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  • Gegnercheck: Wer kommt besser wieder in Tritt?

    Auswärts ein Flop, in Heimspielen aber top: Das traf auf Eintracht Braunschweig zumindest vor der Corona-Pause zu. Einem souveränen Heimerfolg gegen Kaiserslautern (2:0) folgte eine enttäuschende Niederlage in Würzburg (1:3). Zuhause gegen Uerdingen überzeugten die Braunschweiger wieder und gewannen letztendlich hochverdient mit 4:1. Zuletzt geriet die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen dann auswärts erneut unter die Räder. Mit 0:3 verlor man am 9. März in Rostock und musste feststellen, dass die Mannschaft auch unter neuer Führung keine Konstanz in ihr Spiel bekommt.

    Am Samstag um 14.00 Uhr kommt es nun zum Duell mit Viktoria Köln. Die Stimmung im Lager der Höhenberger ist zuversichtlich. Die Mannschaft zeigte zuletzt einen klaren Aufwärtstrend. Doch nach der Corona-Pause ist schwer zu sagen, wo das Team von der Leistung her steht.

    Das Hinspiel:

    Der FC Viktoria Köln hat am 9. Spieltag gegen Eintracht Braunschweig ein 0:0 erreicht. Vor 4.408 Zuschauern im Sportpark Höhenberg hatten die Gastgeber in der ersten Hälfte Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Nach der Pause kam die Viktoria aber auf und hätte beinahe in der Schlussphase noch den Siegtreffer erzielt. Simon Handle flankte von links auf Albert Bunjaku, doch der Torjäger verfehlte aus kurzer Distanz das Tor. 

    Die personelle Situation:

    Im Winter rüsteten die Braunschweiger gleich zweimal personell nach. Marvin Pourié (Karlsruher SC) und Merveille Biankadi (1. FC Heidenheim) verstärken seither die Offensive der Braunschweiger. Auf der anderen Seite verließ lediglich Nick Otto den Verein in Richtung Regionalliga Nord. Der junge Innenverteidiger streift sich seitdem das Trikot der SSV Jeddeloh über. Am Samstag werden die Gastgeber wohl in Bestbesetzung spielen können. „Alle Spieler sind fit und einsatzbereit“, bestätigte Coach Marco Antwerpen vor der Partie.

    Spieler im Fokus – Martin Kobylanski:

    Oft hatte Martin Kobylanski bei den Niedersachsen den Kopf hängen gelassen. Der Edeltechniker kam mit den hohen Erwartungen der Fans, den kritischen Stimmen der Medien und ausbleibenden Startelfeinsätzen nicht so recht klar. Umso erstaunlicher, dass der 26-Jährige beim letzten Heimspiel gegen Uerdingen mit zwei Toren und einer Vorlage zum Matchwinner avancierte.

    Der Trainer:

    Eintracht Braunschweig hat seit dem November letzten Jahres einen Trainer, den man in Köln gut kennt: Marco Antwerpen. Er trainierte bereits Preußen Münster und eben auch Viktoria Köln.

    Die bisherige Bilanz:

    Viermal trafen die Viktoria und die Eintracht bislang aufeinander. Aber das ist lange her. In der Saison 1980/1981 standen sich die Mannschaften in der 2. Bundesliga Nord gegenüber. Dabei setzte sich Braunschweig vor heimischer Kulisse mit 3:0 durch, Köln gewann in der Rückrunde zu Hause mit 2:1. 1975 begegneten sich beide Teams in der 2. Runde des DFB-Pokals. Viktoria Köln gewann in Braunschweig mit 2:1. Im Hinrunden Duell der diesjährigen Spielzeit gab es ein 0:0. Damit liegen die Höhenberger im direkten Vergleich vorn.

    Die Partie in den Medien:

    Im TV übertragen wird die Partie von Magenta Sport (in der Konferenz oder als Einzelspiel). Außerdem wird Radio Viktoria berichten. Dazu werden die Fans der Viktoria über die Social Media Kanäle auf dem aktuellsten Stand gehalten. 

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  • Viktoria vs. Zwickau im Autokino!

    Am 2. Juni steht das Viktoria-Heimspiel gegen den FSV Zwickau auf dem Programm. Allerdings können in Folge der Corona-Pandemie keine Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein. Damit die Anhänger trotzdem die Möglichkeit bekommen, die Partie gemeinsam – unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorgaben und Verhaltensregeln – im öffentlichen Raum zu schauen, wird es eine Live-Übertragung im CAR WATCH AUTOKINO in Köln geben.

    Präsentiert wird die Übertragung auf der 12 x 18 Meter großen LED-Leinwand von Magenta Sport. „Wir sind sehr froh, dass wir den Viktoria-Fans diese Möglichkeit bieten können“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Wir waren seinerzeit der erste Drittligist, der mit dieser Anfrage auf den DFB zugekommen ist. Aufgrund der kurzfristigen Terminierung war es nicht leicht, überhaupt ein Kino zu finden, mit dem wir dieses Event realisieren können.“

    Ab sofort sind online Tickets für das Autokino-Erlebnis im Girlitzweg erhältlich. Der Eintrittspreis pro Auto (für zwei Personen) beträgt 19,04 Euro. Jede weitere Karte kostet 10 Euro. Bock: „Wir danken Magenta Sport für die Möglichkeit, das Spiel live zu zeigen. Wir sind gespannt, wie die Resonanz sein wird. Sollte die Veranstaltung erfolgreich sein, planen wir weitere Heimspiele auf der Kinoleinwand. Deshalb bitten wir unsere Fans darum, sich vor Ort an die behördlichen Vorgaben zu halten.“

    Die Tickets für den 2. Juni gibt es hier!

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  • Dotchev zwischen Zuversicht und Ungewissheit

    Selbst Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev ist wohl gespannt, in welcher Verfassung sich sein Team beim Re-Start der 3. Liga präsentieren wird. Vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig herrscht gleichermaßen Zuversicht und Ungewissheit.

    „Wir haben viele Sachen richtig gemacht und versucht, uns gut vorzubereiten“, sagt der 54-Jährige. „Aber wir wissen trotzdem nicht ganz genau, wie weit wir sind.“ Größere Gewissheit wird die Partie am Samstag bringen. Dotchev: „Ich bin zuversichtlich, dass wir die Qualität und das Zeug haben, um in Braunschweig zu punkten.“

    Und das ist nicht selbstverständlich. Denn die Gastgeber aus Niedersachsen haben als Tabellenneunter nur drei Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. „Sie stehen auch unter Druck, weil sie aufsteigen wollen. Sie werden sehr motiviert sein, weil sie das letzte Spiel gegen Rostock bitter verloren haben. Ich kann mir denken, dass sie jetzt gegen uns Reaktion zeigen wollen“, so der Viktoria-Coach.

    Doch auch die Kölner hatten, bevor der Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen wurde, einen guten Lauf. „Ich hoffe, dass wir diesen positiven Trend, den wir in der Rückrunde gehabt haben, fortsetzen können“, so Dotchev.

    Bei der Aufstellung lässt sich der Chefcoach noch nicht in die Karten schauen. „Das ist nach wie vor schwer. Ich habe die richtige Formation noch nicht hundertprozentig gefunden. Ich habe eine Tendenz“, so der Viktoria-Trainer.  

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  • Viktoria-Partien bis zum 34. Spieltag stehen fest

    Der DFB hat die nächsten Spieltage der 3. Liga terminiert. Damit stehen für Viktoria Köln die Anstoßzeiten bis zum 20. Juni fest. Nachdem in der vergangenen Woche bereits die Spieltage 28 (bei Eintracht Braunschweig) und 29 (gegen den FSV Zwickau) neu angesetzt wurden, folgten jetzt die Partien bis zum 34. Spieltag. Dabei tragen die Höhenberger ihre Auswärtspartien samstags und die Heimspiele dienstags aus.

    Die Drittliga-Spiele der Viktoria (bis zum 34. Spieltag) im Überblick:

    28. Spieltag: Sa., 30.05.2020, 14 Uhr, Eintr. Braunschweig – FC Viktoria Köln

    29. Spieltag: Di., 02.06.2020, 19 Uhr, FC Viktoria Köln – FSV Zwickau

    30. Spieltag: Sa., 06.06.2020, 14 Uhr, Waldhof Mannheim – FC Viktoria Köln

    31. Spieltag: Di., 09.06.2020, 19 Uhr, FC Viktoria Köln – SV Meppen

    32. Spieltag: Sa., 13.06.2020, 14 Uhr, 1. FC Magdeburg – FC Viktoria Köln

    33. Spieltag: Di., 16.06.2020, 20:30 Uhr, FC Viktoria Köln – 1860 München

    34. Spieltag: Sa., 20.06.2020, 14 Uhr, FC Carl Zeiss Jena – FC Viktoria Köln

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  • Abbruch: A-Junioren weiter in der Bundesliga

    Der „Außerordentliche DFB-Bundestag“ hat am Montag den Abbruch der Saison 2019/2020 für die A-Junioren-Bundesliga West beschlossen. Damit folgten die Delegierten einem Antrag des DFB-Jugendausschusses und der Stellungnahme des DFB-Bundesjugendtages. Es gibt keinen Absteiger aus der Liga.

    Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident Jugendfußball, sagt: „Da die aktuellen Verfügungslagen eine Beendigung des Wettbewerbs bis 30. Juni 2020 nicht realistisch erscheinen lassen und wir auch im Sinne des eingeholten Meinungsbildes handeln möchten, ist der Saisonabbruch folgerichtig. Der Austausch mit allen beteiligten Vereinen war vorbildlich.“

    Bei Viktoria Köln, zum Zeitpunkt des Abbruchs Tabellenzwölfter, begrüßt man die Entscheidung. „Am liebsten hätten wir natürlich auf dem Platz bewiesen, dass wir in die A-Junioren-Bundesliga gehören“, sagt Yannik Hohmann, Organisatorischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. „Im Sinne der Vereine und Spieler ist es aber eine sehr gute Entscheidung.“

    Eine kurzfristige Anhäufung von Spielen wie im Profifußball ist bei der U 19 nicht möglich. Hohmann: „Viele Spieler gehen noch zur Schule oder absolvieren eine Ausbildung. Das sind Verpflichtungen, die wir nicht außer Acht lassen dürfen. Die Entscheidung sorgt somit aus sportlicher wie auch terminlicher Sicht für größere Planungssicherheit.“

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  • Viktoria tritt am Samstag in Braunschweig an

    Am 30. Mai ist es also tatsächlich so weit: Nach einer zweieinhalbmonatigen Pause in Folge der Corona-Pandemie setzt die 3. Liga ihren Spielbetrieb wieder fort – und zwar unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts. Viktoria Köln, aktuell Tabellenzwölfter, tritt am Samstag beim Neunten, der Braunschweiger Eintracht an.

    Die Gastgeber aus Niedersachsen absolvieren derzeit ein Quarantäne-Trainingslager in Barsinghausen. Für dies stehen Trainer Marco Antwerpen alle 29 Spieler zur Verfügung. Der 48-Jährige kennt die Viktoria gut, denn er arbeitete selbst auch schon für die Kölner. „Vielleicht ist die Situation ein Vorteil für mich, weil ich schon Trainer bei der Viktoria gewesen bin und mit Sicherheit den einen oder anderen Spieler und Pavel Dotchev als Trainer noch kenne und weiß, was er für einen Fußball spielen lässt“, sagt der Eintracht-Coach auf der Internetseite des einstigen Deutschen Meisters. „Von daher fällt es uns nicht so schwer, uns auf die Kölner einzustellen. Albert Bunjaku, der schon zweistellig getroffen hat, und Mike Wunderlich sind mit Sicherheit die Schlüsselspieler in der Offensive. Wir müssen den Fokus darauf setzen, solche Spieler aus der Partie zu nehmen.“

    Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev hat am Wochenende mit seiner Mannschaft in einem Kölner Hotel Quartier bezogen. Den Höhenbergern war es wichtig, die Quarantänezeit in gewohnter Umgebung zu verbringen und die eigenen Trainingsmöglichkeiten nutzen zu können. Wenn es dann am Wochenende nach Braunschweig geht, steht für Pavel Dotchev ein ganz besonderer Moment an. Mit seiner 238. Partie als Drittliga-Coach wird der 54-Jährige alleiniger Rekordtrainer der 3. Liga. „Es ist nicht selbstverständlich in diesem Beruf, so lange dabei zu bleiben“, sagt der Viktoria-Chefcoach. Doch die neue Bestmarke sei in der aktuellen Zeit nicht so wichtig. Zu sehr habe die Corona-Pandemie in den letzten Monaten den Alltag der Menschen bestimmt. Außerdem geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Dotchev ist sicher: „Die Spieler haben dieses wichtige Ziel vor Augen.“

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  • Zustimmung: 3. Liga wird am 30. Mai fortgesetzt

    In der 3. Liga rollt ab dem 30. Mai wieder der Ball. Dies wurde am Montag vom „Außerordentlichen DFB-Bundestag“ bestätigt. Das positive Votum von 222 Delegierten (insgesamt 250) sorgte für eine klare Mehrheit. Nachdem der Spielbetrieb seit dem 10. März geruht hat, geht es am Wochenende mit dem 28. Spieltag der Saison weiter. Der FC Viktoria Köln wird am Samstag um 14.00 Uhr bei Eintracht Braunschweig antreten.

    „Viktoria Köln hat immer den Standpunkt vertreten, dass eine Fortführung der Saison nicht zu Lasten der Allgemeinheit und des Gesundheitsschutzes gehen darf“, beurteilt Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, das Abstimmungsergebnis. „Wir haben in den letzten Wochen die eigenen Interessen zurückgestellt und uns somit bemüht, zu einer möglichst guten Lösung beizutragen. Sportlich sind wir aber durchaus gefordert. Denn jetzt gilt es, in den nächsten Spielen die nötigen Punkte zu holen, um die Klasse zu halten. Der größte Wer­muts­trop­fen ist aus meiner persönlichen Sicht, dass wir es den Fans aufgrund der behördlichen Verfügungsgrundlagen nicht ermöglichen können, live vor Ort in den Stadien dabei zu sein.“

    Der Rest der Spielzeit wird durchgehend im Rhythmus englischer Wochen absolviert. Enden soll die Saison mit dem 38. Spieltag am 4. Juli. Im Zuge des Beschlusses vom Montag wurde der DFB-Vorstand vom -Bundestag ermächtigt, über weitergehende Regelungen zu entscheiden – beispielsweise für den Fall, dass im Verlauf der Saison doch noch eine vorzeitige Beendigung der Spielzeit nötig werden sollte.

    Auch die Frage, wie mit den kommenden Spielzeiten zu verfahren ist, fällt laut DFB-Mitteilung in die Zuständigkeit des Vorstands vom Deutschen Fußball-Bund. Abgelehnt wurde hingegen der Antrag des Saarländischen Fußballverbandes auf Einführung einer zweigleisigen 3. Liga zur kommenden Saison. 220 Delegierte stimmten gegen den SFV-Antrag, nur 18 dafür. Hinzu kamen 15 Enthaltungen.

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  • Re-Start 3. Liga: Freude und Kritik

    Ab dem 30. Mai rollt in der 3. Liga wieder der Ball. Der FC Viktoria Köln wird am 28. Spieltag zu Eintracht Braunschweig reisen. Nach der DFB-Entscheidung ist man bei den Höhenbergern einerseits froh, dass es jetzt weitergeht. Andererseits gibt es durchaus Dinge, die von den Kölnern kritisch gesehen werden.

    „Die Entscheidung hat uns schon überrascht“, sagt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Ich denke, wir waren einer der ersten Drittligisten, die ins Mannschaftstraining zurückgekehrt sind. Dementsprechend glaube ich, dass wir uns den Umständen entsprechend gut vorbereitet haben.“

    Auf den Viktoria-Kader kommt bis Anfang Juli eine enorme Belastung zu. „Wir werden in 30 Tagen elf Spiele austragen müssen“, sagt Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev. Der 54-Jährige fährt fort: „Das halte ich als Trainer aus sportlicher Sicht für eine Lotterie. Du kannst viele Spiele gewinnen, viele verlieren. Das ist wie Roulette.“

    Ab Sonntag werden Mannschaft, Betreuer und Trainer Quartier in einem sogenannten „Quarantänehotel“ beziehen.

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  • Früh hält Viktoria Köln die Treue

    Die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG und der FC Viktoria Köln haben ihre Partnerschaft verlängert. Damit bleibt das Kölner Unternehmen bei den Höhenbergern offizieller Partner im Bereich Bier und Biermischgetränke.

    Die Wurzeln der Viktoria reichen bis ins Jahr 1904 zurück: Damals wurde mit dem FC Germania Kalk der älteste Stammverein des Drittliga-Klubs gegründet. Genauso lange gibt es auch schon das Früh Kölsch und die dazugehörige Braukultur.

    Das ist eine Tradition, die verbindet. „Wir sind seit vielen Jahren Partner der Viktoria“, sagt Dirk Heisterkamp, Leiter Verkauf/Marketing der Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG. „Die Partnerschaft läuft vorbildlich. Der Verein ist uns sehr ans Herz gewachsen. Daher freuen wir uns, die Zusammenarbeit fortzuführen.“

    Bei den Viktoria-Sponsoren und -Anhängern ist neben dem Früh Kölsch besonders die Früh Sport Fassbrause sehr beliebt. Heisterkamp: „Der leckere Mix aus Zitronenlimonade und alkoholfreiem Früh Kölsch ist isotonisch und schmeckt erfrischend.“

    Auch Eric Bock, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, ist längst auf den Geschmack gekommen. Noch viel mehr schätzt der 53-Jährige allerdings die Loyalität und regionale Verbundenheit seitens der Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG.

    Bock: „Die Corona-Pandemie hat die Brauereien, die Gastronomie und auch den Sport vor große Herausforderungen gestellt. Umso erfreulicher ist es, ohne das Früh weitere Ansprüche für die aktuelle Spielzeit stellt, gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Das ist ein großartiges Signal, für das wir sehr dankbar sind.“

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  • Seaton: Saison-Comeback “möglich”!

    Seit Beginn 2020 ist Michael Seaton für Viktoria Köln spielberechtigt. Vor dem Pflichtspielstart in diesem Jahr absolvierte er eine glänzende Vorbereitung. In der 3. Liga kam Seaton, der auch schon für die Nationalmannschaft Jamaikas stürmte, bisher sechsmal zum Einsatz. Dabei schoss er ein Tor und bereitete zwei Treffer vor. In der Partie gegen Preußen Münster zog er sich aber einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zu. Damit schien die Saison für ihn beendet. Doch aufgrund der Spielbetriebsunterbrechung in Folge der Corona-Pandemie könnte ein Comeback in der aktuellen Spielzeit doch noch möglich sein, verrät der 24-Jährige im Interview.

    Herr Seaton, in diesem Jahr haben Sie Ihre ersten Drittliga-Spiele für Viktoria Köln bestritten. Welche Eindrücke haben Sie mitgenommen?

    Michael Seaton: Ich habe die Zeit sehr genossen. Mein Schritt, nach Deutschland und in die Liga zu wechseln, hängt mit meiner Leidenschaft und meiner Liebe für den Fußball zusammen. Der Sport inspiriert mich. Und es ist mein Wunsch, großartige Dinge zu erreichen.

    Sie haben schon in verschiedenen Ländern Fußball gespielt. Wie schätzen Sie die Qualität der 3. Liga ein?

    Seaton: Die Liga ist im Großen und Ganzen sehr ausgeglichen. Es macht mich sehr glücklich, in einer Spielklasse am Ball zu sein, in der guter Fußball gespielt wird und sich gute Arbeit auszahlt.

    Was sagen Sie zu Ihren neuen Mannschaftskollegen?

    Seaton: Es war wirklich sehr leicht, sich im Team zurechtzufinden. Das sind fantastische Leute und Spieler. Sie haben mich mit offenen Armen begrüßt und jetzt liegt es an mir, dies auf dem Spielfeld zurückzuzahlen.

    Im letzten Spiel gegen Preußen Münster haben Sie sich eine schwere Verletzung zugezogen. Was ist genau passiert?

    Seaton: Daran erinnere ich mich noch genau. Ich kam etwa 15 Minuten vor Spielende in die Partie. Wir lagen mit 0:1 zurück. Es sah zu diesem Zeitpunkt nach einer Niederlage aus. Doch wir wollten natürlich noch gewinnen, was ja auch gelungen ist. Ich ging in einen Zweikampf und holte mir den Ball. Doch während dies geschah, fiel ich zu Boden. Und der Spieler, dem ich das Leder abgenommen hatte, landete auf meinem Bein – dabei drehte sich mein rechter Knöchel in die entgegengesetzte Richtung.

    Das war am 7. März. Inzwischen steuern wir die letzten Tage im Mai an. Was ist nach der Verletzung passiert?

    Seaton: Natürlich war ich nach der Diagnose erst einmal geschockt. Aber ich bin ein Kämpfer und mein Beruf ist es, Fußball zu spielen. Meine Freundin war bei der Operation dabei und half mir, diesen Moment zu meistern. Ich rief auch meine Mutter an, um mit ihr über die Verletzung zu sprechen. Sie blieb recht ruhig, das tröstete mich. Es hieß, dass ich etwa drei Monate ausfallen werde. Und in diesem Zeitfenster bewege ich mich. Ich hoffe, in ein paar Tagen wieder ins Training zurückzukehren, allerdings zunächst noch in abgeschwächter Form.

    Eigentlich wäre die Saison schon vorbei. Aber durch die Corona-Pandemie verschiebt sich alles. Wäre es möglich, dass Sie vielleicht doch noch in dieser Saison wieder spielen können?

    Seaton: Ja, ich selbst halte das für möglich. Ich kenne meinen Körper sehr gut und ich fühle mich mit jedem Tag besser. Stand heute ist es eine Sache der Psyche und der Physis. Auf jeden Fall würde ich gerne noch das eine oder andere Spiel machen.

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