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  • Gegnercheck: Viktoria beim Vorjahresmeister

    Gegnercheck: Viktoria beim Vorjahresmeister

    Am Sonntag (Anpfiff 13:00 Uhr) tritt die Mannschaft von Viktoria Köln in München an. Gegner im Stadion an der Grünwalder Straße ist die Bundesliga-Reserve des FC Bayern. Der Meister der Vorsaison kam nach schwierigem Saisonstart zuletzt gut in Fahrt. Nicht nur wegen der eisigen Temperaturen sollte sich die Mannschaft von Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen also warm anziehen.

    Bisherige Saison:

    Nach den Abgängen von Trainer Sebastian Hoeneß (TSG Hoffenheim) und Top-Torjäger Kwasi Okyere Wriedt (Willem II) hatte der FC Bayern II leichte Anlaufschwierigkeiten. In den ersten sechs Begegnungen gelang lediglich ein Sieg. Nach einer 0:2-Pleite in Rostock stand die Mannschaft zwischenzeitlich auf einem Abstiegsrang. Sie arbeitete sich aber aus der Abstiegszone heraus. Unter anderem gelang am 15. Spieltag ein überraschender Sieg beim damaligen Zweiten aus Saarbrücken. Parallel zur Vorsaison steigerte sich das Team im Winter extrem. Von den vergangenen zehn Partien hat die Mannschaft von Holger Seitz nur zwei verloren und steht derzeit auf Platz zwölf des Drittliga-Tableaus.

    Das Hinspiel:

    Verloren haben die Münchner das Hinspiel bei der Viktoria. Bereits in der ersten Minute bediente Lucas Cueto nach einem starken Solo Mike Wunderlich. Der Kapitän traf anschließend zum 1:0. Nach einer Viertelstunde stand es 2:0. Simon Handle leitete den Ball nach Eroberung von Cueto zu Wunderlich weiter. Dieser schickte Timmy Thiele mit einem Traumpass in den Sechzehner. Per Lupfer erzielte der Stürmer sein erstes Pflichtspiel-Tor für die Höhenberger. Nachdem Maximilian Rossmann in der 21. Minute die Rote Karte sah, spielte die Viktoria in Unterzahl. Doch das warf die Mannschaft nicht aus der Bahn. Der überragende Cueto erhöhte noch in Halbzeit eins auf 3:0. Trotz zweier Anschlusstreffer gingen die Bayern mit leeren Händen nach Hause. Die Jungs von der Schäl Sick sprangen damals auf Platz zwei der Tabelle.

    Personelle Situation:

    Bis Ostern fällt Malik Tillmann wohl bei den Bayern aus. Der 18-jährige Offensivmann laboriert noch an einem Kreuzbandriss. Ron-Thorben Hoffmann ist momentan als zweiter Torwart bei den Profis im Einsatz. Gemeinsam mit Lukas Schneller und Tiago Dantas war er mit dem Rekordmeister zuletzt in Katar. Dort gewann der Deutsche Meister die FIFA Klub-Weltmeisterschaft. Die beiden Letztgenannten werden aller Voraussicht nach wieder in den Kader von Holger Seitz zurückkehren. Nicht dabei sein wird Bright Akwo Arrey-Mbi. Bei der Partie in Kaiserslautern ging der Innenverteidiger wegen einer Gelb-Roten Karte in der 51. Spielminute frühzeitig duschen.

    Spieler im Fokus – Dimitri Oberlin:

    Besser lief das Spiel bei den Roten Teufeln für Dimitri Joseph Oberlin Mfomo. Er traf nach etwas mehr als einer Stunde zum 1:0-Führungstreffer. Der Angreifer kam Ende Januar ablösefrei vom FC Basel. Dort hatte er seinen Vertrag aufgelöst. Der schnelle Stürmer galt früh als großes Talent im Schweizer Fußball. Er durchlief alle Junioren-Nationalmannschaften der Eidgenossen ab der U 15. Einmal kam Oberlin beim A-Nationalteam zum Einsatz. Seine Karriere begann der 1,82 Meter große Offensivmann mit Wurzeln aus Kamerun beim FC Zürich. Nach Stationen in Österreich (Altach und Salzburg) kam er 2018 für vier Millionen Euro zum FC Basel. Dort spielte er unter anderem achtmal in der Champions League und erzielte hierbei vier Treffer. Bei einem sorgte er 2017 für Furore: Mit einer Geschwindigkeit von 38 Kilometern pro Stunde raste er gegen Benfica Lissabon vom eigenen zum gegnerischen Sechzehner und erzielte das 2:0.

    Der Trainer – Holger Seitz:

    So einen ähnlichen Sprint wünscht sich wohl auch Trainer Holger Seitz von ihm. Der Coach hat das „Mia-San-Mia-Gen“ in sich. Zwischen 2015 und 2018 trainierte er zunächst die U 19 und dann die U 17 des Rekordmeisters. Anschließend übernahm er erstmals die zweite Mannschaft in der Regionalliga Bayern. Prompt gelang ihm dort die Meisterschaft und der Aufstieg in die 3. Liga. Das Traineramt gab der heute 46-Jährige allerdings an Sebastian Hoeneß ab und übernahm die stellvertretende Leitung des FC Bayern Campus. Nachdem sein Nachfolger im vergangenen Sommer nach Sinsheim in die Bundesliga wechselte, trat er wiederum dessen Nachfolge an. Allerdings soll der Fußballlehrer nach der Saison die Trainerbank wieder verlassen. Dann, so die Planungen der Münchner, soll er die sportliche Campus-Leitung übernehmen.

    Bisherige Spiele:

    Dreimal trafen die beiden Mannschaften bislang in der 3. Liga aufeinander. Jedes Mal wurde es torreich. Im Schnitt fallen sechs Treffer, wenn die Viktoria gegen die Bayern-Reserve spielt. Die erste Begegnung gab es in der Hinrunde der vergangenen Saison. Diese gewannen die Jungs von der Schäl Sick mit 5:2. Dabei avancierten Albert Bunjaku und Mike Wunderlich zu Doppelpackern, Simon Handle setzte den Schlusspunkt. Das Rückspiel in Höhenberg hingegen hatte kein gutes Ende für die Viktoria parat. Bis zur 89. Minute stand es 2:2. Doch die Münchner trafen noch zweimal und so hieß es in Nachspielzeit noch 4:2 für die Bayern. In der Hinrunde dieser Saison gewann die Viktoria mit 3:2.

    Vereinshistorie:

    Siege gehören wahrlich auch zur Vereinsgeschichte des FC Bayern. Die Münchner gründeten 1983 eine U 23-Mannschaft, die zunächst in der Bayernliga an den Start ging. Von 1990 an tummelte sich die Reserve des Rekordmeisters in der Oberliga, Regionalliga und 3. Liga. Dabei spielte man unter anderem unter so namhaften Trainern wie Wolf Werner, Hermann Gerland, Andries Jonker, Mehmet Scholl, Erik ten Hag, Heiko Vogel oder Tim Walter. Unter dem jetzigen Coach Holger Seitz gelang 2018 die Rückkehr in die 3. Liga. Mit Sebastian Hoeneß spielte die Mannschaft in der Hinrunde der Saison 2018/2019 mehr oder weniger unter ferner Liefen und taumelte im unteren Mittelfeld. Eine regelrechte Leistungsexplosion schaffte die Mannschaft in der Rückrunde. Aus 19 Spielen holten die Bayern 13 Siege und gewannen den Meisterpokal. Da eine zweite Mannschaft aber nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen kann, blieb das Team drittklassig. Neben dem Trainer hat dann auch Top-Torjäger Kwasi Okyere Wriedt die Bayern verlassen. In der abgelaufenen Saison war er mit 24 Treffern Torschützenkönig vor Albert Bunjaku (20 Tore).

    Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen dem FC Bayern II und Viktoria Köln ist am Sonntag um 13:00 Uhr im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 12:45 Uhr live. Zudem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Klubs (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.  

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  • Sebastian Mielitz im Interview: „Im Spiel gibt es keine Freunde“

    Sebastian Mielitz ist seit Saisonbeginn die neue Nummer eins bei Viktoria Köln. Der 31-Jährige spricht im Interview über den Konkurrenzkampf im Tor, den Trainerwechsel und die jüngsten Spielabsagen. 

    Herr Mielitz, seit etwas mehr als einem halben Jahr sind Sie nun in Köln. Wie haben Sie Ihre erste Zeit in der Domstadt erlebt?

    Sebastian Mielitz: Bisher habe ich Köln durchweg positiv erlebt. Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben. Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen als ich ankam. Bei der Viktoria generell gefällt es mir sehr gut, ich kann nichts Negatives sagen.

    Die Viktoria hat mit André Weis und Yannik Bangsow zwei weitere gute Schlussmänner im Kader. Wie erleben Sie den Konkurrenzkampf auf der Torhüter-Position und wie helfen Sie sich gegenseitig?

    Mielitz: Bei uns herrscht eine Art „positiver Konkurrenzkampf“. Wir respektieren uns gegenseitig sehr, das ist denke ich sehr wichtig. Somit agieren wir auch als Team, was im Profi-Fußball auch nicht immer üblich ist. Wir pushen uns gegenseitig zu guten Leistungen in jedem Spiel. 

    Für Sie persönlich ist die Saison gut gestartet, im September haben Sie die Fans zum Spieler des Monats gewählt. Das hat auch der Mannschaft geholfen, der Start in die Spielzeit war sehr stark. Warum konnte die Mannschaft den Schwung nicht mit in den Spätherbst nehmen?

    Mielitz: Das ist eine Frage, die wir uns alle stellen. Wir müssen zugeben, dass wir einige Fehler gemacht haben, sonst wäre es nicht zum Trainerwechsel gekommen. Wir sind dabei vieles aufzuarbeiten und haben mit dem neuen Trainer intensiv gearbeitet in der letzten Zeit. Ich bin jedenfalls frohen Mutes für die nächsten Spiele.

    Wie erleben Sie die Arbeit von Olaf Janßen als Chefcoach und was hat sich zu der Zeit unter Pavel Dotchev geändert?

    Mielitz: Es ist immer schwierig, Trainer zu vergleichen. Jeder Trainer hat seine eigene Handschrift. Ich hoffe, dass die Handschrift des neuen Trainers erkennbar und dann auch erfolgreich wird. Das ist etwas, das sich natürlich die ganze Mannschaft wünscht. Erfolgserlebnisse schweißen eine Mannschaft zusammen. 

    Ein Spiel haben Sie auch unter Daniel Zillken absolviert. Nun ist er als Co-Trainer ins Trainerteam aufgerückt. Welche Impulse gibt er der Mannschaft?

    Mielitz: Er gibt uns durchweg positive Impulse auf den Weg. Er ist ein positiv verrückter Mensch. Wie er uns auf das Spiel in Wiesbaden vorbereitet hat, war einfach klasse. Wir sind froh, dass er nun ein Teil des Trainerteams geworden ist. Trotz der kurzen Zeit hat er bereits eine Menge Input geben können und für Begeisterung gesorgt. 

    Leider konnte das Spiel gegen den SV Meppen nicht stattfinden. Wie sehr hatten Sie sich auf das Wiedersehen mit Ihrem langjährigen Teamkollegen Torsten Frings gefreut?

    Mielitz: Ich freue mich generell auf jedes Spiel. Es wäre einfach ein Spiel um wichtige drei Punkte gewesen – auch wenn Torsten Frings, mit dem ich ein paar Jahre gemeinsam kickte, beim Gegner an der Seitenlinie gestanden hätte. Aber im Spiel gibt es keine Freunde. Wir wissen natürlich nicht, wann es nachgeholt wird. Wir bereiten uns einfach auf den nächsten Gegner vor. Wir hoffen, dass sich das Wetter etwas bessert und Fußballspielen auch in unserem Stadion wieder möglich wird. 

    Es sind bereits zwei Spiele, die wetterbedingt abgesagt wurden. Das bedeutet auch, dass der Terminkalender zum Saisonendspurt etwas enger wird. Wie nehmen Sie die Situation wahr?

    Mielitz: Es wird ein knackiges Programm. Unsere Spiele werden fast nur noch im englischen Stil ausgetragen, alle drei oder vier Tage steht ein Spiel an. Das wird knackig. Dann wird jeder einzelne Spieler gebraucht. Hoffentlich hilft es uns, die Idee des Trainers bestmöglich zu verinnerlichen. Dann werden wir auch hoffentlich wieder positive Ereignisse erleben können. 

    Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie von den jüngsten Spielabsagen erfahren haben?

    Mielitz: Gegen Magdeburg war es sehr speziell. Etwa fünf Minuten vor dem Aufwärmen wurde uns mitgeteilt, dass das Spiel abgesagt wurde. So kurz vor dem Spiel bin ich schon voll im Wettkampfmodus und voll fokussiert. In dem Moment, in dem ich mitbekomme, dass ein Spiel abgesagt wird, falle ich in eine Art Loch. Die ganze Anspannung, die man vor so einer Partie normalerweise hat, fällt auf einmal weg. Vor allem, weil man nicht das machen darf, worauf man sich vorbereitet hat. Vor dem Spiel gegen Meppen habe ich den Wetterbericht im Auge behalten. Nichtsdestotrotz haben wir uns bis zur Absage ganz normal auf das Spiel vorbereitet.

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier gibt es wieder einige interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Neue Sponsoring-Möglichkeiten für die Viktoria: Der DFB erlaubt ab der kommenden Saison Rückenwerbung in der 3. Liga. Damit besteht für die Viktoria die Möglichkeit, unter der Spielernummer eine interessante Werbefläche anzubieten. Diese darf 200 Quadratzentimeter groß sein und muss die gleiche Farbe wie Spielername und -nummer haben.

    Einblick in das Leben eines eSportlers: Die Viktoria hatte die Möglichkeit, bei Lukas „Obafemimoebus“ Möbus vorbeizuschauen. Er gehört zum Team von TF eSports, dem eVussball-Kooperationspartner von Viktoria Köln. Wie er seinen Arbeitsalltag gestaltet und wie er lebt, zeigt er auf dem YouTube-Channel von Viktoria-TV

    Winter-Sale im Onlineshop: Im Online-Fanshop (www.viktoria-shop.de) gibt es den Winter-Sale! Auf ausgewählte Fanartikel gibt es bis Ende Februar bis zu 40 Prozent Rabatt. Unter anderem Hoodies und Schals sind in diesem Monat mit Preisreduzierungen versehen. Vorbeischauen lohnt sich, hier geht es direkt zu den Angeboten.

    Punktabzug – Viktoria nun gleichauf mit KFC Uerdingen: Aufgrund der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bekommt der KFC Uerdingen in der 3. Liga einen Abzug von drei Punkten. Sobald die Entscheidung rechtskräftig ist, haben die Krefelder 24 Zähler auf dem Konto. Dann sind sie punktgleich mit der Viktoria. Bis zum Ende der laufenden Spielzeit gilt eine coronabedingte Sonderregelung. Diese besagt, dass der DFB statt neun Zählern nur drei Punkte abzieht, wenn ein Drittligist ein Insolvenzverfahren eröffnet.

    Anmeldung für Viktoria-Feriencamps 2021: Jetzt besteht wieder die Möglichkeit, sich ein Ticket für die heiß begehrten Viktoria-Feriencamps der Vussballschule zu sichern. Im Kalenderjahr 2021 sind insgesamt elf Camps geplant (elf Feldspieler- und vier Torhütercamps). Zur Anmeldung geht es hier

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  • Pack ma’s: Viktoria gastiert bei Bayern II

    Am Sonntag (Anpfiff 13.00 Uhr) empfängt die Reserve von Bayern München im Stadion an der Grünwalder Straße Viktoria Köln. Während es bei den Höhenbergern am Wochenende aufgrund widriger Wetterbindungen erneut kein Heimspiel gab, erkämpften die Münchner in Unterzahl ein 1:1-Unentschieden beim 1. FC Kaiserslautern.

    Dass es auf dem Betzenberg heiß hergehen kann, ist jedem Fan des deutschen Fußballs bekannt. Nicht zuletzt werden die Spieler der Pfälzer ja auch die „Roten Teufel“ genannt. Dementsprechend hitzig ging es trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zur Sache, als die Heimmannschaft (15. Rang) und die Gäste aus dem Freistaat Bayern (12. Tabellenplatz) aufeinandertrafen.

    „Wir haben ein sehr intensives Fußballspiel gesehen. Es gab von der ersten Minute an viel Leidenschaft in der Partie“, resümierte Bayern-Coach Holger Seitz in der anschließenden Pressekonferenz. „Durch die Gelb-Rote Karte ist es für uns komplizierter geworden.“ Die Ampelkarte sah nach wiederholtem Foulspiel sein Innenverteidiger Bright Arrey-Mbi nach 51 Minuten. Doch die bayrischen Kicker stellten auf Konter um und gingen in Unterzahl durch den Schweizer Dimitri Oberlin in Führung (67. Minute). Zwei Minuten später glich Kenny Prince Redondo für die Hausherren aus, doch sein Treffer wurde fälschlicherweise aberkannt. Wiederum nur drei Minuten darauf traf Daniel Hanslik zum 1:1-Endstand.

    „Aus unserer Sicht ein gerechtes Unentschieden“, attestierte Seitz nach Abpfiff und wollte sich auch nicht mehr weiter zu den Provokationen von beiden Trainerbänken äußern. „Ich würde das nicht überbewerten. Dass da ein paar Kommentare dabei waren, von beiden Seiten, kann ich bestätigen“, sagte er abschließend.

    Die Spieler der Viktoria hatten am Wochenende kein Spiel zu bestreiten, denn die Partie gegen den Tabellennachbarn SV Meppen konnte aufgrund des gefrorenen Rasens im Sportpark Höhenberg nicht stattfinden. Das Hinspiel auf der Schäl Sick gegen die Bayern, immerhin amtierender Meister der 3. Liga, gewann die Viktoria trotz Unterzahl mit 3:2 – dank der Treffer von Mike Wunderlich (1.), Timmy Thiele (14.) und Lucas Cueto (27.). Nicolas Kühn (42.) und Fiete Arp (61.) machten zwar das Spiel noch einmal spannend, aber letztlich blieb es beim zweiten Sieg im dritten Aufeinandertreffen für die Kölner.

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  • Mini-Rosenmontagszug mit einem Viktorianer

    „D’r Zoch kütt“ – in diesem Jahr etwas anders. Viktoria Vize-Präsident und Zugleiter Holger Kirsch präsentiert den Rosenmontagszug in diesem Jahr mit den Original-Figuren des Hänneschen-Theaters in der Wagenbauhalle des Festkomitees. Ab 14.00 Uhr überträgt der WDR.

    „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ lautet das Motto der Karnevalssession 2020/2021. Doch zusammen feiern ist pandemiebedingt nicht möglich. Für Zugleiter Holger Kirsch bedeutet das aber nicht, dass der Rosenmontagszug ausfällt. Sein Zoch läuft im Maßstab von 1:3 – mit 177 Puppen. Von der Severinstorburg vorbei am historischen Rathaus durch die Altstadt ziehen dabei 30 Wagen. Die Persiflage-Wagen entsprechen dabei den geplanten Originalen für den „großen“ Rosenmontagszug 2021.

    Auch auf das Rahmenprogramm müssen die Jeckinnen und Jecken in diesem Jahr nicht verzichten. Für die traditionelle Zug-Moderation sorgt das Kommentatoren-Duo aus Monika Salchert und Guido Cantz. Live-Musik gibt es von Kasalla und Brings. Für Lachmuskeltraining sorgen Volker Weininger als „Sitzungspräsident“, Susanne Pätzold als „Funkemarieche“ sowie die karnevalistischen Urgesteine Jürgen Beckers und Wicky Junggeburth.

    Wie auch Junggeburth war Holger Kirsch einst Karnevalsprinz in der Domstadt. Als Holger I. zog er 2015 durch die Säle der Stadt. Der Viktoria ist der Architekt schon lange verbunden. Auf der Schäl Sick aufgewachsen, kickte er in der Jugend als Stürmer und Libero beim Verein. Heute ist der 46-Jährige als Präsidiumsmitglied weiter aktiv.

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  • Online-Anmeldung für Feriencamps 2021 freigeschaltet

    Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich ein Ticket für die heiß begehrten Viktoria-Feriencamps der Vussballschule zu sichern. Im Kalenderjahr 2021 sind insgesamt elf Camps geplant (elf Feldspieler- und vier Torhütercamps). Alle Termine im Überblick finden Sie hier

    Für die ersten drei Termine im Kalenderjahr 2021 gibt es eine Besonderheit in Bezug auf die Zahlungsmethode. Die Teilnahmegebühr für die beiden Osterferiencamps und das Pfingstevent wird erst zehn Tage vor Veranstaltungsbeginn eingezogen, da aufgrund der sich täglich ändernden Situation um die Corona-Pandemie noch nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, ob diese Camps durchgeführt werden können. Somit steht für die ersten drei Termine als Zahlungsmethode nur das Lastschriftverfahren zur Verfügung.

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  • Nur am 14. Februar: Valentinstag-Special

    Heute ist Valentinstag! Es ist ein Tag der Liebe und Freundschaft, an dem durchaus auf der Agenda steht, kleine Geschenke zu machen. „Eine Liebeserklärung an Deinen Schatz, Dein Veedel, Deinen Verein!“, lautet das Motto von Viktoria Köln an diesem Tag. Deshalb gibt es heute 50 Prozent Rabatt auf alle T-Shirts (schwarz, grau und weiß) der Höhenberg-Kollektion – und zwar für Damen und Herren! Damit ist es möglich, anderen Menschen eine Freude zu machen und sich im Partner-Look zu zeigen. Und zwar dafür, wofür das Herz gemeinsam schlägt: für Höhenberg und die Viktoria.

    Anstatt 16,90 Euro kosten die T-Shirts heute im Viktoria-Onlineshop nur 8,45 Euro!

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  • Lukas Möbus — ein waschechter Kölner im eVussball

    Lukas „Obafemimoebus“ Möbus ist einer der drei eSportler, die das Trikot von Viktoria Köln tragen. Mit guten Ergebnissen in der „Weekend League“ macht er regelmäßig auf sich aufmerksam. Als echter Kölner fühlt er sich beim Klub von der Schäl Sick sehr wohl und ist unter anderem im DFB-ePokal für die Höhenberger angetreten. Im Interview spricht er über sein Leben als eSportler und den Ausgleich zwischen FIFA und Freizeit.

    Herr Möbus, wann fängt für Sie der Arbeitstag in der Regel an?

    Lukas Möbus: Es kommt darauf an, was bei mir am Tag ansteht, welche Turniere wir haben und zu welcher Uhrzeit diese anfangen. Ich gestehe, mein Tagesrhythmus ist etwas unterschiedlich – verglichen mit anderen Berufstätigen. Wenn mein Tag geregelt ist, fängt er um etwa zwölf Uhr an. Wenn er aber etwas aus den Fugen gerät, kann es auch 14 oder 15 Uhr sein. Daran muss man sich aber gewöhnen, das ist einfach ein Job, der zu anderen Zeiten stattfindet. 

    Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus? Wann haben Sie ‚Feierabend‘?

    Möbus: Ich mute mir selbst etwa drei bis vier Stunden Training am Tag zu. Man sollte nicht zu übereifrig sein, sonst kann es auch in die falsche Richtung gehen. Zum Arbeitsalltag gehört auch, dass ich auf meinem Twitch-Kanal streame. Dort kann man mir zuschauen, wie ich ‚Content create‘ (Inhalte produziere; Anm. d. Red.). Meine Streamingzeiten sind in der Regel zwischen 22.00 Uhr und 3 Uhr morgens. Ich bin also zu etwas späteren Zeiten aktiv. 

    Sie haben gewissermaßen Ihr Hobby zum Beruf gemacht. Gibt es bei Ihnen eine Art „Work-Life-Balance“?

    Möbus: Ich denke, dass ich meine Work-Life-Balance ganz gut im Griff habe. Natürlich beschäftige ich mich intensiv mit dem Spiel. Aber auch als eSportler habe ich meine Freizeit, so wie es auch bei anderen Jobs der Fall ist. Zu meiner Freizeit gehört auf jeden Fall auch der Sport. Oder ‚Socializing‘, wie man heute zum Treffen von Freunden sagt – auch wenn das aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht in gewohnter Form stattfinden kann. Das sind Dinge, die mir den Kopf gewissermaßen freimachen. So gehe ich dann mit neuer Energie in meine Streams. Damit bin ich auch aufnahmefähig für meine Zuschauer.

    Sie sind bei TF eSports beschäftigt und durch die Kooperation mit Viktoria Köln seit Dezember 2020 gewissermaßen ein Teil des Vereins. Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit bisher?

    Möbus: Die Zusammenarbeit mit Viktoria Köln gefällt mir ausgesprochen gut. Für mich als waschechter Kölner ist das eine tolle Sache. Auch meine Familie besteht aus ‚Kölsch Bloot‘. Dementsprechend habe ich mich im vergangenen Sommer sehr gefreut, dass mit Marcel Risse ein weiteres Urgestein der Stadt auf die Schäl Sick gewechselt ist. Viktoria Köln erlebe ich als einen hochgradig sympathischen Verein. Dementsprechend ist es für mich als Kölner eine sehr feine Sache, im Viktoria-Trikot spielen zu dürfen. 

    Ihre Leistungen werden an Ihrem Abschneiden in der „Weekend League“ gemessen. Wie wichtig ist Ihnen das und wie gehen Sie damit um, wenn es nicht nach Maß läuft?

    Möbus: Bevor ich eSportler wurde, habe ich ein schlechtes Ergebnis in der Weekend League persönlicher genommen. Wenn man schon etwas länger im Geschäft ist und Woche für Woche spielt, weiß man, dass es nicht immer nach Plan laufen kann. Leistungen sind auch tagesformabhängig und weitere Faktoren, wie die persönliche Stimmung, müssen passen. Man kann nicht jede Woche gleich liefern. Schlechte Ergebnisse muss man sich auch selbst verzeihen können. Wenn man aber gut abschneidet und ein 30-0 (alle WL-Partien gewonnen; Anm. d. Red.) holt, muss man zufrieden sein.

    Abschließend eine kurze Frage: Vussball oder eVussball?

    Möbus: Beides hängt gewissermaßen zusammen. Da es aber mein Job ist und ich dementsprechend mein Geld damit verdiene, ist es für mich natürlich der eVussball.

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  • Viktoria-Fans engagieren sich!

    Eine schöne Geste aus der aktiven Fanszene von Viktoria Köln: Die Schäl Sick Sufftras und die Juniors Höhenberg rufen zu einer Spendenaktion für die Verpflegung von Obdachlosen in Köln auf.

    Aufgrund der Corona-Pandemie sind diesmal keine Sachspenden erwünscht. Es geht aktuell darum, Geld zu sammeln. Dies soll unter anderem in warme Speisen und Getränke für obdachlose Menschen der Stadt gesteckt werden. Darüber hinaus ist geplant, Wasser zur Verfügung zu stellen und Futter für die tierischen Begleiter von Menschen ohne Dach über dem Kopf zu kaufen.

    Bis zum 19. Februar dieses Jahres besteht die Möglichkeit, anonym beliebig hohe Geldbeträge unter folgendem Link zu spenden: 

    https://gofund.me/05e3cc28.

    „Wirklich jeder Euro hilft den Menschen, die ihr Leben bei diesen Witterungen auf der Straße verbringen und viel zu oft von anderen Menschen übersehen, vergessen oder sogar verachtet werden. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, diesen Menschen zu helfen“, teilen die Initiatoren der Aktion mit. 

    Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der Schäl Sick Sufftras.

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  • Ortmanns Medical GmbH neuer Partner der Viktoria

    Gute Nachrichten für Viktoria Köln: Die Ortmanns Medical GmbH wird den Fußballverein aus dem Kölner Stadtteil Höhenberg ab sofort als Premium-Partner unterstützen. Damit sichert sich das neu gegründete Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen Präsenzen im TV-relevanten Bandenbereich, bei Pressekonferenzen, auf Interviewrückwänden und in weiteren Bereichen. 

    Als Hersteller von Atemschutzmasken des Standards FFP2 und FFP3 spielt die Ortmanns Medical GmbH gerade in der aktuellen Zeit eine bedeutende Rolle. „Unsere Masken sind sowohl für den medizinischen als auch für den zivilen Bereich geeignet. Sie werden ausschließlich in Deutschland hergestellt“, bestätigt Tom Ortmanns, der Geschäftsführer des Unternehmens.

    Seine Kunden können sicher sein, dass die Masken sämtlichen nationalen und internationalen Anforderungen entsprechen. Ortmanns: „Durch moderne Produktionsanlagen und streng kontrollierte Produktionsprozesse sind wir in der Lage, Atemschutzmasken in Top-Qualität herzustellen. Alles wird durch renommierte Zertifizierungsstellen überwacht und kontrolliert.“ 

    Der Kontakt zu Eric Bock, dem Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, kam bereits vor der Corona-Pandemie zustande. „Wir lernten uns bei einem Konzert in der LANXESS arena kennen“, erinnert sich Bock. „Schon damals hatte Tom Ortmanns großes Interesse am Kölner Sport. Umso mehr freue ich mich jetzt, dass es mit der Partnerschaft geklappt hat.“

    Bock fährt fort: „Wir alle müssen zur Eindämmung der Pandemie FFP2- und FFP3-Masken tragen – zum Eigenschutz und zum Schutz unserer Kontaktpersonen. Unternehmen wie die Ortmanns Medical GmbH tragen ihren Teil dazu bei, dass wir in absehbarer Zeit wieder zur Normalität zurückkehren können und Fußballspiele hoffentlich wieder vor Zuschauern stattfinden werden.“

    Weitere Informationen zur Ortmanns Medical GmbH und den dazugehörigen Onlineshop finden Sie unter: https://ortmannsmedical.de/jetzt-kaufen/

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