Die Drittliga-Kapitäne, -Trainer und -Fans haben gewählt: Kwasi Okyere Wriedt ist der Spieler der Saison 2019/2020 in der 3. Liga. Der Trainer der Saison heißt Sebastian Hoeneß. Damit gehen beide Titel an Bayern München II.
So gut wie sicher ist, dass sich "Otschi" Wriedt darüber hinaus die Torjägerkanone holen wird, die der DFB als Trophäe erstmals in der 3. Liga mit dem kicker in Kooperation mit Volkswagen vergibt. Der 25-Jährige hat aktuell 24 Treffer auf dem Konto und führt damit zwei Spieltage vor Saisonende mit fünf Toren Vorsprung vor Albert Bunjaku vom FC Viktoria Köln.
Sebastian Hoeneß folgt als Trainer der Saison auf Daniel Thioune, dem Meistercoach des VfL Osnabrück, der in der vergangenen Spielzeit die Trainer-Auszeichnung erhalten hatte. Kwasi Okyere Wriedt tritt die Nachfolge von Marvin Pourié (damals Karlsruher SC) als Spieler der Saison an. Sowohl Hoeneß als auch Wriedt werden am 38. Spieltag vom Deutschen Fußball-Bund mit Trophäen gewürdigt.
Wie in den vergangenen Jahren sind der Spieler und der Trainer der Saison in einer Mischung aus Experten- und Fanabstimmung ermittelt worden. Die Vorauswahl hatten die Kapitäne und Trainer der Drittligisten getroffen. Die Spieler und Trainer mit den meisten Stimmen aus der Vorauswahl kamen ins Fan-Voting.
Viktoria – das V steht für Vussball!
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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den technisch-organisatorischen und wirtschaftlichen Teil des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga für die Saison 2020/2021 abgeschlossen. Nach erfolgter Prüfung aller Unterlagen, der Sitzung des Ausschusses 3. Liga in der vergangenen Woche sowie den finalen Beratungen im Zulassungsbeschwerdeausschuss steht fest, dass alle Bewerber im Falle ihrer sportlichen Qualifikation die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der 3. Liga in der kommenden Spielzeit erfüllen. Dazu gehört auch Viktoria Köln.
Wie der DFB mitteilte, betrifft das darüber hinaus die Direktaufsteiger aus der Regionalliga: den 1. FC Saarbrücken, den VfB Lübeck und Türkgücü München. Gleiches gilt für den Sieger der Aufstiegsspiele zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und SC Verl.
Türkgücü München hat als uneingeschränkt verfügbare Spielstätte für seine Heimspiele in der 3. Liga die FLYERALARM Arena in Würzburg gemeldet. Der Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern will und kann auch Partien im Münchner Olympiastadion sowie im Grünwalder Stadion austragen. Voraussetzung dafür ist im Falle des Olympiastadions, dass die Spielstätte bis dahin die Vorgaben für die 3. Liga erfüllt. Im Grünwalder Stadion kann Türkgücü nur an Terminen spielen, mit denen das vertraglich festgelegte Spieltagsformat der 3. Liga gewahrt bleibt.
Ausweichstandorte haben auch der 1. FC Saarbrücken, Lok Leipzig und der SC Verl angegeben. Sollten die dortigen Heimspielstätten zum Start der Saison 2020/2021 nicht die Drittliga-Voraussetzungen erfüllen, würde Saarbrücken übergangsweise in der PSD Bank Arena am Bornheimer Hang in Frankfurt spielen. Der SC Verl würde im Falle des Aufstiegs in die Benteler-Arena nach Paderborn umziehen.
Unverändert ist die Situation beim KFC Uerdingen. Die Krefelder werden in der Saison 2020/2021 erneut die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf nutzen, da das heimische Grotenburg-Stadion für Begegnungen der 3. Liga weiterhin nicht geeignet ist.
Für den Fall, dass zu Beginn der neuen Saison weiterhin keine Zuschauer oder nur sehr eingeschränkt bei den Spielen erlaubt sind, besteht für Klubs mit Ausweichspielstätten die Möglichkeit, einen Ausnahmeantrag zu stellen, um für diese Zeit gegebenenfalls doch am heimischen Standort spielen zu können. Dies ist allerdings nur dann denkbar, wenn das betreffende Stadion ausschließlich zuschauerrelevante Anforderungen wie beispielsweise die geforderten Platzkapazitäten für die 3. Liga (mindestens 10.001 Personen) unterschreitet. Die sonstigen Vorgaben müssen weiterhin erfüllt sein.
Eine Zulassungsverweigerung aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit war in diesem Jahr ausgeschlossen. Eine entsprechende Lockerung hatte das DFB-Präsidium am 8. April im Zuge der Corona-Krise für die 3. Liga beschlossen. Die zuvor gültigen Bestimmungen werden mit Beginn des Zulassungsverfahrens für die Saison 2021/2022 wieder vollständig in Kraft treten.
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Die 3. Liga bietet ihren Anhängern auch in dieser Saison ein Wechselbad an Gefühlen. Das spiegelte sich auch am Wochenende in den verschiedenen Stadien wider. Zum Beispiel bei der 0:3-Niederlage von Viktoria Köln in Kaiserslautern. Zunächst war die Enttäuschung riesig, doch als die Höhenberger die Nachricht vom Klassenerhalt ereilte, sah das gleich ganz anders aus. Bei den Würzburger Kickers dürfte die Freude ebenfalls außergewöhnlich gewesen sein. Nach dem 3:1 gegen den F.C. Hansa Rostock sind die Franken aktuell Aufstiegskandidat Nummer eins. Am Mittwoch kommt es zum Spiel in Köln.
„Ich habe heute die Energie in den Augen gesehen, das hat mir gut gefallen – vielleicht zehn Minuten vor der Halbzeit nicht so, aber als wir wieder aus der Pause gekommen sind“, lobte Kickers-Coach Michael Schiele seine Mannschaft nach dem Erfolg gegen Rostock am Mikrofon von Magenta Sport. „Es ist wichtig, dass wir heute vorgelegt haben. Noch beschäftigen wir uns nicht mit der 2. Liga. Wir haben noch zwei Spiele. Es ist schön, dass wir jetzt noch einmal jemand überholt haben. Wir haben jetzt noch eine bessere Ausgangssituation als nach Uerdingen am Dienstag. Und die versuchen wir, zu verteidigen.“
Pavel Dotchev brauchte nach der Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern ein wenig, um sich freuen zu können. „Jeder kämpft ums Überleben“, sagte der Viktoria-Chefcoach in der Pressekonferenz nach der Partie. „Es geht um Jobs, um Perspektiven und um Schicksale. Wir haben unsere Hausaufgaben während der Corona-Zeit gut erledigt. Wir waren so lange für den Klassenerhalt unterwegs, wir haben so viel Fleiß investiert: Das zu meistern, war eine Herausforderung für alle – für die Trainer, Betreuer, Spieler und Verantwortlichen. Wir können stolz sein, uns mit unserer kleinen Viktoria behauptet zu haben. Das ist nicht selbstverständlich.“
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Der FC Viktoria Köln wird auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen. Zwar hat die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern am Samstag mit 0:3 (0:1) verloren, doch weil Preußen Münster gleichzeitig nicht in Mannheim siegte, können die Höhenberger in der Tabelle nicht mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen.
Pavel Dotchev bot im Fritz-Walter-Stadion Daniel Mesenhöler im Tor auf. In der Abwehr setzte er auf Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz und Patrick Koronkiewicz. Im Mittelfeld sollten es Simon Handle, Kai Klefisch, Hamza Saghiri und Mike Wunderlich richten. In der Spitze spielten Steven Lewerenz und Albert Bunjaku. Kevin Holzweiler war nicht dabei. Den Mittelfeldspieler plagten Leistenprobleme.
Viktoria Köln machte nach drei Siegen in Folge von der ersten Sekunde an einen sehr selbstbewussten Eindruck. Die Höhenberger setzten auf viel Ballbesitz. Lewerenz hatte in der elften Minute mit einem Rechtsschuss von der Strafraumgrenze die erste bessere Möglichkeit für die Gäste. Nur 60 Sekunden danach wurde ein Distanzschuss von Philipp Hercher zur sicheren Mesenhöler-Beute.
Bunjakus abgefälschter Schuss sorgte in der 13. Minute für die erste Ecke der Gäste. In der 18. Minute folgte allerdings eine gute Hereingabe der Roten Teufel von der linken Seite. Stürmer Christian Kühlwetter stand fünf Meter vor dem Tor goldrichtig, hatte Zeit das Leder anzunehmen und versenkte den Ball mit dem linken Fuß sicher im Gehäuse der Gäste – Mesenhöler war chancenlos.
Die Viktoria spielte jetzt erst recht nach vorne. Lewerenz prüfte FCK-Keeper Avdo Spahic in der 24. Minute mit einem 18-Meter-Schuss. Ein Wunderlich-Freistoß fünf Minuten später landete über dem Kasten der Pfälzer. Bis zum Pausenpfiff blieben die Kölner klar überlegen. Allerdings gelang es der Mannschaft um Kapitän Mike Wunderlich nicht, ihren engagierten Auftritt mit einem Treffer zu belohnen.
In den zweiten 45 Minuten versuchte die Viktoria weiterhin, den Rückstand wettzumachen. Dabei nahm Pavel Dotchev zunächst noch keine Wechsel vor. In der 54. Minute prüfte Lewerenz aus 16 Metern erneut Spahic. Doch es ergaben sich auch Räume für die Gastgeber, sodass es hin- und herging. Beide Teams kamen zu Möglichkeiten, doch klare Einschusschancen gab es für lange Zeit nicht.
In der 69. Minute hatte der eingewechselte Michael Seaton aus fünf Metern eine gute Kopfballgelegenheit, doch sein Versuch ging links am FCK-Tor vorbei. Danach setzte Dotchev alles auf eine Karte, agierte mit Albert Bunjaku, Michael Seaton und Bernard Kyere im Sturm. Doch es nützte nichts. Stattdessen trafen Philipp Hercher per Kopf zum 2:0 (86.) und Mohamed Morabet zum 3:0 (90.) für Kaiserslautern.
Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz, Patrick Koronkiewicz (75. Bernard Kyere) – Simon Handle (59. Marcel Gottschling), Kai Klefisch (66. Fabian Holthaus), Hamza Saghiri (75. André Dej), Mike Wunderlich – Steven Lewerenz (66. Michael Seaton), Albert Bunjaku
Tore: 1:0 Christian Kühlwetter (18.), 2:0 Philipp Hercher (86.), Mohamed Morabet (90.)
Gelbe Karten:
FC Kaiserslauern: –
Viktoria Köln: Jonas Carls (36.), Sead Hajrović (84.)
Zuschauer: 0
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Albert Bunjaku wird auch zukünftig für Viktoria Köln stürmen. „Albert hat seinen Vertrag verlängert“, bestätigte Franz Wunderlich, Sportvorstand bei den Höhenbergern, im Rahmen des Auswärtsspiels beim 1. FC Kaiserslautern. Über genaue Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart.
„Die Verhandlungen waren durch die Corona-Krise ein wenig ins Stocken geraten, weil keiner genau wusste, wie es weitergeht“, erklärt Wunderlich. „Nach dem Re-Start haben wir die Gespräche wieder aufgenommen und eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden.“
Der Viktoria-Sportvorstand ist von den Qualitäten des früheren Nationalspielers (Schweiz und Kosovo) überzeugt: „Durch seine enorme Torgefährlichkeit, seine professionelle Einstellung und mit seiner Persönlichkeit wird er auch in der Zukunft ein wichtiger Spieler für uns sein.“
Bunjaku ist glücklich, in Köln zu bleiben: „Ich fühle mich sehr wohl hier, das ist kein Geheimnis. Deshalb freue ich mich auf die weitere Zeit.“ Der 36-Jährige verspricht: „Der Verein wird es nicht bereuen. Ich bedanke mich beim Trainer und Franz Wunderlich für das Vertrauen in meine Person.“
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Es geht Schlag auf Schlag: Nachdem die Viktoria den Aufstiegskandidaten MSV Duisburg im eigenen Stadion mit 1:0 besiegt hat, steht am Samstag bereits das nächste Duell gegen einen namhaften Gegner an. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev trifft nach drei Siegen in Folge auf den Tabellennachbarn aus Kaiserslautern. Bernard Kyere, Albert Bunjaku und André Weis – sofern im Kader – könnten besonders motiviert sein: Für sie geht es gegen den Ex-Verein.
Die aktuelle Lage:
Wenn man sich die Tabelle anschaut, trennt die Viktoria und den 1. FC Kaiserslautern vor dem 36. Spieltag lediglich ein Punkt: Die Viktoria steht mit 47 Zählern auf Rang zwölf und Kaiserslautern mit 48 Punkten auf Platz elf der Tabelle. Nach einem nicht ganz so erfolgreichen Saisonstart hat die Mannschaft von Trainer Boris Schommers gerade nach dem Re-Start der 3. Liga wieder Selbstvertrauen getankt. Die Pfälzer holten seitdem bereits vier Siege. Dem stehen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber. Mit dem 1:1 bei Hansa Rostock hat der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Drittliga-Spieltag auf sportlicher Ebene den Klassenerhalt erreicht.
Das Hinspiel:
In der Hinrunde, Ende November letzten Jahres, spielten beide Teams zum ersten Mal gegeneinander. Vor 6.437 Zuschauern – das war gleichbedeutend mit einer neuen Heimspiel-Rekordkulisse für Viktoria Köln in der laufenden Saison – unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev mit 2:4 (0:2). Gegen die Höhenberger sah der FCK bereits zur Pause wie der sichere Sieger aus, machte es aber noch einmal spannend. Erst Simon Skarlatidis (88.) beruhigte in der Schlussphase mit einem Traumtor aus 30 Metern die Nerven der Roten Teufel.
Die personelle Situation:
In dieser Spielzeit umfasst der Kader vom 1. FC Kaiserslautern 33 Spieler. Zuletzt wurden die Pfälzer auf dem Wintertransfermarkt aktiv und verpflichteten mit Hikmet Ciftci (Mittelfeld, Erzgebirge Aue), Alexander Nandzik (Verteidiger, Jahn Regensburg) und Jan-Ole Sievers (Torwart, FC Gifu) drei neue Akteure. Am Wochenende müssen die Lauterer auf Dylan Esmel (Kreuzbandriss), Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Lukas Gottwalt (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Bei Simon Skarlatidis wird sich wohl erst am Spieltag entscheiden, ob er dabei sein kann. Auf Seiten der Kölner fehlt neben André Weis (Muskelfaserriss, ist aber schon wieder im Training) auch Moritz Fritz. Er zog sich am vergangenen Spieltag einen Anriss im Meniskus zu und muss sich am Montag einem operativen Eingriff unterziehen. Gelb- und Rotsperren gibt es auf beiden Seiten nicht.
Spieler im Fokus – Carlo Sickinger:
Als Spieler des 1. FC Kaiserslautern hat man es in diesen Zeiten nicht leicht. Trotz Tabellenplatz elf und dem damit verbundenen Klassenerhalt in der 3. Liga, kommt der Verein aufgrund der angespannten finanziellen Situation nicht zur Ruhe. Der FCK hat einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Wichtig ist also, dass Spieler wie Kapitän Carlo Sickinger hinter dem Verein stehen. Der 22-Jährige hat in dieser Spielzeit lediglich einmal aufgrund von muskulären Problemen pausieren müssen und stand sonst in allen 34 Partien auf dem Platz. Der gebürtige Karlsruher kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch auf der Innenverteidiger-Position spielen. Sickinger durchlief die Jugendabteilungen der Roten Teufel und ist in seiner zweiten Drittligaspielzeit bereits der „heimliche Chef der Lauterer“.
Der Trainer:
Erst seit September letzten Jahres ist Boris Schommers als Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern im Amt. Im Schnitt holte er mit den Pfälzern 1,55 Punkte pro Partie. Bevor er im Laufe der aktuellen Spielzeit zum 1. FC Kaiserslautern kam, war er unter anderem als Co- und Interims-Trainer für den 1. FC Nürnberg tätig. Seine Trainerkarriere begann der heute 41-Jährige allerdings im Rheinland. Beim 1. FC Köln trainierte er die U 17 und U 19.
Die Partie in den Medien:
Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel sowie in der Konferenz) und im SWR zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über www.viktoria-radio.de verfügbar.
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Es geht Schlag auf Schlag. Nachdem die Viktoria den Aufstiegskandidaten MSV Duisburg im eigenen Stadion mit 1:0 besiegt hat, steht am Samstag bereits das nächste Duell gegen einen namhaften Gegner an. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev trifft nach drei Siegen in Folge auf den Tabellennachbarn Kaiserslautern. Bernard Kyere und Albert Bunjaku werden sicherlich besonders motiviert sein: Für beide Spieler geht es gegen den Ex-Verein.
Die aktuelle Lage:
Wenn man sich die Tabelle anschaut, trennen die Viktoria und den 1. FC Kaiserslautern vor dem 36. Spieltag lediglich einen Punkt sowie einen Tabellenplatz: Die Viktoria steht mit 47 Punkten auf Rang 12 und Kaiserslautern mit 48 Zählern auf Platz 11 der Tabelle. Nach einem nicht ganz so erfolgreichen Saisonstart hat die Elf von Trainer Boris Schommers gerade nach dem Re-Start der 3. Liga wieder Selbstvertrauen getankt. Die Rheinland-Pfälzer holten seitdem bereits vier Siege. Dem stehen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber. Mit dem 1:1 bei Hansa Rostock hat der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Drittligaspieltag sportlich die Klasse gehalten.
Das Hinspiel:
In der Hinrunde, Ende November letzten Jahres, spielten beide Teams zum ersten Mal gegeneinander. Vor 6.437 Zuschauern – das war gleichbedeutend mit einer neuen Heimspiel-Rekordkulisse für die Höhenberger in dieser Saison – unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev mit 2:4 (0:2) gegen den 1. FC Kaiserslautern. Gegen ein engagiertes Viktoria Köln sah der FCK bereits zur Pause wie der sichere Sieger aus, machte es aber noch mal spannend. Erst Skarlatidis (88.) beruhigte in der Schlussphase die lautrer Nerven mit einem Traumtor aus 30 Metern.
Die personelle Situation:
In dieser Spielzeit umfasst der Kader vom 1. FC Kaiserslautern 33 Spieler und ist somit der größte der Liga. Dennoch wurden die Pfälzer auf dem Wintertransfermarkt aktiv und verpflichteten mit Hikmet Ciftci (Mittelfeld, Erzgebirge Aue), Alexander Nandzik
(Verteidiger, Jahn Regensburg) und Jan-Ole Sievers (Torwart, FC Gifu) drei neue Akteure.
Am Wochenende müssen die Lautrer auf Dylan Esmel (Kreuzbandriss), Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Lukas Gottwalt (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Bei Simon Skarlatidis wird sich erst am Spieltag entscheiden, ob er spielt.
Spieler im Fokus – Carlo Sickinger:
Als Spieler des 1. FC Kaiserslautern hat man es in diesen Zeiten nicht leicht. Trotz Tabellenplatz elf und dem damit verbundenen Klassenerhalt in der 3. Liga, kommt der Verein aufgrund der angespannten finanziellen Situation nicht zur Ruhe. Der FCK hat einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Wichtig ist also, dass Spieler wie Kapitän Carlo Sickinger hinter dem Verein stehen. Der 22-Jährige hat in dieser Spielzeit lediglich einmal aufgrund von muskulären Problemen pausieren müssen und stand sonst in allen 34 Partien auf dem Platz. Der gebürtige Karlsruher kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch auf der Innenverteidiger-Position spielen. Sickinger durchlief die Jugendabteilungen der Roten Teufel und ist in seiner zweiten Drittligaspielzeit bereits der Chef der Lautrer.
Der Trainer:
Erst seit September letzten Jahres ist Boris Schommers als Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern im Amt. Im Schnitt holte er mit den Pfälzern 1,55 Punkte pro Partie. Bevor er im Laufe der aktuellen Spielzeit zum 1. FC Kaiserslautern kam, war er unter anderem als Co- und Interims-Trainer für den 1. FC Nürnberg tätig. Seine Trainerkarriere begann der heute 40-Jährige allerdings im Rheinland. Beim 1. FC Köln trainierte er die U 17 und U 19.
Die Partie in den Medien:
Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über www.viktoria-radio.de verfügbar.
Viktoria – das V steht für Vussball! #VollgasfuerdenKlassenerhalt
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Es geht Schlag auf Schlag. Nachdem die Viktoria den Aufstiegskandidaten MSV Duisburg im eigenen Stadion mit 1:0 besiegt hat, steht am Samstag bereits das nächste Duell gegen einen namhaften Gegner an. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev trifft nach drei Siegen in Folge auf den Tabellennachbarn Kaiserslautern. Bernard Kyere und Albert Bunjaku werden sicherlich besonders motiviert sein: Für beide Spieler geht es gegen den Ex-Verein.
Die aktuelle Lage:
Wenn man sich die Tabelle anschaut, trennen die Viktoria und den 1. FC Kaiserslautern vor dem 36. Spieltag lediglich einen Punkt sowie einen Tabellenplatz: Die Viktoria steht mit 47 Punkten auf Rang 12 und Kaiserslautern mit 48 Zählern auf Platz 11 der Tabelle. Nach einem nicht ganz so erfolgreichen Saisonstart hat die Elf von Trainer Boris Schommers gerade nach dem Re-Start der 3. Liga wieder Selbstvertrauen getankt. Die Rheinland-Pfälzer holten seitdem bereits vier Siege. Dem stehen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber. Mit dem 1:1 bei Hansa Rostock hat der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Drittligaspieltag sportlich die Klasse gehalten.
Das Hinspiel:
In der Hinrunde, Ende November letzten Jahres, spielten beide Teams zum ersten Mal gegeneinander. Vor 6.437 Zuschauern – das war gleichbedeutend mit einer neuen Heimspiel-Rekordkulisse für die Höhenberger in dieser Saison – unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev mit 2:4 (0:2) gegen den 1. FC Kaiserslautern. Gegen ein engagiertes Viktoria Köln sah der FCK bereits zur Pause wie der sichere Sieger aus, machte es aber noch mal spannend. Erst Skarlatidis (88.) beruhigte in der Schlussphase die lautrer Nerven mit einem Traumtor aus 30 Metern.
Die personelle Situation:
In dieser Spielzeit umfasst der Kader vom 1. FC Kaiserslautern 33 Spieler und ist somit der größte der Liga. Dennoch wurden die Pfälzer auf dem Wintertransfermarkt aktiv und verpflichteten mit Hikmet Ciftci (Mittelfeld, Erzgebirge Aue), Alexander Nandzik (Verteidiger, Jahn Regensburg) und Jan-Ole Sievers (Torwart, FC Gifu) drei neue Akteure. Am Wochenende müssen die Lautrer auf Dylan Esmel (Kreuzbandriss), Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Lukas Gottwalt (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Bei Simon Skarlatidis wird sich erst am Spieltag entscheiden, ob er spielt.
Spieler im Fokus – Carlo Sickinger:
Als Spieler des 1. FC Kaiserslautern hat man es in diesen Zeiten nicht leicht. Trotz Tabellenplatz elf und dem damit verbundenen Klassenerhalt in der 3. Liga, kommt der Verein aufgrund der angespannten finanziellen Situation nicht zur Ruhe. Der FCK hat einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Wichtig ist also, dass Spieler wie Kapitän Carlo Sickinger hinter dem Verein stehen. Der 22-Jährige hat in dieser Spielzeit lediglich einmal aufgrund von muskulären Problemen pausieren müssen und stand sonst in allen 34 Partien auf dem Platz. Der gebürtige Karlsruher kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch auf der Innenverteidiger-Position spielen. Sickinger durchlief die Jugendabteilungen der Roten Teufel und ist in seiner zweiten Drittligaspielzeit bereits der Chef der Lautrer.
Der Trainer:
Erst seit September letzten Jahres ist Boris Schommers als Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern im Amt. Im Schnitt holte er mit den Pfälzern 1,55 Punkte pro Partie. Bevor er im Laufe der aktuellen Spielzeit zum 1. FC Kaiserslautern kam, war er unter anderem als Co- und Interims-Trainer für den 1. FC Nürnberg tätig. Seine Trainerkarriere begann der heute 40-Jährige allerdings im Rheinland. Beim 1. FC Köln trainierte er die U 17 und U 19.
Die Partie in den Medien:
Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über www.viktoria-radio.de verfügbar.
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Der FC Viktoria Köln wird in den letzten Saisonspielen ohne Moritz Fritz auskommen müssen. Der 26-Jährige zog sich in der Partie gegen den MSV Duisburg einen Anriss im Meniskus zu und muss sich am Montag einem operativen Eingriff unterziehen.
„Ich bin Anfang des Spiels bei einem Zweikampf im Rasen hängengeblieben und dabei unglücklich weggeknickt“, erinnert sich Fritz an die Situation, in der er sich verletzte. „Ich hatte zunächst nicht den Eindruck, dass etwas Schlimmeres passiert ist und habe deshalb weitergespielt.“
Nach einer langwierigen Sehnenentzündung im Oberschenkel und einem Muskelfaserriss ist es für den Mittelfeldspieler bereits die dritte Verletzung in dieser Spielzeit, sodass er insgesamt nur auf sieben Drittliga-Saisoneinsätze kommt. Fritz: „Zum Glück ist die neue Verletzung nicht gravierend.“
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Am Samstag um 14.00 Uhr ist Viktoria Köln beim 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Pavel Dotchev, der Cheftrainer der Höhenberger, zeigt vor der Partie großen Respekt vor der Leistungsstärke der Roten Teufel. „Das ist ein Team, das für mich zu den drei, vier besten Mannschaften der Liga zählt“, so der 54-Jährige vor der Abreise zum Auswärtsspiel. Kaiserslautern könne befreit aufspielen, da die Mannschaft vom Betzenberg den Klassenerhalt bereits gesichert hätte. Besonders warnt Dotchev vor der Offensive der Pfälzer. „Sie schalten sehr schnell um. Mit Florian Pick haben sie einen Spieler in überragender Form, der den Unterschied ausmachen kann. Er ist stark im Eins-gegen-Eins und sorgt immer wieder für Überraschungen. Dazu ist Timmy Thiele ein hervorragender Stürmer."
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