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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Geschäftsstelle: Zwar ist die Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg noch aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen, dennoch hat sich eine personelle Veränderung ergeben. Anja Gronemeyer, in den letzten zweieinhalb Jahren die gute Seele des kleinen Büros, hat ihre Tätigkeit beendet. Das gesamte Team der Viktoria sagt Dankeschön und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Ihre Tätigkeit übernimmt Julia Schulz, die zuvor in den Viktoria-Räumlichkeiten am Clevischen Ring tätig war.

    U 19: Der Spielbetrieb in der A-Junioren-Bundesliga West ruht. Das letzte Spiel bestritt die Mannschaft aus Höhenberg am 7. März, da gab es eine Niederlage in Aachen. Bis heute ist noch nicht klar, ob oder wann die aktuelle Saison fortgesetzt wird. Entscheidungen dazu sollen spätestens am 25. Mai beim DFB-Bundestag fallen. Hier geht es grundsätzlich um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den deutschen Fußball. Auch wird es Beratungen und Beschlussfassungen über die Durch- und Fortführung beziehungsweise den möglichen Abbruch der A-Junioren-Bundesliga geben.

    Fanartikel: Im Online-Fanshop der Viktoria stehen jetzt auch Gesichtsmasken zum Verkauf. Die Maske im schwarz-rot-schwarzen Design ist waschbar (empfohlen bis 60 Grad) und wiederverwendbar. Der Tragekomfort ist durch die Baumwollverarbeitung im Innenbereich bequem. Als Außenmaterial, hier sind auch das Viktoria-Logo und das Gründungsjahr des Klubs zu sehen, dient Polyester. Der Preis beträgt 6,90 Euro. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein zugelassenes Medizinprodukt.

    FVM: Beim Fußball-Verband Mittelrhein (im Verbandsgebiet zuständig für den Ligaspielbetrieb der Herren, Frauen und Jugend von der Mittelrheinliga abwärts) ging es in der letzten Woche darum, ein Meinungsbild bei den Vereinen einzuholen. 50,14 Prozent der Vereine im FVM-Gebiet stimmten bei der Umfrage des Verbandes für eine Fortsetzung der Saison 2019/20 frühestens ab Herbst 2020, 49,86 Prozent dagegen. Eine Entscheidung, wie es auf Landesverbandsebene weitergeht, wurde noch nicht getroffen.

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  • Gute Stimmung beim Viktoria-Training

    Seit drei Wochen trainieren die Profis von Viktoria Köln jetzt wieder mit dem Ball. Nachdem sich die Spieler zuvor aufgrund der Corona-Pandemie individuell fit gehalten haben, ist die Freude auf dem Platz zu stehen groß.

    „Wir haben drei Gruppen, die unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben perfekt mitziehen“, berichtet Co-Trainer Markus Brzenska. „Durch die Auflagen, die wir haben, ist ein normales Spiel nicht drin. Um diverse Regeln einzuhalten, ist eine gute Planung erforderlich. Aber bis jetzt klappt das ganz gut. Ich glaube, wir bieten ein sehr abwechslungsreiches Training an. Wir versuchen, das so gut wie möglich für unsere Jungs hinzukriegen.“

    Und das kommt an. „Die Stimmung ist sehr gut. Die Mannschaft freut sich, auch wenn wir nur in kleinen Gruppen trainieren, dass man sich sieht“, erzählt Innenverteidiger Sead Hajrović. Simon Handle ergänzt: „Es ist nicht das normale Training. Aber für die Umstände machen wir das Beste daraus. Und das kann auch richtig Spaß machen.“ Mannschaftskapitän Mike Wunderlich verspricht: „Sollte es dann irgendwann weitergehen, werden wir da sein.“

    Am wenigsten sind die Unterschiede beim Training der Torhüter zu spüren. „Zweikämpfe lassen sich ja nicht machen, Spielformen sind auch nicht möglich. Dementsprechend machen wir sehr viel in der Torwartgruppe oder trainieren Torabschlüsse“, verrät Daniel Mesenhöler. André Weis sieht ebenfalls kaum Abweichungen. „Was wir nicht machen können sind Spiel- und Turnierformen. Aber das Torwarttraining an sich hat sich nicht großartig verändert. Das Grundprinzip ist dasselbe.“

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  • Fans wählen „Spieler des Monats April“

    Seit Jahresbeginn wählen die Fans von Viktoria Köln ihren Spieler des Monats. Nachdem sich Jonas Carls (Januar), Steven Lewerenz (Februar) und Dominik Lanius (März) schon einmal durchgesetzt haben, muss jetzt die Wahl für den April getroffen werden. Und das ist gar nicht so einfach: Schließlich gab es im kompletten Monat keine Spiele. Daher wurden kurzerhand die bislang erfolgreichsten Viktoria-Torschützen dieser Drittliga-Saison nominiert. Also stehen vier echte Hochkaräter zur Wahl.

    Die Abstimmung findet auf der Facebookseite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese können natürlich durch Kommentare ergänzt werden.  

    Für den Monat April stehen vier Akteure zur Wahl:

    – Albert Bunjaku (hat in der aktuellen Spielzeit schon 16-mal in der Meisterschaft für die Viktoria getroffen. Damit steht er derzeit in der kompletten 3. Liga auf Platz zwei)

    – Mike Wunderlich (der Viktoria-Kapitän traf bislang elfmal in dieser Drittliga-Saison. Ligaweit bedeutet dies Rang sieben. Dazu legte er noch sechsmal auf)

    – Simon Handle (der Mann von der linken Außenbahn hat bereits achtmal in der laufenden Saison zugeschlagen. Dazu bereitete er noch sechs Treffer für die Mitspieler vor)

    – Steven Lewerenz (kam im Winter aus Belgien nach Höhenberg und traf schon viermal in der 3. Liga. Im Februar hat er sogar schon einmal die Wahl zum Spieler des Monats gewonnen)

    Die Abstimmung läuft und wird am 9. Mai 2020 um 13.00 Uhr ausgewertet.

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  • Neu im Fanshop: die Viktoria-Gesichtsmaske

    Der Monat Mai hat begonnen. Damit gibt es ab sofort einen neuen „Fanartikel des Monats“: Und der gehört „leider“ in die heutige Zeit! Ab sofort stehen im Online-Fanshop erstmals Viktoria-Gesichtsmasken zum Verkauf. Die Maske (Maße: ca. 19 x 14 cm) – im schwarz-rot-schwarzen Design – ist waschbar (empfohlen bis 60 Grad) und wiederverwendbar. Der Tragekomfort ist durch die Baumwollverarbeitung im Innenbereich bequem. Als Außenmaterial, hier sind auch das Viktoria-Logo und das Gründungsjahr des Klubs zu sehen, dient Polyester.

    Wichtige Hinweise:

    Die Gesichtsmaske ist kein zugelassenes Medizinprodukt. Sie wurde nicht zertifiziert oder medizinisch getestet. Die Gesichtsmaske schützt nicht vor Infektionen über die Atemwege. Das Risiko der Übertragung von Erregern kann aber durch das Tragen einer Maske gegebenenfalls reduziert werden. Die Viktoria-Gesichtsmaske kann derzeit nur vorbestellt werden. Die Auslieferung ist für Ende Mai geplant, Verzögerungen sind aufgrund der aktuellen Corona-Situation in Deutschland aber nicht auszuschließen.

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  • Holzweiler: „Wir haben eine enorme Qualität“

    Seit dem Sommer 2016 spielt Kevin Holzweiler für Viktoria Köln. Die ersten drei Spielzeiten bei den Höhenbergern verliefen für den 25-Jährigen sehr erfolgreich. Die Krönung folgte im letzten Jahr mit dem Aufstieg aus der Regionalliga West in die 3. Liga. Im Interview spricht der quirlige Mittelfeldspieler über seine Höhen und Tiefen in der bisherigen Saison.

    Herr Holzweiler, bisher wurden 27 Spieltage in der 3. Liga gespielt. Dabei sind Sie schon zu 22 Einsätzen gekommen. Sind Sie bislang mit ihrer ersten Drittliga-Saison zufrieden?

    Kevin Holzweiler: Ich bin sehr zufrieden, dass ich in meiner ersten Profisaison so viele Spiele absolvieren durfte. Ich könnte noch ein bisschen mehr Torgefahr ausstrahlen, aber das ist mir auch schon zu Regionalligazeiten nicht immer gelungen. Dafür versuche ich, der Mannschaft im Spiel mit anderen guten Aktionen zu helfen.

    An welchen Moment aus der aktuellen Spielzeit erinnern Sie sich besonders gerne zurück?

    Holzweiler: Da steht immer noch der erste Spieltag an erster Stelle. Nachdem wir 0:3 in Rostock vor 16.000 Zuschauern in Rückstand lagen, sind wir wieder ins Spiel zurückgekommen. Und dann habe ich ja auch selbst ein Tor beim 3:3 erzielt, da erinnert man sich schon sehr gerne zurück.

    Aber es gab auch Enttäuschungen. Was hat besonders wehgetan?

    Holzweiler: Besonders wehgetan hat, dass wir nach sehr gutem Saisonbeginn dreizehn Spiele in Folge nicht gewonnen haben. So etwas hatte ich zuvor noch nie in meiner laufenden Karriere erlebt. Das hat mich schon mitgenommen. Aber zum Glück ist der Knoten danach ja wieder geplatzt.

    Im Moment liegt die 3. Liga auf Eis. Immerhin kann in Köln wieder trainiert werden. Brennen Sie darauf, wieder zu spielen?

    Holzweiler: Es ist ganz normal, dass ein Fußballer lieber spielt als Zuhause zu sitzen. Das geht wahrscheinlich jedem anderen Arbeitnehmer genauso. Aber das darf natürlich nicht auf die Kosten anderer gehen. Deshalb sehe ich es so, wie unser Verein: Entscheidend bleiben die behördlichen Vorgaben, die Politik und die Meinung der Mediziner. Hieraus leitet sich ab, wie es weitergeht.

    Fällt es deshalb schwer, sich im Training zu motivieren? Schließlich wissen Sie noch nicht genau, wann es weitergeht.

    Holzweiler: Man sollte sich weiterhin motivieren können und im Training Vollgas geben. Schließlich freut es mich, dass ich mit den Jungs auf dem Platz stehe – auch wenn es nur in Kleingruppen ist. Falls der Tag X kommt, möchte ich bestens vorbereitet sein. Ob die Saison fortgeführt wird oder nicht, das sehen wir ja dann.

    Vorausgesetzt, die Saison geht weiter: Glauben Sie, dass die Viktoria nach der „Corona-Pause“ wieder gut in Tritt kommt?

    Holzweiler: Wir arbeiten jeden Tag sehr hart. Ich bin davon überzeugt, dass wir weiterhin eine gute Rolle spielen werden – ohne zu vergessen, dass wir noch mitten im Abstiegskampf stehen. Doch wir haben eine enorme Qualität in der Mannschaft! Das stimmt mich zuversichtlich.

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  • Viktoria trauert um Horst Holubeck

    Horst Holubeck ist am Dienstag verstorben. Der frühere Viktoria-Torwart wurde 73 Jahre alt.

    Holubeck gehörte der Mannschaft an, die in der 2. Liga Nord spielte. Hier absolvierte er für Viktoria Köln zwischen 1978 und 1981 über 40 Zweitligapartien.

    Aber schon vorher hütete er das Tor für die Viktoria. Nach seiner Zeit im Amateurkader vom 1. FC Köln, schloss er sich zur Saison 1974/1975 den Höhenbergern an. Diese spielten damals in der Verbandsliga. Unvergessen sind die Heldentaten des Torhüters im DFB-Pokal aus dieser Saison. Am 16. März 1975 erkämpfte Viktoria Köln mit Holubeck im Kasten ein 0:0 nach Verlängerung gegen Borussia Dortmund. Damals gab es noch kein Elfmeterschießen. So mussten sich die Kölner erst zehn Tage später im Achtelfinal-Entscheidungsspiel mit 0:3 endgültig den Schwarzgelben beugen.

    Anschließend hütete Holubeck sogar dreimal das Tor für die Amateur-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

    Ab der Saison 1978/1979 spielte er dann als Profi mit Viktoria Köln in der 2. Liga Nord. Nach Platz 16 im ersten, dem vierten Rang im zweiten und dem elften Platz im dritten Zweitligajahr, konnte sich Viktoria Köln mit Holubeck nicht für die ab 1981/1982 eingeführte eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren. Deshalb ging es danach zurück in den Amateurbereich, wo er seine Karriere schließlich auch beendete.

    Die Viktoria trauert um ihn und spricht seiner Familie und seinen Freunden das tiefste Mitgefühl aus.

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  • Damals: Regionalliga-Meister am 29. April 2017

    Der Spielbetrieb im Profifußball ruht. Deshalb lohnt sich auch heute der Blick in die Klub-Historie.

    Wir alle erinnern uns: Im letzten Jahr wurde Viktoria Köln Meister der Regionalliga West und stieg direkt in die 3. Liga auf. Der Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft gelang den Höhenbergern aber auch schon in der Saison 2016/2017 – damals blieb den Kölnern der Aufstieg allerdings verwehrt.

    Es war der 29. April 2017 – also auf den Tag genau vor drei Jahren. Mit 5:1 fegten die Kölner damals Rot-Weiß Oberhausen vom Platz. Nach einem frühen 0:1-Rückstand sorgten Patrick Koronkiewicz (22.), Timm Golley (27.), Sascha Eichmeier (42.), Mike Wunderlich (51.) und Fatih Candan (58.) im Sportpark Höhenberg vor 1.258 Zuschauern für die Tore der Gastgeber. Damit stand die Viktoria, damals von Marco Antwerpen trainiert, am viertletzten Spieltag der Saison mit 69 Punkten uneinholbar an der Tabellenspitze und somit als Meister fest. Die Freude bei den Spielern, von denen heute noch einige im Drittliga-Kader stehen, war riesig.

    Der Aufstieg sollte aber trotzdem nicht gelingen. Denn der Meister der Regionalliga West musste damals in der Relegation gegen den Meister der Regionalliga Nordost, den FC Carl Zeiss Jena,  antreten. Im Heimspiel unterlagen die Höhenberger am 28. Mai 2017 mit 2:3. Auswärts gab es am 31. Mai einen 1:0-Erfolg bei den Thüringern. Jena stieg schließlich aufgrund der mehr erzielten  Auswärtstreffer auf.

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  • John und Hohmann neue NLZ-Doppelspitze

    Seit fast einem Jahr ist Viktoria Köln offizielles Nachwuchsleistungszentrum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Ab dem 1. Juli 2020 bekommt das NLZ eine neue Leitung. Dann wird der bisherige Leiter Roland Koch die Verantwortung in die Hände von Christoph John (Sportlicher Leiter des NLZ) und Yannik Hohmann (Organisatorischer Leiter des NLZ) übergeben.

    Mit Christoph John wird ein erfahrener Fußball-Trainer die Nachfolge von Roland Koch antreten. John arbeitete für den 1. FC Köln, den Wuppertaler SV, Hertha BSC Berlin, den VfL Bochum und Alemannia Aachen. Nach seiner Trainerlaufbahn war der heute 61-Jährige unter anderem an der Sporthochschule Köln als Dozent tätig. Von 2015 bis 2019 zertifizierte er für die Agentur Double PASS im Auftrag von DFL und DFB die Nachwuchsleistungszentren in Deutschland.

    Im letzten Jahr folgte er dem Ruf von Roland Koch zu Viktoria Köln. Hier agierte John zuletzt als Nachwuchs-Chefscout. Im Sommer übernimmt er nun die Sportliche Leitung im NLZ. John: „Wir wollen den eingeschlagenen Weg fortführen und uns bei der Weiterentwicklung des NLZ als Ausbildungsverein gezielt auf die individuelle Entwicklung junger Fußballer fokussieren. Dabei richten wir unser Augenmerk auf Talente aus der Region, welche wir ganzheitlich fördern wollen – mit dem Ziel, möglichst viele Nachwuchsspieler in den Leistungsfußball beziehungsweise in unsere 1. Mannschaft zu überführen. Darüber hinaus wollen wir auch die Entwicklung unserer jungen Trainer noch aktiver begleiten. Bei Viktoria haben wir engagierte qualifizierte Coaches, welche bei uns jetzt auch die Möglichkeit bekommen, den nächsten Schritt in ihrer Trainerlaufbahn zu gehen.“

    Yannik Hohmann wird den organisatorischen Bereich leiten. Der 26-Jährige hatte diese Aufgabe bereits im Oktober 2019 kommissarisch übernommen. Hohmann studierte Betriebswirtschaft an der Universität Graz und machte seinen Bachelor of Science an der Universität Augsburg, eher er Ende 2018 erstmals für die Viktoria tätig wurde. Bevor er im letzten Jahr nach Köln zurückkehrte, holte er sich unter anderem beim Erstligisten RB Leipzig weiteres Know-how.

    In seinen Händen liegt die Koordination der Abläufe im NLZ. Das betrifft neben der Organisation des Spielbetriebs für den kompletten Nachwuchsbereich beispielsweise die Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern im schulischen und medizinischen Bereich. „Hier gilt es, die Kommunikation, administrative Abläufe und die Nachhaltigkeit weiter zu verbessern“, weiß Hohmann, der auch als Bindeglied zwischen Geschäftsführung, Vorstand, Teams, Trainern und Spielbetriebs GmbH fungiert.

    Franz Wunderlich, Sportvorstand von Viktoria Köln: „Unsere neue Leitung des Nachwuchsleistungszentrums trägt eine große Verantwortung. Neben der Positionierung als Premiumanbieter fußballerischer Ausbildung auf der rechtsrheinischen Seite gilt es, viele wichtige Dinge außerhalb des Platzes im Auge zu behalten und die nötigen Maßnahmen zu treffen, damit wir dem Nachwuchs entsprechende Perspektiven bieten. Daher haben wir uns bewusst für Christoph John und Yannik Hohmann als Doppelspitze entscheiden. Das NLZ ist mit der neuen Leitung gut aufgestellt.“

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  • 3. Liga: Spielbetrieb ruht über den 30. April hinaus

    Der DFB und der Ausschuss 3. Liga haben in ihrer heutigen Sitzung mit den 20 Klubs die aktuelle Sachlage besprochen und ein Meinungsbild eingeholt. Fest steht, dass der Spielbetrieb in der 3. Liga über den 30. April hinaus bis auf Weiteres ausgesetzt wird.

    In einer offenen Abfrage sprachen sich zehn Klubs für eine mögliche Fortsetzung der Saison aus, sofern dies die behördlichen Verfügungsgrundlagen und politischen Genehmigungen erlauben, stets unter strenger Beachtung der damit verbundenen Vorgaben zum Gesundheitsschutz.

    Im Einzelnen handelte es sich um die SpVgg Unterhaching, den FC Ingolstadt, TSV 1860 München, Eintracht Braunschweig, den FC Bayern München II, F.C. Hansa Rostock, FC Würzburger Kickers, KFC Uerdingen, Viktoria Köln und den Chemnitzer FC.

    Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, bestätigt: „Wir vertreten den Standpunkt, dass eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs nicht zu Lasten der Allgemeinheit und des Gesundheitsschutzes gehen darf. Wenn die staatlichen Verfügungen, gesundheitlichen Voraussetzungen und wirtschaftlichen Aspekte dafürsprechen, dass in der 3. Liga wieder gespielt werden kann, dann sollte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Ob die Saison fortgesetzt wird oder nicht, ist somit nicht von unserer Meinung, sondern von den Erkenntnissen und Entscheidungen der Mediziner und Politiker abhängig.“

    Damit folgt Viktoria Köln der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga. Diese wurde in der heutigen Videokonferenz allen Klubvertretern präsentiert.

    Soweit möglich, wird weiterhin der sportliche Abschluss der Saison bis zum 30. Juni angestrebt.

    Mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Meppen enthielten sich zwei Klubs in der Liga-Sitzung einer Stimme. Gegen die mögliche Wiederaufnahme der Saison und für einen freiwilligen Abbruch der Spielzeit votierten acht Drittligisten. Dies waren: SV Waldhof Mannheim, 1. FC Magdeburg, Hallescher FC, FSV Zwickau, SC Preußen Münster, SG Sonnenhof Großaspach, FC Carl Zeiss Jena und MSV Duisburg.

    Es handelt sich hierbei um das Meinungsbild der Klubs der 3. Liga, nicht um eine Beschlussfassung. Der Ausschuss 3. Liga und die in Folge zuständigen DFB-Gremien werden sich auf dieser Grundlage nun mit dem weiteren Vorgehen und den damit verbundenen Detailfragen befassen. Gegebenenfalls nötige Beschlüsse für die Fortsetzung der Spielzeit müssten dann vom DFB-Präsidium oder DFB-Vorstand gefasst werden.

    Eine mögliche Fortsetzung der Saison entspricht den satzungsgemäßen Aufgaben des DFB. Die Satzung sieht die Organisation, Durchführung und Sicherstellung des Spielbetriebs vor – natürlich in Abhängigkeit von der behördlichen Verfügungsgrundlage. Darüber hinaus würde sich der DFB als Träger und Zentralvermarkter der 3. Liga bei einem freiwillig gewählten Saisonabbruch erheblichen Haftungs- und Schadenersatzrisiken gegenüber Drittparteien aussetzen. Diese grundsätzlichen Betrachtungsweisen machten DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius und DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge im Rahmen der Videokonferenz deutlich.

    Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung zuständig für die 3. Liga, sagt: „Wir haben nun ein tatsächliches Meinungsbild in der 3. Liga vorliegen. Damit ist ein sehr wichtiger Schritt gemacht. Das Ergebnis der Abfrage ist von allen zu respektieren und akzeptieren. Auch wenn das Bild nicht einheitlich ist, besteht eine mehrheitliche Meinung unter den Klubs, wie im Falle einer veränderten behördlichen Verfügungslage verfahren werden sollte. Auf dieser Basis wird der DFB in seiner Funktion als Liga-Träger die weiteren Prüfprozesse und Maßnahmen angehen. Klar ist: Das Gesamtwohl der Liga ist über Einzelinteressen zu stellen.“

    Im Vorfeld der Sitzung in der 3. Liga war allen Klubs das Konzept zugegangen, das bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen gewährleisten soll. Die in der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ gemeinsam von DFB und DFL erarbeiteten Vorgaben sehen unter anderem strenge Hygienevorgaben, engmaschige Testungen sowie permanentes Monitoring vor. Das Konzept für die 3. Liga entspricht weitgehend den von der DFL vorgestellten Inhalten für die Bundesliga und 2. Bundesliga.

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  • DFL-Unterstützung für die 3. Liga

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die 3. Liga und die FLYERALARM Frauen-Bundesliga finanziell unterstützen. Zur Bewältigung der Corona-Krise werden den Klubs beider Spielklassen insgesamt 7,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, sollen die Gelder helfen, die bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs entstehenden Kosten für Organisation und Testungen in der 3. Liga und Frauen-Bundesliga zu decken und die Klubs somit nicht zu belasten.

    Die Summe speist sich aus einem DFL-Solidarfonds, für den die Champions-League-Teilnehmer FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen zusammen 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatten. Die Solidarzahlung soll zu gleichen Teilen unter 25 Klubs der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga aufgeteilt werden. Denn die Erst- und Zweitligisten, die mit Mannschaften in der 3. Liga und Frauen-Bundesliga vertreten sind, werden auf ihren Anteil verzichten.

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