Der FC Viktoria Köln hat den Vertrag mit Moritz Fritz verlängert. Der 27-Jährige hatte in der abgelaufenen Spielzeit immer wieder mit Blessuren zu kämpfen.
„Moritz Fritz hat eine für ihn persönlich leidensvolle Saison hinter sich. Er war lange verletzt und konnte uns nicht so häufig auf dem Platz helfen“, sagt Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria.
Dafür überzeugte der defensive Mittelfeldspieler in seinen wenigen Einsatzminuten. „Er hat zu Saisonbeginn in Rostock und beim Endspurt gegen 1860 München und den MSV Duisburg gezeigt, dass er eine Verstärkung für uns sein kann. Wenn er gesund bleibt, kann er ein wichtiger Spieler und zu einer Stütze für uns werden“, lobt Steegmann den gebürtigen Bielefelder.
Fritz, der aktuell noch an einem Meniskuseinriss laboriert, gibt sich kämpferisch: „Gerade nach der Saison, in der ich so viel Verletzungspech hatte wie noch nie, bin ich umso motivierter und freue mich auf die neue Spielzeit. Ich habe mir sehr viel vorgenommen und möchte mit der Mannschaft unsere gemeinsamen Ziele erreichen.“
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Der FC Viktoria Köln vermeldet den ersten Neuzugang für die Saison 2020/2021. Die Höhenberger haben den früheren Bundesliga-Torwart Sebastian Mielitz verpflichtet.
„Wir freuen uns sehr, dass sich Sebastian Mielitz für uns entschieden hat“, sagt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Er hat zuletzt in der ersten dänischen Liga bei SønderjyskE gespielt. Mit den Dänen ist er gerade erst Pokalsieger geworden. Er verfügt über große Erfahrung.“
Bevor Mielitz nach Dänemark ging, spielte er als Profi in Deutschland für die SpVgg Greuther Fürth, den SC Freiburg und den SV Werder Bremen. Der 30-Jährige, der in Zehdenick im Brandenburgischen geboren wurde, hat bereits 62 Bundesliga-Partien auf seinem Konto. Bei SønderjyskE in Dänemark war er zuletzt drei Jahre lang die unumstrittene Nummer eins im Tor.
„Ich denke, die Viktoria hat ambitionierte Ziele und die habe ich auch“, so Mielitz. „Nachdem das Interesse an meiner Person bekundet wurde, habe ich den Verein genau verfolgt. Außerdem ist die 3. Liga einfach eine Spielklasse, die zieht. Hier spielen sehr viele Traditionsvereine. Das macht die Sache unglaublich spannend.“
Gleichzeitig gibt es auf der Torwart-Position von Viktoria Köln einen Abgang zu vermelden. Mark Depta hat die Höhenberger auf eigenen Wunsch verlassen. Der 22-Jährige wird zukünftig für Rot-Weiß Oberhausen spielen.
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Die Tinte auf dem Arbeitspapier ist trocken. Linksverteidiger Fabian Holthaus bleibt Viktoria Köln auch in der kommenden Saison erhalten.
„Ich freue mich über die Vertragsverlängerung, denn ich fühle mich sehr wohl hier in Köln“, so Holthaus. Trotz einigem Verletzungspech in der abgelaufenen Spielzeit ist der 25-Jährige stets positiv geblieben. „Ich bin dankbar, dass mir die Viktoria diese Möglichkeit gibt.“
Die familiäre Vereinsatmosphäre spielt für den erfahrenen Drittliga-Profi (113 Spiele) eine große Rolle. „Ich wurde von der Mannschaft vor einem Jahr sehr gut aufgenommen. Außerdem komme ich mit jeder Person aus dem Team super gut klar“, sagt der Linksfuß.
Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Höhenberger, verspricht sich noch so einiges vom gebürtigen Westfalen: „Fabian Holthaus ist ein Spieler mit einem sehr großen Leistungspotenzial, der in der vergangenen Saison aufgrund von Verletzungen leider immer wieder zurückgeworfen wurde. Wir sind davon überzeugt, dass er – wenn er gesund ist – unsere linke Seite mit seinen Fähigkeiten noch mehr verstärken wird.“
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Seit vielen Jahren ist Christian Schardt offizieller Weinpartner von Viktoria Köln. Und das wird so bleiben: Die gute Zusammenarbeit wird auch in der kommenden Saison fortgesetzt.
„Klasse statt Masse“, heißt es beim Weingut an der Mosel. 1878 gegründet, wird das Familienunternehmen inzwischen in der fünften Generation als Weinmanufaktur Christian Schardt geführt.
Schardt glänzt dabei nicht nur mit Tradition, sondern in erster Linie mit der Qualität seiner edlen Tropfen. „Das spiegelt sich auch in den vielfachen Prämierungen wider“, berichtet Christian Schardt, der im Jahr 2017 und 2018 als Kölner Winzer des Jahres ausgezeichnet wurde.
Aus der Weinmanufaktur Christian Schardt kommt auch der leckere Viktoria-Wein, der im VIP-Bereich des Sportpark Höhenberg ausgeschenkt wird. Diesen gibt es auch im Fanshop der Rechtsrheinischen.
„Ich freue mich sehr, weiter mit Christian Schardt zusammenzuarbeiten“, sagt Eric Bock, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Einerseits überzeugt die Qualität der Weine, andererseits die persönliche Art und Weise, mit der Christian die fruchtigen Tropfen vertreibt.“
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Die Relegationsspiele sind vorüber. Damit steht das Teilnehmerfeld der kommenden Drittliga-Saison fest. Offen war nur noch, ob sich der FC Ingolstadt in den Spielen gegen den 1. FC Nürnberg durchsetzen kann. Aufgrund der Auswärtstorregel mussten sich die Schanzer am Wochenende dem Club beugen. Ganz bitter: Nachdem die Nürnberger das Hinspiel mit 2:0 gewonnen hatten, führte Ingolstadt im zweiten Relegationsspiel lange mit 3:0. Sekunden vor dem Abpfiff fiel dann aber doch noch der Gegentreffer.
Damit wird der FC Ingolstadt auch in der kommenden Saison in der 3. Liga vertreten sein. Das spricht ohne Frage für die Qualität des Wettbewerbs. Schließlich blicken die Oberbayern auch schon auf eine zweijährige Erstligazugehörigkeit zurück. Neu aus der 2. Liga dabei sind der SV Wehen Wiesbaden (mit dem 126-fachen Bundesligaspieler Stefan Aigner) und Dynamo Dresden. Die Sachsen sind für ihre beeindruckende Fan-Kultur sowie die zahlreichen Europapokalauftritte in den siebziger und achtziger Jahren bekannt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands spielten die Dresdner vier Jahre in der 1. Bundesliga.
Aus der Regionalliga Südwest schaffte der 1. FC Saarbrücken nach sechs Jahren Abstinenz die Rückkehr in den Profi-Fußball. Die Blau-Schwarzen waren einst sogar Gründungsmitglied der Bundesliga.
Drei Drittliga-Debütanten komplettieren das Teilnehmerfeld. Der VfB Lübeck war zuletzt 2004 auf dem Fußball-Radar der Bundesrepublik zu finden. Dann erfolgte der Abstieg aus der 2. Bundesliga. Für Türkgücü München ist es der dritte Aufstieg – in drei Jahren. Kurios: Da die Münchner kein vereinseigenes Stadion aufweisen können, stehen drei mögliche Spielorte zur Auswahl. Die Flyeralarm-Arena in Würzburg, sowie das Olympiastadion und das an der Grünwalder Straße in München. Der SC Verl setzte sich in der Relegation gegen Lok Leipzig durch. Die Ostwestfalen werden ihre Heimspiele in der Paderborner Benteler-Arena austragen, da die Verler Sportclub-Arena nicht den DFB-Anforderungen entspricht.
Die kommende Drittliga-Saison verspricht jetzt schon: Noch aufregendere Spiele und einen packenden Kampf um Aufstieg und Ligaverbleib.
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Die Fans der Viktoria haben gewählt: Albert Bunjaku ist „Spieler des Monats Juni“. Der 36-Jährige setzte sich bei der Fan-Abstimmung auf der Facebookseite von Viktoria Köln gegen Mike Wunderlich, Kai Klefisch und Kevin Holzweiler durch. Im Juni schoss der Top-Torjäger der Viktoria das entscheidende 1:0 gegen den MSV Duisburg und traf auch gegen den TSV 1860 München und den FSV Zwickau. Darüber hinaus verlängerte er seinen Vertrag bei den Höhenbergern. Kein Wunder also, dass er bei den Viktoria-Anhängern hoch im Kurs steht.
Das nächste Voting findet Anfang August statt. Dann wird der „Spieler des Monats Juli“ gesucht. Ende 2020 wird dann von den Facebook-Usern der Viktoria der „Spieler des Jahres“ gekürt.
Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:
Januar: Jonas Carls
Februar: Steven Lewerenz
März: Dominik Lanius
April: Mike Wunderlich
Mai: Hamza Saghiri
Juni: Albert Bunjaku
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Wolfgang Jerat ist tot. Der frühere Viktoria-Trainer starb am Freitag im Alter von 65 Jahren in Ghana.
Jerat, der am 9. Februar 1955 in Köln geboren wurde und in Kalk aufwuchs, beendete seine Laufbahn als Spieler bereits mit 29 Jahren. Danach wechselte er auf die Trainerbank. Nach seinem Studium an der Deutschen Sporthochschule absolvierte er im Jahr 1985 seinen Lehrgang zum Fußballlehrer. Von 1986 bis 1987 arbeitete er als Assistent von Cheftrainer Willibert Kremer bei Viktoria Köln und coachte parallel dazu die A-Jugend der Höhenberger.
In der Folge war er unter anderem für US Monastir, den Wuppertaler SV, den 1. FC Köln, den FC Junkersdorf, den Bonner SC und den FC Prishtina tätig, eher er im November 2012 in der Regionalliga West die Cheftrainerposition bei Viktoria Köln übernahm. Aus gesundheitlichen Gründen trat er jedoch Ende Januar 2013 zurück.
Danach arbeitete er in der Saison 2014/2015 in Tschechien noch einmal für den MK Most als Coach.
Zuletzt war Jerat in Ghana für eine Fußballakademie tätig. Dort verstarb er unerwartet.
Die Viktoria trauert um ihn und spricht seinen Angehörigen und Freunden das tiefste Mitgefühl aus.
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Gerade erst ist die spektakuläre Drittliga-Spielzeit 2019/2020 beendet, da steht auch schon der Start der kommenden Saison fest. Das DFB-Präsidium hat den neuen Rahmenterminkalender beschlossen. Die kommende Spielzeit der 3. Liga startet vom 18. bis zum 21. September.
Während der ersten Saisonhälfte sind drei Wochenspieltage geplant, am 20./21. Oktober (6. Spieltag), 24./25. November (12. Spieltag) sowie am 15./16. Dezember (16. Spieltag). Zudem wird die 3. Liga während der Nationalmannschaftsperioden im Oktober und November keine Pause einlegen, sondern jeweils am Wochenende (9. bis 12. Oktober und 13. bis 16. November) spielen.
Vom 18. bis zum 21. Dezember findet der letzte Spieltag des Kalenderjahres 2020 statt.
Aufgrund des engen Zeitfensters ist die folgende Winterpause kurz. Die 3. Liga nimmt den Spielbetrieb im neuen Jahr vom 8. bis zum 11. Januar wieder auf. In der Rückrunde sind drei Wochenspieltage vorgesehen.
Enden soll die Saison am Samstag, den 22. Mai 2021. Die Relegation zur 2. Bundesliga mit dem Tabellendritten der 3. Liga soll am 27. und 30. Mai durchgeführt werden.
Alle vorgenommenen Planungen im DFB-Rahmenterminkalender der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind möglich.
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Im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Viktoria Köln wird mit Volldampf auf die kommende Saison hingearbeitet. Dabei haben Christoph John (Sportlicher Leiter) und Yannik Hohmann (Organisatorischer Leiter) alle Hände voll zu tun. Schließlich hat die Corona-Pandemie auch im Nachwuchsbereich lange für Unsicherheiten gesorgt.
„Der Vorstand des Vereins hat sich im April entschieden, den Status als Nachwuchsleistungszentrum, der unter Roland Koch erworben wurde, beizubehalten“, berichtet John. „Wir wollen den Status allerdings nicht nur beibehalten, sondern die Anforderungen, die der DFB an die Leistungszentren stellt, aktiv ausfüllen. Im Rahmen dessen gab es Anpassungen im Budget. Aber wir haben die personelle Aufstellung hinter uns. Und wir haben jetzt mehr Trainer als wir in der letzten Saison hatten.“
Die Ziele sind vorerst klar. „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, ein Ausbildungsverein zu sein. Wir wollen junge Spieler zu Spielern der 1. Mannschaft ausbilden. Dafür haben wir viele Spezialisten. Zusätzlich zu den vielen engagierten und qualifizierten Trainern verfügen wir über Athletik-, Torwart- sowie Techniktrainer. Wir genießen jegliche Unterstützung: Wir haben einen Sportpsychologen, wir haben Physiotherapeuten, Ärzte, Pädagogen und Videoanalysten – also alles, was in einem Nachwuchsleistungszentrum zur Ausbildung der Spieler benötigt wird. Denn in diese Ausbildung investieren wir.“
Zukünftig soll die individuelle Förderung der Talente noch mehr im Fokus stehen. „Wir werden Trainer abstellen, die speziell einzelne Spieler in ihren Stärken fördern beziehungsweise Defizite ausgleichen.“ Darüber hinaus soll die gute Zusammenarbeit mit dem Profibereich weiter ausgebaut werden. John: „Bei Viktoria Köln gibt es Spieler in der 1. Mannschaft, die aus dem NLZ kommen und wirklich spielen, wie zum Beispiel zuletzt Alexander Höck. Vor ihm gab es schon einige andere, die den Sprung geschafft haben. Das dokumentiert, wir reden nicht nur von der Zusammenarbeit, sondern wir praktizieren sie auch. Das wird zukünftig auch durch die Einstellung eines Übergangtrainers bestätigt, der speziell dafür da ist, mit Top-Spielern aus dem Nachwuchs zusätzliche Trainingseinheiten mit der 1. Mannschaft zu absolvieren.“
Yannik Hohmann ergänzt: „Die Corona-Pandemie hat für uns alle einen Einschnitt bedeutet. Jetzt sieht man endlich Licht am Ende des Tunnels. Die Klasseneinteilungen stehen soweit fest. Im Aufbaubereich sind wir mit der U 12 bis U 14 im WDFV-Nachwuchscup vertreten. Die U 15 wird Teil der Regionalliga West sein. Die U 19 wird voraussichtlich am 20. September in die neue Saison der A-Junioren-Bundesliga starten.“
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Großartige Nachrichten für Viktoria-Keeper Sebastian Patzler und seine Frau Janina: Am Donnerstagmorgen um 4.27 Uhr erblickte ihre kleine Tochter Mathilda in Köln das Licht der Welt. Sie brachte nach der Geburt das stolze Gewicht von 3870 Gramm auf die Waage und ist 56 Zentimeter groß. „Alle sind wohlauf“, berichtet Torhüter Patzler, der zum ersten Mal Vater geworden ist.
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