden Hygienekonzepts und regelmäßigen Corona-Tests Jugendfußball verantwortungsvoll und sicher gespielt werden kann.“

    Gleichbedeutend mit dem Abbruch der Saison ist die Absage der Endrunden um die Deutschen Meisterschaften. Als Konsequenz daraus obliegt es dem DFB-Jugendausschuss, den Anforderungen der UEFA entsprechend einen Startplatz für den Meisterpfad der UEFA Youth League zu vergeben. Die Kriterien dafür stehen noch aus.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder interessante und aktuelle Kurznachrichten aus dem Verein.

    A-Junioren als nächstes gegen Schalke 04: In einem Testspiel hat die A-Jugend-Bundesligamannschaft von Viktoria Köln am Wochenende mit 1:0 bei Bayer Leverkusens U 19 gewonnen. Marian Wilhelm, Chefcoach der Höhenberger, zeigte sich nach Abpfiff sehr zufrieden über die Leistung seiner Jungs: „Mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Leidenschaft und starker Mentalität haben wir den Erfolg über die Zeit gebracht.“ Die nächste Testpartie für die Kölner steht am 8. Mai an. Dann heißt der Gegner Schalke 04.  

    Viktoria holt Rekord in der Fremde: Die Höhenberger haben seit fünf Auswärtsfahrten nicht mehr verloren. Dank der Siege bei Bayern II (1:0), Lübeck (2:1), Saarbrücken (3:2) und Zwickau (2:1) sowie dem jüngsten 1:1-Remis gegen 1860 München hat die Mannschaft einen neuen Rekord aufgestellt: Fünf Spiele ungeschlagen in fremden Stadien gelang dem Verein in der 3. Liga noch nie. Das halbe Dutzend könnte das Team von Cheftrainer Olaf Janßen am 2. Mai in Lotte gegen den KFC Uerdingen vollmachen.

    Viktoria und Magdeburg schlagen alle Teams der ersten drei Ligen: Bereits seit neun Spielen musste die Viktoria keine Niederlage mehr hinnehmen. Gleiches gilt, wenn man von den tatsächlichen Spieldaten ausgeht, für den 1. FC Magdeburg. Mit dieser Serie kann derzeit kein Bundes-, Zweit- oder Drittligist mithalten. Deutschlandweiter Primus in dieser Statistik ist aber die Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Der Regionalligist ist seit 22 Begegnungen ohne Niederlage.  

    Letzte Chance auf reduzierte Trikots: Der Monat April neigt sich dem Ende zu. Und so besteht für Viktoria-Fans nur noch bis Freitag die Chance, sich ein aktuelles Saison-Trikot im Sale zu sichern. Egal ob Heim-, Auswärts- oder Ausweich-Jersey – die Drittliga-Trikots der laufenden Saison sind derzeit ab 39 Euro erhältlich. Das Heimtrikot für Kinder gibt es im Viktoria-Onlineshop schon für 35 Euro!

    Platz vier in der „Janßen-Tabelle“: Seit der Rückkehr von Olaf Janßen auf die Trainerbank ist ein klares Ergebnis-Hoch bei der Viktoria zu erkennen. Vom Tag seines Comebacks (am 6. Februar beim Auswärtsspiel in Ingolstadt) an, hat der 54-Jährige mit seiner Mannschaft 24 Zähler geholt. Lediglich Hansa Rostock (27 Punkte) und der FC Ingolstadt (25) waren seitdem erfolgreicher. Der TSV 1860 München schiebt sich mit 24 Punkten und dem besseren Torverhältnis auf Rang drei. Der 1. FC Magdeburg (ebenfalls 24 Punkte, aber mit dem schlechteren Torverhältnis) liegt in diesem Ranking hinter den Kölnern auf Position fünf.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • U 19: Testspielerfolg bei Bayer Leverkusen

    U 19: Testspielerfolg bei Bayer Leverkusen

    Die A-Junioren von Viktoria Köln haben ihr Testspiel am Samstag mit 1:0 (0:0) bei Bayer Leverkusen gewonnen. Der Erfolg darf durchaus als Überraschung bezeichnet werden. Schließlich sind die Stärken der Leverkusener hinlänglich bekannt.  

    „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben sehr aktiv gegen den Ball gearbeitet. Wir haben in der ersten Halbzeit nur sehr wenig zugelassen und hatten selbst durchaus Gelegenheiten“, äußerte sich U 19-Cheftrainer Marian Wilhelm nach der Partie zufrieden.

    So ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause.

    Nach dem Seitenwechsel hatten die Höhenberger zunächst eine sehr starke Phase. In der 51. Minute folgte die Führung für die Kölner: Nils Stephan legte den Ball von der linken Seite auf Youssef Amyn zurück, der das Leder eiskalt aus zwölf Metern im unteren linken Eck des Leverkusener Gehäuses versenkte.

    Stephan hätte die Führung später sogar noch ausbauen können, allerdings traf er nur den Pfosten.

    Doch auch von Leverkusen war jetzt mehr zu sehen. Die Gastgeber entwickelten in der Folge einen deutlich größeren Druck als noch zuvor. Wilhelm: „In den letzten 15 Minuten ließen die Kräfte bei uns ein wenig nach. Doch mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Leidenschaft und starker Mentalität haben wir den Erfolg über die Zeit gebracht. Am Ende haben wir nicht unverdient gewonnen.“

    Einen besonderen Moment gab es etwa zehn Minuten vor Spielende. Da konnte Joshua Kapenda endlich das Viktoria-Trikot überstreifen. Der 19-Jährige hatte sich in der Saisonvorbereitung eine schwere Knieverletzung zugezogen und durfte nach seiner Einwechslung zum ersten Mal nach zehn Monaten wieder auf dem Spielfeld dabei sein.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Viktoria mit einem 2:2 gegen Verl

    Viktoria mit einem 2:2 gegen Verl

    Toller Fußball beim Freitagabendspiel der 3. Liga: Viktoria Köln trennt sich 2:2 vom SC Verl. Dabei gelang es den Gastgebern, zweimal in Führung zu gehen. Michael Schultz (8.) und Mike Wunderlich (56.) sorgten für die Treffer der Höhenberger. Auf der anderen Seite waren Yannick Langesberg (51.) und Kasim Rabihic (87.) jeweils zum Ausgleich erfolgreich. Die großartige Serie der Viktoria riss trotzdem nicht: Die Rechtsrheinischen blieben zum neunten Mal in Folge in der Liga ohne Niederlage.

    Olaf Janßen musste weiter auf die angeschlagenen Lucas Cueto, Simon Handle und Albert Bunjaku verzichten. Der Viktoria-Cheftrainer stellte Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr setzte er auf Luca Stellwagen, Moritz Fritz, Michael Schultz und Patrick Koronkiewicz. Davor spielte Janßen mit Jeremias Lorch und Kai Klefisch auf der Sechserposition. René Klingenburg, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler agierten im offensiven Mittelfeld. Timmy Thiele stürmte an vorderster Stelle.

    Gegen die bislang offensivstärkste Mannschaft der 3. Liga war es die Viktoria, die den besseren Start erwischte: Klefisch brachte einen hohen Ball von links im Strafraum schön mit dem Kopf in die Mitte und Schultz nickte das Leder über die Linie – 1:0. In der zehnten Minute folgte die erste Möglichkeit des SC Verl. Zlatko Janjic prüfte Mielitz aus 18 Metern, doch der Keeper war rechtzeitig am Boden. In der 16. Minute hatte Wunderlich die Riesen-Möglichkeit, um auf 2:0 zu erhöhen. Allerdings verfehlte sein Rechtsschuss aus zwölf Metern knapp das Tor.

    In der Folge gingen die Gäste aus Ostwestfalen offensiver zu werke. Klare Gelegenheiten sprangen aber nicht heraus. Auf der anderen Seite kamen die Kölner zwar zu schnellen Gegenstößen. Doch leider fehlte auch den Gastgebern – wie beispielsweise Thiele in der 41. Minute – vor dem gegnerischen Gehäuse die nötige Präzision. 120 Sekunden später zirkelte Wunderlich einen Freistoß aus 18 Metern Richtung unteres linkes Eck – aber SCV-Keeper Till Brinkmann lenkte den Ball noch um den Pfosten. So ging es mit dem 1:0 in die Pause.

    Viktoria-Trainer Janßen startete mit seiner Startformation in die zweiten 45 Minuten. Der SC Verl erhöhte den Druck. Das zahlte sich aus. In der 51. Minute stand Yannick Langesberg drei Meter vor dem Kölner Kasten frei und drückte das Leder per Kopf über die Linie – 1:1. Durch den Treffer wurde die Janßen-Elf offenbar wachgerüttelt. Auf jeden Fall wirkten die Gastgeber in der Folge wieder zielstrebiger. Und auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Nach Holzweiler-Pass traf Wunderlich aus sieben Metern von halbrechts zum 2:1 (56.).

    Verl drängte anschließend mit aller Macht nach vorne. Mit großem Kraftaufwand gelang es den Höhenbergern, den drohenden Ausgleich erst einmal zu verhindern. In der 78. Minute gab es stattdessen eine gute Schusschance für Klingenburg, doch Brinkmann wehrte den Ball ab. Lorch hatte kurz danach die nächste Möglichkeit, doch sein Versuch ging über das Gehäuse. Trotzdem erzielte Verl den Ausgleich: Kasim Rabihic traf zum 2:2 (87.). Dem eingewechselten Marcel Risse wäre 120 Sekunden später beinahe noch der Siegtreffer für Köln geglückt. Doch es blieb beim 2:2. 

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen (84. Fabian Holthaus), Moritz Fritz, Michael Schultz, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch, Kai Klefisch – René Klingenburg, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (71. Marcel Risse) – Timmy Thiele

    Tore: 1:0 Michael Schultz (8.), 1:1 Yannick Langesberg (51.), 2:1 Mike Wunderlich (56.), 2:2 Kasim Rabihic (87.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (40.), Timmy Thiele (42.)

    SC Verl: Kasim Rabihic (66.)

    Zuschauer:

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Heimspiel-Splitter: NRW-Duell gegen Verl

    Heimspiel-Splitter: NRW-Duell gegen Verl

    Am Freitagabend tritt Viktoria Köln gegen den SC Verl an. In der Verler SPORTCLUB Arena gab es zwischen den beiden Teams in der Hinrunde ein 1:1. Jetzt kommt es zum Duell im Sportpark Höhenberg.

    Beginn: Die Begegnung im Sportpark Höhenberg wird am Freitag um 19.00 Uhr angepfiffen.

    Bilanz: Bisher gab es 17 Aufeinandertreffen der beiden NRW-Klubs. Drei Spiele gewann Verl, fünfmal wurden die Punkte geteilt. Aus neun Partien ging Viktoria Köln als Sieger hervor.

    Corona-Pandemie: Pandemiebedingt sind auch gegen den SC Verl leider keine Zuschauer zugelassen.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder sind aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht vorgesehen. Auch Maskottchen Viktor kann bei den Heimspielen seiner Viktoria derzeit nicht vor Ort sein.

    Hallo again: Beim SC Verl steht Steffen Lang unter Vertrag. Der Außenverteidiger hat zwischen 2017 und 2020 77-mal mit dem V auf der Brust gespielt. Sein heutiger Trainer, Guerino Capretti, stand bereits fünfmal gegen die Höhenberger an der Seitenlinie. Er wartet noch immer auf seinen ersten Sieg gegen Viktoria Köln.

    Fußballgeschichte: Eine lange Zeit spielten die Ostwestfalen im unterklassigen Fußball. 2007 gelang den Verlern der Aufstieg in die Regionalliga West. Dort etablierten sich die Schwarz-Weißen schnell und hatten in der vergangenen Spielzeit Glück: Da West-Meister Rödinghausen auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtete, rückte der Sportclub als Zweiter nach und setzte sich in den Aufstiegsspielen gegen den 1. FC Lok Leipzig durch.

    Sperren: Weder Olaf Janßen noch Guerino Capretti müssen am Freitag auf gesperrte Spieler verzichten. 

    TV und Medien: Die Partie wird ab 18.30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Kommentator vor Ort ist Mario Bast, moderiert wird die Sendung von Thomas Wagner. Darüber hinaus wird der frühere Bundesliga-Profi Martin Lanig als Experte mit von der Partie sein. Wie gewohnt werden die Viktoria-Anhänger wieder über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

    Wetter: Für Freitagabend um 19.00 Uhr sagt das Internetportal „Wetterdienst.de“ eine Temperatur von 13 °C und Sonnenschein voraus. 

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gegnercheck: „Dorfverein“ und Überraschungsteam

    Gegnercheck: „Dorfverein“ und Überraschungsteam

    Am Freitagabend (Anpfiff 19:00 Uhr) ist der SC Verl bei Viktoria Köln zu Gast. Mit der besten Offensive mischen die Ostwestfalen die Liga gehörig auf. Doch den Sportclub plagen derzeit Verletzungssorgen. Dazu ist Viktoria Köln seit acht Partien ungeschlagen. Unter der Woche holten beide Teams einen Auswärtspunkt. Jetzt kommt es zum direkten Duell.

    Bisherige Saison:

    Der Sportclub gilt als eines der Überraschungsteams in der 3. Liga. Seit dem zweiten Spieltag stehen die Ostwestfalen auf einem einstelligen Tabellenplatz. Lange blieb Verl in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Doch beim 1:1 gegen Viktoria Köln fing sich der SC eine Leistungsdelle ein, die sich danach weiter vertiefte. In den sieben Folgespielen ging die Mannschaft lediglich einmal als Sieger vom Platz. Im März fing sich der Aufsteiger wieder und blieb nach einem 2:1-Sieg gegen Unterhaching vier Spiele lang ungeschlagen. Nach knappen Niederlagen gegen formstarke Teams wie Duisburg (1:2) und 1860 München (2:3) gewann die Mannschaft von Guerino Capretti am Wochenende mit 3:0 gegen Uerdingen. Am Dienstagabend holten die Ostwestfalen einen Punkt in Halle.

    Das Hinspiel:

    Die Hinrundenpartie war vor allem für jene Zuschauer, die keinem der beiden Klubs die Daumen drücken, ein Genuss. Nach nicht einmal 180 Sekunden gingen die Gäste aus Köln in Führung. Eine Flanke von Marcel Risse, die Timmy Thiele noch mit dem Kopf verlängerte, verwertete Lucas Cueto am zweiten Pfosten zum 1:0 für die Viktoria. Beide Teams gingen weiter offensiv ran. Denkbar unglücklich kassierten die Domstädter dann den Ausgleich: Zunächst musste Simon Handle verletzt vom Feld. Zwei Minuten später schlug Aygün Yildirim eine Flanke in den Strafraum, die Patrick Koronkiewicz mit dem Fuß zu klären versuchte. Dabei traf der Verteidiger mit viel Pech das eigene Tor. Davon ließ sich die Mannschaft von der Schäl Sick nicht unterkriegen und blieb mutig. Doch an diesem Tag hatte Viktoria Köln zwei Widersacher: Verl-Keeper Robin Brüseke und das Element 13 – Aluminium.

    Personelle Situation:

    Das Vorlesen der Verletztenliste beim SCV kann zu einem mehrstündigen Referat werden. Aygün Yildirim, drittbester Torschütze der Liga, zog sich vor knapp zwei Wochen einen Bruch im Sprungbein zu und fällt aus. Auch sein Sturmkollege mit Champions-League-Erfahrung, Leandro Putaro, wird seiner Mannschaft fehlen (Knieprobleme). Mit Berkan Taz (Bauchmuskel- und Leistenprobleme), der in der kommenden Saison zur Reserve von Borussia Dortmund wechseln wird, fehlt ein weiterer Kreativspieler. Zum Offensiv-Lazarett gesellen sich noch Nico Hecker (Schulter-OP) und Patrick Schikowski (muskuläre Probleme). Doch auch in der Defensive hat Trainer Capretti Verletzungen zu beklagen: Barne Pernot fällt mit einem Kreuzbandriss aus.

    Spieler im Fokus:

    Mit 61 Toren stellen die Ostwestfalen die derzeit beste Offensive der Liga. Aygün Yildirim (14 Treffer) fehlt verletzt. Sein Sturmpartner Zlatko Janjic wird in Köln aber voraussichtlich dabei sein. Mit ebenfalls 14 Buden ist der Deutsch-Bosnier drittbester Torjäger der 3. Liga. Die Karriere des mittlerweile 34-Jährigen begann bereits vor etwa 13 Jahren, als er in der Bundesliga für Arminia Bielefeld debütierte. Im März 2009 schoss der Mittelstürmer gegen Karlsruhe sein erstes und einziges Bundesligator. Danach zog Janjic weiter. Über Wehen Wiesbaden, Erzgebirge Aue, Duisburg, den polnischen Erstligisten Korona Kielce und Großaspach landete der Torjäger 2019 schließlich in Verl. Mit 15 Buden und fünf weiteren Assists war er in der vergangenen Regionalliga-Saison maßgeblich am Aufstieg der Ostwestfalen beteiligt.

    Trainer:

    Beim SCV steht seit 2017 Guerino Capretti an der Seitenlinie. In der 3. Liga sind einzig Rolf Landerl (VfB Lübeck) und Rüdiger Rehm (Wehen Wiesbaden) länger im Amt. Den Verein übernahm der Deutsch-Italiener in der Regionalliga West, wo er in fünf Spielen gegen Viktoria Köln kein einziges Mal gewinnen konnte (drei Remis, zwei Niederlagen). Der Trainer bevorzugt eine offensive Spielweise, die sich auch in den bereits thematisierten Zahlen widerspiegelt. Dafür lässt der 39-Jährige meist im offensiven 4-3-3 spielen.

    Bisherige Spiele:

    Gegen keinen derzeitigen Drittligisten spielte Viktoria Köln in seiner Geschichte öfter als gegen den SC Verl. Gleich 17-mal waren die Ostwestfalen Gegner der Domstädter. Die ersten Aufeinandertreffen gab es in der Regionalliga West/Südwest 1994/1995. Beide Partien gingen an den SC. Weitere Begegnungen gab es zwischen 2012 und 2019 in der Regionalliga West. Vor siebeneinhalb Jahren gewann Verl letztmals gegen Viktoria (2:1). Beim Wiedersehen in der 3. Liga in der laufenden Saison gab es ein 1:1-Remis. Die Bilanz aus den bisherigen 17 Begegnungen: drei Siege für den SC Verl, fünf Punkteteilungen und neun Viktoria-Erfolge.

    Vereinshistorie:

    Eine lange Zeit spielten die Ostwestfalen im unterklassigen Fußball. 1991 gelang den Schwarz-Weißen beinahe der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Doch in den Aufstiegsspielen mussten sie sich unter anderem dem VfL Wolfsburg geschlagen geben. Erneut auf der Bildfläche erschien der „Dorfverein“ 1999, als er in der ersten Runde des DFB-Pokals Borussia Mönchengladbach rauskegelte (6:5 nach Elfmeterschießen). 2007 gelang Verl der Aufstieg in die Regionalliga West. Dort etablierten sich die Schwarz-Weißen schnell und hatten in der vergangenen Spielzeit Glück: Da West-Meister Rödinghausen auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtete, rückte der Sportclub als Zweiter nach. Dort setzte sich Verl gegen Lokomotive Leipzig mit zwei Unentschieden (2:2 und 1:1) dank der Auswärtstorregel durch.

    Partie in den Medien:

    Die Begegnung zwischen dem Viktoria Köln und dem SC Verl beginnt am Freitag um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 18:30 Uhr live. Darüber hinaus werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!