Blog

  • Peter Frymuth: „Nicht einfacher geworden“

    Peter Frymuth ist als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung zuständig für die 3. Liga. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa), das auch auf DFB.de nachzulesen ist, hat er über die finanzielle Lage und die neue Medienrechtevergabe der 3. Liga gesprochen. Besonders freut ihn, dass die Liga sowie Klubs wie Viktoria Köln ein gesteigertes Interesse finden und ihre Reichweiten weiter ausbauen.

    „In ihrer Gesamtheit hat sich die 3. Liga seit ihrer Einführung als eingleisige Profispielklasse bewährt und sehr gut entwickelt“, sagte Frymuth der dpa und bezieht sich auf den Saisonreport 2019/2020, der kürzlich veröffentlicht wurde. Denn trotz der Corona-Pandemie hat die Liga in der letzten Spielzeit einen neuen Umsatzrekord erzielt. Außerdem stiegen die Reichweiten und das öffentliche Interesse weiter an.

    Allerdings mahnt er die Klubs angesichts der steigenden Ausgaben zur wirtschaftlichen Stabilität. Sie sei „die größte Herausforderung der 3. Liga, daran arbeiten wir intensiv“, so der Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes. Dafür sei unter anderem die Task Force 3. Liga eingerichtet worden.  Man dürfe die Situation der Vereine dabei nicht verkennen. Er führt fort: „Die Lage ist aufgrund der Pandemie für alle Klubs nicht einfacher geworden.“  Investitionen in die Klubs sieht er daher positiv. Doch unter der Prämisse, „dass dies verantwortungsvoll und nachhaltig geschieht.“ 

    Zuletzt hat die Deutsche Telekom AG den Medienrechtevertrag per Option bis 2023 verlängert. Wo die Spiele danach übertragen werden, entscheidet sich im Sommer 2022. „Die Attraktivität der 3. Liga und ihre gestiegenen Quoten im Free- und Pay-TV machen da durchaus Hoffnung“, so der 64-Jährige in Bezug auf die kommende Ausschreibung.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Olaf Janßen: „Zeit, Inhalte zu erarbeiten“

    Die Partie gegen den SV Meppen ist für Freitagabend abgesagt worden. Dennoch hat sich Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen bei der wöchentlichen Pressekonferenz aktuellen Fragen gestellt.

    Dass die Begegnung gegen die Emsländer zunächst einmal nicht stattfindet, sei enttäuschend gewesen. „Jeder kann sich nach dem Spiel in Ingolstadt vorstellen, dass wir uns etwas zurückholen wollten. Das fällt nun aus“, so Janßen. Allerdings hält der 54-Jährige die Absage für angemessen. „Der Platz ist tief gefroren und knüppelhart. Damit wäre es ein Glücksspiel und ein extrem hohes Verletzungsrisiko für alle Spieler. Die Entscheidung ist völlig verständlich und richtig.“

    Janßen will jetzt die Möglichkeit nutzen, in den kommenden Tagen etwas intensiver zu trainieren. „Es gibt die Zeit, Inhalte zu erarbeiten und wir haben die Möglichkeit, ein bisschen mehr Substanz aufzubauen“, so der neue Viktoria-Chefcoach. Er habe durch die Absage aber auch die Möglichkeit, die Mannschaft noch besser kennenzulernen. Janßen: „Damit man gegenseitig weiß, wie man tickt. Damit man weiß, welche Gedanken einem durch den Kopf gehen.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Neuigkeiten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Heimspiel von Viktoria Köln gegen Meppen abgesagt

    Der 24. Spieltag der 3. Liga hat seine erste Absage: Die Partie zwischen Viktoria Köln und dem SV Meppen kann nicht wie geplant am Freitag ausgetragen werden. Das Spielfeld im Sportpark Höhenberg ist aufgrund des Dauerfrosts und der anhaltend widrigen Witterungsbedingungen unbespielbar, wie die Platzkommission des DFB bei ihrer Begehung am Mittwoch vor Ort festgestellt hat.

    Schon die Heimpartie der Kölner gegen den 1. FC Magdeburg vor zwei Wochen war wegen Unbespielbarkeit des Platzes kurz vor Anpfiff durch den Schiedsrichter abgesagt worden. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der aktuellen Wetterprognosen hat der DFB den Verein aus Höhenberg aufgefordert, für die kommenden Heimspiele intensiv mögliche Ausweichspielstätten zu prüfen.

    Viktoria Köln verfügt aktuell im Sportpark Höhenberg über keine Rasenheizung. Im Rahmen der Corona-Sonderregelungen zum Spielbetrieb wurde vom DFB auch für das zweite Jahr der Zugehörigkeit zur 3. Liga eine entsprechende Ausnahmegenehmigung erteilt.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gegnercheck SV Meppen: Das Wiedersehen eines CL-Duos

    Am Karnevalsfreitag reist der SV Meppen nach Köln. Bei der Partie kommt es zum Wiedersehen von zwei Ex-Bremern, die einst gemeinsam in der Champions League auf dem Platz standen: Sebastian Mielitz und Torsten Frings. Doch die beiden kommen nicht zum Klassentreffen, sondern wollen wichtige Punkte im Abstiegskampf für sich beanspruchen.

    Der bisherige Saisonverlauf:

    Nachdem der langjährige Trainer Christian Neidhart den Verein verlassen hatte, heuerte Torsten Frings als neuer Chefcoach beim SV Meppen an. Doch sein Start stand unter keinem guten Stern, denn die Mannschaft verlor fünf der ersten sechs Partien. Auch danach blieb es durchwachsen: Von den letzten zehn Partien konnten die Blau-Weißen vier Spiele gewinnen und verloren fünf. Der 3:2-Erfolg gegen Unterhaching am Wochenende beendete eine Durststrecke von vier Spielen ohne Dreier, wodurch die Emsländer an der Viktoria vorbei auf Rang 13 kletterten. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt derzeit fünf Zähler.

    Das Hinspiel:

    Die Partie in der Hänsch-Arena war ein echtes Kartenspiel. Bereits nach 22 Minuten sah SVM-Kapitän Thilo Leugers nach einem Tritt gegen René Klingenburg vor 500 Zuschauern die Rote Karte. Noch in der ersten Halbzeit gab Schiedsrichter Florian Exner einen Elfmeter für die Gastgeber, den Valdet Rama allerdings verschoss. Das 1:0-Führungstor gelang dafür der Viktoria: Albert Bunjaku erzielte nach einem Eckball kurz nach Wiederbeginn den einzigen Treffer des Spiels. Dominik Lanius sah in der 73. Minute die Rotgelbe Karte und musste vorzeitig in die Dusche. Ihm folgte Bernard Kyere nur 203 Sekunden später, auch er sah die Ampelkarte. Mit neun Mann verteidigte Viktoria Köln die knappe Führung und nahm drei Punkte mit nach Höhenberg. Insgesamt elf Karten wurden bei der umkämpften Partie verteilt.

    Personelle Situation:

    Kapitän Leugers kann im Rückspiel nicht wieder die Rote Karte sehen, denn er fällt mit Achillessehnenproblemen aus. Auch für Hilal El-Helwe (Sprunggelenksverletzung) und Valdet Rama (Rippenbruch) kommt die Partie zu früh. In dieser Saison nicht mehr trainieren wird zudem Matthis Harsmann. Für den Torwart ist die Spielzeit wegen einer Schambeinentzündung vorzeitig beendet. Zurück im Mannschaftstraining hingegen ist Steffen Puttkammer nach überstandenem Außenbandriss. Ob er schon in Köln mitwirken kann, ist aber fraglich. Sicher zurück ist dafür Linksverteidiger Hassan Amin. Der Afghane setze zuletzt gegen Unterhaching wegen einer Gelbsperre aus.

    Spieler im Fokus:

    Luka Tankulic wird aller Voraussicht nach in Höhenberg mit dabei sein. Der 29-jährige Deutsch-Kroate ist mit drei Saisontreffern und vier Assists der zweitbeste Scorer der Meppener hinter René Guder (drei Tore, fünf Vorlagen). Bereits seit 2018 läuft er für den SV Meppen auf. Für die Blau-Weißen war er bisher in 124 Spielen an 27 Toren beteiligt. Sein Profidebüt gab der Spielmacher 2009 in der zweiten Runde des DFB-Pokals für Rot Weiss Ahlen. Dort traf er gegen Fürth gleich doppelt. Der gebürtige Ahlener spielte in der Jugend zwei Jahre (2005 bis 2007) für Borussia Dortmund. Über die U 23 von Fortuna Düsseldorf, den FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg landete der 1,82 Meter große Offensivmann 2014 beim schottischen Erstligisten FC Dundee. Über die Sportfreunde Lotte kam Tankulic im Januar 2018 zum SV Meppen, bei denen er derzeit auf der Zehnerposition gesetzt ist.

    Der Trainer:

    Der Coach ist der eigentliche Star des Vereins. Torsten Frings übernahm zum Saisonstart die Mannschaft von Christian Neidhart, der zu Rot-Weiss Essen gewechselt war. Seine Karriere an der Seitenlinie begann der frühere Nationalspieler als Co-Trainer von Viktor Skripnik bei Werder Bremen. Seinen ersten Cheftrainerposten bekam er im Dezember 2016 beim SV Darmstadt. Meppen ist nun seine zweite Station als Chefcoach. Als Spieler war Frings unter anderem für Borussia Dortmund und den FC Bayern München aktiv. Die meiste Zeit verbrachte er aber beim SV Werder Bremen. Der 79-fache deutsche Nationalspieler stand 2010 zweimal mit dem heutigen Viktoria-Keeper Sebastian Mielitz in der Champions League auf dem Rasen.

    Vereinshistorie:

    Der SV Meppen ging 1912 als FC Amisia Meppen an den Start. Nach vielen Jahren in der Ober- und Landesliga stieg der Verein 1987 erstmals in die 2. Bundesliga auf. 1998 folgte nach elf Jahren im Unterhaus der Abstieg in die Regionalliga. Die Emsländer stürzten in der Folge bis in die Oberliga ab und kamen erst 2011 zurück in die viertklassige Regionalliga Nord. Unter Christian Neidhart stiegen die Emsländer 2017 als Meister in die 3. Liga auf. Zweimal erreichte der SVM dort einen respektablen siebten Platz.

    Bisherige Partien:

    Die beiden Vereine standen sich bisher dreimal gegenüber. Die Bilanz ist dabei ausgeglichen. Beide Mannschaften entschieden je ein Aufeinandertreffen für sich. Das Hinspiel der vergangenen Saison endete mit einem 1:1-Remis. Den ersten Sieg gegen die Norddeutschen (1:0 in der Hänsch-Arena) fuhr die Viktoria am fünften Spieltag der laufenden Spielzeit ein.

    Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem SV Meppen ist am Freitag um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird ab 18:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. 

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Viktoria empfängt Meppen am Karnevalsfreitag

    Am Freitag empfängt die Viktoria den SV Meppen (Anpfiff 19 Uhr). Die Norddeutschen sind am Wochenende mit einem 3:2-Sieg gegen Unterhaching in der Drittliga-Tabelle an Viktoria Köln vorbeigezogen. Für die Jungs von der Schäl Sick geht es nun darum, das dramatische Ende in Ingolstadt abzuhaken und wichtige Punkte im Abstiegskampf zu ergattern.

    Bis zur Nachspielzeit sah es beim Auswärtsspiel am Samstag so aus, als könnte die Viktoria ihre Siegesserie gegen den FC Ingolstadt ausbauen. Doch durch einen Treffer von FCI-Torwart Fabijan Buntic und dem darauffolgenden 2:1 wurden den Höhenbergern die Punkte für einen guten Auftritt verwehrt. „Manchmal bestraft einen das Spiel brutal“, sagte Viktoria-Coach Olaf Janßen nach der Partie. Doch der Trainer konnte auch positive Dinge mitnehmen. „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die füreinander da ist und die ein Spitzenteam in allen Bereichen gequält hat“, so der 54-Jährige. Zu einem ähnlichen Fazit kam Timmy Thiele, der früh zur 1:0-Führung traf. „Wir haben viele Dinge umgesetzt, die wir uns unter der Woche erarbeitet haben“, sagte der Stürmer in Anbetracht der langen Führung seiner Mannschaft. „Die Dinge, die wir richtig gemacht haben, müssen wir beibehalten.“

    Einige Dinge richtig gemacht hat am Wochenende auch der SV Meppen. Mit einem 3:2-Sieg gegen die SpVgg Unterhaching gelang der Mannschaft von Torsten Frings der Sprung auf Platz 13. Nicht erfreut zeigte sich der ehemalige deutsche Nationalspieler über die zwei Treffer der Hachinger. „Die beiden Gegentore haben wir dem Gegner regelrecht geschenkt“, so der 44-Jährige. Der SVM geriet bereits früh in Rückstand, konnte aber durch Treffer von Christoph Hemlein (17.) und Janik Jesgarzewski (21.) das Spiel drehen. Doch Unterhaching glich noch in der ersten Halbzeit per Elfmeter aus, bevor René Guder in der 63. Spielminute den Schlusspunkt der Partie setzte. Frings lobte die Willenskraft der Mannschaft, was ebenfalls Torschütze Guder so sah: „Man sieht, dass die Mentalität wieder da ist.“ Angekommen im Abstiegskampf sei die Mannschaft ohnehin. „Für uns spielt nichts anderes eine Rolle“, so Frings nach der Partie.

    Am Freitagabend steht nun das Duell der beiden Tabellennachbarn in Höhenberg an. In der Hinrunde gewann Viktoria in Meppen mit 1:0 durch einen Treffer von Albert Bunjaku. Trotz zweier Platzverweise rettete die Mannschaft die knappe Führung zu neunt über die Zeit. Ein gutes Omen für das kommende Spiel könnte sein, dass die Begegnung am Karnevalsfreitag stattfindet. Schon im vergangenen Jahr spielten die Viktorianer am Tag nach Weiberfastnacht. Damals gelang ein Sieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach und der Anschluss an die Nichtabstiegsränge.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Neuigkeiten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Kai Klefisch im Porträt: „Wille und Mentalität“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln genauer vor. Heute: Kai Klefisch.

    Dass sich Kai Klefisch bereits früh für den Fußball interessierte, wunderte in seiner Familie wahrscheinlich niemanden. „Mein Opa arbeitete im Bayer-Werk und spielte bereits für die Werkself, auch mein Vater und mein Onkel waren Fußballer“, erzählt der heute 21-Jährige. Sein älterer Bruder Tim und sein jüngerer Bruder Ben sind ebenfalls im Fußball aktiv, Letzterer spielt derzeit in der Jugend von RB Leipzig. So war es keine Überraschung, dass Kai Klefisch bereits mit drei Jahren seine Zeit auf dem Bolzplatz verbrachte und kurz darauf bei den Bambinis des VfL Leverkusen kickte. „Damals war ich noch Stürmer“, erinnert sich der als Außenverteidiger ausgebildete Klefisch zurück, „und Fußball war damals einfach nur Spaß. Manchmal bin ich schnell an die Seitenlinie zu meiner Mutter gelaufen und habe ins Butterbrot gebissen, bevor es wieder weiterging.“

    Durch seine Tore muss der junge Spieler die Aufmerksamkeit des großen Bayer 04 Leverkusen auf sich gezogen haben. Denn bereits mit sechs Jahren holte ihn die Werkself. Bis heute weiß er genau, bei wem er sich dafür zu bedanken hat. „Meine Brüder und ich hätten das ohne die Unterstützung meiner Eltern nicht geschafft“, sagt der gebürtige Leverkusener und man hört den Respekt in seiner Stimme. Bis zur U 17 durchlief er die Jugendstationen bei Bayer und gewann mit Kollegen wie Kai Havertz (FC Chelsea) oder Güven Yalcin (Beşiktaş Istanbul, zurzeit an US Lecce ausgeliehen) so gut wie alles. Doch dann wurde ihm wachstumsbedingt keine Spielpraxis mehr versprochen. „Das war ein Schock“, sagt Klefisch heute darüber, „aber ich habe immer an mich geglaubt. Ich denke, was mich auszeichnet, sind Wille und Mentalität. Und dieser kleine Umweg, den ich über die Viktoria gemacht habe, hat sich letztendlich ausgezahlt.“

    Mit grade Mal vierzehn Jahren begann Klefisch seine Laufbahn bei den Höhenberger Jungs. Die U 17 spielte damals in der B-Junioren Bundesliga West und galt für die Nachwuchsteams großer Klubs wie Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach als Pflichtaufgabe. Doch Klefisch, der in dieser Saison seine Leidenschaft für die Position des Sechsers entdeckte, sah es „als Spielpraxis“ und mochte das „Reinbeißen“, durch das sein Team auch große Namen wie Borussia Dortmund schlug. Am Ende stieg die Mannschaft ab, doch in der Saison darauf ging es aus der Mittelrheinliga wieder rauf. Fast deckungsgleich verlief auch seine Zeit in der U 19: In seiner ersten Saison startete Klefisch mit seinen Kollegen in der A-Junioren-Bundesliga West, aber erneut scheiterten die Nachwuchsspieler am Klassenerhalt. In der zweiten Saison kam es für den mittlerweile zum Kapitän ernannten Sechser zu einem ganz persönlichen Herzschlagfinale: Im Endspiel des A-Junioren Mittelrheinpokals traf die Viktoria auf seinen früheren Verein Bayer 04 Leverkusen und konnte den vermeintlich übermächtigen Gegner nach 120 Minuten im Elfmeterschießen niederringen. „Das war eines der Highlights in meiner Jugendzeit. Zurück im Ulrich-Haberland-Stadion neben der BayArena, wo alles angefangen hat und dann auch noch gewinnen, das war super“, sagt Klefisch heute zu diesem Meilenstein seiner Karriere.

    Und der Nächste folgte nur drei Monate später: Sein Profidebüt bestritt der 18-jährige Klefisch in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen RB Leipzig vor knapp 5.000 Zuschauern im Sportpark Höhenberg. „Bei der Einwechslung war ich sehr nervös, denn man träumt immer von solchen Partien“, weiß der 1,88 Meter große Mittelfeldspieler noch, „doch sobald ich auf dem Platz stand, war das alles wie vergessen.“ Die daraufhin beginnende Saison in der Regionalliga lief ordentlich für den frischen Profi (acht Einsätze, zweimal Startelf), der auch Verständnis dafür hatte, dass der damalige Trainer Patrick Glöckner für den Aufstieg auf altbewährte Kräfte anstatt auf ihn als Youngster setzte. „Ich bin keiner, der sich vor Verantwortung scheut und hätte gerne mehr gespielt, aber ich habe die Entscheidung des damaligen Trainers akzeptiert“, sagt Klefisch dazu.

    Und in der darauffolgenden Saison machte sich die Geduld bezahlt: Viktoria debütierte in der 3. Liga und der damalige Coach Pavel Dotchev sah in Klefisch einen wichtigen Teil der Mannschaft. 26 Spiele absolvierte er – wofür er seinem früheren Coach sehr dankbar ist – und schoss beim 4:3-Auswärtserfolg gegen den Halleschen FC sein erstes Tor. „Das Gefühl war Weltklasse“, sagt Klefisch, „aber den Sieg haben wir nur durch eine Teamleistung geholt.“ Und in der aktuellen Saison ist der Mittelfeldakteur sogar zu einem der wichtigsten Eckpfeiler herangereift: 19-Mal stand er in dieser Spielzeit bereits in der Startelf, 17-Mal ging es für ihn über die vollen 90 Minuten. Einzig Torwart Sebastian Mielitz hat mehr Spielzeit auf dem Feld verbracht. Und auch wenn die Viktoria an ihre Siegesserie zu Beginn der Hinrunde zuletzt nicht mehr anknüpfen konnte, ist sein Optimismus ungebrochen. „Die Mannschaft steht zusammen. Wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, dann kann dieser Knoten platzen und wir fahren wieder Siege ein“, so Klefisch.

    Auch der neue Trainer Olaf Janßen ist für ihn kein Unbekannter, denn bereits als U 19-Spieler trainierte er teilweise bei den Profis unter dem Coach und fuhr auch mit ins Türkei-Trainingslager. Der Sechser, der kürzlich von den Fans der Viktoria zum Spieler des Jahres 2020 gewählt wurde, freut sich über den alten Bekannten an der Seitenlinie: „Ich fand Olaf damals schon gut und jetzt bringt er noch die Erfahrung aus mehreren Spielzeiten in der Bundesliga mit.“ Ob es für Klefisch jemals so hoch hinausgeht, wird die Zukunft zeigen. „Aktuell ist nur wichtig für mich, jedes Spiel mit der Viktoria zu gewinnen“, sagt der 21-Jährige mit seinem nimmermüden Optimismus. Diese Einstellung teilt der Youngster mit dem Klub von der Schäl Sick.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Noch mehr aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • De Vita erleidet Kreuzbandriss

    Schlechte Nachrichten für Dario De Vita. Der Abwehrspieler von Viktoria Köln hat sich beim Sonntagstraining das vordere Kreuzband gerissen. Damit wird der 20-Jährige bis über das Saisonende hinweg ausfallen.

    „Ich bin nach einem Zweikampf mit dem Kniegelenk weggeknickt“, erinnert sich der junge Innenverteidiger. Die erste Diagnose einer schwereren Verletzung wurde am Montag bei der Magnetresonanztomographie (MRT) in der Mediapark Klinik Köln bestätigt. Dort wird sich De Vita am Dienstag bei Mannschaftsarzt Dr. Achim Münster einer Operation unterziehen.

    „Ich versuche, die positiven Dinge zu sehen, um nach der Operation bestmöglich in die Reha zu starten“, so De Vita nach der Hiobsbotschaft. Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln: „Dario ist ein junger und zeitgleich ambitionierter Spieler, der sich noch sehr entwickeln wird. Wir drücken ihm die Daumen, dass er die Verletzung ohne weitere Komplikationen übersteht.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Neuigkeiten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Virtueller Sponsorenabend mit karnevalistischen Highlights

    Es stimmt: Köln ohne Karneval, das ist ohne Zweifel außergewöhnlich! Doch die Corona-Pandemie lässt ein gemeinsames Feiern auf den Straßen aktuell nicht zu. So ganz mussten die Sponsoren von Viktoria Köln aber trotzdem nicht auf das gemeinsame Schunkeln und Singen verzichten. In Zusammenarbeit mit der Früh Brauerei, der GO GmbH (Künstler- und Eventagentur) und der Hardy REMAGEN GmbH & Co. KG (Fleisch- und Wurstwaren) lud der Klub von der Schäl Sick zu einem karnevalistischen Abend ein – und zwar per Videokonferenz.

    Vorab wurden die Partner des Vereins mit einem umfangreichen Paket für den Online-Abend ausgestattet. Und dann ging es los. Eric Bock, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, führte durch das abwechslungsreiche Abendprogramm und hatte einige Highlights zu bieten. So war beispielsweise „der Sitzungspräsident“ Volker Weiniger zugeschaltet und zauberte von seinem Büro an der Theke aus mit lustigen Sichtweisen ein erstes Lächeln in die Wohnzimmer und Gartenlauben der Karnevalisten.

    Natürlich durfte auch ein sportlicher Ausblick nicht fehlen. Für diesen sorgte Franz Wunderlich, der Sportvorstand der Viktoria. Er informierte die Partner der Höhenberger beispielsweise darüber, warum sich der Klub von der Schäl Sick für Olaf Janßen als neuen Cheftrainer der Profimannschaft entschieden hat. Und auch das Kölner Dreigestirn, mit Sven Oleff, Gereon Glasemacher und Dr. Björn Braun, ließ es sich nicht nehmen, beim Online-Event dabei zu sein. Für den krönenden Abschluss sorgte dann Sänger Torben Klein, der unter anderem den Song „Dat es Heimat“ performte.

    Eric Bock: „Das war ein gelungener Abend. Es war einfach schön, so viele unserer Partner – wenn auch nur virtuell – zu sehen.“ Der Viktoria-Geschäftsführer bedankte sich bei der Früh Brauerei, der GO GmbH, der Hardy REMAGEN GmbH & Co. KG und bei Eventmanagerin Ellen Kamrad für die Unterstützung bei der Online-Zusammenkunft. Bocks Wunsch für die Zukunft: „Ich hoffe, dass wir uns bald wieder in den Stadien sehen werden und gemeinsam feiern können. Denn nichts ist schöner, als gemeinsam bei einem Fußballspiel im Sportpark Höhenberg mitzufiebern oder zusammen Karneval zu feiern.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Neues aus dem Verein

    Hier gibt es wie gewohnt ein paar interessante Kurznachrichten aus dem Verein.

    Jedes Johr em Winter, wenn et widder schneit…

    …kütt d’r Fastelovend un mer sin all bereit! Am Donnerstag startet die fünfte Jahreszeit. Ein Glücksbringer für die Viktoria? Bereits im vergangenen Jahr spielten die Jungs von der Schäl Sick am Karnevalsfreitag im Sportpark Höhenberg. Dort gelang ein 1:0-Sieg gegen Großaspach und der Anschluss an das rettende Ufer. Damit wäre der Freitag gegen Meppen wohl ein gutes Omen – auf geht’s Viktoria!

    Neuzugang im Hause Thiele

    Wochenend-Torschütze Timmy Thiele und seine Frau Kimberley haben einen Neuzugang zu vermelden: Die kleine Livy, die am 24. Januar das Licht der Welt erblickte, wog bei ihrer Geburt 3060 Gramm und war stolze 50 cm groß. Die Viktoria wünscht der jungen Vamilie alles erdenklich Gute!

    Das eSport-Trikot im Fanshop

    Neuzugang auch im Viktoria-Fanshop: Das neue eSport-Trikot der Viktoria ist ab sofort verfügbar. Für 59,99 Euro kann das schwarze Jersey mit hexagonalen verblassenden Formen im Onlineshop ergattert werden. Unser eSport-Team um Hasan „Hasoo“ Eker, Furkan „FurkyPlayz“ Kayacik und Lukas „Obafemimoebus“ Möbus freut sich über eure Unterstützung!

    DFB will Gesundheitsbehörden unterstützen 

    Verschiedene Verbände aus Kultur, Gastronomie und Sport prüfen eine branchenübergreifende Zusammenarbeit zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden. Darunter ist der Deutsche Fußball-Bund mit seinen Vereinen aus der 3. Liga und somit auch Viktoria Köln. Es geht unter anderem um die Analyse technischer Lösungen. Ziel ist es, die Behörden beim Infektionsschutz effizient zu unterstützen. Damit soll zu einer schnellstmöglichen Rückkehr des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland beigetragen werden.   

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere News zu Viktoria Köln gibt es hier!

  • Kurioses Ende kostet Viktoria den Sieg

    Kurioses Ende kostet Viktoria den Sieg

    Bittere 1:2-Niederlage der Viktoria beim FC Ingolstadt: Zwar waren die Höhenberger vor der Begegnung eher in der Außenseiterrolle, doch wie die Partie dann schließlich endete, das war äußerst unglücklich. Denn zunächst hatte Timmy Thiele die Kölner in der 12. Minute beim Tabellenzweiten mit 1:0 in Führung gebracht. Doch ausgerechnet FCI-Torhüter Fabijan Buntic und Elva Caniggia wendeten das Blatt noch in der Nachspielzeit zu Gunsten der Gastgeber.

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen stellte bei seinem ersten Auftritt in der 3. Liga Keeper Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr vertraute er auf Luca Stellwagen, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition kamen Jeremias Lorch und René Klingenburg zum Einsatz. Lucas Cueto, Kapitän Mike Wunderlich und Marcel Risse spielten im offensiven Mittelfeld. Timmy Thiele begann im Sturm.

     

     

    Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Sie übten von Beginn an Druck aus und sorgten mit kurz ausgeführten Eckstößen für Gefahr. In der vierten Minute hatte Dennis Eckert Ayensa aus elf Metern somit eine gute Möglichkeit. Doch sein Rechtsschuss ging knapp am Gehäuse von Mielitz vorbei. Doch dann das: Toller Konter der Höhenberger über Risse, der spielte in den Lauf von Thiele, der das Leder im Strafraum links an Fabijan Buntic vorbei flach ins Tor schob – 0:1 (12.)!

    Ingolstadt drängte in der Folge auf den Ausgleich. Zum Beispiel versuchte Marc Stendera in der 25. Minute mit einem Freistoß aus halblinker Position, zum Erfolg zu kommen. Doch Mielitz hielt. In der 28. Minute gab es dann eine Riesen-Möglichkeit für Thiele. Doch sein Lupfer an Torhüter Buntic vorbei landete knapp neben dem Kasten der Gastgeber. 60 Sekunden später hatte Klingenburg dann Pech. Sein Kopfball aus kurzer Distanz ging an den linken Pfosten.

    In der 33. Minute brachte Risse den Ball auf Schultz: Doch der Kopfstoß aus fünf Metern wurde von Buntic über die Latte gelenkt. Mit den folgenden Aktionen sorgte Ingolstadt allerdings für den größeren Druck. In der 44. Minute hatte Filip Bilbija eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. Sein Schuss ging aber über das Kölner Tor. Somit rettete die Viktoria den knappen Vorsprung in die Halbzeitpause.

    In den zweiten 45 Minuten setzte Janßen zunächst weiter auf seine Startformation. Doch er musste bereits wenig später verletzungsbedingt auf Lorch verzichten, der durch Moritz Fritz ersetzt wurde (50.). Ingolstadt drängte in der Folge weiter auf den Ausgleich. Zeitweise schnürten die Gastgeber die Höhenberger regelrecht ein. Doch das Defensivverhalten der Vitoria stimmte. Es ergaben sich nur wenige klare Tormöglichkeiten für die Schanzer.

    In der 69. Minute gab es einen Klasse-Konter der Viktoria. Thiele legte für Wunderlich auf, der aus elf Metern nur die Latte traf. In der 76. Minute feuerte Björn Paulsen einen gewaltigen Schuss ab, doch Mielitz war zur Stelle. Dennoch reichte es nicht zu einem Auswärtssieg. Denn der mit nach vorne geeilte FCI-Keeper Buntic erzielte in der Nachspielzeit mit einem Linksschuss den Ausgleich (90. + 3). Elva Caniggia sorgte 60 Sekunden später sogar noch für das 2:1 der Gastgeber.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch (50. Moritz Fritz), René Klingenburg – Lucas Cueto, Mike Wunderlich (90. + 1 Kai Klefisch), Marcel Risse – Timmy Thiele (83. Albert Bunjaku) 

    Tore: 0:1 Timmy Thiele (12.), 1:1 Fabijan Buntic (90. + 3), 2:1 Elva Caniggia (90. + 4)

    Gelbe Karten:

    FC Ingolstadt 04: Dennis Eckert Ayensa (32.), Filip Bilbija (70.)

    Viktoria Köln: Patrick Koronkiewicz (34.), Michael Schultz (64.)

    Zuschauer:

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Neuigkeiten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln gibt es hier!