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  • Spieler des Monats September gesucht!

    Seit Jahresbeginn wählen die Viktoria-Anhänger auf der Facebook-Seite der Kölner ihren Spieler des Monats. Im August setzte sich Viktoria-Neuzugang Lucas Cueto gegen seine Mitspieler durch. Nun wird der beste Mann aus dem September gesucht.

    In den vergangenen vier Wochen standen Testspiele gegen PSV Eindhoven (1:1), Germania Mülheim (29:1-Sieg) und den KFC Uerdingen (0:0) auf dem Programm der Höhenberger. Des Weiteren absolvierte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev auch die ersten beiden Drittliga-Spieltage (2:2 bei Waldhof Mannheim und 0:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden). Folgende Spieler zeigten hier besondere Leistungen:

    – Sebastian Mielitz (der Torhüter zog mit seinen Glanzparaden im ersten Pflichtspiel der Saison alle Augen auf sich, auch in Eindhoven und gegen Wiesbaden präsentierte er sich bärenstark)

    – Mike Wunderlich (traf gegen Germania Mülheim gleich neunmal, beim Auswärtsspiel in Mannheim erzielte der Kapitän der Viktoria seinen ersten Saisontreffer)

    – Kai Klefisch (zeigte starke Leistungen gegen den KFC Uerdingen und Waldhof Mannheim, er wusste zuletzt läuferisch, spielerisch und kämpferisch zu überzeugen)

    – Lucas Cueto (zeigte wie im August gute Einzelaktionen, er erzielte zwei Treffer gegen Mülheim und war auf der linken Seite ein ständiger Gefahrenherd)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese können natürlich durch Kommentare ergänzt werden. Die Wahl läuft bis zum 12. Oktober, 9.00 Uhr.

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  • Viktoria siegt mit 2:0 in Magdeburg

    Der FC Viktoria Köln hat den ersten Saisonsieg eingefahren. Das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev gewann am dritten Spieltag mit 2:0 (2:0) beim 1. FC Magdeburg. Vor 4.400 Zuschauern sorgten Maximilian Rossmann (12.) und Lucas Cueto (18.) vor der Pause für die beiden Treffer der Kölner. In der MDCC-Arena geriet der Vorsprung in der zweiten Hälfte nicht mehr in Gefahr.

    Dotchev stellte Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr kamen Fabian Holthaus, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann und Marcel Gottschling zum Zug. Im Mittelfeld agierten Kai Klefisch und René Klingenburg als Sechser. Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler sollten im Mittelfeld für Offensiv-Impulse sorgen. Im Sturm begann Torjäger Albert Bunjaku.

    Die Gastgeber aus Magdeburg hatten sich offensichtlich eine Menge vorgenommen. Noch in der ersten Minute versuchte sich Thore Jacobsen von der 16-Meter-Linie, zielte jedoch etwas zu hoch. Nach acht Minuten verpasste Stürmer Christian Beck den Ball nur knapp. Zwei Minuten danach folgte eine schöne Kombination vom FCM: Doch Sören Bertram schoss knapp am rechten Pfosten vorbei.

     

     

    Doch dann gab es einen Schock für die Gastgeber: Wunderlich trat einen Freistoß von der rechten Seite in die Mitte und Maximilian Rossmann traf per Kopf zum 1:0 für die Viktoria. In der 18. Minute setzte sich dann Cueto auf der rechten Seite im Strafraum fein durch. Sein flacher Rechtsschuss landete unhaltbar für Magdeburgs Keeper Morten Behrens im unteren linken Eck – 0:2!

    Magdeburg brauchte nur kurze Zeit, um sich von dem Doppelschlag zu erholen. Allerdings agierte das Team von Thomas Hoßmang jetzt nicht mehr so passgenau, wie noch zu Spielbeginn. So wurde es für die Viktoria erst in der 38. Minute wieder gefährlich: Daniel Steininger, der von der rechten Seite in den Strafraum eindrang, schoss links am Gehäuse vorbei. Damit ging es mit einem Kölner 2:0 in die Pause.

    In den zweiten 45 Minuten stellte Viktoria-Chefcoach Dotchev zunächst kaum um. Lediglich Bernard Kyere kam für den angeschlagenen Hajrović. Und auch im Spiel selbst änderte sich erst einmal nicht viel. Magdeburg versuchte, den Druck zu erhöhen. Die Viktoria lauerte auf Kontergelegenheiten. Beide Teams erspielten sich allerdings bis zur 80. Minute keine zwingenden Torgelegenheiten.

    Dann hätte es dann allerdings 3:0 für die Viktoria heißen müssen. Der eingewechselte Simon Handle legte von der rechten Seite flach für Timmy Thiele (ebenfalls neu im Spiel) auf, der aus fünf Metern das Tor nur knapp verfehlte. Die Viktoria drehte insgesamt in den Schlussminuten noch einmal auf. Doch es gelang nicht, die Führung auszubauen. So blieb es beim 2:0-Auswärtssieg für die Kölner.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus, Sead Hajrović (46. Bernard Kyere), Maximilian Rossmann, Marcel Gottschling – Kai Klefisch, René Klingenburg – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (65. Simon Handle) – Albert Bunjaku (73. Timmy Thiele)

    Tore: 0:1 Maximilian Rossmann (12.), 0:2 Lucas Cueto (18.)

    Gelbe Karten:

    1.FC Magdeburg: Sebastian Jakubiak (65.), Daniel Steininger (89.), Morten Behrens (90.)

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (45.), Marcel Gottschling (45.), René Klingenburg (78.)

    Zuschauer: 4.400

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  • Mesenhöler zukünftig für Almelo

    Daniel Mesenhöler steht jetzt bei Heracles Almelo unter Vertrag. Der 25-Jährige, der in der letzten Saison noch das Tor von Viktoria Köln hütete, wird somit in der niederländischen Eredivisie auflaufen. Damit verabschiedet sich der Torhüter, der vor seiner Zeit in Höhenberg schon für den 1. FC Köln, Union Berlin und den MSV Duisburg spielte, erstmalig in seiner Profikarriere ins Ausland. Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln, wünscht dem Keeper für seinen weiteren Weg alles Gute: „Wenn er seine Bestform erreicht, wird er seine Qualitäten sicher auch in der ersten niederländischen Liga unter Beweis stellen können.“

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  • Fanartikel des Monats Oktober!

    Viktoria-Fans aufgepasst! Der Oktober hat begonnen und damit ist es Zeit für den nächsten Fanartikel des Monats! Passend zum Beginn der neuen Drittliga-Spielzeit möchten wir deshalb allen Anhängern den Saisonschal 2020/2021 (Größe: 140 cm x 16 cm zzgl. Fransenlänge) ans Herz legen. In den Vereinsfarben bedruckt, sollte dieser ein ganz besonderes Erinnerungsstück an die zweite Drittliga-Saison der Viktoria werden. Der Schal ist für nur 13,90 Euro erhältlich.

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  • Dotchev mit Zuversicht

    Am Samstag gastiert Viktoria Köln beim 1. FC Magdeburg. Aktuell ist es ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams starteten mit einem Unentschieden und mit einer Niederlage in die Drittliga-Saison.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev blickt zurück: „Wir haben eine sehr schlechte erste Halbzeit in Mannheim gehabt, uns in der zweiten Hälfte stabilisiert und zwei Tore Rückstand aufgeholt. Gegen Wiesbaden haben wir es vom Ergebnis her nicht geschafft, uns zu belohnen. Aber ich finde, dass die gezeigte Leistung auf jeden Fall eine Steigerung war. Und das ist es, was mir Zuversicht für die kommenden Spiele gibt.“

    Vor dem Auswärtsspiel beim Europokalsieger von 1974 fährt er fort: „Wir haben es jetzt mit einer Mannschaft zu tun, die genauso gestartet ist, wie wir. Deshalb wird Magdeburg sehr motiviert sein. Sie haben zu Hause das Derby gegen Halle verloren und werden versuchen, das wiedergutzumachen.“

    Mit Viktoria Köln sei der 55-Jährige noch nicht da, wo er hinwolle. „Wir müssen Woche für Woche zulegen“, so Dotchev. Da einige angeschlagene, erkrankte und zuvor verletzte Spieler wieder ins Training zurückgekehrt sind, herrscht bei den Kölnern Zuversicht. Dotchev: „Wir kriegen schon etwas mehr Substanz. Deshalb hoffe ich, dass wir es am Samstag endlich schaffen, uns für unsere harte Arbeit zu belohnen, die wir hier Tag für Tag im Training leisten.“

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  • Gegnercheck: Viktoria muss in Magdeburg ran

    Am Samstag ist Viktoria zu Gast beim 1. FC Magdeburg. Nach der Heimpleite gegen den SV Wehen Wiesbaden fahren die Höhenberger Jungs mit einem Punkt aus zwei Spielen nach Ostdeutschland, wo in der MDCC-Arena der FCM mit der gleichen Punkteausbeute wartet. Während Viktoria-Coach Pavel Dotchev annähernd aus einem vollen Kader schöpfen kann, gehen dem Magdeburg-Trainer Thomas Hoßmang aufgrund von Verletzungen die Optionen aus. Für Neuzugang Maximilian Rossmann gibt es unterdessen ein Wiedersehen.

    Die letzte Saison:

    Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga spielten die Magdeburger vor allem eines in der 3. Liga: Remis. Mit 17 Unentschieden aus 38 Spielen teilten sie sich den ersten Platz der ausgeglichenen Punkteverteilung mit Waldhof Mannheim. Am Schluss belegten die Blau-Weißen den 14. Tabellenplatz, kurioserweise mit einem positiven Torverhältnis.

    Der Saisonauftakt:

    Der Auftakt für die Spielzeit war für die Gastgeber einer zum Vergessen. Zunächst flog man nach 2:0-Pausenführung gegen den SV Darmstadt aus dem DFB-Pokal (2:3 n.V.), dann verlor man das erste Spiel in der 3. Liga gegen Lokalrivalen aus Halle mit 0:2. Doch die letzte Partie macht den FCM-Anhängern Mut. Denn bei dem stark gestarteten TSV 1860 München zeigte das Team aus Sachsen-Anhalt eine giftige Körpersprache und aggressive Zweikampfführung. Trainer Thomas Hoßmang sprach seiner Mannschaft nach dem Spiel bei den Münchener Löwen ein Kompliment aus: „Wir wollten kompakter stehen, die Räume eng machen und die zweiten Bälle gewinnen. Das ist uns über weite Strecken gelungen.“

    Kader:

    Der 1. FC Magdeburg wird schon früh in der Saison von Verletzungssorgen geplagt. Fünf von neun Abwehrspielern sind verletzt, darunter auch der Dauerbrenner in der Innenverteidigung: Tobias Müller  (Rippenbruch). Auch der Außenverteidiger Timo Perthel wird nach erfolgreicher Knie-OP wohl noch bis zur Rückrunde brauchen. Doch Not macht erfinderisch: Kurzerhand wurde im Spiel gegen 1860 Mittelstürmer Daniel Steiniger zum Rechtsverteidiger umfunktioniert.

    Spieler im Fokus:

    Sebastian Jakubiak hat gute Chancen, sein erstes Spiel in voller Länge für den 1. FC Magdeburg zu bestreiten. Der 27-Jährige hat mit dem SV Rödinghausen bereits dreimal gegen die Viktoria gespielt – und zweimal gewonnen. Zuletzt stand der vom Verletzungspech verfolgte defensive Mittelfeldspieler bei Heracles Almelo unter Vertrag und hat dort im Verbund mit Maximilian Rossmann zusammengespielt, der seit Saisonbeginn das rote V auf der Brust trägt. 

    Der Trainer:

    Thomas Hoßmangs Trainerkarriere liest sich wie ein Radweg durch die neuen Bundesländer: Co-Trainer bei Energie Cottbus, Trainer der U 19 bei Neugersdorf, Cheftrainer bei Baudissa Bautzen und VFC Plauen. Bei Carl Zeiss Jena war er Co-Trainer und Scout, bevor er beim 1. FC Magdeburg die U 19 übernahm. Nachdem Claus-Dieter Wollitz nach nur zwei Siegen aus elf Spielen entlassen wurde, bekam Hoßmang die Chance als Interimstrainer. Gleich bei seinem ersten Spiel war die Viktoria zu Gast und wurde mit 2:0 geschlagen, von den darauffolgenden sechs Partien verlor der FCM in der letzten Saison nur eines (gegen Sonnenhof Großaspach, 0:1).

    Historie:

    Auch wenn der 1. FC Magdeburg noch zu den jüngeren Vereinen Deutschlands gehört (Gründungsjahr 1965), kann der Klub aus Sachsen-Anhalt auf einige Erfolge zurückblicken: Dreimal DDR-Meister und siebenmal DDR-Pokalsieger waren die Blau-Weißen, doch der größte Triumph war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1974.  Damals besiegten die Magdeburger den Titelverteidiger AC Mailand mit 2:0 vor nicht einmal 5.000 Zuschauern, weil die Fans aus der früheren DDR nicht nach Rotterdam reisen durften, die Holländer kein Interesse zeigten und die Italiener das Spiel schon vor Anpfiff als entschieden erachteten. Lediglich 350 Anhänger des FCM waren im Stadion, inbegriffen Matrosen von Handelsschiffen der DDR-Flotte, die im Rotterdamer Hafen vor Anker lagen. Nach der Wende verlor das Team aus Sachsen-Anhalt zwischenzeitlich den Anschluss an den Spitzenfußball und rotierte über Jahre zwischen der Ober- und Regionalliga. Erst in der Saison 2014/15 glückte die Rückkehr in den Profifußball, 2017/18 wurde sogar die 3. Liga gewonnen.

    Bisherige Bilanz:

    Viktoria und der FCM kennen sich nur aus der vergangenen Saison. Damals trennte man sich im Sportpark Höhenberg 1:1, das Rückspiel verloren die Kölner in Magdeburg mit 0:2.

    Die Partie in den Medien:  

    Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr in der MDCC-Arena. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger, unter anderem mit einem Live-Ticker über Twitter, auf dem Laufenden gehalten.

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  • Vorverkauf für Oktober-Heimspiele läuft!

    Im Oktober stehen für Viktoria Köln drei großartige Heimspiele auf dem Programm. Jetzt startet der Vorverkauf für die Partien.

    Der FC Ingolstadt ist am 11. Oktober (Sonntag) in Höhenberg zu Gast. Die Oberbayern spielten von 2015 bis 2017 in der 1. Bundesliga. In der letzten Saison verpasste das Team von Cheftrainer Tomas Oral nur um Haaresbreite den Wiederaufstieg in Liga zwei.  

    Am Mittwoch, den 21. Oktober, ist Viktoria Köln dann gegen den FC Bayern II gefordert. Die Münchner gewannen in der Vorsaison die Drittliga-Meisterschaft, stiegen aber nicht auf. In den Duellen mit den Süddeutschen ging es in der vergangenen Spielzeit torreich zu. In zwei Partien fielen insgesamt 13 Treffer.  

    Schließlich wartet auf die Rechtsrheinischen am 30. Oktober (Freitag) mit dem VfB Lübeck eine echte Wundertüte. Der Klub aus Schleswig-Holstein stieg vor 16 Jahren aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga ab und ist seit diesem Jahr erstmals wieder so richtig im Profifußball vertreten.

    Sollten die Spiele aufgrund steigender Corona-Fallzahlen doch plötzlich vor leeren Rängen stattfinden müssen, wird der Kaufpreis für die Tagestickets komplikationslos zurückerstattet. Dauerkarteninhaber können sich in einem solchen Fall am Ende der Saison für einen Ticketgutschein entscheiden.

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  • Maximilian Rossmann im Porträt

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln vor. Heute: Maximilian Rossmann.

    Wer die bisherigen zwei Saisonspiele von Viktoria Köln verfolgt hat, dem wird der Neuzugang Maximilian Rossmann in der Innenverteidigung aufgefallen sein. Nicht wegen seiner eindrucksvollen 1,96 Meter, sondern aufgrund seiner Bereitschaft, den Mund aufzumachen sowie Ball und Gegner zu stoppen – auch zulasten der eigenen Gesundheit. Doch was treibt den A-Junioren-Meister von 2013 an? Ein Einblick in seine bisherige Karriere zeigt, wie Rossmann tickt.

    Wenn Maximilian Rossmann, kurz ‚Rossi‘ genannt, über seine Kindheit in Düsseldorf und Braunschweig redet, dann sind die Dankbarkeit und der Respekt gegenüber seinem Vater unverkennbar. „Manche haben Fußballstars als Idole – ich habe meinen Vater“, so der 25-Jährige. Dieser hätte ihn immer unterstützt, wo er nur konnte. Jedes Turnier, jede Fahrt, jede Trainingseinheit – sein Vater war immer dabei. Als Druck hat der Innenverteidiger, der in seiner Jugend noch Zehner spielte, das aber nie wahrgenommen. Eher hätte sein Vater ihm früh klar gemacht, dass wenn man etwas erreichen wollen würde, auf andere Dinge verzichten müsste. Als manche Mitspieler vom ihm durch Partys und Mädchen den Fußball begannen zu vernachlässigen, blieb Rossi fokussiert. „Klar, es ist nicht toll, um zehn von der Geburtstagsfeier deines besten Freundes gehen zu müssen“, erinnert er sich, „aber bereuen tue ich es nicht.“

    Fußball spielen begann Maximilian Rossmann bei Eintracht Braunschweig und dem HSC Leu Braunschweig, bevor er nach einem Testspiel gegen VfL Wolfsburg zu den Wölfen geholt wurde. Zu Beginn lief es gut, Rossmann wurde zur Niedersachsenauswahl berufen und nahm an DFB-Lehrgängen teil – doch dann kam das, was Rossmann in seiner Karriere verfolgt, wie er den gegnerischen Stürmer in seinem Sechzehner: Verletzungspech. Im Vollsprint wurde er gefoult und der Knall, den sein Bein von sich gab, war über das ganze Spielfeld zu hören. Wie sich herausstellte, war sein oberer Beckenkamm knöchern ausgerissen, bis heute wird sein Bein mit Schrauben und Draht an Ort und Stelle gehalten. Für den damals 15-Jährigen brach eine Welt zusammen, fast ein dreiviertel Jahr brauchte er, um sich wieder heranzukämpfen. Doch sein Vater und das weitere Umfeld fingen ihn auf.

    Unglücklicherweise ist nicht jede Unterstützung oder jeder Ratschlag im Nachhinein gut. Nachdem Rossmann bei den A-Junioren Deutscher Meister wurde – mit einer Mannschaft, in der Fußballer wie Maxi Arnold oder Julian Brandt kickten – rieten ihm seine Eltern, in die U 23 vom VfL Wolfsburg zu gehen und parallel eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Volkswagen anzufangen. In der Reserve von Wolfsburg war er der achte (!) Innenverteidiger im Kader und wurde selten mit zu Spielen genommen. Auch merkte er schnell, dass der Beruf des Industriekaufmanns nichts für ihn war. So beendete Rossmann kurzerhand seine Ausbildung und schaute sich nach anderen Vereinen um. „Ich will niemand sein, der später mit verpassten Möglichkeiten hadert“, erklärt er seine Einstellung.

    Doch wie viel Mut damals schon in dem 19-Jährigen gesteckt haben muss, zeigte sich, als sich während der Winterpause eine Möglichkeit bot: Alexander Klitzpera, Trainer von Alemannia Aachen, kannte ihn noch von der Wolfsburger Jugend und suchte händeringend einen Innenverteidiger. Für Rossmann war nicht das Geld wichtig, auch nicht die Liga, er wollte nur spielen. So verließ er seine ihm so wichtige Umgebung und zog ins 450 Kilometer weit entfernte Aachen. Die Gespräche mit Trainern waren bereits damals für ihn entscheidend, um sich für einen Wechsel zu entschließen: „Alexander Klitzpera sagte mir: ‚Wir wollen dich. Wenn du auch willst, dann spielst du hier in vier Tagen gegen RWO.‘“ Rossmann wollte. Und vier Tage später gewann er mit Aachen gegen Rot-Weiß Oberhausen.

    Durch seine solide Leistung bei der Alemannia wurde die Reserve vom FSV Mainz 05 auf ihn aufmerksam. Rossi, dessen Vertrag sich automatisch nach zwei weiteren Partien für die Aachener verlängert hätte, suchte das Gespräch mit der Alemannia: „Andere würden Ausreden vorschieben oder eine Verletzung vortäuschen, aber ich spreche die Dinge immer an.“ Alemannia Aachen zeigte Verständnis und ließ ihn ziehen. Seine Zeit in Mainz betitelt der Abwehrhüne als „lehrreich“. Mit der U 23 der Mainzer stieg Rossmann ab, bei 15 der zwanzig Niederlagen stand er auf dem Rasen. „Ich kann bis heute nicht mit Niederlagen umgehen“, gesteht Rossmann, „ich habe dann ein, zwei Tage schlechte Laune und das kann schwer sein für mein Umfeld.“ Dennoch zieht er ein positives Resümee über die Abstiegssaison: „Unser damaliger Trainer Sandro Wagner ist ein Menschenfänger. Er ist fachlich gut und für ihn ist jeder wichtig. Wenn man Stress vor der Disco gehabt hätte, er wäre vorbeigekommen, denn für ihn sind wir alle ein Team.“

    Dass es auch mit Trainern anders gehen kann, bemerkte der Abwehrspieler spätestens bei seinem nächsten Verein Sportfreunde Lotte. Er hätte sich zwischen verschiedenen Vereinen aus der 3. Liga entscheiden können, aber Ismail Atalan, Trainer von Lotte und ausgezeichnet als bester Drittliga-Trainer, überzeugte ihn am Telefon. Drei Tage nach Rossmanns Ankunft war Ismail plötzlich weg – drei auf ihn folgende Trainer erlebte der Innenverteidiger in dieser Saison bei den Sportfreunden. Rossmanns Art, die Dinge beim Namen zu nennen und eine längere Bänderverletzung, machten seinen Stand innerhalb des Vereins nicht leichter. Doch auch wenn ihm signalisiert wurde, dass man aufgrund seiner Leistung mit ihm nicht zufrieden sei, versteckte er sich nicht, sondern warf kämpferisch alles in die letzten Spiele. Zum Glück.

    Denn bei einem Spiel sah Frank Wormuth, Trainer des niederländischen Erstligisten Heracles Almelo, zu. „Er sagte: ‚Du bist nicht perfekt, aber du bist schnell, groß, zweikampfstark und machst den Mund auf – den Rest kann ich dir beibringen“, erinnert sich der Innenverteidiger heute an die Aussage des Trainers, der zuvor jahrelang Lehrgänge beim DFB leitete. Auch wenn das Verhältnis von Wormuth und Rossmann nicht darauf schließen lässt, dass sie sich ab und zu auf ein Kölsch treffen, hört man bei Rossi den Respekt gegenüber dem Trainer heraus: „Der erklärt dir, wie eine Viererkette zu funktionieren hat, wie ein Spielaufbau vollzogen wird – er ist kein Trainer, er ist ein Lehrer.“

    Unter ihm blühte Rossmann auf und war fasziniert von der Eredivisie, in der man „Spielidee, Mentalität und Kreativität“ anders lebte als in der 3. Liga in Deutschland. In seiner ersten Saison wurde Almelo überraschend Siebter, erreichte fast sogar die Euro-League. Doch der Wind drehte sich zu Beginn der zweiten Saison. Rossmann wurde zum Saisonauftakt nach den ersten 30 Minuten vom Feld genommen – die Höchststrafe für einen Spieler. „Ich bin selbst mein größter Kritiker und weiß, dass das sicherlich nicht mein bestes Spiel war. Aber mir kam es zu diesem Zeitpunkt vor, als suche man nach Gründen, mich nicht mehr auf dem Platz haben zu wollen.“ Was auch geschah: Rossmann stand bald nicht mehr im Kader, dann zwang ihn eine Knieverletzung zu pausieren.

    Doch Rossi wäre nicht Rossi, wenn er nicht wieder aufstehen und weitermachen würde. Als er nach gut fünf Monaten wieder ein Spiel für Heracles machen durfte, schnürte der Innenverteidiger gegen Feyenoord Rotterdam direkt einen Doppelpack, der seine ganze Spielintelligenz zeigte. Der Verein dankte es ihm mit einem Sitzplatz auf der Bank für das nächste Spiel, danach stand er wieder nicht im Kader. Zeit, sich darüber zu ärgern, blieb Rossi allerdings kaum, denn die niederländische Saison wurde durch Corona abgebrochen. „Ich hätte gern mehr Zeit gehabt, mich für andere Mannschaften zu empfehlen“, sagt Rossmann, der Angebote von einigen Erstligisten aus anderen Ländern hatte.

    Doch warum zur Viktoria in die 3. Liga, wenn auch Vereine in der Türkei, Schweden oder Polen Interesse zeigten? „Der Kontakt zu Viktoria wurde bereits im Winter aufgebaut und ist seitdem nicht mehr abgerissen“, sagt der 50-fache Drittliga-Spieler. „Die Gespräche mit Pavel (Dotchev, Cheftrainer, Anm. d. Red.), Franz (Wunderlich, Sportvorstand, Anm. d. Red.) und Steegi (Marcus Steegmann, Anm. d. Red.) waren stets gut. Ich will weiter nach oben klettern und das will die Viktoria auch. Auch wenn wir nach zwei Saisonspielen erst einen Punkt haben, bin ich optimistisch. Denn wir haben eine Qualität in der Mannschaft, die sich nicht verstecken braucht.“ Das Umfeld in Köln gefällt ihm: „Ich habe hier eine Menge alter Kollegen. Und auch wenn ich jetzt nicht mehr die ganz große Wohnung wie in Almelo habe, mag ich es hier.“ Sollte sich das ändern – da kann man sich sicher sein – wird Maximilian Rossmann es sagen.

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  • Der neue Viktoria-Fanshop ist da!

    Gute Neuigkeiten für alle Viktoria-Anhänger: Der neue Fanshop ist online! Ob Trikots, Schals, Basecaps oder Frühstücksbrettchen – hier kommt jeder Supporter auf seine Kosten. Die Fans dürfen sich auf einige Innovationen freuen. Das Kundenkonto ermöglicht beim Bestellen ein bequemes und schnelles Einkaufserlebnis. Die übersichtlich gestaltete Benutzeroberfläche wartet mit neuen Filteroptionen auf und garantiert den direkten Zugang zum Wunschprodukt. Ab sofort können die Artikel bewertet werden – mit bis zu fünf Sternen und einem Kommentar.

    Auch die Kleinsten kommen nicht zu kurz. Im Shop gibt es eine eigene Rubrik für Kinder. Das Sortiment reicht vom Viktoria-Schnuller bis zum neuen Heimtrikot.

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  • Viktoria mit Rodarius GmbH als Top-Partner

    Die Rodarius GmbH wird Viktoria Köln auch in der neuen Saison die Treue halten und den Drittligisten als Top-Partner unterstützen. Das Unternehmen, das sich auf Gartenbau, Fliesenarbeiten, Trockenbau und Abfallentsorgung spezialisiert hat, ist seit vielen Jahren Partner der Höhenberger.

    „Ich habe einst selbst in der Viktoria-Jugend Fußball gespielt“, erinnert sich Uwe Rodarius, der zusammen mit seinem Bruder Olaf die Geschäfte des Unternehmens führt. „Wir haben die Viktoria auch schon früher unterstützt. Nach dem Neustart sind wir jetzt wieder seit acht Jahren dabei.“

    Natürlich ist die Logo- und Bandenpräsenz für das Unternehmen wertvoll. Aber der eigentliche Grund, sich bei der Viktoria zu engagieren, sei ein anderer. Rodarius: „Wir freuen uns einfach darüber, gemeinsam mit unseren Freunden Fußball bei der Viktoria zu schauen.“

    Rodarius schätzt das Familiäre. „Bei der Viktoria kann man den Spielern noch die Hand schütteln. Hier treffe ich viele, die schon lange mit uns dabei sind. Das Netzwerk ist gut. Wir begegnen uns auf Augenhöhe, egal wie erfolgreich der eine oder andere außerhalb der Viktoria auch ist“, sagt der Unternehmer.

    Das kann Eric Bock, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, nur bestätigen. „Wir freuen uns, dass Uwe und Olaf Rodarius der ‚Viktoria-Vamilie‘ die Treue halten. Wenn im Sportpark Höhenberg mal die eine oder andere handwerkliche Hilfe benötigt wird, können wir immer auf Rodarius zählen.“

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