Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev kann auf eine bewegte Spielzeit zurückblicken. Im ersten Drittligajahr der Höhenberger durfte der Klassenerhalt bejubelt werden. Saisonziel erreicht! Dieser Erfolg reichte für Dotchev leider nicht, um als Trainer der Saison ausgezeichnet zu werden. Beim DFB-Fan-Voting setzte sich der Münchner Meistertrainer Sebastian Hoeneß gegen Würzburg-Coach Michael Schiele durch. Dafür kann sich der 54-jährige Dotchev über den Status als Rekordtrainer der dritthöchsten deutschen Spielklasse freuen. Beeindruckende 247 Partien an der Seitenlinie stehen für den Fußballlehrer zu Buche.
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Viktoria-Feriencamp-Zeit im Sportpark Höhenberg: 60 fußballbegeisterte Mädchen und Jungen sind seit Montag für vier Tage dabei.
Nachdem die sichtlich aufgeregten Jungkicker zu Beginn ihre PUMA Camp-Ausrüstung (Hose, Trikot, Stutzen, Trinkflasche) entgegengenommen hatten, sind sie in verschiedene Trainingsgruppen und Mannschaften eingeteilt worden. Unter der Anleitung der Viktoria-Trainer stand in der Folge der Spaß im Vordergrund. Zur Freude der Kids wurden beispielsweise berühmte Turnierformen wie die UEFA-Champions League auf den Viktoria-Kunstrasenplätzen nachgespielt. Neben den zahlreichen Spielformen gab und gibt es natürlich auch Erholungspausen. Und auch gegen den Hunger und Durst wird etwas getan: Täglich gibt es ein Mittagessen sowie reichlich Obst und Getränke.
Die Trainingstage in dieser Woche bilden den Auftakt der Sommerferiencamps. Drei weitere Termine stehen bei der Viktoria im Juli noch an. Die Teilnehmerzahlen sind aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt, es gibt aber noch Restkontingente für Camp 2 (13.07. bis 16.07.), 3 (20.07. bis 23.07.) und 4 (27.07. bis 30.07.). Der Teilnahmepreis beträgt 159 Euro. Die Verpflegung mit Essen und Getränken ist in der Gebühr mitinbegriffen. Wer noch einen der begehrten Plätze ergattern möchte, sollte keine Zeit verlieren und sich auf der Viktoria-Homepage anmelden.
Wer hat in dieser Saison die meisten Tore erzielt? Diese Frage wurde am Samstag mit der erstmaligen Vergabe der Kicker-Torjägerkanone in der 3. Liga beantwortet. Für zwei Viktoria-Spieler hat es nicht ganz erreicht, sie dürfen sich aber über Plätze unter den fünf besten Torschützen freuen. Albert Bunjaku belegt mit 20 Treffern in 36 Spielen den zweiten Rang. Nur der Münchner Kwasi Okyere Wriedt war in dieser Spielzeit treffsicherer. Er erzielte in 33 Spielen 24 Tore für die Bundesliga-Reserve des FC Bayern. Während Wriedt sechsmal vom Elfmeterpunkt traf, brauchte Bunjaku für seine Torausbeute keinen Elfmeter. Auch für Mike Wunderlich war es eine überaus erfolgreiche Saison. Der Höhenberger Topscorer erzielte 17 Tore und teilt sich damit Platz fünf mit Deniz Undav vom SV Meppen.
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Die Wintec AG aus Limburg, Franchisegeber des bekannten Dienstleistungssystems Wintec Autoglas, wird die Zusammenarbeit mit dem FC Viktoria Köln in der neuen Saison ausbauen.
„Viktoria Köln steht wie auch Wintec Autoglas für Emotionen und persönliche Nähe“, so Markus Buchcik, Head of Sales der Wintec AG. „Gerade aus diesen Gründen freuen wir uns sehr, dass wir die Kooperation ausbauen können und damit gleichzeitig in diesen schwierigen Zeiten unser großes Vertrauen in den Verein untermauern“, so Buchcik weiter.
Für die kommende Saison in der 3. Liga drückt das Unternehmen der Viktoria die Daumen. Schließlich verspricht auch die Spielzeit 2020/2021 reichlich Spannung. Markus Buchcik: „Die Partnerschaft mit Viktoria Köln hat für uns einen hohen strategischen Wert. Mit der bundesweiten und steigenden Live-Präsenz bei Magenta Sport und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen erreichen wir über die Viktoria viele Millionen Menschen – und zwar auf emotionale Art und Weise. Daher hilft uns die Zusammenarbeit mit einem sympathischen Partner wie der Viktoria auch im Versicherungsgeschäft.“
Die Partnerschaft von Wintec Autoglas und Viktoria Köln besteht seit einem Jahr. Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH: „Wintec Autoglas ist eine national aufgestellte Marke in der Fahrzeugglasschadenreparatur und bekannt für einen herausragenden Service. Markus Buchcik ist in kürzester Zeit ein fester Bestandteil der Viktoria-Familie geworden und inzwischen Mitglied im Wirtschaftsrat des Vereins. Wir freuen uns gemeinsam auf die zweite Saison in Folge im Profifußball.“
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Das Ende einer Saison ist auch ein Moment des Abschiednehmens. Das ist natürlich auch bei Viktoria Köln so. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev kam nach dem letzten Saisonspiel 2019/2020 noch einmal in Höhenberg zusammen, um sich zu verabschieden – in den Urlaub oder von der Mannschaft.
Besonders herzlich fiel der Abschied für Tobias Willers aus, der seine aktive Laufbahn als Spieler beendet. Kapitän Mike Wunderlich überreichte ihm zusammen mit Simon Handle ein Abschiedsgeschenk des Teams und ließ es sich nicht nehmen, dem 33-Jährigen mit einer emotionalen Rede zu danken. Darüber hinaus beendet Sascha Eichmeier (30) nach schwereren Verletzungen seine Karriere.
Daniel Mesenhöler, Steffen Lang, Mart Ristl, Richmond Tachie und Sven Kreyer werden in der Spielzeit 2020/2021 ebenfalls nicht mehr für Viktoria Köln auflaufen. Franz Wunderlich, der Sportvorstand der Höhenberger, dankte allen fünf Spielern für ihr Engagement und gab ihnen die besten Wünsche für ihre nächsten Stationen mit auf den Weg.
Ein Wiedersehen gibt es hingegen mit dem kompletten Trainerteam des Drittligisten. Neben Pavel Dotchev, der ohnehin einen laufenden Vertrag besitzt, werden auch Co-Trainer Markus Brzenska, George Berneanou (Torwarttrainer), Athletikcoach Werner Schoupa und Yuki Hamano (Videoanalyst) den Kölnern erhalten bleiben. „Mit allen wurde die Fortsetzung der Zusammenarbeit vereinbart“, so Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria.
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Die Drittliga-Saison 2019/2020 ist vorbei. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das zusammen mit den Teams der 3. Liga zum Anlass genommen, den Fußballanhängern einen ausdrücklichen Dank und die größte Anerkennung für deren Verantwortungsbewusstsein, die Solidarität und die Unterstützung in der Corona-Krise auszudrücken.
„Ich bin den Fans in Deutschland sehr dankbar, dass sie sich in einer nie dagewesenen Situation so vorbildlich verhalten haben", so DFB-Präsident Fritz Keller. „Sie haben in mehrfacher Hinsicht verantwortungsvoll gehandelt und einen wichtigen Beitrag zum Umgang mit der Corona-Pandemie geleistet.“ Die Fußball-Anhänger haben an vielen Orten mit begeisternden Initiativen Gutes für ihre Vereine und die Gesellschaft getan und mit ihrem beispielhaften Verhalten ermöglicht, dass die Saison sportlich zu einem Abschluss gebracht werden konnte. Keller: „Ich hoffe sehr, dass sie dafür schon bald mit der Rückkehr in die Stadien belohnt werden."
Die Situation im Fußball war seit Wochen für alle Beteiligten schwierig. Begegnungen ohne Zuschauerinnen und Zuschauer waren für die Aktiven, die Vereine und die Verbände keine schöne Sache. In erster Linie dürften aber die Anhänger selbst die Stadionerlebnisse vermisst haben. Insofern sind sich Vereine und Verband einig: Umso mehr Respekt gebührt den Anhängern und Anhängerinnen der Klubs und den organisierten Fanvertretungen, wie sie mit der Situation in den vergangenen Wochen und Monaten umgegangen sind.
An der Erfüllung des großen Wunsches – der schrittweisen Rückkehr der Fans in die Stadien – wird mit Blick auf die kommende Saison intensiv gearbeitet. Vernunft, Verantwortung und der bestmögliche Schutz der Gesundheit stehen dabei unverändert im Vordergrund.
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Aus. Schluss. Vorbei. Die in Zeiten der Corona-Pandemie für Spieler, Verantwortliche und Fans gängigen Englischen Wochen haben ein Ende. Der Drittligatitel ging an die Bundesliga-Reserve des FC Bayern München. „Sie sind zurecht Meister geworden, da sie in der Rückrunde die konstanteste Mannschaft gewesen sind“, gratuliert Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria. Da Zweitvertretungen aber der Gang in die nächsthöhere Spielklasse verwehrt ist, mischt noch der viertplatzierte FC Ingolstadt im Aufstiegsrennen mit. „Ich drücke den Ingolstädtern die Daumen für die Relegation“, so Steegmann weiter. Außerdem spricht er Eintracht Braunschweig und den Würzburger Kickers Glückwünsche zum direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga aus: „Gerade für Würzburg freue ich mich, da ich einst noch mit Trainer Michael Schiele zusammengespielt habe.“
Auch die Höhenberger sind erleichtert, nun endlich in den wohlverdienten Urlaub gehen zu können. Die letzten 35 Tage, in denen elf (!) Begegnungen zu absolvieren waren, stecken Spielern und Verantwortlichen in den Knochen. Am Ende können sich Verein und Fans über einen starken zwölften Rang freuen. Nach dem Re-Start konnte der Abstand auf die Abstiegsplätze von drei auf sieben Punkte vergrößert werden.
Im Anschluss an das Uerdingen-Spiel zog Viktoria-Trainer Pavel Dotchev ein positives Saisonfazit. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben Phasen gehabt, in denen es nicht gut lief für uns, trotzdem haben wir zusammengehalten. Dieser Zusammenhalt im Verein ist für mich als Trainer sehr wichtig. Das ist auch der entscheidende Grund, warum wir es geschafft haben. Denn wir haben uns nicht aus dem Konzept bringen lassen. Im Endeffekt sind wir jetzt verdient da, wo wir sind. Die Saison war intensiv und sehr, sehr schwer.“ Am Ende ließ die Viktoria unter anderem Traditionsvereine wie den 1. FC Magdeburg, Preußen Münster oder den Halleschen FC hinter sich. „So gesehen können wir richtig stolz darauf sein, was wir erreicht haben“, konsternierte Dotchev in Bezug auf die namhafte Konkurrenz.
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Seit Jahresbeginn wählen die Fans von Viktoria Köln ihren Spieler des Monats. Nachdem sich bislang Jonas Carls (Januar), Steven Lewerenz (Februar), Dominik Lanius (März), Mike Wunderlich (April) und Hamza Saghiri (Mai) bei den Abstimmungen durchsetzen konnten, muss jetzt die Wahl für den Juni getroffen werden. Und das ist nicht leicht: Schließlich gab es im vergangenen Monat acht Drittliga-Partien der Höhenberger (gegen Zwickau, Mannheim, Meppen, Magdeburg, 1860 München, Jena, Duisburg und Kaiserslautern). Daraus wurden vier Leistungsträger nominiert, die für die Anhänger der Viktoria zur Wahl stehen.
Die Abstimmung findet auf der Facebookseite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese können natürlich durch Kommentare ergänzt werden.
Für den Monat Juni stehen vier Akteure zur Wahl:
– Albert Bunjaku (schoss das entscheidende 1:0 gegen den MSV Duisburg und stellte auch in den Partien gegen 1860 München und den FSV Zwickau seinen Torriecher unter Beweis)
– Kai Klefisch (kam in sieben der acht Juni-Partien zum Einsatz und sorgte als Einwechselspieler gegen den FC Carl Zeiss Jena für das entscheidende und so wichtige 3:2)
– Mike Wunderlich (zwei Tore gegen Jena, ein Treffer gegen Zwickau – der Kapitän der Viktoria war im Abstiegskampf nicht nur als Torschütze, sondern auch als Vorbild eine Bank)
– Kevin Holzweiler (mit dem Traumtor zum 2:0 gegen den TSV 1860 München sorgte er für ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf und war in einer schweren Phase sehr formstark)
Die Abstimmung auf dem Facebook-Kanal der Viktoria läuft und wird am 12. Juli 2020 um 13.00 Uhr ausgewertet.
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Der FC Viktoria Köln hat die erste Drittliga-Saison der Vereinsgeschichte auf dem zwölften Platz beendet. Am 38. und letzten Spieltag holten die Höhenberger in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf noch einmal ein 1:1 (0:1) beim KFC Uerdingen. Nachdem Assani Lukimya die Krefelder in der ersten Hälfte in Führung gebracht hatte, erzielte Albert Bunjaku in den zweiten 45 Minuten den Ausgleich. Die Kölner beenden die Spielzeit mit insgesamt 51 Punkten.
Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev wartete mit einigen Überraschungen in seiner Aufstellung auf. Der 54-Jährige stellte den wieder genesenen André Weis ins Tor. In der Abwehr setzte er auf Steffen Lang, Tobias Willers, Bernard Kyere und Dario De Vita. Auf der Sechserposition kamen Kai Klefisch und Hamza Saghiri zum Einsatz. Das offensive Mittelfeld bildeten Simon Handle, Mike Wunderlich und Marcel Gottschling. Sven Kreyer begann im Sturm.
Tobias Willers trug in seiner letzten Partie die Kapitänsbinde bei den Kölnern – eine schöne Aktion des Teams, denn der Innenverteidiger beendet seine Karriere mit Ende der Saison. Und auch die Abwehr um ihn herum stand in den ersten Minuten sicher. Es waren ohnehin die Höhenberger, die etwas mehr Offensivdrang als die Gastgeber entwickelten. Allerdings dauerte es eine Weile, bis es die ersten Torgelegenheiten zu bestaunen gab.
Die erste Chance hatte trotzdem der KFC Uerdingen. Nach Freistoß-Hereingabe durch Christian Drosta köpfte Assani Lukimya zur 1:0-Führung der Krefelder ein (11.). In der 15. Minute hatte Handle nach Zuspiel von Lang aus halblinker Position die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Keeper René Vollath vereitelte einen Treffer. Danach schoss Kreyer nach Traumpass von Lang freistehend neben das KFC-Gehäuse (17.). Nur 60 Sekunden später vergab Wunderlich aus guter Position.
Danach verflachte der Druck der Viktoria ein wenig. Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe Saghiri mit einem Distanzschuss wieder für Kölner Torgefahr sorgte. Osayamen Osawe hatte für die Krefelder in der 33. Minute eine Möglichkeit, doch sein Versuch landete neben dem Kasten. Vor der Halbzeitpause hatte Wunderlich noch eine Riesen-Möglichkeit, doch sein Schuss ging um Zentimeter am linken Torpfosten vorbei (43.). So ging es mit einem 0:1-Rückstand aus Kölner Sicht in die Kabinen.
Pavel Dotchev schickte zunächst die gleiche Mannschaft in den zweiten 45 Minuten auf das Feld, um kurz danach einen „Generationswechsel“ zu vollziehen. Er brachte den 18-jährigen Alexander Höck für den Abschied nehmenden Willers in die Partie (47.). Gleichzeitig schickte er Albert Bunjaku für Kreyer auf den Platz. In der 48. Minute hatte aber der KFC Uerdingen durch Ali Ibrahimaj die erste Gelegenheit der zweiten Halbzeit. Doch sein Schuss aus zehn Metern ging rechts neben das Tor von Weis.
In der Folge erhöhte die Viktoria den Druck. Und das zahlte sich aus: Albert Bunjaku erzielte mit dem rechten Fuß aus 15 Metern den Ausgleich (56.). Wunderlich hätte in der 60. Minute sogar die Führung für die Höhenberger erzielen müssen. Doch er zog das Leder aus neun Metern links am KFC-Gehäuse vorbei. In der 70. Minute machte es Boubacar Barry für die Gastgeber allerdings auch nicht besser. Völlig freistehend schoss er aus elf Metern neben das Tor.
Handle hatte in der 80. Minute aus halbrechter Position mit dem linken Fuß ebenfalls die Chance zur Führung: Doch sein Schuss aus zehn Meter landete in den Armen von Vollath. Für beide Teams wäre am Ende noch der Sieg möglich gewesen. Doch letztlich blieb es beim leistungsgerechten 1:1. Da sich beide Mannschaften schon zuvor den Klassenerhalt gesichert hatten, wird es in der kommenden Saison ein Wiedersehen in der 3. Liga geben.
Aufstellung: André Weis – Steffen Lang, Tobias Willers (47. Alexander Höck), Bernard Kyere (65. Sead Hajrović), Dario De Vita (65. Jonas Carls) – Kai Klefisch, Hamza Saghiri (74. Fabian Holthaus) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Marcel Gottschling – Sven Kreyer (47. Albert Bunjaku)
Tore: 1:0 Assani Lukimya (11.), 1:1 Albert Bunjaku (56.)
Gelbe Karten:
KFC Uerdingen: Adam Matuschyk (24.), Hakim Guenoche (74.)
Viktoria Köln: Hamza Saghiri (45.), Marcel Gottschling (74.)
Zuschauer: 0
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Am Samstag findet der letzte Spieltag der aktuellen Drittliga-Saison statt. Nachdem die Kölner im vergangenen Heimspiel mit einem 5:1 gegen die Würzburger Kickers gewinnen konnten, geht es jetzt gegen den KFC Uerdingen. Die Krefelder spielen in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf, da das Grotenburg-Stadion nicht den aktuellen DFB-Anforderungen für den Profifußball entspricht.
Die aktuelle Lage:
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass beide Teams nicht mehr absteigen können und damit auch in der nächsten Drittliga-Saison vertreten sein werden. Doch der Weg dorthin war für beide Mannschaften schwierig. Die Höhenberger hatten in der aktuellen Saison eine Periode von 13 sieglosen Spielen in Folge und mussten lange um den Klassenerhalt zittern. In den vergangenen fünf Partien konnten die Domstädter allerdings zwölf Punkte einfahren. Dadurch steht die Viktoria nach 14 Siegen, acht Unentschieden und 15 Niederlagen mit 50 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Würde die Saison noch etwas länger dauern, wäre der KFC Uerdingen vielleicht ein potenzieller Abstiegskandidat. Nach einem durchwachsenen Saisonstart kämpften sich die Krefelder zum Hinrunden-Ende ins Mittelfeld der Tabelle vor. Die Uerdinger haben seit dem Re-Start der 3. Liga allerdings nur einen Sieg geholt. Dem stehen fünf Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Nach dieser Negativserie steht das Team mit 47 Punkten aktuell auf dem 13. Tabellenplatz. Vom vermeintlichen Ziel, in die 2. Liga aufzusteigen, ist die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer weit entfernt.
Das Hinspiel:
Am 14. Dezember fand das Hinrundenspiel im Sportpark Höhenberg statt. Die Gäste aus Uerdingen konnten einen knappen 1:0-Sieg erringen. Nachdem es torlos in die Halbzeitpause ging, ließ die zweite Halbzeit ebenfalls lange auf Highlights warten. Den entscheidenden Treffer erzielte Jean-Manuel Mbom nach einer Flanke von Roberto Rodriguez in der 85. Minute. Selbst Viktoria-Top-Torjäger Albert Bunjaku schaffte es an diesem Tag nicht, KFC-Schlussmann Lukas Königshofer zu überwinden.
Die personelle Situation:
Der Kader der Blau-Roten umfasst 28 Spieler. In der Wintertransferperiode verstärkten sich die Krefelder mit zwei neuen Akteuren: Innenverteidiger Edvinas Girdvainis und Mittelfeldmann Rijad Kobiljar. Der 27-jährige Girdvainis spielte zuvor in der höchsten lettischen Liga für den FK RFS. Für den Verein lief er auch in zwei Europa-League-Qualifikationsspielen auf. Kobiljar war zuvor in der slowenischen Liga eins aktiv. Dort spielte er für den NK Rudar Velenje und erzielte zwei Tore in 17 Partien. Die Krefelder müssen in der Begegnung am Samstag, wie bereits seit einigen Spieltagen, ohne ihren Top-Torschützen Tom Boere, Mittelstürmer Adriano Grimaldi, Innenverteidiger Jan Kirchhoff sowie Neuzugang Kobiljar auskommen. Den Höhenbergern fehlt Moritz Fritz (Meniskus-Anriss). Auch Mark Depta gehört nach längerer Verletzung noch nicht wieder zum Kader.
Der Trainer:
Es war eine große Überraschung, als der KFC Uerdingen nach 13 Monaten die Rückkehr von Trainer Stefan Krämer bekannt gab. Am 28. Januar des vergangenen Jahres war Krämer nach einer 0:3-Pleite bei den Blau-Roten freigestellt worden. Nun steht er seit dem 10. März wieder an der Seitenlinie der Uerdinger und hat dort einiges vor. In der Hinrunde war Krämer noch beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag, musste aber nach 22 Partien und einer durchwachsenen Bilanz (7 Siege, 9 Unentschieden und 6 Niederlagen) kurz vor Weihnachten gehen.
Die Partie in den Medien:
Anpfiff der Partie am Samstag in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf ist um 14:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Wer kein Abonnement der Online-Plattform besitzt, ist bei Radio Viktoria live dabei. Über die Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Fans der Viktoria ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.
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