Blog

  • Viktoria gibt Führung aus der Hand und verliert

    Der FC Viktoria Köln hat das Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim verloren. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev führte zur Pause im Carl-Benz-Stadion nach einem Treffer von Sven Kreyer noch mit 1:0. Doch zwei Tore von Gianluca Korte sorgten nach dem Wechsel für einen Heimsieg des Aufstiegsaspiranten aus Baden-Württemberg.

    Dotchev rotierte kräftig durch. Im Tor setzte er auf Sebastian Patzler, nachdem sich André Weis beim Aufwärmen eine Verletzung zugezogen hatte. In der Abwehr spielten Fabian Holthaus, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition begannen Kai Klefisch und Hamza Saghiri. Das offensive Mittelfeld bildeten Simon Handle, Mike Wunderlich und Richmond Tachie. Im Sturm kam Sven Kreyer von Beginn an zum Einsatz.  

    Die Gastgeber erwischten den besseren Start, kamen in der zweiten Minute durch den freistehenden Mounir Bouziane zu einer guten Möglichkeit. Doch Patzler war auf dem Posten und entschärfte den Ball. In der siebten Minute folgte eine richtig gute Gelegenheit für die Gäste: Kreyer traf nach Wunderlich-Ecke aus dem Fünfmeterraum heraus den rechten Pfosten. Die Kölner waren in der Folge zunächst das Team mit dem größeren Ballbesitz.

     

     

    In der 21. Minute bekam Hajrović eine gute Chance. Doch nach Eckball von Wunderlich traf auch er nur den linken Pfosten. Vom Tabellendritten aus Mannheim war in dieser Phase wenig zu sehen. Das lag aber auch am guten Pressing der Höhenberger. Deshalb versuchten es die Gastgeber im eigenen Stadion mit Kontern. Einer davon hätte in der 31. Minute durch Bouziane beinahe zur Führung gereicht. Doch auch hier hielt Patzler bravourös.

    In der 36. Minute zeigte die Viktoria wieder einen guten Angriff. Aus 17 Metern zog Kreyer schließlich mit einem Rechtsschuss ab – und traf! Der Ball landete unhaltbar für Timo Königsmann im unteren linken Eck. Vor der Halbzeit kamen die Gäste noch einmal kurz nach einem Fehlpass von Wunderlich (40.) in Bedrängnis. Doch ansonsten passierte nichts mehr. So ging es mit der 1:0-Führung der Kölner in die Halbzeitpause.

    Mit Beginn der zweiten Hälfte brachte Dotchev in der Innenverteidigung Tobias Willers für Hajrović in die Partie. Für das, was in der 47. Minute geschah, konnte der Innenverteidiger aber nichts: Gianluca Korte traf von der Strafraumkante mit dem linken Fuß zum Ausgleich ins untere rechte Eck. Damit war Mannheim zurück im Spiel. Die Gastgeber wirkten danach gefährlicher, Arianit Ferati scheiterte in der 54. Minute am  glänzend aufgelegten Patzler.

    In der 56. Minute folgte ein guter Konter der Höhenberger. Doch Königsmann hielt Handles Lupfer sicher. 120 Sekunden später zeigte Patzler gegen Bouziane wieder eine Glanztat. In der 62. Minute zielte Wunderlich zu hoch. Ferati scheiterte zwei Minuten danach noch einmal an Patzler. Der Ausgang des Spiels wirkte offen. Doch in der 84. Minute traf Korte zum zweiten Mal für Mannheim, sodass die Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden war.

    Aufstellung: Sebastian Patzler – Fabian Holthaus, Sead Hajrović (46. Tobias Willers), Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, Hamza Saghiri (66. Mart Ristl) – Simon Handle (74. Kevin Holzweiler), Mike Wunderlich (74. Albert Bunjaku), Richmond Tachie (66. Marcel Gottschling) – Sven Kreyer

    Tore: 0:1 Sven Kreyer (36.), 1:1 Gianluca Korte (47.), 2:1 Gianluca Korte (84.)

    Gelbe Karten:

    SV Waldhof Mannheim: –

    Viktoria Köln: Sead Hajrović (5.), Richmond Tachie (63.)

    Zuschauer: 0

    Viktoria – das V steht für Vussball! #VollgasfuerdenKlassenerhalt

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gegnercheck: Viktoria gastiert in Mannheim

    Viktoria Köln und der SV Waldhof Mannheim haben eine Menge gemeinsam. Beide Teams stiegen beispielsweise zu dieser Saison in die 3. Liga auf. Und beide Mannschaften erreichten am 29. Spieltag einen Sieg. Die Voraussetzungen vor dem Aufeinandertreffen im Carl-Benz-Stadion sind dennoch sehr unterschiedlich. Während Gastgeber Mannheim vor dem 30. Spieltag als Tabellendritter weiter vom Aufstieg in die 2. Liga träumt, kämpfen die Gäste aus Höhenberg immer noch gegen den Abstieg.

    Die aktuelle Lage

    Mannheim, Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest, erreichte zuletzt einen 1:0-Auswärtserfolg beim F.C. Hansa Rostock. Ein Elfmetertor von Arianit Ferati sorgte in der 85. Minute für die Entscheidung. Damit belegt Waldhof den dritten Tabellenplatz. Auf den Erstplatzierten, den MSV Duisburg, haben die Mannheimer nur einen Punkt Rückstand. Mit dem Zweiten, der SpVgg Unterhaching, sind die Baden-Württemberger sogar punkt- und torgleich. Lediglich die höhere Anzahl von Siegen spricht derzeit für die Hachinger. 

    Die personelle Situation:

    Der 27-köpfige Kader weist mit sieben Neuzugängen eine recht solide Größe aus. Allerdings müssen die Gastgeber einige Verletzungen kompensieren. Dorian Diring (Knorpelschaden), Raffael Korte (Knieprobleme), Marcel Seegert (Leistenbeschwerden), Valmir Sulejmani (Muskelfaserriss) und Max Christiansen (Pfeiffersches Drüsenfieber) werden gegen die Viktoria fehlen. Die Gäste aus Köln müssen beispielsweise auf den gesperrten André Dej (10. Gelbe Karte) verzichten.

    Spieler im Fokus:

    Mit Gianluca Korte haben die Mannheimer einen Spieler in ihren Reihen, der seit Januar 2016 zahlreiche Spiele für Waldhof absolviert hat. Nicht nur am Aufstieg in der letzten Saison war er maßgeblich mit seinen neun Toren beteiligt, sondern auch in der laufenden Saison ist er mit bisher sechs Treffern und fünf Torvorlagen richtig gut in Tritt. Insgesamt verzeichnete der 29-Jährige in der aktuellen Spielzeit schon 26 Drittliga-Einsätze. Damit gehört er definitiv zu den Säulen der Mannheimer.

    Der Trainer:

    Seit Januar 2018 ist Bernhard Trares Cheftrainer in Mannheim. Mit dem 54-Jährigen stiegen die Baden-Württemberger auch aus der Regionalliga in die 3. Liga auf. Trares war vor seiner Karriere als Trainer auch ein bekanntes Gesicht als Spieler. Dabei stand er natürlich auch bei Waldhof Mannheim unter Vertrag. Darüber hinaus lief er unter anderem für den Karlsruher SC, den SV Werder Bremen, 1860 München und Darmstadt 98 auf.

    Bisherige Bilanz:

    Zwischen der Viktoria und Mannheim kam es in der Vergangenheit zu vier Duellen: Zweimal ging Waldhof als Sieger vom Platz, allerdings war das schon vor ewigen Zeiten – 1937. 1991 spielten beide Teams im DFB-Pokal gegeneinander, da siegte die Viktoria mit 1:0. In der Hinrunde dieser Drittliga-Saison gab es ein Unentschieden. Max Christiansen (14.) und Marcel Seegert (17.) sorgten dabei für die Waldhof-Tore. Albert Bunjaku (40.) und Simon Handle (42.) trafen im Oktober letzten Jahres für die Viktoria.

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Carl-Benz-Stadion. Das „Geisterspiel“ wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem übertragen das WDR und SWR Fernsehen live. Zuhören können die Viktoria-Anhänger ab 13:45 Uhr bei Radio Viktoria. Außerdem werden die Fans über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter) auf dem aktuellen Stand gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball! #VollgasfuerdenKlassenerhalt

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Bunjaku und Gottschling mit Zuversicht

    Am Samstag ist Viktoria Köln um 14.00 Uhr im Carl-Benz-Stadion zu Gast. Vor dem Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim weiß man bei den Höhenbergern um die Qualitäten des Tabellendritten aus Baden-Württemberg.

    „Mannheim ist ein sehr guter Gegner. Das haben wir auch im Hinspiel gesehen“, sagt Viktoria-Top-Torjäger Albert Bunjaku. „Sie sind spielerisch stark und haben eine gute Defensive. Ich denke aber, wir haben uns gegen Zwickau Selbstvertrauen geholt. Wir fahren dahin und können mit breiter Brust auftreten.“

    Der 36-Jährige kann sich noch sehr gut an das 2:2 Anfang Oktober erinnern. In der Hinrundenpartie im Sportpark Höhenberg erzielte er in der 40. Minute den 1:2-Anschlusstreffer für die Kölner. „Im Hinspiel sind wir sehr unglücklich in Rückstand geraten und dann aber super zurückgekommen“, so der Viktoria-Stürmer.

    Teamgefährte Marcel Gottschling erwartet ein ganz anderes Spiel als zuletzt beim 3:0-Sieg gegen den FSV Zwickau. „Wenn wir hinten rausspielen, wird Mannheim sicher mehr Druck machen. Sie spielen zu Hause und wollen drei Punkte holen. Wir müssen einfach ruhig bleiben, Fußball spielen und dann sehe ich auch da gute Chancen.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Fanbus-Überfall: Beweismaterial sichergestellt!

    Den 25. Januar dieses Jahres werden die Anhänger von Viktoria Köln mit Sicherheit nicht so schnell vergessen. Denn damals, nach dem Spiel in Chemnitz, wurde der Viktoria-Fanbus nach der Rückkehr vor dem Sportpark Höhenberg auf brutale Art und Weise überfallen. Jetzt hat die Polizei Köln die Wohnungen von sieben Mitgliedern einer Fußball-Ultragruppierung durchsucht. Dabei wurde Beweismaterial sichergestellt.

    Wie das Polizeipräsidium Köln mitteilte, wird den Männern vorgeworfen, bei dem nächtlichen Angriff auf die Viktoria-Fans beteiligt gewesen zu sein und einen 37-Jährigen beraubt und schwer verletzt zu haben. Die Tatverdächtigen seien im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen in den Fokus der Beamten gerückt. Sie gehören nach den bisherigen Erkenntnissen alle der gleichen Ultragruppierung an.

    „Drei der durchsuchten Wohnungen befinden sich in Köln, drei im Rhein-Sieg-Kreis und eine im Rhein-Erft-Kreis“, bestätigt Carsten Rust, Pressesprecher der Polizei Köln. „Neben mutmaßlicher Tatbekleidung, Vermummungsmaterial und Schlagwerkzeugen, stellten die Ermittler auch mutmaßliche Beute sicher.“ Somit werden entsprechende Strafanzeigen folgen.

    Der Vorfall hatte im Januar deutschlandweit für große Bestürzung unter den Fußballfans gesorgt. Eric Bock, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, begrüßt die jüngsten Entwicklungen. „Die Verantwortlichen dieser Straftat müssen unbedingt zur Verantwortung gezogen werden“, so Bock. „Denn unter den Insassen des Busses befanden sich auch Frauen und Jugendliche.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Am Samstag zum Duell der Sieger

    „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“ Sepp Herberger hat diese Fußballer-Weisheit einst auf den Punkt gebracht. Dass sie heute mehr denn je in die Zeit passt, hat auch mit der Corona-Pandemie zu tun. Denn nachdem der Spielbetrieb wochenlang ruhte, müssen jetzt bis Anfang Juli noch acht Partien über die Runden gebracht werden. Damit bleibt den Spielern nur wenig Erholung. Beim Samstagsspiel zwischen dem SV Waldhof Mannheim gegen den FC Viktoria Köln dürfte aber die Motivation beider Teams riesengroß sein. Denn beide Mannschaften gingen unter der Woche als Sieger vom Platz.

    Mannheim setzte sich am Dienstag mit 1:0 beim F.C. Hansa Rostock durch. Ein Elfmetertor von Arianit Ferati sorgte in der 85. Minute für den Auswärtserfolg der Blau-Schwarzen. Bernhard Trares zeigte sich im Anschluss am Mikrofon von Magenta Sport mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. „Ich glaube, dass Rostock in der ersten Halbzeit Vorteile hatte im Spiel“, so Trares. „Es war eine fantastische Abwehrleistung. Mit Spieldauer und unseren Einwechslungen haben wir das Spiel dann immer besser in den Griff bekommen.“ Als Tabellendritter gilt Mannheim als ein echter Aufstiegskandidat.

    Dass Viktoria Köln durchaus in der Lage ist, es mit solchen Teams aufzunehmen, hat die Hinrunde gezeigt: Im Oktober letzten Jahres erkämpften die Höhenberger nach 0:2-Rückstand gegen Waldhof noch ein 2:2. Am Dienstag hieß es aber erst einmal, sich ein bisschen Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Nach dem 3:0 gegen den FSV Zwickau hat die Viktoria fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Das war ein schweres Spiel für uns. Wir haben kontrolliert gespielt und Geduld gehabt. Nach der 1:0-Führung haben wir noch mehr Räume gehabt und letztlich verdient gewonnen“, so das Resümee von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev hinterher.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Hitzeschlacht: Viktoria ringt Zwickau nieder

    Der FC Viktoria Köln hat das Heimspiel gegen den FSV Zwickau mit 3:0 gewonnen. Nachdem im ersten Durchgang keine Treffer im Sportpark Höhenberg fielen, gelang den Gastgebern letztlich doch noch ein klarer Erfolg. Besonders freuen durfte sich bei Temperaturen von 30 °C Drittliga-Rekordcoach Pavel Dotchev (239 Spiele). Für den 54-Jährigen war es der 100. Sieg als Trainer.

    Im Sportpark Höhenberg setzte der Viktoria-Cheftrainer im Tor auf André Weis. In der Abwehr begannen Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Marcel Gottschling. André Dej und Hamza Saghiri liefen auf der Sechserposition auf. Steven Lewerenz, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler spielten im offensiven Mittelfeld. Im Sturm war Top-Torjäger Albert Bunjaku im Einsatz.

    Die Viktoria hatte in den ersten Minuten reichlich Ballbesitz. Die Zwickauer schafften es nur selten, das Passspiel der Kölner zu stören. Dennoch hatten die Gäste in der siebten Minute die erste Torgelegenheit, doch Gerrit Wegkamp setzte seinen Abschlussversuch zu hoch an. Scheinbar schien es der Plan der Gäste zu sein, mit Nadelstichen zum Erfolg zu kommen. Denn die Viktoria gab deutlich den Ton an.

     

     

    Das Manko der Gastgeber: Der letzte Pass in die Spitze kam nicht an. Daher strahlten die Höhenberger in der ersten halben Stunde kaum Torgefahr aus. Die erste Chance für die Viktoria gab es in der 29. Minute: Holzweilers Linksschuss aus 17 Metern ging links am Tor der Gäste vorbei. Die Überlegenheit der Dotchev-Elf wuchs. Doch gefährlich wurde es vor der Pause nur noch einmal nach einem Saghiri-Schuss.  

    Pavel Dotchev schickte sein Team zunächst in unveränderter Aufstellung in die zweite Hälfte. Zwickau strahlte bei drei Eckbällen in Folge mehr Torgefahr als in den ersten 45 Minuten aus, ohne allerdings zu einer klaren Einschusschance zu kommen. Insgesamt kamen die Sachsen auf alle Fälle deutlich frischer aus den Kabinen – und waren der Führung in dieser Phase der Partie plötzlich näher.

    Ab der 60. Minute wurden die Kölner wieder stärker und taten mehr für die Offensive. Und in der 63. Minute hatte dann Marcel Gottschling einen ganz starken Auftritt. Wunderschön setzte er sich auf der rechten Seite durch, flankte nach einem Doppelpass auf Bunjaku – und der köpfte aus zentraler Position unhaltbar für Johannes Brinkies zur 1:0-Führung der Höhenberger ein.  

    In der 72. Minute kam dann Elias Paul Huth zu einer guten Kopfballchance für Zwickau. Doch der Ball streifte rechts am Kölner Gehäuse vorbei. Die Führung kam den Höhenbergern dennoch gelegen. Mit ihren schnellen Außenspielern gab es jetzt Möglichkeiten für Konter. In der 78. Minute hätte Wunderlich eigentlich das 2:0 machen müssen, doch sein Linksschuss ging vorbei. Sechzig Sekunden später machte er es besser und schoss zum 2:0 ein.

    Doch der FSV Zwickau gab sich nicht auf. Die Sachsen versuchten in der Schlussphase, noch einmal nach vorne zu spielen. Klare Tormöglichkeiten gelangen ihnen jedoch nicht mehr. Stattdessen glückte dem eingewechselten Holthaus sogar noch das 3:0 für die Gastgeber (90.). So blieb es am Ende beim verdienten Heimsieg für Viktoria Köln.   

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls (68. Fabian Holthaus), Sead Hajrović, Dominik Lanius, Marcel Gottschling (68. Patrick Koronkiewicz) – André Dej, Hamza Saghiri (83. Tobias Willers) – Steven Lewerenz (61. Simon Handle), Mike Wunderlich (83. Kai Klefisch), Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku

    Tore: 1:0 Albert Bunjaku (63.), 2:0 Mike Wunderlich (79.), 3:0 Fabian Holthaus (90.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Sead Hajrović (58.), André Dej (74.)

    FSV Zwickau: Elias Paul Huth (58.)

    Zuschauer: 0

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Gegnercheck: Zwickau zu Gast bei Viktoria

    Nach der 2:4-Niederlage bei Eintracht Braunschweig richten sich nun alle Blicke auf den 2. Juni. Dann empfängt Viktoria Köln um 19.00 Uhr den FSV Zwickau.

    Die aktuelle Lage:

    Derzeit trennen beide Teams nur zwei Punkte voneinander: Denn die Viktoria liegt mit 35 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und der FSV Zwickau steht mit zwei Zählern weniger auf Rang 16. Vor dem Re-Start der 3. Liga sah es für die Gäste aus Sachsen sogar noch schlechter aus, da belegte der FSV Position 17 und stand somit auf einem Abstiegsplatz. Doch am 28. Spieltag holte die Mannschaft nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Unentschieden gegen den F.C. Hansa Rostock, sodass die sogenannten Schwäne in der Tabelle einen Platz nach oben rutschten. Zumindest moralisch war Zwickau somit einer der großen Gewinner des vergangenen Wochenendes. Jetzt bleibt abzuwarten, wieviel Euphorie der Punktgewinn beim FSV freigesetzt hat.

    Die personelle Situation:

    Zum Kader des FSV zählen 26 Spieler. Das ist nicht gerade üppig, wenn man bedenkt, dass bis zum 4. Juli noch einige englische Wochen zu überstehen sind. Nach der kräfteraubenden Partie gegen Rostock gilt es in Köln einige Ausfälle zu kompensieren. So traten Davy Frick (10. Gelbe Karte), Sturmstar Ronny König und Christopher Handke (beide angeschlagen) die Reise in die Domstadt gar nicht erst an. Dazu wird Janik Mäder den Zwickauern nach einem Syndesmosebandanriss weiter fehlen.

    Spieler im Fokus – Elias Paul Huth:

    Gerade wenn Routinier Ronny König nicht am Start ist, liegt viel Last auf Elias Huth. Und der 23-Jährige, zu Beginn der Saison als Leihgabe vom 1. FC Kaiserslautern nach Zwickau gekommen, zahlt das Vertrauen in seine Person durchaus mit Treffern zurück. Schon neun Tore erzielte er in der aktuellen Saison und ist damit der torgefährlichste Spieler vom FSV. Und auch bei Viktoria Köln hat man schlechte Erinnerungen an den in Großwelzheim geborenen Stürmer. Denn in der Hinrunde schlug Huth gleich zweimal gegen die Höhenberger zu.

    Der Trainer:

    Mit Joe Enochs hat der FSV Zwickau einen erfahrenen Coach an der Seitenlinie. Der Amerikaner spielte in Deutschland unter anderem für den VfL Osnabrück. Hier agierte er auch lange Zeit als Trainer. Im Sommer 2018 wechselte er dann nach Zwickau. Dort gelang ihm mit dem FSV in der vergangenen Saison ein herausragender siebter Platz.

    Bisherige Bilanz:

    In der Meisterschaft spielten beide Teams erst einmal gegeneinander. Und das war Ende September in der Hinrunde. Vor 4.150 Zuschauern fertigte der FSV die Höhenberger mit 4:0 ab. Individuelle Fehler sorgten dafür, dass es bereits mit einem 0:3 aus Kölner Sicht in die Pause ging. In der zweiten Hälfte kam die inzwischen dezimierte Dotchev-Mannschaft (Mart Ristl sah in der 39. Minute Gelbrot) zwar auf, doch die Gastgeber ließen sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Dienstag ist um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Da keine Zuschauer im Stadion sein dürfen, ist das Spiel – präsentiert von Magenta Sport – live im Car Watch Autokino zu sehen. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage der Viktoria verfügbar. Zudem werden die Anhänger der Höhenberger natürlich über die Social Media Kanäle der Viktoria auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Dotchev: „Wir müssen an unser Limit gehen!“

    Am Dienstag empfängt Viktoria Köln den FSV Zwickau. Die Gastgeber stehen auf Platz 14 der 3. Liga, die Gäste aus Sachsen belegen Rang 16. Es wird also eine wichtige Partie, in der es für die Höhenberger darum geht, den Gegner auf Distanz zu halten.

    „Wir haben es Braunschweig leicht gemacht, weil wir in bestimmten Situationen schlecht verteidigt haben“, ärgert sich Dotchev noch immer über die 2:4-Niederlage seiner Mannschaft am Samstag. Doch nun gelte es, sich auf den FSV Zwickau zu konzentrieren. Die Sachsen erkämpften nach toller Aufholjagd noch ein 2:2 gegen Rostock.

    „Zwickau gibt der Punktgewinn schon Selbstvertrauen“, glaubt Dotchev. Und der 54-Jährige weiß: „Das ist ein sehr schwer zu bespielender Gegner, mit einem klaren System. Wir müssen eine Top-Leistung abrufen und dürfen unsere Defensive nicht vernachlässigen.“

    Dass die Gäste aus Sachsen kein Kanonenfutter sind, haben sie schon häufiger in der aktuellen Saison bewiesen. „Ich weiß, dass Zwickau brandgefährlich sein und auch jeden schlagen kann. Zum Beispiel haben sie Tabellenführer Duisburg zu Hause besiegt und jetzt gegen favorisierte Rostocker einen Punkt geholt.“

    Auf Viktoria Köln kommt also eine schwere Aufgabe zu – gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Deshalb fordert Dotchev vor dem Spiel gegen den FSV Zwickau: „Wir müssen an unser Limit gehen!“

    Eine großartige Rotation im Kader der Kölner ist nicht zu erwarten. „Lars Dietz fehlt aufgrund einer Gehirnerschütterung. Ansonsten möchte ich möglichst wenig verändern“, so Dotchev.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Heimspiel am Dienstag gegen Zwickau

    Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht: Nachdem der Re-Start in der 3. Liga von allen Teams gemeistert wurde, steht am Dienstag bereits der 29. Spieltag auf dem Programm. Und da bekommt es der FC Viktoria Köln im Heimspiel – in Corona-Zeiten allerdings ohne Zuschauer – mit dem FSV Zwickau zu tun. Die Partie könnte gewissermaßen richtungsweisend sein. Die Höhenberger könnten sich im Kampf um den Klassenerhalt mit einem Heimsieg ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen. Denn die Gäste aus Sachsen schoben sich am Wochenende mit Ach und Krach von einem Abstiegsplatz herunter.

    Dabei machte Zwickau am Samstag gegen den F.C. Hansa Rostock aus einem 0:2 noch ein 2:2. Da parallel der Hallesche FC patzte, rückten die Sachsen auf den 16. Tabellenplatz vor und gehören somit zu den „Gewinnern“ des Spieltages. Entsprechend glücklich präsentierte sich auch Zwickau-Coach Joe Enochs nach der Partie: „Wir sind zufrieden, dass wir zurückgekommen sind – obwohl wir mit 0:2 in Rückstand lagen.  Wir haben gezeigt, dass wir 90 Minuten lang richtig Gas geben können. Das haben wir nicht durch einen Top-Fitnesszustand geschafft, sondern über unseren Charakter und unsere Mentalität. Das gibt mir sehr viel Zuversicht.“

    Zuversichtlich darf auch Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev sein, der mit seinem Team zwar beim Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig verlor, aber in der Tabelle noch zwei Punkte und zwei Plätze vor dem nächsten Gegner Zwickau liegt. „Das können wir besser“, so der 54-Jährige nach der Partie am Samstag. „Wir haben geschafft, durch ein sehr schönes Tor von Hamza Saghiri den 2:2-Ausgleichstreffer zu erzielen. Das 2:3 war dann aber eine kalte Dusche für uns“, so Dotchev. Am Ende hieß es 2:4. Sein Gesamtresümee: „Braunschweig hat für mich das Spiel verdient gewonnen, weil wir unsere Leistung heute nicht zu hundert Prozent abrufen konnten.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Viktoria unterliegt in Braunschweig 2:4

    Der FC Viktoria Köln hat das Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig mit 2:4 (1:2) verloren. Damit patzte die Mannschaft aus Höhenberg ausgerechnet am Rekord-Tag ihres Trainers Pavel Dotchev. Denn der 54-Jährige stand zum 238. Mal in der 3. Liga als Chefcoach an der Seitenlinie. Damit löste er den bisherigen Rekordinhaber Peter Vollmann (Sportdirektor in Braunschweig, 237 Spiele) endgültig ab. 

    Im leeren Eintracht-Stadion baute Dotchev im Tor auf André Weis. In der Abwehr begannen Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Marcel Gottschling. Lars Dietz und Hamza Saghiri spielten auf der Sechserposition. Simon Handle, Mike Wunderlich und Steven Lewerenz bildeten das offensive Mittelfeld. Albert Bunjaku agierte von Beginn an als vorderste Spitze.

    Die Braunschweiger erwischten den besseren Start. Merveille Biankadi hatte in der zweiten Minute im Sechzehner freies Schussfeld, bekam aber keine Wucht hinter den Ball. Fast im Gegenzug dann die erste gute Gelegenheit für die Viktoria: Carls setzte sich auf der linken Seite durch, legte flach zurück auf Wunderlich – und der schob den Ball mit dem rechten Fuß vorbei an Jasmin Fejzic zur 1:0-Führung ins Tor.

    In der Folge ließen die Kölner den Gastgebern zu viel Raum. Aber die Niedersachsen konnten das zunächst nicht nutzen. Der Ausgleich in der zehnten Minute kam somit nicht überraschend: Leon Bürger schoss freistehend mit dem rechten Fuß zum 1:1-Ausgleich im unteren linken Eck ein. Anschließend agierten beide Teams über mehrere Minuten mit weniger offenem Visier – die Torgelegenheiten wurden seltener.

    In der 40. Minute schlugen die Braunschweiger aber erneut zu. Schön von der linken Seite freigespielt, stand Martin Kobylanski acht Meter vor Viktoria-Keeper Weis goldrichtig und völlig frei. Er verwandelte den Ball sicher im Gehäuse der Höhenberger. So ging es aus Sicht der Viktoria mit einem 1:2-Rückstand in die Halbzeitpause.

    In den zweiten 45 Minuten setzte Dotchev anfangs weiter auf seine Startformation. Seine Mannschaft wirkte jetzt dominanter. Doch das Team um Kapitän Wunderlich erspielte sich erst einmal nur wenige zwingende Momente. Die Eintracht hatte hingegen durch Bürger in der 58. Minute eine erste Kopfball-Chance nach Wiederbeginn. Doch der Versuch stellte Viktoria-Schlussmann Weis vor keinerlei Probleme.

    In der 62. Spielminute fasste sich dann Hamza Saghiri ein Herz – und traf. Sein 28-Meter-Schuss fand den Weg ins untere rechte Eck, Fejzic war chancenlos. Die erneute Eintracht-Führung ließ aber nicht lange auf sich warten. Der gerade zuvor eingewechselte Marcel Bär verwandelte eine flache Hereingabe von der rechten Seite mit einem Flachschuss aus zwölf Metern zum 3:2 für die Niedersachsen (64.).

    Jetzt war das Dotchev-Team gefordert. Wunderlich scheiterte in der 77. Minute allerdings am Braunschweiger Keeper. Die Zeit wurde jetzt knapp. Dadurch eröffneten sich für die Gastgeber weitere Räume. Das 4:2 durch Bär in der 79. Minute war nach einem Konter die logische Folge. Der eingewechselte Kreyer hatte in der 83. Minute eine riesige Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Doch der gelang nicht mehr.

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius, Marcel Gottschling (65. Patrick Koronkiewicz) – Lars Dietz (71. Kai Klefisch), Hamza Saghiri (81. Sven Kreyer) – Simon Handle (65. Kevin Holzweiler), Mike Wunderlich, Steven Lewerenz (81. Fabian Holthaus) – Albert Bunjaku

    Tore: 0:1 Mike Wunderlich (3.), 1:1 Leon Bürger (10.), 2:1 Martin Kobylanski (40.), 2:2 Hamza Saghiri (62.), 3:2 Marcel Bär (64.), 4:2 Marcel Bär (79.)   

    Gelbe Karten:

    Eintracht Braunschweig:

    Viktoria Köln: Simon Handle (55.)

    Zuschauer: 0

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!