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  • 3. Liga: Einige sind im Training, andere nicht

    Nachdem sich die Spieler lange Zeit individuell fit halten mussten, wird inzwischen bei Viktoria Köln wieder mit dem Ball gearbeitet. Das Training ist streng organisiert, es gilt in kleinen Gruppen zu arbeiten und Abstand zu halten. Dabei werden die behördlichen Vorgaben bezüglich der Corona-Pandemie beachtet. Zweikämpfe sind beispielsweise nicht erlaubt. Torschuss-, Pass- und Techniktraining sind weitgehend möglich. Doch wie sieht es in der 3. Liga insgesamt aus?

    Teams wie der FC Bayern München II, 1860 München, der FC Ingolstadt, die SpVgg Unterhaching oder der MSV Duisburg kehrten schon zu Beginn der letzten Woche ins Training zurück. Ob das ein Vorteil sein könnte, falls in absehbarer Zeit gespielt werden sollte, ist schwer zu sagen. „Ich habe den Eindruck, dass unsere Spieler in einem guten Zustand aus der Pause zurückgekommen sind“, sagt Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev. Das zeige, dass sie sich aus eigenem Interesse sehr gut fit gehalten hätten. Da bei den Höhenbergern ohnehin in drei verschiedenen Gruppen und zeitlich versetzt trainiert wird, können beispielsweise keine Automatismen bei Spielzügen erarbeitet werden. Dotchev: „Trotzdem sind alle mit viel Freude dabei. Es tut allen gut, wieder einen Rhythmus zu entwickeln und den einen oder anderen Trainingskollegen zu sehen.“

    Genau wie Viktoria Köln kehrte auch der F.C. Hansa Rostock kürzlich auf den Platz zurück. Bei Preußen Münster, dem KFC Uerdingen, dem FSV Zwickau, dem 1. FC Magdeburg, dem SV Meppen, dem Chemnitzer FC, Waldhof Mannheim, Würzburger Kickers, der SG Sonnenhof Großaspach, dem Halleschen FC, Eintracht Braunschweig, dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Carl Zeiss Jena wird hingegen noch nicht am Ball trainiert. Bei einigen Teams steht die Rückkehr kurz bevor. Bei anderen ist sie davon abhängig, wie groß die Wahrscheinlichkeit gesehen wird, dass der Spielbetrieb bald nicht mehr ruht. Oder es gibt behördliche Einschränkungen wie in Jena: Dort gilt momentan sogar eine Atemmasken-Pflicht.

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  • Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar Kurznachrichten und wissenswerte Informationen rund um Viktoria Köln.

    Training 3. Liga: Inzwischen befindet sich unsere erste Herrenmannschaft unter Beachtung der behördlichen Vorgaben wieder im Training. Es wird zeitversetzt in kleinen Gruppen trainiert. Die Einheiten sind aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffentlich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass – um die Gesundheit aller zu schützen – aktuell keine Trainingsbesuche möglich sind.

    Artikel des Monats: Noch bis Ende April sind alle Trikots von Viktoria Köln – egal ob mit oder ohne Beflockung – im Online-Fanshop 50 Prozent günstiger. Unbeflockte Trikots für Erwachsene kosten im Moment 29,95 Euro, die für Kinder 24,95 Euro. Sie sind in verschiedenen Größen und Farben (weiß, rot oder gelb) erhältlich. Das Angebot gilt allerdings nur, solange der Vorrat reicht.

    #ZesammeSimmerStark: Die IG Kölner Gastro hat dazu aufgerufen, die Kölner Fußballkneipen zu unterstützen. Dort wird der Fußball – genau wie in den Stadien – geliebt und gelebt. Unter dem Motto „Loss mer schwade“ gab es am Samstag einem Fußball-Talk, um auf die Aktion – die noch bis zum 18. April läuft – hinzuweisen. Mit dabei waren Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich, FC-Präsident Werner Wolf und Fortuna-Mann Benjamin Bruns. Zum Talk geht hier.

    Dauerkarten: Kaufen Sie sich schon jetzt die Dauerkarte für die Saison 2020/2021 und zeigen Sie damit, dass Sie der Viktoria auch zukünftig die Treue halten wollen. So sorgen Sie dafür, dass in dieser schwierigen Zeit weiterhin Einnahmen in die ohnehin strapazierten Kassen des Vereins fließen. Egal ob Steh- oder Sitzplatz – wer schon jetzt bestellen will, wird im Online-Ticketshop fündig.

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  • Dario De Vita bleibt bei Viktoria Köln

    Abwehrspieler Dario De Vita wird die Fußballschuhe auch in der kommenden Saison für den FC Viktoria Köln schnüren. Der Drittligist hat die Option der Vertragsverlängerung gezogen. Der 20-Jährige hatte vor Saisonbeginn den Sprung von den A-Junioren in die Profimannschaft geschafft. Damit gehört er zu den „jungen Wilden“ im Kader von Cheftrainer Pavel Dotchev.

    „Dario De Vita ist für uns ein Vorzeigetalent. Er hat in dieser Saison die ersten Schritte in den Profifußball mit Bravour gemeistert“, sagt Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter bei der Viktoria. Bislang brachte er es auf sechs Drittliga-Einsätze. Darüber hinaus war er in zahlreichen Freundschaftsspielen dabei. Steegmann: „Wir sind davon überzeugt, dass er noch am Anfang seiner Entwicklung steht. Er wird uns noch viel Freude bereiten.“

    Der Innenverteidiger, der schon seit dem Sommer 2016 in Höhenberg spielt, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. „In der 3. Liga gibt es sehr viele Spieler auf hohem Niveau. Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Doch ich finde, ich bin auf dem richtigen Weg. Mein Ziel ist es, mich weiter zu steigern. Denn das ist die Grundlage, damit ich der Viktoria und der Mannschaft am besten helfen kann“, so De Vita.

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  • Viktoria Köln nimmt das Training wieder auf

    Der FC Viktoria Köln kehrt ins Training zurück. Dabei werden sich alle Beteiligten nach den behördlichen Vorgaben richten. Von einem „normalen“ Mannschaftstraining, wie es die Spieler vor der Corona-Pandemie gekannt haben, kann allerdings noch keine Rede sein.

    „Es wird vorerst zeitversetzt in drei Gruppen trainiert“, erklärt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. Dabei absolviert ein Teil der Mannschaft in der Regel ein individuelles Programm in den eigenen vier Wänden und die beiden weiteren Kleingruppen nutzen die Trainingsmöglichkeiten in Köln-Höhenberg oder -Neubrück.

    Um die Gesundheit der Spieler, Coaches und vermeintlicher Zaungäste zu schützen, sind die Trainingseinheiten vorerst nicht öffentlich. „Wir achten auf die Einhaltung der Hygiene-Empfehlungen und bestreiten beispielsweise keine Zweikämpfe, um den entsprechenden Abstandsregeln nachzukommen“, so Steegmann.

    Darüber hinaus ist die Nutzung der Fitnessgeräte im Sportpark Höhenberg derzeit nur mit Handschuhen, Mundschutz und unter konsequenter Verwendung von Desinfektionsmitteln erlaubt.

    Die Freude bei den Spielern ist trotz der vielen Einschränkungen groß. Steegmann: „Es ist für das Team ein erster Schritt zurück in die Normalität.“

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  • Fußball-Talk: #ZesammeSimmerStark

    Unter dem Motto #ZesammeSimmerStark ruft die IG Kölner Gastro jetzt dazu auf, die Kölner Fußballkneipen zu unterstützen. Denn dort wird der Fußball – genau wie in den Stadien – geliebt und gelebt. Deshalb haben die Verantwortlichen der Interessensvertretung einen fiktiven Spieltag ins Leben gerufen, an dem Viktoria, Fortuna und der 1. FC Köln beteiligt sind. Die Meisterschafts-Derbys, die in der realen Welt nicht ausgetragen werden, sind für heute angesetzt. Weil die Partien natürlich nicht wirklich stattfinden, lädt die IG Kölner Gastro stattdessen zu einem Fußball-Talk ein. Mit dabei sind Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich, FC-Präsident Werner Wolf und Fortuna-Geschäftsführer Benjamin Bruns. Moderiert wird das Format von Martin Schlüter. Zum Talk geht es um 15.30 Uhr hier.

    Die fiktiven Tickets gibt es hier!

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  • Änderungen beim Zulassungsverfahren in der 3. Liga

    Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat unter der Woche umfangreiche Anpassungen der laufenden Zulassungsverfahren für die Saison 2020/2021 in der 3. Liga beschlossen. Das Maßnahmenpaket beinhaltet deutliche Lockerungen und soll helfen, die Bewerber in der Corona-Krise zu entlasten. Unter anderem wird es für die kommende Saison keine Zulassungsverweigerungen aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geben. Auch in anderen Bereichen der Zulassungsverfahren ist die Erteilung möglicher Bedingungen, Auflagen und Sanktionen angepasst oder ausgesetzt worden.

    Die einstimmig beschlossenen Änderungen gelten ausschließlich für die laufenden Zulassungsverfahren und die vorgeschriebenen Überprüfungen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der Spielzeit 2020/2021. Mit Beginn des Zulassungsverfahrens für die Saison 2021/2022 sollen wieder die bisherigen Bestimmungen in der 3. Liga in Kraft treten.

    Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: "Nach der Änderung der DFB-Spielordnung vor wenigen Tagen ist die Anpassung der Zulassungsverfahren der nächste wichtige Schritt, um den Vereinen zu helfen und die Corona-Krise im Fußball zu bewältigen. Die Maßnahmen sind ebenso notwendig wie logisch.“ Man könne in der aktuellen Situation nicht die gewohnten Maßstäbe in der 3. Liga ansetzen, sagt Frymuth.

    Üblicherweise müssen die Bewerber für eine Zulassung zur 3. Liga unter anderem den Nachweis ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erbringen. Hierbei muss insbesondere nachgewiesen werden, dass die Liquidität für die Dauer der gesamten Spielzeit, für die die Bewerbung erfolgt, gesichert ist. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erschweren – zum Beispiel bei den Zuschauereinnahmen – die wirtschaftliche Planbarkeit für die Vereine in erheblichem Maße und machen damit eine normale Abwicklung des Zulassungsverfahrens inklusive einer entsprechenden Bestätigung durch die DFB-Zentralverwaltung nahezu unmöglich. Ebenso wie in der Bundesliga und 2. Bundesliga durch die DFL, wird daher für die Saison 2020/2021 in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga keine Prüfung der Liquiditätssituation vom DFB vorgenommen.

    Auch die personell-administrativen Zulassungsvoraussetzungen werden gelockert. Wird aufgrund der Corona-Krise im Verein Kurzarbeit ausgeübt und daher die Vorgabe von Vollzeitstellen vorübergehend nicht erreicht, erfolgen keine Sanktionen.

    „Die Planungen für die kommende Saison sind aktuell in der Tat sehr schwierig“, sagt Axel Freisewinkel, der Geschäftsführer der  FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Es ist leichter, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht in gewohnter Form nachgewiesen werden muss. Das gibt den Klubs mehr Spielraum und Flexibilität. Doch es ist trotzdem sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt. Denn um den anfallenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, muss die Liquidität eines Klubs natürlich trotzdem gewährleistet sein. Die Verantwortlichen der Drittligisten sollten sich also darüber im Klaren sein, dass sie alles daran setzen müssen, ein verlässlicher Partner zu bleiben.“

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  • Frohe Ostern. Bleiben Sie gesund!

    Normalerweise wäre das Oster-Wochenende für alle, die es gut mit der Viktoria meinen, ein ganz besonderes gewesen. Mit dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München hätte uns ein Fußball-Leckerbissen bevorgestanden. Tausende Anhänger wären aus dem Süden quer durch Deutschland an den Rhein gereist, um den Traditionsverein aus Bayern zu unterstützen. Die Viktoria-Anhänger hätten erst recht alles dafür getan, um der Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev den nötigen Rückhalt für dieses Heimspiel zu geben. Es wäre ein Fußballfest im Sportpark Höhenberg geworden, das ist sicher. Doch aus all dem wird erst einmal nichts. Und gleiches gilt für das gesamte Oster-Wochenende, das nicht in gewohnter Form über die Bühne gehen. Denn durch den Coronavirus ist das Leben anders. Und viele Teile der Wirtschaft stehen still.

    Wie es für den Drittliga-Fußball weitergeht, bleibt offen. Nach aktuellem Stand ruht der Spielbetrieb bis zum 30. April. Die ersten Teams nehmen, die behördlichen Verfügungsgrundlagen beachtend, das Training in Kleingruppen wieder auf. Und das wird auch bei Viktoria Köln in absehbarer Zeit der Fall sein. Denn das Ziel der 3. Liga ist, die Saison 2019/2020 fortzusetzen und zu einem sportlichen Ende zu bringen. Entscheidend sind allerdings die behördlichen Vorgaben, nach denen sich alle weiteren Maßnahmen ableiten werden. „Die Gesundheit der Menschen steht über allem“, sagt Axel Freisewinkel, zusammen mit Eric Bock Geschäftsführer der  FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Wir alle sehnen uns danach, wieder Fußballspiele zu sehen. Doch wir müssen, um die Gesundheit vieler zu schützen, Geduld haben. Im Moment wäre es noch zu früh, wieder zu spielen.“

    Eric Bock: „Deshalb nutzen wir die Gelegenheit, um Danke zu sagen. Ob Fans, Sponsoren, Spieler, Trainer, Mitarbeiter oder Helfer – wir möchten uns bedanken, dass Sie uns in einer so schwierigen Zeit unterstützen und die Treue halten. Wir wünschen Ihnen, trotz der vielen Einschränkungen und derzeitigen Sorgen, schöne bevorstehende Ostertage. Nutzen Sie die Zeit, um bei schönem Wetter zu entschleunigen und passen Sie gut auf sich auf. Wir hoffen, dass wir uns alle in absehbarer Zeit im Sportpark Höhenberg wiedersehen dürfen. Frohe Ostern. Bleiben Sie gesund!“

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  • Oster-Aktionen bei Viktoria

    Das Osterfest steht kurz bevor. Viktoria Köln hat das zum Anlass genommen, eine Vielzahl von Aktionen ins Leben zu rufen oder zu unterstützen. Hier ist ein kurzer Überblick:

    Viktoria-Ostergewinnspiel auf Facebook

    Auf dem Facebook-Kanal von Viktoria Köln läuft bis zum 13. April 2020 um 18.00 Uhr das Ostergewinnspiel. Hier gibt es einen Gutschein in Höhe von 200 Euro vom Modegeschäft LILE – Mode Köln zu gewinnen. Dabei gilt es, eine Schätzfrage richtig zu beantworten. 

    Versandkostenfreie Fanartikel im Fanshop

    Wer noch bis Ostermontag (13. April 2020) im Online-Fanshop der Viktoria bestellt, bekommt seine Lieferung versandkostenfrei! Daher lohnt sich der Blick auf die Fanartikel im Moment ganz besonders. Bis Ende April sind darüber hinaus die Viktoria-Trikots – solange der Vorrat reicht – 50 Prozent günstiger.

    Hast Du Eier?

    Noch vor Ostern hat Viktoria Köln den Dauerkarten-Verkauf für die kommende Saison gestartet. Und zugegeben: Man muss zum aktuellen Zeitpunkt schon ein bisschen Mut haben, um sich für die kommende Spielzeit eine Dauerkarte zu sichern. Schließlich ist schwer vorherzusehen, wie diese aussehen wird. Wer bereits Dauerkarteninhaber ist, muss nichts machen. Die bisherige Dauerkarte verlängert sich automatisch. Für alle anderen, die Viktoria Köln schon jetzt die Treue signalisieren wollen, gibt es die Karte für 2020/2021 im Online-Ticketshop.

    #ZesammeSimmerStark

    Unter dem Motto #ZesammeSimmerStark ruft die IG Kölner Gastro jetzt dazu auf, die Kölner Fußballkneipen zu unterstützen. Denn dort wird der Fußball – genau wie in den Stadien – geliebt und gelebt. Deshalb haben die Verantwortlichen der Interessensvertretung einen fiktiven Spieltag ins Leben gerufen, an dem Viktoria, Fortuna und der 1. FC Köln beteiligt sind. Die Derbys, die in der realen Welt nicht ausgetragen werden, sind für den 11. April um 15:30 Uhr angesetzt. Die fiktiven Tickets gibt es hier! Zur genannten Uhrzeit wird es am Samstag einen Fußball-Talk geben: Mit dabei sind Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich, FC-Präsident Werner Wolf und Fortuna-Geschäftsführer Benjamin Bruns.

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  • 3. Liga: Fortsetzung des Spielbetriebs als Ziel

    Der DFB, der Ausschuss 3. Liga und die Verantwortlichen der 20 Klubs haben sich am Donnerstag im Rahmen einer außerordentlichen Managertagung im intensiven und kritischen Diskurs zum möglichen weiteren Vorgehen in der 3. Liga ausgetauscht. Die Sitzung wurde per Videokonferenz durchgeführt.

    Ziel der 3. Liga ist weiterhin, die Saison 2019/2020 fortzusetzen und zu einem sportlichen Ende zu bringen. Entscheidend bleiben die vorliegenden behördlichen Verfügungsgrundlagen, auf deren Basis sich auch alle weiteren Entscheidungen und Maßnahmen für die 3. Liga ableiten werden. Darin besteht unter allen Klubs Einigkeit.

    Als Grundsatz gilt für den DFB und seine Klubs, dass eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs nicht zu Lasten der Allgemeinheit und des Gesundheitsschutzes gehen darf.

    „Am heutigen Tag ist schwer vorhersehbar, was in den nächsten Wochen möglich sein wird und was nicht“, begrüßt Axel Freisewinkel, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, die Vorgehensweise für die 3. Liga. „Wir alle sehnen uns danach, wieder Fußballspiele zu sehen. Doch es gilt auch, sich nach den behördlichen Vorgaben zu richten, damit zu gegebener Zeit die bestmögliche Entscheidung getroffen werden kann. Im Moment wäre es noch zu früh dafür. Die Gesundheit steht über allem.“

    Aktuell ist der Spielbetrieb in der 3. Liga bis 30. April ausgesetzt, elf Spieltage sind noch zu absolvieren. In Anbetracht der bisher bestehenden behördlichen Verfügungsgrundlagen bleiben verschiedene Szenarien denkbar, teilt der DFB mit. Eine Konkretisierung ist noch nicht möglich. Weitere Maßnahmen werden erst eingeleitet, sobald veränderte staatliche Verfügungen und gesundheitliche Vorgaben vorliegen.

    Alle 20 Klubs der 3. Liga haben vor diesem Hintergrund die Bereitschaft signalisiert, aktiv an der Erarbeitung und Umsetzung von Lösungen für den weiteren Spielbetrieb der 3. Liga mitzuwirken.

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  • Dominik Lanius: „Versuchen, das Beste aus der Situation zu machen“

    Obwohl Dominik Lanius erst 23 Jahre alt ist, erfreut er sich bei Viktoria Köln großer Beliebtheit. Denn der Innenverteidiger kam bereits mit 15 Jahren zu den Höhenbergern. Zwar schnürte er die Fußballschuhe auch ein Jahr lang für den SC Preußen Münster, doch vor dieser Saison kehrte er in seine Kölner Heimat zurück. Im Interview spricht er über die aktuelle Saison, die Corona-Zeit und seine bisherige Laufbahn.

    Herr Lanius, die meiste Zeit Ihres Lebens haben Sie im Viktoria-Trikot verbracht. Wie fing es damals an?

    Dominik Lanius: Das ging schon recht früh los. Ich hätte eigentlich schon zwei, drei Jahre früher zur Viktoria wechseln können. Aber ich bin damals im Kölner Stadtteil Deutz zur Schule gegangen und habe auch dort gewohnt. Und weil meine Freunde in Deutz gespielt haben und wir damals noch in der gleichen Liga waren, bin ich zunächst noch geblieben. Mit 15 Jahren kam dann aber der Wechsel. Der damalige Viktoria-Trainer hatte mich gefragt, wie es denn aussieht. Und mir war klar, ich muss jetzt den Schritt machen – sonst wird es nichts. Ohne die Entscheidung hätte ich wahrscheinlich nicht den Weg in den Leistungssport gefunden. Ich habe den Schritt gemacht und tatsächlich hat es dann auch gut funktioniert.

    Im Jahr 2015 ging es dann bereits in den Herrenbereich. 2018 zog es Sie dann kurzzeitig zu Preußen Münster. Was hat Sie damals gereizt?

    Lanius: Ich hatte das Gefühl, ich müsste mal einen neuen Verein sehen. Der vorherige Viktoria-Trainer Marco Antwerpen, bei dem ich sehr viel gespielt hatte, hatte mich für Münster arbeitend angerufen. Da mein Vertrag gerade auslief und ich eine Liga höher spielen konnte, war das erst einmal ein logischer Schritt – zumal es ja zu einem Trainer ging, den ich schon kannte. Trotzdem waren das damals gemischte Gefühle bei mir. Denn nach so vielen Jahren bei Viktoria war klar, dass man auch etwas vermissen wird. Dennoch, ich habe den Schritt damals gewagt.

    Damit gehörten Sie nicht zu den Aufstiegshelden in die 3. Liga im letzten Jahr. Wurmt Sie das im Nachhinein ein wenig?

    Lanius: Ja, total. Ich war zuvor selbst schon mit Viktoria Regionalliga-Meister und hatte die Aufstiegsspiele im Jahr 2017 gegen Jena mitgemacht. Da hat es schon wehgetan, in dem Moment nicht dazuzugehören. Nichtsdestotrotz habe ich der Mannschaft und dem Verein den Drittliga-Aufstieg mehr als gegönnt.

    Somit war dann auch der Weg für die Rückkehr nach Köln frei. Hat die Heimat dann doch gefehlt?

    Lanius: Ich hatte eigentlich noch Vertrag in Münster, der aber im beidseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde. Der Draht zu Viktoria Köln war natürlich nicht abgebrochen. Und der Faktor Heimat spielte dann tatsächlich eine große Rolle. Ich wohne drei, vier Minuten – wenn ich das Auto nutze – vom Stadion entfernt. Klar bin ich gerne in meine Heimatstadt zurückgekehrt.

    Nachdem Sie in Münster nur dreimal in der 3. Liga zum Zug kamen, ist es bei der Viktoria mit bisher 18 Einsätzen in der Meisterschaft ganz ordentlich gelaufen. Wie sind Sie selbst mit der Situation zufrieden?

    Lanius: Wir sind beim FC Viktoria Köln in der Innenverteidigung mehr als gut besetzt – auch von der Anzahl der Spieler her. Wenn mir deshalb vor der Saison jemand gesagt hätte, ich hätte zu diesem Zeitpunkt mehr als die Hälfte der Spiele auf dem Konto, dann wäre ich sicher zufrieden gewesen. Klar, als Spieler möchte man immer so viele Partien wie möglich machen. Das ist natürlich auch mein Anspruch. Dazu muss ich auch die entsprechende Leistung zeigen. Und gerade weil es zuletzt sehr gut lief, kam für mich die Corona-Pause nicht sehr gelegen. Aber ich hoffe, dass es danach so gut weitergeht.

    Im Moment dreht sich alles um das Thema ‚Coronavirus‘. Wie erleben Sie diese Zeit?

    Lanius: Das ist in jedem Bereich eine seltsame und sehr schwierige Zeit. Wohl keiner kann sein normales Leben so richtig ausleben, wie er es gerne hätte. Ob Freunde, Familie oder Freizeitaktivitäten, alles funktioniert momentan nicht so, wie zuvor. Mir persönlich fehlt dazu der Fußball unfassbar, weil ich ja sonst immer daran gearbeitet habe, dass ich besser werde und auch für meinen Sport lebe. Das heißt, auch als Fußballspieler muss man damit umgehen können. Aber im Endeffekt muss auch jeder versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Ich glaube, es bringt nichts, sich zu viele negative Gedanken zu machen.

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