Blog

  • Facebook-Wette für den guten Zweck

    Wunderbare Aktion von Horst Müller, Sponsor und Sympathisant von Viktoria Köln: Zusammen mit dem Kölner Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn und Christian Krath (ehemaliger Prinz aus dem Kölner Dreigestirn) rief das Viktoria-Wirtschaftsrat-Mitglied Müller eine „Viktoria-Bommelmützen und -Fotoaktion“ für den guten Zweck ins Leben.    

    Horst Müller erklärt den ungewöhnlichen Deal: „Christian und Christoph sollten jeweils elf Fotos mit der Viktoria-Bommelmütze schießen und auf ihren Facebook-Kanälen posten. Für jedes hochgeladene Mützen-Foto habe ich ihnen eine Spende von 50 Euro versprochen. Insgesamt kommen wir somit auf zweimal 550,00 Euro für einen guten Zweck. Wer das Geld bekommen soll, dürfen Christoph und Christian selbst entscheiden.“

    Christoph Kuckelkorn hat seinen Teil des Bommelmützen-Pakts bereits in dieser Woche erfüllt: Empfänger der Spende wird die Kindertanzgruppe der Hellige Knäächte un Mägde e.V. sein. Diese kann das Geld aufgrund der Corona-Pandemie sicherlich im Moment zur Erhaltung und Förderung der Gruppe gut gebrauchen.

    Jetzt darf man gespannt sein, was Christian Krath plant. Er wird seinen Teil der Abmachung am 11. November bei der Sessionseröffnung einlösen und dann den sozialen Zweck bekannt geben.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gegnercheck: Viktoria fährt nach Meppen

    Zwei Spiele, zwei Siege, zweimal zu Null – die Mannschaft von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev kletterte während der letzten beiden Spieltage von Tabellenplatz 16 auf Rang fünf. Doch nun wartet am Sonntag mit dem SV Meppen eine Mannschaft auf die Kölner, gegen welche die Höhenberger noch nie in der 3. Liga gewinnen konnten. Und die Emsländer sind nach zuletzt zwei knappen Niederlagen hungrig.

    Die letzte Saison:

    In der Saison 2019/2020 lief es für die Niedersachsen bis zur Corona-Unterbrechung ausgezeichnet: In ihrer dritten Saison in der 3. Liga stand man bei der Aussetzung des Spielbetriebs auf dem 4. Tabellenplatz. Nach Wiederaufnahme verlor man allerdings fünf der letzten elf Spiele und musste sich schlussendlich mit Rang sieben zufriedengeben.

    Der Saisonauftakt:

    Die ersten vier Spieltage verliefen für die Meppener unbeständig wie das Wetter in Norddeutschland. Nur ein Sieg bei drei Niederlagen – so fielen  die Niedersachsen zuletzt auf den 14. Tabellenplatz zurück. Dabei verlor der SV Meppen die letzten beiden Spiele gegen den SC Verl und die Spielvereinigung aus Unterhaching ab nur knapp mit 1:2.

    Der Kader:

    Während einige Drittligisten in der Sommerpause fröhlich durchwechselten, gab Meppen lediglich sieben Spieler ab und holte sechs neue. Dennoch ist der Abgang eines Akteurs wahrscheinlich nicht zu ersetzen: Der frühere Mittelstürmer Deniz Undav erzielte in der vergangenen Saison 17 der 69 Tore des SVM. Zudem wurde er vom Kicker mit einer Durchschnittsnote von 2,64 zum „Spieler der Saison“ gewählt. Da der 24-Jährige seine Schuhe mittlerweile in der zweiten belgischen Liga schnürt, haben sich die Niedersachsen mit Dejan Bozic vom Absteiger Chemnitzer FC verstärkt. Der 1,94 Meter große Stürmer traf zum Saisonauftakt zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen 1860 München (Endstand 1:3). In den darauffolgenden Partien stand er jedoch nicht zur Verfügung.

    Der Trainer:

    Torsten Frings ist seit Anfang der Saison der neue Trainer des SV Meppen. Der 402-fache Bundesliga-Spieler, der einst mit Viktoria-Torhüter Sebastian Mielitz beim SV Werder Bremen spielte, coachte bereits zwischen 2016 und 2017 den SV Darmstadt 98. Nun steht er vor der schwierigen Aufgabe, Trainer-Urgestein Christian Neidhart zu ersetzen. Von 2013 bis 2020 zog dieser nicht nur die Fäden an der Seitenlinie für die Niedersachsen, er führte sie auch aus der Regionalliga Nord in die 3. Liga, zweimal sogar auf Rang sieben. Nach 270 Spielen war aber Schluss, Neidhart ging zu Rot-Weiss Essen. Seither hat Torsten Frings im Emsland das Sagen.

    Die Historie:

    Der SV Meppen hatte seine bisher erfolgreichste Phase zwischen 1987 und 1998. Zu dieser Zeit war der Verein in der 2. Liga aktiv, wurde zweimal Tabellensechster und belegt dadurch in der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga Rang 36.
    Ansonsten glänzte der Verein eher durch Kurioses: 1982 ergatterte man den FC Barcelona für ein Freundschaftsspiel zum 70-jährigen Vereinsjubiläum. Niemand geringeres als Diego Maradona debütierte in diesem Spiel für die Katalanen und schoss auch sein erstes Tor für den weltbekannten Verein aus der Primera División.

    Die bisherige Bilanz:

    Der SV Meppen und die Viktoria trafen in der letzten Saison das erste Mal aufeinander. In Meppen trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1, auf der Schäl Sick verloren die Höhenberger mit 1:3.

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Begegnung zwischen der Viktoria und Meppen ist am Sonntag um 15.00 Uhr in der Hänsch-Arena. Die Partie wird live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Ristl schließt sich dem FC Homburg an

    Mart Ristl läuft künftig in der Regionalliga Südwest auf. Der 24-Jährige, der in der vergangenen Saison noch das Trikot der Viktoria trug, spielt ab sofort für den FC Homburg. Der Mittelfeldspieler unterschrieb beim früheren Bundesligisten aus dem Saarland einen Zweijahresvertrag.

    „Mart ist, obwohl er erst 24 Jahre alt ist, schon ein sehr erfahrener Spieler“, so Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria. „In der letzten Saison absolvierte er für uns 21 Partien und stellte sich immer in den Dienst der Mannschaft. Wir danken ihm und wünschen ihm alles Gute.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Holzweiler: „Wir können noch eine Schippe drauflegen“

    Mit einer Körpergröße von 1,64 Metern gehört Kevin Holzweiler bestimmt nicht zu den Riesen der 3. Liga. Aber auf dem Platz lehrt der 25-Jährige, der seit dem Sommer 2016 für Viktoria Köln dem runden Leder nachjagt, den „Großen“ ganz schön das Fürchten. Im Interview spricht er über Punkte, Tore, Corona, Fans und die Qualität der Kölner Mannschaft.

    Herr Holzweiler, mit zuletzt zwei Siegen aus zwei Spielen, ist die Punktausbeute der Viktoria gut. Wie sind Sie mit dem Saisonauftakt generell zufrieden?

    Kevin Holzweiler: Aus vier Spielen sieben Punkte zu holen, ist eine gute Ausbeute. Damit stehen wir in der Tabelle auch gut dar. Dennoch finde ich, dass wir gerade in den ersten beiden Spielen hätten besser abschneiden müssen. Da spreche ich, denke ich, für die gesamte Mannschaft. Gegen Mannheim und Wiesbaden war eindeutig mehr drin, das hätten wir besser machen müssen. Die Partien gegen Magdeburg und Ingolstadt haben wiederum gezeigt, dass wir richtig guten Fußball spielen können.

    In den ersten beiden Partien der Saison waren Sie nicht in der Startelf. Am dritten und vierten Spieltag haben Sie von der ersten Minute an gespielt. Wie kam es dazu?

    Holzweiler: Am ersten Spieltag habe ich aufgrund einer Erkältung gefehlt. Deshalb war ich am zweiten Spieltag noch nicht zu hundert Prozent fit. Cheftrainer Pavel Dotchev hat nach einer guten Trainingswoche im Spiel gegen Magdeburg wieder auf mich gesetzt. Ich denke, dass ich meine Sache ganz gut gemacht habe. Entsprechend durfte ich auch danach wieder ran.

    Denken Sie, die Mannschaft hat sich schon richtig gefunden und eingespielt?

    Holzweiler: Besonders nach den Partien gegen Magdeburg und Ingolstadt hat man gesehen, dass wir uns gut eingespielt haben. Aber ich muss auch sagen: In unserer Mannschaft steckt deutlich mehr drin. Im Spiel gegen Ingolstadt hat man in der ersten Halbzeit gesehen, wie gut es laufen kann. Auf der anderen Seite ging uns in der zweiten Halbzeit etwas die Puste aus, da hätte es auch schnell in die andere Richtung gehen können. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir noch eine Schippe drauflegen können.

    Mit Marcel Risse ist ein sehr prominenter Spieler in der Mannschaft, der auch auf Ihrer Position zum Einsatz kommen kann. Spornt das eher an oder hemmt Sie das?

    Holzweiler: Mich spornt der Konkurrenzkampf eher an. Cello ist ein super Typ. Mit seinen 176 Einsätzen im deutschen Oberhaus hat er natürlich schon einiges auf dem Buckel und bringt ausgesprochen viel Erfahrung mit. Davon kann die gesamte Mannschaft nur profitieren. Mit ihm kann man in der Kabine über alles reden und viel Spaß haben. Gerade auf dem Platz ist es Gold wert, mit Marcel zusammenzuspielen. Er kann einem viele Tipps geben.

    In der vergangenen Saison haben Sie drei wunderschöne Treffer in der 3. Liga erzielt. Sie treffen zwar nicht oft, aber wenn, dann wirklich schön. Warum ist das so?

    Holzweiler: Ich würde lieber mehr Tore schießen, die nicht so schön aussehen als wenige, die schön aussehen. Ich glaube, das liegt daran, dass ich nicht so den Zug zum Tor habe und somit zu ungefährlich bin. Und das ist ja auch nicht so überraschend. Ich bringe das Spiel eher nach vorne und leite es über außen. Deswegen habe ich, meiner Meinung nach, auch mehr Torvorlagen als eigene Treffer erzielt. Mal sehen, wie es diese Saison aussieht.

    Durch Corona muss jeder mit Einschränkungen leben. Wie haben Sie die letzten Monate erlebt? Was hat sich persönlich in Ihrem Leben durch diese Zeit verändert?

    Holzweiler: Natürlich hat sich vieles geändert. Gerade in der Anfangsphase der Pandemie war es schon ungewohnt: Maske tragen, Mindestabstand, aber auch die ‚normalen‘ Besuche bei Freunden und der Familie konnten beziehungsweise können nicht einfach so stattfinden. Es kann alles super schnell gehen, wie man gesehen hat. Generell bin ich aber eher der Typ, der nach dem Training gerne zuhause seine Ruhe hat. Deswegen war das keine große Umstellung für mich. Jeder aus unserer Gesellschaft muss sich, gerade in diesen Zeiten, professionell verhalten. Nur dann ist irgendwann ein ‚normaler Alltag‘ wieder möglich. Gerade Fußballprofis sollten in solchen Zeiten auch Aushängeschilder sein, da sie noch einmal mehr in der Öffentlichkeit stehen. Man muss die aktuelle Situation ernst nehmen und auf seine Mitmenschen achten.

    Sie müssen, wie alle anderen Drittligisten, die notwendigen Corona-Tests durchführen. Wie gehen Sie persönlich mit den Tests um?

    Holzweiler: Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Gerade am Anfang war es sehr ungewohnt, da der Test schon unangenehm sein kann. Mittlerweile gehört es allerdings zu unserem ‚Ritual‘.

    Zuletzt durften nur 300 Zuschauer bei der Partie gegen Ingolstadt im Sportpark Höhenberg dabei sein. Wie haben Sie die Atmosphäre empfunden?

    Holzweiler: Es war gut, dass wenigstens ein ‚paar‘ Zuschauer dabei sein durften. Meiner Meinung nach ist dies nicht selbstverständlich. Denn in manchen Stadien durften bis heute keine Zuschauer wieder dabei sein. Das zeigt, wie ernst die Lage ist. Aber selbst 300 Zuschauer sind für uns als Spieler wichtig. Man merkt und weiß, dass man den ‚12. Mann‘ im Rücken hat – auch mit einer kleinen Anzahl. Das ist auf jeden Fall besser, als komplett ohne Fans zu spielen.

    Am Sonntag reist die Mannschaft zum Auswärtsspiel in Meppen. Wie denken Sie, geht die Partie aus?

    Holzweiler: Meppen konnte die ersten beiden Heimspiele der Saison nicht gewinnen. Sie haben bisher erst eine von vier Partien gewinnen können. Deswegen werden sie am Sonntag aufs Ganze gehen und alles dafür tun, damit sie wieder einen Heimerfolg verbuchen werden. Allerdings werden wir mit breiter Brust nach Niedersachsen fahren. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge möchten wir natürlich auch den dritten Sieg mitnehmen und wieder zu Null spielen. Letzte Saison konnte man sehen, dass die Spiele gegen Meppen nicht einfach sind. Das wird dieses Jahr ebenfalls der Fall sein. Die Stimmung innerhalb unserer Mannschaft ist super. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir die Punkte mitnehmen werden.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Kyere im Porträt: „Nicht träumen. Hart arbeiten.“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln vor. Heute: Bernard Kyere.

    Selten ist ein Spieler so unterschiedlich auf dem Spielfeld und abseits des Rasens wie Bernard Kyere. Während er auf dem Feld seine ganzen 1,90 Meter in den Weg des Gegners stellt und die Diskussion mit dem Schiedsrichter nicht scheut, ist er am Telefon bescheiden, fröhlich und ruhig. Doch wie kommt ein in Baden aufgewachsener Stürmer in die Abwehr der Viktoria? Ein Einblick in den Kopf eines Spielers, der stets positiv denkt.

    Bernard Kyere wurde in Accra, der Hauptstadt Ghanas, geboren. Er begrüßt seine Mitmenschen allerdings mit einem ‚Servus!‘, welches einen direkt an Maultaschen und Häusle bauen denken lässt. „Wenn du mich fragst, bin ich ein Freiburger“, sagt der Innenverteidiger auf seine Herkunft angesprochen. Mit fünf Jahren kam er mit seiner Mutter nach Baden-Württemberg, sein Vater war schon zuvor nach Deutschland gezogen. In Freiburg startete der damals noch schlaksige Kyere seine Fußballer-Karriere als Stürmer, um genau zu sein bei SV Blau-Weiß Wiehre Freiburg. Nun gibt es häufig einen Verwandten oder Trainer, der einen Jugendlichen davon überzeugt, am Ball zu bleiben und den Weg Richtung Profi-Fußball einzuschlagen. Doch bei Kyere war es anders: Er wollte sich mit Besseren messen.

    „Wenn man in Freiburg höher spielen möchte, so gibt es nur den Sport-Club“, sagt er auf seine damalige Entscheidung zurückblickend, „und dieser Sprung wäre zu groß gewesen. Doch der FV Offenburg spielte mit der U 17 in der Verbandsliga und da konnte ich Anschluss finden.“ Dass er für ein halbes Jahr nach der Schule mit dem Fahrrad und der Bahn 60 Kilometer zum Training fahren und abends noch die Hausaufgaben machen musste, lässt er klingen, als wäre es ein schöner Urlaub gewesen. Bei Offenburg sah der Trainer sein Potenzial, machte den Angreifer zum Verteidiger und bewies damit ein glückliches Händchen, denn bereits kurze Zeit später spielte Kyere als Innenverteidiger in der Badischen Auswahl.

    Und die großen Sportklubs der Region wurden auf ihn aufmerksam: Der Karlsruher SC, der SC Freiburg, die TSG Hoffenheim und der 1. FC Kaiserslautern luden ihn in ihre Sportinternate ein, letztendlich entschied er sich für die „Roten Teufel“ aus Kaiserslautern. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell passiert“, sagt der heute 26-Jährige. Er blickt zurück: „Es war Winter, kalt und dunkel, die Jugendmannschaft kannte sich schon ein halbes Jahr.“ Kyere fand den Anschluss nicht direkt. Viele der anderen Jungs waren von sich überzeugt und träumten vom Profi-Fußball. Der damals 16-Jährige war zurückhaltender, wollte abwarten und sehen, wie sich alles entwickelt, anstatt anzugeben. Und da es bei ihm nur den Weg nach vorne gibt, blieb er in der unbekannten Stadt weit weg von seiner Familie und ließ es darauf ankommen.

    Keine anderthalb Jahre nachdem er die Entscheidung getroffen hatte, ins Sportinternat zu ziehen, stand der Innenverteidiger mit der U 19 Kaiserslauterns im Pokalfinale der Junioren. Im Anschluss sah die gesamte Mannschaft das DFB-Pokalfinale der Herren im Berliner Olympiastadtion. „VfB Stuttgart gegen Bayern München“, erinnert sich Kyere. Das ausverkaufte Stadion, die Stimmung, der hochklassige Fußball – Bernard Kyere fiel auf, dass er all das auch wollte. Nach Absolvierung der Jugendmannschaften stattete ihn Kaiserslautern mit einem Zwei-Jahres-Vertrag in der U 23 aus. Für den weiterhin schmächtigen Innenverteidiger war es nicht leicht, im Herrenfußball seinen Platz zu finden. Deshalb trainierte er viel abseits des Trainings, um im intensiveren Spiel bestehen zu können. Doch anstatt sich in seiner Mannschaft durchzusetzen, lernte der junge Fußballer eine andere Begleiterscheinung des Profi-Sports kennen: Verletzungen. Die Krankenakte war lang. „So etwas ist unfassbar schwierig für den Kopf. Man sitzt nur zu Hause und fühlt sich nutzlos.“ Und natürlich gab es in dieser Zeit Zweifel, ob der Weg der Richtige war. Aber Bernard Kyere resümiert: „Fußball macht mir immer noch Spaß. Deswegen kämpfe ich mich immer wieder ran.“

    Und sein Werdegang gibt ihm recht: Nach Kaiserslautern verpflichtete ihn der damalige Drittligist Fortuna Köln, für den Klub aus der Südstadt spielte er zwei Saisons fast durch. Letztendlich konnte er den Abstieg des Vereins aber nicht verhindern. Diesen Rückschlag zu verkraften, war schwer. Doch der Abwehrmann wusste auch dies wegzustecken: „Das war eine große Belastung. Doch ich bin ein positiv denkender Mensch. Ich sage mir: Du hast es bis hierhin geschafft, du hast Freunde und Familie, dann darfst du auch nicht in Selbstmitleid versinken.“

    Auch nicht, wenn die Verletzungen zurückkehren. Denn seitdem er die Rheinseite wechselte, gab es einige weitere Blessuren zu beklagen: Gleich beim ersten Viktoria-Training blieb er im Rasen hängen und riss sich mehrere Bänder. Weitere Verletzungen ließen ihn im ersten Jahr bei der Viktoria erneut nicht in den Tritt kommen, doch sein Netzwerk fing ihn auf: „Ich mag dieses familiäre Umfeld innerhalb des Vereins, wenn man weiß, für wen oder für was man spielt“, so Kyere, „auch mit meinem Mitspieler Moritz Fritz in einer WG zu leben, hat mich bei Laune gehalten. Auch wenn seine Nudeln Aioli nur ihm schmecken.“

    Wenn man Bernard Kyere fragt, welchen Traum er sich mit dem Fußball noch erfüllen möchte, beantwortet er die Frage nicht. Klar, er habe einen Anspruch, in der Startelf zu stehen, aber: „Ich rede nicht gerne von Träumen. Man muss hart arbeiten, damit sich der Erfolg einstellt.“ Dann lacht er kurz und sagt: „Wenn du fragst, was ich mir wünsche, dann ist es lange ohne Verletzungen zu bleiben.“ Und wenn das gelingt – da sind sich alle Verantwortlichen bei Viktoria Köln sicher – wird Bernard Kyere der Mannschaft und den Anhängern noch viel Freude bereiten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • U 19 empfängt M’Gladbach: weiterhin ohne Zuschauer

    Nach zwei Auftakt-Niederlagen steht die U 19 von Viktoria Köln auf dem letzten Tabellenplatz der A-Junioren-Bundesliga West. Doch Marian Wilhelm, der Coach der Nachwuchsmannschaft, sah während des verlorenen Auswärtsspiels gegen den VfL Bochum gute Ansätze: „Das Ergebnis spiegelt keinesfalls den Spielverlauf wider. Unter dem Strich kann ich meiner Mannschaft von der Einstellung her nichts vorwerfen.“

    Nun empfängt die Viktoria am Samstag um 11.00 Uhr Borussia Mönchengladbachs im Troisdorfer Aggerstadion. „Auch wenn die Fohlen eine Spitzenmannschaft sind, haben wir uns fest vorgenommen, das erste Saisontor zu schießen“, so Wilhelm. Mit bereits einem Punkt würden die Höhenberger Jungs den Tabellenkeller verlassen. Auf große Unterstützung seitens der Viktorianer müssen die Nachwuchskicker aber weiterhin verzichten: Die Regelung, dass nur Offizielle der beiden Vereine sowie Angehörige der Heimmannschaft dem Spiel beiwohnen dürfen, bleibt weiterhin bestehen. „Es ist natürlich schade, dass uns keine Viktoria-Fans unterstützen können“, bedauert Wilhelm, „aber hoffentlich machen die Eltern unserer Jungs ordentlich Lärm.“

    Yannik Hohmann, Administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, ist derweil froh darüber, dass überhaupt gespielt werden darf: „Unser gutes Hygiene- und Sicherheitskonzept bleibt weiterhin bestehen, aber aufgrund der gestiegenen Corona-Fallzahlen muss von nun an ein Mund- und Nasenschutz von allen auf dem gesamten Gelände getragen werden.“ Bleibt zu hoffen, dass sich Viktorias U 19 sich nicht von den Umständen beeinflussen lässt.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich von Viktoria Köln gibt es hier!

  • Reifen Gabel unterstützt weiter die Viktoria

    Die Reifen Gabel GmbH hält Viktoria Köln auch zukünftig die Treue. Der Premio Reifen- und Autoservice aus dem Stadtteil Mülheim ist schon seit dem vergangenen Jahr Partner des Fußball-Drittligisten. Und das wird sich in der aktuellen Saison nicht ändern.

    „Eines Tages standen Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock und Sportvorstand Franz Wunderlich bei mir vor der Tür und haben mich überzeugt“, erinnert sich Geschäftsführer Thorsten Berg an die Anfänge der Zusammenarbeit. „Die Viktoria als lokales Unternehmen zu unterstützen, das ist sinnvoll. Und es ist eine sehr gute Partnerschaft daraus erwachsen.“

    Im Prinzip gibt es – wenn auch im Fußball ein wenig Corona-bedingt – bei Reifen Gabel und Viktoria eine ähnliche Saison. „Bei uns spricht man von der O-bis-O-Regel. Ab Oktober werden die Sommerreifen abgenommen und Winterreifen montiert. Ostern nimmt man die Winterreifen ab und setzt auf Sommerreifen“, erzählt Berg. Die Viktoria startete kurz vor Oktober in die Saison. Die letzte Partie findet im Mai statt.

    Für Viktoria-Mitglieder hält Reifen Gabel übrigens noch ein ganz besonderes Bonbon bereit. „Da gibt es ab sofort noch einen kleinen Bonus“, verrät Thorsten Berg. Dabei sei es unabhängig, ob es um den Reifen- oder das Thema Autoservice geht. Er verspricht: „Ich bin mir sicher, wir bekommen immer zeitnah einen Termin hin.“

    Weitere Informationen zur Reifen Gabel GmbH, dem Premio Reifen- und Autoservice, gibt es hier!

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Marcel Risse fällt erst einmal aus

    Der FC Viktoria Köln muss beim Auswärtsspiel in Meppen aller Voraussicht nach auf Marcel Risse verzichten. Der Mittelfeldspieler der Höhenberger zog sich am Sonntag beim 2:0-Erfolg der Kölner gegen den FC Ingolstadt einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu.

    Der 30-Jährige, der in der 70. Minute für Kevin Holzweiler in die Partie kam, erinnert sich: „Es geschah bei einer schnellen Drehung. Ich war gerade erst ein paar Minuten im Spiel als ich den ersten Schmerz verspürt habe.“

    Eine Magnetresonanztomographie (MRT), in der Mediapark Klinik durchgeführt von Mannschaftsarzt Dr. Max Wittenberg, bestätigte am späten Montagnachmittag den Verletzungsverdacht. Damit scheint ein Einsatz vorerst nicht möglich zu sein.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Jetzt geht es für die Viktoria nach Meppen!

    Am Sonntag ist Viktoria Köln beim SV Meppen zu Gast (Anpfiff: 15.00 Uhr). Nachdem die Höhenberger am Wochenende durch ein 2:0 gegen den FC Ingolstadt in der Drittliga-Tabelle weiter nach oben kletterten, ging es für die Emsländer in die entgegengesetzte Richtung. Nach der 1:2-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching finden sich die Niedersachsen plötzlich im unteren Tabellenmittelfeld wieder.

    Der frühere Fußball-Nationalspieler Torsten Frings (früher unter anderem für Werder Bremen, Borussia Dortmund und Bayern München im Einsatz) heuerte zur aktuellen Saison als Cheftrainer in Meppen an. Nach der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel gab sich der 43-Jährige kämpferisch. „Es nützt ja nichts, wir müssen weitermachen“, so Frings nach der Begegnung in Unterhaching am Mikrofon von Magenta Sport. „Wir müssen trotzdem das Positive mitnehmen und es im nächsten Spiel besser machen.“

    Die Dinge noch besser zu machen, gelang auf jeden Fall Viktoria Köln beim Heimsieg. Nach dem Auswärtserfolg in Magdeburg am Wochenende zuvor, steigerten sich die Höhenberger gegen den hoch gehandelten FC Ingolstadt unübersehbar. „Wir haben richtig guten Fußball gespielt“, freute sich Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev hinterher. „Fußballerisch war es sehr schön von außen anzusehen. Im Grunde genommen waren wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft und somit war es auch ein verdienter Sieg.“

    Beim ersten Auftritt der Viktoria in Meppen gab es am 21. Oktober letzten Jahres ein 1:1. Den Ausgleichstreffer für die Kölner in der 66. Minute erzielte damals Kapitän Mike Wunderlich. Doch es war mehr drin! In der 68. Minute rettete nach Gottschling-Kopfball der Pfosten für Meppen. 180 Sekunden später landete ein Ball von Kevin Holzweiler sogar im Tor. Doch Schiedsrichterin Katrin Rafalski hatte zuvor ein Foulspiel gesehen und erkannte den Treffer nicht an – eine klare Fehlentscheidung, die den Gästen den Sieg kostete.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Neuigkeiten von der 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Neues und aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Maskenpflicht auf Vereinsgelände: Ab sofort gilt auf dem gesamten Vereinsgelände von Viktoria Köln eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken. Insbesondere bei Jugendspielen heißt es: Mund und Nase müssen bedeckt werden. Dies bitten wir auch beim Jugend-Trainingsbesuch oder Fanshop-Einkauf zu berücksichtigen. Des Weiteren bitten wir, den Mindestabstand von 1,50 Meter weiterhin einzuhalten.

    Ticket-Vorverkäufe gestoppt: Da die Corona-Fallzahlen in Köln aktuell drastisch steigen, hat Viktoria Köln den Ticket-Vorverkauf für die kommenden Heimspiele sowie den Dauerkarten-Verkauf gestoppt. Zurzeit ist nicht abzusehen, wann wieder eine große Anzahl von Zuschauern in den Sportpark Höhenberg an den Drittliga-Partien der Viktoria teilnehmen kann. Damit die Viktoria-Anhänger bezüglich der Ticket-Verkäufe immer auf dem neusten Stand sind, wird es zukünftig beim Online-Anbieter Reservix einen „Viktoria-Ticketalarm“ geben. Über diesen wird der Verein in Kürze informieren.

    U 17 gewinnt gegen SC West: Die B-Junioren konnten sich am Wochenende mit 2:0 gegen den SC West durchsetzen. „Nach dem Pokalspiel am Mittwoch haben wir die richtigen Lehren gezogen und taktisch ein paar Dinge angepasst. Die Jungs haben es dann auf dem Platz hervorragend umgesetzt und mit einer tollen Teamleistung verdient die drei Punkte geholt“, freute sich Trainer Martin Grund nach dem Sieg.

    Fanartikel des Monats: In diesem Monat können sich die Viktoria-Anhänger über einen besonderen Schal freuen. Der Saisonschal 2020/2021 (Größe: 140 cm x 16 cm zzgl. Fransenlänge) ist in den Vereinsfarben bedruckt und sollte ein ganz besonderes Erinnerungsstück an die zweite Drittliga-Saison der Viktoria sein. Der Schal ist für 13,90 Euro im Fanshop erhältlich.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zur Facebook-Seite von Viktoria Köln geht es hier!