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  • Kampfgeist belohnt – 3:2 gegen Bayern

    Kampfgeist belohnt – 3:2 gegen Bayern

    Viktoria Köln schiebt sich in der Drittliga-Tabelle auf den zweiten Rang vor. Der 3:2-Erfolg gegen die Bundesliga-Reserve vom FC Bayern München stand bis zur letzten Sekunde auf der Kippe. Doch trotz Unterzahl – Maximilian Rossmann sah in der 21. Minute die Rote Karte – brachten die Höhenberger den Erfolg mit großer Moral und riesigem Kampfgeist über die Zeit.

    Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev zählte im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr setzte er auf Simon Handle, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition spielten Kai Klefisch und Moritz Fritz. Im offensiven Mittelfeld bot Dotchev Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Timmy Thiele von Beginn an auf. Albert Bunjaku agierte als einzige Spitze.

    Die Partie, bei der keine Zuschauer dabei sein durften, begann für die Kölner mit einem Auftakt nach Maß: Nach nur 42 Sekunden traf Wunderlich nach Hereingabe von Cueto aus elf Metern zur 1:0-Führung. In der vierten Minute folgte eine Doppelchance für die Kölner, zunächst scheiterte Bunjaku an Ron-Thorben Hoffmann, dann schoss Cueto vorbei. Und Cueto war es auch, der später allein auf Hoffmann zulief, aber das Leder nicht an ihm vorbeibrachte (9.).

     

     

    In der 14. Minute klingelte es aber erneut im Bayern-Gehäuse: Nach Wunderlich-Zuspiel hob Thiele den Ball über Hoffmann zum 2:0 ins Netz des amtierenden Drittliga-Meisters. Kalt erwischt, versuchten die Bayern danach besser in die Partie zu kommen. Und die Gäste bekamen Schützenhilfe: Denn Rossmann sah in der 21. Minute nach einer Notbremse gegen Jann-Fiete Arp von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier die Rote Karte.

    In der 27. Minute sorgte Cueto mit dem rechten Fuß von der Strafraumgrenze dennoch für das 3:0 – der Ball schlug im unteren linken Eck ein. Vier Minuten danach folgte eine gute Möglichkeit für die Gäste, doch Mielitz rettete gegen Leon Dajaku herausragend. Nach Wunderlich-Ecke traf Thiele in der 36. Minute die Latte. Wenig später fiel allerdings der Anschlusstreffer: Nicolas Gerrit Kühn traf für die Bayern aus spitzem Winkel zum 1:3 (41.). Dann ging es in die Pause.

    Trotz nummerischer Unterzahl: Dotchev wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht. In der 49. Minute zog Bunjaku mit dem linken Fuß aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze ab. Dabei streifte das Leder nur hauchdünn am linken Pfosten vorbei. Dennoch, die Gäste waren anschließend am Drücker und erarbeiteten sich ein klares Übergewicht an Spielanteilen und Chancen – wie zum Beispiel in der 58. Minute als Timo Kern an Mielitz scheiterte.

    Wenig später trafen die Bayern jedoch das Tor: Arp stand im Fünfmeterraum sträflich frei und verkürzte aus zentraler Position für die Münchner auf 2:3 (61.). Die Gäste erspielten sich in der Folge weitere Möglichkeiten, doch zwingend wurde es selten. Arp scheiterte in der 88. Minute mit einem Flachschuss an Mielitz. Aber hinter sich greifen musste der Kölner Keeper nicht mehr. So blieb es beim Heimsieg der Viktoria.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann, Marcel Gottschling – Kai Klefisch, Moritz Fritz – Lucas Cueto, Mike Wunderlich (52. Jeremias Lorch), Timmy Thiele (81. Dario De Vita) – Albert Bunjaku (69. Michael Seaton)

    Tore: 1:0 Mike Wunderlich (1.), 2:0 Timmy Thiele (14.), 3:0 Lucas Cueto (27.), 3:1 Nicolas Gerrit Kühn (41.), 3:2 Jann-Fiete Arp (61.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Pavel Dotchev (32.), Lucas Cueto (41.), Marcel Gottschling (71.), Kai Klefisch (90. + 2), Dario De Vita (90. + 5)

    FC Bayern München: Jann-Fiete Arp (41.), Maximilian Zaiser (67.), Timo Kern (90. + 2), Nicolas Gerrit Kühn (90. + 5)

    Rote Karte: Maximilian Rossmann (21.)

    Zuschauer: 0

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  • Gegnercheck: Amtierender Drittliga-Meister reist nach Köln

    Drei siegreiche Partien in Folge bringt Viktoria Köln mit ins Spiel gegen den Drittliga-Meister der vergangenen Saison, den FC Bayern München II. Dass die beiden Duelle gegen die „kleinen“ Bayern bislang sehr intensiv und torreich waren, dürfte jeder Viktoria-Anhänger aus der abgelaufenen Spielzeit wissen. Und auch Simon Handle wird sich an beide Partien erinnern können. Denn er traf im Hin- und Rückspiel gegen den FC Bayern. Man darf gespannt sein, ob der Mann mit der Nummer sieben auch am Mittwoch seinen Torriecher unter Beweis stellen kann.   

    Die letzte Saison:

    Aufgestiegen und Meister geworden. So kann man die letzte Saison der Münchner kurz und knapp zusammenfassen. Nach einem etwas holprigen Start ging es Schritt für Schritt nach oben. Am Ende wurde die Mannschaft von Ex-Trainer Sebastian Hoeneß (heute Cheftrainer bei der TSG Hoffenheim 1899) souverän mit 65 Punkten Meister. Kwasi Okyere Wriedt war mit 24 Saisontoren der erfolgreichste Torschütze der Liga. Auf seine Dienste müssen die Münchner allerdings seit dieser Saison verzichten. Er läuft nun in der niederländischen Eredivisie für Willem II Tilburg auf.

    Der Saisonauftakt:

    Mit dem 13. Tabellenplatz stehen die Amateure aktuell in der Tabelle dar, wo man die Elf eigentlich nicht erwarten würde. Erst ein Sieg, am dritten Spieltag 3:0 gegen Dynamo Dresden, nach fünf gespielten Partien, steht auf dem Konto des FC Bayern II. Unentschieden gingen die Duelle gegen Aufsteiger Türkgücu München (2:2), den KFC Uerdingen (1:1) und zuletzt gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:0) aus. Am zweiten Spieltag mussten sich die Münchner dem diesjährigen Aufsteiger SC Verl mit 0:3 geschlagen geben. Nun soll in Köln der erste Auswärtssieg der Saison eingefahren werden.

    Der Kader:

    Diese Saison wurde der Kader besonders mit Spielern aus der eigenen Jugend gefüllt. Insgesamt zehn Jungs wurden aus der U 19 „hochgezogen“. Mit Rémy Vita (ES Troyes AC), Lenn Jastremski (VfL Wolfsburg U 19), Tiago Dantas (Benfica Lissabon) und Alexander Lungwitz (Greuther Fürth) hat man sich allerdings auch mit externen Kräften verstärkt. Mit 24,03 Millionen Euro (laut Transfermarkt.de) ist der Marktwert der Mannschaft der höchste der gesamten Liga (Viktoria liegt bei nur sechs Millionen). Verletzungsbedingt werden den Gästen am Mittwoch Malik Tillman (Kreuzband), Nico Feldhahn (Knie) und Can Karatas (Oberschenkel) fehlen.

    Der Trainer:

    Der Meistertrainer Sebastian Hoeneß verließ die Amateure zu Saisonbeginn Richtung TSG Hoffenheim 1899. Aus diesem Grund wurde der Trainerstuhl mit einem alten Bekannten besetzt: Holger Seitz, Aufstiegstrainer aus der Spielzeit 2018/2019, wird für ein Jahr als Chef an der Seitenlinie der Münchner stehen. Nach dieser Saison wird er den Posten des Sportlichen Leiters am Bayern-Campus übernehmen. Seitz selbst ist ehemaliger Profifußballer und lief unter anderem für die Bayern Amateure, den Karlsruher SC und den SV Darmstadt 98 auf.

    Die bisherige Bilanz:

    Beide Teams trafen in der vergangenen Saison erstmalig aufeinander. Torreich und mit jeweils einem Auswärtserfolg endeten die Partien. 5:2 (3:0) wusste die Mannschaft von Pavel Dotchev im damaligen Hinspiel zu überzeugen. Im Rückspiel wiederum musste sich die Elf aus Höhenberg den Münchnern mit 2:4 (0:1) geschlagen geben. Und das ziemlich bitter: Zweimal kämpfte sich die Dotchev-Elf nach Rückstand zurück. Jedoch ging die Begegnung am 23. Spieltag durch die Treffer von Chris Richards (89.) und Sarpreet Singh (90.) doch noch recht deutlich verloren.

    Die Partie in den Medien: 

    Die Partie wird am Mittwochabend um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen. Live zu sehen sein wird das Spiel der Viktoria gegen den FC Bayern München II bei Magenta Sport. Wie immer, werden die Höhenberger Anhänger über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln und durch den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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  • Viktoria stinksauer: Jetzt doch ohne Zuschauer!

    Das bringt wohl auch den letzten Fußball-Fan und -Verantwortlichen auf die Palme! Viktoria Köln muss jetzt beim Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve vom FC Bayern komplett auf Zuschauer verzichten. Zuvor gingen die Klub-Verantwortlichen davon aus, dass wenigstens 300 Anhänger beim Heimspiel im Sportpark Höhenberg am Mittwoch (Anpfiff: 19.00 Uhr) dabei sein können. Doch daraus wird nun nichts!

    Axel Freisewinkel, einer der beiden Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, erklärt die Situation. „Zur neuen Fassung der Coronaschutzverordnung vom Land Nordrhein-Westfalen gibt es unter Paragraph neun, Absatz sechs eine neue Anlage, die bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen die Zulassung von Zuschauern bei einem zu hohen Inzidenz-Wert ausschließt“, so Freisewinkel. Für ihn unerklärlich: „In der Regionalliga, also eine Spielklasse niedriger, darf in Köln am gleichen Abend sogar mit 500 Zuschauern gespielt werden. Wie ist das möglich?“

    Eric Bock, ebenfalls Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft, ist stinksauer. „Wie sollen wir das unseren Zuschauern und Sponsoren erklären? Im Sportpark Höhenberg muss ohne Anhänger gespielt werden und im Südstadion ist das in Ordnung – obwohl die Hygienekonzepte für beide Veranstaltungsstätten wasserdicht sind.“

    Bock plant jetzt, den 1. FC Köln zu kontaktieren und sich gemeinsam mit den Geißbock-Verantwortlichen an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und -Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zu wenden. „Natürlich steht die Gesundheit aller Menschen im Vordergrund. Deshalb gibt es ja auch die entsprechenden Hygienekonzepte. Aber wir sind es den Kölner Fußballfans schuldig, dass wir für sie kämpfen und der Profifußball nicht gänzlich ohne Zuschauer stattfindet.“

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  • Heimspiel-Splitter: Mittwoch gegen den Meister

    Am Mittwoch steht für Viktoria Köln das erste Flutlicht-Heimspiel der Saison an! Zu Gast ist die Bundesliga-Reserve vom FC Bayern! Die Münchner erkämpften in der abgelaufenen Spielzeit die Drittliga-Meisterschaft. Als zweite Mannschaft eines Lizenzvereins konnten sie aufgrund der Regularien nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen – so gibt es jetzt das Wiedersehen in der 3. Liga.

    Beginn: Das dritte Viktoria-Heimspiel der laufenden Saison beginnt am Mittwoch um 19.00 Uhr.

    Bilanz: Die Viktoria und der FC Bayern II trafen bisher zweimal aufeinander. Beim ersten Spiel in München im August letzten Jahres triumphierten die Höhenberger mit 5:2. Die Torschützen der Kölner waren damals Albert Bunjaku (2 x), Mike Wunderlich (2 x) und Simon Handle. In der Rückrunde verbuchte der Drittliga-Meister das bessere Ende für sich. Mit 4:2 setzten sich die Münchner im Februar im Sportpark Höhenberg gegen die Viktoria durch. Für die Kölner trafen dabei Simon Handle und Steven Lewerenz. Bisher steht es also 1:1 nach Siegen.

    Corona-Pandemie: Gegen die Münchner können am Mittwoch keine Zuschauer dabei sein.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht. Und auch Maskottchen Viktor muss weiter zu Hause bleiben.

    Fußballgeschichten: In der vergangenen Saison lieferten sich Kwasi Okyere Wriedt und der Kölner Albert Bunjaku ein heißes Rennen um die Torjägerkanone der 3. Liga. Am Ende lag der frühere Bayern-Stürmer, der inzwischen für den niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg kickt, mit 24 Treffern vorn. Bunjaku blieb hingegen der Viktoria treu. Der 36-Jährige brachte es als Nummer zwei der Torjägerliste auf 20 Treffer. Er war damit der älteste Spieler, der in einer der drei deutschen Profiligen (Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga) so häufig in einer Saison einnetzte. Insgesamt fielen sage und schreibe 1.137 Treffer in der 3. Liga – der vorherige Höchstwert lag bei 1.038. Großen Anteil daran hatten die Bayern und die Viktoria. In den Partien mit ihrer Beteiligung fielen jeweils 136 Tore – ein Rekord seit Liga-Gründung 2008. Für ein weiteres Highlights war in der Vorsaison Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev verantwortlich. Am 28. Spieltag hatte er beim 2:4 in Braunschweig seinen 238. Einsatz auf der Bank eines Drittligisten, er löste damit Peter Vollmann als Rekord-Trainer ab. Bei der Partie am Mittwoch steht der 55-Jährige jetzt zum 253-mal als Drittliga-Coach an der Seitenlinie.

    TV und Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich die Partie bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) anzuschauen. Moderator beim Spiel ist Konstantin Klostermann. Gari Paubandt wird die Begegnung bei Magenta Sport kommentieren. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es sogar einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 21. Oktober um 19.00 Uhr eine Temperatur von 18 °Celsius. Es ist mit bestem Fußball-Wetter zu rechnen.

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  • Blumen Röhrig blüht weiter auf mit Viktoria Köln

    Blumen Röhrig verlängert die Partnerschaft mit Viktoria Köln. „Wir freuen uns über das Fortbestehen der Zusammenarbeit“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH des Fußballvereins aus Höhenberg, „Blumen Röhrig ist ein Familienunternehmen in der zweiten Generation, welches sich nahtlos in unsere Vamilie einfügt.“

    Das Floristikfachgeschäft aus Hürth-Efferen, das von Martina und Dieter Vogelfänger geführt wird, kreiert hochwertige Sträuße und Blumenkonzepte für jeden Anlass, verkauft aber auch Pflanzen für den Garten. Des Weiteren bietet der Viktorianer-Club-Partner Dekorationsartikel, Kerzen, Übertöpfe, Grußkarten und Ähnliches an.

    „Der Lieferservice von Sträußen, Schnittblumen und Gartenpflanzen wird von vielen Viktorianern in Anspruch genommen“, freut sich Dieter Vogelfänger über die steigende Nachfrage.

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  • Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    U 19 fährt ersten Meisterschaftssieg ein: Am Samstag konnte die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm die ersten drei Punkte in der A-Junioren-Bundesliga einfahren. Gegen Borussia Mönchengladbach konnten sich die Höhenberger mit 1:0 durchsetzen. Am Dienstag testet die U 19 jetzt gegen den SV Deutz 05 (U 19) und am Sonntag gegen den 1. FC Gievenbeck (U 19). Aufgrund der spielfreien Woche in der A-Junioren-Bundesliga West soll das Wilhelm-Team den Spielfluss beibehalten.

    B-Junioren gewinnen gegen Aachen: Die U 17 von Viktoria Köln beendete das Duell gegen Alemannia Aachen (U 16) ebenfalls positiv. Mit 5:0 konnten die Höhenberger die Partie in der Mittelrheinliga für sich entscheiden. Durch die Tore von Prinz Mvutu (18.), Calvin Marion Mockschan (31.), Oshomah Ichue (48.), Thomas Wycisk (70.) und Fabio Schmidt (74.) war es eine überzeugende Leistung der Elf von Trainer Martin Grund. „Die Mannschaft hat zum wiederholten Mal einen tollen Kampfgeist und Souveränität bewiesen. Die gute Leistung wurde am Ende mit einem verdienten Sieg belohnt.“

    Fanartikel des Monats: Bis Ende Oktober heißt es Zugreifen: Denn aktuell ist der Saisonschal 2020/2021 (Größe: 140 cm x 16 cm zzgl. Fransenlänge) als Fanartikel des Monats erhältlich. Der Schal ist in den Vereinsfarben bedruckt. Er dürfte sicher ein ganz besonderes Erinnerungsstück an die zweite Drittliga-Saison der Viktoria werden. Für 13,90 Euro ist er derzeit unter www.viktoria-shop.de, im Fanshop am Sportpark Höhenberg und bei Betten-Sauer erhältlich.

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  • Der Meister kommt: Bayern II zu Gast in Köln

    Am Mittwoch steht mit dem FC Bayern München II der nächste Gegner im Sportpark Höhenberg auf dem Platz (Anpfiff 19.00 Uhr). Nachdem Viktoria Köln auch im dritten Spiel in Folge siegreich war (zuletzt 1:0 beim SV Meppen) und somit zurzeit den dritten Platz belegt, steckt die Bundesligareserve des FCB nach zwei Unentschieden im unteren Mittelfeld der Tabelle fest.

    Holger Seitz ist zurück an alter Stätte. Der Bayern-II-Trainer, der vor zwei Jahren mit der Nachwuchsmannschaft aus der Regionalliga aufstieg, darf wieder das Zepter an der Seitenlinie führen. Doch in dieser Saison läuft es noch nicht ganz so rund für den amtierenden Meister der 3. Liga: Von fünf Partien konnte nur eine gewonnen werden. Innenverteidiger Jamie Lawrence beklagte nach dem erneuten Remis (0:0 gegen Kaiserslautern) die Chancenverwertung: „Wir sind die dominierende Mannschaft, doch müssen uns am Schluss bei Torwart Ron-Thorben Hoffmann bedanken, dass er uns im Spiel hält.“

    Wie man knipst könnten die Nachwuchskicker aus dem Freistaat von Viktoria-Routinier Albert Bunjaku lernen. Der 36-Jährige traf in den letzten beiden Spielen und ist somit zu großen Teilen am Aufstieg seiner Mannschaft innerhalb der Tabelle beteiligt (von Platz 16 auf Rang drei in drei Spieltagen). Doch geriet sein Siegtreffer beim 1:0 gegen den SV Meppen fast in den Hintergrund: Drei Platzverweise dominierten das Gespräch nach dem Abpfiff. „Das war heute ein sehr intensives Spiel“, sagte Cheftrainer Pavel Dotchev in der anschließenden Pressekonferenz, „nach dem Seitenwechsel haben wir die verdiente Führung erzielt, doch das Spiel kippte durch die zwei Platzverweise. Es war ein toller Kampf der Mannschaft und wir sind glücklich, den Sieg über Zeit gerettet zu haben.“

    Zweimal erst spielte Viktoria Köln gegen Bayern II: Beim ersten Aufeinandertreffen in der letzten Saison gab es ein torreiches 5:2 für die Viktoria in München mit je zwei Treffern von Albert Bunjaku und Mike Wunderlich, den Schlusspunkt setzte Simon Handle. Im Rückspiel revanchierte sich die Bundesligareserve der Bayern mit einem 4:2 im Sportpark Höhenberg. Dabei fielen die letzten beiden Treffer der Gäste erst in den Schlussminuten.

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  • Köln beginnt Englische Woche mit Sieg

    Köln beginnt Englische Woche mit Sieg

    Drei Spiele in sechs Tagen heißt es aktuell für Viktoria Köln. Und der Start in diese Englische Woche verlief für die Höhenberger auf jeden Fall erfolgreich: Am Sonntag gewann die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev beim SV Meppen mit 1:0 (0:0). Albert Bunjaku sorgte mit seinem Treffer in der 50. Minute – in einer Partie mit einer Roten und zwei Gelbroten Karten – für die Entscheidung.

    Im Tor bekam wieder Sebastian Mielitz von Dotchev das Vertrauen. In der Abwehr kamen Simon Handle, Bernard Kyere, Dominik Lanius und Marcel Gottschling zum Zug. Auf der Sechserposition setzte Dotchev auf Kai Klefisch und René Klingenburg. Im offensiven Mittelfeld spielten Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler von Beginn an. Albert Bunjaku startete als einzige echte Spitze in die Begegnung.

    Die Viktoria begann druckvoll. In der dritten Minute legte Wunderlich für Bunjaku auf, der seinen Gegenspieler umkurvte und aus acht Metern mit rechts abzog. Doch Meppens Keeper Luca Plogmann lenkte den Ball über das Tor. Nach zehn Minuten wurde die Partie offener. Die Gastgeber versuchten, ihre Offensivbemühungen zu verstärken. Allerdings sprangen dabei zunächst keine klaren Tormöglichkeiten heraus.

     

     

    In der 16. Minute zog Holzweiler aus 17 Metern mit dem linken Fuß ab. Plogmann lenkte das Leder zur Ecke. 60 Sekunden danach schoss Meppens Rene Guder einfach mal flach aus 25 Metern. Auf dem nassen Rasen wirkte der Versuch gefährlich. In der 21. Minute wurde es wild. Klingenburg sah nach einem Zweikampf Gelb, Thilo Leugers Rot. Der Meppener hatte am Boden liegend nachgeschlagen und -getreten.

    Die Emsländer steckten die Unterzahl gut weg. Lanius foulte im Strafraum seinen Gegenspieler und so gab es in der 27. Minute Elfmeter für die Gastgeber: Veldet Rama konnte diese riesige Chance aber nicht nutzen, er schoss links am Kölner Gehäuse vorbei. Die Höhenberger hatten anschließend mehr Spielanteile. Ein guter Schuss von Cueto landete am Außennetz (40.), einen Kopfball von Klefisch hielt Plogmann (45.) – so ging es torlos in die Pause.

    Die Kölner kamen ohne Wechsel aus der Kabine. Und die Höhenberger versuchten jetzt, ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. Zunächst dribbelte sich Holzweiler mit Tempo durch die Abwehr und passte auf Wunderlich, der aus sieben Metern an Plogmann scheiterte (49.). Der anschließende Eckball brachte dann die Führung: Bunjaku stand nach einer Kopfballverlängerung von Gottschling goldrichtig und schob den Ball aus kurzer Distanz ein (50.).

    In der 60. Minute folgte eine Doppelchance der Kölner: Zunächst scheiterte Holzweiler an Plogmann, dann parierte Meppens Schlussmann gegen Cueto. In der 68. Minute schloss sich eine riesige Konterchance durch den eingewechselten Timmy Thiele an, aber er vergab gegen Plogmann. Und so wurde es – nachdem Lanius (73.) und Kyere (76.) auf Kölner Seite Gelbrot sahen, auf einmal eng. Allerdings brachten die Gäste den Sieg über die Runden.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Bernard Kyere, Dominik Lanius, Marcel Gottschling – Kai Klefisch, René Klingenburg (59. Timmy Thiele) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (72. Patrick Koronkiewicz) – Albert Bunjaku (75. Moritz Fritz)

    Tore: 0:1 Albert Bunjaku (50.)

    Gelbe Karten:

    SV Meppen: Lars Bünning (36.), Rene Guder (45.), Torsten Frings (67.), Christoph Hemlein (87.)

    Viktoria Köln: René Klingenburg (21.), Bernard Kyere (23.), Dominik Lanius (26.), Kai Klefisch (52.), Mike Wunderlich (67.)

    Gelbrote Karten:

    Viktoria Köln: Dominik Lanius (73.), Bernard Kyere (76.)

    Rote Karte:

    SV Meppen: Thilo Leugers (21.)

    Zuschauer: 500

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  • U 19: Befreiungsschlag gegen Mönchengladbach

    Eine tolle Leistung führt zum ersten Saisonsieg für die U 19 von Viktoria Köln. Im Aggerstadion in Troisdorf siegte das Team von Trainer Marian Wilhelm am Samstag in der A-Junioren-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach verdient mit 1:0. Nach zwei Auftaktniederlagen (0:2 gegen Bochum und 0:4 bei Arminia Bielefeld) war die Motivation der Mannschaft besonders groß. Entsprechend engagiert gingen die Viktorianer in die Partie.

    Und das war zu spüren: Leichte Feldvorteile und die besseren Torchancen waren in den ersten 45 Minuten ein Zeichen dafür, dass die Höhenberger den ersten Dreier angepeilt hatten. Gleich in der vierten Spielminute hatte Stephan Nils die Chance auf das 1:0. Sein Schuss ging nur knapp am Tor von Borussia-Keeper Maximilian Brüll vorbei. Folgend machte die Viktoria weiter Dampf und dies wurde in der 22. Minute belohnt. Nach guter Einzelleistung versenkte Lamin Touray das Leder unhaltbar für Gladbachs Schlussmann Brüll zur 1:0-Führung im Tor.

    Fortan blieb das Team von Trainer Wilhelm in der Abwehr konzentriert und im Sturm weiterhin druckvoll. Die Gastgeber versuchten, die Führung auszubauen und blieben einem weiteren Treffer deutlich näher als die Gladbacher dem Ausgleich. Trotzdem blieb Mönchengladbach bei Kontervorstößen torgefährlich – beispielsweise in der 33. Minute bei einem Schuss aus 16 Metern von Leon Schütz.  

    In Halbzeit zwei übten die Gäste vom Niederrhein gewaltig Druck aus. Allerdings machte die Abwehr der Viktoria bei Zweikämpfen weiterhin eine gute Figur. Ein Freistoß aus 20 Metern, getreten von Gladbachs Luíz Skraback, ging nur knapp über das Kölner Gehäuse: Glück für Viktoria! Das bedeutete natürlich viel Arbeit für die Abwehrspieler der Rechtsrheinischen. Dabei zeigten besonders Niklas May, der in den vergangenen Wochen im Kader der Drittliga-Mannschaft stand, und Kapitän Paul Weist herausragende Leistungen.

    Marian Wilhelm war die Erleichterung nach dem Spiel deutlich anzumerken. „Nach den zwei Niederlagen hatten wir uns fest vorgenommen, uns an beiden Enden zu verbessern“, so der Coach der Viktoria. „Wir haben als Mannschaft hinten kompakt verteidigt und nach vorne viele Chancen rausgespielt. Natürlich tut ein zweites Tor immer gut, aber ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Jeder hat nach hinten heraus mitgearbeitet und zusammengestanden. Vom Stürmer bis zum Verteidiger waren alle an der Torverteidigung beteiligt. Am Ende ist es ein verdienter Sieg für uns.“

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  • Dotchev will nicht überrascht werden!

    Nach zwei Siegen in Folge reist Viktoria Köln mit viel Optimismus zum Auswärtsspiel beim SV Meppen. In den zwei bisherigen Drittliga-Partien gegen die Emsländer gab es für die Höhenberger jedoch nur einen Punkt. Vor der Begegnung mahnt Cheftrainer Pavel Dotchev zur Vorsicht.

    „Wenn man zufrieden ist, dann ist die Gefahr da, dass man in einen Modus der Bequemlichkeit kommt“, so der 55-Jährige. „Wenn wir denken, dass bei uns alles gut ist, können wir überrascht werden.“ Deshalb sei sein Ziel, dass seine Mannschaft „hungrig bleibt.“

    Meppens Trainer Torsten Frings dürfte versuchen, die Gastgeber für das Spiel gegen die Kölner bis in die Haarspitzen zu motivieren. Dotchev: „Ich erwarte daher auf jeden Fall eine umkämpfte Partie. Ich hoffe aber, dass wir im Endeffekt als Sieger vom Platz gehen.“

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