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  • Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Geschäftsstelle weiterhin geöffnet:
    Auch wenn der Spielbetrieb der Jugendmannschaften noch bis mindestens Ende November ruht, ist die Geschäftsstelle weiterhin geöffnet. Von dienstags bis freitags (von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr) erhält man dort Informationen bezüglich des Klubs von der Schäl Sick und kann auch im Fanshop einkaufen.

    Danke für 150 Pflichtspiele im Trikot der Viktoria, Kevin Holzweiler:
    Am Freitag hatte Viktoria Köln nach der Heimniederlage im Spitzenspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (0:2) wenig Positives zu vermelden. Doch für einen Spieler war es trotzdem eine ganz besondere Partie: Kevin Holzweiler, seit 2016 bei der Viktoria, kam zu seinem 150. Pflichtspiel für die Höhenberger. In der Rekordspielertabelle zog der Flügelflitzer in dieser Saison bereits an Lukas Nottbeck (144 Spiele) vorbei und belegt zurzeit Platz vier hinter seinem Teamkollegen Patrick Koronkiewicz (166 Spiele). Beide könnten in absehbarer Zeit noch an Daniel Reiche auf dem zweiten Rang vorbeimarschieren. Der Innenverteidiger, der 2008 mit dem VfL Wolfsburg die Deutsche Meisterschaft feierte, bestritt 176 Partien für die Viktoria. Platz eins ist allerdings in weiter Ferne: Mike Wunderlich, Kapitän der Höhenberger Jungs, stand bei 287 Pflichtspielen für den Klub von der Schäl Sick auf dem Platz – und sein Vertrag läuft noch bis 2022.

    Fanartikel des Monats November:
    Wer seinen Liebsten und sich das Warten auf Heiligabend mit schokoladigen Überraschungen aus Vollmilch versüßen möchte, kann jetzt unseren Adventskalender „Viktor 2020“ im Onlineshop für 6,90 Euro bestellen. Und damit jeder Viktorianer sicher durch die Vorweihnachtszeit kommt, kann man für den gleichen Preis auch den Mund- und Nasenschutz „Rotes V“ erwerben. Die gefragte Gesichtsmaske besitzt verstellbare Schlaufen und bietet somit eine optimierte Passform.

    Ewige Tabelle der 3. Liga:
    Mit einem Auswärtserfolg am Sonntag bei der SpVgg Unterhaching (Anpfiff um 14.00 Uhr) würde die Viktoria in der ewigen Tabelle der 3. Liga an Fortuna Düsseldorf vorbei auf Platz 49 ziehen. Zurzeit sind die Ergebnisse des Klubs von der Schäl Sick in der 3. Liga ausgeglichen: 19 Siege und 19 Niederlagen stehen bei zehn Unentschieden zu Buche. Damit ist die Viktoria bereits vor Traditionsklubs wie TuS Koblenz (52. Platz), Rot-Weiß Oberhausen (55.) und Alemannia Aachen (56.).

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  • Viktoria gastiert bei der SpVgg Unterhaching

    Am Sonntag um 14.00 Uhr spielt die Viktoria bei der SpVgg Unterhaching. Nachdem die Elf von Cheftrainer Pavel Dotchev zuletzt eine bittere 0:2-Niederlage gegen den Tabellenführer 1. FC Saarbrücken einstecken musste, befindet sich die Spielvereinigung im freien Fall: Mit der 1:3-Auswärtsniederlage beim KFC Uerdingen verlor das Team von Coach Arie van Lent das vierte Spiel in Folge und taumelt in Richtung Tabellenkeller.

    Bevor es am Wochenende gegen den KFC Uerdingen ging, war die SpVgg eine ganze Weile in Quarantäne. Doch an der Fortsetzung der Negativspirale änderte die vorherige Pause nichts, was auch Coach Arie van Lent nach dem Spiel eingestand: „Wir haben uns hintenraus wie kleine Kinder benommen, wie Jugendspieler. Wenn wir so weiterspielen, machen wir keine Tore. Der Gegner braucht nur darauf zu warten, dass wir Fehler machen – und das passiert auch sehr oft im Moment.“ Vor allem die Torausbeute ist bei den Bayern zu bemängeln: Auch wenn der Großteil der Drittligisten zwei Spiele mehr auf dem Konto hat, traf keine Mannschaft so selten wie die SpVgg Unterhaching.

    Die Gastgeber befanden sich zuletzt also im Abwärtstrend. Doch auch die Viktoria kann mit der Punkteausbeute der letzten Spiele nicht zufrieden sein. Der Klub von der Schäl Sick verlor drei der letzten fünf Partien und muss nach dem 0:2 gegen Saarbrücken nicht nur auf Torhüter Sebastian Mielitz verzichten (Rotsperre), sondern weiterhin wohl auch auf die drei Spieler, die positiv auf Corona getestet wurden. „Wir haben oft den Fall, dass wir unsere Viererkette umstellen müssen“, gab Cheftrainer Pavel Dotchev nach der Heimniederlage als Antwort. Er glaube aber nicht, dass sich eine Negativserie wie in der letzten Spielzeit wiederholen könnte: „Ich werde alles dafür tun, um das zu vermeiden.“

    Für Viktoria Köln und die SpVgg Unterhaching ist es das dritte Aufeinandertreffen in der 3. Liga. Während das Heimspiel gegen die Spielvereinigung in der letzten Saison mit 0:2 verlorenging, erkämpften die Höhenberger im Sportpark Unterhaching ein 1:1. Die Kölner dürfen dennoch optimistisch nach Bayern reisen: Denn sie holten bisher zehn Punkte aus fünf Auswärtspartien.

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  • Carl-Heinz Rühl – heute wäre er 81 geworden

    Heute blickt Viktoria Köln auf einen großen Namen zurück: Carl-Heinz Rühl, geboren am 14. November 1939 in Berlin-Kreuzberg, wäre heute 81 Jahre alt geworden. Er verstarb am 30. Dezember letzten Jahres.

    Im Alter von zwölf Jahren wurde Rühl Mitglied des SC West aus Köln-Neuehrenfeld. Im Sommer 1959 wechselte er als Amateur zur Viktoria und gehörte zur großen Mannschaft, die von Hennes Weisweiler trainiert wurde. Zu diesem Team zählten unter anderem so bekannte Persönlichkeiten wie Gero Bisanz, Willibert Kremer, Erich Ribbeck, Klaus Matischak, Jean Löring und Hans-Jürgen Sundermann. Von 1959 bis 1963 stand der Stürmer 85-mal für die Viktoria in der Oberliga auf dem Rasen und erzielte dabei 42 Tore.

    Im Anschluss wechselte er in seine Geburtsstadt Berlin, um mit Hertha BSC in der neu gegründeten Fußball-Bundesliga zu spielen. Später schnürte er die Fußballschuhe für den MSV Duisburg, den 1. FC Köln (mit dem er 1968 Pokalsieger wurde) und in Brüssel (Belgien). Dann wurde er Trainer. Als Coach arbeitete er beispielsweise für den Karlsruher SC, den MSV Duisburg, Borussia Dortmund, den TSV 1860 München und den VfL Osnabrück. Später war er im Management vom KSC, bei Hertha BSC und beim 1. FC Köln tätig.

    Obwohl es Rühl nach seiner Zeit bei Viktoria Köln als Bundesliga-Spieler zwischen 1963 und 1970 auf 204 Einsätze und 65 Tore brachte, hielt er weiter zu den früheren Mannschaftskameraden Kontakt. Noch heute erinnert bei den Höhenbergern eine Menge an die Mannschaft, die von Hennes Weisweiler trainiert wurde und zu der Carl-Heinz Rühl gehörte.

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  • Viktoria verliert Spitzenspiel

    Viktoria Köln hat am Freitagabend gegen den 1. FC Saarbrücken eine Heimniederlage kassiert. Gegen den Tabellenführer unterlag die Mannschaft von Pavel Dotchev mit 0:2 (0:1). Bei den Höhenbergern sah Torhüter Sebastian Mielitz in der 42. Minute die Rote Karte, sodass die Gastgeber die Partie in Unterzahl zu Ende bringen mussten. 

    Cheftrainer Dotchev begann mit Sebastian Mielitz im Tor. In der Abwehr vertraute er auf Simon Handle, Fabian Holthaus, Bernard Kyere und Marcel Gottschling. Im Mittelfeld kamen Marcel Risse, Jeremias Lorch, Kai Klefisch und Kevin Holzweiler zum Einsatz. Albert Bunjaku und Timmy Thiele agierten als Sturm-Duo.

    Beide Teams starteten mit großem Selbstbewusstsein und legten ein hohes Tempo vor. Dabei gab es nur wenige Aktionen in Tornähe. Das änderte sich in Minute 24 – wenn auch nicht so richtig. Von der rechten Seite brachte Nicklas Shipnoski das Leder flach vor das Gehäuse und Gottschling beförderte den Ball unglücklich ins eigene Tor – 0:1!

     

     

    In der 38. Minute zog Lorch aus 18 Metern ab, doch Saarbrückens Keeper Daniel Batz entschärfte den Flachschuss. Noch vor der Halbzeit kassierte Mielitz auf der Gegenseite die Rote Karte (42.) – er hatte den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand gespielt. Deshalb wechselte Dotchev Yannik Bangsow für Bunjaku ein. Danach war Pause.

    In den zweiten 45 Minuten schickte Viktoria-Coach Dotchev Mittelfeldmann Lucas Cueto für Holzweiler auf das Spielfeld. Allerdings sollte der nächste Rückschlag für die Kölner in Unterzahl nicht lange auf sich warten lassen. Shipnoski traf in der 47. Minute aus halbrechter Position zum 0:2 ins untere linke Eck der Höhenberger.

    Danach hatte Saarbrücken durchaus Möglichkeiten, die Führung auszubauen – wie zum Beispiel durch Sebastian Jacob, der in der 61. Minute mit seinem Kopfball an Bangsow scheiterte. Der Tabellenführer ließ den Ball laufen. Daher hatten die Gastgeber mit einem Mann weniger Mühe, Zugriff auf die Begegnung zu bekommen.

    Besonders beim Spiel in die Spitze fehlte den Höhenbergern die Durchschlagskraft. Daher setzte Dotchev ab der 75. Minute auf Michael Seaton im Angriff. Doch auch er konnte den Sturm nicht entscheidend beleben. Die Gäste hatten weiterhin ihre Möglichkeiten. Allerdings gelang auch dem Tabellenführer kein Treffer mehr, sodass es beim 0:2 blieb.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Fabian Holthaus, Bernard Kyere, Marcel Gottschling – Marcel Risse, Jeremias Lorch, Kai Klefisch, Kevin Holzweiler (46. Lucas Cueto) – Albert Bunjaku (45. Yannik Bangsow), Timmy Thiele (75. Michael Seaton)

    Tore: 0:1 Marcel Gottschling (24., Eigentor), 0:2 Nicklas Shipnoski (47.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Albert Bunjaku (9.), Marcel Gottschling (72.), Lucas Cueto (83.)

    1. FC Saarbrücken: Sebastian Jacob (1.) 

    Rote Karte:

    Viktoria Köln: Sebastian Mielitz (42.)

    Zuschauer:

  • Heimspiel-Splitter für Freitag, den 13.

    Am zehnten Spieltag der 3. Liga spielt Viktoria Köln erneut unter Flutlicht: Dabei ist der 1. FC Saarbrücken im Sportpark Höhenberg zu Gast. Der besondere Umstand, dass die Partie an einem Freitag, den 13. stattfindet, ist kurios. Ob sich die Partie deshalb für eines der beiden Teams besonders unglücklich entwickelt, bleibt abzuwarten.

    Beginn: Das fünfte Viktoria-Heimspiel dieser Saison beginnt am Freitag um 19.00 Uhr.

    Bilanz: Die Höhenberger belegen in der Drittliga-Tabelle aktuell Rang vier. Saarbrücken ist Tabellenführer. In einem Meisterschafts- oder Pokalspiel standen sich beide Teams noch nie gegenüber. Am Freitag steht also die Pflichtspielpremiere an. Anfang 2017 begegneten sich beide Teams immerhin in einem Testspiel – 2:1-Sieger war damals der 1. FC Saarbrücken.

    Corona-Pandemie: Auch gegen den 1. FC Saarbrücken können leider keine Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein.

    Der Viktorianer: Obwohl keine Zuschauer vor Ort sind, gibt es das Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“. Das aktuelle Heft ist auch online verfügbar.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie nicht. Auch Maskottchen Viktor darf bei den „Geisterspielen“ nicht in den Sportpark Höhenberg.

    Fußballgeschichte: Der 1. FC Saarbrücken hat bundesweit durchaus einen Namen. Viermal erreichten die Saarländer das DFB-Pokal-Halbfinale. Und vier Spielzeiten absolvierte der Klub sogar in der Fußball Bundesliga. In der Saison 1976/1977 gelang dabei sogar einmal der Klassenerhalt. Kurios: Als Vertreter des damals eigenständigen Saarländischen Fußballverbandes nahm der 1. FC Saarbrücken im Jahr 1955 am Europapokal der Landesmeister teil. Nachdem die Saarländer im Hinspiel der 1. Runde sensationell mit 4:3 beim AC Mailand siegten, schieden sie aber dennoch aus. Denn im Rückspiel vor heimischem Publikum gab es gegen die namhaften Italiener ein 1:4.

    Sperren: Was die Sperren aufgrund von Gelben oder Roten Karten betrifft, müssen beide Mannschaften am Freitagabend auf keine Spieler verzichten. Allerdings können die Teams dennoch nicht aus dem Vollen schöpfen. Bei Saarbrücken fehlen Marin Sverko, Maurice Deville, Sebastian Bösel, Kianz Froese, Rasim Bulic und Minos Gouras. Köln muss ohne die Spieler auskommen, die sich aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in häuslicher Quarantäne befinden. Darüber hinaus könnte es sein, dass Mike Wunderlich weiterhin bei den Gastgebern ausfällt.

    TV und Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich die Partie live bei Magenta Sport (bwin Topspiel der Woche) anzuschauen. Die Sendung beginnt um 18.30 Uhr. Markus Höhner wird die Begegnung kommentieren. Moderator ist Konstantin Klostermann. Als Experte ist Martin Lanig für Magenta Sport im Einsatz. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es sogar einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 13. November um 19.00 Uhr eine Temperatur von 12 °Celsius.

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  • Dietz & Schader AG verlängert die Partnerschaft

    Der Spezialist für Kapitalanlage-Immobilien in Nordrhein-Westfalen, Dietz & Schader AG, verlängert seine Zusammenarbeit mit Viktoria Köln. Die Partnerschaft, welche seit letzter Saison besteht, geht somit in die zweite Spielzeit.

    „Vor allem in schweren Zeiten muss man zusammenhalten“, sagt Frank Langen, Immobilienpartner der Dietz & Schader AG, der sich freut, weiterhin den Klub von der Schäl Sick zu unterstützen.

    Ebenso froh ist Eric Bock, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH von Viktoria Köln, ein Unternehmen mit so viel Erfahrung auch in der Zukunft an der Seite des Vereins zu wissen: „Die Dietz und Schader AG steht seit zwei Jahrzehnten für Seriosität und Qualität in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft. Von daher passt die Aktiengesellschaft gut in unseren Viktorianer-Club.“

    Die Dietz & Schader AG realisiert Neubaumaßnahmen und betreibt Bestandsentwicklung von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen im gesamten Bundesgebiet.

    Weitere Informationen zur Dietz & Schader AG finden Sie hier!

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  • Gegnercheck: Saarbrücken kommt zur Viktoria

    Viktoria Köln konnte nach zwei Niederlagen in Folge einen Auswärtssieg beim MSV Duisburg verzeichnen. Cheftrainer Pavel Dotchev sprach nach der Partie von einer guten Mannschaftsleistung seiner Jungs. Diese gilt es nun ins nächste Spiel mitzunehmen: Mit dem 1. FC Saarbrücken kommt am Freitagabend um 19.00 Uhr der Tabellenführer auf die Schäl Sick, der berüchtigt ist, die entscheidenden Tore in wortwörtlich letzter Minute zu erzielen.

    Die letzte Saison:

    In der Saison 2019/2020 wurde FCS-Trainer Dirk Lottner am 19. Spieltag von seinem Amt entbunden. Vorausgegangen war eine Niederlage gegen den Aufstiegskonkurrenten TSV Steinbach Haiger, dennoch kam die Entlassung überraschend: Lottner hatte 16 von 19 Regionalligaspielen gewonnen, zudem konnte der 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal gegen den SSV Jahn Regensburg und den 1. FC Köln gewinnen. Der neue Trainer, Lukas Kwasniok, hatte in der Liga kaum Möglichkeiten sich zu beweisen, denn drei Spieltage nach seiner Übernahme wurde der Spielbetrieb wegen Corona ausgesetzt und Saarbrücken zum Meister erklärt. Im DFB-Pokal sorgte er mit seiner Mannschaft aber weiter für Furore: Nach Siegen gegen den Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf zog der 1. FC Saarbrücken als erster Viertligist in der Geschichte des DFB-Pokals ins Halbfinale ein, wo Bayer 04 Leverkusen den Blau-Schwarzen ein Ende setzte.

    Der Saisonverlauf:

    Nachdem Saarbrücken mit einem Unentschieden gegen Mitaufsteiger VfB Lübeck gestartet war, gewann man vier Spiele in Folge und setzte sich somit an der Tabellenspitze fest. Insgesamt stehen nach neun absolvierten Partien sechs Siege zu Buche, wobei der Wille, über neunzig Minuten hinauszugehen, deutlich zu erkennen ist: Drei Begegnungen entschied der Aufsteiger nach Ablauf der regulären Spielzeit für sich, zuletzt traf beim 2:1-Erfolg gegen Dynamo Dresden Sebastian Jacob zum wiederholten Male in der Nachspielzeit. Allerdings zeigt ein Blick auf die Endergebnisse auch, wie eng die Begegnungen sind. Denn in den letzten sechs Spielen verlor oder gewann der 1. FC Saarbrücken immer mit nur einem Tor Unterschied.

    Der Kader:

    Überraschenderweise verstärkte sich der Aufsteiger mit nur acht Spielern – zum Beispiel mit Nicklas Shipnoski, der ablösefrei vom SV Wehen Wiesbaden ins Saarland wechselte und bereits vier Tore und drei Vorlagen auf dem Konto hat. Von den wenigen Abgängen zur neuen Saison, blieben die meisten Spieler bei Regionalligisten im Südwesten Deutschlands. Doch ein Abgang kam unerwartet: Gilian Jurcher, mit drei Toren maßgeblich an dem imposanten Lauf im DFB-Pokal beteiligt, erhielt keine Vertragsverlängerung und war drei Monate vereinslos, bevor ihn der SV Waldhof Mannheim aufnahm. Der 23-Jährige wurde bisher zwar nur dreimal eingewechselt, kam aber beim 5:2-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg zu seinem ersten Saisontor.

    Spieler im Fokus:

    Von Höhen und Tiefen kann Sebastian Jacob ein Lied singen. In Saarbrücken geboren und beim FCS ausgebildet, ging er mit 19 Jahren zum großen Verein in der Region, dem 1. FC Kaiserslautern. Bei der zweiten Mannschaft der Roten Teufel machte sich der Mittelstürmer über mehrere Spielzeiten einen Namen. Doch als er zur ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga beordert wurde, verfolgte ihn das Pech wie ein übermotivierter Manndecker. Kreuzbandriss, Knieprobleme – nach drei Spielzeiten mit nur 24 Einsätzen in der 2. Liga verlängerte der FCK den Vertrag nicht weiter und schickte den Stürmer in die Vereinslosigkeit. Bis ein halbes Jahr später sein Ausbildungsklub anklopfte. Seitdem spielt Jacob im Trikot der Blau-Schwarzen wie ausgewechselt, schoss atemberaubende 46 Tore in 67 Spielen für den FCS, vier davon bereits in dieser Saison.

    Der Trainer:

    Lukas Kwasniok ist zwar Trainer von Saarbrücken, aber mit dem Karlsruher SC eng verbunden: Beim KSC durchlief er – wie sein Bruder – die Jugend. Sein Sohn ist derzeit in der U 17 aktiv. Nach seiner Spielerkarriere trainierte er beim Karlsruher SC den Nachwuchs und stand auch der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga für zwei Spiele als Interimscoach zur Verfügung (beide Begegnungen endeten torlos). Seine erste längerfristige Aufgabe im Herrenfußball meisterte er beim FC Carl Zeiss Jena, als er zur Rückrunde den abstiegsgefährdeten Klub übernahm und sie mit einem Schlussspurt (sechs Siege aus den letzten sieben Partien) rettete. In der zweiten Saison stand nach zehn Spielen nur ein Punkt auf dem Konto seines Vereins, der ihn daraufhin freistellte. Kurz vor Weihnachten 2019 wurde der 39-Jährige vom 1. FC Saarbrücken verpflichtet. Bisher gewann er elf seiner 17 Spiele mit den Blau-Schwarzen.

    Die Historie:

    Die Vereinsgeschichte des Klubs aus dem kleinsten Bundesland Deutschlands ist gespickt mit Überraschungen. So musste der 1. FC Saarbrücken nach dem 2. Weltkrieg aufgrund der französischen Besatzung das deutsche Ligasystem verlassen und erhielt ein Gastrecht für die zweite französische Division, die der FCS – außerhalb der offiziellen Wertung – gewann. Nachdem der Verein 1951 wieder an der Oberliga West teilnehmen durfte, wurde er nach stetig guten Ergebnissen 1963 zu einem der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga. Als Tabellenletzter stiegen die Saarländer allerdings nach einer Saison in den zweitklassigen Fußball ab. Seitdem spielte der 1. FC Saarbrücken im Profifußball oft eine kleinere Rolle, aber selbst eine Insolvenz mit Zwangsabstieg in die fünfte Liga konnte den Verein nicht bezwingen. Zweimal gewannen die Blau-Schwarzen die 2. Bundesliga (75/76 und 91/92), elfmal erhielt man den Saarlandpokal und viermal erreichte man das DFB-Pokalhalbfinale.

    Die bisherige Bilanz:

    Viktoria Köln und der 1. FC Saarbrücken trafen bisher nur in einem Testspiel in der Winterpause Anfang 2017 aufeinander. Damals drehten die Saarländer die Partie, nachdem Sven Kreyer die Viktoria in Führung gebracht hatte. Der heutige Co-Trainer der Höhenberger, Markus Brzenska, kam in der zweiten Hälfte zum Einsatz, konnte aber den 1:2-Endstand nicht mehr verhindern.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken ist am Freitag um 19.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Das bwin Topspiel der Woche wird live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Dotchev: „Saarbrücken verdient auf Platz eins“

    Der Tabellenvierte Viktoria Köln geht nach dem 3:1-Erfolg vom Montag in Duisburg mit einem gesunden Selbstvertrauen ins Spitzenspiel gegen den 1. FC Saarbrücken.

    Der Erfolg sei „eine große Erleichterung“ nach den vorangegangenen zwei Niederlagen gewesen, räumte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev bei einer Pressekonferenz am Mittwoch ein. Besonders habe er sich über die Leistung von Marcel Risse gefreut. „Er hat sehr hart an sich gearbeitet und sich jetzt auch noch mit einem Tor belohnt“, so der 55-Jährige.

    Der 1. FC Saarbrücken dürfte am Freitag ein schwerer Gegner werden. „Ich habe zwei Spiele der Saarbrücker gesehen“, so der Rekordtrainer der 3. Liga. „Die Mannschaft steht verdient auf Platz eins, weil die Leistung überragend ist. Ich glaube, sie haben die Euphorie des Aufstiegs mitgenommen.“

    Auch die Tatsache, dass der Tabellenführer Spiele kurz vor Schluss für sich entschieden hat, überrascht den Viktoria-Coach nicht. Dotchev: „Das hat viel mit dem Kopf zu tun. Sie sind sehr selbstbewusst. Sie haben letztes Jahr sehr gut im Pokal gespielt, sind aufgestiegen und jetzt gut gestartet. Das trägt die Mannschaft jetzt. Sie spielen auch in den letzten Minuten auf Sieg und sind nicht mit einem Punkt zufrieden.“

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  • #Diesmalnicht: Kein Feiern am Elften im Elften

    Heute ist der „Elfte im Elften“. Heute wäre die traditionelle Sessionseröffnung des Kölner Karnevals. Ein Tag, an dem normalerweise ausgelassen gefeiert, geschunkelt, gesungen und eng beieinandergestanden wird. Doch in diesem Jahr ist es anders – denn aktuell gibt die Corona-Pandemie den Ton an. Jeder muss auf gewisse Dinge verzichten. Und gerade deswegen ist es so wichtig, dass alle in dieser schweren Zeit aufeinander achtgeben. Das heißt, auf Feiern, Tanzen und Bützen muss verzichtet werden. Viktoria Köln möchte die Aktion des „Festkomitees Kölner Karneval von 1823“ und der Stadt Köln unterstützen. Unter dem Motto „#diesmalnicht“ wird der Zusammenhalt in diesem Jahr darin bestehen, dass die Kontakte auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Denn der Schutz und die Gesundheit jedes Einzelnen stehen im Vordergrund.

    Um den Kölnerinnen und Kölnern dennoch ein bisschen Karneval ins Haus zu bringen und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, hast sich Viktoria Köln etwas für die Fans ausgedacht.

    Zum 11.11.2020 verlosen wir elf Preise. Das Gewinnspiel findet auf der Viktoria-Facebookseite statt.

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  • Neue Corona-Fälle bei Viktoria Köln

    Seit Wochenbeginn gibt es bei Viktoria Köln drei Corona-Fälle zu beklagen. Zwei Spieler wurden bei der turnusmäßigen Überprüfung der Mannschaft und Trainer auf Covid-19 positiv getestet. Ein weiterer Akteur klagte über Krankheitssymptome. Auch bei ihm hat sich der Corona-Verdacht im Nachgang bestätigt.

    Für die betroffenen Spieler wurde eine häusliche Quarantäne von zehn Tagen angeordnet. Aufgrund der getroffenen Vorsorge- und Hygienemaßnahmen wurde von den zuständigen Gesundheitsämtern bislang keine Absonderung des Kaders ausgesprochen, sodass der Trainingsbetrieb aufrechterhalten bleibt.

    Die Austragung des Spiels gegen den 1. FC Saarbrücken ist aktuell nicht gefährdet.

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