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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Michael Seaton: Stürmer Michael Seaton hatte sich Anfang März im Spiel gegen Preußen Münster einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zugezogen. Inzwischen ist er auf dem Weg der Besserung. In der letzten Woche wurden sogar schon die fixierenden Schrauben entfernt, sodass er in etwa zwei Wochen damit beginnen kann, das Sprunggelenk wieder zu belasten. Wenn weiterhin alles gut läuft, könnte er in etwa sechs Wochen ins reguläre Training einsteigen.

    Roland Koch: Wie berichtet, wird Roland Koch die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums in Kürze abgeben. Er möchte eine kreative Pause einlegen. Da die Fakten nicht in allen Medien korrekt wiedergegeben wurden, weist Viktoria Köln darauf hin, dass der 67-Jährige seine Tätigkeit auf eigenen Wunsch beendet. Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich: „Er hat viele mit seiner Begeisterungsfähigkeit inspiriert. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute.“

    Patrick Koronkiewicz: Der 29-jährige Patrick Koronkiewicz ist nach überstandener Adduktorenverletzung wieder ins Training der Drittliga-Mannschaft zurückgekehrt. Er ist offenbar wieder voll belastbar. Sein letztes Spiel bestritt der rechte Verteidiger am 21. Februar beim 1:0-Heimsieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Beim Auswärtserfolg Anfang März in Ingolstadt musste Koronkiewicz dann schon aufgrund seiner Verletzung passen.  

    Training: Die Drittliga-Mannschaft der Viktoria kann inzwischen unter Beachtung der behördlichen Vorgaben wieder trainieren. Dabei gilt es, die Abstandsregeln zu beachten und in kleinen Gruppen zu arbeiten.  Die Einheiten sind aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffentlich. Wir bitten deshalb weiterhin darum – um die Gesundheit aller zu schützen – von Trainingsbesuchen abzusehen. Sobald das Risiko, sich zu infizieren, für alle Seiten gebannt ist, werden die Trainingstermine wieder öffentlich kommuniziert.

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  • Dotchev: „Die Jungs ziehen hervorragend mit“

    Seit etwa zwei Wochen trainiert die Mannschaft von Viktoria Köln nicht mehr individuell, sondern wieder am Ball. Pavel Dotchev ist mit den ersten Trainingstagen zufrieden. Doch der Chefcoach weiß natürlich, was noch fehlt: die Spielpraxis.  

    „Die Trainingsorganisation ist aufwendig“, berichtet der 54-Jährige. „Man versucht, das Maximum herauszuholen. Es ist nicht einfach. Weil wir ja in kleinen Gruppen arbeiten, muss man sehr viele Sachen an einem Tag wiederholen. Aber insgesamt ist es bis jetzt sehr gut gelaufen.“

    Sofern der Spielbetrieb fortgeführt wird, will Dotchev gewappnet sein. „Wir haben natürlich täglich versucht, neue Reize zu setzen – sowohl fußballerisch als auch konditionell. Die Stimmung ist super. Die Jungs ziehen hervorragend mit“, so der Viktoria-Chefcoach.

    In einer Zeit, in der Abstand das höchste Gebot ist, fehlen die Zweikämpfe. „Wir trainieren gewisse Passformen, Torabschlüsse und Spielzüge. Aber ohne gegnerischen Druck kann man das schlecht imitieren. Was die Mannschaft derzeit nicht hat, ist Spielpraxis – und eine fußballspezifische Spielweise.“

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  • Lewerenz und Kyere fallen aus

    Verletzungspech bei Viktoria Köln: Obwohl das reguläre Mannschaftstraining noch nicht begonnen hat und aufgrund der Corona-Pandemie nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, gibt es schlechte Neuigkeiten aus der medizinischen Abteilung: Steven Lewerenz und Bernard Kyere fallen erst einmal aufgrund von Muskelverletzungen aus.

    Lewerenz, der sich seit seinem Wechsel nach Höhenberg in diesem Jahr schon viermal als Torschütze auszeichnete, zog sich im rechten Bein einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu. Damit fällt der 28-Jährige mindestens vier Wochen aus. Sollte die 3. Liga den Spielbetrieb Mitte Mai fortführen, stünde er damit zunächst nicht zur Verfügung.

    Schlechter sind die Aussichten bei Innenverteidiger Bernard Kyere. Wie die Magnetresonanztomografie am Donnerstag ergab, erlitt der 24-Jährige einen Muskelbündelriss im hinteren, rechten Oberschenkel. „Er wird sechs bis acht Wochen pausieren müssen“, bestätigt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter bei Viktoria Köln.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Dauerkarten: Kaufen Sie sich schon jetzt die Dauerkarte für die Saison 2020/2021 und zeigen Sie damit, dass Sie der Viktoria auch zukünftig die Treue halten wollen. So sorgen Sie dafür, dass in dieser schwierigen Zeit weiterhin Einnahmen in die ohnehin strapazierten Kassen des Vereins fließen. Egal ob Steh- oder Sitzplatz – wer schon jetzt bestellen will, wird im Online-Ticketshop fündig.

    Doku: Wer die Aufstiegs-Dokumentation „Viktoria“ noch nicht gesehen hat, kann im Moment gleich zwei Wege gehen, um sich die fünf Episoden anzuschauen – entweder bei #Dabei oder bei Sporttotal. Die Doku-Serie über Viktoria Köln gewährt sowohl den Fans der Höhenberger als auch allen Fußball-Begeisterten bislang unbekannte, ungeschminkte Einblicke hinter die Kulissen eines Fußballvereins. Sie bietet zugleich einen einzigartigen Rückblick auf die Regionalliga-Saison 2018/19. Dabei gibt es viele bekannte Gesichter der Kölner zu sehen – gekrönt mit dem Aufstieg in die 3. Liga.

    Fritz Pott: Wir möchten den Tag nutzen, um an den früheren Viktoria-Trainer Fritz Pott (†11.01.2015) zu erinnern. Er wäre heute 81 Jahre alt geworden. Unter Potts Regie wurde die Viktoria in der Spielzeit 1977/1978 mit elf Punkten Vorsprung Meister der Verbandsliga und stieg in die 2. Liga Nord auf. Pott gewann mit dem 1. FC Köln einmal den DFB-Pokal (1968) und zweimal die Meisterschaft (1962 und 1964). Der frühere Nationalspieler aus Köln feierte mit dem Viktoria-Aufstieg seinen persönlich größten Erfolg als Trainer.

    Training 3. Liga: Bekanntlich befindet sich unsere Drittliga-Mannschaft unter Beachtung der behördlichen Vorgaben wieder im Training. Es wird zeitversetzt in kleinen Gruppen trainiert. Die Einheiten sind aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffentlich. Wir bitten weiterhin darum – um die Gesundheit aller zu schützen – von Trainingsbesuchen abzusehen. Wann der Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich wieder starten kann, ist noch nicht vorhersehbar.

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  • Sead Hajrovic im Porträt

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler vom FC Viktoria Köln genauer vor. Heute: Sead Hajrović.

    Sead Hajrović steht erst seit Mitte Januar in Köln unter Vertrag. Doch er fühlt sich schon sehr heimisch. Die ersten Monate bei den Höhenbergern vergingen wie im Flug. „Ich finde schon, alle die im Winter neu gekommen sind und die schon dort waren, haben in diesem Jahr gute Leistungen gezeigt. Vorher gab es so viele Spiele ohne Sieg und obwohl ich erst sehr spät in der Vorbereitung dazugestoßen bin – genau wie beispielsweise Jonas Carls – ging die Integration sehr schnell“, erinnert sich der 26-Jährige. „Die Mannschaft hat uns sehr geholfen. Und sie hatte von Beginn an Selbstvertrauen, trotz der Negativserie zuvor. Und dann hatten wir sieben Meisterschaftsspiele und haben nur einmal verloren. Dann kam die Unterbrechung durch die Corona-Pandemie.“

    Für die Höhenberger kam das Aussetzen des Spielbetriebs daher wohl zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt. „Deshalb heißt es jetzt, wieder hart zu arbeiten und – vorausgesetzt der Spielbetrieb wird in absehbarer Zeit fortgesetzt – die Leistungen, die wir vor der Pandemie gebracht haben, zu bestätigen. Denn so können wir zeigen, dass wir reif für diese Liga sind. Jeder weiß dann, dass wir es verdient haben, in dieser ausgeglichenen und starken 3. Liga zu spielen“, so Hajrović.

    An seine Anfänge im Fußball kann sich der in der Schweiz geborene Abwehrmann, der auch den bosnischen Pass besitzt, kaum noch erinnern. „Ich war wirklich noch sehr klein, ich müsste da drei Jahre alt gewesen sein. Mein Bruder Izet [spielte unter anderem für Werder Bremen und steht aktuell bei Dinamo Zagreb unter Vertrag; Anm. der Red.] ist ja zwei Jahre älter als ich. Und bei ihm hat man sehr früh gemerkt, dass er Talent hat und er sehr gut mit dem Ball umgehen kann. Meine Eltern haben das schon im Kindergarten gesehen, er konnte Dinge, die andere nicht konnten. Daher sind wir täglich auf den Fußballplatz gegangen und haben gespielt. Mit der Zeit hat sich dann auch bei mir die Begabung rauskristallisiert. Daher war eigentlich früh klar, dass wir unser Talent später auch beruflich nutzen können“, so Hajrović.

    Über den FC Birr ging es recht schnell zum FC Windisch. Rund zwei Jahre danach landete er als Siebenjähriger im Nachwuchs vom Grasshopper Club Zürich, der für eine hervorragende Jugendarbeit stand. Hajrović: „Da spielte ich meistens im Team des älteren Jahrgangs. Wir haben viele Turniere im Ausland absolviert – in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien.“ Offenbar wurde er schon zu dieser Zeit erstmals von einem Scout von Arsenal London gesichtet. Das führte dazu, dass er bereits mit 16 Jahren den Weg ins Nachwuchsleistungszentrum der Briten fand.

    Und auch sein bislang größtes sportliches Highlight erlebte der Innenverteidiger nach seinem Wechsel auf die Insel – allerdings nicht für Arsenal, sondern mit der Schweizer Nationalmannschaft. Denn als 16-Jähriger reiste er mit den Eidgenossen zur U 17 Weltmeisterschaft nach Nigeria. „Ich war seit Sommer 2009 bei Arsenal, im Oktober war dann die WM. Eigentlich hat dort der 92er-Jahrgang gespielt, ich war ja noch ein Jahr jünger. Somit war ich der Jüngste, der mitdurfte. Das war eine tolle Erfahrung für mich“, blickt er zurück. Er erlebte Kontraste, die er zuvor noch nie erlebt hatte. „Es war kulturell natürlich ganz anders als ich das gewohnt war. Es herrschte eine große Polizeipräsenz rund um die Mannschaften herum, wir durften das Hotel nie allein verlassen, weil das zu gefährlich gewesen wäre. Egal wo es hinging, wir waren immer mit der Polizei unterwegs. Auf der anderen Seite war die Freude der Menschen zu sehen, die zum Teil so wenig haben und so viel daraus gemacht haben. Da herrschte Begeisterung pur.“

    Neu war auch für ihn, was sich in den Stadien tat. „Überall, wo wir spielten, waren volle Stadien. Später im Finale waren es sogar 60.000 Zuschauer. Und ich war ja gerade erst 16 Jahre alt. Das war natürlich eine Sache, die ich so noch nie erlebt hatte. Im WM-Finale haben wir schließlich gegen den Favoriten Nigeria gespielt. Die Fans waren zu 99,9 Prozent für das Gastgeberland. Wir haben eigentlich nicht so viel erwartet. Aber wir wussten, wir können das packen. Wir hatten schon Brasilien, Deutschland und Italien geschlagen, also richtig große Kaliber. Und warum sollten wir nicht auch Nigeria schlagen können? Das ist dann auch so passiert. 1:0 ging es aus. Als der Abpfiff kam, war das Freude pur“, erinnert sich der Abwehrspieler. Nervöser sei er aber vor dem ersten WM-Spiel gewesen. „Das war für mich viel aufregender. Die Anspannung war am größten. Das lag daran, dass man nicht so recht wusste, wo man steht und was einen erwartet. Dann bekamen wir aber mit jedem Spiel mehr Selbstvertrauen. Letztlich haben wir dann ja auch alle Spiele im Turnier gewonnen.“

    Nach seiner Zeit in England kehrte Hajrović 2013 in die Schweiz zurück. Hier spielte er zuletzt beim FC Winterthur in der Challenge League, der zweithöchsten Spielklasse des Landes. Seit Anfang des Jahres ist er in Köln – seine Frau Melisa und die beiden Kinder (die Tochter ist drei Jahre alt, der Sohn erst vier Monate) zogen vier Wochen später hinterher. „Wir lieben die Stadt“, sagt Hajrović. Die Mentalität im Rheinland habe ihn überrascht. „Ich bin ein recht ruhiger, familiärer Typ. Und dann kommt man nach Köln und erlebt den Karneval, die Musik und die großartige Stimmung. Alle Leute, die ich bisher kennengelernt habe, waren sehr offen und hilfsbereit. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen die Zeit und das Jetzt genießen. Natürlich machen sie sich auch Gedanken über die Zukunft. Aber es ist nicht so, dass sie sich dabei unter Druck setzen. Das empfinde ich als sehr angenehm.“

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  • Vertrag mit Jürgen Kohler läuft aus

    Der FC Viktoria Köln wird den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Jürgen Kohler, aktuell Trainer der U 19 der Höhenberger, nicht verlängern. Darauf haben sich der Vereinsvorstand und der Coach der A-Junioren-Bundesligamannschaft verständigt.

    „Wir stellen im Rahmen der Corona-Pandemie sehr viele Dinge auf den Prüfstand“, berichtet Franz Wunderlich, Sportvorstand der Viktoria. „Ein Thema ist dabei, im Nachwuchsbereich wirtschaftlicher zu arbeiten und ihn neu zu strukturieren.“ Im Rahmen dieser Planungen gab es auch ein sehr konstruktives Gespräch mit Jürgen Kohler. „Dabei haben wir uns darauf verständigt, den Vertrag nicht zu verlängern“, so Wunderlich. Er betont, dass er die Arbeit des Weltmeisters von 1990 schätzt: „Jürgen hat in den letzten zwei Jahren sehr gute Arbeit für uns geleistet. Er ist sehr ambitioniert. Daher fällt es uns in dieser für Fußball-Klubs sehr unsicheren Zeit schwer, ihm entsprechende Perspektiven aufzuzeigen.“

    Jürgen Kohler ergänzt: „Mir hat die Arbeit bei der Viktoria sehr viel Spaß gemacht. Egal ob Platzwart, Spieler, Trainerkollegen oder Vorstand – ich habe mich mit allen sehr gut verstanden. Es waren zwei wunderbare Jahre, die jetzt zu Ende gehen. In dieser Zeit konnte ich einige Talente weiterentwickeln, Ideen für das Nachwuchsleistungszentrum einbringen und als Cheftrainer gleich zwei Aufstiege feiern: mit der U 19 in die Bundesliga und mit der 1. Mannschaft von der Regional- in die 3. Liga. Ich verstehe, dass Veränderungen nötig sind. Mir eröffnet das die Möglichkeit, für andere – perspektivisch interessante – Projekte bereitzustehen.“

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  • 3. Liga bekennt sich zu gemeinsamem Ziel

    Der DFB, der Ausschuss 3. Liga und die Führungen der 20 Klubs haben sich am Dienstag in einer weiteren Sitzung zur aktuellen Situation der 3. Liga und dem weiteren Vorgehen ausgetauscht. Der DFB lieferte in seiner Eigenschaft als Liga-Träger vertiefende Informationen und Fakten zu den Szenarien, die in der 3. Liga diskutiert werden. Der Verband brachte dabei unter anderem zum Ausdruck, dass seine grundsätzliche Aufgabe statutengemäß die Organisation, Durchführung und Sicherstellung des Spielbetriebs ist.

    Als wichtigstes Ergebnis der Sitzung wurde festgehalten: Ungeachtet zum Teil unterschiedlicher Auffassungen unter den Klubs ist es das gemeinsame Ziel aller Beteiligten, eine tragfähige Lösung zu finden, um die 3. Liga in ihrer bewährten Struktur zu erhalten und ihre Zukunft als Profiliga zu sichern. In diesem Zuge verständigten sich alle Klubvertreter mit dem DFB und dem zuständigen Ausschuss darauf, sich nach den öffentlichen Auseinandersetzungen der vergangenen Tage wieder auf eine versachlichte, konstruktive und vor allem zielführende Diskussion zu konzentrieren. „Dies ist unerlässlich für eine sachgerechte Entscheidungsfindung. Öffentliche Konfrontationen beschädigen – völlig unabhängig vom Inhalt der einzelnen Meinungen – die 3. Liga und ihre Vereine. Darüber hinaus tragen sie nicht zu Lösungen bei, sondern erschweren sie nur“, erklärt Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga.

    Neben der sportlichen Betrachtung wurden im Rahmen der Videokonferenz seitens des DFB wirtschaftliche, rechtliche und kommunikative Aspekte in verschiedenen Facetten beleuchtet, um eine vertiefende Meinungsbildung innerhalb der Klubs zu ermöglichen. Auch Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung wurden erörtert. Hierbei besteht klare Einigkeit, dass weitergehende Entscheidungen in Bezug auf den Spielbetrieb der 3. Liga zwingend von den behördlichen Verfügungsgrundlagen abhängig sind und unter strikter Beachtung der gesundheitspolitischen Vorgaben erfolgen werden.

    Im nächsten Schritt wird sich das DFB-Präsidium am Freitag in seiner turnusmäßigen Sitzung mit den Rahmenbedingungen für eine gegebenenfalls mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den Bundesspielklassen befassen. Auf dieser Grundlage werden die Drittligisten zu Beginn der kommenden Woche zur nächsten gemeinsamen Sitzung zusammenkommen, um auf der dann vorliegenden Faktenlage gemeinsam zu einem fundierten Meinungsbild zu kommen.

    Die Entscheidung über eine Fortsetzung der Saison in der 3. Liga würde – abhängig von der konkreten Ausgestaltung – durch den DFB-Vorstand beziehungsweise das DFB-Präsidium getroffen werden. Über den Abbruch der Saison in der 3. Liga müsste ein Außerordentlicher DFB-Bundestag unter Beachtung der damit verbundenen Fristen entscheiden.

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  • Damals: 3:0-Sieg gegen den FC St. Pauli

    Der Spielbetrieb im Profifußball ruht. Dadurch gibt es Zeit, häufiger in der Klub-Historie herumzustöbern und nach schönen Erinnerungen zu suchen. Und der 20. April ist da ein ganz besonderes Datum. Es ist der Tag, an dem Viktoria Köln vor 41 Jahren zum einzigen Mal den FC St. Pauli schlug.

    Es war der 20. April 1979. Es gab viele Wolken am Himmel und dazu noch Regen. Kein Wunder also, dass an diesem Freitagabend nur etwa 2.500 Zuschauer den Weg nach Höhenberg fanden – und das am 32. Spieltag der 2. Liga!

    Nachdem Viktoria Köln in der Saison zuvor Verbandsliga-Meister geworden war, spielte die Mannschaft erstmals in der 2. Liga Nord.

    Beim Hinrunden-Spiel im Wilhelm-Koch-Stadion in Hamburg hatte es ein 1:1 gegeben. Doch beim zweiten Aufeinandertreffen beider Teams in Köln trumpfte die Viktoria gegen den haushohen Favoriten ganz groß auf. Auf einem Abstiegsplatz stehend, hatte Trainer Ernst-Günter Habig seine Mannschaft hervorragend eingestellt. Am Ende sprang nach Toren von Peter Langer (36.), Jürgen Jendrossek (51.) und Bernhard Hermes (54.) ein klarer 3:0-Erfolg gegen den damaligen Erstliga-Absteiger heraus.

    Der Sieg gegen das Team von Trainer Sepp Piontek war wichtig, denn am Ende gelang den Kölnern nach starkem Saisonendspurt als Tabellensechzehnter doch noch der Klassenerhalt. Für St. Pauli ging es danach in die Oberliga-Nord. Zwar beendeten die Hamburger die Saison als Sechster, doch der DFB verweigerte dem damals überschuldeten Verein die Lizenz für die anschließende Saison. Bis heute trafen beide Mannschaften nie wieder in einem Meisterschaftsspiel aufeinander. Somit war es ein Sieg für die Ewigkeit!

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  • Simon Handle: „Die Experten sind die Virologen und Ärzte“

    In der aktuellen Saison hat Simon Handle häufig zeigen können, wie wertvoll er für den FC Viktoria Köln ist. In allen 27 Drittliga-Partien der Höhenberger kam er zum Einsatz. Dabei gelangen dem Mann von der linken Außenbahn acht Treffer und einige Torvorlagen. Im Interview äußerst sich der 27-Jährige zur aktuellen Situation.

    Herr Handle, bevor die Corona-Pandemie die Schlagzeilen bestimmt hat, hatte die Viktoria einen guten Lauf. Kam die Unterbrechung zu einem schlechten Zeitpunkt?

    Simon Handle: Man kann schon sagen, dass die Unterbrechung für uns zu einem schlechten Zeitpunkt gekommen ist. Ich vergleiche das so ein bisschen mit der Winterpause. Die kam zu einem guten Zeitpunkt, weil wir davor einen recht langen Negativ-Lauf hatten. Jetzt hatten wir einen sehr positiven Lauf, da ist es natürlich ungünstig, wenn der Cut kommt. Ich hätte aber keine Angst vor einem Neustart, weil wir sicher an unsere gute Form anknüpfen könnten.   

    Wie haben Sie die Zeit zu Hause während der Unterbrechung genutzt?

    Handle: Es war schon eine relativ langweilige Zeit, weil es natürlich keine große Abwechslung gab. Aber man konnte sich die Tage gut einteilen: Ich habe individuell trainiert und relativ viel für mein Studium gemacht. Meine Freundin war im Homeoffice, so haben wir mehr Zeit miteinander verbracht, das war auch sehr schön. Letztendlich ist die Zeit aber dann doch schnell rumgegangen.

    Inzwischen kann die Mannschaft von Viktoria Köln wieder in kleinen Gruppen mit dem Ball trainieren. Wie groß war für Sie persönlich die Freude, auf den Platz zurückzukehren?

    Handle: Riesengroß! Es ist schon schön, wieder am Ball zu trainieren – auch wenn es mit Abstand ist und in kleinen Gruppen passiert. Es war zunächst einfach schön, die anderen Jungs aus der Mannschaft zu sehen, Spaß zu haben, ein bisschen rumzublödeln und trotzdem natürlich auch Trainingsinhalte seriös zu erarbeiten. Denn wir wissen, falls es weitergeht, kann die Fitness sehr entscheidend sein. Im Großen und Ganzen war das in den letzten Tagen alles sehr positiv aus meiner Sicht.

    Aufgrund der Corona-Pandemie gilt es, Ansteckungsrisiken zu vermeiden. Im Training dürfen beispielsweise keine Zweikämpfe geführt werden. Es wird streng darauf geachtet, Abstand zu halten. Kann man unter diesen Umständen überhaupt von guten Trainingsbedingungen sprechen?

    Handle: Ich finde, es ist ein guter Kompromiss, so wie es jetzt läuft. Wir halten uns strickt an die Regeln, um uns nicht anzustecken. Wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Man kann viel an der Technik und an den läuferischen Fertigkeiten arbeiten – eben auch mit Ball. Die Trainer haben da eine sehr gute Mischung gefunden, sodass der Spaßfaktor trotzdem groß ist – mit kleinen Wettkämpfen wie Zielschießen. Man kann auf jeden Fall einiges machen. Es ist besser, als Tag für Tag alleine in den Wald zu gehen und zu laufen.

    Viktoria Köln hat sich bislang nicht öffentlich in der Frage positioniert, ob die Saison zu Ende gespielt werden sollte. Wie ist Ihre Meinung als Spieler dazu?

    Handle: Ich denke, als Spieler sollte man sich bei diesem Thema mit Meinungsäußerungen zurückhalten. Denn es ist nicht meine Aufgabe, dazu etwas zu sagen. Ich bin da auch nicht der Experte, sondern das sind beispielsweise Virologen und Ärzte. Die Aufgabe des Deutschen Fußball-Bundes und anderer Verantwortlicher, Entscheidungen in dieser Zeit zu treffen, ist schwierig genug. Ich hoffe, dass letztlich eine Lösung gefunden werden kann, die für alle – Klubs, Fans, Trainer, Spieler, Vereinsmitarbeiter und Partner – passt. Denn wir sitzen alle in einem Boot. Dass sich die Viktoria insgesamt dazu bedeckt hält, hat sicher gute Gründe. Denn es ist momentan in der Tat schwer vorhersehbar, was in den nächsten Wochen möglich sein wird und was nicht. Und als Spieler stehe ich da voll und ganz hinter unserer Vereinsführung.

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  • Anmelde-Stopp für Fußballcamps

    Eigentlich hätte in diesen Tagen das Osterferiencamp der Viktoria-Fußballschule stattfinden sollen. Doch aufgrund der Situation rund um die Corona-Pandemie musste das viertägige Fußballerlebnis für Kids zwischen sechs und 14 Jahren abgesagt werden. Inzwischen wurde auch die Anmeldung für alle weiteren Viktoria-Camps und Kursprogramme gestoppt. 

    „Wir können zum heutigen Zeitpunkt nicht verbindlich sagen, wann die nächsten Feriencamps stattfinden können“, sagt Daniel Merten, Leiter der Viktoria-Fußballschule. Grund dafür sei die undurchsichtige Lage.  „Erst wenn die Medizin und die Politik grünes Licht geben, können wir mit gutem Gewissen wieder starten. Die Feriencamps sollen keine Ängste hervorrufen, sondern Freude bereiten.“

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    Infos zu den Viktoria-Feriencamps gibt es hier!

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