Kategorie: Profis

  • Gegnercheck Aue: Dotchev schaut „eher nach unten“

    Gegnercheck Aue: Dotchev schaut „eher nach unten“

    Am Samstag (14 Uhr) kommt es zum Wiedersehen: Ex-Viktoria Trainer Pavel Dotchev wartet mit dem Erzgebirge Aue auf unsere Jungs und will im heimischen Stadion den Negativtrend stoppen. Doch wohin schaut Aue? Auf wen sollte man achten? Das und mehr erfahrt ihr hier im Gegnercheck!

    Saisonverlauf: In der vergangenen Spielzeit war Platz 11 das höchste der Gefühle für die Sachsen, in diesem Jahr ging es auf dem 3. Liga-Tableau nie weiter runter als auf die 12. Als Tabellenzehnter hat Aue derzeit 11 Punkte Distanz auf die beiden Ost-Kontrahenten Dresden (3.) und Halle (16.). Cheftrainer Pavel Dotchev schaut aber „eher nach unten“ nach den jüngsten Niederlagen gegen Münster (2:3) und in Saarbrücken (0:2). „So wie wir die erste Halbzeit gespielt haben, da haben wir wie ein Absteiger gespielt“, so der 3.Liga-Rekordtrainer nach der vergangenen Partie. „Und wir brauchen noch Punkte, um den Klassenerhalt zu sichern. Also von daher: Ich gucke eher nach unten, als nach oben zu träumen und mich selber zu belügen“.

    Hinspiel: In der Hinrunde sahen die Gäste im Sportpark Höhenberg ein packendes 2:2. Direkt zu Beginn des 2. Durchgangs traf Luca Marseiler per Blitztor zum 1:0 (46.), starke Erzgebirgler drehten die Begegnung dann durch einen Doppelschlag von Stefaniak (70.) und Danhof (75.). Während sich Aue schon der Heimfahrt quer durch die Republik mit 3 Punkten im Gepäck wähnte, machten sie ihre Rechnung ohne André Becker – in der Nachspielzeit traf der Neuner zum Ausgleich (90.+3).

    Trainer: Viel mehr Erfahrung an der Seitenlinie wie am Samstagnachmittag ist in der 3. Liga schwer zu finden: Pavel Dotchev coachte 7 verschiedene Vereine in 343 Spielen und ist damit Rekordtrainer der 3. Liga. Olaf Janßen auf Kölner Seite hat 120 Spiele in der Liga auf dem Buckel und folgte 2021 auf jenen Dotchev. Nach dem Aufstieg 2019 kam Dotchev auf die Schäl Sick, bei Wiedersehen mit Viktoria war der Deutsch-Bulgare bis dato erfolglos – 2 Remis und 2 Niederlagen sammelte Pavel gegen die Jungs aus Höhenberg.

    Kader: Marcel Bär, 3. Liga-Torschützenkönig 2021/22, war im vergangenen Sommer sowas wie der Königstransfer der Ostdeutschen. Mit 13 Toren und 3 Assists ist der 31-Jährige vor Marvin Stefaniak (4/5) Top-Scorer der Erzgebirgler – wird aber, wie Dotchev auf der PK vor dem Spiel verriet, ausfallen. Darüber hinaus steht mit Martin Männel wohl DIE Vereinsikone Aues im Kasten: Der 35-Jährige spielt seit 2008 für den FCE, ist mit 517 Einsätzen Rekordspieler des Vereins und zudem Kapitän Aues.

    Begegnungen: Am Samstag folgt das vierte Aufeinandertreffen der beiden Vereine. 2022 gewann Viktoria daheim mit 3:0, die beiden Partien im Kalenderjahr 2023 endeten Remis (1:1 und 2:2).

    Historie: Nach dem Fall der Berliner Mauer gründeten Mitglieder der BSG Wismut am 14. Februar 1990 den FC Wismut Aue. Im Sommer 1992 zog sich die Wismut GmbH aus dem Fußball zurück, der Verein musste neu strukturiert werden und wurde zu Beginn des Jahres 1993 in FC Erzgebirge Aue umbenannt. 2003 gelang unter Trainer Gerd Schädlich als Regionalliga-Meister der Aufstieg in die 2. Bundesliga, seitdem absolvierte Aue 16 Spielzeiten im Bundesliga-Unterhaus. Auf den Abstieg 2008 folgte der Wiederaufstieg zwei Jahre später, nach dem erneuten Abstieg 2015 gelang die sofortige Rückkehr. Für Simon Handle ist es zudem ein Wiedersehen: Der FCE war 2015 die erste deutsche Profistation unseres Mittelfeldspielers, seit Sommer 2017 kickt er auf der Schäl Sick.

    Partie in den Medien:  
     

    TV: Magenta Sport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.      
     

    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Christian, Jakob On Air!      
     

    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

    <meta charset=“UTF-8″ />

    Viktoria – das V steht für Vussball!  

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

  • Klima- und Vamilientag am 13.04: Unser Spiel, unsere Verantwortung!

    Klima- und Vamilientag am 13.04: Unser Spiel, unsere Verantwortung!

    „Unser Spiel, unsere Verantwortung” – so lautet das Motto zahlreicher 3. Liga-Clubs die auf Eigeninitiative an den Spieltagen 33 und 34 einen Aktionsspieltag Klimaschutz veranstalten werden. Doch bei Viktoria legen wir noch einen drauf: Am 33. Spieltag gegen Halle findet unser Klima- und Vamilientag mit vielen besonderen Aktionen statt! 

    Dabei werden wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern für ein buntes und interaktives Rahmenprogramm rund um unser Drittliga-Spiel gegen den Halleschen FC sorgen. Zudem haben wir uns eine ganz besondere Ticketaktion für Euch ausgedacht: Ab 5 Personen könnt ihr Gruppentickets kaufen, diese kosten pro Person 8€ (Stehplatz) bzw. 18€ (Sitzplatz). 

    Außerdem habt ihr beim Klima- und Vamilientag die Möglichkeit, die Mitgliedschaft beim FC Viktoria Köln 1904 e.V. bis zum Ende der Saison kostenlos* abzuschließen. Zudem erhaltet ihr einen Rabatt in Höhe von 10% bei einer verbindlichen Dauerkarten-Bestellung für die Saison 2024/25.  

    Rund um das Spiel werden verschiedene Aktionen im Sportpark Höhenberg zum Vamilienspaß beitragen und darüber hinaus das Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz im Fußball schärfen. Zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks legt Viktoria Köln den Fokus dabei auf nachhaltige Fanmobilität, klimafreundliche Anreise und Recycling. 

    Wir freuen uns, Euch auch gegen Halle in unserem Wohnzimmer auf der Schäl Sick begrüßen und ein weiteres Vussballfest mit Euch, unserer Viktoria-Vamilie, feiern zu dürfen! 

    Weitere Informationen zu den geplanten Aktionen folgen auf den bekannten Kanälen.  

    <meta charset=“UTF-8″ />

    Viktoria – das V steht für Vussball!  

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

    *Automatische beitragspflichtige Verlängerung der Mitgliedschaft ab dem 01.07.2024 

  • 2:2 – Standards sichern Punkt gegen Waldhof

    2:2 – Standards sichern Punkt gegen Waldhof

    In einer wilden Partie trennen sich Viktoria Köln und Waldhof Mannheim am Samstagnachmittag mit 2:2. Zunächst gingen die Schäl-Sick-Jungs dank Jeremias Lorchs Treffer in Führung, nach der Pause brauchte der SVW 7 Minuten um die Partie zu drehen. Doch das letzte Wort sprach Michael Schultz, sein Kopfball entschied die Partie zum Remis. Damit schien Olaf Janßen nach der Partie zufriedener als sein Gegenüber Marco Antwerpen. 

    Vor dem Spiel: Jeweils mit einem 3:1-Sieg aus der Vorwoche gingen beide Teams in den 29. Spieltag. Beide Mannschaften drehten einen 0:1-Rückstand, Viktoria schlug auswärts Ingolstadt und Mannheim zu Hause Spitzenreiter Jahn Regensburg. 11 Punkte und 4 Tabellenplätze trennten beide Klubs in der 3. Liga.

    Veränderungen: Da aller guten Dinge 3 sind, änderte Olaf Janßen seine Startformation im Vergleich zu den beiden Siegen zuletzt nicht. Suheyel Najar kehrte ebenso wie Moritz Fritz und Lars Dietz (die Verteidiger waren schon in Ingolstadt wieder im Kader) zurück auf den Spielberichtsbogen.

    Verlauf des Spiels: Eine umkämpfte Partie hatte die 3. Liga für die 4.837 Zuschauenden am sonnigen Samstag in der Merheimer Heide parat. Nach wenigen Minuten war Ben Voll im Kölner Kasten gefragt, wehrte einen Abschluss von Boyd in letzter Not ab (5.). Die nächste Großchance dann auf der anderen Seite, als André Beckers Fußspitze eine Flanke von Patrick Koronkiewicz nur knapp am Pfosten vorbeilenkte (16.). Rund 20 Minuten später war es erneut Becker, der diesmal per Kopfball nach Flanke von Sidny Lopes Cabral knapp am 1:0 vorbeischrammte (37.). Doch das folgte wenig später: Nach einem Freistoß von Luca Marseiler verlängerte Becker die Kugel in Richtung des Mannheimer Kastens, wo auf der Linie ein Waldhöfer Jeremias Lorchs Rücken traf (41.) – mit einer Führung für Viktoria ging es in die Kabinen.

    Aus denen kam vor allem der Waldhof von deren Trainer Marco Antwerpen angefeuert mit viel Dampf, traf nach einer Ecke die Latte (48.). Den ersten Viktoria-Abschluss in Durchgang zwei hatte Ex-Mannheimer Stefano Russo, dessen Schuss aus knapp 20 Metern ging links am Kasten vorbei (60.). Doch dann drehte Mannheim plötzlich das Spiel: Abifade traf nach Ecke von Kobylanski (64.), Terrence Boyd erhöhte wenig später aus der Distanz mit einem satten Abschluss in die lange linke Ecke (71.).

    Olaf Janßen reagierte auf den Rückstand, brachte Lars Dietz und Thomas Idel für Florian Engelhardt und Luca de Meester (74.). Neuer Schwung für das Team, das wenig später ausglich: Einen Freistoß spielt Marseiler horizontal zu Koronkiewicz, dessen langer Ball kommt perfekt auf den Kopf von Michael Schultz (78.). Auch wenn der Ex-Mannheimer sich den Jubel verkniff, durften die Viktoria-Fans den Ausgleich feiern.

    <iframe allow=“accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share“ allowfullscreen=““ frameborder=“0″ height=“315″ src=“https://www.youtube.com/embed/z-Wobo9dQOo?si=OdNuc9zBvgWscLjE“ title=“YouTube video player“ width=“560″></iframe>

    Joker Idel gehörte die nächste Offensivaktion, im Sechzehner kam der Winter-Neuzugang zum Abschluss und setzte das Leder knapp am langen Pfosten vorbei (82.). Kurz vor Schluss dann Raunen im Sportpark Höhenberg – ein Viktoria-Freistoß rauschte durch den Waldhöfer Strafraum, die Gäste konnten auf der Linie noch so gerade klären. Anschließend 4 Minuten obendrauf, diese brachten aber nichts mehr ein. 

    Weiter geht es für Olaf Janßen und seine Jungs am kommenden Samstag (14 Uhr) beim FC Erzgebirge Aue, der Vorsprung auf Mannheim und die Abstiegsränge bleibt bei 11 Zählern.

    Viktoria-Aufstellung: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz, Michael Schultz, Jeremias Lorch, Sidny Lopes Cabral – Stefano Russo (90. Moritz Fritz), Florian Engelhardt (74. Lars Dietz), Simon Handle (84. Jonah Sticker) – Luca Marseiler, Luca de Meester (74. Thomas Idel) – André Becker

    Tore: 1:0 Jeremias Lorch (41.), 1:1 Samuel Abifade (64.), 1:2 Terrence Boyd (71.), 2:2 Michael Schultz (78.)

    Gelbe Karten: 
     

    Viktoria: André Becker, Sidny Lopes Cabral
     

    Mannheim: –

    Zuschauer:innen: 4.837

    Viktoria – das V steht für Vussball!  

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

    Ihr wart bei der Partie live dabei? Dann helft uns mit Eurem Feedback zum Stadionerlebnis!

  • Ostersonntag, 3x Samstag – Spieltage 31-34 terminiert

    Ostersonntag, 3x Samstag – Spieltage 31-34 terminiert

    Der DFB hat soeben die Spieltage 31-34 terminiert. Während es an Ostersonntag daheim gegen den VfB Lübeck geht, kämpfen die Schäl-Sick-Jungs anschließend dreimal samstags um die 3 Punkte. 

    Damit steht nun auch der Spielplan für den bereits laufenden Monat März fest. Nach dem Heimspiel gegen Lübeck geht es für uns in die bayerische Landeshauptstadt zum TSV 1860 München, noch im vergangenen Jahr erlangten unsere Jungs dort einen 1:0-Sieg. Am 33. Spieltag steht dann mit dem Klima- und Vamilientag beim Heimspiel gegen Halle ein besonderer Matchday auf dem Plan, weitere Infos zu den Aktionen und Maßnahmen folgen.  

    Die restliche Saison im Überblick:
     

    #29 Mannheim (H) Sa. 09.03./14:00 Uhr (Tickets)
     

    #30 Erzg. Aue (A) Sa. 16.03./14:00 Uhr
     

    #31 VfB Lübeck (H) So. 31.03./13:30h (Tickets)
     

    #32 1860 München (A) Sa. 06.04./14:00h
     

    #33 Hallescher FC (H) Sa. 13.04./14:00h
     

    #34 Dresden (A) Sa. 20.04./14:00h
     

    #35 Münster (H) Terminierung offen
     

    #36 Ulm (A) Terminierung offen
     

    #37 Regensburg (H) Terminierung offen
     

    #38 Freiburg II (A) Sa. 18.05./14:00h

    <meta charset=“UTF-8″ />

    Viktoria – das V steht für Vussball!  

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

  • Gegnercheck: Mannheim abschreiben gibt’s nur in der Schule 

    Gegnercheck: Mannheim abschreiben gibt’s nur in der Schule 

    Dass der SV Waldhof im Frühjahr tief im Abstiegskampf steckt, hätte man in Mannheim im Sommer wohl nicht gedacht. Nach einem wenig zufriedenstellenden Februar folgte am Wochenende ein Ausrufezeichen – 3:1 gewann Waldhof gegen Spitzenreiter Regensburg. Wir haben uns den kommenden Gegner wieder unter die Lupe genommen.

    Letztes Spiel: Auch für den Jahn galt es am Samstag im Carl-Benz-Stadion, die Waldhöfer nicht abzuschreiben. Offensiv fand Mannheim gegen den Tabellenführer in Durchgang eins kaum statt, Kother traf für den SSV zum 1:0 (40.) nachdem unter anderem Hawryluk und Carls auf Mannheimer Seite noch den Rückstand verhindern konnten. Doch ein ganz anderes SVWM-Gesicht dann in der zweiten Halbzeit, Antwerpen brachte zur Pause unter anderem Goden, der keine zwei Minuten nach Wiederbeginn per Kopf ausglich (47.). Ebenfalls zur Halbzeit eingewechselt Verteidiger Karbstein, dieser traf anschließend – ebenfalls per Kopf – nach einer Ecke zum 2:1. Kurz vor Schluss dann die Entscheidung durch den auch von der Bank gekommenen Kobylanski, der die Kopfball-Weitergabe von Boyd zum 3:1-Endstand nutzte. 

    Verstärkungen: Lautern-Logo auf der Haut, Waldhof-Logo auf der Brust: Terrence Boyd kam im Winter von Zweitligist und Erzrivale Kaiserslautern und geht nun für die Mannheimer auf Torejagd. Kevin Goden zudem kam von Regionalligist 1. FC Düren, darüber hinaus bringt Martin Kobylanski (gekommen aus Altglienicke) die Erfahrung von fast 200 3. Liga-Spielen mit in die Kurpfalz. Weitere Neuzugänge des SV sind sowohl der Ex-Kölner Lukas Klünter als auch Keeper Omer Hanin. Außerdem ist mit Jonas Carls ein Ex-Viktorianer derzeit in Mannheim zu Hause, 2020 schnürte der Linksverteidiger für ein halbes Jahr seine Schuhe in Höhenberg. 

    <iframe allow=“accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share“ allowfullscreen=““ frameborder=“0″ height=“315″ src=“https://www.youtube.com/embed/fh-9ArtVS_w?si=R8Fzf49ZCO0KsTXO“ title=“YouTube video player“ width=“560″></iframe>

    Trainer: „Wir kriegen zu viele Gegentore”, sagte Marco Antwerpen bei seiner Vorstellung Ende Januar. Der in Unna geborene Trainer übernahm das Zepter von Rüdiger Rehm und ist neben Boyd ein weiterer Ex-Lauterer beim „neuen“ Waldhof. Zudem kommt der 52-Jährige am 9. März zurück an seine alte Wirkungsstätte, 2016-17 war Antwerpen Coach von Viktoria Köln. 

    Begegnungen: Die Bilanz der bisherigen 9 Begegnungen spricht nicht für die Schäl-Sick-Jungs: 1 Viktoria-Sieg, 3 Remis, 5 Siege des SV Waldhof. Bei der Partie in der Hinrunde gingen die Gastgeber im Carl-Benz-Stadion durch einen Treffer von Jesaja Herrmann nach der Pause in Führung, ehe David Philipp kurz vor Schluss einen Punkt für die Höhenberger Jungs sicherte. 

    Gegründet: 11.04.1907 
     

    In der 3. Liga seit: 2019 
     

    Größter Erfolg: Meister 2. Bundesliga 1983 
     

    Meiste Spiele (aktiv): Marcel Seegert (280) 

    Historie: Am 11. April 1907 gegründet, erlebte der Waldhof seine größte Zeit in den 80er Jahren, als man 1983 in die Bundesliga aufstieg und sich dort bis 1990 halten konnte – in der ewigen Tabelle reicht das bis heute immerhin für Platz 30. Insgesamt 20 Spielzeiten in Liga zwei bedeuten dort Platz 14 in der ewigen Rangliste. 2003 erlebte der Klub nach dem Abstieg und der Nichterteilung der Regionalliga-Lizenz eine harte Landung in der Oberliga Baden-Württemberg. 2008 gelang der Aufstieg in die Regionalliga, seit 2019 – wie unsere Viktoria – spielt Waldhof in der 3. Liga. 

    Tickets: Ihr habt gleich 3 Möglichkeiten, Euch den Platz im Stadion zu sichern: 
     

    1. Online unter www.viktoria-tickets.de   
     

    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Dienstag bis Freitag 14-17 Uhr)   
     

    3. An der Tageskasse am Spieltag (ab 12:30 Uhr)  

    Partie in den Medien: 
     

    TV: Magenta Sport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.
     

    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Daniel und Klaus On Air!
     

    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

    <meta charset=“UTF-8″ />

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

  • 1x Paco, 2x Becker: 3x Punkte in Ingolstadt

    1x Paco, 2x Becker: 3x Punkte in Ingolstadt

    Erleichterung und Freude zugleich in Olafs Janßens Gesicht. In einer turbulenten Partie in Ingolstadt haben seine Jungs den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Die Schanzer gingen am frühen Sonntagnachmittag durch einen Elfmeter in Führung (12. Minute), ab der 38. Minute agierte Viktoria – nach Rot für FCI-Kapitän Fröde – in Überzahl. Diese nutzten die Schäl-Sick-Jungs in Hälfte zwei, erst glich Patrick Koronkiewicz (60.) aus, der anschließende Doppelpack von André Becker (68./75.) sorgte für die Entscheidung.

    Vor dem Spiel: Der FCI ging mit vier sieglosen 3. Liga-Partien in Folge in das frühe Sonntagsspiel, bezwang allerdings unter der Woche Türkgücü München im Landespokal (5:0). Viktoria hatte diesmal keine Englische Woche auf dem Buckel, bereitete sich nach dem 2:1-Sieg gegen Sandhausen intensiv auf die Schanzer vor.

    Veränderungen: Kapitän Moritz Fritz kehrte nach überstandener Verletzung zurück in den Kader, nahm allerdings zunächst auf der Bank Platz (letztes Spiel Anfang Dezember gegen Ulm). Auch Lars Dietz kehrte zurück in den Kader. Wie schon in den vergangenen Wochen führte Michael Schultz die Mannschaft mit der Binde aufs Feld, die Startformation war die gleiche wie gegen Sandhausen.

    Verlauf des Spiels: Die Gastgeber übernahmen früh die Spielkontrolle und sorgten für viel Bewegung in der Viktoria-Hälfte. Der erste Abschluss gehörte den Schanzern, doch Seifferts Versuch klärte Michael Schultz mit dem Kopf zur Ecke (11.). Eine Klärungsaktion von Stefano Russo kurz darauf allerdings nahm kein positives Ende, der Sechser traf Kopacz im eigenen Sechzehner – den fälligen Strafstoß verwandelte Geburtstagskind Dittgen unten rechts knapp an den Händen von Ben Voll vorbei (14.).

    Doch der FCI ließ an Konsequenz liegen und dezimierte sich dann selbst, als Kapitän Fröde mit offener Sohle ins Duell mit Luca Marseiler ging und folgerichtig das Feld verlassen musste (38.). Anschließend kamen die Höhenberger Jungs zu ersten Abschlüssen, doch Luca de Meesters (36.) und Simon Handles Versuche kamen zu unplatziert (44.).

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs dann zeigte Ben Voll im Kölner Kasten mehrfach sein können, hatte bei den Abschlüssen von Dittgen (47.) und Kanuric (48.) noch rechtzeitig seine Finger im Spiel. Doch sprichwörtlich aus dem Nichts war Viktoria da, war Koronkiewicz da: Nach Ballgewinn von Michael Schultz schalteten die Kölner schnell um, einen Steckpass von Stefano Russo nutzte Paco Koronkiewicz gekonnt aus spitzem Winkel und packte seinen Signature-Flöten-Jubel aus (60.).

    Fortan übernahmen die Janßen-Jungs mehr Spielanteile, kamen gefährlicher vor den Ingolstädter Kasten. André Becker nutzte nur sieben Minuten nach dem Ausgleich eine butterweiche Flanke von Sidny Lopes Cabral aus kurzer Distanz, seinen Kopfball-Aufsetzer konnte der FCI-Keeper nicht mehr abwehren und musste das Leder nach dem 1:2 aus dem Netz fischen (67.).

    Obwohl Ingolstadt sein Personal ordentlich durchtauschte (bis dato keine Wechsel von Olaf Janßen), trugen sich die Spielhöhepunkte weiter in der FCI-Hälfte zu. Auch, als Luca Marseiler aus aussichtsreicher Schussposition den Ball nicht in Richtung Kasten brachte – doch Malone den Viktoria-Top-Torschützen am Bein traf, sodass Schiedsrichter Exuzidis erneut auf Foulelfmeter entschied. Diesen verwandelte André Becker eiskalt, setzte das Leder an den rechten Innenpfosten und markierte damit seinen persönlichen Doppelpack sowie den 3:1-Auswärtssieg seines Teams (76.).

    Es folgten mit den Einwechslungen von Kapitän Moritz Fritz und Lars Dietz noch weitere gute Nachrichten für die mitgereisten Viktoria-Fans. Die verletzungsbedingt zuletzt ausgefallenen Defensiv-Akteure durften dann in der frühlingshaften Sonne von Ingolstadt die drei Punkte feiern. Somit geht es optimistisch in die kommende Heimpartie gegen den SV Waldhof, am Samstag um 14 Uhr geht es im Sportpark Höhenberg weiter.

    Viktoria-Aufstellung: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz, Michael Schultz, Jeremias Lorch (89. Moritz Fritz), Sidny Lopes Cabral – Stefano Russo, Florian Engelhardt (77. Lars Dietz), Simon Handle – Luca Marseiler (85. Said El Mala), Luca de Meester (85. Jonah Sticker) – André Becker

    Tore: 1:0 Maximilian Dittgen (14.), 1:1 Patrick Koronkiewicz (60.), 1:2 André Becker (60.), 1:3 André Becker (67.)

    Gelbe Karten: 
     

    Ingolstadt: Kopacz, Kanuric, Grilic, Dittgen, Köllner, Malone
     

    Viktoria: Lorch, Handle, Koronkiewicz, Russo, El Mala

    Zuschauer:innen: 3.806

    Viktoria – das V steht für Vussball!  

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

  • Gegnercheck Ingolstadt: Bei den Schanzern wird’s nie langweilig

    Gegnercheck Ingolstadt: Bei den Schanzern wird’s nie langweilig

    Viktoria-Fans, die in den vergangenen Jahren zum Auswärtsspiel nach Ingolstadt gefahren sind, dürften auf den Tribünen des Audi-Sportparks nicht eingeschlafen sein. Kuriose Momente liegen hinter uns, am Sonntag (13:30 Uhr) geht’s für Olaf Janßen und seine Jungs wieder zu den Schanzern – wir haben uns den Gegner wie gewohnt näher angeschaut.

    Letztes Spiel: Für Viktoria stand nach zwei Englischen Wochen diesmal kein Mittwoch-Spiel auf dem Plan, anders in Ingolstadt: Der FCI trat abends zum Landespokal Bayern bei Regionalligist Türkgücü München an, 5:0 gewann man nach 0:0-Halbzeitstand. Der Kosovare Arian Llugiqi traf doppelt, Lukas Fröde, Julian Kügel und Ryan Malone trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Im Halbfinale geht es im April gegen den FV Illertissen.

    Saisonverlauf: Nur 2 Niederlagen in 14 Spielen – zwischen Oktober und Februar hat sich der ehemalige Bundesligist in der Liga gefangen und den Anschluss an das obere Tabellendrittel gewahrt. Als Neunter gehen die Schanzer in den 28. Spieltag mit drei Siegen Rückstand auf die Aufstiegsrelegation. Zuletzt ließ die Köllner-Elf aber Punkte liegen, verlor bei 1860 München (1:3) und gegen Schlusslicht Freiburg (2:3), vergangenen Samstag dann das torlose Remis gegen Ulm.  

    Top-Scorer: Jannik Mause ist der gefährlichste Mann der Liga: 17 Treffer und 4 Assists machen den 25-Jährigen zum wohl wichtigsten FCI-Akteur. Mause kam im Sommer von Regionalligist Alemannia Aachen, machte dort mit 22 Torbeteiligungen in 28 Partien schon auf sich aufmerksam. Seine Juniorenzeit verbrachte der Stürmer in Kerkrade, beim 1. FC Köln und in Mainz, über den TSV Steinbach-Haiger, Rödinghausen und Wegberg-Beeck fand der gebürtige Baesweilerer zur Alemannia. In den letzten vier FCI-Begegnungen, bei denen Tore fielen, traf Mause jeweils.

    Trainer: Michael Köllner hat seit April 2023 das Sagen in Ingolstadt. Von 2002 bis 2014 arbeitete der heute 54-Jährige beim DFB als Koordinator für Talentförderung, startete seine Laufbahn als Profi-Trainer 2017 beim 1. FC Nürnberg. 2019 ging es nach Garching zu 1860 München, Anfang 2023 trennten sich die Wege beim TSV. Doch nicht nur auf dem Fußballplatz kennt sich der gebürtige Waldsassener damit aus, Gegnern den Zahn zu ziehen – bei der Bundeswehr absolvierte Köllner eine Berufsausbildung zum Zahnarzthelfer.

    <iframe allow=“accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share“ allowfullscreen=““ frameborder=“0″ height=“315″ src=“https://www.youtube.com/embed/FlKtPboAXrw?si=VbRZ_qv3vAJSbW64″ title=“YouTube video player“ width=“560″></iframe>

    Bisherige Partien: Wie eingangs erwähnt – langweilig wurde es im Audi-Sportpark bei Viktoria-Beteiligung noch nie. 2021 kehrte Olaf Janßen auf die Schäl-Sick-Trainerbank zurück, debütierte in Ingolstadt. Lange lag Viktoria in Führung, dann folgte eine absurde Nachspielzeit – Ausgleich durch Keeper Buntic, dann noch das 2:1 durch Elva und keine Punkte für die Höhenberger Jungs. Anders bei der letzten Begegnung. 2022 gewann Viktoria 3:1, André Becker, Simon Handle und David Philipp sorgten für den Dreier. Insgesamt gab es das Duell zwischen dem FCI und Viktoria schon 7-mal, 6 davon entschieden die Schäl-Sick-Jungs für sich.

    Stadion: Eröffnet wurde der Audi-Sportpark 2010 und fasst rund 15.000 Plätze für Zuschauende, davon rund 6.000 Stehplätze. Mit dem Auto ist die Spielstätte über die A9 erreichbar, vom Hauptbahnhof Ingolstadt fahren zudem Linienbusse der INVG zum Sportpark.

    Historie: Der FC Ingolstadt 04 entstand 2004 durch die Ausgliederung der Fußballabteilungen des MTV und ESV Ingolstadt. Zunächst ging der Verein in der Oberliga Bayern an den Start. Nach zwei Jahren stieg der Klub in die Regionalliga Süd auf. Wiederum zwei Jahre danach folgte der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dort spielten die Schanzer bis zur Saison 2014/2015. In der Spielzeit gelang unter Ralph Hasenhüttl als Meister der Aufstieg in die Bundesliga. Die Premierensaison im Oberhaus beendete der Verein auf Platz elf, ehe er ein Jahr später abstieg. Unter Thomas Oral gelang 2019 der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga nicht, so ging es zurück in Liga drei. Den Wiederaufstieg verpassten die Schanzer in der Aufstiegs-Relegation gegen den 1. FC Nürnberg. In der sechsten Minute der Nachspielzeit erzielte der Club den 1:3-Treffer und machte die Aufstiegsträume des FCI zunichte. 

    <meta charset=“UTF-8″ />

    Partie in den Medien:  
     

    TV: Magenta Sport geht ab 13:15 Uhr LIVE auf Sendung.      
     

    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:30 Uhr mit Besnik und Hendrik On Air!      
     

    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

  • Luca-Doppelpack sichert 3 Punkte gegen Sandhausen

    Luca-Doppelpack sichert 3 Punkte gegen Sandhausen

    Luca de Meester und Luca Marseiler avancieren am Samstagnachmittag zu den Matchwinnern: 2:1 gewinnt Viktoria Köln gegen den SV Sandhausen, nachdem die Gäste kurzzeitig führten. Damit beendet die Mannschaft von Olaf Janßen die 2 Englischen Wochen mit einem Heimsieg und dem wichtigen Brustlöser.

    Vor dem Spiel: Für Viktoria war es der Abschluss von zwei Englischen Wochen in Folge. Nach dem 2:5 im Nachholspiel gegen den 1. FC Saarbrücken war der Sportpark Höhenberg erneut Showdown eines 3.Liga-Spiels. Die Sandhäuser gewannen zuletzt furios 6:3 daheim gegen Regensburg, drehten dabei einen frühen 0:3-Rückstand.

    Veränderungen: Florian Engelhardt kehrte nach überstandener Verletzung zurück in die Startelf und rückte ins zentrale Mittelfeld. Patrick Koronkiewicz zudem ersetzte auf der rechten Seite Jonah Sticker, Luca de Meester (traf gegen Saarbrücken) trat anstelle von Thomas Idel in der Startformation an.

    Verlauf des Spiels: Viktoria in weiß war früh bemüht, ein anderes Gesicht als noch am Mittwoch zu zeigen. Die Höhenberger Jungs, die diesmal in Hälfte eins auf Block 11 mit beeindruckender Choreo zuspielten, kamen durch einen Seitfallzieher von Simon Handle erstmals gefährlich vors Tor (8. Minute). Nachdem Ben Voll seine Mannschaft mit einem erstklassigen Save noch vor dem Rückstand bewahrte (19.), kam André Becker im gegnerischen Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Alexander Sather entschied nicht auf Foulelfmeter (22.).

    Zur Halbzeit kam Said El Mala für den gelbvorbelasteten Florian Engelhardt, Simon Handle rückte erneut auf die Sechserposition, während der 17-Jährige Said auf der linken Seite für viel Dampf sorgte. Viktoria machte offensiv viel Druck, ging allerdings in Rückstand: Zander auf Pink im Viktoria-Strafraum – 1:0 für den SVS (60.)
     

    Doch die Antwort folgte keine fünf Minuten später durch den stark aufspielenden Luca de Meester: El Mala dribbelt links zwei Spieler aus, sieht auf der anderen Strafraum-Seite de Meester, der aus knapp 10 Metern den Ausgleich erzielt (64.). Während im Sportpark Höhenberg Torsong „Romeo“ von Querbeat gerade abklingt, Stadionsprecher Jan Risswig gerade de Meester feiert, kommt Viktoria zum 2:1:

    Doppelpass zwischen Marseiler und de Meester, Viktorias-Top-Torschütze bleibt am rechten Fünfereck eiskalt und dreht die Partie zum 2:1 (66.) – die Doppel-Lucas sorgen für Partystimmung auf der Schäl Sick. Unter Applaus verlässt dann de Meester das Feld, für ihn kommt Jonah Sticker (76.).

    Auch Marseiler verließ wenig später das Feld, für ihn kam Winter-Neuzugang Tobias Anselm. Doch dieser sollte nicht lange auf dem Feld stehen – wie schon Greger in Duisburg wurde der Stürmer an der Seitenausline gegen die Bande gecheckt, fiel auf den Betonboden und kam nicht wieder zurück in die Partie (90.+4). Kurz zuvor hatte Said El Mala noch die Chance zum 3:1, verpasste dabei knapp (90.+3). Dann der große Jubel, die Befreiung für das Viktoria-Team. Der Abstand auf die Abstiegsränge beträgt vorläufig 11 Zähler, weiter geht es für das Janßen-Team am kommenden Sonntag in Ingolstadt.

    Viktoria-Aufstellung: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz, Michael Schultz, Jeremias Lorch, Sidny Lopes Cabral – Stefano Russo, Florian Engelhardt (46. Said El Mala), Simon Handle – Luca Marseiler (84. Tobias Anselm, 90.+5. Seokju Hong), Luca de Meester (76. Jonah Sticker) – André Becker

    Tore: 0:1 Markus Pink (60.), 1:1 Luca de Meester (64.), 2:1 Luca Marseiler (66.)

    Gelbe Karten: 
     

    Viktoria: Patrick Koronkiewicz, Florian Engelhardt,
     

    Sandhausen: Tim Maciejewski, Patrick Greil, Luca Zander

    Zuschauer:innen: 2.627

    Ihr wart bei der Partie live dabei? Dann helft uns mit Eurem Feedback zum Stadionerlebnis!

    <meta charset=“UTF-8″ />

    Viktoria – das V steht für Vussball!  

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

  • Gegnercheck Sandhausen: Mit Keller zurück ins Unterhaus?

    Gegnercheck Sandhausen: Mit Keller zurück ins Unterhaus?

    Ganze 11 Spielzeiten spielte der SV Sandhausen in der 2. Bundesliga, in dieser Saison kämpfen die Hardtwälder um die Rückkehr ins Unterhaus. Derzeit steht man auf Platz fünf – Olaf Janßen und seine Jungs aber haben mit der Keller-Mannschaft noch eine kleine “Rechnung” offen. Wir haben uns den Gegner für Euch wie gewohnt genauer angeschaut.  

    Hinspiel: Damit hatten selbst die optimistischsten Sandhäuser Mathematik-Professoren nicht mehr gerechnet: 86. Minute am 8. Spieltag in Sandhausen, Viktoria führt 3:1 und scheint einen verdienten Auswärtssieg einzutüten. Doch dann kommt der SVS, dann kommen die Comeback-Qualitäten des Absteigers. Ein Elfmeter von Evina zum 2:3, dann der helle Wahnsinn, als Meier in der 95. Spielminute den Ausgleich erzielt. Ein Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlte.  

    Saisonverlauf: Damals stand die Viktoria auf Rang 8, die Sandhäuser mussten sich mit Platz 11 begnügen. Seitdem aber zeigt die Formkurve klar nach oben, lediglich 3 von 18 Spielen sollte der SVS folglich verlieren. Nun kommen die Pfälzer mit einer Serie von 6 ungeschlagenen Partien auf die Schäl Sick, sorgten zuletzt mit dem 6:3-Sieg gegen Tabellenführer Regensburg für Furore.  

    Gegründet: 01.08.1916  
     

    In der 3. Liga seit: 2023  
     

    Größter Erfolg: Platz 10 / 2. Bundesliga (2017+2020) 
     

    Meiste Spiele (aktiv): Dennis Diekmeyer (139) 

    Trainer: Ende Oktober übernahm mit Jens Keller ein mehr als bekanntes Gesicht das Zepter am Hardtwald. Der 53-Jährige coachte von 2012-15 den damaligen Bundesligisten Schalke 04, anschließend in der 2. Bundesliga sowohl Union Berlin als auch den FC Ingolstadt und den 1. FC Nürnberg. Als Spieler stand Abwehrspieler Keller 142-mal in der Bundesliga auf dem Rasen, trug dabei die Trikots des VfB Stuttgart, 1860 München, VfL Wolfsburg, 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. 1992 feierte der gebürtige Stuttgarter mit dem VfB die deutsche Meisterschaft.  

    Begegnungen: Es ist das zweite Mal, dass der SV Sandhausen und Viktoria Köln aufeinandertreffen.  Chefcoach Olaf Janßen stand in seiner Karriere bereits viermal gegen Sandhausen an der Seitenline, jedes Malendeten die Partien remis: 2013/14 zwei torlose Remis mit Dresden, 2017 ein 1:1 am Hardtwald – 2023 dann das angesprochene 3:3. 

    Historie: Gegründet wurde der SV Sandhausen im Jahr 1916, nach dem Zweiten Weltkrieg kickte man in der Kurpfalz vor allem im Amateurbereich, wurde unter anderem 1993 deutscher Amateurmeister. 2008 gelang dem SV unter Trainer Gerd Dais der Sprung in die neugegründete eingleisige 3. Liga, 2012 stieg der Verein als Meister in die 2. Bundesliga auf. Dort etablierte sich der Klub schnell, ganze 11 Jahre lang war man fester Bestandteil des Unterhauses. Jede Saison beendete man in der unteren Tabellenhälfte, im Sommer dann musste man den Gang zurück in die 3. Liga antreten. 

    Tickets: Ihr habt gleich 3 Möglichkeiten, Euch den Platz im Stadion zu sichern:  
     

    1. Online unter www.viktoria-tickets.de   
     

    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Donnerstag und Freitag 14-17 Uhr)   
     

    3. An der Tageskasse am Spieltag (ab 12:30 Uhr)  

    Partie in den Medien:  
     

    TV: Magenta Sport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.      
     

    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Daniel und Hendrik On Air!      
     

    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

    <meta charset=“UTF-8″ />

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

  • 2:5 gegen FCS – de Meesters Traumtor kommt zu spät

    2:5 gegen FCS – de Meesters Traumtor kommt zu spät

    Das Nachholspiel am Mittwochabend zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken entscheiden die Gäste für sich. In beiden Halbzeiten trafen die Saarländer früh, ein zunächst parierter und schließlich im Nachschuss veredelter Foulelfmeter zog den Höhenberger Jungs für diesen Abend den Zahn. André Becker verkürzte zwischenzeitlich auf 1:2, das Traumtor von Luca de Meester in der Nachspielzeit kam zu spät.

    Vor dem Spiel: Eine Niederlage seit Mitte November für den FCS, Viktoria beendete die Englische Woche mit drei Niederlagen. Ursprünglich war das Spiel für Mitte Januar angesetzt, damals machte Frost dem Spielplan einen Strich durch die Rechnung. So kam es am Mittwochabend zum Showdown.

    Veränderungen: Thomas Idel rückte in die Startelf, der Winter-Neuzugang feierte sein 3. Liga-Debüt. Ebenfalls erstmals in einem 3. Liga-Spiel auf dem Rasen stand Said El Mala, der 18-Jährige kam im zweiten Durchgang in die Partie.

    Verlauf des Spiels: Ein ungemütlicher Abend in Höhenberg. Auf der nass-kalten Schäl Sick sorgte auch das Flutlicht nicht für ein magisches Ambiente. Dass es aber auch auf dem Platz ungemütlich werden sollte, machte der FCS früh klar. Machen wir es kurz: Nach nicht mal 180 Sekunden traf der Saarbrücker Naifi zum 0:1 (3.).  Gleiches Spiel in Abschnitt zwei diesmal war es Brünker, der für den FCS kurz nach Anpfiff traf (47.).

    Doch Viktoria bewies Moral, Viktoria kam nochmal: André Becker nutzte den Abpraller eines Lorch-Schusses in bester Mittelstürmer-Position, netzte zum 1:2 ein (55.). Es war wieder neues Feuer in der Partie, Viktoria war am Drücker. Doch dann flachte das Feuer ab, als Schiedsrichter Nicolas Winter auf den Punkt zeigte und folglich auf Foulelfmeter für Saarbrücken entschied. Diesen parierte Ben Voll zunächst überragend, beim Nachschuss von Naifi war aber auch der Kölner Schlussmann machtlos (68.)

    Aus dem Feuer wurde eine lodernde Flamme, die trotz starken Regens nicht erlischen sollte. Weiterhin viel Ballbesitz auf Seiten der Janßen-Elf, starke Saves von Ben Voll und André Becker ließen die Partie zunächst nicht zur Entscheidung kommen. Doch Saarbrücken blieb konsequent, Luca Kerber verpasste Viktoria aus kurzer Distanz den nächsten Nackenschlag – 1:4 (85.). Doch dabei sollte es nicht bleiben, denn unsere Jungs hatten noch einen im Köcher:

    Luca de Meester, auf den Saarbrücken keinen Druck ausüben konnte, traf aus knapp 18 Metern sehenswert zum 2:4 (90.+1.). Dass dieser Treffer zu spät gekommen sein würde, war den meisten klar. Doch dass Saarbrücken mit Civeja noch einen weiteren Treffer erzielten sollte (90.+2.), war dann die letzte Pointe.

    Weiter geht es bereits am Samstag, dann ist der Sportpark Höhenberg wieder der Schauplatz einer 3. Liga-Partie – diesmal aber ist der SV Sandhausen der Gegner (14 Uhr). tickets bekommt ihr wie gewohnt unter www.viktoria-tickets.de!

    Viktoria-Aufstellung: Ben Voll – Michael Schultz, Jeremias Lorch (76. Patrick Koronkiewicz, David Kubatta– Jonah Sticker, Stefano Russo, Simon Handle, Sidny Lopes Cabral (84. Seokju Hong) – Luca Marseiler (81. Said El Mala), Thomas Idel (45. Luca de Meester) – André Becker (76. Tobias Anselm)

    Tore: 0:1 Amine Naifi, 0:2 Kai Brünker (47.), 1:2 André Becker (55.), 1:3 Amine Naifi (68.), 1:4 Luca Kerber (85.), 2:4 Luca de Meester (90.+1), 2:5 Tim Civeja (90.+2)

    Gelbe Karten: 
     

    Viktoria: –
     

    Saarbrücken: R. Becker, Gaus, Naifi, Rizzuto, D. Becker

    Zuschauer:innen: 4.004

    Viktoria – das V steht für Vussball!  

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet Ihr hier!

    Ihr wart bei der Partie live dabei? Dann helft uns mit Eurem Feedback zum Stadionerlebnis!