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  • Neue Viktoria-Maske ab jetzt im Shop erhältlich

    Neue Viktoria-Maske ab jetzt im Shop erhältlich

    Ein Muss für alle Viktorianer: Die neue Gesichtsmaske „Rotes V“ besticht durch schlichtes Design, verstellbare Schlaufen und eine optimierte Passform. Ab sofort ist die wiederverwendbare Maske (Wäsche bei 60° möglich) in unserem Shop für 6,90 Euro erhältlich. Doch auch wenn der Vorrat im Lager groß ist, sollte man nicht allzu lange warten: Das Vorgängermodell war schnell vergriffen!

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  • Jeremias Lorch im Porträt

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln vor. Heute: Jeremias Lorch.

    Ambitionen zu haben und gleichzeitig auf dem Boden zu bleiben, ist für viele im Fußballgeschäft schwierig. Für Jeremias Lorch nicht. Der Neuzugang der Viktoria redet gerne darüber, wie wichtig ihm das Vereinsumfeld oder die Nähe zu seinen Mitspielern sind.

    Lorch kommt aus einer Fußball-Familie. Seine drei jüngeren Brüder kicken im Jugendbereich, sein Vater spielte für die Stuttgarter Kickers im Ober- und Unterhaus. Sein Opa fuhr ihn zum Training als er klein war. In der Jugend spielte er unter anderem für den VfB Stuttgart. Der 24-Jährige sieht es pragmatisch: „Als ich klein war, gab es in der Gegend nur den VfB.“

    Generell scheint beim 1,89 Meter großen Mittelfeldspieler die Ergebnisorientierung höchste Priorität zu genießen. Als er innerhalb eines Jahres über fünfzehn Zentimeter wuchs, sodass die Ärzte ihm den Fußball untersagten, endete das Kapitel VfB Stuttgart für den damals Fünfzehnjährigen. Doch als sein Körper es wieder zuließ, entschied er sich nach Absprache mit seinem Vater für einen höheren Schulabschluss und den SGV Freiberg. Hier spielte der defensive Mittelfeldmann recht schnell in der Herrenmannschaft in der Oberliga Baden-Württemberg.

    Vielleicht mag es eine Feuertaufe gewesen sein für den damals 17-Jährigen, doch Lorch lässt es nicht danach klingen. Der Unterschied zwischen der U 19 und der Oberliga fiel ihm erst auf, als er am Ende der Saison in der A-Jugend aushalf. „Wahrscheinlich hat mir dieses Jahr in der fünften Liga viel mehr gebracht, als wenn ich zu einer Mannschaft mit besserer U 19 gewechselt wäre“, so Lorch heute. Dem Sport- und Gesangsverein Freiberg half es sicherlich: Das Team schlug im Hinspiel den späteren Meister FC-Astoria Walldorf mit 4:0 und mit dem jüngsten Kader der Vereinsgeschichte wurde Freiberg letztlich Tabellenvierter.  

    Und so klopften schnell andere Klubs beim SGV an die Tür. Doch weil der Verein eine Ablöse für den jungen Spieler verlangte, wurde man sich erst in der Winterpause mit dem SG Sonnenhof Großaspach einig. „Abgesehen von der Liga war es ein kleiner Verein, was für mich ein bekanntes Umfeld war“, erinnert sich Lorch, „ich wollte dahin und unter Rüdiger Rehm spielen.“ Doch daraus wurde in den kommenden neun Monaten nichts: Kurz nachdem er für die 3. Liga verpflichtet wurde, riss ihm das Kreuzband.

    „Ich spüre in meinem Knie nicht, dass ich zwei Operationen hatte“, sagt er, wenn er auf seine Verletzungshistorie blickt. Und so kam er noch stärker zurück, kämpfte sich in die Startelf und bestritt zwei Spielzeiten, die beide recht erfolgreich endeten.

    Manch ein Spieler wäre mit einem Stammplatz bei einem ordentlichen Drittligisten zufrieden gewesen, doch die Ambitionen des Mittelfeldmanns trieben ihn weiter. Rüdiger Rehm, mittlerweile Trainer beim SV Wehen Wiesbaden, wollte Lorch erneut. Und der Mann mit dem gefährlichen Distanzschuss folgte dem Ruf: „Das familiäre Umfeld des Vereins passte, auch wohnte meine Freundin in der Nähe – und der Verein hatte den Ehrgeiz, aufzusteigen.“ Doch auch die Verletzungsgeschichte wiederholte sich, diesmal war es der Meniskus. Wieder verpasste der defensive Mittelfeldspieler fast eine ganze Saison. „Das war eine schwierige Situation, denn das Klima innerhalb des Teams war nicht gut. Ich hatte ein Ödem, was mir lange Zeit Schmerzen bereitet hat. Doch mein Trainer hat an mich geglaubt und gesagt: ‚Der wird nochmal wichtig‘.“

    Und Rehm behielt recht: In der Aufstiegssaison stand Lorch 24-mal in der Startelf Wiesbadens und erreichte die Relegation. Und auch seine Mitspieler erkannten seinen Wert. „Nachdem der Trainer mich im ersten Relegationsspiel erst kurz vor Schluss eingewechselt hat, kamen ein paar Teamkollegen zu ihm und haben gesagt, dass ich im Rückspiel von Anfang an Spielen müsste.“ Rehm hörte zu und setzte Jeremias Lorch in die Startelf – und Lorch schoss (auch wenn der Ball abgefälscht und deshalb als Eigentor gewertet wurde) den entscheidenden Treffer zum Aufstieg. Keine drei Monate später traf er in seinem ersten DFB-Pokalspiel zweimal gegen den 1. FC Köln und zwang den Bundesligisten in die Verlängerung. Doch von einem Höhenflug ist bei Lorch nichts zu hören: „Ich bilde mir auf so etwas nicht so viel ein. Ich kann meine Leistung gut einordnen und ich weiß, wie schnell es im Fußball gehen kann. Ich glaube, diese Bodenständigkeit liegt bei uns in der Familie.“

    Nach einer harten Saison in der 2. Bundesliga, die mit einem Abstieg Wiesbadens endete, muss die Frage erlaubt sein, warum sich der Mittelfeldspieler anschließend für Viktoria Köln entschieden hat. „Für meine Entwicklung war es besser, mir etwas Neues zu suchen“, sagt Lorch selbstbewusst, „ich habe in den drei Jahren, die ich für Wehen Wiesbaden gespielt habe, nie zu einhundert Prozent das Vertrauen gespürt. Und bei der Viktoria habe ich von dem ersten Treffen an mit Pavel Dotchev und Franz Wunderlich ein sehr positives Gefühl gehabt. Hier ist ein familiäres Umfeld mit kurzen Kommunikationswegen, das mag ich.“

    Ein klares Ziel hat Lorch auch: „Ich möchte auf lange Sicht zurück in die 2. Liga.“ Vielleicht klappt das ja sogar irgendwann mit der Viktoria.

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  • U 19: Am Samstag ist Oberhausen zu Gast

    Am Wochenende rollt wieder der Ball in der A-Junioren-Bundesliga West. Dabei empfängt Viktoria Köln im Aggerstadion in Troisdorf die Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 11.00 Uhr.

    Viktoria-Coach Marian Wilhelm weiß um die Stärken des Tabellensechsten. „Oberhausen ist mit zwei Siegen aus drei Spielen gut in die Saison gestartet. Das ist eine Mannschaft mit guter Mentalität und gutem Pressing. Dazu sind sie in der Lage, guten Fußball zu spielen.“

    Nachdem sein Team zuletzt gegen Borussia Möchengladbach den ersten Saisonsieg eingefahren hat, scheint für Wilhelm dennoch alles möglich zu sein. „Das wird ein ganz anderes Spiel als zuletzt gegen Mönchengladbach“, glaubt der Trainer der Höhenberger.

    Sein Erfolgskonzept: „Wir müssen die mannschaftliche Geschlossenheit beibehalten und als Team noch besser auftreten als zuletzt gegen Mönchengladbach.“ Ob das am Ende reicht, bleibt abzuwarten. Der Tabellenfünfzehnte aus Köln geht jedenfalls nicht als Favorit in die Partie.

    Auf die Unterstützung der Viktoria-Anhänger müssen die Nachwuchskicker weiterhin verzichten: Die Regelung, dass nur Offizielle der beiden Vereine sowie Angehörige der Heimmannschaft bei den Begegnungen dabei sein können, hat weiterhin Bestand.

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  • Dotchev erwartet schwierige Begegnung

    Zum ersten Mal überhaupt in der 3. Liga empfängt Viktoria Köln am Freitag den VfB Lübeck. Vor dem Premieren-Duell könnte die Ausgangslage wohl kaum unterschiedlicher sein. Die Gastgeber aus Höhenberg liegen trotz der Niederlage bei Hansa Rostock vom Wochenende mit 13 Punkten und Platz sechs voll im Soll. Die Gäste aus Schleswig-Holstein erkämpften lediglich zwei Punkte und stehen daher am Ende der Tabelle. Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev erwartet gegen den Drittliga-Aufsteiger eine schwierige Partie.

    „Für mich ist wichtig, dass wir eine Reaktion zeigen“, so der 55-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Die Mannschaft aus Lübeck ist kämpferisch sehr stark. Sie zeigen auch immer wieder individuelle Klasse. Man hat schon gesehen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Und das ist auch in diesem Spiel nicht anders. Jeder Gegner ist ernst zu nehmen. Man sollte sich nicht von den Tabellenplätzen und Punkten täuschen lassen. Lübeck hat keinen guten Start erwischt. Aber es handelt sich um eine sehr gute Mannschaft.“

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  • Covid-19: Viktoria-Spieler muss in Quarantäne

    Jetzt hat es auch Viktoria Köln erwischt! Bei der turnusmäßigen Überprüfung der Mannschaft und Trainer auf Covid-19 ist ein Spieler positiv getestet worden. Der betroffene Akteur wird sich daher in eine zehntägige häusliche Quarantäne begeben müssen.

    Aufgrund der getroffenen Vorsorge- und Hygienemaßnahmen ist die Absonderung der restlichen Mannschaft nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt vorerst nicht notwendig. Somit bereiten sich die anderen Spieler weiter auf die Partie am Freitag gegen den VfB Lübeck vor.

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  • Wunderlich: „Nach der 1:5-Niederlage Reaktion zeigen!“

    Mike Wunderlich hat schon in seiner Jugend auf der Schäl Sick Fußball gespielt. Seitdem er vor zehn Jahren zu Viktoria Köln zurückkehrte, ist er als Mittelfeldmotor nicht mehr wegzudenken. Doch in diesem Jahr läuft vieles anders als zuvor. Im Interview spricht der 34-Jährige über seine Rolle als Mannschaftskapitän, die bisherigen Saisonspiele, Corona und über seine beiden Söhne.

    Herr Wunderlich, auch in diesem Jahr führen Sie die Mannschaft wieder als Kapitän an – inzwischen schon im zehnten Jahr. Wie war das diesmal? Wurde das explizit noch einmal so bestimmt oder war es einfach logisch, dass Sie auch in dieser Saison die Kapitänsbinde tragen?

    Mike Wunderlich: Unser Cheftrainer Pavel Dotchev hat es so bestimmt. Für ihn war das kein Thema mehr, da es die logische Konsequenz aus der letzten Saison war.

    Als Kapitän tragen Sie viel Verantwortung, nicht nur auf dem Feld. Sie müssen sich vorbildlich verhalten und führen sicher das eine oder andere Gespräch mit den Mitspielern. Weshalb sind Sie für diese Position genau der richtige Mann?

    Wunderlich: Leider Gottes bin ich ja jetzt schon 34 Jahre alt und habe schon das eine oder andere erlebt. Von daher denke ich, dass ich den Jungs durch die Erlebnisse und Erfahrungen viel mitgeben kann. Die Verantwortung ist aber auf mehreren Schultern im Team verteilt. Nur weil ich die Kapitänsbinde trage, heißt das nicht, dass ich alleine dafür zuständig bin. Wir haben mehrere Spieler, die in einem gewissen Alter sind oder vielleicht sogar noch mehr Erfahrung haben als ich. Die können den Jungs auch viele Dinge mit auf den Weg geben. Aber ich glaube, dass ich den Verein auch außerhalb des Platzes am besten verstehe. Dadurch kann ich verschiedene Dinge innerhalb der Mannschaft gut weitergeben. Es macht mich sehr stolz, die Kapitänsbinde der Viktoria zu tragen.

    Am letzten Wochenende haben Sie Ihr insgesamt 20. Tor in der 3. Liga geschossen. Wie wichtig sind Ihnen Ihre persönlichen Erfolgserlebnisse?

    Wunderlich: Natürlich ist es immer schön, der Mannschaft helfen zu können – egal ob mit einem Tor oder mit einer Vorlage. Mir persönlich ist es nicht mehr so wichtig, wie am Anfang meiner Karriere. Gerade mit 18 oder 19 Jahren wollte ich persönlich ganz nach oben und da hat es mir mehr bedeutet. Heute ist mir wichtig, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind und als Team Erfolg haben. Da stelle ich meine persönlichen Ansprüche ganz klar in den Hintergrund. Natürlich sind Tore oder Torvorlagen meine Aufgabe. Und das ist natürlich noch nicht vorbei.

    Nach vier Siegen in Folge gab es zuletzt die 1:5-Niederlage bei Hansa Rostock. Wie fällt Ihr bisheriges Zwischenfazit der Saison aus?

    Wunderlich: Insgesamt können wir sehr zufrieden sein. Wir hatten einen leicht holprigen Start mit einem Punkt aus zwei Spielen. Dann haben wir viermal hintereinander gewonnen und haben jetzt nach sieben Spielen 13 Punkte. Wir können das schon sehr gut einordnen und sind damit zufrieden. Die Niederlage in Rostock hat natürlich wehgetan, aber wir wissen, dass es am Freitag schon wieder weitergeht. Dann besteht die Möglichkeit, nach acht Spieltagen 16 Zähler auf dem Konto zu haben. Das wäre ein Zwei-Punkte-Schnitt pro Spiel. Ich glaube, wenn wir diesen über die Saison halten, dann kann man auf einem guten Tabellenplatz in der oberen Hälfte landen. Die 1:5-Niederlage gilt es jetzt wieder gut zu machen. Und das werden wir schaffen. Dann können wir mit unserem Start zufrieden sein.

    Aufgrund der Corona-Pandemie läuft vieles anders ab als gewohnt. In Rostock waren beispielsweise 7.500 Zuschauer bei der Partie live im Stadion. Im letzten Heimspiel gegen Bayern München II musste die Viktoria wiederum vor null Zuschauern spielen. Ist das ein Wettbewerbsnachteil? Wie sehr vermissen Sie die eigenen Fans?

    Wunderlich: Jeder, der Fußball spielt, will vor Zuschauern spielen – gerade vor den eigenen. Das fehlt uns natürlich. Deswegen denke ich schon, dass es für den einen oder anderen Verein ein Wettbewerbsvorteil sein kann, vor den eigenen Fans zu spielen – einerseits bezüglich der Unterstützung und andererseits aus finanzieller Sicht.

    Während der Corona-Zeit haben die Viktoria-Anhänger viele Einblicke in das Privatleben der Spieler bekommen. Sie haben zum Beispiel in einem Video gezeigt, wie Sie mit Ihren beiden Söhnen (Fabrice, 10 und Luca, 6) im Garten trainieren. Offenbar sind Ihre Kinder fußballerisch ambitioniert. Denken Sie, dass sie Ihnen in den Profifußball folgen werden?

    Wunderlich: Das Talent bei beiden Jungs ist sicherlich da. Ob es dann für den Profifußball reicht oder beide überhaupt diese Ambitionen haben, bleibt ihnen komplett selbst überlassen. Ich würde mich sicherlich sehr darüber freuen. Aber ich bin kein Vater, der seine Jungs unbedingt dazu antreibt, Profifußballer zu werden. Das soll aus eigener Überzeugung kommen und der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Wenn es sich abzeichnet, dass die Jungs das schaffen können und Lust darauf haben, dann unterstütze ich das natürlich sehr gerne. Wenn sie irgendwann etwas anderes machen wollen, werde ich sie auch unterstützen. Die Hauptsache ist, dass sie ihren Spaß haben und glücklich sind.

    Sie sind gebürtiger Kölner. Da ist es außergewöhnlich, dass der Karneval aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden kann. Wie bewerten Sie die Situation?

    Wunderlich: Als Kölner feiert man natürlich gerne Karneval. Deshalb werde ich sicher ein  weinendes Auge haben. Ich glaube aber auch, dass es momentan einfach nebensächlich ist und es wichtigere Dinge gibt. Wir sollten alle froh sein, wenn wir irgendwann unser normales Leben zurückhaben – und zwar so, wie wir es uns wünschen. Egal ob es um den Urlaub geht, um das Einkaufen oder Sonstiges – es gibt so viele Dinge, die den Menschen im Moment fehlen. Deshalb kann man, auch wenn es traurig ist, auf den Karneval verzichten. Da stehen andere Dinge aktuell einfach im Vordergrund.

    Bereits am Freitag wartet mit dem VfB Lübeck der nächste Gegner auf Sie. Worauf wird es in dem Spiel ankommen? Mit welchem Gefühl gehen Sie in die Partie?

    Wunderlich: In dieser Liga ist keine Mannschaft zu unterschätzen. Lübeck hat zwei Punkte aus sieben Spielen auf dem Konto und noch keinen Sieg einfahren können. Aber wir wissen, dass diese Liga unfassbar ausgeglichen ist und dass sich das Tabellenbild innerhalb von ein, zwei Wochen ändern kann. Von daher wird es ein sehr schwieriges Spiel. Aber für uns gilt es, nach der 1:5-Niederlage eine Reaktion zu zeigen. Wir wollen an die Spiele und Siege davor gnadenlos anknüpfen und werden alles versuchen, am Freitag unsere drei Punkte zu holen.

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  • Gebr. Roggendorf GmbH wird Top-Partner

    Das Umzugsunternehmen Gebr. Roggendorf GmbH erweitert die bereits seit Jahren bestehende Partnerschaft und wird Top-Partner des Klubs von der Schäl Sick. „Wir freuen uns riesig über die ausgebaute Zusammenarbeit“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH des Fußballvereins aus Höhenberg, „gemeinsam können wir etwas bewegen.“

    Gerade in dieser Zeit, die geprägt ist von Unbeständigkeit, täte es gut, einen soliden Partner an seiner Seite zu wissen, so Eric Bock und führt weiter aus: „Gebr. Roggendorf GmbH ist ein Familienunternehmen, welches stetig Fachkräfte ausbildet und gleichzeitig für manche Mitarbeiter seit Jahrzehnten einen sicheren Arbeitsplatz bietet. Dies stimmt mit unserer familiären Arbeitsweise innerhalb des Vereins überein.“

    Auch Manfred Roggendorf, Geschäftsführer der Gebr. Roggendorf GmbH, sieht in der Zusammenarbeit die Möglichkeit, seine Liebe zum Fußball und für den Verein zu zeigen: „Wir unterstützen die Viktoria auf und neben dem Platz sehr gerne. Im Sportpark Höhenberg ist man näher am Fußball als anderswo und die Emotionen fühlen sich intensiver an.“ Zu dem Verein hat er persönlich ein besonderes Verhältnis, denn er kennt den Klub von der Schäl Sick schon lange.

    Das Umzugsunternehmen Gebr. Roggendorf GmbH, welches zu den größten in Köln gehört, ist ein Gesamtdienstleister im Transport von Gütern. Das Unternehmen aus Ehrenfeld kümmert sich von der Planung über den Transport bis hin zur Lagerung und der eventuellen Entsorgung um alles.

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  • Gegnercheck: Viktoria empfängt den VfB Lübeck

    Nach der herben Niederlage bei Hansa Rostock pocht das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev auf eine schnelle Wiedergutmachung. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Freitagabend: Mit dem VfB Lübeck kommt der Tabellenletzte der Liga in den Sportpark Höhenberg. Doch was auf dem Papier nach einer klaren Sache aussieht, hat Potenzial, ein richtiger Kampf zu werden.

    Die letzte Saison:

    Der VfB Lübeck lieferte sich in der vergangenen Spielzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Regionalliga Nord mit dem VfL Wolfsburg II, welches durch Corona ein jähes Ende fand. Die Mannschaft aus Schleswig-Holstein führte zur Zeit der Unterbrechung die Tabelle mit fünf Punkten an, hatte aber auch ein Spiel mehr. Schlussendlich wurde sie zum Meister der Liga erklärt und stieg direkt in die 3. Liga auf.

    Der Saisonauftakt:

    Der Aufsteiger musste zum Start der Saison jede Menge Lehrgeld zahlen: Von den ersten sieben Partien gewann das Team keine einzige, zuletzt verlor man zu Hause gegen den Halleschen FC nach 1:0-Pausenführung mit 2:3 in Überzahl. „Naiv“ nannte Trainer Rolf Martin Landerl im Anschluss das Agieren seiner Mannschaft auf dem Platz, doch lobte der Österreicher auch den Einsatz seiner Truppe. Generell verlor Lübeck bisher nur ein Drittligaspiel mit mehr als einem Tor Unterschied, was auf den starken Kampfgeist zurückzuführen ist.

    Der Kader:

    Zum Aufstieg machten vierzehn Spieler Platz für fünfzehn neue Mannschaftskollegen. Dabei ist auffällig, dass der Verein für Bewegungsspiele vor allem auf Erfahrung setzt. Mit Mirko Boland kam ein Mittelfeldspieler, der jahrelang im Trikot von Eintracht Braunschweig in der 1. und 2. Bundesliga aktiv war. Des Weiteren wurde Stürmer Soufian Benyamina verpflichtet, der bereits über 240 Drittligapartien bestritten hat. Dieser soll nun den Torgaranten der letzten Saison ersetzen: Ahmet Arslan, mit 16 Treffern in 25 Spielen Torschützenkönig der Regionalliga Nord, wurde an Holstein Kiel abgegeben.

    Spieler im Fokus:

    Mit 25 Jahren gehört Marvin Thiel bereits zu Lübeck wie das Holstentor. Der Mittelfeldspieler, der nicht nur in der Hansestadt geboren ist, sondern auch seit der U 19 dem Verein angehört, bestritt bereits 156 Spiele für die Grün-Weißen und steht auf Platz zwölf der Rekordspieler des VfB. Mit zwei Vorlagen in sieben Spielen ist er Top-Vorbereiter der Lübecker (zusammen mit Thorben Deters und Pascal Steinwender) und ein Punktegarant: Seine Assists gegen den 1. FC Saarbrücken und den MSV Duisburg bescherten dem VfB Lübeck bisher die einzigen zwei Punkte in der 3. Liga.

    Der Trainer:

    Als Spieler schnürte Coach Rolf Martin Landerl seine Schuhe für über ein Dutzend Vereine, doch als Trainer bleibt er seinem Klub treu: Seit 150 Spielen steht der Österreicher an der Seitenlinie des VfB, gewann mit den Grün-Weißen 2019 den Landespokal Schleswig-Holstein und stieg letzte Saison als Meister in die 3. Liga auf. Sollte der 45-Jährige noch elf weitere Spiele für die Lübecker absolvieren, würde er an Rekordtrainer Kurt „Jockel“ Krause vorbeiziehen.

    Die Historie:

    Der VfB Lübeck feiert seine Erfolge meist auf einer kleineren Bühne, was den Traditionsverein aus dem Jahre 1919 nicht weniger interessant macht: Ganze 15-mal gewann man den Landespokal Schleswig-Holstein, zudem führt man die ewige Tabelle in der Regionalliga Nord an. Auch in der 2. Bundesliga waren die Grün-Weißen zwischen 1995 und 1997 sowie von 2002 bis 2004 vertreten. In der 3. Liga spielen die Hansestädter zum ersten Mal.

    Die bisherige Bilanz:

    Das Spiel im Sportpark Höhenberg ist für beide Vereine das erste gegenseitige Aufeinandertreffen in einem Meisterschaftsspiel.

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem VfB Lübeck ist am Freitag um 19.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Das bwin-Topspiel wird live (Vorberichte ab 18.30 Uhr) bei Magenta Sport übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram, YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Viktoria wohl wieder ohne Zuschauer

    Viktoria Köln muss nach aktuellem Stand auch beim Heimspiel gegen den VfB Lübeck auf die Unterstützung der Zuschauer verzichten. Vor der Partie am Freitag (Anstoß: 19.00 Uhr) ist die Situation unverändert: Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen schließt auch die Zulassung der heimischen Fußball-Anhänger bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen aufgrund eines zu hohen Inzidenzwertes aus.

    „Wir stehen mit dem Gesundheitsministerium in engem Kontakt, um für unsere Anhänger eine bessere Lösung zu finden“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Allerdings sind die Corona-Infektionszahlen in Köln derzeit besorgniserregend, sodass ein zeitnahes Entgegenkommen nicht zu erwarten ist. Wir prüfen parallel weitere Möglichkeiten, sollten aber die momentane Situation nicht außer Acht lassen.“

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  • Viktoria und Lübeck ohne Punkte

    Bevor es am achten Spieltag der 3. Liga zum Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und dem VfB Lübeck kommt, haben beide Teams eine Sache gemeinsam: Beide Mannschaften mussten sich am Samstag geschlagen geben. Die Kölner unterlagen mit 1:5 in Rostock, der VfB zu Hause mit 2:3 gegen den Halleschen FC.

    Dabei sah es in Lübeck lange nach einem Punktgewinn für den VfB aus. Doch HFC-Spieler Julian Guttau versetzte dem Drittliga-Aufsteiger mit seinem Siegtreffer in der 90. Minute den entscheidenden Knock-out. „Wir sind in gewissen Situationen einfach zu naiv“, schimpfte Trainer Rolf Landerl nach der Partie am Mikrofon von Magenta Sport. „So wie wir das dritte Tor bekommen, das ist grob fahrlässig. Uns fehlt die Cleverness in solchen Momenten, um zumindest einen Punkt zu behalten.“ Vom Einsatz und Engagement her wollte er seiner Mannschaft nichts vorwerfen.

    Das sah bei Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach der klaren Niederlage in Rostock ein wenig anders aus. „Ich sehe nicht viel Positives heute. Ich denke, dass wir diesmal als Kollektiv versagt haben“, so der 55-Jährige nach der Partie. Der Rekordtrainer der 3. Liga sah aber auch Gründe für den verkorksten Auftritt beim F.C. Hansa. Dotchev: „Wir hatten zwei schwere Spiele in der Woche hinter uns – in Unterzahl. Ich bin der Meinung, dass wir einfach nicht die Frische hatten und deshalb haben wir auch so verhalten gespielt. Wir waren schlecht, Hansa Rostock war gut. Deshalb war das Ergebnis so, wie es ist.“

    Immerhin verweilt sein Team vor dem Heimspiel gegen Lübeck weiterhin im oberen Drittel der Tabelle. Deshalb sollten die Höhenberger auch mit Selbstbewusstsein in die Begegnung am Freitag gehen. Beim VfB sieht das ganz anders aus. Nach der Niederlage gegen Halle nimmt die Mannschaft aus Schleswig-Holstein den letzten Tabellenplatz ein.

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