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  • Saghiri ist „Spieler des Monats“

    Die Fans der Viktoria haben entschieden: Hamza Saghiri ist „Spieler des Monats Mai“. Der 23-Jährige, der sich einst über die U 19 des Vereins für die Profis empfahl, setzte sich bei der Fan-Abstimmung auf der Facebookseite von Viktoria Köln gegen Mike Wunderlich, Jonas Carls und Marcel Gottschling durch. Sympathie brachte ihm dabei sicherlich sein erstes Saisontor, das er am 30. Mai beim Auswärtsspiel in Braunschweig erzielte – hierbei handelte es sich dazu noch um einen sehr schönen Treffer. Insgesamt absolvierte Saghiri in dieser Saison schon 28 Drittliga-Spiele. Damit gehört er zu den Stützen des Teams.

    Das nächste Voting findet Anfang Juli statt. Dann wird der „Spieler des Monats Juni“ gesucht. Ende 2020 wird dann von den Facebook-Usern der Viktoria der „Spieler des Jahres“ gekürt.

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Januar: Jonas Carls

    Februar: Steven Lewerenz

    März: Dominik Lanius

    April: Mike Wunderlich

    Mai: Hamza Saghiri

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  • Viktoria nutzt die „Corona-Warn-App“

    Lange hat man darauf gehofft – jetzt ist sie da: die Corona-Warn-App. Das Prinzip ist einfach: Je mehr Leute sie nutzen, desto schneller lassen sich Infektionsketten unterbrechen. Aus diesem Grund möchte auch der FC Viktoria Köln seine Spieler – egal in welchem Alter – dazu ermuntern, die neue App der Bundesregierung zu nutzen. Darüber hinaus bewirbt der Verein die Nutzung auf seinen digitalen Kanälen.

    „Die App soll dazu beitragen, die erneute Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern“, äußert sich Viktoria-Präsident Günter Pütz. „Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, umso effektiver wird sie sein.“ Eine zweite Infektionswelle zu verhindern, helfe auch dem Fußball und seinen Anhängern. Pütz: „Schließlich hoffen wir, dass es in absehbarer Zeit weitere Lockerungen geben wird und wieder Zuschauer in die Stadien dürfen.“

    DFB-Präsident Fritz Keller sagt: „Wir haben wichtige Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie erreicht. Dank des breiten gesellschaftlichen Engagements und des sehr verantwortungsvollen Krisenmanagements der Bundesregierung sind mittlerweile bedeutende Lockerungen im Zusammenleben möglich. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel.“ Die App biete aus seiner Sicht im täglichen Kampf gegen Covid-19 Unterstützung.

    Die Corona-Warn-App zum Download:

    App Store

    Google Play

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  • Nächstes Spiel: Ausgerechnet Jena!

    Am Dienstagabend konnte bei Viktoria Köln erst einmal kräftig durchgeatmet werden. Denn mit dem 2:0-Erfolg gegen den TSV 1860 München hat das Team aus Höhenberg das erneute Abrutschen auf einen Abstiegsplatz in der 3. Liga erst einmal verhindern können. Der Negativtrend der vorherigen drei Spiele wurde gestoppt. Stattdessen wurden drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt eingefahren. Doch bereits am Samstagnachmittag steht im Fußballstadion im Ernst-Abbe-Sportfeld die nächste Partie für die Kölner auf dem Programm. Dann ist die Viktoria beim FC Carl Zeiss Jena zu Gast.

    „Das war ein sehr intensives Spiel“, sagte Markus Brzenska, der Co-Trainer der Viktoria, nach der Partie gegen München. „Wir haben uns in jeden Zweikampf gehauen – und wurden heute auch für unseren Aufwand belohnt. Das sind drei sehr wichtige Punkte für uns.“ Der 36-Jährige, der für den gesperrten Chefcoach Pavel Dotchev an der Seitenlinie stand, fuhr fort: „Wir haben der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, wie wichtig es ist, dass die Null hinten steht. Denn vorne machen wir fast immer einen Treffer.“ Im nächsten Spiel am Samstag in Jena wollen die Kölner nachlegen. Und beim schnellen Blick auf die Tabelle scheint das im Bereich des Möglichen zu liegen.

    Doch der Schein könnte trügen. Denn für das Tabellenschlusslicht der 3. Liga ist es eine Partie mit riesiger Bedeutung. Zwar steht Jena bereits als Absteiger fest, doch der Wiederaufstieg ist das fest erklärte Ziel. Da wäre es natürlich besser, wenn Teams wie Chemnitz, Halle, Magdeburg oder Zwickau nicht auch noch in die Regionalliga Nordost absteigen würden. Denn dann müssten die Thüringer in der kommenden Saison genau gegen diese Klubs um den Aufstieg kämpfen. Da kommt die Viktoria gerade recht. Denn wenn man Köln schlägt, wäre das für die anderen Abstiegskandidaten aus den neuen Bundesländern eine hervorragende Schützenhilfe.

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  • Viktoria zwingt 1860 München in die Knie

    Was für ein Abend im Sportpark Höhenberg! Der FC Viktoria Köln gewinnt das Heimspiel gegen den TSV 1860 München mit 2:0. Die Gastgeber zeigten gegen die favorisierten Gäste über die komplette Spielzeit hinweg eine herausragende kämpferische Leistung. In der zweiten Hälfte belohnten sie sich mit Toren von Albert Bunjaku (56.) und Kevin Holzweiler (81.) für den betriebenen Aufwand.

    Die Viktoria begann mit Daniel Mesenhöler im Tor. In der Abwehr liefen Fabian Holthaus, Tobias Willers (Sead Hajrović fehlte aufgrund einer Gelbsperre), Lars Dietz und Marcel Gottschling auf. Auf der Sechserposition kamen Moritz Fritz und André Dej zum Einsatz. Das offensive Mittelfeld bestand aus Steven Lewerenz, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Im Sturm spielte Top-Torjäger Albert Bunjaku.

    Auch Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev war aufgrund der vierten Gelben Karte gesperrt. So hatte diesmal Co-Trainer Markus Brzenska an der Seitenlinie der Gastgeber das Sagen. Und der sah erst einmal eine Viktoria, die Kampf und Herz zeigte, um sich gegen den Aufstiegskandidaten aus München ordentlich aus der Affäre zu ziehen.

     

     

    Es war eine Standardsituation, die in der 14 Minute für eine erste Möglichkeit der Gäste sorgte. Doch der Freistoß von Phillipp Steinhart aus 20 Metern landete über dem Kölner Gehäuse. Ein Zwölf-Meter-Schuss von Sascha Mölders mit dem linken Fuß wirkte fünf Minuten später etwas gefährlicher. Ein Heber von Stefan Lex ging 120 Sekunden danach ebenfalls über das Tor.

    In der 32. Minute gab es die erste richtig gute Gelegenheit für die Gastgeber. Bunjaku legte von der rechten Seite für Wunderlich auf, der den Ball aber aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuß nicht an 1860-Keeper Marco Hiller vorbeibekam. Die Partie blieb bis zur Pause intensiv und temporeich. Weitere zwingende Chancen blieben allerdings auf beiden Seiten aus, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.

    In den zweiten 45 Minuten hatte der TSV 1860 München den etwas besseren Start. Doch der eingewechselte Leon Klassen verzog nach Flanke von rechts in aussichtsreicher Position. Die Gäste erhöhten auf alle Fälle den Druck. In der 54. Minute rannte Mölders von der rechten Seite allein aufs Tor zu. Doch Mesenhöler partierte den Ball mit einer Fußabwehr glänzend.

    Die 56. Minute brachte dann aber ein ganz anderes Bild. Gottschling flankte von der rechten Seite und Bunjaku nahm den Ball wunderbar mit dem rechten Fuß direkt an und brachte ihn im oberen rechten Eck unter – 1:0 für die Viktoria! In der 65. Minute hatte Holzweiler die Möglichkeit, die Führung zu erhöhen. Doch sein Linksschuss aus 18 Metern landete knapp neben dem rechten Torpfosten.

    In der 81. Minute machte er es besser. Sein Lupfer mit dem linken Fuß aus 16 Metern über Hiller hinweg schlug unhaltbar zum 2:0 für die Viktoria ein. In der 86. Minute hatten die Gäste durch Timo Gebhart eine Kopfballgelegenheit, doch er verfehlte den Kasten. Ansonsten ließen die Höhenberger in der Schlussphase nichts mehr zu. Beinahe hätten sie selbst in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Bernard Kyere sogar noch das 3:0 erzielt (90. + 3).

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Fabian Holthaus, Tobias Willers, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Moritz Fritz, André Dej (59. Hamza Saghiri) – Steven Lewerenz (59. Jonas Carls), Mike Wunderlich (65. Simon Handle), Kevin Holzweiler (82. Bernard Kyere) – Albert Bunjaku (82. Sven Kreyer)

    Tore: 1:0 Albert Bunjaku (56.), 2:0 Kevin Holzweiler (81.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: André Dej (42.), Marcel Gottschling (63.), Hamza Saghiri (83.), Jonas Carls (90. + 2)

    TSV 1860 München: Kristian Böhnlein (24.), Marius Willsch (29.), Phillipp Steinhart (47.), Stefan Lex (54.), Tim Rieder (86.)

    Zuschauer: 0

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  • Gegnercheck: Viktoria erwartet hungrige Löwen

    Viktoria Köln gegen den TSV 1860 München – beide Mannschaften haben am vergangenen Spieltag nicht geglänzt! Während die Kölner durch eine weitere Niederlage in den Tabellenkeller geraten sind, haben die Münchner gegen den F.C. Hansa Rostock ein direktes Duell um die Aufstiegsplätze verloren. Unterschiedlicher könnte die Ausgangssituation nicht sein.

    Beginn:

    Das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Viktoria Köln und dem TSV 1860 München wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Dienstag um 20.30 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen.

    Die aktuelle Lage:

    Derzeit trennen die beiden Teams elf Punkte voneinander. Denn der TSV 1860 München ging nach der Corona-Pause bereits zweimal als Sieger vom Platz und holte zusätzlich ein Unentschieden. Damit befinden sich die Löwen nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Umso mehr schmerzte die 0:1-Heimniederlage gegen den F.C. Hansa Rostock. Trotz der großen Enttäuschung an der Grünwalder Straße schaut die Mannschaft von Löwen-Trainer Michael Köllner zuversichtlich nach vorne.

    Auch die Domstädter konnten sich gegen ihren direkten Konkurrenten nicht durchsetzen. So mussten sie sich am 32. Spieltag mit einer 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg geschlagen geben und rutschten einen weiteren Tabellenplatz nach unten. Damit steht die Mannschaft von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev aktuell auf dem 15. Tabellenplatz – nur einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernt.

    Die personelle Situation:

    Der Münchner Kader ist mit aktuell 30 Spielern der zweitgrößte der 3. Liga. Vor der Saison hatten sich die Sechziger mit Dennis Erdmann vom 1. FC Magdeburg, Timo Gebhart von Viktoria Berlin und Prince Osei Owusu von Arminia Bielefeld sowie einigen Spielern aus dem Nachwuchs verstärkt. Im Spiel gegen die Viktoria wird den Löwen voraussichtlich nur der Langzeitverletzte Semi Belkahia mit muskulären Problemen fehlen. Es gibt keine Gelb- oder Rotsperren.

    Den Kölnern fehlt neben Michael Seaton (nach Syndesmosebandriss wieder im Training) auch Keeper André Weis (Muskelfaserriss). Gelbgesperrt sind Innenverteidiger Sead Hajrović und ausgerechnet Cheftrainer Pavel Dotchev. Somit wird Co-Trainer Markus Brzenska am Dienstag für die Höhenberger an der Seitenlinie stehen.

    Bisherige Bilanz:

    In der Hinrunde, Anfang November letzten Jahres, spielten beide Teams zum ersten Mal gegeneinander. Vor 15.000 Zuschauern siegten die Löwen in einem hitzigen Spiel mit 4:2. Individuelle Fehler sorgten dafür, dass es bereits mit einem 0:2 aus Kölner Sicht in die Pause ging. In der zweiten Hälfte kamen die Höhenberger zwar noch einmal durch einen Treffer von Simon Handle (70.) zum Zug, doch die Gastgeber zeigten sich davon wenig geschockt und jubelten in der Folge gleich doppelt. Albert Bunjaku (86.) betrieb in der Schlussphase lediglich Ergebniskosmetik und traf zum Endstand.

    Spieler im Fokus – Efkan Bekiroglu:

    Bei den Münchnern ist Efkan Bekiroglu eine der tragenden Säulen in dieser Spielzeit. Der 24-jährige Spielmacher, der seinen Durchbruch im Profifußball bei den Münchner Löwen geschafft hat, erzielte bereits acht Treffer und bereitete zwei Tore vor. Damit ist er hinter Sascha Mölders (13 Treffer) der torgefährlichste Spieler der Sechziger. Umso mehr schockiert es die Fans, dass der deutsch-türkische Fußballspieler nach der Saison ablösefrei in die Türkei zum Erstligisten Alanyaspor wechseln wird. Das Hinspiel gegen die Kölner verpasste der gebürtige Dachauer aufgrund von Oberschenkelproblemen.

    Der Trainer:

    Nach dem überraschenden Rücktritt von Daniel Bierofka übernahm im November letzten Jahres Michael Köllner den Trainerposten. Der 50-Jährige kann mittlerweile auf große Erfahrung – sowohl als Profi- als auch als Nachwuchscoach – zurückblicken. 2018 führte er den 1. FC Nürnberg zum Aufstieg in die Bundesliga, wurde nach einer längeren Sieglos-Serie allerdings entlassen.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Dienstag ist um 20.30 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über www.viktoria-radio.de verfügbar.

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  • Steegmann mit Zuversicht

    Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, blickt zuversichtlich auf das Heimspiel gegen den TSV 1860 München voraus. Obwohl die Gäste aufgrund der Tabellensituation als klarer Favorit ins Rennen gehen, traut der 39-Jährige den Kölnern einen Erfolg zu.

    „1860 München ist der nächste große Gegner, der auf uns wartet“, so Steegmann am Montag.  „Das ist einer der Top-Vereine in der Liga. Die Münchner gehörten zu den Klubs, die die Entscheidung – die Saison sportlich zu Ende zu spielen – sehr befürwortet haben. Denn sie haben das Ziel, in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Ich glaube, sie müssen hier unbedingt gewinnen, wenn sie diese Chance noch haben wollen. Aber: Wir brauchen in unserer Situation natürlich auch die drei Punkte.“

    Steegmann fuhr fort: „Ich glaube, dass wir in Mannheim und zuletzt in Magdeburg jeweils ein gutes Spiel gemacht haben. Es ist einfach an der Zeit, dass sich unsere Mannschaft für den gezeigten Einsatz belohnt. Ich bin sehr optimistisch und überzeugt, dass wir dieses Spiel mit aller Kraft angehen und zusammen für uns entscheiden werden.“

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  • DFB terminiert alle Spiele bis zum Saisonende

    Der DFB hat die restlichen Saisonspiele terminiert. Damit stehen für Viktoria Köln die Anstoßzeiten bis zum Saisonende fest. Nachdem die Ansetzungen bis zum 34. Spieltag bereits bekannt waren, kamen jetzt die Partien bis zum 38. Spieltag hinzu.

    Die Drittliga-Spiele der Viktoria (bis zum Saisonende) im Überblick:

    33. Spieltag: Di., 16.06.2020, 20:30 Uhr, FC Viktoria Köln – TSV 1860 München

    34. Spieltag: Sa., 20.06.2020, 14 Uhr, FC Carl Zeiss Jena – FC Viktoria Köln

    35. Spieltag: Di., 23.06.2020, 20:30 Uhr, FC Viktoria Köln – MSV Duisburg

    36. Spieltag: Sa., 27.06.2020, 14 Uhr, 1. FC Kaiserslautern – FC Viktoria Köln

    37. Spieltag: Mi., 01.07.2020, 19 Uhr, FC Viktoria Köln – FC Würzburger Kickers

    38. Spieltag: Sa., 04.07.2020, 14 Uhr, KFC Uerdingen – FC Viktoria Köln

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  • Viktoria und 1860 zwischen Hoffen und Bangen

    Der 32. Spieltag der 3. Liga hat es wieder einmal gezeigt: Sowohl der Klassenerhalt als auch das Aufstiegsrennen sind noch lange nicht entschieden. Während der TSV 1860 München durch die 0:1-Niederlage gegen Rostock auf den achten Tabellenplatz zurückfiel, kassierte Viktoria Köln eine bittere 0:2- Niederlage in Magdeburg. Am Dienstag kommt es jetzt zum Duell zwischen den Höhenbergern und den Sechzigern.

    Ein Sieg für 1860 München am Dienstag würde den Aufstiegshoffnungen noch einmal entsprechenden Nährboden verleihen. Denn trotz der Niederlage gegen Rostock hat 1860 nur zwei Punkte Rückstand auf einen Relegationsplatz. Der Stachel der Niederlage saß dennoch tief. „In der zweiten Halbzeit hatten wir die Chance, das Spiel in unsere Richtung zu bringen. Aber Rostock hat uns eiskalt bestraft“, sagte Münchens Coach Michael Köllner im Interview mit Magenta Sport.

    Ähnlich sah die Situation am Samstag bei Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev aus. Die Leistung seines Teams in Magdeburg machte Mut, aber die 0:2-Niederlage ließ die Höhenberger auf den 15. Tabellenplatz abrutschen. „Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können. Wir sind zwar diejenigen, die heute verloren haben. Aber ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Die Einstellung war top, deshalb ist es schade, dass wir nicht gepunktet haben“, so der 54-Jährige hinterher.

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  • Niederlage trotz starkem Viktoria-Auftritt

    Es wären wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gewesen! Doch Viktoria Köln musste sich am Samstag beim 1. FC Magdeburg mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Die Mannschaft von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev zeigte in der MDCC-Arena eine gute Leistung, belohnte sich jedoch nicht mit Toren. Magdeburg war diesbezüglich effektiver und traf durch Marcel Costly und Anthony Roczen.

    Viktoria-Chefcoach Dotchev begann mit Daniel Mesenhöler im Tor. In der Abwehr liefen Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz und Patrick Koronkiewicz auf. Im Mittelfeld kamen Simon Handle, Kai Klefisch, Mike Wunderlich und Hamza Saghiri zum Zug. Im Sturm begannen Albert Bunjaku und Sven Kreyer. Somit setzten die Höhenberger erst einmal taktisch auf das ungewohnte 4:4:2.

    Die Viktoria hatte Anstoß – und zeigte bei Temperaturen von knapp 30 °C zunächst einmal richtig guten Fußball. In der vierten Minute gab es aus 25 Metern die erste Freistoßmöglichkeit für die Kölner, doch Torhüter Morten Behrens parierte den Schuss von Wunderlich. Die Gastgeber aus Magdeburg setzten ihren Kampfgeist dagegen und ließen sich im eigenen Stadion zurückdrängen.

     

     

    Nach einer Viertelstunde versuchte Mario Kvesic sein Glück für die Gastgeber. Doch sein abgefälschter 17-Meter-Schuss wurde eine sichere Beute für Mesenhöler. Dann hatte Kreyer nach Hereingabe von Carls die große Chance zur Führung, doch Behrens vereitelte mit einer Glanztat die Gästeführung (17.). Noch knapper war es bei Bunjaku in der 23. Minute, der mit einem Rechtsschuss aus 14 Metern den Pfosten traf.

    In der 29. Minute fiel aus heiterem Himmel die Führung für den 1. FC Magdeburg. Nach Flanke von der linken Seite spitzelte Marcel Costly den Ball aus kurzer Distanz ins Kölner Tor. Für die Moral der Viktoria war das natürlich ein Rückschlag. Deshalb brauchte die Mannschaft von Pavel Dotchev auch ein wenig, um wieder in Tritt zu kommen. Allerdings glückte beiden Teams bis zur Pause nicht mehr viel.

    Dotchev wechselte zur zweiten Hälfte noch nicht und startete mit der gleichen Formation in die zweiten 45 Minuten. Drei Minuten nach Wiederbeginn testete Wunderlich erneut FCM-Keeper Behrens, doch der fing den abgefälschten Ball sicher. In der Folge machte die Viktoria wieder das Spiel. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann sich die Kölner mit einem Treffer belohnen würden.

    Spätestens in der 67. Minute hätte der Ausgleich fallen müssen: Kreyer lief alleine auf Torhüter Behrens zu, der bei seinem Reflex den rechten Arm rausschob und den Ball abwehrte. In der 85. Minute verfehlte Wunderlich mit seinem Rechtsschuss das FCM-Gehäuse nur um Zentimeter, zwei Minuten später ging sein Freistoß vorbei. Das bittere Ende kam in der 90. Minute: Da traf Anthony Roczen zum 2:0.

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jonas Carls, Lars Dietz (82. Tobias Willers), Sead Hajrović, Patrick Koronkiewicz – Simon Handle (56. Steven Lewerenz), Kai Klefisch (70. Fabian Holthaus), Mike Wunderlich, Hamza Saghiri (56. Kevin Holzweiler) – Albert Bunjaku (70. Bernhard Kyere), Sven Kreyer

    Tore: 1:0 Marcel Costly (29.), 2:0 Anthony Roczen (90.)

    Gelbe Karten:

    FC Magdeburg: Timo Perthel (3.), Marcel Costly (62.), Rico Preißinger (86.), Thore Jacobsen (87.)

    Viktoria Köln: Pavel Dotchev (29.), Lars Dietz (74.), Sead Hajrović (82.)

    Zuschauer: 0

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  • Gegnercheck: Abstiegskampf in Magdeburg

    Der FC Viktoria Köln verlor am Dienstag in einem umkämpften Heimspiel gegen den SV Meppen mit 1:3. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, bei der Partie am Samstag alles zu geben: Denn ein Blick auf die Tabellensituation zeigt vor dem 32. Spieltag, dass der 1. FC Magdeburg der Mannschaft um Top-Torjäger Albert Bunjaku dicht auf den Fersen ist.

    Beginn:

    Das Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FC Viktoria Köln wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Samstag um 14.00 Uhr in der MDCC-Arena angepfiffen.

    Das Hinspiel:

    Das Hinspiel und gleichzeitig erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften endete mit einem 1:1-Unentschieden vor 2.739 Zuschauern im Sportpark Höhenberg. Bei der Partie am 13. Spieltag übersah Schiedsrichter Patrick Hanslbauer kurioserweise gleich zwei reguläre Treffer – einen für die Kölner und einen für die Gäste. Simon Handle erzielte das frühe Führungstor (8.) für die Mannschaft von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev. Zum Ausgleich traf Sören Bertram in der 20. Spielminute.

    Die personelle Situation:

    Mit 24 Spielern fällt die Kadergröße des 1. FCM nicht gerade üppig aus. Da verwundert es nicht, dass die Sachsen-Anhaltiner gleich zweimal in der Winter-Transferperiode aktiv geworden sind. Mit Patrick Möschl und Daniel Steininger haben sie ihr Team mit zwei offensivstarken Spielern verstärkt. Der österreichische Mittelstürmer Möschl stand im Vorfeld bei Dynamo Dresden unter Vertrag und absolvierte 30 Zweitliga-Spiele für die Sachsen. Auch der 24-jährige Steininger kann Zweitliga-Erfahrung vorweisen. Für Greuther Fürth schoss er fünf Tore in 49 Spielen.

    Verletzte Spieler und Sperren:

    Die Blau-Weißen, die in der vergangenen Saison noch in der 2. Liga spielten, müssen am Samstag verletzungsbedingt auf ihren Innenverteidiger Philipp Harant verzichten. Grund dafür ist ein doppelter Bänderriss sowie eine Kapselschädigung am rechten Fuß. Außerdem werden den Magdeburgern Rechtsverteidiger Dominik Ernst (Verrenkungsbruch des Sprunggelenks) und Innenverteidiger Dustin Bomheuer (Kreuzbandriss) fehlen. Die Kölner treten wohl ohne den Langzeitverletzten Michael Seaton (nach Syndesmosebandriss wieder im Training) an. Auch auf Torwart André Weis (Muskelfaserriss im Hüftbeuger) muss bei den Höhenbergern verzichtet werden. Gelb- oder Rot-Sperren gibt es bei beiden Teams nicht.

    Die aktuelle Lage:

    Nach der Niederlage beim F.C. Hansa Rostock steht Magdeburg mit 37 Punkten auf Platz 14 in der Tabelle und steckt damit mitten im Abstiegskampf. Wer hätte das gedacht, nachdem sie zu Beginn der Saison als Aufstiegsaspirant betitelt wurden. Die Kölner stehen mit nur einem Zähler mehr da und wissen um die Wichtigkeit dieses Sechs-Punkte-Spiels.

    Der Trainer:

    Nachdem der 1. FC Magdeburg eine weitere Niederlage beim F.C. Hansa Rostock verkraften musste, reagierte der Verein und stellte Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz mit sofortiger Wirkung frei. Seit dem Re-Start der 3. Liga konnte der 1. FCM unter seiner Leitung lediglich vier Punkte aus vier Partien holen. Bis zum Saisonende wird Thomas Hoßmang den Cheftrainerposten übernehmen. Aufgrund noch ausstehender Corona-Tests muss der 53-Jährige bei seinem Debüt gegen die Höhenberger auf der Tribüne Platz nehmen.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind natürlich auch die Hörer von Radio Viktoria.

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