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  • Jeremias Lorch wechselt zu Viktoria Köln

    Der FC Viktoria Köln vermeldet den nächsten Neuzugang für die Saison 2020/2021. Die Höhenberger haben Mittelfeldspieler Jeremias Lorch verpflichtet. Der 24-Jährige spielte in der abgelaufenen Saison in der 2. Bundesliga für den SV Wehen Wiesbaden und kam dort zu 20 Einsätzen.

    „Jeremias Lorch ist ein sehr laufstarker Spieler mit einem sehr guten Passspiel“, erklärt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Er hat neben seinen Defensivqualitäten – zum Beispiel im Kopfballspiel – die Fähigkeiten, Akzente nach vorn zu setzen. Das sind Attribute, die unserer Mannschaft sehr gut zu Gesicht stehen.“

    Lorch, der in Heilbronn geboren wurde, spielte im Nachwuchsbereich unter anderem für den VfB Stuttgart. Bei den Herren ging er für den SGV Freiberg, die SG Sonnenhof Großaspach und Wehen Wiesbaden auf Punkte- und Torejagd. Jetzt zieht es ihn ins Rechtsrheinische.

    Lorch: „Ich habe von Beginn an das große Vertrauen der Viktoria-Verantwortlichen gespürt. Jetzt habe ich richtig Lust auf die neue Aufgabe und freue mich auf die kommende Zeit. Ich will das Bestmögliche dazu beitragen, dass wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen."

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  • A-Junioren starten in die Saisonvorbereitung

    Endlich geht es wieder los! Die U 19-Bundesligamannschaft von Viktoria Köln ist in die Vorbereitung auf die Spielzeit 2020/2021 gestartet. Marian Wilhelm, der Coach der A-Junioren, zeigte sich mit dem Trainingsauftakt sichtlich zufrieden: „Nach der erzwungenen Pause durch die Corona-Pandemie hat es Spaß gemacht, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu sein. Das Wetter und der Platz sind top. Bis auf einen Verletzten sind alle dabei.“

    Trotz einiger Zugänge weisen große Teile des Kaders eine Viktoria-Vergangenheit auf. „Wir haben jetzt acht Neuzugänge dabei. Dazu 19 Jungs, die wir letzte Saison schon in unserer A- und B-Jugend hatten. Wir sind stolz und zufrieden, dass wir so viele Spieler übernehmen konnten – also in der Lage sind, eine Mannschaft mit einer so großen Viktoria-Identität stellen zu können“, so Wilhelm.

    Jetzt stehen arbeitsreiche Wochen für die U 19 an. Natürlich soll die Klasse gehalten werden. Viktoria-Coach Wilhelm geht mit Trainerteam und Mannschaft voller Tatendrang in den Aufgalopp für die kommende Spielzeit. „Es ist eine ungewohnte Situation. Die Liga startet voraussichtlich sehr, sehr spät. Das heißt, wir haben eine extrem lange Vorbereitung. Die wollen wir nutzen, um gerade im muskulären Bereich Disbalancen auszugleichen. Die Jungs müssen auf ein athletisches Top-Niveau gebracht werden. Daher werden wir auch eine ganze Menge im Kraftraum arbeiten. Aber klar, auch unsere Spielstrategie werden wir den Jungs nah bringen, damit wir am 1. Spieltag bestens vorbereitet sind.“

    Den ersten Test gibt es am Mittwoch, den 29. Juli. Bei der Partie gegen den 1. FC Düren wird es dann erstmals für die Spieler die Möglichkeit geben, sich zu zeigen.

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  • H&P Renovierungsservice engagiert sich weiter bei Viktoria

    Seit einigen Jahren ist die H&P Renovierungsservice GmbH Partner vom FC Viktoria Köln. Und die Sanierungs- und Renovierungs-Profis aus der Domstadt werden dem Drittligisten auf der „Schäl Sick“ auch zukünftig die Treue halten. Das wurde jetzt vertraglich besiegelt.

    „Viktoria ist für mich eine Herzenssache“, sagt Stephan Philippi, Geschäftsführer des Meisterbetriebs. „Ich mag das Familiäre und Persönliche im Verein. Damit können wir uns als Unternehmen sehr gut identifizieren. Denn Service und Kundennähe sind auch für unser Geschäft ganz wichtige Faktoren.“

    Ob bei Sanierungen, Fassaden- oder Innen- beziehungsweise Außenarbeiten: Die H&P Renovierungsservice GmbH betreut ihre Projekte von Beginn an bis zur Fertigstellung und koordiniert die termingerechte Zusammenarbeit mit allen beteiligten Fachunternehmen.

    „Das ist wie im Fußball“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Der Cheftrainer sorgt dafür, dass alle Zahnräder ineinandergreifen, damit dabei am Ende ein sehr gutes Ergebnis wie bei der H&P Renovierungsservice GmbH herauskommt.“

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  • Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten und Informationen rund um Viktoria Köln.

    U 19: Am heutigen Montag kommt um 19.00 Uhr erstmals der A-Jugend-Kader von Viktoria Köln zusammen, um die Vorbereitung auf die kommende Saison zu beginnen. Die Höhenberger, die von Marian Wilhelm trainiert werden, treten auch in der kommenden Spielzeit in der A-Junioren-Bundesliga West an. Die Saison soll im September beginnen.

    Fanshop: Bis Ende Juli lohnt es sich wieder ganz besonders, im Fanshop der Viktoria vorbeizuschauen. Diesmal heißt es: Spare bis zu 50 Prozent auf ausgewählte Artikel! Egal ob Hoodies, Shirts, Sweater, Mützen, Schals oder Kindertrikots – im Online-Fanshop und bei Betten-Sauer gibt es aktuell einige besonders preiswerte Merchandising-Artikel der Viktoria zu entdecken.

    Geschäftsstelle: Es ist Ferienzeit! Daher ist auch die Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg noch bis zum 29. Juli geschlossen. Allerdings sucht die Viktoria auch hier Verstärkung. Wer Interesse an der Mitarbeit in der Geschäftsstelle hat, sollte sich schleunigst die Stellenausschreibung auf unserer Homepage ansehen.

    YouTube: Wie die meisten Fußballfans wissen, zeigt Magenta Sport alle Spiele der 3. Liga live. Wer darüber hinaus mit bewegten Bildern versorgt werden will, sollte unbedingt den Viktoria-Channel auf YouTube abonnieren. Der Kanal besteht zwar erst seit zehn Monaten, doch seither wurden bereits 200 Videos produziert. Ob Neuverpflichtungen, Trainings-Videos oder andere eigene Formate – hier bleibt der Viktoria-Fan auf dem aktuellen Stand.

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  • Kyere spielt weiter in Höhenberg

    Die Viktoria hat sich mit Innenverteidiger Bernard Kyere auf eine Vertragsverlängerung verständigt.

    Der 25-Jährige hatte einst in Freiburg das Fußballspielen erlernt. Über Offenburg, Kaiserslautern und Fortuna Köln führte ihn sein Weg Mitte letzten Jahres nach Höhenberg. Aufgrund verschiedener Verletzungen reichte es bei der Viktoria in der abgelaufenen Saison allerdings nur zu 13 Drittliga-Einsätzen.

    Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter bei Viktoria Köln, glaubt an das Potenzial des Abwehrspielers: „Er hatte in der letzten Saison großes Verletzungspech und fiel somit über weite Strecken der Spielzeit aus. Dennoch sind wir von ihm überzeugt. Wenn er gesund bleibt, ist er eine Bereicherung. Daher freuen wir uns über die Vertragsverlängerung.“

    Kyere ist ebenfalls glücklich, in Köln zu bleiben. „Ich fühle mich in der Stadt und im Verein sehr wohl. Die Ambitionen des Klubs sind identisch mit meinen: Ich möchte maximalen Erfolg mit der Viktoria und mich dabei weiterentwickeln.“

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  • Trainingsauftakt bei Viktoria am 6. August

    Am 6. August beginnt Drittligist Viktoria Köln mit der Vorbereitung auf die kommende Saison. Pavel Dotchev, Chefcoach der Höhenberger, erwartet nicht nur die im Endspurt der vergangenen Spielzeit angeschlagenen oder verletzten Spieler, sondern auch das eine oder andere neue Gesicht – zum Beispiel Torwart Sebastian Mielitz. Nach einem Monat Pause dürfte die Vorfreude bei allen Beteiligten auf das erste Training vor der neuen Saison groß sein: Endlich geht es wieder los!

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  • Mentaltraining für Kinder und Jugendliche

    Fußball ist eine Sportart, bei der es auf vieles ankommt. Doch Technik, Kondition und Koordination sind nicht alles. Was braucht es, um auf dem Platz das volle Potenzial abrufen zu können oder in einem verloren geglaubten Spiel nochmals zurückzukommen?

    Es ist vor allem eine Frage der mentalen Einstellung.

    Die Viktoria-Fußballschule bietet am 3., 5. und 7. August jeweils von 10:15 bis 11:45 Uhr ein digitales Mentaltraining an. Das Programm wird bei einer Gruppengröße bis maximal 40 Teilnehmern auf der Online-Plattform „Zoom“ von den beiden Mentaltrainern Tobias Meyer und Heiner Boos durchgeführt.

    In den Sitzungen ist auch ein Special Guest dabei: Urs Meier, ehemaliger Schweizer Fußballschiedsrichter, der über 800 Einsätze als FIFA-Referee vorzuweisen hat.

    Kinder und Jugendliche, die im Verein Fußball spielen, werden in den Online-Sitzungen an die Methoden des mentalen Trainings herangeführt. Ziel des Kurses ist es, die jungen Menschen zu inspirieren, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und sich auf den Weg zu machen – auf und neben dem Fußballplatz.

    Die Teilnehmer erfahren, warum die mentale Einstellung ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, welche praxiserprobten Methoden des mentalen Trainings es gibt und wie sie diese in ihrem Alltag umsetzen können. Konkret geht es um Fragen wie: Welche Eigenschaften haben alle Champions gemeinsam? Wie kann man negative Denkmuster erkennen und ins Positive umkehren? Oder auch: Warum ist die mentale Einstellung eine Frage der persönlichen Wahrnehmung?

    Das Programm ist eine ideale Ergänzung zur Viktoria-Fußballschule und kostet 89 Euro für drei Tage. Anmeldungen sind online möglich.

    Unter dem Link finden Interessenten auch die Anmeldung zu einem preiswerten Schnuppertraining (für 12,50 Euro), welches am Samstag, den 26. Juli 2020, von 10:15 bis 11:00 Uhr stattfindet. Dort ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt.

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    Hier geht es zur Anmeldung für das Mentaltraining und weitere Feriencamps.

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  • DFB erteilt Zulassungen für kommende Saison

    Der DFB-Spielausschuss hat nach Abschluss der Wettbewerbe in seiner Sitzung am Freitag die sportlich erbrachten Qualifikationen der Bewerber für die 3. Liga festgestellt. Die Zulassungen für die Saison 2020/2021 sind damit erteilt. Alle 20 Klubs, die sich sportlich qualifiziert haben, hatten die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit im Rahmen des Zulassungsverfahrens nachgewiesen. Die noch anhängigen Sportgerichtsverfahren bleiben hiervon unberührt.

    Das Teilnehmerfeld präsentiert sich zur kommenden Saison auf sechs Positionen verändert. Erstmals in der 3. Liga vertreten sind die Aufsteiger VfB Lübeck, SC Verl und Türkgücü München. Hinzu kommt mit dem 1. FC Saarbrücken ein Rückkehrer aus der Regionalliga. Die Saarländer waren 2014 aus der 3. Liga abgestiegen. Auch die beiden Zweitliga-Absteiger SG Dynamo Dresden und SV Wehen Wiesbaden kennen die 3. Liga aus eigener Erfahrung. Dresden stieg 2016 als Meister in die 2. Bundesliga auf, Wehen Wiesbaden war in der Saison 2018/2019 letztmals Drittligist.

    Die 13. Saison der 3. Liga startet am Freitag, den 18. September, mit dem Eröffnungsspiel. Nach dem 17. Spieltag (18. bis 21. Dezember) geht es in eine verkürzte, dreiwöchige Winterpause, ehe die Saison ab 8. Januar 2021 fortgesetzt wird. Das Saisonfinale mit dem 38. Spieltag ist für Samstag, 22. Mai, terminiert. Das Spieltagsformat folgt dem seit der Saison 2018/2019 festgelegten Schema. Mit Ausnahme der englischen Wochen wird an Regelspieltagen stets eine Partie freitagabends (19 Uhr) ausgetragen, sechs Spiele finden am Samstag (14 Uhr) statt, zwei Spiele sonntags (13 und 14 Uhr), dazu eine Begegnung am Montag (19 Uhr).

    Das Teilnehmerfeld der 3. Liga für die Saison 2020/2021 im Überblick:

    SV Wehen Wiesbaden, SG Dynamo Dresden, FC Ingolstadt, 1. FC Magdeburg, MSV Duisburg, Hallescher FC, F.C. Hansa Rostock, FSV Zwickau, 1. FC Kaiserslautern, SpVgg Unterhaching, KFC Uerdingen, TSV 1860 München, SV Meppen, SV Waldhof Mannheim, FC Viktoria Köln, FC Bayern München II, 1. FC Saarbrücken, Türkgücü München, VfB Lübeck, SC Verl.

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  • Rekorde und Corona – der Saisonrückblick

    Die 3. Liga blickt auf eine bewegte, schwierige und besondere Saison zurück. Corona stoppte vorübergehend den Spielbetrieb, brachte ihn aber nicht zum Erliegen. Nach intensiver Arbeit sowie zum Teil hochemotionalen Diskussionen wurde die Saison mit Hilfe des Hygienekonzepts von DFB und DFL fortgesetzt und sportlich zu Ende gespielt – leider ohne Fans in den Stadien. Ein neuer Zuschauerrekord wurde dadurch verhindert, trotzdem blieb es bis zum Schluss spannend – und einige neue Bestmarken gab es auch. Dazu trug auch Viktoria Köln bei. Als Aufsteiger aus der Regionalliga West sorgte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev für viel frischen Wind in der 3. Liga. 

    Hoher Zuschauerschnitt trotz der Geisterspiele

    Die 3. Liga war auf Rekordkurs – bis Corona den Spielbetrieb für fast drei Monate stoppte und für die letzten elf Spieltage dann nur Partien ohne Zuschauer/-innen in den Stadien zuließ. Bis zur Corona-Pause waren im Schnitt 8.699 Fans pro Drittliga-Spiel gekommen, womit die in der Saison zuvor aufgestellte Bestmarke (8.138) deutlich übertroffen worden wäre. Viktoria Köln brachte es vor der Corona-Pandemie im Schnitt auf fast 3.000 Zuschauer. Und selbst wenn man die Partien ohne Zuschauer einrechnet, lag der Schnitt der Höhenberger mit über 2.000 Besuchern deutlich über dem der Vorsaison. Da waren es noch 1.350 pro Heimspiel. Die meisten Fans bei einer Heimpartie kamen gegen den 1. FC Kaiserslautern: 6.437 Zuschauer wollten das Duell der Viktoria mit den Pfälzern Ende November im Sportpark Höhenberg sehen. Auch beim Spiel mit der höchsten Zuschauerzahl insgesamt in der Drittliga-Saison waren die Roten Teufel beteiligt. 36.766 Besucher schauten das Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim am 7. Spieltag.

    Mehr Tore als je zuvor: 3,0 Treffer im Schnitt

    Die Teams der 3. Liga präsentierten sich stürmischer und torhungriger denn je. In der Saison 2019/2020 fielen 1.137 Treffer – der bisherige Höchstwert aus der Saison 2017/2018 (1.038) wurde damit um fast 100 Tore übertroffen. Bereits am 35. Spieltag war der alte Rekord geknackt. Schon nach 33 Spieltagen hatte die 3. Liga den Wert aus der Vorsaison (982 Tore) überboten. Im Schnitt fielen 3,0 Treffer pro Spiel. Großen Anteil daran hatten der FC Bayern II und Viktoria Köln. In Spielen mit ihrer Beteiligung fielen jeweils 136 Tore.

    Die beste Offensive gewinnt Spiele – und Meisterschaften

    Die allgemeine Torflut in der abgelaufenen Saison spülte auch die These hinfort, nach der die Offensive zwar Spiele gewinnt, die beste Defensive aber Meisterschaften. Mit 76 erzielten Toren war der FC Bayern II das treffsicherste Team, bei der Torverhinderung hingegen zeigte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß weit weniger effektiv. 60-mal klingelte es im Kasten des Meisters. Nie zuvor in elf Jahren 3. Liga hatte eine Mannschaft unter den ersten sieben der Abschlusstabelle so viele Tore kassiert. Dieses Jahr waren es gleich zwei. Auch der Tabellenzweite Würzburger Kickers schloss die Saison mit 60 Gegentoren ab. Defensiv am stabilsten war der FC Ingolstadt 04. Die Schanzer ließen nur 40 Gegentore zu und spielten 14-mal zu Null – um am Ende in der Relegation tragisch am 1. FC Nürnberg zu scheitern.

    Bunjaku „ältester“ 20-Tore-Mann im deutschen Profifußball

    Die Torjägerkanone, erstmals in der 3. Liga vom kicker und FUSSBALL.DE in Kooperation mit Volkswagen vergeben, ging an Kwasi Okyere Wriedt. Der Stürmer des FC Bayern II, der von den Spielern, Trainern und Fans der 3. Liga auch zum Spieler der Saison gewählt wurde, kam auf 24 Tore. Nur Dominik Stroh-Engel (damals SV Darmstadt 98) hatte 2013/2014 häufiger in einer Drittligasaison getroffen – nämlich 27-mal. Der 36-jährige Albert Bunjaku brachte es als Nummer zwei der Torjägerliste auf 20 Treffer. Der Routinier der Viktoria ist der älteste Spieler, der in einer der drei deutschen Profiligen (Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga) so häufig in einer Saison einnetzte.

    Eng wie nie: die spannendste deutsche Profiliga

    Einer der Leitsätze der 3. Liga lautet: Die 3. Liga ist sportlich unberechenbar. Das stellte sie in der abgelaufenen Spielzeit wieder eindeutig unter Beweis. Vor dem letzten Spieltag standen weder der Meister und der zweite Direktaufsteiger noch der Relegationsteilnehmer und alle Absteiger fest. Mit Würzburg, Ingolstadt, Duisburg, Rostock und 1860 München konnten noch fünf Teams in die Relegation zur 2. Bundesliga kommen.

    Meister Bayern – mit Bestmarken

    Der FC Bayern München II hat in der abgelaufenen Saison einige Maßstäbe gesetzt. Zum ersten Mal krönte sich eine zweite Mannschaft zum Meister der 3. Liga, zum ersten Mal marschierte ein Aufsteiger aus der Regionalliga direkt auf Platz eins. 76 Saisontore markieren zudem einen Wert, den zuvor noch nie ein Aufsteiger in der 3. Liga erreichte. In den 38 Spielen mit Beteiligung des FCB fielen 136 Tore – ebenfalls ein Rekord seit Liga-Gründung 2008, den sich die Bayern allerdings mit dem FC Viktoria Köln teilen.

    Der Rekordtrainer: Pavel Dotchev

    Die 3. Liga hat seit dieser Saison einen neuen Rekordtrainer. Am 28. Spieltag hatte Viktoria Kölns Pavel Dotchev beim 2:4 in Braunschweig seinen 238. Einsatz auf der Bank eines Drittligisten, er löste damit Peter Vollmann (mittlerweile Sportdirektor bei Eintracht Braunschweig) ab. Eine Woche später feierte Dotchev beim 3:0 gegen Zwickau als erster Fußball-Lehrer seinen 100. Drittliga-Sieg. Insgesamt steht er nun bei 247 Spielen als Trainer in der 3. Liga. Zur Erklärung: Eine Partie nach dem Re-Start verfolgte Dotchev wegen einer Sperre (4. Gelbe Karte) nur von der Tribüne.

    Rekord im Profifußball – so viele Gelbe Karten wie noch nie

    Auch wenn fast ein Drittel der Saison ohne Zuschauer/-innen in den Stadien absolviert werden musste, ging es auf dem Rasen ordentlich zur Sache. Die Schiedsrichter/-innen verteilten 1.676 Gelbe Karten in 380 Spielen, damit wurde der bisherige Höchstwert aus der Vorsaison um sieben Verwarnungen übertroffen (1.669).

    In der Fairplay-Wertung landete Viktoria Köln mit 95 Gelben Karten und einmal Gelbrot auf Rang sieben. Die fairste Mannschaft der Liga war Duisburg mit 62 Gelben und drei Roten Karten.

    Jüngster Spieler: Zentrich löst Alaba ab

    Ein gewisser David Alaba, seit Jahren Weltklasseverteidiger beim FC Bayern München, war lange der jüngste eingesetzte Spieler in der 3. Liga (17 Jahre, 53 Tage). Diesen Titel hat er nun verloren: an Viktor Zentrich. Der Youngster der SpVgg Unterhaching war bei seiner Liga-Premiere am 37. Spieltag gegen Jena 17 Jahre und 18 Tage alt. Auch bei Viktoria Köln sorgte ein ganz junger Mann für Furore: Alexander Höck, seit März dieses Jahres 18 Jahre alt, gab am 1. Juli sein Profidebüt. In der 87. Minute von Pavel Dotchev eingewechselt, schoss er dabei aber gleich ein Tor – das 5:1 in der Nachspielzeit (90. + 2) gegen die Würzburger Kickers. Das nennt man effektiv!

    Nicht mehr dabei

    Viktoria Köln belegte am Ende der Saison den zwölften Tabellenplatz in der 3. Liga. Verabschieden müssen sich die Höhenberger von den Aufsteigern in die 2. Liga: Eintracht Braunschweig und Würzburger Kickers. Den Gang in die Regionalliga treten die Absteiger Chemnitzer FC, Preußen Münster, Sonnenhof Großaspach und Carl Zeiss Jena an.

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  • Betten-Sauer bleibt der Viktoria treu

    Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen bei Viktoria Köln über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Betten-Sauer.

    „Für das Engagement bei der Viktoria gibt es viele Gründe“, verrät Michael Gouram, der Inhaber von Betten-Sauer. „Einerseits ist es die Nähe zu unserem Geschäft im Brücker Mauspfad, andererseits das familiäre Verhältnis im Verein, das sehr gut zu unserer Unternehmensphilosophie passt. Über die Jahre hinweg haben sich bei der Viktoria viele Freundschaften und Kundenbeziehungen aufgebaut. Dabei konnte ich auch schon einigen Spielern und Partnern des Klubs zu gutem Schlaf verhelfen.“

    Die Begeisterung für den Drittligisten von der Schäl Sick ist bei Betten-Sauer immer präsent. Denn in seinem wunderschönen Fachgeschäft in Brück hat Gouram sogar einen Viktoria-Fanshop eingerichtet, in dem alle Merchandising-Artikel des Fußballklubs erhältlich sind.

    „Betten-Sauer ist ein Unternehmen mit sehr viel Tradition und einem sehr guten Namen“, berichtet Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Der Ursprung reicht bis ins Jahr 1823 zurück, damals als erstes Bettengeschäft überhaupt in Köln. Trotz Modernisierung steht Betten-Sauer für einen sehr guten Service und ausführliche Beratung. Das sind Dinge, die bei mir persönlich und in der Viktoria-Familie sehr gut ankommen. Umso mehr freue ich mich, dass uns Betten-Sauer auch in Zukunft die Treue hält.“

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