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  • Sparkasse KölnBonn wird Premium-Partner der Viktoria

    Die Sparkasse KölnBonn wird sich ab sofort bei Viktoria Köln engagieren. Als Premium-Partner des Vereins von der Schäl Sick sichert sich das Kreditinstitut ein umfangreiches Paket an Logopräsenzen – unter anderem im TV-relevanten Bereich des Sportparks Höhenberg.

    „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Sparkasse KölnBonn für uns zu begeistern“, berichtet Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Für uns ist das eine Bestätigung des guten Images, das sich spätestens mit der Rückkehr in den Profifußball entwickelt hat.“

    Denn die Sparkasse KölnBonn ist die wichtigste Finanzdienstleisterin in der Region Köln/Bonn. Fast eine Million Kundinnen und Kunden – darunter viele Privatkunden und beinahe jedes zweite Unternehmen – profitieren von der Leistungsfähigkeit der größten kommunalen Sparkasse Deutschlands.

    Neben der Funktion als Finanzdienstleisterin, Arbeitgeberin (an rund 100 Standorten mit fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) und Ausbilderin in der Region, engagiert sich die Sparkasse KölnBonn als eine der größten Förderinnen in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur, Arbeit und Sport. Davon profitiert in der aktuellen Saison auch die Viktoria.

    „Wir wünschen Viktoria Köln eine erfolgreiche Saison. Der Verein hat in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht und ist bei vielen Kunden zur Herzensangelegenheit geworden. Unsere Unterstützung ist somit auch eine Wertschätzung für die Arbeit, die bei der Viktoria geleistet wird“, sagt Rainer Virnich, Mitglied des Vorstandes bei der Sparkasse KölnBonn. „Ich freue mich sehr, dass ich jetzt dem Wirtschaftsbeirat der Viktoria angehöre und mich dort persönlich für die Viktoria engagieren kann. Am meisten aber wünsche ich mir, dass wir bald wieder Spiele im Stadion verfolgen können.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

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  • Gero Bisanz – heute wäre er 85 geworden

    Heute wäre Gero Bisanz 85 Jahre alt geworden. Geboren im nordpolnischen Konojady, verstarb er am 17. Oktober 2014 im Alter von 78 Jahren an Herzversagen. Der Spieler von Viktoria Köln, der als Pionier des Frauenfußballs die Nationalmannschaft zu drei Europameisterschaften führte, sah es als sein Schicksal an, Wissen weiterzugeben und Aufbauarbeit zu betreiben.

    Gero Bisanz wollte in jungen Jahren zwei Dinge: Fußball spielen und Sport lehren. So ging der Mittelfeldspieler 1955 an die Deutsche Sporthochschule in Köln, um Turnlehrer zu werden, und nahm dabei auch an einem Fußballtrainerlehrgang unter Hennes Weisweiler teil. Nachdem er bei den Amateuren des 1. FC Köln nur zu wenigen Einsätzen kam, wechselte er zur Viktoria, die von Weisweiler trainiert wurde. Von 1960 bis 1969 schnürte er die Fußballschuhe für den rechtsrheinischen Verein und half dabei, den Klub in der Oberliga zu etablieren. Währenddessen unterrichtete er Sport in Bad Godesberg und Rösrath.

    1970 erhielt Bisanz die Möglichkeit, seine Leidenschaft für den Fußball und das Lehren zu kombinieren: Der DFB bat ihn, Weisweilers Position als Leiter des Fußballtrainerlehrgangs an der Sporthochschule zu übernehmen. Bisanz erinnerte sich 2011 im Gespräch mit Albert Wiedenhöfer: „Weisweiler hatte mir zwei Schreibmaschinenseiten dagelassen. Auf der Ersten stand ‚1. Tag: drei gegen eins‘ und auf der Zweiten stand ‚2. Tag: vier gegen zwei.‘ Daraus haben wir ein Curriculum entwickelt.“ Diese Anekdote zeigt seinen Eifer, Aufbauarbeit betreiben zu wollen. Die DFB-Trainerausbildung leitete er von 1971 bis 2000.

    Doch die größte Pionierarbeit leistete Gero Bisanz als Trainer der Frauenfußballnationalmannschaft. Zwischen 1982 und 1996 war er der taktische Kopf an der Seitenlinie, allerdings mussten zu Beginn auch viele Grundsteine gelegt werden in der Abteilung: So bestand seine erste Länderspiel-Elf größtenteils aus Spielerinnen aus Bergisch Gladbach, weil seine Scoutingmöglichkeiten begrenzt waren. Doch auch wenn seine Arbeit anfangs belächelt wurde, belohnten die Fußballerinnen und er sich sieben Jahre später: 1989 gewannen sie vor 23.000 Zuschauern in Osnabrück die erste Europameisterschaft im Frauenfußball für Deutschland und brachten den Sport somit in die Gesellschaft. Sich mit den Spielerinnen zusammen feiern zu lassen wollte Gero Bisanz nicht, ganz bewusst blieb er im Hintergrund und trank ein Glas Sekt, während die Sportlerinnen ihren Erfolg genossen.

    Nach drei Europameisterschaften (1989, 1991 und 1995) und einer Vize-Weltmeisterschaft (1995) sah Bisanz mit der Qualifikation der Frauennationalmannschaft bei den Olympischen Spielen (1996) seine Arbeit als getan. „Das war der Zeitpunkt, als ich mir gesagt habe: Die Aufbauarbeit ist abgeschlossen. Jetzt sollen andere übernehmen und das Werk fortführen“, sagte Bisanz, der nach 14 Jahren sein Amt als Cheftrainer der Frauen-Nationalmannschaft an seine langjährige Assistentin Tina Theune übergab. Das Werk des Coaches, der 2013 den Trainer-Ehrenpreis des DFB erhielt, wird bis heute fortgesetzt: Gero Bisanz ist Autor einiger Lehrbücher über Fußball und Trainingsmethoden, die bis heute in Lehrplänen an Schulen und in Vereinen als Grundlagen dienen. Somit mag es nicht jeder Nachwuchs-Viktorianer wissen, aber er trainiert vielleicht genau so, wie es der Fußballpionier sich ausgedacht hat.

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  • Aktuelle Trainingssituation im Nachwuchsleistungszentrum

    Aktuelle Trainingssituation im Nachwuchsleistungszentrum

    Seit dem Wochenende ruht bei allen Jugendmannschaften der Viktoria der reguläre Trainings- und Spielbetrieb. Grund dafür sind die im Rahmen der Corona-Pandemie getroffenen Regelungen, die in der letzten Woche von der Ministerpräsidentenkonferenz verabschiedet wurden. 

    Da derzeit im Nachwuchsbereich kein normaler Trainingsbetrieb erfolgen darf, halten sich die Mannschaften jetzt „online“ fit. Yannik Hohmann, Administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, erklärt den weiteren Ablauf während des November-Lockdowns: „Durch die Möglichkeit des Onlinetrainings, können wir den persönlichen Kontakt zu unseren Spielern aufrechterhalten. Außerdem wurden für unsere Jugendspieler, hauptsächlich im Athletikbereich, individuelle Trainingspläne erstellt, die sie zu Hause nutzen.“

    Neben den Onlinetrainings werden mit den Mitarbeitern und Trainern beispielsweise Fortbildungen im Bereich Kinderschutz und SAP durchgeführt. Somit werden Sportler aus dem NLZ der Viktoria weiterhin bestens gefördert. In den Leistungsbereichen U 16 bis U 19 werden zudem Lerneinheiten durchgeführt. Hohmann: „Die aktuelle Phase bietet uns die Möglichkeit, mit den Jugendlichen wichtige Inhalte wie das Thema Spielsucht und Spielmanipulation anzugehen.“

    Nun gilt es abzuwarten, wie sich die gesamte Corona-Lage entwickelt. Hohmann verspricht: „Wir versuchen, den Gesamtverein bestmöglich zu unterstützen.“

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  • Wunderlich wahrscheinlich in Duisburg nicht dabei

    Wunderlich wahrscheinlich in Duisburg nicht dabei

    Viktoria Köln wird beim Auswärtsspiel in Duisburg am 9. November voraussichtlich auf Mike Wunderlich verzichten müssen. Der Mittelfeldspieler der Höhenberger zog sich in der Partie gegen den VfB Lübeck einen kleineren Muskelfaserriss zu. Das ergab am Montag die Magnetresonanztomographie in der Mediapark Klinik Köln.

    „Nachrichten zu Verletzungen sind nie erfreulich“, schildert Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln, die Situation. „Wir hoffen, dass uns Mike möglichst schnell wieder zur Verfügung stehen wird. Doch wir haben einen breiten Kader. Jetzt müssen die anderen Spieler zeigen, dass wir in der Lage sind, so eine Situation zu kompensieren.“

    Glück im Unglück: Bei Bernard Kyere (verspürte Schmerzen beim Aufwärmen vor der Partie gegen Lübeck) und Timmy Thiele (hatte am Freitag Probleme beim Sprint) bestätigte sich der Verdacht auf eine schwerere Verletzung nicht. Steegmann: „Bei beiden Spielern wurden keine strukturellen Verletzungen festgestellt. Sie werden physiotherapeutisch behandelt.“

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  • Fanartikel des Monats November!

    Damit die kleinen und großen Viktorianer nicht vergessen, wie viele Tage es noch bis zur Bescherung sind, gibt es diesen Monat einen ganz besonderen Fanartikel: Mit dem Adventskalender „Viktor 2020“ versüßt man seinen Liebsten und sich das Warten und kommt auf den Geschmack der Weihnachtszeit. Jetzt für nur 6,90 Euro bestellen und hinter jedem der 24 Türchen eine versteckte schokoladige Überraschung aus Vollmilch entdecken!

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  • Auf Weisweilers Spuren: Viktoria fährt nach Duisburg

    Zum Abschluss des 9. Spieltags reisen die Höhenberger zum MSV Duisburg. Die Partie am 9. November (Anpfiff: 19.00 Uhr) findet in der rund 60 Kilometer entfernten Schauinsland-Reisen-Arena statt. Während das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev zuletzt zwei Niederlagen einstecken musste, konnten die Zebras mit einem Sieg beim TSV 1860 München den Tabellenkeller erst einmal verlassen. Doch die Jungs von der Schäl Sick haben einen kleinen Vorteil vor dem Duell mit dem MSV: Am Mittwoch muss Duisburg noch ein Nachholspiel gegen den 1. FC Saarbrücken bestreiten. Damit besitzt die Viktoria mehr Vorbereitungszeit vor der Begegnung am Montag.

    Nachdem Duisburg auswärts bei 1860 mit 2:0 gewonnen hatte, gab sich Torsten Lieberknecht, der Coach der Blau-Weißen, bescheiden. „Es gibt keinen Grund, mich hierfür zu loben", so der MSV-Trainer nach der Partie, „die Mannschaft hat mit Leidenschaft die Marschroute umgesetzt.“ Die Leistung seines Teams kann als Reaktion auf die vorherige Heimniederlage gegen den KFC Uerdingen (0:2) verstanden werden, aber auch als Aufbäumen gegen die Rückschläge zu Beginn der Saison. Nach den ersten drei Spielen zählte der MSV nur zwei Punkte auf seinem Konto. Zudem steckten sich mehrere Spieler und Mitarbeiter vom MSV mit Corona an, was für Spielverschiebungen sorgte.

    Während die Zebras mit ihrem zweiten Saisonsieg die Abstiegsränge verlassen haben, fehlt bei Viktoria „die geistige Frische“, wie es Cheftrainer Pavel Dotchev nach der Heimniederlage gegen den VfB Lübeck am Freitag beschrieb. Die Mannschaft habe in der Englischen Woche mit zwei Spielen in Unterzahl zu viel Kraft gelassen, auch das häufige Umstellen der Viererkette gäbe keine Sicherheit. „Jetzt haben wir die Zeit, uns auf den nächsten Gegner einzustellen“, resümierte der Rekordtrainer der 3. Liga zuversichtlich.

    So bleibt zu hoffen, dass Dotchevs Trainingsplan das richtige Rezept gegen die letzten Rückschläge bringt. Denn seit dem 20. Januar 1962 konnte die Viktoria auswärts nicht mehr bei den Zebras gewinnen (damals gab es unter Hennes Weisweiler einen 4:2-Erfolg in der Oberliga West). Allerdings spielten der MSV und die Viktoria seit Anfang der Sechziger nur noch zwischen 1986 und 1989 in der Oberliga Nordrhein gegeneinander, sodass letzte Saison das erste Auswärtsspiel der Höhenberger in Duisburg seit rund 30 Jahren stattfand. Damal verlor die Viktoria nach Führung noch mit 1:2 gegen die Zebras.

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  • Spieler des Monats Oktober gesucht!

    Seit Jahresbeginn wählen die Viktoria-Anhänger auf der Facebook-Seite des Vereins ihren Spieler des Monats. Im September setzte sich Viktoria-Torhüter Sebastian Mielitz gegen seine Mitspieler durch. Nun wird der beste Mann aus dem Oktober gesucht.

    In den letzten vier Wochen standen für die Viktoria insgesamt sechs Meisterschaftspartien sowie ein Testspiel gegen den VfL Osnabrück an. Bei den Drittliga-Erfolgen (gegen Magdeburg, Ingolstadt, Meppen und Bayern München II) konnte das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev zwölf Punkte einfahren.

    Folgende Spieler glänzten besonders und sind nominiert:

    – Moritz Fritz (zeigte in den Partien, in denen die Viktoria in Unterzahl agieren musste, in der ungewohnten Innenverteidigung eine starke kämpferische Leistung und war somit maßgeblich an den Siegen in Meppen und gegen Bayern II beteiligt)

    – Lucas Cueto (überzeugte wie schon im August und September mit guten Einzelleistungen und erzielte gegen Magdeburg, Ingolstadt und Bayern München II jeweils einen Treffer. Damit ist er zusammen mit Mike Wunderlich aktuell bester Torschütze der Viktoria)

    – Mike Wunderlich (der Kapitän der Kölner steuerte jeweils einen Treffer beim Sieg gegen die Bundesliga-Reserve von Bayern München und beim F.C. Hansa Rostock bei. Darüber hinaus überzeugte das Viktoria-Urgestein einmal mehr aus kämpferischer Sicht)

    – Kai Klefisch (der 20-Jährige machte an den ersten acht Spieltagen durch seine souveränen und guten Auftritte im defensiven Mittelfeld auf sich aufmerksam. Trotz des jungen Alters besticht er mit läuferisch, kämpferisch und spielerisch starken Leistungen)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese können natürlich durch Kommentare ergänzt werden. Die Wahl läuft bis zum 10. November, 9.00 Uhr.

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  • Viktoria unterliegt Lübeck mit 0:2

    Viktoria Köln muss die dritte Saison-Niederlage einstecken. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev unterlag am Freitagabend dem VfB Lübeck mit 0:2 (0:2). Beim Geisterspiel im Sportpark Höhenberg erzielten Tommy Grupe (6.) und Osarenren Okungbowa (39.) die Treffer für die Gäste. Die Gastgeber fanden während der kompletten Spielzeit kein Mittel, um die Abwehr der Schleswig-Holsteiner zu knacken.

    Viktoria-Coach Dotchev stellte Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr spielten Fabian Holthaus, Sead Hajrović, Moritz Fritz und Simon Handle. Die Sechserposition bekleideten Kai Klefisch und René Klingenburg. Im offensiven Mittelfeld kamen Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Timmy Thiele von Beginn an zum Einsatz. Albert Bunjaku war zunächst als einziger echter Stürmer mit von der Partie.

    Köln versuchte von der ersten Sekunde an, die Zügel in die Hand zu nehmen. Doch die Gäste aus Schleswig-Holstein kamen in der sechsten Minute mit ihrem ersten Angriff zu einem Treffer: Nach einem kurz ausgeführten Eckball gab es eine Flanke in die Mitte und Tommy Grupe köpfte zum 0:1 ein. Die Viktoria brauchte eine Weile, um sich vom frühen Rückstand zu erholen.

     

     

    In der 22. Minute hatte Lübeck eine Möglichkeit durch Pascal Steinwender, doch der VfB-Spieler traf nur das linke Außennetz. In der 30. Minute klärte Mielitz gleich zweimal: Osarenren Okungbowa und Martin Röser scheiterten am Keeper. In der 39. Minute klingelte es erneut im Kasten der Gastgeber: Okungbowa stand drei Meter vor dem Gehäuse völlig frei und spitzelte das Leder über die Linie.

    In der 42. Minute folgte endlich die erste Möglichkeit für die Kölner. Doch Lukas Raeder entschärfte einen Thiele-Kopfball mit einer Glanztat. Mehr gelang den Höhenbergern vor der Pause allerdings nicht. Somit ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Kabinen.

    Dotchev brachte nach der Halbzeit frischen Wind ins Team. Er wechselte Kevin Holzweiler für Klingenburg ein. Und der Flügelflitzer sorgte für ein wenig Belebung im Offensivspiel der Kölner. In der 55. Minute hatte Bunjaku dann mit einem Rechtsschuss eine gute Chance. Doch aus 16 Metern streifte der Ball rechts am Gehäuse der Lübecker vorbei. Die Gäste blieben aber weiter mit ihren Gegenstößen gefährlich.

    In der 66. Minute hatte Cueto die Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Doch im letzten Moment spritzte noch ein Lübecker Abwehrbein dazwischen. 60 Sekunden danach prüfte Hajrović Schlussmann Raeder mit einem Kopfball. In der 69. Minute köpfte Klefisch neben das VfB-Gehäuse. Dann zog Holzweiler mit dem linken Fuß aus 16 Metern ab, doch er verfehlte den Kasten der Gastgeber (78.).

    Es folgte eine Chance zum 3:0 für Lübeck. Der eingewechselte Soufian Benyamina traf nur den linken Pfosten. Da sich die Gastgeber auch in den Schlussminuten keine klaren Einschussmöglichkeiten erarbeiteten, blieb es beim Auswärtserfolg des VfB Lübeck.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus (71. Enes Tubluk), Sead Hajrović, Moritz Fritz, Simon Handle – Kai Klefisch, René Klingenburg (46. Kevin Holzweiler) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich (61. Jeremias Lorch), Timmy Thiele – Albert Bunjaku

    Tore: 0:1 Tommy Grupe (6.), 0:2 Osarenren Okungbowa (39.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Timmy Thiele (85.)

    VfB Lübeck: Martin Röser (71.), Sven Mende (74.), Ersin Zehir (83.)

    Zuschauer:

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  • Nachwuchsspiele abgesagt – auch A-Junioren

    Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz machen auch vor dem Nachwuchsfußball nicht Halt. Auch wenn die im Rahmen der Corona-Pandemie getroffenen Regelungen erst ab dem kommenden Montag in Kraft treten, haben sich die zuständigen Fußballverbände (Deutscher Fußball-Bund, Westdeutscher Fußballverband, Fußball-Verband Mittelrhein und Kreisjugendausschuss Köln) darauf verständigt, den Spielbetrieb ab dem heutigen Tag auszusetzen.

    Davon ist auch die Partie in der A-Junioren-Bundesliga West zwischen Viktoria Köln und Rot-Weiß Oberhausen, die für den 31. Oktober geplant war, betroffen. Aber auch für die anderen Nachwuchsteams der Viktoria gilt: Ab heute kann vorerst nicht mehr gespielt werden. Davon ist auch die Spielvorbereitung betroffen. Die Rückkehr in den regulären Trainings- und Wettkampfbetrieb erfolgt, sobald die Genehmigungen dafür vorliegen und die Sportanlagen wieder zugänglich gemacht werden.

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  • Heimspiel-Splitter: Premiere gegen Lübeck

    Nächstes Flutlicht-Heimspiel für Viktoria Köln: Am Freitagabend empfangen die Höhenberger den VfB Lübeck. Auf dem Papier scheint die Partie eine klare Sache zu sein: Der Tabellensechste spielt gegen das aktuelle Schlusslicht. Doch Vorsicht: In der 3. Liga kann jeder jeden schlagen, das sagen selbst die Experten.

    Beginn: Das vierte Viktoria-Heimspiel der laufenden Saison beginnt am Freitag um 19.00 Uhr.

    Bilanz: In einem Meisterschafts- oder Pokalspiel standen sich beide Teams noch nie gegenüber. Das Drittliga-Duell ist also eine echte Premiere.  

    Corona-Pandemie: Auch gegen den VfB Lübeck können leider keine Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein.

    Der Viktorianer: Weil nicht endgültig klar war, ob die Partie vor Zuschauern stattfinden kann, wurde natürlich auch das Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ produziert. Das aktuelle Heft gibt es auch online.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht. Und auch Maskottchen Viktor muss wieder zu Hause bleiben.

    Fußballgeschichte: Der VfB Lübeck besteht seit 1919. Die Schleswig-Holsteiner spielten von 1995 bis 1997 sowie von 2002 bis 2004 in der 2. Bundesliga. In der Saison 2003/2004 erreichte der Klub sogar das DFB-Pokal-Halbfinale, nachdem zuvor Eintracht Rheine, der FC St. Pauli, der SC Freiburg und die TSG Hoffenheim aus dem Wettbewerb geworfen wurden. Beim späteren DFB-Pokalsieger Werder Bremen musste sich der VfB dann mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Das Erreichen des Halbfinales ist bis heute das beste Resultat einer Mannschaft aus Schleswig-Holstein im deutschen Pokal.

    Sperren: Bei Viktoria Köln wird Maximilian Rossmann aufgrund seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen den FC Bayern München II fehlen. Bei Lübeck sitzt Ryan Malone ebenfalls eine Rot-Sperre ab.

    TV und Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich die Partie live bei Magenta Sport (bwin Topspiel der Woche) anzuschauen. Die Sendung beginnt um 18.30 Uhr. Moderator ist Thomas Wagner. Christian Straßburger wird die Begegnung kommentieren. Als Experte ist Rudi Bommer für Magenta Sport im Einsatz. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es sogar einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 30. Oktober um 19.00 Uhr bei starker Bewölkung eine Temperatur von 14 °Celsius.

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