Blog

  • Janßen: „Rostock zurzeit stärkste Mannschaft der Liga“

    Für Viktoria Köln gilt es am Samstag, einen echten Koloss aus dem Weg zu räumen. Denn mit dem F.C. Hansa Rostock kommt nicht nur der Ostverein mit der längsten Bundesliga-Zugehörigkeit nach Höhenberg, sondern auch eine Mannschaft, die derzeit in der 3. Liga extrem gut in Tritt ist.

    „Es gibt, glaube ich, keine größere Herausforderung in der Liga als Hansa Rostock für mich“, warnte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen auf der Pressekonferenz vor der Partie. „Wir spielen gegen die zurzeit stärkste Mannschaft der Liga. Sie haben von den möglichen 21 Punkten aus den letzten sieben Spielen 19 geholt. Sie sind in einer Top-Form.“

    Nach dem Erfolg der Viktoria am Sonntag in München verfügt aber auch sein Team über ein gestärktes Selbstbewusstsein. „So ein Sieg hilft ein Stück weit, um von dem, was wir uns erarbeitet haben, überzeugt zu sein und unsere DNA so mit Überzeugung auf den Platz zu bringen“, so Janßen.

    Allerdings muss der 54-Jährige bei der Partie gegen Rostock auf Kapitän Mike Wunderlich und Stürmer Timmy Thiele verzichten, die am Wochenende die fünfte Gelbe Karte in dieser Saison kassierten. Janßen: „Beide zu kopieren, das brauchen wir nicht zu versuchen. Denn beide sind individuell extrem starke Spieler. Das kann man nicht 1:1 ersetzen. Deshalb werden wir es anders machen müssen, andere Facetten in unser Spiel bringen, um dann auch gegen Rostock Siegchancen zu haben.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Gegnercheck: Abstiegs- gegen Aufstiegskampf

    Am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) kommt der F.C. Hansa Rostock in den Sportpark Höhenberg. Die Hanseaten präsentierten sich zuletzt formstark und blieben sieben Spiele ungeschlagen. Auch Gastgeber Viktoria Köln hat die letzte Partie gewonnen. Dennoch treffen zwei Welten aufeinander: Rostock gilt als Aufstiegsaspirant, die Viktoria ist mittendrin im Abstiegskampf.

    Die bisherige Saison:

    Bereits zu Beginn der laufenden Spielzeit fuhr die Kogge auf der Erfolgswelle. Von den ersten neun Partien verlor Rostock lediglich eine. Vom TSV 1860 München trennten sich die Hanseaten zweimal mit einem Remis. Niederlagen gab es gegen Ingolstadt, Dresden, Wiesbaden und Saarbrücken. Aus den letzten sieben Spielen stehen sechs Siege und ein Unentschieden zu Buche. Damit belegt das Team aus Mecklenburg-Vorpommern aktuell den dritten Tabellenplatz.

    Das Hinspiel:

    Der 24. Oktober 2020 war ein sonniger Herbsttag. Aus Rostocker Sicht passte sich das Spiel an das Wetter an. Denn 7.500 Hansa-Fans feierten im Ostseestadion einen 5:1-Sieg gegen Viktoria Köln. Durch einen Doppelschlag in der 24. und 25. Minute führte die Kogge zur Halbzeit mit 2:0. 180 Sekunden später erhöhte Rostock auf 3:0, kurz danach auf 4:0. Korbinian Vollmann erzielte in der 69. Minute sogar das 5:0. Der Ehrentreffer gelang der Viktoria durch Kapitän Mike Wunderlich. Nach einem Foul ging er im Strafraum zu Boden. Er trat selbst an und traf zum 1:5-Endsand. Julian Riedel sah für die Notbremse die Rote Karte.

    Die personelle Situation:

    Korbinian Vollmann (zuletzt wegen Sprunggelenksverletzung ausgefallen) und Jan Löhmannsröben (gegen Mannheim angeschlagen ausgewechselt) sind fraglich. Audduktorenprobleme hat Luca Horn, er wird die Reise in die Domstadt wohl nicht antreten. In das Hansa-Lazarett gesellen sich noch Max Reinthaler (Sehnenanriss), Nils Butzen (Schambeinreizung) und Maurice Litka (Kreuzbandriss). Gesperrt für die Partie in Köln ist beim Tabellendritten niemand.

    Spieler im Fokus:

    Für den Bug der Kogge ist Top-Scorer John Verhoek zuständig. Der Niederländer bejubelte in bisher 18 Spielen acht eigene Treffer und assistierte viermal. In der Hinrunde erzielte der Stürmer gegen die Viktoria das 2:0 und 4:0, das 3:0 legte er vor. Seit 2012 spielt der 1,88 Meter hohe Mittelstürmer in Deutschland. Über Stationen beim FSV Frankfurt, St. Pauli, Heidenheim und Duisburg landete der 31-Jährige im Sommer 2019 bei den Mecklenburgern. In seiner Vita stehen 177 Zweitliga-Spiele, in denen er 36 Treffer erzielte. Seine Treffsicherheit bewies er zudem in seinen bisher 44 Drittligaspielen mit 13 Toren.

    Der Trainer:

    Trainer von Hansa Rostock ist seit Januar 2019 Jens Härtel. Der 51-Jährige führte die Hanseaten seitdem zweimal auf Platz sechs. In seinem Lebenslauf stehen der Berliner AK, RB Leipzigs A-Junioren und der 1. FC Magdeburg. Letzteres Team übernahm er 2014 in der Regionalliga Nordost. Gemeinsam erreichte er mit dem FCM 2018 die 2. Bundesliga. Aus seiner Zeit in Sachsen-Anhalt kennt er sechs heutige Rostocker: Mit Philip Türpitz, Tobias Schwede, Björn Rother, Jan Löhmannsröben, Manuel Farrona Pulido und Nils Butzen arbeitete er bereits dort zusammen. Den Arbeitsvertrag mit dem F.C. Hansa hat er in diesem Monat bis zum Sommer 2022 verlängert.

    Bisherige Spiele:

    Bei den Viktoria-Fans war in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Nägelkauen angesagt, wenn der Gegner Hansa Rostock hieß. Jedes Mal wurde es dramatisch, jedes mal fielen sechs Tore. Bei der ersten Begegnung der vergangenen Saison trennten sich die beiden Vereine 3:3-Unentschieden. Die 3:0-Führung der Rostocker glichen Doppelpacker Albert Bunjaku und Kevin Holzweiler aus. Die Partie war zugleich das erste Spiel in der 3. Liga für Viktoria Köln. Die letzten beiden Aufeinandertreffen liefen aus Viktoria-Sicht aber desaströs. Denn in beiden Partien fertigte Hansa die Kölner mit 5:1 ab.

    Die Vereinshistorie:

    Beim F.C. Hansa lohnt sich der Blick in die Geschichtsbücher. Am Anfang steht die Gründung im Jahr 1965. Der F.C. Hansa Rostock entstand als Nachfolger des fünfmaligen DDR-Vizemeisters Empor Rostock. Am Ende des Kapitels DDR stand der Double-Sieg 1990/1991. Nach der Wiedervereinigung spielte die Kogge zunächst in der Bundesliga, stieg aber bereits in der ersten Saison ab. Nach drei Jahren 2. Bundesliga folgte der Wiederaufstieg. Bis 2005 war der Verein dann erneut im Oberhaus aktiv. Auch deswegen steht Rostock in der ewigen Bundesligatabelle auf Platz 27 – und ist der Ost-Verein mit der längsten Zugehörigkeit in der 1. Bundesliga. Seit 2012 mischt die Mannschaft von der Ostsee nun in der 3. Liga mit.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und Hansa Rostock ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 13:45 Uhr live (als Einzelspiel und in der Konferenz). Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Virtuelles Fantreffen mit Janßen und Wunderlich

    Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Das gilt natürlich ganz besonders für Fußballfans: Stadionbesuche sind derzeit nicht möglich. Und der Kontakt der Anhänger untereinander fällt vor Ort bei den Spielen komplett weg. Doch was viel schlimmer ist und besonders Viktoria Köln normalerweise auszeichnet, der Kontakt zu Spielern und dem Trainer ist quasi nicht mehr möglich. Doch das wollen wir nun schnellstens ändern – und zwar erst einmal virtuell!

    Olaf Janßen, der als Cheftrainer zur Viktoria zurückgekehrt ist, und Mannschaftskapitän Mike Wunderlich, werden am Freitag (25. Februar) – also einen Tag vor dem Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock – kurzfristig in einer Videokonferenz Rede und Antwort stehen. Beginn ist um 19.00 Uhr. Dann können sich die Viktoria-Anhänger unter https://bluejeans.com/398680316/9172 (Teilnahme-Pin 9172) in die Konferenz einwählen, Fragen stellen und Botschaften übermitteln.

    Wir freuen uns auf Euch!

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere News zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Kogge macht Halt in Höhenberg

    Am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) empfängt Viktoria Köln den F.C. Hansa Rostock im Sportpark Höhenberg. Beide Teams sackten am Wochenende drei Punkte ein. Für die Mecklenburger bedeutete der 1:0-Erfolg gegen den SV Waldhof Mannheim die Verteidigung des dritten Tabellenplatzes. Die Jungs von der Schäl Sick haben beim FC Bayern II den ersten Pflichtspielsieg im aktuellen Jahr eingefahren.

    „Es war ein tolles Spiel für die Zuschauer“, resümierte Viktoria-Coach Olaf Janßen nach der Sonntags-Partie an der Grünwalder Straße. Es gab viele Torchancen auf beiden Seiten. Einzig Lucas Cueto gelang es, diese in einen Treffer umzumünzen. In der 18. Spielminute brachte der Flügelflitzer nach artistischer Vorlage von René Klingenburg das Leder zum spielentscheidenden 1:0 über die Linie. Eine Viertelstunde vor Abpfiff sah Bayern-Verteidiger Kilian Senkbeil die Ampelkarte, damit bekam die Viktoria die Partie besser in den Griff. „Die Bayern haben uns alles abverlangt“, so Janßen. Vor allem Keeper Lukas Schneller zeigte eine hervorragende Partie. Er wehrte viele Möglichkeiten wie von Michael Seaton und Michael Schultz ab. „Das waren tausendprozentige Torchancen, zwei hält der Torwart. Da weiß ich jetzt noch nicht, wie er das gemacht hat“, zeigte der Trainer der Viktoria seine Anerkennung. Vermutlich noch mehr begeistert hat ihn letztlich der Sieg. „Das fühlt sich einfach geil an, wenn du die drei Punkte im Sack hast“, so Janßen.

    Einen Tag zuvor gastierte Waldhof Mannheim im Rostocker Ostseestadion. Hansa-Trainer Jens Härtel hatte noch in der Woche seinen Vertrag verlängert. Verlängert hat die Kogge auch ihre Erfolgsserie. Das 1:0 erzielte Rechtsverteidiger Nico Neidhart in der 22. Minute. Der 26-Jährige setzte einen Volleyschuss aus etwa 15 Metern ins lange Eck und ließ dem Mannheimer Keeper keine Chance. „Es war ein sehr umkämpftes Spiel“, sagte Rostocks Coach Härtel nach Abpfiff bei Magenta Sport. Vor allem ließen die Hanseaten kaum Torchancen zu. Mit dem siebten ungeschlagenen Spiel in Folge haben die Rostocker den dritten Tabellenplatz nun gefestigt. Gegen die Kölner soll die Serie ausgebaut werden. „Wir werden weiter fleißig arbeiten. Wir werden jetzt nicht die Füße unter den Stuhl stellen und uns ausruhen“, gab Härtel zu verstehen.

    Auch für die Höhenberger steht fleißig Arbeiten auf der Agenda. Nach zwei 1:5-Niederlagen in Folge gegen den F.C. Hansa wollen die Gastgeber natürlich ein besseres Ergebnis erreichen. Dabei muss Janßen auf Kapitän Mike Wunderlich und Stürmer Timmy Thiele verzichten. Beide sahen in München die fünfte Gelbe Karte und sind somit gesperrt. Doch das sieht der Trainer gelassen: „Es kommt so, wie es kommt. Wir haben jetzt zwei Englische Wochen in Folge. Dort haben wir fünf Spiele. Dass man da rotieren muss, ist klar.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Patrick Koronkiewicz klettert in der Rekordspieler-Tabelle:
    Im Sommer 2014 lief Patrick Koronkiewicz das erste Mal für die Viktoria in einem Pflichtspiel auf. Damals hieß der Gegner Borussia Mönchengladbach II und war ein Rivale in der Regionalliga West. Seitdem ist ‚Paco‘, wie er auf dem Rasen gerufen wird, ein fester Bestandteil der Höhenberger Mannschaft und konnte am Sonntag im Stadion an der Grünwalder Straße sein 177. Pflichtspiel für die Viktoria bestreiten. In der Rekordspieler-Tabelle zog er damit an Daniel Reiche vorbei und belegt nun Platz zwei hinter Kapitän Mike Wunderlich, der beim Heimspiel gegen den SV Meppen (Dienstag, 9. März, 19 Uhr Anpfiff) sein 300. Pflichtspiel für die Viktoria feiern könnte.

    Gelbsperren dezimieren Kader vor dem Spiel gegen Hansa Rostock:
    Nach der 1:5-Niederlage im Hinspiel im Ostseestadion brennen die Spieler der Viktoria auf eine Revanche. Allerdings werden am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) zwei Leistungsträger nicht mit von der Partie sein: Timmy Thiele und Mike Wunderlich sahen beide ihren fünften gelben Karton und sind somit für das Heimspiel im Sportpark Höhenberg gesperrt.

    Geschäftsstelle weiterhin geschlossen:
    Die temporäre Schließung der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg wird vorerst bis auf den 8. März ausgeweitet. Auf den Kauf von Fanartikeln muss allerdings nicht verzichtet werden, denn der Viktoria-Onlineshop steht rund um die Uhr zur Verfügung. Und wer diese Woche noch etwas bestellt, erhält auf ausgewählte Fanartikel bis zu 40 % Rabatt!

    Willkommen im Kader, Paul Weist:
    Ein weiterer A-Jugendspieler der Viktoria hat am Wochenende den Sprung in den Drittliga-Kader geschafft! Paul Weist reiste mit der Mannschaft nach München zu Bayern II und konnte sich das Treiben in der 3. Liga aus nächster Nähe ansehen. Zur Einwechslung des 18-Jährigen kam es zwar nicht. Aber vielleicht bekommt der junge Innenverteidiger ja später seine Chance.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Viktoria bringt drei Punkte aus München mit

    Aufatmen bei Viktoria Köln: Der 1:0-Erfolg bei der Bundesliga-Reserve des FC Bayern bescherte den Höhenbergern den ersten Sieg seit dem 5. Dezember letzten Jahres. Lucas Cueto sorgte in der 18. Minute für den entscheidenden Treffer. Damit verhalf er auch Olaf Janßen, der seit zwei Begegnungen wieder als Chefcoach bei der Viktoria an der Seitenlinie steht, zum ersten Erfolg nach seiner Rückkehr.

    Viktoria-Cheftrainer Janßen baute im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr vertraute er auf Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition kamen Jeremias Lorch und René Klingenburg zum Einsatz. Lucas Cueto, Kapitän Mike Wunderlich und Marcel Risse waren im offensiven Mittelfeld dabei. Timmy Thiele startete im Sturm.

    Schon in den ersten 60 Sekunden wurde es gefährlich für die Viktoria. Armindo Sieb stürmte alleine auf Mielitz zu, doch der hielt. Im Gegenzug kam die Viktoria erstmals gefährlich vor das Gehäuse der Münchner. Doch ein Kopfball von Schultz ging nach Wunderlich-Ecke deutlich über das Tor. In der achten Minute musste Mielitz wieder sein Können unter Beweis stellen – die Begegnung begann abwechslungsreich.

    In der Folge erspielte sich der Vorjahresmeister der 3. Liga eine Überlegenheit an Spielanteilen. Die Kölner hielten mit nadelstichartigen Kontern dagegen. Zunächst einmal fehlte dabei auf beiden Seiten die letzte Genauigkeit vor dem Gehäuse. Doch dann das: Nach einem Risse-Eckball von der rechten Seite bekamen die Bayern den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Cueto schoss das 1:0 für die Viktoria (18.).

    Die Gastgeber legten anschließend einen Zahn zu. Doch Christopher Scott (22.) fand in Mielitz seinen Meister. Lenn Jastremski setzte seinen Linksschuss in der 32. Minute zu hoch an. Trotzdem hatte Thiele in der 39. Minute bei einem Konter die 2:0-Führung auf dem rechten Fuß: Doch er vergab aus fünf Metern. Jastremski köpfte vier Minuten später auf die Latte. Somit ging es mit dem 1:0 für die Gäste in die Halbzeitpause.

    Beide Teams starteten zunächst unverändert in die zweite Hälfte. Die Bundesliga-Reserve der Bayern versuchte nach dem Seitenwechsel, der Partie wieder den Stempel aufzudrücken. In der 49. Minute folgte allerdings eine gute Kontermöglichkeit der Kölner, doch Thiele kam gegen Bayern-Keeper Schneller einen Tick zu spät. Ärgerlich aus Kölner Sicht: In dieser Situation wäre mehr drin gewesen.

    Der Druck der Gastgeber war groß. Doch die Höhenberger hatten weiter, wie durch Koronkiewicz (56.) und Wunderlich (66.), ihre Gelegenheiten. Die beste Möglichkeit für die Münchner bekam schließlich Kilian Senkbeil in der 69. Minute, als er nach einer Ecke von rechts völlig freistehend über das Viktoria-Gehäuse köpfte. Die Bayern präsentierten sich anschließend trotz der vergebenen Chance beflügelt.

    In der 75. Minute folgte nach einem Foulspiel für Senkbeil die Gelbrote Karte. Damit war die Viktoria jetzt mit einem Mann mehr auf dem Feld. Das veränderte das Spielgeschehen. In der 81. Minute hatte Michael Seaton eine Doppelchance, aber er scheiterte an Schneller. 60 Sekunden später war nach Kopfball von Schultz die Latte im Weg. In der 84. Minute vergab Wunderlich aus guter Position. Dennoch blieb es beim Sieg!

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch, René Klingenburg (70. Kai Klefisch) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Marcel Risse (90. + 3 Sead Hajrović) – Timmy Thiele (62. Michael Seaton)  

    Tore: 0:1 Lucas Cueto (18.)

    Gelbe Karten:

    FC Bayern München II: Kilian Senkbeil (66.), Holger Seitz (85.)

    Viktoria Köln: Mike Wunderlich (42.), Timmy Thiele (59.), Jeremias Lorch (88.)

    Gelbrote Karte:

    FC Bayern München II: Kilian Senkbeil (75.)

    Zuschauer:

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Alexander Höck: „Höhenberg ist meine Heimat“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln genauer vor. Heute: Alexander Höck.

    Am 1. Juli 2020 um kurz vor neun Uhr abends kam Alexander Höck zu seinem Profi-Debüt im Sportpark Höhenberg. Der Innenverteidiger konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, dass er in vier Minuten mit 18 Jahren, drei Monaten und einem Tag zum jüngsten Torschützen der Vereinsgeschichte werden würde. Wissen konnte das niemand. Ahnen vermutlich schon.

    Alexander Höck oder ‚Höcki‘, wie man ihn auf dem Rasen ruft, wurde in eine Familie geboren, die er selbst als ‚fußballverrückt‘ bezeichnet. „Meine Großväter haben gespielt, mein Vater war Torwart beim FC Junkersdorf und mein Bruder kickte auch früher in der Jugend der Viktoria“, erzählt der 1,94 Meter große Innenverteidiger, der stets von seiner Familie auf dem Weg zum Profi-Fußballer unterstützt wurde. Bereits mit fünf Jahren trat der in Porz geborene Nachwuchskicker in seinen ersten Verein ein, den RSV Rath-Heumar 1920. Während eines Sommerfußballcamps wurde er von der 1. Jugend-Fußball-Schule Köln entdeckt und spielte daraufhin bei 1. JFS gegen große Mannschaften der Region, wie zum Beispiel Bayer 04 Leverkusen. Die Werkself bekundete bald ihr Interesse an ‚Höcki‘, der damals noch im Sturm spielte und holte ihn innerhalb der Saison in ihre U 10 nach Leverkusen.

    Fünf Jahre schnürte der schon damals hochgewachsene Nachwuchsspieler seine Schuhe für Bayer. Als in der U 12 das Spielfeld größer wurde, stellte ihn sein Trainer auf die Position des Innenverteidigers. ‚Höcki‘ liebte es: „Das war von Anfang an mein Ding“, sagt er heute darüber, „und ich glaube, dass ich auf dieser Position meiner Mannschaft am meisten nutze.“ Über seine Zeit bei Bayer hat der Verteidiger nur Positives zu berichten: Fußballturniere in Polen und Italien machten ihm Spaß, die Kombination von Leistungsfußball und Schule war anspruchsvoll, aber er wuchs daran. Bis es in der U 16 für ihn nicht mehr reichte. „Ich hatte nie daran gedacht, dass auch ich einmal aussortiert werden könnte“, denkt ‚Höcki‘ an sein Ende bei Bayer zurück. Aber Traurigkeit passt nicht zu dem Innenverteidiger, der aus der Not eine Tugend machte und bei der Viktoria zum Probetraining vorbeikam. „Ich wohne keine zehn Minuten vom Sportpark Höhenberg entfernt und ich betone stets, dass Höhenberg meine Heimat ist“, gibt der 18-Jährige an, „und da es für mich eine Herzensangelegenheit war, für diesen Verein zu spielen, habe ich mich auch sonst nirgendwo für ein Probetraining beworben.“

    Viktoria Köln und Alexander Höck passten von Anfang an zusammen wie der Schiedsrichter und seine Trillerpfeife. Seine Heimatverbundenheit gegenüber dem Verein und der Schäl Sick trafen auf das familiäre Umfeld des kleinen Vereines aus Höhenberg, in dem er sich auf Anhieb zurechtfand. Er spielte in der U 16 und in der U 17 in der Mittelrheinliga, bevor er als 17-Jähriger in die U 19 aufstieg, die in der A-Junioren Bundesliga West kickte. Sein Trainer war Welt- und Europameister Jürgen Kohler, der als Spieler ebenfalls in der Innenverteidigung gestanden hatte. „Er gab mir oft Tipps oder konnte eine Anekdote aus seiner Zeit als Verteidiger erzählen. Es hätte für mich nichts Besseres geben können – und das auch noch direkt vor meiner Haustür“, erzählt Höck. Doch viel zu lachen gab es in der Saison nicht. Viktorias U 19 konnte bis zum Corona bedingten Abbruch der Saison kaum ein Spiel gewinnen. Doch Abwehrspieler Höck hatte Glück im Unglück, denn als die Profis in Kleingruppen wieder auf den Platz konnten, durfte er mittrainieren.

    Und so kam es ein paar Monate später zur Einwechslung, die den Höhepunkt in seiner noch jungen Karriere bedeuten sollte: Viktoria empfing am vorletzten Spieltag den Aufstiegsaspiranten Würzburger Kickers. Nachdem es torlos zum Pausentee ging, drehte Viktoria in der zweiten Hälfte auf. So kamen die Nachwuchs-Innenverteidiger Alexander Höck und Dario De Vita in der 88. Minute auf den Rasen, um die Führung über die Zeit zu bringen. Doch dann kam es in der Nachspielzeit zu der Geschichte, die nur der Fußball schreibt: Die Innenverteidiger De Vita und Höck trieben mit einem doppelten Doppelpass das Leder zwischen drei Würzburgern hindurch und ‚Höcki‘ tunnelte den herausstürmenden Schlussmann Vincent Müller zum 5:1-Endstand. „Man kann das nicht in Worte fassen“, sagt der 18-Jährige noch heute darüber, „es ist buchstäblich unbeschreiblich.“ Auf der Straße wurde er von nun an ab und zu angesprochen, denn der Debütant war nicht nur der jüngste Torschütze des Vereins, sondern setzte zudem den Schlusspunkt zum höchsten Sieg der Viktoria in der 3. Liga. Aber Höck, der es lieber ruhig hält, war etwas anderes viel wichtiger: „Beim letzten Spiel der Saison durfte ich in der Merkur Spiel-Arena eine ganze Halbzeit ran“, sagt der Innenverteidiger bescheiden, „zu sehen, wie es wirklich in der 3. Liga auf dem Feld läuft, hat mir viel gebracht.“

    Es sollte für eine lange Zeit das letzte Spiel in der 3. Liga für den Newcomer sein. In der Vorbereitung zur neuen Saison wurde Höck gefoult und wusste sofort, dass das Kreuzband durch war. Für ihn sind fremdverschuldete Verletzungen nichts Neues: Mittelfußbruch und Bänderriss hat der Spieler in seiner jungen Karriere bereits hinter sich gebracht. Doch von einem Kreuzbandriss zu genesen, gestaltet sich physisch und psychisch schwieriger. „Die Kollegen unterstützen mich und meine Familie ist für mich da“, betont Höck, „letztens konnte ich ein paar Pässe spielen im Training, das war ein sehr schöner Moment.“

    Und nun, da bei seinem Freund und Mitspieler Dario De Vita ebenfalls das Kreuzband gerissen ist, steht ‚Höcki‘ ihm mit Rat und Tat zur Seite. Ob es diese Saison noch etwas wird mit seiner Rückkehr in die 3. Liga? „Wenn du mich fragst, will ich schon im nächsten Spiel wieder auf dem Platz stehen“, sagt der 18-Jährige und man spürt seinen Eifer, „aber alle im Verein sagen, ich soll es ruhig angehen lassen.“ Zurecht, schließlich kann Höck ja noch etliche Spiele für die Viktoria absolvieren, wenn sein Knie erst einmal wieder fit ist.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Viktoria mit straffem Programm

    Der DFB hat die Spieltage 27 bis 31 der aktuellen Drittliga-Saison zeitgenau terminiert. Gleichzeitig wurden die Nachholspieltermine verkündet.

    Für Viktoria Köln gibt es in den nächsten Wochen, ein straffes Programm zu absolvieren. Dabei hat es besonders der Monat März zunächst einmal in sich. Zu Beginn des kommenden Monats müssen die Kölner gegen Magdeburg (2. März), Lübeck (6. März), Meppen (9. März) und Duisburg (13. März) ran.

    Die Drittliga-Spiele der Viktoria bis zum 11. April 2021 im Überblick:

    25. Spieltag: So., 21.02.2021, 13 Uhr, Bayern München II – Viktoria Köln

    26. Spieltag: Sa., 27.02.2021, 14 Uhr, Viktoria Köln – Hansa Rostock

    Nachholspiel: Di., 02.03.2021, 17 Uhr, Viktoria Köln – 1. FC Magdeburg

    27. Spieltag: Sa., 06.03.2021, 14 Uhr, VfB Lübeck – Viktoria Köln

    Nachholspiel: Di., 09.03.2021, 19 Uhr, Viktoria Köln – SV Meppen

    28. Spieltag: Sa., 13.03.2021, 14 Uhr, Viktoria Köln – MSV Duisburg

    29. Spieltag: Fr., 19.03.2021, 19 Uhr, 1. FC Saarbrücken – Viktoria Köln

    30. Spieltag: Mo., 05.04.2021, 19 Uhr, Viktoria Köln – SpVgg Unterhaching

    31. Spieltag: So., 11.04.2021, 13 Uhr, FSV Zwickau – Viktoria Köln

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • WECON Netzwerk verlängert Partnerschaft mit Viktoria Köln

    WECON Netzwerk verlängert Partnerschaft mit Viktoria Köln

    Das lokale B2B-Netzwerk "WECON Netzwerk Köln" verlängert die Partnerschaft mit der Viktoria und geht somit in das dritte gemeinsame Jahr einer erfolgreichen Kooperation.

    Als Business-Netzwerk auf Entscheiderebene ist dem Unternehmen die Zusammenarbeit besonders wichtig. „Wir freuen uns, ein Teil der Viktoria-Familie zu sein“, so Geschäftsführer Marcus Willkommen. „Wir wissen den partnerschaftlichen Austausch mit dem Verein sehr zu schätzen und freuen uns, die Viktoria ebenfalls weiterhin als Mitglied unseres Netzwerks zu wissen."

    Das WECON Netzwerk steht für mehr als 30 große und kleinere Veranstaltungen im Jahr. Bei etwa 150 exklusiven Business-Lunches haben die Mitglieder die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu intensivieren. Dabei ist dem Team des WECON Netzwerks die Kontinuität äußerst wichtig. Es setzt auf lang anhaltende und wertschätzende Geschäftsbeziehungen.

    Weitere Informationen zu WECON finden Sie unter www.wecon-netzwerk.de.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Janßen will die drei Punkte

    Am Sonntag ist Viktoria Köln bei der Bundesliga-Reserve des FC Bayern München zu Gast. Zwar scheinen die Gastgeber in der Favoritenrolle zu sein, doch Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen fährt mit seiner Mannschaft trotzdem mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein in die Landeshauptstadt des Freistaats Bayern.

    „Wir gehen in jedes Spiel, um es am Ende des Tages zu gewinnen“, äußerte sich der 54-Jährige bei der Pressekonferenz vor der Partie. „Wenn meine Mannschaft das verinnerlicht und diese Mentalität und Einstellung auf den Platz bringt, dann bin ich davon überzeugt, dass wir deutlich mehr Spiele gewinnen als verlieren werden.“

    Trotzdem weiß Janßen um die Stärken der Gastgeber. „Das ist eine sehr talentierte Mannschaft, die über Qualitäten verfügt, die man sich so als Trainer wünscht“, so der Chefcoach von Viktoria Köln. „Von daher müssen wir uns offensiv wie auch defensiv sehr gut einstellen, um das zu erzielen, was wir unbedingt wollen: einen Dreier!“

    Dabei könnte den Kölnern der Ausfall des letzten Heimspiels in die Karten spielen. „Wir haben nach der Spielabsage unseren Trainingsplan entsprechend umgestellt – das heißt, mit mehr Umfang trainiert. Wir konnten mehr Einheiten absolvieren als wir das hätten machen können, wenn ein normaler Spieltag am letzten Wochenende stattgefunden hätte.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!