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  • Hamza Saghiri: „Die Stimmung ist einfach gut!“

    Durch den Auswärtserfolg bei Preußen Münster ist der FC Viktoria Köln in der Tabelle der 3. Liga weiter nach oben gerückt. Somit wird die Partie gegen Eintracht Braunschweig zu einem echten Spitzenspiel. Vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten haben wir die Möglichkeit genutzt, um mit Mittelfeldspieler Hamza Saghiri (22) zu sprechen.

    Herr Saghiri, schauen Sie momentan besonders gerne auf die Tabelle?

    Hamza Saghiri: „Nein. Ich schaue eher von Spiel zu Spiel. Natürlich kenne ich die Tabelle, aber die ist nur eine Momentaufnahme. Insofern ist das aktuell nicht so relevant. Wichtig ist, wo wir am Ende der Saison stehen.“

    Ist die gute Platzierung der Viktoria denn für Sie überraschend?

    Saghiri: „Nein, denn ich wusste, dass wir eine wirklich gute Mannschaft haben. Wenn wir unsere Stärken von Woche zu Woche zeigen, werden wir – wenn alles normal läuft – auch belohnt. Und ich finde, dass unsere Leistungen, mit Ausnahme der ersten Halbzeit in Rostock, eigentlich auch immer gestimmt haben. Dafür sind wir dann auch häufig belohnt worden.“

    Sie sind ja schon seit der A-Jugend bei Viktoria Köln und spielen seit 2016 in der Herrenmannschaft. Somit können Sie besonders gut beurteilen, warum es so gut läuft? Wo sehen Sie die Gründe?

    Saghiri: „Die Stimmung ist einfach gut. Wir verstehen uns im ganzen Team – egal ob mit dem Vorstand, der Geschäftsführung, den Trainern, dem Funktionsteam, den Mitarbeitern oder innerhalb der Mannschaft. Die positive Stimmung tut einfach gut. Dazu ist nach dem Aufstieg aus der Regionalliga der persönliche Druck auf uns Spieler erst einmal weg. Wir können in der 3. Liga befreit aufspielen und machen uns keine unnötigen Gedanken.“

    Auch für Sie selbst läuft es aktuell nach Plan. Dafür sprechen schon sieben Startelfeinsätze in dieser Drittliga-Saison. Sind Sie besonders motiviert?

    Saghiri: „Motiviert sollte ein Spieler immer sein, egal in welcher Liga. Das gehört einfach zu der Grundeinstellung eines Profifußballers dazu. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man zum Beispiel bei einem kleinen Verein mit wenig Zuschauern oder gegen einen namhaften Gegner in einem großen, vollen Stadion spielt. Mit der Motivation hat das bei mir aber nichts zu tun. Ich versuche immer, Vollgas zu geben.“

    Im nächsten Spiel kommt Eintracht Braunschweig in den Sportpark Höhenberg. Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

    Saghiri: „Wenn wir zeigen, was wir können, ist in der Liga alles möglich. Logisch, Braunschweig ist der Favorit und wir sind als Aufsteiger eher der Underdog. Die Situation ist für uns so ähnlich, wie vor dem Spiel gegen Ingolstadt – mit dem Unterschied, dass Braunschweig vielleicht noch über ein wenig mehr individuelle Stärke verfügt. Wir müssen dieses Spiel einfach genießen und sollten keinen Respekt haben. Wir werden wieder alles geben und dann am Ende der Partie sehen, was dabei herausgekommen ist.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die nächsten Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Spitzenspiel gegen Braunschweig

    Am Samstag trifft Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg auf Eintracht Braunschweig. Damit bekommt es der Tabellenvierte der 3. Liga mit dem -zweiten zu tun.

    Das hätte, wenn es nach Eintracht Braunschweig ginge, anders aussehen können. Denn die Niedersachsen belegten vor dem letzten Wochenende mit sechs Siegen aus sieben Spielen sogar den ersten Tabellenrang. Gegen den F.C. Hansa Rostock musste sich das Team von Cheftrainer Christian Flüthmann allerdings am Sonntag mit 1:2 (1:2) geschlagen geben, sodass der Hallesche FC an der Eintracht vorbeizog. Entsprechend unzufrieden äußerte sich Flüthmann im Interview mit Magenta Sport. „Es war ein bisschen unnötig, hier zu verlieren. Wir haben in der ersten Halbzeit nur gestanden, anstatt die Männer zu attackieren“, so der 37-Jährige. „Deshalb haben wir die Partie in der ersten Halbzeit verloren.“ So nimmt der Deutsche Meister von 1967 in der aktuellen Tabelle mit 18 Punkten und einem Torverhältnis von 19:11 Rang zwei ein.

    Zwei Plätze dahinter steht Viktoria Köln. Die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev ist das einzige Team der 3. Liga, das bisher noch mehr Treffer als die Braunschweiger erzielt hat. Insgesamt stehen 20:13 Tore nach dem 3:2-Erfolg beim SC Preußen Münster zu Buche. Trotzdem waren es auch andere Qualitäten, die Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev im Anschluss an die Samstagspartie lobte. „Ich glaube, dass wir versucht haben, unsere Linie beizubehalten und wieder Fußball zu spielen. Aber Münster war sehr aggressiv gegen den Ball. Dafür waren wir zunächst extrem effizient und haben unsere Chancen genutzt“, so Dotchev. Nach einer 3:0-Führung kamen die Gastgeber auf 2:3 heran. Dotchev: „Am Ende war es ein Arbeitssieg, bei dem unsere Mannschaft auch kämpferische Qualitäten zeigen musste und den Erfolg über die Zeit gebracht hat.“

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  • Tickets gegen Jena und Kaiserslautern

    In den nächsten Wochen jagt im Sportpark Höhenberg ein Highlight das nächste. Jetzt sind auch die Partien gegen den FC Carl Zeiss Jena (am 8. November 2019) und den 1. FC Kaiserslautern (am 30. November 2019) im Vorverkauf. Damit gibt es aktuell Tickets für die Viktoria-Heimspiele gegen Eintracht Braunschweig, Waldhof Mannheim, den 1. FC Köln, den 1. FC Magdeburg sowie gegen Jena und Kaiserslautern.

    Die Partie gegen Jena dürfte für die Höhenberger eine besondere werden. Schließlich haben die Kölner mit den Thüringern noch eine kleine Rechnung offen. In den einzigen Spielen zwischen beiden Teams ging es im Jahr 2017 um den Aufstieg in die 3. Liga: Am 28. Mai gelang dem FCC dabei ein 3:2-Auswärtserfolg in Köln, ehe das Rückspiel auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld mit 1:0 für die Viktoria endete. Aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstreffer stieg Jena damals auf.

    Grundsätzlich blicken die Thüringer auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. Zu DDR-Zeiten gewann das Team gleich dreimal die Meisterschaft. Viermal holte Jena den FDGB-Pokal. Im Jahr 1981 erreichte der Verein sogar das Finale im Europapokal der Pokalsieger, unterlag aber Dinamo Tiflis im Endspiel in Düsseldorf mit 1:2. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands spielte der FCC acht Spielzeiten in der 2. Bundesliga. Aktuell tritt das Team zum siebten Mal in der 3. Liga an.

    Wenn Ende November dann der 1. FC Kaiserslautern beim FC Viktoria Köln zu Gast ist, präsentiert sich ohne Frage ein weiterer Verein mit riesengroßer Historie im Sportpark Höhenberg. Unvergessen ist bei den deutschen Fußballfans der Meistertitel im Jahr 1998. Direkt in der Saison nach dem Wiederaufstieg aus der 2. Liga gelang damals unter Trainer Otto Rehhagel der Gewinn der Meisterschaft – bis heute ein Novum in der deutschen Geschichte des Fußballs.

    Insgesamt wurde der 1. FC Kaiserslautern viermal Deutscher Meister (1951, 1953, 1991 und 1998). Im Jahr 1990 und 1996 gewann die Mannschaft vom Betzenberg den DFB-Pokal. Als Gründungsmitglied der Bundesliga absolvierten die Roten Teufel insgesamt 44 Spielzeiten in der Eliteliga des deutschen Profifußballs. Elfmal waren die Pfälzer in der 2. Liga dabei. Nach dem Abstieg 2017/2018 spielt der 1. FC Kaiserslautern zum zweiten Mal in Folge in der 3. Liga.

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  • Viktoria setzt sich in Münster durch

    Der FC Viktoria Köln verbucht den nächsten Auswärtssieg für sich. Das Team der Höhenberger setzte sich im Preußenstadion vor 5.217 Zuschauern mit 3:2 (2:0) gegen den SC Preußen Münster durch. Obwohl Wunderlich (zweimal) und Bunjaku für eine 3:0-Führung sorgten, wurde es am Ende noch einmal eng: Dudashov und Mörschel brachten die Gastgeber noch auf 2:3 heran.
    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev setzte im Tor auf Daniel Mesenhöler. In die Abwehr stellte er zu Beginn Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Die Sechserposition nahmen Andrej Dej und Hamza Saghiri ein. Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler bildeten das offensive Mittelfeld. Albert Bunjaku agierte als echte Spitze.
    Die erste Chance hatte der SC Preußen Münster. Nico Brandenburger zog aus 17 Metern ab, doch Mesenhöler hielt sicher (2.). In der siebten Minute tankte sich Gottschling im Mittelfeld durch und spielte Bunjaku an. Doch der Stürmer scheiterte aus spitzem Winkel an Maximilian Schulze Niehues. Nur 60 Sekunden danach folgte die Kölner Führung: Gottschling passte von rechts vor das Tor und Wunderlich drückte den Ball zum 1:0 über die Linie.
    Die Gastgeber zeigten nach dem Rückstand ein wenig mehr Zug zum Tor als die Höhenberger. Allerdings hatten die Gäste das nötige Quäntchen Glück. Zunächst scheiterte Wunderlich in der 18. Minute noch aus kurzer Distanz an Keeper Schulze Niehues. Den wenig später folgenden Nachschuss aus spitzem Winkel ließ der Torhüter der Westfalen allerdings unglücklich durch die Arme rutschen. Damit stand es 2:0 für die Viktoria.
    Der SC Preußen Münster strahlte häufiger Gefahr nach Eckstößen von Kevin Rodrigues Pires aus. In der 30. Minute sorgte Luca Schnellbacher mit einem Lattentreffer allerdings für ein erstes echtes Ausrufezeichen. Beim nächsten Viktoria-Angriff nur 60 Sekunden später hatten dann aber schon wieder die Gastgeber Glück. Handle scheiterte aus kurzer Distanz an den Fäusten von Preußen-Schlussmann Schulze Niehues.
    Kurz vor der Pause hatte Bunjaku eine Riesen-Möglichkeit, sogar auf 3:0 für die Gäste zu erhöhen. Doch sein Schuss aus kurzer Distanz wurde vom Preußen-Keeper mit einer spektakulären Fußabwehr geklärt. Somit ging es für Viktoria Köln mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabinen.
    Gleich nach Wiederanpfiff hatte Handle für den FC Viktoria Köln eine gute Gelegenheit (46.). Doch er fand in Münsters Torwart Schulze Niehues seinen Meister. Bunjaku sorgte kurz danach ebenfalls für Gefahr, doch er verfehlte das Gehäuse von Preußen Münster (48.). Eine noch bessere Gelegenheit hatten 60 Sekunden danach aber die Gastgeber: Nach scharfer Hereingabe traf Rufat Dadashov aus kurzer Entfernung nur den Pfosten.
    In der 62. Minute verfehlte der eingewechselte Heinz Mörschel den Kölner Kasten aus 16 Metern nur knapp. Viktoria Köln hatte drei Minuten später eine gute Gelegenheit: Doch ein abgefälschter Rechtsschuss von Wunderlich wurde zur sicheren Beute für Schulze Niehues. Nach einem Abwehrfehler von Mörschel folgte der nächste Rückschlag für Münster: Bunjaku nahm das Geschenk dankend an und schob mit rechts  zum 3:0 für die Gäste ein (72.).    
    In der 78. Minute hatten dann die Preußen Grund zum Jubeln. Schön freigespielt traf Dadashov an Mesenhöler vorbei zum 1:3. Nur 120 Sekunden danach hatte Koronkiewicz zwar eine riesige Möglichkeit, den alten Vorsprung wieder herzustellen, doch es war deutlich spürbar, dass die Gastgeber jetzt noch einmal ihre Chance witterten. In der 87. Minute gelang dem eingewechselten Mörschel sogar noch das 2:3. Doch wenig später war die Partie vorbei.
    Tore: 0:1 Wunderlich (8.), 0:2 Wunderlich (18.), 0:3 Bunjaku (72.), 1:3 Dadashov (78.), 2:3 Mörschel (87.)
    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Fabian Holthaus (69. Steffen Lang), Dominik Lanius (75. Mart Ristl), Lars Dietz, Marcel Gottschling – Andrej Dej, Hamza Saghiri – Simon Handle, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (70. Patrick Koronkiewicz) – Albert Bunjaku
    Gelbe Karten:
    SC Preußen Münster: Rodrigues Pires (22.), Litka (51.)
    FC Viktoria Köln: Lang (84.)
    Gelb-Rote Karten:
    SC Preußen Münster: Scherder (90. + 4)
    Zuschauer: 5.217 

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  • U 19: Niederlage gegen Dortmund

    In der A-Junioren-Bundesliga hat der FC Viktoria Köln das Heimspiel gegen Borussia Dortmund verloren. Das Team von Trainer Jürgen Kohler unterlag am Samstag in Chorweiler vor 300 Zuschauern gegen den Deutschen A-Junioren-Meister der Vorsaison mit 0:2 (0:0).
    Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgte Reda Khadra in der 63. Minute für die Gästeführung. Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko erhöhte in der 71. Minute auf 2:0 für Dortmund. Der erst 14 Jahre alte Spieler traf damit bereits zum zehnten Mal in dieser Saison.
    Mit drei Erfolgen und zwei Niederlagen liegen die von Michael Skibbe trainierten Borussen jetzt auf Rang fünf der Tabelle. Viktoria nimmt aktuell Platz zehn ein. Das nächste Spiel der Höhenberger findet am 21. September statt. Dann treten die Kölner bei Fortuna Düsseldorf an.

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  • Mannheim und Magdeburg im Vorverkauf

    Am 21. September empfängt der FC Viktoria Köln in der 3. Liga Eintracht Braunschweig. Tickets für diese mit Spannung erwartete Partie sind bereits seit geraumer Zeit im Vorverkauf erhältlich. Ab heute sind darüber hinaus auch Eintrittskarten für weitere Heimspiele verfügbar: für den 5. Oktober gegen den SV Waldhof Mannheim und für den 25. Oktober gegen den 1. FC Magdeburg.
    Die Partie gegen Mannheim verspricht eine Menge Brisanz. Denn die Baden-Württemberger sind genau wie die Viktoria als Aufsteiger fulminant in die 3. Liga gestartet. Dabei stachen besonders der 4:0-Erfolg gegen den TSV 1860 München (am 4. Spieltag) und das 4:3-Torfestival gegen den MSV Duisburg (am 6. Spieltag) hervor. Entsprechend groß ist die Euphorie im Lager der Blau-Schwarzen.
    Von 1983 bis 1990 spielte Mannheim in der 1. Bundesliga. Doch für den Traditionsverein folgte eine Talfahrt bis in die Oberliga Baden-Württemberg. Nachdem die Rückkehr in die Regionalliga gelungen war, spielte Waldhof gleich mehrere Male um den Aufstieg in die 3. Liga mit – lange Zeit jedoch ohne Erfolg. Umso größer war der Jubel, als das Vorhaben durch die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest im April gelang.
    Der 1. FC Magdeburg, der Ende Oktober in den Sportpark Höhenberg kommt, hat eine ähnlich bewegte Vergangenheit hinter sich. Das Team gehörte zu den erfolgreichsten im DDR-Fußball. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt holte sich drei Meistertitel und sieben FDGB-Pokalsiege. 1974 gelang sogar der ganz große Coup: Durch ein 2:0 gegen den AC Mailand gewann Magdeburg in Rotterdam den Europapokal der Pokalsieger.
    Nach der Wiedervereinigung Deutschlands waren die Blau-Weißen zunächst in der Oberliga und Regionalliga unterwegs. Im Jahr 2015 folgte dann der lang ersehnte Aufstieg in den Profifußball. Die Drittliga-Saison 2017/2018 schloss der FCM als Tabellenerster ab und stieg somit in die 2. Bundesliga auf. In der darauffolgenden Spielzeit bedeutete der 17. Platz den Abstieg. Zurück in der 3. Liga gehört Magdeburg trotz durchwachsenem Saisonstart zu den Anwärtern auf den Aufstieg.

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  • Dotchev warnt vor kompaktem Gegner

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev freut sich auf Münster. Denn für den 53-Jährigen bedeutet das Auswärtsspiel am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) beim SC Preußen die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Der heutige Coach vom FC Viktoria Köln stand von Januar 2012 bis September 2013 bei den Westfalen unter Vertrag.
    „Ich habe sehr schöne Erinnerungen an Münster. Das ist eine tolle Stadt und wir haben dort auch sehr erfolgreich Fußball gespielt“, blickt Dotchev zurück. „Also freue ich mich auf das Wiedersehen.“ Im Fokus stehe aber natürlich die Drittliga-Partie im Preußenstadion. Dotchev weiß: „Um in Münster zu punkten, müssen wir an unsere Grenzen gehen.“
    Dotchev: „Wir können jetzt nicht zufrieden sein, weil wir in der Liga gegen Ingolstadt gewonnen haben. Am Wochenende gibt es wieder drei Punkte zu vergeben. Wenn wir aus Münster mit einem positiven Erlebnis nach Hause fahren, dann haben wir danach eine ganz andere Ausgangssituation für das Heimspiel gegen Braunschweig.“
    Nach dem 4:2-Testspielerfolg gegen den FC Schalke 04 warnt der Viktoria-Trainer davor, den Tabellenzwölften der 3. Liga zu unterschätzen: „Freundschafts- und Meisterschaftsspiele sind für mich unterschiedliche Dinge. Wenn jemand denkt, wir haben Schalke geschlagen und bei Münster ist nur die Frage, wie hoch wir sie besiegen, dann ist das fatal.“
    Dotchev, der aktuell mit seinem Team in der 3. Liga den fünften Tabellenrang belegt, predigt: „Man macht die meisten Fehler, wenn man erfolgreich ist. Und das wollen wir nicht.“ Den SC Preußen Münster sieht er als „kompakten Gegner, der die Viktoria bekämpfen wird.“

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  • U 19: Bird will gegen Dortmund punkten

    Am Samstag empfängt Viktoria Köln in der A-Junioren-Bundesliga Borussia Dortmund (Anpfiff: 11.00 Uhr, Stadion Merianstraße, Bezirkssportanlage Chorweiler). Obwohl damit der amtierende Deutsche Meister zu Gast ist, rechnen sich die Höhenberger durchaus Chancen aus.
    „Natürlich wollen wir gewinnen“, sagt Robin Bird. Der offensive Mittelfeldspieler der Viktoria ergänzt: „Wir stehen nicht auf dem Platz, um nur zu verteidigen. Wir wollen nach vorn spielen und gewinnen. Schließlich hat Dortmund in dieser Saison auch schon zwei Spiele verloren.“
    Die Borussen belegen aktuell Rang sechs. Zwei Plätze dahinter liegt mit einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage Viktoria Köln. „Ich traue uns schon zu, am Ende in der A-Junioren-Bundesliga West unter die ersten Fünf zu kommen“, sagt der erst 17-jährige Bird selbstbewusst.
    Die Gründe dafür liegen auf der Hand. „Beim Heimspiel gegen Schalke konnte man zum Beispiel sehen, wie groß der Wille unserer Mannschaft ist“, so Bird. Seine Ansage vor dem Dortmund-Spiel: „Wir sind sehr kampfstark. Wenn jeder versucht, das Beste zu geben, ist für uns gegen jeden Gegner etwas drin.“

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  • Gegnercheck: Viktoria auswärts in Westfalen

    Dominik Lanius konnte sich beim letzten Heimspiel im Sportpark Höhenberg gleich doppelt freuen: Beim 3:0 gegen den FC Ingolstadt spielte Viktoria Köln erneut zu Null und der 22-Jährige erzielte per Kopf sein erstes Saisontor. Am Wochenende steht für Lanius mit der Viktoria das Auswärtsspiel bei Preußen Münster an. Für den Abwehrmann ist das sicher ein besonderes Spiel, denn in der letzten Saison trug er noch selbst das Trikot der Westfalen. Die Mannschaft aus Münster hat vor heimischer Kulisse einen guten Lauf: Im Preußenstadion wurde in der aktuellen Spielzeit noch keine Drittliga-Partie verloren.
    Die aktuelle Lage:
    Der SC Preußen Münster belegt vor dem achten Spieltag den zwölften Tabellenplatz. Während man zu Hause mit Siegen gegen Jena, Kaiserslautern und einem Remis gegen Uerdingen recht erfolgreich war, hagelte es für die Mannschaft aus Westfalen auswärts drei Niederlagen und ein Unentschieden. Acht Punkte aus den ersten sieben Ligaspielen lassen somit insgesamt Luft nach oben. Ein weiterer Wehrmutstropfen: Das Ausscheiden im Westfalenpokal durch ein 3:4 nach Elfmeterschießen beim SV Rödinghausen.
    Die personelle Situation:

    Der vor der Saison eingeleitete Umbruch lässt sich gleich auf den ersten Blick erkennen: Denn in der aktuellen Spielzeit trägt Sven Hübscher als Cheftrainer die sportliche Verantwortung. Darüber hinaus trägt der Kader die Handschrift von Sportdirektor Malte Metzelder. Sicher schmerzhaft war der Abgang von Martin Kobylanski vor Saisonbeginn. Den Mittelfeldspieler zog es zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig. René Klingenburg wechselte in die 2. Liga zu Dynamo Dresden und Cyrill Akono sogar in die 1. Liga zu Mainz 05. Dem setzten die Preußen eine Vielzahl von Neuzugängen entgegen. Mit Julian Schauerte konnten sie dabei einen Spieler holen, der die Defensive stabilisiert. Für das Mittelfeld wurden unter anderem Nico Brandenburger vom SC Fortuna Köln und Maurice Litka vom FC St. Pauli verpflichtet. Im Sturm gab es beispielsweise mit Heinz Mörschel (vorher Holstein Kiel) einen interessanten Neuzugang.
    Spieler im Fokus:

    Defensiv-Neuzugang Julian Schauerte (früher: SV Sandhausen, Fortuna Düsseldorf, KAS Eupen und andere) ist ein Spieler, der für mehr Stabilität im Abwehrverbund der Preußen sorgen soll. Im Juni 2019 unterschrieb er bei Preußen Münster einen Zweijahresvertrag und wurde im Anschluss zum Mannschaftskapitän ernannt. In allen Spielen dieser Saison stand der 31-Jährige in der Start-Elf von Münster. Darüber hinaus ist Schauerte auch noch torgefährlich. In den bislang sieben Drittliga-Partien der aktuellen Spielzeit gehörte er schon dreimal zu den Torschützen.
    Der Trainer:

    Seit der Saison 2019/2020 hat Münster einen neuen Trainer an der Seitenlinie: Sven Hübscher. Der 40-Jährige, ehemaliger Jugend- und Assistenztrainer beim FC Schalke 04, war zuvor Chefcoach bei Werder Bremen II. Mit Hübscher haben die Westfalen einen Mann für sich gewinnen können, der gemeinsam mit der Mannschaft den Umbruch in eine gesicherte Zukunft schaffen möchte.
    Das Stadion:
    In Bezug auf das Preußenstadion gibt es viele spannende Geschichten zu erzählen. Am 1. November 1925 wurde vom jetzigen Standort aus die erste Liveübertragung eines Fußballspiels im deutschen Rundfunk gesendet. Preußen Münster gehörte 1963 auch zu den 16 Gründungsmitgliedern der 1. Fußball-Bundesliga. Beim ersten Heimspiel am 24. August 1963 gegen den Hamburger SV (Endstand 1:1) waren  38.000 Zuschauer vor Ort. Damit war das Preußenstadion die erste ausverkaufte Arena der Bundesligageschichte. Aktuell bietet das Stadion 15.000 Zuschauern Platz.
    Bisherige Bilanz:
    Kaum zu glauben, aber wahr! Nachdem Viktoria Köln in der 3. Liga bisher nur auf Teams traf, gegen die es für die Höhenberger zuvor noch nie ein Meisterschaftsspiel gegeben hatte, sind die Vorzeichen gegen Münster ganz andere: Insgesamt 38-mal trafen beide Teams (in der 2. Liga, in der Oberliga und in der Regionalliga) aufeinander. Dabei gab es 16 Siege für die Kölner. Neunmal endeten die Partien mit einem Unentschieden. 13-mal gewann Münster. Das letzte Aufeinandertreffen im Januar 1981 entschied Viktoria Köln für sich. Damals gab es einen 3:0-Auswärtserfolg in Münster.
    Die Partie im TV:

    Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14.00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria natürlich über die Social Media Kanäle des Vereins auf dem Laufenden gehalten.

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  • Fan-Treffen mit Ristl und Lanius

    Am Dienstag, den 1. Oktober, findet das nächste Fan-Treffen statt. Nachdem sich im August Cheftrainer Pavel Dotchev den Fragen der Viktoria-Fans stellte, haben sich diesmal mit Dominik Lanius (Abwehr) und Mart Ristl (Mittelfeld) zwei Spieler angekündigt, um mit den Viktoria-Anhängern über aktuelle Themen zu plaudern. Stattfinden wird das Fan-Treffen im Jugendbistro des Sportparks Höhenberg. Los geht es um 19 Uhr.

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