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  • Nach KSC-Spiel: Viktoria startet in die Winterpause

    Nach KSC-Spiel: Viktoria startet in die Winterpause

    Nach dem letzten Testspiel des Jahres am morgigen Freitag gegen den Karlsruher SC (unter Ausschluss der Öffentlichkeit), starten die Spieler der Viktoria in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Nun stehen Erholung und Krafttanken im Kreise der Liebsten auf der Agenda, sodass wir ab 2. Januar wieder mit voller Energie durchstarten können. Bereits einige Tage später ist das erste Testspiel des Jahres 2023 geplant (Informationen folgen).

    Die 3. Liga geht für das Team von Cheftrainer Olaf Janßen am 14. Januar mit dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück weiter. 

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  • NEIN zu Spielmanipulation und Doping – VdV-Vortrag mit klarer Message

    NEIN zu Spielmanipulation und Doping – VdV-Vortrag mit klarer Message

    Ein klares NEIN zu Spielmanipulation und Doping – Die Vereinigung der Vertragsfußballspieler e.V. (VdV) hat im Rahmen der jährlichen Schulung aller Drittligisten eine klare Message an die erste Mannschaft von Viktoria Köln gesendet.

    Heinz Niggemeier von der Spielergewerkschaft klärte unsere Jungs vor dem Training zu den sensiblen Themen auf. Etwa dass 1,8 Billionen Euro jährlich weltweit auf Sportwetten eingesetzt werden und 60% dessen alleine auf den Vussball fallen. Niggemeier stellte Beispiele aus dem Profivussball vor, wie schnell man auch als Vussballer in Match-Fixing involviert werden kann und was dann zutun ist.

    So gilt etwa seit Einführung des Regelwerks 2005 die Meldepflicht für Vussballer:innen. Bedeutet, dass jede Information über mögliche oder versuchte Spielmanipulation mitgeteilt werden muss, Stichwort Ombudsmann. Ebenso gilt ein grundsätzliches Wettverbot für Wettbewerbe des eigenen Vereins – Viktoria-Vussballer dürfen also nicht (auch nicht über Dritte) auf Spiele der 3. Liga, DFB-Pokal, Bitburger-Pokal, A-Junioren Bundesliga etc. wetten.

    Weiteres Thema war das Doping – Negativbeispiele wie aus dem Radsport durften natürlich nicht fehlen. Ebenfalls wurden unsere Profis dafür sensibilisiert, bei Medikamenten Rat bei den Mannschaftsärzten zu holen und Vieles mehr. Einmal jährlich führt die VdV seit 2019 diese Schulungen bei allen Drittligisten durch. Die Botschaft von Niggemeier war klar: Ein klares NEIN zu Spielmanipulation und Doping!

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  • Jahres-Rückblick 01/2022: Verspäteter Anfang und sechs wichtige Punkte im Januar

    Jahres-Rückblick 01/2022: Verspäteter Anfang und sechs wichtige Punkte im Januar

    Das Vussballjahr 2022 neigt sich dem Ende zu. Und gemeinsam wollen wir mit Euch auf ein turbulentes Jahr zurückschauen. Selbstverständlich fangen wir im Januar an – einem durchweg verrückten Monat.

    Denn nach einem katastrophalen Dezember 2021, in der die Viktoria alle 3.Liga-Spiele verlor, brachte die Winter-Vorbereitung neue Euphorie in die Mannschaft. Olaf Janßen und sein Trainerteam hatten an den richtigen Stellschrauben gedreht, zu sehen war das gleich im ersten Test gegen Borussia Mönchengladbach. Im Schatten des Borussia-Parks gingen die Fohlen zunächst durch ein Tor von Lazlo Benes in Führung (4.), ein Doppelpack von Seokju Hong jedoch drehte die Partie zu Gunsten der Viktoria (21. und 58.). Zwar konnte Alassane Pléa noch zwischenzeitlich ausgleichen (62.), doch Patrick Sontheimer entschied die Partie wenige Minuten vor Schluss zum 3:2-Sieg der Viktoria (83.).

    Und auch der nächste Test sollte erfolgreich verlaufen: Gegen den damaligen Regionalligisten gewann unsere Mannschaft mit 4:2, Chris Greger (14.), Seokju Hong (38.), David Philipp (74.) und Simon Handle (78.) trugen sich im leeren Sportpark Höhenberg in die Torschützenliste ein. Doch wirklich eingeplant war das Spiel gegen RWE ursprünglich nicht: Am zweiten Januar-Wochenende sollte es für unsere Mannschaft laut Spielplan nach Zwickau zum ersten 3. Liga-Spiel 2022 gehen, doch bei den Sachsen sorgten zu viele positive Corona-Fälle für eine Spielverlegung in den Februar.

    Und so war der SC Verl der erste Liga-Gegner unserer Jungs 2022. Ein ganz besonderer Tag sollte es für die Viktoria werden. Nicht nur, weil man gegen die Ostwestfalen den Negativtrend in der Liga stoppen konnte, es war auch die Geburtsstunde unseres Vussballradio Schäl Sick. Eine Blindenreportage bei Viktoria Köln – das hatte es vorher noch nie gegeben! Und die lange Vorarbeit von Initiator Jakob Settgast hatte sich ausgezahlt – schließlich hatte er mit Tom Bayer eine Kommentatoren-Legende in den Sportpark gebracht. Gemeinsam mit den im Wechsel kommentierenden ehrenamtlichen Reportern sah Bayer einen 5:2-Sieg der Viktoria.

    Dabei ging es gar nicht mal so gut los: Cyrill Akono traf früh zur Halbzeit-Führung des SC Verl (8.), doch nach der Pause legte die Viktoria richtig los: Ausgleich durch Jeremias Lorch (49.), sehenswerter Führungstreffer durch Lenn Jastremski (56.) – die Viktoria war auf Kurs. Ein Doppelpack in der Schlussphase von David Philipp (83. und 89.) war dabei noch nicht der letzte Vers, Nico Ochojski verkürzte für Verl (90.+1.), Seokju Hong baute seinen Lauf im Januar aus (90.+2.). Die Viktoria war also wieder voll da!

    Und das bekam auch Waldhof Mannheim zu spüren. Im Flutlicht des Carl-Benz-Stadions gewann unsere Mannschaft am Spieltag darauf mit 1:0, getroffen hatte David Philipp mit seinem ikonischen blauen Turban. Generell waren unsere Jungs hart im Nehmen, Patrick Koronkiewicz und Lenn Jastremski mussten noch in Durchgang eins verletzungsbedingt raus. Dazu gesellte sich Daniel Buballa, der zur Halbzeit angeschlagen in der Kabine blieb. Doch nach Wiederbeginn dauerte es keine 60 Sekunden, David Philipp versank das Leder aus knapp 20 Metern im Netz. Der Torschütze selbst musste eine Viertelstunde vor Schluss selbst noch ausgewechselt werden, die beste Chance der Mannheimer hatte Hamza Saghiri – gegen seinen früheren und kommenden Arbeitgeber traute sich der Mittelfeldmann aber nicht zu treffen.

    Alle Tore im Video findet ihr hier!

    Und so startete man auf der Schäl Sick mit sechs Punkten ins neue Jahr. Einziges Manko: Das letzte Januar-Spiel verlor man zu Hause gegen 1860 München (0:1), den entscheidenden Treffer schoss Marcel Bär für die Löwen in Hälfte eins (38.). Viel los war dann noch am Deadline Day: Jamil Siebert fand den Weg aus Düsseldorf nach Höhenberg, ebenso wie Kevin Rauhut unterschrieb der Innenverteidiger noch am 31. Januar auf der Schäl Sick.

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  • Spiele bis Ende März terminiert – jetzt Rückrunden-Dauerkarte sichern!

    Spiele bis Ende März terminiert – jetzt Rückrunden-Dauerkarte sichern!

    Der DFB hat die Spieltage 22 bis 29 der laufenden Drittligasaison zeitgenau terminiert. Die Viktoria spielt nur vier dieser acht Partien zur Kern-Anstoßzeit an einem Samstag um 14 Uhr.

    Gleich drei Heimspiele im Februar und März steigen im Sportpark Höhenberg unter Flutlicht: Gegen Rot-Weiss Essen (22. Spieltag) und den SC Freiburg II (24. Spieltag) wird jeweils montags, gegen den SV Meppen (28. Spieltag) freitags um 19 Uhr angepfiffen.

    Einzel-Tickets für alle terminierten Spiele gehen zeitnah in den Verkauf. Wer sich aber eine Rückrunden-Dauerkarte sichern möchte, kann dies hier tun. Einen Sitzplatz für die komplette Rückrunde gibt es schon ab 79 Euro, den Stehplatz ab 49 Euro.

    Und: Das letzte Hinrunden-Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (Freitag, 20. Januar, 19 Uhr) gibt es gratis für jeden, der die Rückrunden-Dauerkarte bis zum 16. Januar bestellt. Heißt: Zehn Spiele zahlen, elf Mal live dabei sein im Sportpark Höhenberg.

    Das sind die Drittliga-Termine unserer Viktoria bis zum 29. Spieltag:

    18. Spieltag: Sa.,14. Januar, 14 Uhr
    VfL Osnabrück – Viktoria Köln

    19. Spieltag: Fr., 20. Januar, 19 Uhr
    Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken

    20. Spieltag: So., 29. Januar, 13 Uhr
    Viktoria Köln – SV Waldhof Mannheim

    21. Spieltag: Sa., 4. Februar, 14 Uhr
    SV Wehen-Wiesbaden – Viktoria Köln

    22. Spieltag: Mo., 13. Februar, 19 Uhr
    Viktoria Köln – Rot-Weiss Essen

    23. Spieltag: Sa., 18. Februar, 14 Uhr
    Dynamo Dresden – Viktoria Köln

    24. Spieltag: Mo., 27. Februar, 19 Uhr
    Viktoria Köln – SC Freiburg II

    25. Spieltag: Sa., 4. März, 14 Uhr
    TSV 1860 München – Viktoria Köln

    26. Spieltag: Sa., 11. März, 14 Uhr
    Viktoria Köln – FSV Zwickau

    27. Spieltag: Di., 14. März, 19 Uhr
    Hallescher FC – Viktoria Köln

    28. Spieltag: Fr., 17. März, 19 Uhr
    Viktoria Köln – SV Meppen

    29. Spieltag: Sa., 25. März, 14 Uhr
    VfB Oldenburg – Viktoria Köln

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  • Viktoria schlägt Jong Utrecht im Testspiel 4:1

    Viktoria schlägt Jong Utrecht im Testspiel 4:1

    Auch Testsiege machen Spaß. Das 4:1 gegen Jong Utrecht, gespielt wurde am Freitagnachmittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit, lässt unseren Coach Olaf Janßen gut gelaunt ins Wochenende gehen. Den 0:1-Rückstand durch Derensili Sanches Ferna (38.) egalisierte André Becker (42.) noch vor der Pause. In Halbzeit zwei trafen Simon Handle (68,), Jamil Siebert (86.) und mit Schlusspfiff Simon Stehle.

    Tore: 0:1 Derensili Sanches Ferna (38.), 1:1 Becker (42.), 2:1 Handle (68.), 3:1 Siebert (86.), 4:1 Stehle (90.) 

    46.‘: Stehle, Meißner, Handle, Saghiri
    Für Becker, Philipp, Sontheimer, Hong
    60.‘: Siebert, Engelhardt
    für Fritz, Marseiler

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  • 3:0 – doppelter Becker schießt Viktoria ins Pokal-Viertelfinale

    3:0 – doppelter Becker schießt Viktoria ins Pokal-Viertelfinale

    Es ist vollbracht: Viktoria hat auch das letzte Pflichtspiel des Jahres gewonnen, siegte im Bitburger-Pokal mit 3:0 beim Mittelrheinligisten FC Pesch und steht damit im Viertelfinale. Seit dem Erstrundensieg beim FC Hennef hat das Team damit sechs Spiele nacheinander gewonnen.

    Jamil Siebert und Niklas May sind auf DFB-Reise, Christoph Greger war nach seinem Platzverweis vom Hennef-Spiel gesperrt, Paco Koronkiewicz erkrankt – so musste Janẞen seine Abwehr auf dem Pescher Kunstrasen neu formieren: Er tat dies mit Moritz Fritz und Daniel Buballa neben Lars Dietz in der Dreier-Abwehr, Florian Heister übernahm die rechte Außenbahn.

    Im Tor durfte Elias Bördner ran, doch seine Vorderleute sorgten dafür, dass er zunächst nicht wirklich eingreifen musste. Es entwickelte sich ein typisches Pokalspiel, das die Viktoria dominierte, ohne aber den notwendigen Punch zu setzen. Kurz vor der Pause stürmte Peschs Mittelstürmer Iskender Papazoglu sogar in Richtung Viktoria-Tor, schoss aber schließlich links an diesem vorbei – Janßens Defensive reklamierte heftig auf Handspiel, doch Schiedsrichter Ivan Mrkalj hatte laufen lassen.

    Nach einem Doppelwechsel in der Halbzeit wurde der Bann dann zügig gebrochen: Der eingewechselte André Becker umkurvte nach Vorarbeit von David Philipp Torwart Oliver Henry Yates und schon zur Viktoria-Führung ein (51.). Moritz Fritz köpfte nur sechs Minuten später nach Flanke von Philipp zum 2:0 ein und sorgte damit bereits für die Vorentscheidung. 

    Ilhan Altuntas kam in der Schlussphase noch zu seinem Saisondebüt, Becker traf nach Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Seokju Hong mit seinem zweiten Treffer zum 3:0-Endstand.

    Damit ist das Pflichtspiel-Jahr für Janßens Team beendet, Urlaub gibt es jedoch erst ab 10. Dezember, damit die Winterpause nicht zu lang wird.

    Viktoria Köln: Elias Bördner – Lars Dietz (82. Ilhan Altuntas), Moritz Fritz, Daniel Buballa – Florian Heister, Patrick Sontheimer, Simon Handle – Simon Stehle (46. André Becker), David Philipp (68. Hamza Saghiri), Luca Marseiler (46. Kevin Lankford) – Robin Meißner (68. Seokju Hong)

    Tore: 0:1 André Becker (51.), 0:2 Moritz Fritz (57.), 0:3 André Becker (86.)

    Die Tore im Video findet ihr auf unserem Instagram-Kanal!

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  • Starkes Signal! „Überzeugungstäter“ Handle bleibt bis 2025 Viktorianer

    Starkes Signal! „Überzeugungstäter“ Handle bleibt bis 2025 Viktorianer

    Starkes Bekenntnis von Simon Handle: Der 29-jährige Allrounder hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag frühzeitig um zwei Jahre bis 2025 verlängert. Im Sommer 2017 vom FC Erzgebirge Aue zu Viktoria Köln gekommen, ist Handle längst einer der prägenden Spieler auf der Schäl Sick. 178 Pflichtspiele mit 36 Toren und 26 Assists sprechen für sich.

    „Das freut mich brutal, ich war da auch treibende Kraft in der Angelegenheit und bin super glücklich, dass Simon zu einem sehr frühen Zeitpunkt ja gesagt“, erklärt Cheftrainer Olaf Janßen: „Das ist nicht selbstverständlich, gerade wenn man sieht, welche Leistungen er abliefert. Er ist in einer bestechenden Form.“

    Er müsse wohl niemandem erklären, welch „wichtiger Baustein“ Handle für die Mannschaft sei, führt Janßen aus: „Auf Simon kann man sich immer verlassen, er ist auch in der Mannschaft hoch angesehen. Er ist jemand der vorweggeht, der unsere DNA praktisch im Blut hat und jeden Tag auf den Platz bringt, nicht nur bei den Spielen, sondern in jeder Trainingseinheit. Simon hat eine Top-Einstellung, besser geht es eigentlich nicht.“

    Zudem sei Handle wichtig für ihn als Trainer, „weil er jemand ist, der immer ganz nah bei der Mannschaft ist, der immer ein offenes Ohr hat für Probleme, die die Jungs haben. Und der trotz seines Alters, jetzt mal in Anführungsstrichen, wie ein Jungbrunnen wirkt.“ Überdies habe Handle „und auch das passt zu uns“ führt Janßen aus, „auch noch weitere Ziele. Da passen viele Dinge zusammen. Simon ist Überzeugungstäter.“

    „Wir waren stetig im Austausch, auch schon nach dem letzten Jahr. Ich bin jetzt im sechsten Jahr hier, das ist ja dann kein Geheimnis, dass man sich in einer gewissen Weise sehr wohlfühlt“, erklärt Simon Handle zu seiner frühzeitigen Unterschrift: „Der Verein passt zu mir, ich denke, ich passe auch ganz gut zum Verein. Deswegen will ich den Weg mit der Viktoria hier weitergehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir noch nicht am Ende unserer Entwicklung sind.“

    Er sei zu „100 Prozent davon überzeugt, wie wir Vussball spielen wollen“, betont Handle. „Die Art und Weise die dahinter steht, der Trainer spricht gerne von DNA, die versuche ich zu 100 Prozent zu leben. Ich will damit auch meine Mitspieler mit anschieben – und mir gelingt es dann auch Gott sei Dank, meine Leistung dadurch auf den Platz zu bringen.“

    Deshalb wertet Janßen Handles frühe Unterschrift als wichtiges Signal: „Intern, weil er ein wichtiger Spieler ist in meiner Mannschaft. Aber auch extern – die Leistungen werden natürlich auch von anderen gesehen. Und die nehmen auch wahr, dass sich so ein Spieler zu diesem frühen Zeitpunkt schon zur Viktoria bekannt hat.“

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  • Georg Koch wird Teammanager, „Schäl-Sicker“ Alexander Bade übernimmt Torwarttrainer-Posten

    Georg Koch wird Teammanager, „Schäl-Sicker“ Alexander Bade übernimmt Torwarttrainer-Posten

    Alexander Bade (52) wird neuer Torwart-Trainer bei Viktoria Köln. Der gebürtige Berliner stößt im Anschluss an das Bitburger-Pokalspiel gegen den FC Pesch am Samstag (15:30 Uhr) in das Trainerteam um Olaf Janßen (56). Damit tritt er die Nachfolge von Georg Koch (50) an, der seit dem Ausscheiden des ehemaligen Teammanagers Markus Lützler (48) auch dessen Aufgaben in Doppelfunktion übernommen hatte und künftig offiziell als Teammanager fungieren wird.

    „Zunächst einmal möchte ich mich bei Georg Koch für seinen immensen Einsatz in den letzten Wochen bedanken. Er hat trotz seiner gesundheitlich sicher nicht einfachen Situation hier ein Pensum abgespult, vor dem man nur den Hut ziehen kann“, erklärt Cheftrainer Olaf Janßen: „Nun bedaure ich einerseits, Georg als Torwart-Trainer zu verlieren, freue mich aber andererseits, mit ihm einen erfahrenen Ex-Profi als Teammanager zu haben, der weiß, was in einer Kabine abläuft und bei den Jungs großes Ansehen genießt.“

    Georg Koch, seit 2020 im Nachwuchsleistungszentrum und seit Sommer 2021 Torwart-Trainer der Drittliga-Profis, erklärt: „Es wäre schwierig geworden, in der Kürze einen Teammanager zu finden. Da ich nun schon etwas länger im Verein bin, weiß ich, was auf dieser Position erwartet wird. Zudem hatten wir das Glück, das Alex Bade als Torwart-Trainer auf dem Markt war und sich bereit erklärt hat, die Aufgabe zu übernehmen. Und ich bin überzeugt, dass es ein guter Zeitpunkt ist, bei unseren jungen Torhütern noch einmal neue Impulse zu setzen, Alex wird sicher ein paar neue Elemente mit einbringen. Das kann nur fördernd sein, ich denke, wir haben eine Top-Lösung gefunden.“

    „Auf der Position des Torwart-Trainers können wir Georg durch Alex Bade mit einem erstklassigen Mann ersetzen, der nicht nur in Köln tief verwurzelt ist, sondern auch auf internationalen Stationen wertvolle Erfahrung in verschiedenen Positionen sammelte“, sagt auch Janßen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit ab der kommenden Woche.“

    Alexander Bade geht es genauso: „Olaf und Franz Wunderlich, mit denen ich noch zusammengespielt habe, hatten mich mal angesprochen – Georg kannte ich früher nur als Gegner – dass es jetzt so schnell funktioniert hat, freut mich sehr. Ich möchte endlich wieder auf dem Platz arbeiten und freue mich auf die Arbeit mit einem jungen und spannenden Torwart-Team. Ich habe einige Spiele von Ben Voll gesehen, natürlich auch das Pokalspiel gegen die Bayern. Er spielt bislang eine gute Saison. Dazu Elias Bördner als ebenfalls junger Torwart mit großem Potenzial und Kevin Rauhut als erfahrener Mann und guter Typ, wie ich höre. Ich kann es kaum erwarten, nächste Woche mit den Jungs loszulegen.“

    Was ihm die Entscheidung zusätzlich leicht gemacht hat, verrät Bade auch: „Ich wohne hier um die Ecke, ich bin auch ein ‚Schäl-Sicker‘ und kann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, das ist natürlich sehr angenehm. Nach drei Jahren mit Jobs im Ausland und der Vamilie in Köln bin ich froh, dass ich wieder zuhause wohnen kann.“

    Der Ex-Profi startete im Sommer 2009 beim 1. FC Köln – wo er als aktiver Keeper von 1991 bis 1994 und 2000 bis 2006 unter Vertrag stand – seine Torwarttrainer-Laufbahn im Team um Zvonimir Soldo und blieb dem Verein bis zum Januar 2018 treu. Anschließend wechselte Bade gemeinsam mit Peter Stöger (56), mit dem er viereinhalb Jahre am Geißbockheim zusammenarbeitete, für eine Halbserie zu Borussia Dortmund. 2019 wurde der Berliner Sportkoordinator bei Austria Wien, im darauffolgenden Jahr bekleidete er in der österreichischen Hauptstadt in Doppelfunktion auch die Position des Torwart-Trainers. Im Sommer 2021 ging der 52-Jährige erneut gemeinsam mit Stöger für ein halbes Jahr zu Ferencvaros Bukarest.

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  • Gegnercheck – FC Pesch bereit für den großen Coup?

    Gegnercheck – FC Pesch bereit für den großen Coup?

    Im letzten Pflichtspiel des Vussballjahres 2022 geht es für Viktoria Köln am Samstag (Anpfiff 15:30 Uhr) zum FC Pesch. Beim Mittelrheinligisten geht es in der 2. Runde des Bitburger-Pokals um das Weiterkommen bei der Mission Titelverteidigung. Wir haben uns den Gegner für Euch etwas genauer angeschaut.

    Saisonverlauf: Am Sonntag konnte Pesch den Negativtrend nicht beenden: Gegen Eintracht Hohkeppel verlor man daheim mit 0:2 und ist in der Mittelrheinliga nun seit sieben Spielen ohne Sieg. Überhaupt gewann der FCP erst zweimal in dieser Saison und steht mit acht Punkten aus dreizehn Spielen auf dem vorletzten Platz der Mittelrheinliga, punktgleich mit Glesch-Paffendorf und Schlusslicht Arnoldsweiler. In der 1. Runde des Bitburger-Pokals jedoch gewann Pesch gegen den SV Roland Millich (3:0), es trafen Konosuke Eda (8.), Joel Heuter (45.) und Ali Sandoghdar (85.).  

    Spieler im Fokus: Mit 13 Jahren wechselte er zum FC Chelsea: Kaan Akca. Der heute 28-Jährige war vor rund 15 Jahren ein heiß begehrtes Talent, kehrte Bayer Leverkusen für ein Engagement an der Stamford Bridge den Rücken. Nach nur einem halben Jahr kam der Mittelfeldspieler nach Deutschland zurück und fand bei Fortuna Düsseldorf seine neue Heimat. Für die Landeshauptstädter spielte er 39-mal in der A-Junioren Bundesliga-West, 74-mal in der Regionalliga West und hatte sein Karriere-Highlight am 8. Mai 2015: Damals feierte er sein Debüt in der 2. Bundesliga, wurde für Charlison Benschop beim Stand von 0:2 gegen den VfR Aalen eingewechselt. Heute trägt er die Nummer 10 beim FC Pesch.

    Trainer: Trainiert werden Akca und seine Teamkollegen von Ali Meybodi. Der 46-Jährige schaffte 2018/19 den Aufstieg mit den Nord-Kölnern, seitdem spielt man ununterbrochen in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse. Der in der iranischen Hauptstadt Teheran geborene Coach spielte selbst 1994 in der U19 von Fortuna Köln und beendete seine aktive Laufbahn 2011 bei der SG Worringen, wo er u.a. als Spielertrainer aktiv war.

    Historie: Der FC Pesch wurde 1956 gegründet, zum 50. Geburtstag durfte man sich Landesligist nennen. Zuvor war der Verein weitestgehend in den unteren Spielklassen aktiv, in den 1980er Jahren schaffte man erstmals den Aufstieg in die Verbandsliga. Seit 2019 ist man nun durchgängig Mittelrheinligist.

    Spielstätte: Die Partie am Samstagnachmittag findet auf der Helmut-Kusserow-Sportanlage statt (Escher-/Pescher Straße, 50767 Köln). Vort Ort gestaltet sich die Parkplatzsituation schwierig, weshalb die Anreise mit ÖPNV empfehlenswert ist.

    Tickets: Tickets für das Spiel sind ab 11€ hier noch erhältlich.

    Partie in den Medien: Das Vussballradio Schäl Sick ist bei der Partie leider nicht vor Ort. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch aber natürlich auch auf dem Laufenden.

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  • 2:1! Viktoria geht dank Doppelschlag mit Serie in Ligapause

    2:1! Viktoria geht dank Doppelschlag mit Serie in Ligapause

    Der Viktoria-Lauf hält über die Winterpause! Als sich die Mannschaft, das Trainer- und Betreuerteam am Sonntag mit einem großen Banner bei den Fans im Sportpark Höhenberg für die treue Unterstützung bedankten, taten sie dies mit vier Siegen in Folge – dank eines 2:1-Hemdreiers gegen die SpVgg Bayreuth. So geht das Team von Olaf Janßen als Tabellensiebter in die Winterpause und ist nun endgültig den oberen Plätzen näher als dem Tabellenkeller. „Wir bleiben realistisch und werden weiter hart arbeiten“, erklärte Janßen dazu nach Abpfiff auf die entsprechende Frage im Interview bei MagentaSport.

    Vier Siege in Folge gab es für die Viktoria zuletzt vor über zwei Jahren, nämlich in der Saison 2020/21 vom 3. bis zum 6. Spieltag. Doch der gestrige Heimdreier gegen den Tabellenletzten war hart umkämpft und alles andere als ein Selbstläufer. Während Gäste-Trainer Thomas Kleine im Vergleich zum 0:1 gegen Elversberg seine Startelf auf vier Positionen änderte, ließ Olaf Janßen frei nach dem Motto „Never change a winning Team“ die Formation vom 2:0-Sieg bei Borussia Dortmund II natürlich erneut ran. Es entwickelte sich das erwartete Geduldsspiel, das die Viktoria dominierte, in dem aber auch die Göste den ein oder anderen Warnschuss abgaben.

    Der schönste Spielzug der ersten Halbzeit hätte nach fast einer halben Stunde um ein Haar zum Viktoria-Treffer geführt, doch nach feinem Doppelpass von Paco Koronkiewicz mit David Philipp verpasste André Becker die scharfe Hereingabe des Rechtsverteidigers in der Mitte ganz knapp (28.).

    Und plötzlich lagen die Gäste vorn, weil die Viktoria-Defensive womöglich gedanklich schon in der Kabine war? Die letzte Ecke der  ersten Halbzeit köpfte Markus Ziereis zum 0:1 ins, Schiri Cristian Ballweg pfiff gar nicht erst wieder an.

    „Das war zu einfach, das muss man besser verteidigen“, kritisierte Sportvorstand Franz Wunderlich im Halbzeit-Interview bei MagentaSport: „Aber wir haben jetzt noch eine Halbzeit lang, um zu antworten.“ Und das über fast die komplette Halbzeit in Überzahl: Der wegen Ballwegschlagens bereits verwarnte Eroll Zejnullahu senste in der 48. Minute Philipp um und sah die Ampelkarte.

    Die Viktoria drückte nun mehr und mehr, in der 69. Minute traf Robin Meißner den Pfosten. Unmittelbar darauf wechselte Janßen dreifach, mit Kevin Lankford, Luca Marseiler und Simon Stehle entwickelte sich kurzfristig sogar ein echtes Powerplay. Doch der Ausgleich ließ zunächst auf sich warten, die Gäste verteidigten beherzt, warfen sich in jeden Ball – bis Patrick Sontheimer die Lücke fand und den Ball von der Strafraumgrenze neben den linken Pfosten in die Maschen jagte (69.). Der Knoten war geplatzt, Viktoria legte sofort nach: Simon Handle flankte maßgenau auf Simon Stehle, der am langen Pfosten zum 2:1 einköpfte (70.).

    Aber wer jetzt dachte, der Rest würde zum Selbstlöufer, wurde schnell eines Besseren belehrt: Die Gäste schalteten mit großer Moral nach vorne, wollten in Unterzahl den Ausgleich und hätten in fast gemacht – in der 75. Minute scheiterte Top-Scorer Alexander Nollenberger mit der besten Ausgleichschance am linken Pfosten.

    So brachhte die Viktoria den Dreier über die Zeit und Janßen durfte das Spiel als Sieger analysieren: „Wir haben einen guten Ball gespielt, waren manchmal bisschen zu langsam im Spiel nach vorne. Dann kriegen wir das Tor und in der Kabine schauen sich erstmal alle komisch an. Der schnelle Platzverweis nach der Pause verändert natürlich das Spiel.“ Und doch musste sein Team trotz des 60-Sekunden-Doppelschlags nach der Führung erneut etwas zittern. „Wir waren plötzlich wieder etwas zu passiv, das ist nie ein guter Ratgeber“, monierte Janßen. „Mit dem Pfostenschuss geht das Spiel fast noch mal in die andere Richtung, es war scchon nervenaufreibend.“

    Doch es hat sich gelohnt. Mit vier Siegen in Folge und 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen geht Viktoria mit breiter Brust und einem guten Gefühl in die Ligapause. Im letzten Pflichtspiel des Jahres müssen die Höhenberger Jungs kommenden Samstag (15.30 h) in der zweiten Runde des Bitburger-Pokals bei Mittelrheinligist FC Pesch antreten. Die nächste Drittligapartie bestreitet Viktoria am 14. Januar 2023 beim VfL Osnabrück, ehe am Freitag, 20. Januar (19 Uhr) der 1. FC Saarbrücken zum Letzten Hinrundenspiel in Höhenberg gastiert.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Lars Dietz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (90. + 1 Florian Heister), Patrick Sontheimer, Simon Handle – David Philipp (60. Simon Stehle), Hamza Saghiri (60. Luca Marseiler) – André Becker (60. Kevin Lankford), Robin Meißner (80. Moritz Fritz)

    Tore: 0:1 Markus Ziereis (45.), 1:1 Patrick Sontheimer (69.), 2:1 Simon Stehle (70.)

    Zuschauer: 2498

    Schiedsrichter: Cristian Ballweg

    Gelbe Karten: 

    Köln: –

    Bayreuth: Eroll Zejnullahu, Moritz Heinrich, Tobias Weber, Luke Hemmerich

    Gelb-Rote Karte: Eroll Zejnullahu (Foulspiel/48.)

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