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  • Nachwuchstrainer helfen beim Oranienhof

    Eine schöne Aktion von Viktoria Köln: Die Nachwuchstrainer des Vereins gehen für die Bewohner der Senioren- und Pflegeeinrichtung Oranienhof im Kölner Stadtteil Höhenberg einkaufen.

    Sozialpädagogin und Diplom-Suchttherapeutin Susanne Kutsch freut sich über die Unterstützung: „In Corona-Zeiten ist es so, dass die Bewohner nicht mehr einkaufen gehen sollen – aufgrund der Infektionsgefahr. Wir haben viele Bewohner, die besondere Einzelwünsche haben. Und daher ist das eine große Hilfe.“

    Yannik Hohmann, der Organisatorische Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Viktoria Köln, erklärt, wie es zu der Idee kam. „Als wir hörten, dass die Bewohner ihre Einkäufe aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr selber erledigen können, haben wir dem Oranienhof unsere Hilfe angeboten.“ Bei der Senioren- und Pflegeeinrichtung war man begeistert.

    „Diejenigen, die uns unter die Arme greifen, sind häufig zum ersten Mal überhaupt in so einer Einrichtung“, berichtet Kutsch. „Sie bekommen dadurch auch einen kleinen Einblick, wie es ist, wenn man älter und pflegebedürftig ist und nicht mehr alle Dinge alleine erledigen kann. Gerade für junge Menschen ist das eine wichtige Erfahrung.“

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    A-Junioren-Bundesliga: Seit Mitte März pausiert der Spielbetrieb in den Junioren-Bundesligen. In einer Videokonferenz hat sich am 5. Mai die große Mehrheit der Vereine der Junioren-Bundesligen für einen Saisonabbruch ausgesprochen. Auf dieser Basis tagte am 7. Mai der DFB-Jugendausschuss, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Das Gremium folgte dem Meinungsbild und wird sich nun mit dem Saisonabbruch befassen. Hierzu wird ein entsprechender Entwurf für den Außerordentlichen DFB-Bundestag erarbeitet, der am 25. Mai tagt.

    Clevischer Ring: Auch in den Viktoria-Geschäftsräumen am Clevischen Ring gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie personelle Veränderungen. Tobias Wolf wird das Vertriebsteam zum 30. Juni verlassen. Daher beendet er auch sein Engagement als Fanbetreuer. Das gesamte Geschäftsstellenteam und der Verein wünschen Tobias Wolf für die Zukunft alles Gute. Heike Weißweiler steht als Fanbeauftragte weiterhin zur Verfügung.

    Fanartikel: Im Online-Fanshop der Viktoria stehen inzwischen auch Gesichtsmasken zum Verkauf. Die Nachfrage nach den Masken im schwarz-rot-schwarzen Design ist riesengroß. Der Preis beträgt 6,90 Euro. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein zugelassenes Medizinprodukt. Der Viktoria-Fanshop ist im Internet unter www.viktoria-shop.de erreichbar.

    Training im Nachwuchsbereich: Im Nachwuchsleistungszentrum der Viktoria laufen die Vorbereitungen, den Trainingsbetrieb im Jugendbereich wieder aufzunehmen, auf Hochtouren. Um die behördlichen Vorgaben zur Corona-Pandemie einhalten zu können, wurde ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Im Laufe der kommenden Woche will das NLZ darüber informieren, wann und wie das Training wieder aufgenommen wird.

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  • Viktoria Köln kann wieder „regulär“ trainieren

    Aufatmen bei Viktoria Köln: Am Montag sind die komplette Mannschaft, die Trainer und das Funktionsteam zum zweiten Mal auf den Erreger SARS-CoV-2-RNA getestet worden. Auch diesmal konnte keine Corona-Erkrankung festgestellt werden. Damit darf der Drittligist wieder ins reguläre Mannschaftstraining einsteigen.

    „Wir können ins fußballspezifische Mannschaftstraining zurückkehren“, bestätigt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter bei Viktoria Köln. „Cheftrainer Pavel Dotchev hat mit seinem Team in den letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet. Doch dabei war jegliche Form von Körperkontakt untersagt.“

    Zuletzt wurde in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Abstandsregeln gearbeitet. Das wird sich ab Donnerstag ändern. „Es ist schön, alle gemeinsam auf dem Platz begrüßen zu können“, so Cheftrainer Pavel Dotchev. „Jetzt können wir Spielformen trainieren, taktische Schwerpunkte setzen und Zweikämpfe führen.“

    Trotzdem gilt es, auch zukünftig diverse Hygieneregeln zu beachten. Darüber hinaus findet das Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dotchev: „Es ist möglich, uns eine gewisse ‚Spielpraxis‘ zu erarbeiten. Und die ist notwendig, um bei einer Fortsetzung des Spielbetriebs entsprechend vorbereitet zu sein.“

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  • 3. Liga: Viktoria Ende Mai nach Braunschweig?

    Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat bei seiner Sitzung am Montag die Anpassung des Rahmenterminkalenders für die 3. Liga beschlossen. Die vorgenommenen Änderungen erfolgten laut Verband vorbehaltlich der übergeordneten behördlichen Verfügungslagen und legen die terminlichen Grundlagen für den Fall, dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebs durch die Politik und Gesundheitsbehörden kurzfristig ermöglicht wird. Dazu steht der DFB in intensivem Austausch mit der Politik.

    Auf seiner außerordentlichen Sitzung hat sich das DFB-Präsidium erneut für die Fortsetzung des Spielbetriebs in der 3. Liga ausgesprochen. Für die 3. Liga würden sich folgende Eckdaten ergeben: Sollte es die behördliche Verfügungslage erlauben, würde die Saison 2019/2020 frühestens am 26./27. Mai mit einem Wochenspieltag wieder aufgenommen werden. Da es sich dabei um den 28. Spieltag handelt, ist davon auszugehen, dass Viktoria Köln entsprechend bei Eintracht Braunschweig gastieren würde.

    Die restlichen elf Spieltage sollen in Englischen Wochen absolviert werden, sodass die reguläre Drittliga-Saison am 30. Juni zu Ende gehen würde. Die beiden Relegationsspiele zwischen dem Drittplatzierten der 3. Liga und dem Tabellen-16. der 2. Bundesliga würden sich laut der aktuellen Planungen bis 7. Juli anschließen. Terminliche Abweichungen sind allerdings möglich. So ist der 4. Juli auch als potenzieller Nachholspieltag für die 3. Liga hinterlegt. In diesem Fall würde die Relegation erst später stattfinden.

    Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist optimistisch, dass der Ball in der 3. Liga bald wieder rollen kann. „Ein weiterer Schritt ist gemacht, wir sind vorbereitet. Nun hoffen wir, dass die gesundheitliche Situation und die bevorstehenden Entscheidungen der Politik die baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs auf Grundlage der von DFB und DFL erarbeiteten Hygienekonzepte erlauben“, so der 63-Jährige. Wie schnell dies geschieht und ob sich der Zeitplan somit halten lässt, scheint offen.

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  • Viktoria-Anhänger stimmen für Wunderlich

    Die Wahl ist getroffen! Mike Wunderlich ist „Spieler des Monats April“. Der Kapitän der Höhenberger setzte sich bei der Fan-Abstimmung auf der Facebookseite von Viktoria Köln gegen Simon Handle, Albert Bunjaku und Steven Lewerenz durch. Obwohl es im April keine Spiele in der 3. Liga gab, ist die Wahl nachvollziehbar. Denn die Sympathiewerte des Viktoria-Urgesteins sind groß. Und auch in der bisherigen Saison läuft es beim Spielmacher der Kölner richtig rund. Dem 34-Jährigen gelangen bereits elf Treffer. Dazu legte er noch sechsmal auf.

    Das nächste Voting findet Anfang Juni statt. Dann wird der „Spieler des Monats Mai“ gesucht. Ende 2020 wird dann von den Facebook-Usern der Viktoria der „Spieler des Jahres“ gekürt.

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  • Warten auf Fortsetzung statt letztem Saison-Heimspiel!

    Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre! Denn wenn es die Corona-Pandemie nicht gegeben hätte, würde an diesem Wochenende das letzte Viktoria-Heimspiel der Drittliga-Saison 2019/2020 stattfinden. Zu Gast wären die Würzburger Kickers, die den Höhenbergern im Hinrundenspiel am 18. Spieltag eine bittere Niederlage bescherten.

    Durch den 3:1-Erfolg am 7. Dezember 2019 in der FLYERALARM Arena zogen die Franken damals in der Tabelle an den Kölnern vorbei, die damit auf den 16. Tabellenplatz abrutschten. Dabei hatte es so gut für die Mannschaft von Pavel Dotchev angefangen. In der 46. Minute sorgte Albert Bunjaku nach Vorlage von Simon Handle für die Viktoria-Führung.

    Aber er war die Zeit, in der bei den Höhenbergern nicht viel zusammenlief. Patrick Sontheimer traf in der 52. Minute mit dem linken Fuß zum Ausgleich. Sebastian Schuppan stocherte das Leder zwölf Minuten später aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung der Franken über die Linie. Und in der 75. Minute traf Luca Pfeiffer per Kopfball zum 3:1.

    Inzwischen können beide Teams etwas entspannter auf die Tabelle schauen. Denn als Mitte März der Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt wurde, belegte Würzburg Rang zehn und Köln Platz zwölf. Doch der Klassenerhalt ist damit längst noch nicht gesichert. Die Viktoria trennen lediglich drei Punkte von einem Abstiegsplatz.

    Wie das letzte Heimspiel im Sportpark Höhenberg wohl ausgegangen wäre, darüber kann im Moment nur spekuliert werden. Gleiches gilt über den Zeitpunkt eines möglichen Nachholtermins. Zwar berichten verschiedene Medien, dass die Saisonfortführung der 3. Liga als beschlossene gilt. Aber offiziell bestätigte Termine gibt es noch nicht.

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  • Alle negativ! Das ist positiv!

    Gute Nachrichten für Viktoria Köln: Am Freitag sind beim Drittligisten erstmals Corona-Tests durchgeführt worden. Dabei wurden die Spieler, Trainer und das Funktionsteam auf die Existenz von SARS-CoV-2-RNA überprüft. Inzwischen liegt das Ergebnis vor: Keine der getesteten Personen ist an Covid-19 erkrankt.

    „Das sind gute Nachrichten“, zeigt sich Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, erleichtert. „Zunächst einmal bin ich erfreut, dass es allen gutgeht. Obwohl wir die Hygienevorschriften und Abstandsregeln von Beginn an äußerst ernst genommen haben, war trotzdem eine gewisse Unsicherheit vorhanden.“

    Viktoria Köln ist einer der ersten Klubs aus der 3. Liga, bei dem Corona-Tests durchgeführt wurden. Die Proben wurden von einem unabhängigen Labor vorgenommen. Die Kontrollen sind Teil des Gesundheits- und Hygienekonzepts, das in gemeinsamer Arbeit von DFL und DFB zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs entwickelt wurde.

    Steegmann: „Um das fußballspezifische Training wieder aufzunehmen, sind mindestens zwei Tests aller am Trainingsbetrieb beteiligten Personen erforderlich. Sollte also auch die zweite Überprüfung in der kommenden Woche gut verlaufen, ist der Weg geebnet, dass die Mannschaft wieder unter regulären Bedingungen trainieren kann.“

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  • Dotchev ist hin- und hergerissen

    Wer in diesen Tagen einen Blick auf das Training von Viktoria Köln werfen kann, der erlebt eine fröhliche und motivierte Mannschaft – und das, obwohl noch immer in kleinen Gruppen trainiert wird und Abstand gehalten werden muss. Über allem steht die Ungewissheit, ob und wann es mit der 3. Liga weitergeht.

    „Das ist derzeit ein komisches Gefühl“, sagt Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev. „Es gibt Tage, an denen ich denke, es geht bald los. Und am nächsten Tag liest du irgendwelche Artikel oder schaust Fernsehen und denkst, das kann doch noch nicht so schnell gehen. Die Gefühle sind also hin- und hergerissen.“

    Es sei schwierig zu sagen, wie sich die Situation entwickle. Im Trainingsbetrieb gehe man davon aus, dass in absehbarer Zeit wieder gespielt wird. „Keiner weiß es so genau. Wir bereiten uns darauf vor, dass wir spielen. Und falls es anders kommen sollte, können wir immer noch neu planen“, sagt der 54-Jährige.

    Die Mannschaft der Viktoria präsentiert sich jedenfalls positiv. „Ich bin sehr zufrieden, wie die Jungs bis jetzt alles durchgezogen haben“, so Dotchev. Der Arbeit in kleinen Gruppen gewinnt er durchaus Vorteile ab. „In diesen kleinen Gruppen kann man viel individueller mit den Spielern arbeiten“, so der Viktoria-Cheftrainer.

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  • Tobias Willers im Porträt

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler vom FC Viktoria Köln genauer vor. Heute: Tobias Willers.

    Tobias Willers wurde der Fußball förmlich mit in die Wiege gelegt. Denn schon kurz nach der Geburt meldete ihn sein Vater bei seinem ersten Verein, dem TuS Hasede, an. In dem Verein in der Nähe von Hildesheim ist der heute 33-Jährige immer noch Mitglied – also tatsächlich seit 33 Jahren. „So richtig angefangen bin ich dann mit knapp vier Jahren“, erinnert sich Willers. „Ich wusste gerade mal, in welches Tor ich schießen muss.“

    Als Jugendlicher führte ihn sein Weg dann in die Jugend von Hannover 96. „Ich spielte früher Stürmer und war schon mal vorher beim Probetraining bei Hannover 96. Da müsste ich etwa 13 Jahre alt gewesen sein. Aber ich war zunächst noch nicht gut genug. Später bin ich dann in die U 17 von Hannover gekommen. Das kam quasi direkt über meinen Vater zustande. Damals  funktionierten solche Dinge noch recht simpel“, erzählt Willers. „In dem Moment war das natürlich das Schönste, was passieren konnte. So war der Traum da, Profi zu werden.“

    In der Landeshauptstadt Niedersachsens wurde er dann vom Stürmer zum klassischen Libero umfunktioniert. „Das war im Jahr 2003“, so Willers. „Zwei Monate vor dem Wechsel hatte ich schon meine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik angefangen, die ich auch zu Ende gemacht und recht ordentlich bestanden habe.“ Mit 19 Jahren kam dann der erste Profivertrag bei Hannover 96. „Trotz der Zweifel meiner Mutter“, blickt Willers zurück. „Ab diesem Zeitpunkt wurde dann endgültig auf die Karte Fußball gesetzt.“

    Hannover 96 spielte damals in der 1. Bundesliga. Doch Willers setzte sich nicht durch. „Ich war damals ängstlich und brav. Jiri Stajner, Thomas Brdaric, Vahid Hashemian – das waren damals für Hannoveraner Verhältnisse relativ große Namen und ich war der 19-jährige Junge, der sein ganzes Leben lang 96-Fan war und jetzt auf einmal zusammen mit seinen Idolen trainierte. Rückblickend hatte ich einfach zu viel Respekt“, sagt Willers.

    Es folgten Stationen wie Hessen Kassel, Wuppertaler SV, die Sportfreunde Lotte, Rot-Weiß Oberhausen, RB Leipzig und der VfL Osnabrück. „Da gibt es viele schöne Erinnerungen“, so Willers. „Ich glaube, überall wo ich war, bin ich auch heute noch recht gerne gesehen. Kassel war eine besondere Erfahrung, weil ich zum ersten Mal von Zuhause weg war – ich war damals noch sehr unselbstständig. Von der Mannschaft her, hat es mir in Lotte sehr gut gefallen. Wir sind dann am Ende aber in der Aufstiegsrelegation der Saison 2012/2013 an RB Leipzig gescheitert. Dort habe ich ja danach gespielt – und das war auch wirklich interessant. Leipzig ist eine große Stadt, der Verein erlebte eine regelrechte Boom-Zeit und ein Teil davon zu sein, war spektakulär – schließlich spielten schon damals so namhafte Spieler wie Yussuf Poulsen und Joshua Kimmich im Team. Am Ende sind wir in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Und die Zeit in Osnabrück war auch außergewöhnlich. Ein wirklich schönes und enges Stadion, da war jedes Heimspiel ein Highlight.“

    Im Oktober 2017 unterschrieb der Abwehrmann dann bei Viktoria Köln. Willers: „Ich war lange gesperrt und wollte eigentlich schon mit dem Fußball aufhören. Doch dann stellte Claus Costa, der ja auch bei der Viktoria war und den ich schon aus Osnabrück kannte, den Kontakt zu Stephan Küsters und dem damaligen Trainer Marco Antwerpen her. Beide hatten den Eindruck, dass ich ein Spieler bin, der bei Viktoria noch fehlt. Und dann ging alles relativ schnell.“

    Bei den Höhenbergern fühlt sich der Innenverteidiger wohl. „Wir – also meine Frau, meine Tochter und ich – wohnen im Rechtsrheinischen, im Stadtteil Rath-Heumar“, erzählt Willers. Und auch sportlich verbindet er sehr viele positive Momente mit Viktoria Köln. „Die Saison 2017/2018 verlief schon sehr gut. Der Aufstieg im letzten Jahr mit dem Aufstiegsfinale gegen Mönchengladbach war dann aber die Krönung.“

    In der aktuellen Spielzeit läuft es für den Innenverteidiger noch nicht so richtig rund. Zwölf Meisterschaftsspiele stehen auf seinem Konto. „In der Hinrunde wurden wirklich die kleinsten Fehler hart bestraft. Ich hatte vielleicht ein bisschen Pech – aber es ist natürlich auch einfach, es darauf zu schieben. Ich muss ehrlich sagen, ich habe nicht so gut gespielt, wie ich das selbst erwartet hätte. Dann kamen noch eine unnötige Sperre und eine Meniskusverletzung dazu, beides soll aber nicht als Ausrede dienen. Ich bin guter Dinge, dass es nach der Corona-Pause etwas anders aussehen könnte und ich wieder meine Chancen bekomme“, blickt der erfahrene Willers zuversichtlich in die Zukunft.

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  • 3. Liga: DFB-Präsident fühlt sich bestätigt

    Ist der Weg jetzt auch für die Fortsetzung der 3. Liga frei? Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Bundesländer am Mittwoch entschieden haben, dass in der 1. und 2. Bundesliga ab der zweiten Maihälfte weitergespielt werden kann, geht offenbar auch der DFB von der Fortführung der Drittliga-Saison aus.

    „Die Entscheidung ist ein Vertrauensbeweis der Gesundheitsbehörden und der Politik, für den wir dankbar sind. Es ist ein erster Schritt, Sport wieder sichtbar stattfinden zu lassen, der Hoffnung darauf macht, dass der Fußball sukzessive wieder in den Alltag der Menschen zurückkehrt, wenngleich zunächst via Fernsehübertragungen in die Wohnzimmer“, so DFB-Präsident Fritz Keller in einem Statement – nachzulesen auf DFB.de – zu den politischen Entscheidungen des Tages.

    Der 63-Jährige fährt fort: „Wir gehen davon aus, dass in diese Öffnung neben der Bundesliga und 2. Bundesliga auch unter dem Aspekt der Gleichbehandlung von Berufsfußballerinnen und -fußballern ebenso die unter dem Dach des DFB organisierten Profispielklassen der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga sowie der DFB-Pokalwettbewerb grundsätzlich eingeschlossen sind, zumal das gemeinsam von DFB und DFL erarbeitete Hygienekonzept selbstverständlich auch dort voll umfänglich umgesetzt wird.“

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