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  • Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Dauerbrenner der Viktoria: Unter Cheftrainer Pavel Dotchev kamen in dieser Saison bereits 22 Spieler in der Meisterschaft zum Einsatz. Doch zwei von ihnen sind nicht aus der Startelf wegzudenken: Torwart Sebastian Mielitz und Sechser Kai Klefisch absolvierten bisher jede Spielminute in dieser Spielzeit. Anscheinend ist nicht nur der Coach mit der Leistung der beiden Viktorianer zufrieden, sondern auch die Fans: Denn der Ex-Bundesliga-Torhüter wurde zum Spieler des Monats September und der 20-jährige Klefisch zum Spieler des Monats Oktober gewählt.

    A- und B-Junioren: Da zurzeit kein Mannschaftstraining erlaubt ist, trainieren die Höhenberger Nachwuchskicker gemeinsam online. In der vergangenen Woche standen Live Kinetik und Wahrnehmungsübungen per App unter Leitung des Sportpsychologen Sam Ireland auf dem Plan. Diese Woche gilt es, Lauftraining zu absolvieren oder Krafteinheiten unter der digitalen Aufsicht von Athletik-Trainer Gregor Thiele auszuführen. Aber auch der Spaß und das Teamgefühl sollen nicht zu kurz kommen. So gibt es online Teameinheiten, wie zum Beispiel gemeinsames Kochen.

    Fanartikel des Monats November: In nicht einmal drei Wochen wird bereits das erste Türchen im Adventskalender geöffnet. Wer seinen Liebsten und sich das Warten mit schokoladigen Überraschungen aus Vollmilch versüßen möchte, kann jetzt online unseren Adventskalender „Viktor 2020“ im Onlineshop für 6,90 Euro erhalten. Und falls ein Viktorianer für die kalte Jahreszeit noch eine Mütze oder einen Schal benötigt, wird er ebenfalls unter www.viktoria-shop.de fündig!

    Auswärtstabelle der 3. Liga: Viktoria Köln ist durch den Sieg beim MSV Duisburg in der Auswärtstabelle vom 9. auf den 3. Platz gesprungen. Mit zehn Punkten aus fünf Spielen zogen die Höhenberger nun mit dem TSV 1860 München und SV Wehen Wiesbaden gleich, allerdings haben die Münchner ein Spiel weniger und der SVW erzielte ein besseres Torverhältnis. Das nächste Auswärtsspiel der Viktoria findet am Sonntag, den 22. November statt. Der Gastgeber ist dann die SpVgg Unterhaching.

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  • Fritz-Einsatz gegen Saarbrücken fraglich

    Unschöne Szene am Montagabend beim Spiel MSV Duisburg gegen Viktoria Köln: Moritz Fritz zog sich in der Anfangsphase der Begegnung bei einem Kopfball-Duell mit Wilson Kamavuaka eine klaffende Platzwunde am linken Auge zu und musste in der 11. Minute durch Jeremias Lorch ersetzt werden.

    Noch während der Partie wurde der Mittelfeldspieler ins BG Klinikum Duisburg eingeliefert, um medizinisch versorgt zu werden. Dort wurde die Wunde mit zehn Stichen genäht. „Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert“, berichtet Fritz. „Zwar handelte es sich um eine tiefe Platzwunde, aber ansonsten sind keine weiteren Verletzungen festgestellt worden.“

    Ob der 27-Jährige am Freitagabend beim Spitzenspiel gegen den Tabellenführer 1. FC Saarbrücken im Kader sein kann, scheint fraglich. Sicher ist aber, dass dem Viktoria-Spieler keine lange Verletzungspause droht.

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  • Der Tabellenführer 1. FC Saarbrücken kommt in den Sportpark

    Zum Auftakt des zehnten Spieltags empfängt die Viktoria am Freitagabend (19.00 Uhr) den Aufsteiger und Tabellenführer 1. FC Saarbrücken. Nachdem das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev zuletzt nach zwei Niederlagen in Folge einen Sieg beim MSV Duisburg verzeichnen konnte, gewannen die Saarbrücker gegen Dynamo Dresden erneut in der Nachspielzeit. Für einen Spieler der Gäste ist das Aufeinandertreffen im Sportpark Höhenberg eine Reise an die alte Wirkungsstätte.

    Nachdem der 1. FC Saarbrücken am Samstag Dynamo Dresden in der Nachspielzeit mit 2:1 niedergerungen hatte, klang selbst Coach Lukas Kwasniok von der Leistung seiner Mannschaft überrascht: „Fakt ist, wir machen es auch gut. Dieses Auftreten habe ich nach dem schweren Spiel unter der Woche nicht erwartet.“ Die Tore von Sebastian Jacob und Nicklas Shipnoski brachten dem Aufsteiger den sechsten Sieg im neunten Spiel, wodurch die Tabellenführung verteidigt werden konnte. Torschütze Jacob resümierte nach dem Spiel treffend: „Wir haben eine sehr gute Partie gemacht, hatten fast zu jeglicher Zeit die Spielkontrolle und hatten viele Chancen. Es war eine super Leistung.“

    Während das Gründungsmitglied der Bundesliga vom ersten Platz winkt, konnte die Viktoria ihre Tabellensituation verbessern: Mit einem 3:1-Erfolg beim MSV Duisburg sprang der Klub von der Schäl Sick auf Platz vier. Cheftrainer Pavel Dotchev war nach der Partie in der Schauinsland-Reisen-Arena froh darüber, dass die Mannschaft nach zwei Niederlagen in Folge ein Zeichen setzen konnte. „Das Spiel war enorm wichtig“, sagte der 55-Jährige nach der Partie, „dass wir nach dem Rückstand zurückkommen konnten, war gut für die Jungs, denn die Leistung hat heute gestimmt.“ Mit Blick auf den kommenden Gegner sah Dotchev den Auswärtssieg als positives Zeichen: „Ich bin froh, dass wir uns so befreien konnten vor dem schwierigen Spiel gegen Saarbrücken.“

    Für Viktoria Köln und den 1. FC Saarbrücken ist es das erste Aufeinandertreffen in der 3. Liga. Doch ein Gesicht der gegnerischen Mannschaft wird dem einen oder anderen Viktorianer noch bekannt sein: Timm Golley spielte von 2016 bis zum Aufstieg 2019 bei den Höhenbergern und heuerte danach beim 1. FC Saarbrücken an. Der 29-Jährige erzielte während seiner Zeit auf der Schäl Sick 30 Tore in 91 Spielen. Bei Saarbrücken ist seine Ausbeute mit zwei Treffern aus 27 Partien deutlich niedriger.

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  • Kai Klefisch ist Spieler des Monats Oktober!

    Kai Klefisch ist Spieler des Monats Oktober!

    Die Wahl ist getroffen: Kai Klefisch ist „Spieler des Monats Oktober“! Der 20-Jährige setzte sich bei der Fanabstimmung auf der Viktoria-Facebookseite mit großer Mehrheit gegen Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Moritz Fritz durch. Er konnte die Viktoria-Fans durch souveräne und gute Auftritte an den ersten acht Spieltagen im defensiven Mittelfeld überzeugen. Trotz des jungen Alters besticht er aktuell mit läuferisch, kämpferisch und spielerisch starken Leistungen.

    Das nächste Voting findet Anfang Dezember statt – wie immer auf der Viktoria-Facebookseite. Dann wird der „Spieler des Monats November“ gesucht. Ende 2020 wird dann von der Facebook-Community Viktoria Kölns der „Spieler des Jahres“ gewählt.

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Januar: Jonas Carls

    Februar: Steven Lewerenz

    März: Dominik Lanius

    April: Mike Wunderlich

    Mai: Hamza Saghiri

    Juni: Albert Bunjaku

    Juli: Alexander Höck

    August: Lucas Cueto

    September: Sebastian Mielitz

    Oktober: Kai Klefisch

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  • Viktoria holt wichtigen Auswärtserfolg

    Viktoria holt wichtigen Auswärtserfolg

    Viktoria Köln hat das Siegen nicht verlernt. Nach zwei Niederlagen in Folge setzten sich die Höhenberger am Montagabend mit 3:1 (1:1) beim MSV Duisburg durch. Durch den Auswärtserfolg in der Schauinsland-Reisen-Arena rückte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev auf den vierten Tabellenplatz der 3. Liga vor.

    Dotchev setzte im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr spielten Simon Handle, Fabian Holthaus, Sead Hajrović und Marcel Gottschling. Im Mittelfeld kamen Marcel Risse, Kai Klefisch, Moritz Fritz und Kevin Holzweiler von Beginn an zum Zug. Albert Bunjaku und Timmy Thiele bildeten die Doppelspitze der Viktoria.

    Die Abwehr der Viktoria wirkte anfangs unsortiert. Doch der MSV verstand es zunächst nicht, Kapital daraus zu schlagen. In der zehnten Minute folgte eine Freistoßmöglichkeit für Risse, doch Duisburgs Leo Weinkauf wehrte den Flachschuss aus 20 Metern nach rechts ab. In der 16. Minute versuchte Holzweiler sein Glück, doch Weinkauf war erneut zur Stelle.

     

     

    In der 20. Minute stand Moritz Stoppelkamp an der 16-Meter-Linie völlig frei, doch sein Seitfallzieher ging über den Kasten von Mielitz. Nur 60 Sekunden später prüfte Risse wieder Weinkauf – ohne Erfolg. Doch in der 22. Minute fiel die Führung der Gastgeber: Nach feiner Kombination traf Stoppelkamp mit dem rechten Fuß vom Fünfmeterraum ins untere linke Eck der Gäste.

    Eine Antwort der Viktoria ließ nicht lange auf sich warten. Holzweiler legte schön für Thiele auf, der aber mit seinem Rechtsschuss aus zwölf Metern am Duisburger Schlussmann scheiterte (24.). In der 34. Minute dann eine Traumkombination der Kölner: Bunjaku spielte auf Handle, der von links auf Thiele flankte. Der Stürmer köpfte aus fünf Metern zum 1:1 ins untere rechte Eck ein.

    In der 41. Minute hatte Stoppelkamp mit einem Schlenzer von der Strafraumkante eine gute Schussmöglichkeit für die Gastgeber. Doch zum Glück für Mielitz ging der Versuch des Duisburgers knapp am Tor der Höhenberger vorbei. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Eric Müller passierte dann nichts mehr. So ging es mit 1:1 in die Pause.

    Dotchev wechselte – nachdem er vor der Halbzeit schon den verletzten Fritz durch Jeremias Lorch ersetzt hatte – zu Beginn der zweiten Hälfte nicht. Auf dem Spielfeld ging es gleich zur Sache. In der 52. Minute wurde Thiele im Strafraum gelegt, sodass es Strafstoß für die Viktoria gab. Bunjaku, an diesem Tag Kapitän der Kölner, verwandelte den Ball sicher im unteren rechten Eck.

    In der 56. Minute hätte Gottschling erhöhen können, doch Weinkauf rettete. Noch in der gleichen Minute lenkte Duisburgs Torhüter ein Risse-Geschoss über die Latte. Dann sah MSV-Spieler Lukas Scepanik die Gelbrote Karte (59.). Doch wer jetzt gedacht hatte, die Gäste würden noch überlegener, der sah sich getäuscht. Denn Duisburg stemmte sich gegen die drohende Niederlage.

    In der 70. Minute hatte MSV-Kapitän Stoppelkamp eine gute Schusschance, doch er zielte zu hoch. In der 77. Minute legte Holzweiler schön für Risse auf – und der versenkte den Ball aus halbrechter Position zum 3:1 aus Viktoria-Sicht. Und das war die Entscheidung. Denn den Duisburgern gelang in Unterzahl bis zum Schlusspfiff nicht mehr viel, sodass die Gäste den Vorsprung nach Hause brachten.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Fabian Holthaus, Sead Hajrović, Marcel Gottschling – Marcel Risse, Kai Klefisch, Moritz Fritz (11. Jeremias Lorch), Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku (68. Michael Seaton), Timmy Thiele (80. Enes Tubluk)

    Tore: 1:0 Moritz Stoppelkamp (22.), 1:1 Timmy Thiele (34.), 1:2 Albert Bunjaku (52., Foulelfmeter), 1:3 Marcel Risse (77.)

    Gelbe Karten:

    MSV Duisburg: Lukas Scepanik (43.)

    Viktoria Köln: Simon Handle (4.), Albert Bunjaku (50.), Marcel Risse (72.)

    Gelbrote Karte:

    MSV Duisburg: Lukas Scepanik (59.)

    Zuschauer:

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  • Fritz im Porträt: „Maximum herausholen“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln vor. Heute: Moritz Fritz.

    Bielefeld, Dortmund, Lippstadt, Gelsenkirchen, Essen und Köln: Moritz Fritz ist in seiner Karriere bereits gut herumgekommen in Westdeutschland. Bei dem defensiven Mittelfeldspieler stehen acht Wechsel in den letzten zehn Jahren zu Buche, wobei er sich gerne etwas in einem Verein aufbauen wollen würde. Lediglich eine Sache hindert ihn bisweilen daran: sein Wille, so weit oben wie nur möglich zu spielen.

    Wenn man Moritz Fritz fragt, wie er zum Fußball kam, so folgt die Antwort prompt. „Mein Vater hat im Verein um die Ecke gespielt und mich schon als Dreijährigen mitgenommen“, erinnert sich der gebürtige Bielefelder. Der Verein namens VfR Wellensiek wurde auch zur Heimat für ihn. Bis zu seinem fünfzehnten Lebensjahr spielte er für den ‚besonderen Verein im Bielefelder Westen‘. Trainiert wurde er dort von seinem Vater. „Komisch war das eigentlich nie“, berichtet Fritz auf die Zeit mit dem Trainer-Vater angesprochen, „aber da ich unbedingt versuchen wollte, weiterzukommen, war das Kapitel auch schnell zu Ende.“

    Dabei hätte Fritz schon viel früher in die Jugend eines größeren Klubs wechseln können, doch wollte er nicht in ein Internat. So ging der noch schmächtige Nachwuchskicker zum VfL Theesen an den Stadtrand Bielefelds, denn die B-Jugend des Vereins spielte in der Westfalenliga. Dort sammelte Fritz Erfahrung, kickte in der Westfalenauswahl und wuchs knappe zwanzig Zentimeter. Kurz darauf holte ihn Arminia Bielefeld in die A-Jugend. Und auch wenn Fritz in seiner ersten U 19-Saison abstieg, wurde der Stammspieler für eine ordentliche Spielzeit belohnt: Die A-Jugend von Borussia Dortmund lieh ihn für seine letzte Juniorensaison aus. Nach einer Spielzeit, in der Fritz zum Kern der Mannschaft mit späteren Größen wie Kerem Demirbay (heute Bayer 04 Leverkusen), Marvin Duksch (heute Hannover 96) oder Koray Günter (heute Hellas Verona) gehörte, nahm die Arminia ihn in ihre Reserve auf.

    Oft haben es junge Spieler schwer, den Anschluss zum Seniorensport zu finden. Doch Fritz machte sich schnell auf verschiedenen Mittelfeldpositionen verdient. „Es war die richtige Entscheidung zur zweiten Mannschaft der Arminia in die Oberliga Westfalen zu wechseln“, sagt der heute 1,92 Meter große Fußballer, „ich wurde direkt zum Leistungsträger und bekam eine Führungsrolle – und das mit nur 19 Jahren.“ Seine Qualitäten erkannte auch der Trainer des Ligakonkurrenten SV Lippstadt 08, Daniel Farke. Der „respektable Trainer“, der auch „menschlich ein Top-Typ“ ist, verpflichtete Fritz, nachdem der Sportverein den Aufstieg in die Regionalliga West geschafft hatte. Die Saison unter ihm beschreibt Fritz als „Super-Jahr“, was bei sieben geschossenen Toren (knapp 20 Prozent aller Tore von Lippstadt in der Saison, Anm. d. Red.) und 33 Startelfeinsätzen noch eine Untertreibung ist. Doch seine Mühen wurden nicht belohnt, Lippstadt musste zurück in die Oberliga und Fritz zog es zur nächsten Herausforderung: der Bundesliga-Reserve von Schalke 04.

    In Gelsenkirchen war der noch junge Mittelfeldspieler plötzlich ganz nah am großen Fußball. Er durfte manchmal mit der ersten Mannschaft trainieren und die gesamte Stadt schien „verrückt nach Fußball“ zu sein. Doch auch wenn mit Spielern wie Thilo Kehrer (heute Paris St. Germain) und Alexander Nübel (heute FC Bayern München) die U 23 der Königsblauen den Aufstieg anpeilte, wurde die Saison nur Mittelmaß. Fritz, der zum ersten Mal bei Schalke die Kapitänsbinde trug, ging danach zu Rot-Weiss Essen – und bekam die Rivalität innerhalb der Region sofort zu spüren. Doch auch als er bei RWE gefragt wurde, Spielführer zu sein, zögerte er nicht: „Wenn du so ein Angebot bekommst, solltest du keine Angst verspüren, sondern Bock auf die Herausforderung haben“, meint der 27-Jährige heute abgeklärt. In dieser Saison gewann Fritz den Landespokal Niederrhein, im Finale schoss er gegen den SV Wuppertal beim 3:0-Erfolg einen Doppelpack. „Das war für mich ganz wichtig“, erinnert sich der frühere RWE-Spieler, „zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass ich den Klub verlassen werde. Und so war es ein versöhnlicher Abschluss mit den Fans.“

    Denn mittlerweile wollte Fritz unbedingt in eine höhere Liga. So schloss er sich erneut Daniel Farke an, der mittlerweile die U 23 von Borussia Dortmund trainierte und mit der Mannschaft in die 3. Liga aufsteigen wollte. Daraus wurde nichts, weil Viktoria Köln in der damaligen Saison den ersten Rang in der Regionalliga belegte. Allerdings nahm Drittligist Fortuna Köln den Mittelfeldmann nach der Saison unter Vertrag. Für den Klub aus der Südstadt bestritt der defensive Fußballer bisher die meisten Spiele. Trotzdem war seine Zeit von Verletzungen (Mittelfußbruch und Innenbandriss im Knie) überschattet. Somit fand er erst in der Rückrunde seiner zweiten Saison zu alter Form zurück und konnte den Abstieg der Fortuna nicht mehr verhindern.

    Woraufhin die Viktoria anklopfte. Vom ersten Gespräch an gefiel Fritz das Konzept. Zudem stimme die Qualität der Spieler und der Kader sei breit aufgestellt. Und was Moritz Fritz wichtiger zu sein scheint, als die Kapitänsbinde zu tragen, ist als Stütze des Teams wahrgenommen zu werden: „Wenn ich auf dem Platz stehe, dann will ich vorangehen, lautstark organisieren und der Mannschaft helfen.“ Ob er nach acht Wechseln in zehn Jahren Lust hätte, länger für den Verein aus Höhenberg zu spielen? „Ich hätte Interesse, etwas aufzubauen, von daher würde ich gern länger bei einem Klub bleiben“, antwortet er und führt selbstsicher fort: „Aber ich will in erster Linie das Maximum herausholen und so weit oben spielen, wie ich nur kann.“

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  • Marcus Steegmann fordert mannschaftliche Geschlossenheit

    Am Montag ist Viktoria Köln beim MSV Duisburg zu Gast. Nach dem 1:5 beim F.C. Hansa Rostock und dem 0:2 gegen den VfB Lübeck, soll eine dritte Niederlage in Folge verhindert werden. Laut Marcus Steegmann, dem Sportlichen Leiter von Viktoria Köln, muss dafür eine größere mannschaftliche Geschlossenheit her.

    Aus seiner Sicht seien die jüngsten Niederlagen ganz unterschiedlich zu bewerten. „In Rostock haben wir am Ende einer anstrengenden Englischen Woche, in der wir in zwei Spielen in Unterzahl spielen mussten, keine gute Leistung gebracht und auch in der Höhe verdient verloren“, glaubt Steegmann. Die Begegnung mit Lübeck habe einmal mehr gezeigt, wie ausgeglichen die 3. Liga besetzt sei. „Ich habe schon vor dem Spiel gegen Lübeck gesagt, dass diese Mannschaft besser ist als es der Punktestand zum damaligen Zeitpunkt ausgedrückt hat. Dementsprechend war es auch da eine schwierige Aufgabe, die wir leider – und das muss man auch sagen – verdient verloren haben.“

    Daraufhin habe man viele Gespräche geführt. „Das Trainer-Team hat einige Ansatzpunkte gefunden, bei denen wir großes Verbesserungspotenzial sehen. Ein Punkt ist sicherlich, dass wir an der mannschaftlichen Geschlossenheit arbeiten müssen – dass wir da noch ein Stück enger zusammenrücken können“, so Steegmann vor der Partie in Duisburg.

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  • ExperTiere GmbH verlängert Zusammenarbeit mit Viktoria Köln

    Die ExperTiere GmbH, Spezialagentur für digitales Business, wird auch in Zukunft Partner von Viktoria Köln sein. „Wir freuen uns über das Fortbestehen der Kooperation mit der Marketingagentur“, sagt Günter Pütz, Präsident des Fußballklubs aus Höhenberg, „gerade in diesen schwierigen Zeiten ist unsere Online-Präsenz wichtig.“

    Dem kann René Schmücking, Geschäftsführer der ExperTiere GmbH, nur beipflichten: „Zur Kundengewinnung und Kundenbindung ist der Onlinemarkt so wichtig wie nie zuvor. Deshalb freue ich mich, weiterhin als offizieller Onlinepartner mit zu helfen, die Viktoria auf einem hohen Niveau digital zu präsentieren.“

    Und nicht nur Fußballvereine sollten sich digital gut aufstellen: Die Kunden der ExperTiere GmbH reichen von Entrümplungsfirmen über Textilproduzenten bis hin zu Gebäudereinigern. Schmücking lächelt überzeugt: „Mithilfe unserer ‚Aufstiegsgarantie‘ kommt jeder Partner der Viktoria weiter.“

    Die Spezialagentur hat sich als oberstes Credo gesetzt, ihre Kundenziele zu digitalisieren – sei es via Websites, Ads-Kampagnen oder durch das Anlegen und Pflegen von Facebook-Seiten. Denn die ExperTiere GmbH steht für Zuverlässigkeit im Digitaldschungel.

    Weitere Informationen zur ExperTiere GmbH finden Sie hier!

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  • Gegnercheck: Viktoria reist zum MSV Duisburg

    Nach zwei Niederlagen in Folge will das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev das Ruder herumreißen. Die nächste Möglichkeit, wieder auf die Siegesstraße zu kommen, gibt es am Montagabend (19.00 Uhr) beim MSV Duisburg in der Schauinsland-Reisen-Arena. Die Zebras haben in dieser Saison mit sich selbst zu kämpfen und sind laut Trainer Torsten Lieberknecht im „Wiedergutmachungsmodus“ – und genau das macht den MSV unberechenbar.

    Die letzte Saison:

    Kaum jemand hatte zu Beginn der letzten Rückrunde daran gezweifelt, dass Duisburg den Aufstieg noch verpassen könnte. Das Team von Torsten Lieberknecht stand seit dem 14. Spieltag an der Tabellenspitze, gewann zwölf Partien in der Hinrunde und besaß mit Kapitän Moritz Stoppelkamp einen der gefährlichsten Scorer der Liga. Doch die Rückrunde verlief anders als geplant: Mit 17 Punkten holte man nicht einmal halb so viele Zähler wie in der ersten Hälfte der Saison und rutschte im engen Spitzenfeld auf den fünften Platz ab. Besonders bitter dabei: Mit einem Sieg mehr hätten die Zebras die Meisterschaft gefeiert.

    Der Saisonauftakt:

    Während die meisten Drittligisten mittlerweile acht Partien auf dem Konto haben, sind es beim MSV nur sieben. Durch Corona konnte die Mannschaft im Oktober nicht zu jedem Pflichtspiel antreten, erst letzte Woche steckten sich erneut ein Spieler und ein Betreuer mit dem Virus an. Zudem fiel Kapitän Stoppelkamp mit Pfeiffrischen Drüsenfieber für längere Zeit aus, was vielleicht den schlechten Start der Zebras erklärt: Nach der 0:5-Pleite im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund holte man aus den ersten drei Spielen in der Liga nur zwei Punkte. Seitdem war Torsten Lieberknechts Elf im „Wiedergutmachungsmodus“, wie er nach dem Sieg gegen 1860 München sagte. Doch richtig in Fahrt kommt der MSV nicht: Am Mittwoch gab es beispielsweise eine 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbrücken.

    Der Kader:

    Bei den Abgängen hatten die Zebras in dieser Transferperiode kein Glück: Mit Petar Sliskovic ließen sie den derzeitigen Anführer der Torschützenliste für 150.000 Euro zu Türkgücü München ziehen, auch der Weggang von Lukas Daschner (FC St. Pauli) schmerzte sicherlich. Doch die neuen Einsatzkräfte scheinen vielversprechend. Mit Maximilian Sauer kam ein rechter Verteidiger von der SpVgg Greuther Fürth, der in der 2. Bundesliga bereits 96-mal auf dem Feld stand. Im Angriff haben sich die Duisburger mit Orhan Ademi die Dienste eines Stürmers mit Bundesliga-Erfahrung gesichert. Zudem gab Kapitän Stoppelkamp beim Nachholspiel gegen Saarbrücken sein Comeback und wird voraussichtlich auch gegen die Viktoria spielen können. Das werden die Abwehrspieler Dominik Schmidt und Arne Sicker nicht: Beide kassierten gegen Saarbrücken einen Platzverweis.

    Person im Fokus:

    Marvin Compper ist seit dieser Saison zwar beim MSV nicht mehr als Spieler aktiv, er blieb den Zebras aber trotzdem erhalten. Der heute 35-Jährige hing seine Fußballschuhe nach der letzten Saison an den Nagel und wurde Co-Trainer an der Seite von Torsten Lieberknecht. Dieser beschreibt die Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Tübinger als eine „Win-Win-Situation“. Compper kam zu einem Einsatz im Trikot der deutschen Nationalmannschaft (1:2 gegen England) und wurde somit der erste deutsche Nationalspieler für seinen damaligen Arbeitgeber TSG Hoffenheim.

    Der Trainer:

    Für Torsten Lieberknecht sind Berg- und Talfahrten Normalität. Der Rekordtrainer von Eintracht Braunschweig führte die Niedersachsen aus der Regionalliga Nord bis in die Bundesliga – und wieder zurück in die 3. Liga. Nach zehn Jahren beim BTSV sucht er nun mit dem MSV Duisburg eine neue Herausforderung, bisher mit mäßigem Erfolg: In seinem ersten Jahr bei den Zebras stieg man aus der 2. Bundesliga ab, in seinem zweiten verpasste man die Relegation um einen Punkt und ein Tor.

    Die Historie:

    Als Gründungsmitglied der Bundesliga ist der MSV Duisburg zwar in den deutschen Profiligen ein bekanntes Gesicht, doch die ganz großen Titel blieben bisher aus. 2016/2017 kürte man sich zum Meister der 3. Liga, zudem waren die Zebras viermal DFB-Pokalfinalist. 1979 erreichte der MSV das UEFA-Pokal-Halbfinale, doch man scheiterte am späteren Pokalsieger Borussia Mönchengladbach.

    Die bisherige Bilanz:

    Noch vor Gründung der Bundesliga trafen Viktoria Köln und der MSV Duisburg das erste Mal aufeinander: Am 25. August 1957 gab es ein 1:0 im Kölner Radstadion gegen den Meidericher SV. Doch seitdem ist die Bilanz zugunsten der Zebras ausgefallen: Sieben Siege und drei Unentschieden stehen bei zehn Niederlagen zu Buche. In der vergangenen Saison verlor die Viktoria auswärts mit 1:2, gewann aber am vorletzten Spieltag dank eines Treffers von Albert Bunjaku mit 1:0 zu Hause.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen dem MSV Duisburg und Viktoria Köln ist am Montag um 19.00 Uhr. Die Partie wird live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Tubluk: „Ich kann mit meiner Schnelligkeit punkten“

    Youngster Enes Tubluk kam zu Saisonbeginn von der TSG Hoffenheim II zur Viktoria. Er ist ein Spieler, der ständig an seinen Fertigkeiten arbeitet, um es im Fußball zu etwas zu bringen. Im Interview verrät der 20-Jährige, welchen Anteil sein Vater an seiner Entwicklung hat, wie es zu dem Wechsel nach Köln kam und was es für ein Gefühl ist, erstmalig mit dem eigenen Namen auf dem Trikot aufzulaufen.  

    Herr Tubluk, zu Saisonbeginn sind Sie von der TSG Hoffenheim II zu der Viktoria gekommen. Hätten Sie vor einem Jahr mit diesem Wechsel gerechnet?

    Enes Tubluk: Vor einem Jahr hätte ich wahrscheinlich nicht damit gerechnet, heute hier zu stehen. Es ging dann doch alles sehr schnell. Aber ich habe von Kind an daraufhin gearbeitet, irgendwann Profifußballer zu werden. Schließlich war beziehungsweise ist das mein größter Traum. Dass ich nun mit der Viktoria in der 3. Liga spielen darf, freut mich sehr. Es ist ein Super-Gefühl. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich jetzt ausruhen kann. Ich werde weiter hart an mir arbeiten.

    Was hat letztlich den Ausschlag für den Wechsel zur Viktoria gegeben?

    Tubluk: Die Gespräche verliefen richtig gut. Mir wurde von vornherein ein gutes Gefühl entgegengebracht. Besonders die Gespräche mit unserem Trainer Pavel Dotchev verliefen sehr positiv. Unter ihm kann ich viel lernen und mich weiterentwickeln. Ich musste nicht lange überlegen und habe direkt ‚Ja‘ gesagt.

    Wie haben Sie sich in den letzten Monaten – weit weg von zu Hause – eingelebt? Sind Sie schon so richtig in Köln angekommen?

    Tubluk: Ich bin in der Mannschaft gut angekommen und fühle mich richtig wohl. Die Jungs haben mich sofort gut aufgenommen und mir den Start in Köln sehr vereinfacht. Natürlich waren die ersten Wochen, vor allem vom Tempo und der Mentalität her, eine Umstellung für mich. Aber ich fühle mich in Köln richtig wohl. Sinsheim kann von der Größe her natürlich nicht mit dieser Millionenstadt mithalten. Schade ist, dass ich meine Familie, meine Freundin und die ganzen Freunde nicht mehr so nah bei mir habe. Das vermisse ich schon. Aber so ist es nun mal. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sagt: ‚Jetzt ist es so weit.‘ Und das war jetzt so: Denn hier kann ich meinen Traum vom Profifußball leben.

    Gerade Ihre Eltern und Ihre Familie haben sich bestimmt für Sie gefreut. Wie waren die Reaktionen auf Ihren Wechsel?

    Tubluk: Alle waren glücklich und stolz. Alle haben sich für mich gefreut. Das waren schon sehr emotionale Momente – besonders für meinen Vater. Ich habe Tag und Nacht mit ihm über Fußball geredet. Wir sind durch dick und dünn gegangen und haben über alles gesprochen. Mein Vater Ogün ist immer an meiner Seite und unterstützt mich sehr. Egal ob in guten oder schlechten Zeiten – er ist da. Wenn es ein gutes Spiel gab, haben wir trotzdem über die schlechten Dinge aus dem Spiel gesprochen, um beim nächsten Mal mehr herausholen zu können.

    Sie waren in einigen Testspielen dabei. Am zweiten Spieltag gegen Wehen Wiesbaden durften Sie dann auch direkt Ihr Profidebüt feiern. Was war das für ein Gefühl, zum ersten Mal in der 3. Liga aufzulaufen?

    Tubluk: Es war ein ganz tolles Gefühl, als ich gegen Wiesbaden eingewechselt wurde und mein Profidebüt feiern konnte. Das kann man nicht beschreiben. Wenn man zum ersten Mal mit seinem Namen auf dem Trikot auf das Spielfeld läuft und der Stadionsprecher den eigenen Namen ruft – dieses Gefühl kann einem niemand mehr nehmen. Besonders hat es mich gefreut, dass mein Vater an dem Tag im Stadion war und live dabei sein konnte. Im Spiel selbst war ich aber sehr fokussiert und wie in einem Tunnel. Leider haben wir an dem Tag verloren.

    Zuletzt sind Sie in der Partie gegen Lübeck zum Einsatz gekommen. Wie fühlt es sich an, auf einmal gegen so namhafte Spieler wie Stefan Aigner und Gianluca Korte (Wiesbaden) oder Mirko Boland sowie Florian Riedel (Lübeck) auf dem Platz zu stehen?

    Tubluk: Das ist einfach eine andere Hausnummer. Schließlich sind es Spieler, die ich vorher eigentlich nur aus dem Fernsehen kannte und die ich über Jahre verfolgt habe. Wenn man dann auf einmal mit diesen Jungs auf dem Platz steht und sich mit ihnen messen kann, dann ist das etwas ganz anderes. Das ist ein anderes Niveau. Das ist auch bei uns im Training so – da braucht man als Beispiel nur den Namen Marcel Risse zu nennen. Von solchen Persönlichkeiten kann ich sehr viel lernen. Cello hat so viel Erfahrung und kann mir viele Tipps geben, die mir  weiterhelfen können. Das macht richtig Spaß.

    Wo unterscheidet sich die 3. Liga aus Ihrer Sicht zur Regionalliga?

    Tubluk: Das ist fußballerisch und auch körperlich ein riesiger Unterschied. Auf dem Platz ist es in der 3. Liga viel aggressiver und jeder kann jeden schlagen – ganz egal ob man oben oder unten steht. Die Tabellensituation hat eigentlich nichts zu bedeuten. Denn das, was auf dem Platz passiert, das zählt.

    Was können Sie den vielen großen Namen in der Liga entgegensetzen?

    Tubluk: Ich würde sagen, dass das Eins-gegen-Eins auf jeden Fall mit zu meinen Stärken gehört. Ich bin sehr stark im Dribbling. Und auch mit meiner Schnelligkeit kann ich punkten und Akzente setzen.

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