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  • Innenverteidiger erzielen Viktorias Sieg-Tore

    Innenverteidiger erzielen Viktorias Sieg-Tore

    Viktoria Köln setzt seine Erfolgsserie fort. Die Mannschaft von der Schäl Sick gewann am Sonntagnachmittag in der GGZ-Arena mit 2:1 (0:0) beim FSV Zwickau. Damit blieben die Höhenberger zum sechsten Mal in Folge ohne Niederlage. Für die Tore der Kölner sorgten ausgerechnet die Innenverteidiger: Moritz Fritz (61.) und Michael Schultz (69.) trafen nach Eckbällen von Marcel Risse jeweils per Kopf. Lars Lokotsch (90. + 3) erzielte in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer für die Gastgeber.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen musste sein Team ein wenig umbauen. Denn Timmy Thiele fehlte aufgrund einer Sperre und Lucas Cueto hatte Probleme mit dem Innenband. Deshalb setzte der Coach auf Sebastian Mielitz im Tor. In der Abwehr spielten Fabian Holthaus, Moritz Fritz, Michael Schultz und Patrick Koronkiewicz. Kai Klefisch und Jeremias Lorch kamen auf der Sechserposition zum Zug. Simon Handle, Mike Wunderlich und Marcel Risse agierten im offensiven Mittelfeld. Und Goalgetter Albert Bunjaku begann im Sturm.

    Der FSV Zwickau versuchte gleich zu Beginn, Druck aufzubauen. Doch das gelang nur bedingt, denn die Höhenberger machten zunächst einmal in der Defensive einen sicheren Eindruck. In der siebten Minute gab es die erste Chance für die Viktoria: Wunderlich brachte eine Ecke von der linken Seite in den Strafraum, doch Schultz köpfte links neben das Gehäuse der Gastgeber. Und wieder Schultz: Nach Flanke von Holthaus kam er aus elf Metern mit dem linken Fuß zum Abschluss. Doch das Leder ging am Kasten der Sachsen vorbei (11.).

    Die Kölner schienen die Begegnung danach immer mehr in den Griff zu bekommen. Doch im Strafraum selbst fehlte es noch ein wenig an Torgefährlichkeit. Nach einer Riesenchance für Mike Könnecke in der 30. Minute – der Ball ging links knapp neben das Tor – kam der FSV Zwickau wieder etwas besser in Tritt. Morris Schröter war in der 38. und 45. Minute mit guten Rechtsschüssen gefährlich. Allerdings ging der Ball beide Male links am Kasten von Sebastian Mielitz vorbei. So hieß es zur Pause 0:0.

    Die Viktoria kam in unveränderter Formation aus der Kabine. Gleiches galt für den FSV. Beide Teams versuchten in der Folge, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. In der 61. Minute gab es dann Eckball für die Kölner: Risse brachte den Ball scharf von rechts vor das Gehäuse von Johannes Brinkies und Fritz stieg am höchsten, sein Kopfball aus fünf Metern schlug links im Kasten ein – 0:1! Und Köln setzte noch ein Tor drauf: Nach einer Risse-Ecke von links war es diesmal Schultz, der den Ball mit der Stirn rechts im Netz versenkte.

    Die Zwickauer versuchten anschließend mit frischen Spielern, größeren Zugriff auf die Partie zu bekommen. Und so kamen die Gastgeber auch noch zu der einen oder anderen guten Gelegenheit. Eine davon nutzte Lars Lokotsch, der in der 76. Minute in die Begegnung gekommen war, mit einem aus vier Metern flach ins Tor geschobenen Ball zum 1:2 (90. + 3). Doch der Anschlusstreffer kam zu spät. Die Höhenberger gerieten danach nicht mehr in Bedrängnis und brachten den Vorsprung über die Zeit.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus, Moritz Fritz, Michael Schultz, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, Jeremias Lorch (86. Sead Hajrović) – Simon Handle, Mike Wunderlich (90. André Dej), Marcel Risse (74. Luca Stellwagen) – Albert Bunjaku (74. Bernard Kyere)

    Tore: 0:1 Moritz Fritz (61.), 0:2 Michael Schultz (69.), 1:2 Lars Lokotsch (90. + 3)

    Gelbe Karten:

    FSV Zwickau: Marcus Gordinho (60.)

    Viktoria Köln: Albert Bunjaku (4.), Marcel Risse (57.), Bernard Kyere (90. + 4)

    Zuschauer: –

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  • Tubluk im Porträt: „Wenn mich der Trainer braucht, bin ich da!“

    Tubluk im Porträt: „Wenn mich der Trainer braucht, bin ich da!“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln genauer vor. Heute: Enes Tubluk.

    Enes Tubluk wechselte im Sommer 2020 auf die Schäl Sick. Er debütierte bei den Höhenbergern bereits am zweiten Spieltag der 3. Liga – gegen Wehen Wiesbaden. Obwohl er davor noch nie eine Partie als Drittliga-Profi absolviert hatte, gab es andere Highlights in seiner Karriere: Spiele gegen Manchester City, Olympique Lyon und Schachtjor Donezk.

    Als Enes Olgun Tubluk kam der Sohn türkischstämmiger Eltern am 3. Juni 2000 in Eberbach, nahe Heidelberg, zur Welt. Der Fußball wurde ihm gewissermaßen in die Wiege gelegt. Denn sein Vater war zu dieser Zeit als leidenschaftlicher Amateurfußballer aktiv. So entdeckte auch der junge Tubluk früh die Leidenschaft für den Sport. „Mit zwei Jahren habe ich angefangen, ständig gegen Bälle zu treten. Das hat sich mit der Zeit nicht geändert. Nach der Schule habe ich nicht einmal richtig Hausaufgaben gemacht. Ich habe meine Tasche abgelegt und bin sofort zum Bolzplatz gelaufen, um mit meinen Schulfreunden zu kicken“, erinnert sich der heute 20-Jährige.

    Im Alter von acht Jahren heuerte er dann beim VfB Leimen 1914 an. Der Verein spielt heute in der Kreisliga Heidelberg. Fünf Jahre lang trug der Schüler das Trikot des VfB, ehe er 2013 zur SGK Heidelberg-Kirchheim wechselte. „Das war eine sehr schöne Zeit für mich. Zumal ich dort aufgewachsen bin und das Umfeld bestens kannte“, blickt er heute zurück. Zwei Jahre später stand Tubluk vor einem großen, unerwarteten Schritt. Denn da er mit seiner Mutter aus beruflichen Gründen nach Braunschweig zog, musste sich der heranwachsende Fußballer in einem neuen Umfeld zurechtfinden. „Das war nicht einfach. Aber Glück zum Glück durfte ich bei Eintracht Braunschweig mittrainieren. Ich konnte dort so überzeugen, dass die mich direkt verpflichtet haben“, erzählt der damals 15-Jährige noch heute mit Stolz. Doch der Schritt war seinerzeit zu groß für ihn. „Ich war noch sehr jung und bin mit der Situation nicht gut klargekommen. Meine Freunde und Familie haben mir sehr gefehlt“, gibt er zu. Nach einem halben Jahr beim BTSV kehrte er in seine Heimat, in der sein Vater wohnte, zurück.

    Dort ergab sich erneut die Möglichkeit, ein Probetraining zu absolvieren – diesmal beim Karlsruher SC. „Hier habe ich zunächst in der U 15 gekickt. Ein Jahr darauf war ich Teil der U 16. Dort konnte ich direkt überzeugen. Deshalb hatte ich schließlich einige Angebote auf dem Tisch liegen. Letztendlich entschied ich mich für die TSG Hoffenheim.“

    Eine gute Entscheidung, denn gleich im ersten Jahr feierte er mit der A-Jugend der Kraichgauer die Süddeutsche Meisterschaft. In seinem zweiten Jahr lief es für den Flügelspieler persönlich dann so richtig gut. Mit sechs Treffern und acht Vorlagen war er Top-Scorer seiner Mannschaft und spielte mit den Sinsheimern in der Youth League, der Junioren-Königsklasse. „Das war ein Hammererlebnis. Wir waren in einer Gruppe mit Lyon, Manchester City und Schachtjor Donezk. Wir sind damals tatsächlich als Gruppenerster weitergekommen“, blickt der Wirbelwind euphorisch zurück. Am Erfolg war er maßgeblich beteiligt. „Beim 2:1 in Donezk habe ich das zweite Tor gemacht. Bei Manchester City haben wir 5:2 gewonnen, da habe ich das 1:0 erzielt.“

    Weiter ging es für die Kraichgauer zunächst gegen Kiew und dann im Viertelfinale gegen Real Madrid. Tubluk fehlte verletzt. „Das hat sehr wehgetan. Real Madrid war mein Wunschgegner. Ich habe schon in der Gruppenphase gebetet, dass wir gegen sie spielen. Ausgerechnet im Viertelfinale, als ich verletzt war, haben wir sie zugelost bekommen. Das hat geschmerzt – zumal wir mit 4:2 gewonnen haben.“ Woher die Begeisterung für die Königlichen kommt, weiß der 1,72 Meter große Spieler genau: „Mich hat Cristiano Ronaldo als Fußballerspieler inspiriert – vor allem aber natürlich sein Wille.“

    Zwar liegen zwischen dem Bekanntheitsgrad von Ronaldo und Tubluk noch immer Welten. Allerdings hat es der Youngster inzwischen bei Viktoria Köln in den Profifußball geschafft. Der endgültige Durchbruch ist ihm in der Domstadt noch nicht ganz gelungen. Allerdings lässt sich der willensstarke Angreifer davon nicht unterkriegen: „Wenn mich der Trainer braucht, bin ich zu 100 Prozent da. Dann ist mir auch egal, auf welcher Position“, so der vielseitige Offensivmann. In Köln fühlt er sich auf alle Fälle wohl. „Ich komme mit allen Mitspielern gut zurecht, sowohl mit den jüngeren als auch mit den älteren“, erzählt er.

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  • Janßen: „Zwickau wird uns alles abverlangen“

    Janßen: „Zwickau wird uns alles abverlangen“

    Am Sonntag steht für Viktoria Köln das Gastspiel beim FSV Zwickau auf dem Programm. Olaf Janßen, der Cheftrainer der Höhenberger, lobte auf einer Pressekonferenz die Stärken des Tabellenneunten aus Sachsen.

    Janßen blickte auf die Partie der Zwickauer am Mittwoch beim 1. FC Kaiserslautern zurück. „Ein Riesen-Kompliment an die Mannschaft, mit welcher Einstellung und Leidenschaft sie spielen. Gerade in Kaiserslautern waren sie von Anfang an sehr mutig, überhaupt nicht destruktiv“, so Janßen. Von einer Mannschaft, die hinten drinsteht und nur lange Bälle spielt, sei nichts zu sehen gewesen. „Sie hatten auch spielerisch sehr gute Lösungen – mit König, mit Starke, mit Schröter über den Flügel – das sind gefährliche Leute. Sie hatten eigentlich alles im Griff und haben sich dann in Kaiserslautern zwei Eigentore reingeschmissen, was natürlich auch selten vorkommt. Aber wie halt ihre Mentalität ist: Sie haben nie aufgegeben, weitergemacht und sind mit dem letzten Schuss zum Ausgleich mehr als belohnt worden. Man hat einfach die Freude in dieser Mannschaft gesehen, die Energie und wie sie zusammenhalten“, lobte der 54-Jährige den Auftritt der Sachsen beim 2:2 auf dem Betzenberg. „Das ist ein sehr gefestigter Haufen“, fuhr Janßen fort. „Eines ist sicher: Sie werden uns am Sonntag wirklich alles abverlangen.“

    Personell wird der Viktoria-Chefcoach am Sonntag umstellen müssen. Denn Stürmer Timmy Thiele ist nach einer Gelbroten Karte aus der Partie gegen Unterhaching in Zwickau gesperrt. „Timmy wird man nicht mit seiner Spielweise und mit seiner Geschwindigkeit gleichwertig kopieren können. Das wird nicht funktionieren. Da müssen wir eine andere Strategie wählen für unser Spiel vorne“, kündigte Janßen an.

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  • Gegnercheck: Nachbarschaftsduell im knapp 400 Kilometer entfernten Zwickau

    Gegnercheck: Nachbarschaftsduell im knapp 400 Kilometer entfernten Zwickau

    Der FSV Zwickau ist der nächste Gegner von Viktoria Köln. Die Sachsen stehen auf Platz neun der Drittliga-Tabelle, unmittelbar vor den Domstädtern. Am Sonntag (13.00 Uhr) geht es für die Mannschaft von Olaf Janßen gegen die Schwäne, die unter der Woche Moral bewiesen und gegen Kaiserslautern noch in der Nachspielzeit zum 2:2 getroffen haben.

    Bisherige Saison:

    Nach einem guten Start in die Spielzeit (Siege in Ost-Duellen gegen Dresden und Halle) fiel der FSV zurück, am 15. Spieltag stand Zwickau auf dem letzten Rang. Gegen Meppen (2:1) gelang der Mannschaft von Joe Enochs der Befreiungsschlag. Weitere Siege gegen Teams wie Lübeck, Haching, Duisburg oder 1860 katapultierten die Rot-Weißen ins Tabellenmittelfeld. Vor der Niederlage gegen Waldhof Mannheim (0:1) am Ostersamstag, blieb der FSV fünf Spiele lang ungeschlagen. Beim 1. FC Kaiserslautern gab es im Nachholspiel am Mittwoch ein Remis. Somit haben die Sachsen derzeit 41 Zähler auf dem Konto, einen mehr als Viktoria Köln.

    Das Hinspiel:

    In der Hinrunde trennten sich die beiden Teams im Sportpark Höhenberg mit einem 1:1. Bereits in den ersten 20 Minuten kamen die Kölner zu drei Großchancen, konnten diese aber nicht verwerten. Die Viktoria hatte das Spielgeschehen auch in der Folge in der Hand, ohne die Führung zu erzielen. Die Schlussphase wurde dafür umso turbulenter. Eine Viertelstunde vor Abpfiff kamen die Gäste zu ihrer ersten echten Torchance, Morris Schröter traf das Aluminium. In der 87. Minute ging Michael Seaton im Zwickauer Strafraum zu Boden. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, Timmy Thiele verwandelte sicher. Doch damit nicht genug: Nach einem Foul an Schröter in der Nachspielzeit entschied der Referee erneut auf Elfmeter, diesmal für Zwickau. Der Gefoulte trat selbst an und traf zum 1:1.

    Personelle Situation:

    Joe Enochs hat im Vorfeld der Partie voraussichtlich kaum Ausfälle von Stammkräften zu beklagen. Lediglich Abwehrspieler Ali Odabas fällt aufgrund eines Muskelbündelrisses im Gesäß aus.

    Spieler im Fokus:

    Dass Johannes Brinkies ein außerordentlich guter Drittliga-Keeper ist, hat die Viktoria in der Hinrunde am eigenen Leib erfahren müssen. In der Hinrundenbegegnung vereitelte der 27-Jährige eine Großchance nach der anderen. Als Kapitän ist er für seine Mannschaft unverzichtbar, lediglich eine Partie hat er in der laufenden Saison verletzungsbedingt verpasst. Der Schlussmann war zuvor beim F.C. Hansa Rostock aktiv, wo er auch etliche Jugendmannschaften durchlief.

    Trainer:

    Seit 2018 ist Joseph Andrew – genannt „Joe“ – Enochs Chefcoach beim FSV. Seitdem schaffte er mit dem Verein zweimal den Klassenerhalt. Als Spieler war der einstige US-Nationalspieler zwölf Jahre lang (1996 bis 2008) für den VfL Osnabrück aktiv. Für die Niedersachsen stand Enochs in 388 Pflichtspielen auf dem Feld und blieb dem Klub nach seiner Zeit als Spieler unter anderem als Leiter des NLZ und als Jugendtrainer treu. Von 2015 bis 2017 spielte die erste Mannschaft von der Bremer Brücke unter seiner Regie. Zur Saison 2018/2019 wechselte er dann schließlich nach Sachsen. 

    Bisherige Spiele:

    Die beiden Teams trafen bisher dreimal aufeinander. Bei der ersten Begegnung gab es für die Viktoria eine herbe Packung: Mit 4:0 schickten die Zwickauer ihre Gäste zurück in die Domstadt. Doch bereits in der Rückrunde hatte die Mannschaft von der Schäl Sick eine Antwort parat und gewann mit 3:0 im Sportpark Höhenberg. Aufgrund des Unentschiedens in der Hinrunde ist die Bilanz somit ausgeglichen.

    Vereinshistorie:

    Seit 1950 steht der Verein als erster DDR-Oberligameister und dreimaliger Pokalsieger (1963, 1967 und 1975) in den Geschichtsbüchern des Fußballs. Bis 1983 hielten sich die Schwäne im Oberhaus. Damit waren sie gewissermaßen der HSV des Ostens, denn kein Verein spielte länger ununterbrochen in der DDR-Oberliga. 1975 sorgten die Zwickauer in Europa für Furore als sie es bis ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger schafften. Nach der Wende verpasste der Klub zunächst den Sprung in die 2. Bundesliga. Von 1994 bis 1998 war Zwickau dann aber zweitklassig. Seit 2016 spielt der FSV in der 3. Liga. 

    Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen dem FSV Zwickau und Viktoria Köln ist am Sonntag um 13:00 Uhr in der GGZ Arena. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 12:45 Uhr live. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. 

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  • Lucas Cueto: „Mein Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen“

    Lucas Cueto: „Mein Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen“

    Lucas Cueto spielt seit Sommer 2020 im Trikot der Viktoria. Zurück in seiner Heimatstadt blüht er richtig auf: Mit bisher elf Saisontreffern ist er in der aktuellen Spielzeit bester Torschütze der Höhenberger und maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Mannschaft von Chefcoach Olaf Janßen nach fünf ungeschlagenen Partien in Serie ein Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet hat. Im Interview spricht er über seine Rückkehr in die Domstadt, die Harmonie in der Viktoria-Offensive und seine Einstellung.

    Mit Ihrem Wechsel zur Viktoria sind Sie im Sommer in Ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Ist das gewohnte Umfeld für Sie ein Faktor für Ihre guten Leistungen?

    Lucas Cueto: Dass ich mich in Köln sehr wohlfühle, ist kein Geheimnis. Ich bin hier aufgewachsen und ein großer Teil meiner Familie wohnt hier. Das ist natürlich ein wichtiger Wohlfühlfaktor. Aber ich denke nicht, dass ich meine Leistungen nur deswegen bringe. Es ist eine schöne Nebensache, hat aber keinen großen Einfluss darauf.

    Die Offensive ist derzeit in Top-Form. Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass Sie und Ihre Mitspieler vorne so gut harmonieren?

    Cueto: Ich denke, das haben wir auch dem Trainer zu verdanken. Er arbeitet sehr akribisch und fordert viel von uns ein. Wie versuchen das, so gut es geht, umzusetzen. In letzter Zeit gelingt uns das ja ganz gut, denke ich. Wir waren schon vorher gut eingespielt, aber die Abläufe haben vielleicht nicht immer gestimmt. Woran es aber letztendlich liegt, vermag ich gar nicht zu beurteilen. Fakt ist jedoch, dass es derzeit deutlich besser läuft und wir uns auf dem Platz gut verstehen. Das ist eigentlich die Hauptsache.

    Einer, mit dem Sie sich auf und neben dem Platz gut verstehen, ist Simon Handle. Häufig spielte er mit Ihnen gemeinsam auf der linken Seite. Hilft Ihnen das auf dem Platz?

    Cueto: Ja, mit Simon verstehe ich mich sehr gut. Er ist ein super Junge. Er tut uns sehr gut – sowohl mit seiner Art Fußball zu spielen als auch mit seinem professionellen Verhalten neben dem Platz. Ich spiele tatsächlich sehr gerne mit ihm zusammen.

    Hauptsächlich setzt Sie der Trainer auf der linken Außenbahn ein. Mit bisher elf Saisontreffern sind Sie bester Torschütze der Mannschaft. Wo sehen Sie darüber hinaus Ihre Stärken? Woran müssen Sie Ihrer Meinung nach noch arbeiten?

    Cueto: Ich glaube, meine größte Stärke ist meine Torgefahr. Ich weiß, wo ich zu stehen habe, um mich in die richtige Position zu bringen – und dann zu treffen. Meine größte Waffe ist dabei natürlich mein Tempo. Das hilft mir sehr. Ich bin kein ‚fertiger Spieler‘ oder jemand, der sich nur noch eine bestimmte Sache vornimmt. Ich denke, man kann alles noch verbessern – egal ob Basics oder taktische Dinge. Ich versuche das täglich und suche mir etwas aus, an dem ich an dem jeweiligen Tag speziell arbeiten möchte. Mein Motto ist, morgen ein besserer Spieler zu sein als heute. Wenn man das beherzigt, macht man nicht allzu viel falsch.

    Ihre Einstellung haben Sie bereits angesprochen. Glauben Sie, dass die Einstellung der gesamten Mannschaft der Grundstein dafür ist, dass die Ergebnisse seit ein paar Wochen deutlich besser aussehen?

    Cueto: Ich glaube schon, dass wir in den letzten Wochen deutlich gieriger darauf geworden sind, Spiele zu gewinnen. Ich denke, dass jeder ein stückweit besser versteht, was er auf dem Platz zu tun hat. Dann kamen zuletzt auch vermehrt Erfolgsergebnisse hinzu, die einem deutlich mehr Selbstvertrauen geben. Dadurch wird man in der Arbeit, die man tagtäglich macht, bestätigt.

    30 Saisonspiele sind nun absolviert, mit den letzten acht geht es in den Saisonendspurt. Zuletzt haben Sie sich als Team ein Polster von sieben Punkten auf die Abstiegsränge erarbeitet. Was sind Ihre Ziele für die letzten Spiele der Saison?

    Cueto: Mein persönliches Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Da interessiert mich nicht, wie viele Punkte wir nach vorn, hinten oder seitwärts haben.

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  • Mike Wunderlich ist Spieler des Monats März

    Mike Wunderlich ist Spieler des Monats März

    Die Viktoria-Fans haben entschieden: Mike Wunderlich ist „Spieler des Monats März“. Der 35-Jährige traf im vergangenen Monat in allen fünf Partien und trug außerdem gegen den SV Meppen zum 300. Mal bei einem Pflichtspiel das Trikot der Höhenberger. Der Vereins-Rekordspieler setzte sich bei der Abstimmung auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln mit riesigem Abstand gegen Lucas Cueto, Timmy Thiele und Sebastian Mielitz durch. Ebenso wurde er zuvor von den Usern zum „Spieler der Monate Januar & Februar“ gewählt.

    Das nächste Voting findet Anfang Mai statt. Dann wird der „Spieler des Monats April“ gesucht. Am Ende des Jahres wird aus den jeweiligen Gewinnern der Abstimmungen durch die Facebook-User der Viktoria der „Spieler des Jahres“ ermittelt.

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  • Am Sonntag geht es gegen den Tabellennachbarn aus Zwickau

    Am Sonntag geht es gegen den Tabellennachbarn aus Zwickau

    Nach dem Spiel gegen die SpVgg Unterhaching geht es für die Viktoria am Sonntag (Anpfiff 13:00 Uhr) beim FSV Zwickau weiter. In der Hinrunde trennten sich die beiden Vereine in Höhenberg mit einem 1:1. Die Sachsen stehen derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, einen Rang vor den Domstädtern. Beide Teams haben derzeit 40 Zähler auf dem Konto.

    Die Mannschaft von Trainer Joe Enochs trat am Samstag beim SV Waldhof Mannheim an. Dort verloren die Schwäne unglücklich mit 0:1. Bereits nach fünf Minuten verpasste Ronny König den Führungstreffer nur knapp. Diesen erzielten dann die Mannheimer in der 56. Minute. Joseph Boyamba, der in der ersten Halbzeit für den verletzten Ex-Kölner Marcel Gottschling in das Spiel gekommen war, traf per Kopf zum Tor des Tages. Den Ausgleich verpassten die Zwickauer, die in der Schlussphase deutlich mehr Druck entfachten, denkbar unglücklich. In der 77. Minute scheiterte Leon Jensen am Pfosten. Nur wenige Sekunden später stand auch beim Abschluss von Lars Lokotsch das Aluminium im Weg. So blieb es letztlich beim 0:1 aus Sicht er Sachsen. Enochs: „Nach dem Gegentor haben wir gezeigt, was wir können. Mit ein bisschen Pech verlieren wir dann das Spiel.“

    Zu dem Zeitpunkt bereiteten sich die Kölner noch auf das Montagabendspiel gegen Unterhaching vor. Im Schneetreiben erzielte Michael Schultz wenige Minuten vor dem Abpfiff das 1:1. In der ersten Halbzeit gingen die Gäste aus Bayern durch Niclas Anspach in Führung. Der zweite Durchgang wurde dann turbulent. Zunächst zog ein Schneesturm über den Sportpark Höhenberg. Dann verpasste Marcel Risse den Ausgleich, denn Haching-Verteidiger Felix Göttlicher klärte seinen Schuss noch auf der Linie (71.). Und in der 75. Minute musste Timmy Thiele den Platz aufgrund einer Gelbroten Karte vorzeitig verlassen.  „Es waren viele Widerstände für uns. Dass es so viele werden, hätte ich auch nicht gedacht“, sagte Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen nach Abpfiff bei Magenta Sport. Doch für den erlösenden Ausgleich sorgte Michael Schultz nach einer Ecke von Risse. Mit dem in Unterzahl erkämpften Punkt konnte Janßen letztlich gut leben: „Ich bin total glücklich darüber, wie das Spiel gelaufen ist und wie wir Fußball gespielt haben.“

    Für ihn und seine Mannschaft geht es am Sonntag in der Zwickauer GGZ Arena weiter. Die Störche haben zwei Ruhetage weniger. Denn am Mittwoch (Anpfiff 17.00 Uhr) steht für sie noch das Nachholspiel beim 1. FC Kaiserslautern an. Der FSV könnte mit einem Sieg noch an Türkgücü München auf Platz acht vorbeiziehen.

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind ein paar interessante und aktuelle Kurznachrichten aus dem Verein.

    Michael Schultz trifft zum ersten Mal für die Viktoria: Innenverteidiger Michael Schultz sicherte den Höhenberger Jungs mit seinem späten Kopfballtor gegen die SpVgg Unterhaching ein Unentschieden. Für die Leihgabe von Eintracht Braunschweig war es der erste Treffer im Dress der Viktoria. Die Platzwunde über dem Auge, die der 27-Jährige dafür hinnehmen musste, störte ihn nach dem Abpfiff wenig: „Das war ein verdientes Tor! Für die Moral und auch für die Tabelle ist der Punkt wichtig.“ Dass Schultz sich von Verletzungen nicht aus dem Takt bringen lässt, kann im Porträt über den Abwehrspieler nachgelesen werden.

    A-Junioren testen gegen die SV Elversberg: Am 11. April empfängt die U 19 der Viktoria die Sportvereinigung aus Elversberg. Coach Marian Wilhelm will nach dem 1:1-Remis gegen Eintracht Frankfurt auf die zuletzt gezeigte Leistung aufbauen: „Wir wollen die Mentalität aus dem Spiel gegen Frankfurt mitnehmen und jede Minute nutzen, die wir auf dem Platz stehen.“ Doch ein leichtes Unterfangen wird es sicherlich nicht: Der Nachwuchs der Saarländer, der in Regionalliga Südwest kickt, konnte zuletzt beim Testspiel gegen die U 19 des FSV Frankfurt einen 4:2-Erfolg einfahren. Leider findet auch diese Partie aufgrund der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

    Trikots im April stark reduziert: Egal ob rot, weiß oder schwarz – alle Viktoria-Drittliga-Trikots der Saison 2020/2021 sind ab sofort stark reduziert! Jedes Trikot ohne Beflockung ist aktuell für 39,00 Euro statt 59,90 Euro erhältlich, die Heimtrikots für Kinder gibt es derzeit für nur 35,00 Euro. Das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht und maximal bis zum 30. April! Im Onlineshop von Viktoria Köln gibt es dazu die Möglichkeit, sich das Trikot mit Namen und Nummer individuell beflocken zu lassen. Zudem wird von der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg ein „AanrooVe un met no Huus nemme“-Service angeboten.

    Timmy Thiele nach Gelb-Roter Karte für ein Spiel gesperrt: Timmy Thiele hat in dieser Saison zusammen mit Kai Klefisch die meisten Spiele für die Viktoria bestritten. Doch nun muss er pausieren: Der 29-Jährige sah gegen die SpVgg Unterhaching nach einem Foul in der 74. Minute die Ampelkarte. Somit wird der Stürmer die nächste Partie gegen den FSV Zwickau aussetzen müssen. Der Ausfall des Angreifers ist bitter für die Viktoria, schließlich konnte Thiele bereits drei Tore und drei Vorlagen auf fremden Plätzen verbuchen und entschied mit seinem Last-Minute-Tor das letzte Auswärtsspiel gegen Saarbrücken.

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  • Heute gibt es das nächste virtuelle Fantreffen

    Heute gibt es das nächste virtuelle Fantreffen

    Am heutigen Dienstag steht ab 19.00 Uhr das nächste virtuelle Fantreffen bei Viktoria Köln auf dem Programm. Dabei stellen sich Allrounder Simon Handle und Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Profiabteilung, den Fragen der Anhänger.

    Infos zum virtuellen Fantreffen:

    Datum: Dienstag, 6. April 2021

    Beginn: 19.00 Uhr

    Talkgäste: Simon Handle und Marcus Steegmann

    Link: https://bluejeans.com/299280409/8843 (Teilnehmer-Pin 8843)

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  • Viktoria erkämpft Remis in Unterzahl

    Viktoria erkämpft Remis in Unterzahl

    Viktoria Köln kann auch im vierten Pflichtspiel gegen die SpVgg Unterhaching nicht gewinnen. Dafür erkämpften die Höhenberger am Ostermontag trotz Unterzahl in der Schlussphase noch ein 1:1 (0:1). Gegen den Tabellenletzten waren die Kölner über weite Strecken die bessere Mannschaft. Trotzdem gingen die Gäste in der 40. Minute durch Niclas Anspach in Führung. Michael Schultz traf aber in der 86. Minute noch zum verdienten Ausgleich.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute wieder auf Sebastian Mielitz im Tor. In der Abwehr kamem Fabian Holthaus, Moritz Fritz, Michael Schultz und Patrick Koronkiewicz von Beginn an zum Einsatz. Kai Klefisch und Jeremias Lorch besetzten die Sechserposition. Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Simon Handle spielten im offensiven Mittelfeld. Timmy Thiele kam als vorderste Sturmspitze zum Zug.

    Die Viktoria bekam die Begegnung recht schnell in den Griff. Nach fünf Minuten kam Thiele am Fünfmeterraum zu einer Riesen-Torchance. Doch er traf den Ball mit dem rechten Fuß nicht richtig, sodass Hachings Keeper Jo Coppens nicht eingreifen musste. In der achten Minute versuchte es Handle aus 18 Metern mit dem linken Fuß, doch der Ball ging rechts am Gehäuse der Spielvereinigung vorbei.

    In der 14. Minute wurde Koronkiewicz auf rechts freigespielt. Im letzten Moment spritzte ein Gäste-Abwehrbein dazwischen, so wurde der Ball noch zur Ecke geklärt. Sieben Minuten danach prüfte Markus Schwabl seinen eigenen Schlussmann – aber nur, weil Thiele einschussbereit neben ihm lief. Die Kölner hätten in dieser Phase die Führung verdient gehabt. Allerdings mussten sie sich vorwerfen lassen, vor dem Tor nicht konsequent genug zu agieren.

    In der 40. Minute kam aber Unterhaching zur ersten richtig guten Möglichkeit: Schwabl passte den Ball von rechts flach in die Mitte auf Niclas Anspach und der schob den Ball aus vier Metern unten links ins Kölner Gehäuse – 0:1. Zwar stellte der Treffer das Spielgeschehen völlig auf den Kopf, doch die Höhenberger schafften es vor der Pause nicht mehr, eine entsprechende Reaktion zu zeigen. So ging es mit dem Rückstand in die Kabine.

    Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte Olaf Janßen im Mittelfeld Marcel Risse in die Partie. Handle rückte auf die linke Verteidigerposition, Holthaus blieb in der Kabine. In der 51. Minute nahm Handle eine Risseflanke mit rechts volley, doch Hachings Abwehr klärte in höchster Not. In der 57. Minute passte Cueto stark auf Thiele, doch der scheiterte bei inzwischen starkem Schneefall aus zehn Metern an der linken Hand von Coppens.

    Fritz köpfte in der 60. Minute nach Wunderlich-Freistoß über das Tor. In der 71. Minute hatte Risse sogar schon Schlussmann Coppens umdribbelt, doch sein Linksschuss aus acht Metern wurde von Felix Göttlicher noch von der Linie gekratzt. In der 73. Minute brachte Janßen mit Albert Bunjaku (für Fritz) einen weiteren Stürmer. Doch nur zwei Minuten danach bekam Thiele die Gelbrote Karte. Damit verpuffte der Effekt des offensiven Wechsels.

    In der 77. Minute hatte Schwabl aus 16 Metern noch eine Chance für die Gäste, doch Mielitz war zur Stelle. Obwohl die Viktoria in der Schlussphase mit einem Mann weniger auf dem Feld war, drängte die Mannschaft auf den Ausgleich. Zunächst parierte Coppens einen 20-Meter-Schuss (85.) von Wunderlich. Nach der anschließenden Ecke durch Risse fiel aber doch noch der Ausgleich. Schultz war mit dem Kopf zur Stelle und ließ Coppens keine Chance – 1:1. Dabei blieb es.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus (46. Marcel Risse), Moritz Fritz (73. Albert Bunjaku), Michael Schultz, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, Jeremias Lorch (82. Bernard Kyere), Lucas Cueto (75. Youssef Amyn), Mike Wunderlich, Simon Handle – Timmy Thiele

    Tore: 0:1 Niclas Anspach (40.), 1:1 Michael Schultz (86.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Timmy Thiele (31.), Michael Schultz (73.)

    SpVgg Unterhaching: Jannis Turtschan (5.), Niclas Anspach (64.)

    Gelbrote Karte:

    Viktoria Köln: Timmy Thiele (75.)

    Zuschauer: –

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