Kategorie: Uncategorized

  • Vierter Sieg in Folge? Gegner Bayreuth im Check

    Vierter Sieg in Folge? Gegner Bayreuth im Check

    Nimmt die Viktoria ihren kleinen Lauf mit in die Winterpause? Nach drei Siegen in Folge will das Team von Cheftrainer Olaf Janßen nachlegen: Am Sonntag (Anpfiff 14:00 Uhr) ist die SpVgg Bayreuth zu Gast im Sportpark Höhenberg. Wir stellen den letzten Drittliga-Gegner des Kalenderjahres vor.

    Saisonstart: Der Aufsteiger startete mit drei Niederlagen in sein erstes Drittligajahr, verließ am vierten Spieltag mit einem 1:0-Sieg gegen Osnabrück sofort mal die Abstiegsplätze – allerdings nur bis zur folgenden Auswärtsniederlage in Osnabrück. Nach 16 Spielen steht die SpVgg mit 13 Punkten auf Rang 18, nur zwei Zähler hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz. Das Highlight der bisherigen Saison war der überraschende 1:0-Sieg im fränkisch-bayrischen Duell gegen Aufstiegsfavorit 1860 München am 14. Spieltag.

    Letztes Ligaspiel: Die Sensation, die gegen die Löwen gelang, blieb den Franken am Dienstagabend gegen Spitzenreiter SV Elversberg aus. Die Überflieger aus dem Saarland gingen im Hans-Walter-Wild-Stadion in der 19. Minute durch Werder-Leihgabe Nick Woltemade in Führung, beim 0:1 blieb es bis zum Abpfiff. Dabei waren die Gäste dem zweiten Treffer näher als Bayreuth dem Ausgleich. In der Nachspielzeit traf Alexander Nollenberger zwar doch noch zum vermeintlichen 1:1, das Tor wurde jedoch korrekterweise aufgrund einer vorangehenden Abseitsstellung von Daniel Steininger nicht gegeben.

    Spieler im Fokus: Mit sechs Toren und zwei Assists ist Alexander Nollenberger (25) mit Abstand Bayreuths Top-Scorer. Der Linksaußen wechselte 2018 von der FV Illertissen zur Zweitvertretung des FC Bayern, für die er 40 Spiele bestritt (davon neun in der 3. Liga), ehe er 2020 nach Bayreuth wechselte. Beim letzten Auswärtsspiel in Duisburg am vergangenen Samstag erzielte Nollenberger die 1:0-Führung für die SpVgg.

    Hier im Video sehen, was Olaf Janßen über Karneval, die SpVgg Bayreuth und Alexander Nollenbegrer sagt 

    Kader: Aufstiegstrainer Timo Rost verließ Bayreuth im Sommer Richtung Aue, wo sein Engagement nach dem zehnten Spieltag bereits beendet wurde. Dass er neben Tim Danhof und Ivan Knezevic (zusammen 42 Scorer-Punkte in der Aufstiegssaison) dem Vernehmen nach weitere Spieler ins Erzgebirge locken wollte, sorgte für Unmut. Im Gegenzug kam aus Aue Mittelstürmer Jann George (30), der zuvor auch schon Regenburg Zweitligaerfahrung sammelte. Auch Mittelfeldmann Eroll Zejnullahu (28/kam von Regionalligsit Berliner AK) hat 79 Zweitligaeinsätze für Union Berlin und Sandhausen vorzuweisen. Tim Latteier (22/Mittelfeld) kam vom 1. FC Nürnberg, wo er nach neun Zweitligaeinsätzen 2020/21 in der Saison 2021/22 im Regionalligateam des FCN spielte. Linksaußen Moritz Heinrich (25) kam von Drittligaabsteiger Würzburg. Rechtsverteidiger Luke Hemmerich (24/zuletzt Preußen Münster) kam mit Drittligaerfahrung aus Cottbus (2018/19) und Würzburg (2019/20).

    Trainer: Ein Rheinländer in Franken – Thomas Kleine (44) übernahm den Cheftrainerposten bei der SpVgg nach dem Abgang von Aufstiegscoach Rost. Der gebürtige Wermelskirchener Kleine kennt die fränkische Mentalität aus aktiven und Co-Trainer Zeiten bei Greuther Fürth, war zuletzt fünf Jahre als Co-Trainer bei Fortuna Düsseldorf tätig. Als Profi lief er Profi lief er unter anderem für Bayer Leverkusen, Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach auf.

    Historie: Wie bereits das letzte Heimspiel der Viktoria gegen Zweitligaabsteiger Erzgebirge Aue ist auch das heutige Duell gegen Bayreuth eine Premiere im deutschen Profivussball. Die SpVgg war 2014 in die Regionalliga Bayern aufgestiegen. Nach Platz drei in der Saison 2020/21 gelang im letzten Jahr mit 93 Punkten als souveräner Meister der Aufstieg in Liga drei. Gegründet wurde der Verein 1921 als Die Spielvereinigung Oberfranken Bayreuth von 1921 e. V. – im örtlichen Sprachgebrauch wird der Verein als „Oldschdod“ (Altstadt) bezeichnet. Von 1974 bis ’82 und 1985 bis ’90 spielte die SpVgg in der zweiten Liga. Die Fußballabteilung wurde 2013 in die Spielvereinigung Oberfranken Bayreuth 1921 Spielbetriebs GmbH ausgegliedert.

    Partie in den Medien: Magenta Sport überträgt das Spiel Viktoria Köln – SpVgg Bayreuth ab 13:45 Uhr. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden. Und wie gewohnt: Unser Vussballradio Schäl Sick geht ab 13:50 Uhr LIVE auf Sendung.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Nach Bayreuth ist noch nicht Winterpause!

    Nach Bayreuth ist noch nicht Winterpause!

    Am Sonntag endet mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth das 3. Liga-Jahr 2022. Doch danach geht die Viktoria noch nicht in die Winterpause: Denn am Samstag darauf spielen unsere Jungs beim FC Pesch in der 2. Runde des Bitburger-Pokals!

    Der Mittelrheinligist schaltete in der ersten Runde Kreisligist Roland Millich (3:0) aus und empfängt Viktoria Köln am Samstag, den 19. November um 15:30 Uhr auf der Helmut-Kusserow-Sportanlage. Tickets für die Partie findet ihr im Onlineshop des Gastgebers.

    Doch zunächst gilt der volle Fokus der Liga. Denn gegen Bayreuth kann die Mannschaft von Olaf Janßen die Englische Woche perfekt machen! Und nach dem Sieg bei Borussia Dortmund II wartet am Sonntag im Sportpark Höhenberg erneut ein Gegner in schwarzgelb – zudem ist es eine Premiere, denn die Franken und Viktoria Köln sind sich in ihrer Historie bis dato nicht begegnet. Wer dabei sein möchte, kann sich seine Tickets natürlich vor ab im Viktoria-Onlineshop sichern, sowie am Spieltag an der Tageskasse!

    Zumindest in der jüngeren Vergangenheit trifft das auch auf die Viktoria und den FC Pesch zu. Und sobald sich dies mit Abpfiff der 2. Pokalrunde ändert, geht es für unsere Jungs tatsächlich in eine lange Winterpause. Über den Fahrplan durch den Winter und Testspiele halten wir Euch über unsere Social-Media-Kanäle auf Instagram und Facebook selbstverständlich auf dem Laufenden!

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • 2:0 beim BVB! Voll hält die Null, Janßen wechselt den Sieg ein

    2:0 beim BVB! Voll hält die Null, Janßen wechselt den Sieg ein

    Die über 90 Minuten lautstarken „Höhenberger Jungs“ im Gästeblock des Wuppertaler Stadions am Zoo feierten Olaf Janßen mit Sprechchören, als der Viktoria-Coach im Interview bei MagentaSport erklären sollte, warum es so gut läuft bei seinem Team. Mit 2:0 bei Borussia Dortmund II feiert die Viktoria den dritten Sieg in Serie, nachdem zuvor neun Spiele lang nicht dreifach gepunktet werden konnte – und steht damit vorläufig auf Platz sieben, lediglich Waldhof Mannheim könnte am Mittwochabend noch vorbeiziehen.

    Von einer Serie will Janßen aber nach zehn Punkten aus den letzten vier spielen nicht sprechen: „Serien enden immer irgendwann, mir ist wichtig, dass wir bei unserem Spiel bleiben. Das haben wir auch getan, als wir nicht gewonnen haben.“

    Der Cheftrainer Janßen setzte natürlich auch beim BVB auf das zuletzt erfolgreiche System mit Dreier-Kette und Doppelspitze, der gegen Aue gesperrte Patrick Sontheimer kehrte auf der „Sechs“ zurück in die Startelf, Moritz Fritz nahm zunächst auf der Bank Platz.

    Ben Voll musste sich im Kölner Tor bereits in der 2. Minute erstmals strecken, tat dies bei Rodney Elongo-Yombos Distanzschuss mit Bravour und war im rechten Eck zur Stelle. Im Anschluss kamen die Höhenberger immer besser in die Partie und auch zu Abschlüssen, doch weder David Philipp (4.) noch Patrick Sontheimer bei einem Freistoß von halblinks (17.) in die Mauer oder Lars Dietz, dessen Schuss von Can Özkan geblockt wurde (21.) hatten dabei die letzte Präzision.

    Kurz darauf hatte Moritz Broschinski nach einem Fehlpass von Dietz die dicke Chance zur BVB-Führung, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Voll.Danach waren die Kölner wieder leicht überlegen, ohne aber entscheidend zum Abschluss zu kommen. Philipp (28.) verfehlte das Tor ebenso wie Robin Meißner (36.), es ging torlos in die Pause.

    In Halbzeit zwei ein ähnliches Bild, Viktoria überlegen, aber nicht zwingend genug. Als der Ball dann doch im Tor lag, hatte André. Becker bei Philipps Chip-Pass leider knapp abseits standen (59.).

    Dann musste eine echte Großtat von Ben Voll her, um den Rückstand zu verhindern: Jamil Sieberts Armeinsatz im Laufduell mit Justin Njimah wertete Schiri Patrick Hanslbauer als elfmeterwürdig, der Gefoulte trat selbst an, doch Voll ahnte die Ecke und war blitzschnell rechts unten, um den Ball zu parieren (66.). Gegen Özkans Schuss aus kurzer Distanz wäre Voll dann machtlos gewesen, doch der Ball rauschte links am Tor vorbei (72.). Und es wurde nochmal brenzlig, Njimahs Schuss (74.) aus halbrechter Position setzte tückisch auf, doch Voll ließ sich nicht düpieren.

    Was hier noch niemand ahnte: Zu diesem Zeitpunkt hatte Janßen bereits den Sieg eingewechselt. In der 71. Minute kamen Luca Marseiler und Simon Stehle in die Partie, 13 Minuten später war es Marseiler, der sich an der linken Eckfahne gegen Pfanne durchsetzte, sich in den Strafraum tankte und den Ball flach vors Tor spielte, wo ihn Simon Stehle in Stürmermanier ins Tor grätschte. 1:0 für die Viktoria, die nachsetzte und nachlegte: Paco Koronkiewicz probierte es aus der Distanz, Niklas Dam fälschte den Ball unglücklich ab, im hohen Bogen flog er unhaltbar für Marcel Lotka zum Endstand ins Netz.

    „Wir sind die Mannschaft, die in den letzten drei spielen die wenigsten Chancen zulässt“, freute sich der Coach: „Wir hatten heute einen kapitalen Bock in der ersten Halbzeit und haben in der zweiten einen blöden Elfmeter produziert, den Ben Voll überragend hält. Davon abgesehen haben wir unser Spiel durchgezogen und immer an uns geglaubt.“

    Das werden die Höhenberger Jungs auch am Sonntag (14 Uhr) im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SpVgg Bayreuth. Ob es dann für den vierten Sieg in Folge reicht?   

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Lars Dietz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Patrick Sontheimer, Simon Handle – David Philipp (71. Simon Stehle), Hamza Saghiri (86. Moritz Fritz) – André Becker (80. Kevin Lankford), Robin Meißner (71. Luca Marseiler)

    Tore: 0:1 Simon Stehle (84.), 0:2 Niklas Dams (87./ET)

    Zuschauer: 540

    Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer

    Gelbe Karten: 

    Dortmund: Falko Michel, Franz Pfanne

    Köln: Patrick Koronkiewicz

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Gegnercheck: Wer bestätigt in Wuppertal den Aufwärtstrend?

    Gegnercheck: Wer bestätigt in Wuppertal den Aufwärtstrend?

    Mission Siegesserie ausbauen geht weiter: Nach dem 3:0-Erfolg über Erzgebirge Aue geht es für die Viktoria bereits am Dienstagabend (19 Uhr) in der letzten Englischen Woche 2022 gegen Borussia Dortmund II weiter. Im Stadion am Zoo will die Mannschaft von Olaf Janßen den Aufwärtstrend mit zuletzt zwei Ligasiegen in Folge bestätigen. Gegner ist die U23 von Borussia Dortmund, die wir euch hier einmal näherbringen wollen.

    Letztes Spiel: Der wohl einzige Lichtblick bei der jüngsten 1:3-Niederlage bei Tabellenführer Elversberg war Keeper Marcel Lotka. Denn im Saarland, wo die SVE nach 21 Minuten durch die Treffer von Manuel Feil (12.) und Kevin Koffi (21.) bereits 2:0 in Führung lag, verhinderte der Neuzugang aus Berlin eine noch höhere Niederlage. Trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers von Ole Pohlmann (32.) blieben die Elversberger dominant, lediglich beim 3:1-Treffer von Jannik Rochelt hatte Lotka seine Finger nicht im Spiel. An der Kaiserlinde endete eine Serie von drei Siegen des BVB, zuletzt gewann man gegen Verl (1:0), Meppen (2:0) und Duisburg (2:0), auch gegen Halle (0:0), 1860 München (1:1) und den FSV Zwickau (2:1) blieb Schwarzgelb davor ungeschlagen.

    Spieler im Fokus: Wo wir erneut bei Marcel Lotka wären! Denn der Deutsch-Pole war zuletzt der Erfolgsgarant: Seit dem elften Spieltag stand der gebürtige Duisburger jeweils im Dortmunder Kasten, den er gleich viermal sauber hielt. Im Sommer von der Hertha gekommen, saß der 21-Jährige in Abwesenheit des Profi-Stammkeepers Gregor Kobel (24) dreimal in der Bundesliga auf der Bank. Bisher kommt Lotka auf acht Drittliga-Einsätze 2022/23, in den restlichen sechs Ligaspielen der Reserve stand Luca Unbehaun (21) im Tor des BVB. Auf sich aufmerksam machte Lotka in der vergangenen Saison im Dress von Hertha BSC, bei der Alten Dame war er ab dem 28. Spieltag Bundesliga-Stammkeeper und schaffte den Klassenerhalt mit den Hauptstädtern.

    Kader: Wie wichtig ein so guter Rückhalt für die Dortmunder ist, zeigt auch der Blick auf den vergangenen Transfersommer: Mit Bradley Fink (19/, jetzt FC Basel), Immanuel Pherai (21/Eintracht Braunschweig), Berkan Taz (23/Mannheim), Lennard Maloney (22/Heidenheim) und Richmond Tachie (23/Paderborn) verließen die wohl namhaftesten BVBII-Akteure das Ruhrgebiet. Teammanager Ingo Preuß (64) holte dafür unter anderem Michael Eberwein (26, vorher Halle), Rodney Elongo-Yombo (20/Fürth), Can Hayri Özkan (22/Düsseldorf) und Mario Suver (22/Nürnberg), die niederländischen Talente Prince Aning (18/Ajax Amsterdam) und Jayden Braaf (19/Manchester City) sollen im Team von Christian Preußer erste Erfahrungen im deutschen Profi-Vussball machen.

    Trainer: Den wohl schwerwiegendsten und namhaftesten Abgang beim BVB II hatte man auf der Trainerposition zu verkraften. Enrico Maaßen (38) verließ Dortmund Richtung Augsburg, wo er mit dem FCA derzeit auf Rang 13 der Bundesliga steht. Sein Nachfolger ist Christian Preußer, ebenfalls 38 Jahre alt. Der gebürtige Berliner startete seine Trainerkarriere bei Rot-Weiß Erfurt. Nachdem er in verschiedensten Positionen seit 2009 im Verein aktiv war, wurde Preußer im März 2015 Cheftrainer der Thüringer. Danach wechselte der Übungsleiter in den Breisgau, mit der Zweitvertretung des SCF schaffte er den Drittliga-Aufstieg und verließ den Verein anschließend gen Fortuna Düsseldorf. Beim Zweitligisten wurde der Coach nach 23 Spielen entlassen, im Sommer nahm er die Herausforderung beim BVB an.

    Stadion: Und so steht Preußer nun in Dortmund an der Seitenlinie – beziehungsweise derzeit in Wuppertal. Denn das Stadion Rote Erde, die etatmäßige Heimspielstätte der BVB-Zweitvertretung, wird derzeit drittligatauglich gemacht. In dem historischen Stadion, in dem vor dem Bau des Signal Iduna Parks nebenan auch die Profis der Borussia spielten, wird unter anderem eine Rasenheizung installiert. So zog die U23 in den vergangenen Monaten zunächst in das ehemalige Westfalenstadion um, das aber aufgrund der hohen Belastung durch Bundesliga und Champions League nicht mehr nutzbar war für den Drittligisten. Und so finden die letzten drei BVB-II-Heimspiele 2022, also auch das Duell am Dienstagabend, im Wuppertaler Stadion am Zoo statt. Die 1924 eröffnete Spielstätte fasst über 20.000 Zuschauer:innen, der BVB hat gute Erinnerungen aus der Saison 2020/21.

    Historie: Denn den Aufstieg in die 3. Liga feierte Dortmund beim 2:1-Sieg über den Wuppertaler SV, das lange Aufstiegsrennen mit Rot-Weiss Essen entschied die Borussia dank der Treffer der mittlerweile international spielenden Steffen Tigges (24/1. FC Köln) und Ansgar Knauff (20/Eintracht Frankfurt). Bis dato spielte der BVB II sechs Jahre lang in der Regionalliga West, von 2012-2015 war man unter Trainer David Wagner schonmal Drittligist. Die vergangene Saison schloss Schwarzgelb auf Rang neun, vier Punkte vor der Viktoria ab.

    Begegnungen: Die letzten beiden Duelle gingen jeweils an das Auswärtsteam: Im April gewann der BVB 2:0 im Sportpark Höhenberg, im Oktober 2021 war Daniel Buballa der einzige Torschütze beim 1:0-Auswärtserfolg der Viktoria. Zwischen 2015 und 2018 kam es in der Regionalliga West zu insgesamt acht Duellen der beiden Vereine, einmal gewann der BVB, dreimal die Höhenberger.

    Tickets: Damit wir auch diesmal wieder einen Sieg beim BVB II feiern, könnt Ihr unsere Jungs gerne vor Ort unterstützen. Tickets könnt ihr hier erwerben, ein Sitzplatzticket kosten 10 Euro (ermäßigt 5€). Das Stadion am Zoo ist über die A3 etwa 40 Minuten vom Sportpark Höhenberg entfernt, mit dem Zug erreicht man das Spiel innerhalb von etwa anderthalb Stunden. Wir freuen uns auf Euch!

    Partie in den Medien: Magenta Sport überträgt das Spiel ab 18:45 Uhr. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden. Und wie gewohnt: Unser Vussballradio Schäl Sick geht ab 18:50 Uhr mit Besnik und Christian LIVE auf Sendung.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Drei Tore für drei Punkte! Reife Viktoria legt gegen Aue nach

    Drei Tore für drei Punkte! Reife Viktoria legt gegen Aue nach

    Ein ganz starker und reifer Auftritt der Viktoria sorgt für Jubel in Höhenberg: Das Team von Olaf Janßen veredelte den Auswärtssieg von Ingolstadt mit einem Heimdreier gegen Erzgebirge Aue, schlug den Tabellenletzten durch drei Treffer in Halbzeit zwei mit 3:0. Sechs Punkte in sieben Tagen lassen die zuvor neun Spiele ohne Sieg in den Hintergrund rücken, in der englischen Woche will die Viktoria nun bei Borussia Dortmund II (Dienstag, 19 Uhr in Wuppertal) und im letzten Ligaspiel des Jahres gegen Bayreuth (Sonntag, 14 Uhr) nachlegen.

    Janßen hatte sich gegen Aue taktisch für dieselbe Startformation wie beim 3:1-Sieg in Ingolstadt entschieden, ersetzte den gelbgesperrten Patrick Sontheimer durch Moritz Fritz, der letzten Sonntag seine Sperre abgesessen hatte. Aues-Interimstrainer Carsten Müller vertraute exakt derselben Elf wie beim starken Auftritt beim 1:1 gegen Spitzenreiter SV Elversberg.

    Und diese Elf sollte auch den ersten Abschluss der Partie verzeichnen, Marvin Stefaniak schoss aus der zweiten Reihe links übers Gehäuse von Viktoria-Keeper Ben Voll (7.).

    Spektakulärer anzusehen, aber ähnlich knapp über der Latte landete auf der Gegenseite Simon Handles Seitfallvolley (9.) von der Strafraumgrenze.

    In der 18. Minute knallten Fritz und der Auer Maximilian Thiel im Luftduell mit den Köpfen zusammen, konnten aber beide nach einer kurzen Behandlungspause weitermachen.

    Das Spiel blieb umkämpft, beide Teams ließen wenig zu, echte Hochkaräter waren Mangelware. Bis zur 33. Minute: Da musste sich Aues Torwart-Ikone Martin Männel schon ordentlich strecken um André Beckers Kopfball aus dem linken Eck zu kratzen, Paco Koronkiewicz hatte von rechts geflankt. „Den hält er überragend, würde ich sagen“, erklärte der gesperrte Sontheimer bei MagentaSport im Halbzeit-Interview.

    Vier Minuten nach Beckers Kopfball war Männel bei David Philipps Schuss aus halblinker Position erneut zur Stelle und verhinderte die Viktoria-Führung, sodass es torlos in die Pause ging.

    In Halbzeit zwei wurde es unangenehm, als Sam Schreck gegen Jamil Siebert zwar durchaus den Ball spielen wollte, den Viktorianer dabei jedoch mit offener Sohle am Schienbein traf. Schiri Lars Erbst zeigte Rot, was einige Chaoten im Gästeblock durchdrehen ließ, die auf den Ordnungsdienst losgingen, die Polizei musste die Situation beruhigen.

    Als Siebert wieder stand und das Spiel wieder lief, kam Christoph Greger zum Abschluss, doch Männel hielt seinen Volleyschuss. Doch dann war Männel endlich geschlagen: Den Schuss des eingewechselten Simon Stehle nach schöner Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Luca Marseiler konnte er nur noch nach vorne abwehren, Becker war zur Stelle und vollstreckte zum 1:0 (73.).

    Mit seiner zweiten starken Aktion erzwang Marseiler prompt den zweiten Treffer: Seinen Schuss wehrte Ulrich Taffertshofer mit der Hand ab, Paco Koronkiewicz verwandelte den Strafstoß eiskalt zum 2:0. In der ersten Minute der Nachspielzeit setzte der eingewechselte Kevin Lankford nach einem Konter mit dem 3:0 den Schlusspunkt.

    „Es war klar, dass es nicht einfach wird, Aue ist kein normaler Letzter. Ich fand gut, dass wir die Ruhe bewahrt haben“, beschrieb der glückliche und hochzufriedene Janßen nach Abpfiff die erste Stunde: „Die Rote Karte hat das Spiel zugegebenermaßen verändert, aber man hat das ja auch schon mal anders erlebt in Überzahl. Kompliment an meine Mannschaft, wer auf die Tabelle schaut, sieht, wie wichtig die beiden Siege waren.“ Und wer weiß: Vielleicht kommen ja noch ein oder zwei dazu…?

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Lars Dietz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (85. Florian Heister), Moritz Fritz, Simon Handle (85.  Niklas May) – David Philipp (64. Luca Marseiler), Hamza Saghiri – André Becker (78. Kevin Lankford), Robin Meißner (64. Simon Stehle)

    Tore: 1:0 André Becker (73.), 2:0 Patrick Koronkiewicz (76.), 3:0 Kevin Lankford (90. +1)

    Zuschauer: 2868

    Schiedsrichter: Lars Erbst

    Gelbe Karten: 

    Köln: Robin Meißner

    Aue: Maximilian Thiel, Ulrich Taffertshofer, Martin Männel, Steffen Nkansah

    Rote Karte: Sam Schreck (62./grobes Foulspiel).

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Gegnercheck: Freier Fall gestoppt, Aue spielt nicht wie ein Letzter

    Gegnercheck: Freier Fall gestoppt, Aue spielt nicht wie ein Letzter

    Die Sieglos-Serie konnte die Viktoria in Ingolstadt beenden – darf nun auch im Sportpark Höhenberg wieder gejubelt werden? Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr/Tickets gibt es hier) ist der Tabellenletzte FC Erzgebirge Aue zu Gast. Doch der Zweitligaabsteiger ist stärker, als es das Tableau vermuten lässt, befindet sich nach schwachem Saisonstart klar im Aufwärtstrend. Wir stellen euch den kommenden Gegner vor.

    Saisonstart: Der Zweitligaabsteiger kam ganz schwer in die Saison, trennte sich nach dem neunten Spieltag sieglos (drei Remis/Sechs Niederlagen) als Tabellenletzter von Trainer Timo Rost (44). Interimstrainer Carsten Müller (51) konnte den freien Fall stoppen, holte mit dem Team in den letzten fünf Spielen acht der bislang insgesamt erst 11 Punkte.

    Letztes Ligaspiel: Mit dem 1:1 gegen Spitzenreiter SV Elversberg am vergangenen Samstag rutschten die Veilchen zwar wieder auf den letzten Platz, zeigten dabei aber ihre stärkste Saisonleistung. „Sie können doch unmöglich so spielen wie heute und Letzter sein“, attestierte auch SVE-Coach Horst Steffen (53) den Veilchen jede Menge Qualität. Aues Interims-Coach Müller machte seinem Team ein „Riesenkompliment“ und kündigte an: „Wir werden das Positive aus diesem Spiel mitnehmen.“ Er hatte mit der Doppelspitze Boris Tashchy (29) und Paul-Philipp Besong (21) überrascht, dahinter agierten Maxi Thiel (29) und Marvin Stefaniak (27). Der FCE spielte druckvoll, dominierte, erspielte Chancen, konnte jedoch bis zur Pause kein Kapital daraus schlagen. So ging nach einer Stunde Elversberg durch Luca Schnellbacher in Führung, doch Aue antwortete nur 38 Sekunden später durch Besong, beim 1:1 blieb es bis zum Abpfiff.

    Spieler im Fokus: Lenn Jastremski (21) kehrt mit den Veilchen in den Sportpark zurück. Das Mittelstürmer-Talent des FC Bayern spielte in der Vorsaison auf Leihbasis für die Viktoria, kam vom Verletzungspech geplagt aber nur auf zwölf Einsätze. In der aktuellen Spielzeit ist Jastremski von den Bayern an Aue ausgeliehen, stand bislang zwölfmal auf dem Rasen, davon siebenmal von Beginn an. Beim 3:1-Auswärtssieg in Oldenburg am 11. Spieltag erzielte der 21-Jährige sein erstes Saisontor für die Veilchen, zwei Tore bereitete er bisher vor. Zuletzt beim 1:1 gegen Elversberg wurde Lenn in der Schlussviertelstunde eingewechselt. Ob Müller ihn an alter Wirkungsstätte wieder von Beginn an ranlässt?

    Kader: Nach dem Abstieg gab es einen Umbruch in allen Mannschaftsteilen, abgesehen vom lediglich um einen neuen dritten Mann ergänzten Torwartteam um Vereinsikone Martin Männel (34) – der Kapitän steht nach einem Meniskusschaden seit dem 10. Spieltag wieder im Kasten und ist dabei entscheidend am Aufschwung beteiligt. Als Mittelstürmer kamen neben Jastremski auch Paul-Philipp Besong (21) auf Leihbasis von Zweitligist 1. FC Nürnberg, Elias Huth (25) ablösefrei von Zweitligaaufsteiger 1. FC Kaiserslautern und der zuletzt vereinslose Boris Tashchy (29), der für Stuttgart, Duisburg und St. Pauli immerhin 84 Zweitligaspiele bestritt. Ein prominenter Name im defensiven Mittelfeld ist Ulrich Taffertshofer (30 Jahre/58 Zweiliga-/135 Drittligaspiele), der nach vier Jahren beim VfL Osnabrück ins Erzgebirge wechselte.

    Gelbsperre: Während die Viktoria auf Patrick Sontheimer (24) verzichten muss, der beim 3:1-Sieg in Ingolstadt die fünfte Gelbe Karte sah, ist beim Gegner Offensivallrounder Dimitij Nazarov (32) gelbgesperrt.

    Trainer: Seit der Trennung vom aus Bayreuth als Aufstiegstrainer gekommenen Timo Rost (44), der die Erwartungen aber nicht erfüllen konnte, hat Carsten Müller (51) als Interimstrainer das Sagen. Nach drei Pflichtspielsiegen zum Start (im Landespokal gegen Oberligist FC Eilenburg, in der Liga gegen Meppen und in Oldenburg) gab die Vereinsführung Müller das Vertrauen bis zur Winterpause. „Wir haben es geschafft, Ergebnisse zu liefern und uns zu stabilisieren. Carsten hat maßgeblichen Anteil daran. Mit seiner Ansprache und der akribischen Vorbereitung tut er der Mannschaft gut. Auch seine Art in der Kabine kommt gut an, außerdem tritt er den Nerv der Jungs.“, erklärte Sportchef Matthias Heidrich (44), der Ende September aus dem NLZ des 1. FC Köln zum FCE wechselte. Ob der Coach auch zur Dauerlösung werden könnte, ließ man bislang offen. Heidrich: „Wir wollen eine gute Lösung finden, weil Carsten auch Tätigkeiten im Nachwuchsleistungszentrum hat, die total wichtig sind.“

    Historie: Nach dem Fall der Berliner Mauer gründeten Mitglieder der BSG Wismut am 14. Februar 1990 den Vussballverein FC Wismut Aue. Im Sommer 1992 zog sich die Wismut GmbH aus dem Vussball zurück, der Verein musste neu strukturiert werden und wurde zu Beginn des Jahres 1993 in FC Erzgebirge Aue umbenannt. 2003 gelang unter Trainer Gerd Schädlich als Regionalligameister der Aufstieg in die 2. Bundesliga, seitdem absolvierte Aue 16 Spielzeiten im Bundesliga-Unterhaus. Auf den Abstieg 2008 folgte der Wiederaufstieg zwei Jahre später, nach dem erneuten Abstieg 2015 gelang die sofortige Rückkehr. Nun steigt in Höhenberg erstmals das Duell Viktoria Köln – Erzgebirge Aue. Für Simon Handle (29) ist es ein Wiedersehen: Der FCE war 2015 die erste deutsche Profistation unseres Mittelfeldspielers, seit Sommer 2017 kickt er auf der Schäl Sick.

    Tickets: Eure Plätze für die Partie am Samstag könnt ihr Euch sowohl in unserem Online-Ticketshop sowie an der Tageskasse sichern. Wir freuen uns auf Euch!

    Partie in den Medien: Magenta Sport überträgt das Spiel Viktoria Köln – FC Erzgebirge Aue ab 13:45 Uhr. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden. Und wie gewohnt: Unser Vussballradio Schäl Sick geht ab 13:50 Uhr mit Daniel und Klaus LIVE auf Sendung.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Bärenstarke Viktoria! Drei Tore, drei Punkte und ein Leberhaken

    Bärenstarke Viktoria! Drei Tore, drei Punkte und ein Leberhaken

    Na also: Viktoria kann doch noch siegen – und wie! Nach neun Spielen ohne Dreier legten die  Jungs von Chefcoach Olaf Janßen bei Aufstiegsfavorit FC Ingolstadt eine bärenstarke Partie hin, belohnten sich endlich mal wieder und fuhren mit 3:1 den zweiten Auswärtssieg der Saison ein.

    „Es kann wohl jeder verstehen, dass ich sehr glücklich bin über diese drei Punkte“, erklärte Janßen nach Abpfiff: „In dieser Situation, in der wir waren, ein solches Spiel zu machen, das fühlt sich gut an.“

    Janßen wählte eine offensive Ausrichtung mit Dreier-Abwehrkette und Doppelspitze, der genesene Christoph Greger kehrte für den gelbgesperrten Moritz Fritz in die Startelf zurück und übernahm von ihm die Kapitänsbinde. Im Vergleich zum 1:1 in Duisburg rückten zudem André Becker und David Philipp für Simon Stehle und Niklas May in die Startelf. Der etatmäßige Kapitän Marcel Risse kehrte nach auskurierter Muskelverletzung in den Kader zurück und sollte später eingewechselt werden.

    Bei den Gastgebern konnte Rüdiger Rehm abgesehen von den Langzeitverletzten Tobias Schröck, Maximilian Dittgen und Thomas Rausch aus dem Vollen schöpfen, Visar Musliu kehrte nach abgesessener Gelbsperre in die Abwehr zurück.

    Die Viktoria erwischte dank eines dicken Schnitzers von FCI-Torwart Marius Funk den perfekten Start: Becker nahm einen völlig verunglückten Ball des Keepers mit der Brust an und schob zur Führung ein (3.).

    Doch keine drei Minuten später entschied Schiedsrichter Patrick Schwengers nach einem Schuss von Patrick Schmidt auf einen zumindest umstrittenen Handelfmeter für die Gastgeber und Gelb gegen Lars Dietz. Ben Voll ahnte gegen Pascal Testroet die Ecke, konnte den 1:1-Ausgleich aber nicht verhindern (6.).

    Die Partie blieb munter, beide Teams suchten den Weg nach vorne. Nach einer Viertelstunde zielte Philipp aus halblinker Position nur knapp über die Latte, auf der Gegenseite verpasste Testroet in der Mitte nur knapp einen scharfen Ball von Arian Llugiqi (21.).

    Nach einer halben Stunde hatte Robin Meißner die erneute Führung auf dem Fuß, konnte Funk aber auch im Nachschuss nicht überwinden. Doch die nächste Großchance saß: Simon Handle jagte die halbhohe Maßflanke von Paco Koronkiewicz sehenswert und unhaltbar für Funk volley zur 2:1-Führung in die Maschen (31.). 

    Diese hielt bis zur Pause, Janßen schickte sein Team unverändert in Halbzeit zwei. In dieser hatte Meißner nach ganz starkem Solo von Philipp die dicke Chance zur Vorentscheidung, scheiterte aber frei vor Keeper Funk (58.), der stark parierte. Weitere neun Minuten dann die nächste starke Aktion von Philipp, der Koronkiewicz rechts raus schickte und die Kugel von Paco maßgerecht zurückbekam, um zum 3:1 einzuschieben (67.). Jetzt war der heiß ersehnte Dreier zum Greifen nah.

    Doch zunächst folgte ein Schreckmoment: Jalen Hawkins rannte nach einem Duell mit Jamil Siebert Olaf Janßen über den Haufen, der Viktoria-Trainer lag einige Sekunden benommen am Boden, berappelte sich aber wieder. Janßen konnte weiter coachen und durfte nach Abpfiff den Sieg genießen: „Das war dann mal ein Leberhaken, mir ist kurz die Luft etwas weggeblieben, aber mir geht es gut..“

    Dass Koronkiewicz nach starker Vorarbeit von Lankford haarscharf links am Tor vorbei schoss und weitere Konter nicht finalisiert werden konnten, tat an diesem Sonntag niemandem mehr wirklich weh. Am kommenden Samstag (14 Uhr) empfängt Viktoria Erzgebirge Aue im Sportpark Höhenberg und will dann natürlich nachlegen.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Lars Dietz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Patrick Sontheimer, Simon Handle (74. Marcel Risse) – David Philipp (74. Niklas May), Hamza Saghiri – André Becker (70. Kevin Lankford), Robin Meißner (86. Simon Stehle)

    Tore: 0:1 André Becker (3.), 1:1 Pascal Testroet (6./HE), 1:2 Simon Handle (31.), 1:3 David Philipp (67.)

    Zuschauer:innen: 5458

    Schiedsrichter: Patrick Schwengers

    Gelbe Karten:

    Ingolstadt: Rico Preissinger, Visar Musliu

    Köln: Lars Dietz, André Becker, Patrick Sontheimer, David Philipp

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

  • Freitagabend Auslosung im Bitburger-Pokal: Diese Gegner sind möglich

    Freitagabend Auslosung im Bitburger-Pokal: Diese Gegner sind möglich

    Mission Titelverteidigung: Am Mittwochabend gewann die Viktoria ihr Erstrundenspiel im Bitburger-Pokal 2022/23 beim Mittelrheinligisten FC Hennef 05 mit 3:0 (hier mehr lesen). Schon Freitagabend (19 Uhr/hier live anschauen) wird die zweite Runde ausgelost.

    Ausgetragen wird diese am Samstag, 19. November, abgesehen von den Spielen mit Beteiligung von Regionalligisten – diese finden erst am Mittwoch, 23. November statt, da am 19. November ein regulärer Regionalligaspieltag im Kalender steht. Für die Viktoria wird es das letzte Pflichtspiel des Kalenderjahres sein.

    Hier sind die Ergebnisse der ersten Runde, das Spiel des FC Hürth gegen Fortuna Köln wird erst am 13. November ausgetragen. Die fettgedruckten Teams stehen in der zweiten Runde und hätten gegen unsere Drittligamannschaft automatisch Heimrecht*:

    SC Germania Erftstadt-Lechenich (LL) –  0
    1. FC Düren (RL)                                   2

    Bonner SC (ML) –                                  7
    SV Breinig (LL)                                       0

    Viktoria Arnoldsweiler (ML) –                 1
    VfR Wipperfürth 1913 (KL A)                3

    SV Frauenberg 1930 (KL A) –                2
    SC Blau-Weiß Köln 06 (BL)                  5 n.V.

    SV Bergisch-Gladbach 09 (ML) –           0
    Alemannia Aachen (RL)                        2

    SG Türkischer SV Düren (KL A) –         3
    VfR Würselen (BL)                                 1

    SV Eintracht Hohkeppel  (ML) –            2
    SC Borussia Lindenthal-Hohenlind (LL)   0

    FC Hennef 05 (ML) –                              0
    Viktoria Köln                                          3

    FC Wegberg-Beeck (ML) –                     1
    BC Viktoria Glesch-Paffendorf (ML)      2

    FV Bad Honnef (LL) –                            0
    FC BW Friesdorf (ML)                           1

    TuS Chlodwig Zülpich (BL) –                 0
    FSV Neunkirchen-Seelscheid (LL)        2

    FC Pesch (ML) –                                    3
    Roland Millich (KL A)                            0

    DJK FV Haaren (BL) –                           2
    Union Schaffhausen (LL)                        1

    SC Fliesteden (KL A) –                            1
    SSV Merten  (LL)                                   3

    SV Rhenania Bessenich (BL) –                3
    Borussia Freialdenhoven  (ML)              5 n.V.

    FC Hürth (ML) –                                      13.11.
    Fortuna Köln (RL)                                    15 Uhr

    *Die Ablürzungen in Klammern bedeuten:
    RL = Regionalliga
    ML = Mittelrheinliga
    LL = Landesliga
    BL = Bezirksliga
    KL A= Kreisliga A

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!

     

  • Gegnercheck: Am Sonntag gilt es die beste Defensive der Liga zu knacken

    Gegnercheck: Am Sonntag gilt es die beste Defensive der Liga zu knacken

    Beste Defensive, Top-Transfers, „klarer Plan“ – Olaf Janßen und seine Viktoria-Elf erwartet am Sonntag (14 Uhr) ein beinharter Gegner. Wir haben die Schanzer für Euch etwas genauer unter die Lupe genommen.  

    Letztes Spiel: Nicht nur die Viktoria feierte zuletzt einen 3:0-Auswärtserfolg (in Hennef), die Ingolstädter nahmen am vergangenen Wochenende das gleiche Ergebnis mit an die Donau. Für den FCI trafen Pascal Testroet (10.), David Kopacz (23.) und Marcel Costly (50.) gegen VfB-Keeper Sebastian Mielitz, dessen Name in diesem Gegnercheck nochmal auftauchen soll. Für die Schanzer war das 3:0 der dritte Sieg in Folge, seit acht Pflichtspielen ist Ingolstadt ungeschlagen.

    Spieler im Fokus: Daran, dass der FCI mit bisher neun Gegentoren die beste Defensive der Liga stellt, hat ein Mann sicherlich einen großen Anteil: Visar Musliu. Der nordmazedonische Innenverteidiger kam im Januar vom FC Fehérvár an die Donau, wurde auf Anhieb Stammspieler in der 2. Bundesliga. Mit 27 Jahren hat Musliu schon einiges erlebt: Unter bereits 42 Länderspielen für Nordmazedonien finden sich unter anderem drei EM-Auftritte 2021 sowie 90 Minuten beim 2:1-Erfolg über Deutschland wieder. Zudem kickte der 1,87-Meter-Mann bereits in der Schweiz (FC St. Gallen), dem Kosovo (FC Prishtina), seiner Heimat Nordmazedonien (Vardar Skopje sowie Shkendija Tetovo) und zuletzt in Ungarn (FC Fehérvár).

    Kader: Mit 700.000 Euro ist Musliu laut Transfermarkt.de gemeinsam mit Neuzugang Pascal Testroet der wertvollste Akteur in den Reihen der Schanzer. Zusammen mit Sturmkollege Patrick Schmidt (beide fünf Tore) und Tobias Bech (sechs Treffer) sorgt Testroet regelmäßig für Schweißausbrüche in den Abwehrreihen der 3. Liga. Außerdem ist der Stürmer neben Calvin Brackelmann (23, vorher VfB Lübeck), Marcel Costly (26/Mannheim), und Keeper Marius Funk (26/Fürth) einer von mehreren Neuzugängen, die es im Kader von Rüdiger Rehm direkt zum Stammspieler geschafft haben.

    Trainer: Besagter Rüdiger Rehm übernahm die Mannschaft des FCI im Dezember 2021 noch in der 2. Bundesliga. Trotz des Abstiegs war ersichtlich, dass die Verantwortlichen des FC Ingolstadt langfristige Pläne mit Rehm haben. Schließlich war der 43-Jährige zuletzt vier Jahre lang Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden und hatte mit 1,63 einen beachtlichen Punkteschnitt vorzuweisen. Ebenso wie bisher keine Niederlage gegen die Viktoria (ein Sieg, zwei Unentschieden) was sich im besten Fall am Sonntag ändert.

    Stadion: Für diese Mission reist die Viktoria am Wochenende in den Audi-Sportpark. Die über 15.000 Zuschauer:innen fassende Sportstätte wurde 2010 erbaut und soll etwa 20 Millionen Euro gekostet haben. Neben Bundesliga-, Zweitliga- und 3.Liga-Spielen des FCI fanden im Stadion an der Donau schon einige Junioren- und Frauennationalspiele statt.

    Begegnungen: Und ein Spiel im Audi-Sportpark wird wohl vielen Menschen noch lange im Kopf bleiben: Etwa Olaf Janßen, der am 6. Februar 2021 sein Comeback als Viktoria-Trainer gab. Oder dem damaligen FCI-Keeper Fabijan Buntic, der in der 3. Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich traf. Oder den Fans des FCI, die nur eine Minute später noch den 2:1-Siegtreffer feierten, nachdem Caniggia Elva gegen den damaligen Viktoria-Keeper Sebastian Mielitz in einer völlig verrückten Partie einnetzte. Dabei hatte Ingolstadt damals das erste Mal etwas zu feiern gegen die Viktoria, denn die drei Duelle zuvor gingen jeweils an die Schäl Sick (3:0, 1:0, 2:0).

    Historie: Der FC Ingolstadt 04 entstand 2004 aus einer Fusion der Fußballabteilungen des MTV und des ESV Ingolstadt. An den Start ging man in der viertklassigen Oberliga Bayern und schaffte schon 2006 den Sprung in die damals dritthöchste Spielklasse, die Regionalliga Süd. Wiederum zwei Jahre darauf feierte der FCI den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit Trainer Ralph Hasenhüttl (heute FC Southampton) wurde man 2015 sogar Bundesligist, nach Platz 11 im Debütjahr endete die erstklassige Zeit Ingolstadts 2017. Es folgten zwei Jahre 2. Bundesliga, zwei Jahre 3. Liga und in der vergangenen Spielzeit der Wiederabstieg als Tabellenletzter des Unterhauses. Für den derzeitigen Tabellendritten der 3. Liga sollte das Ziel wohl der erneute Wiederaufstieg sein.

    Das sagt Olaf Janßen: „Ingolstadt ist in der Defensive sehr stabil, lässt dem Gegner sehr wenige Torchancen zu. Für die 3. Liga haben sie mit Schmidt und Testroet dazu noch zwei herausragende Stürmer. Sie haben einen klaren Plan, den sie konsequent verfolgen. Demnach wird es kein einfaches Spiel, aber wir freuen uns darauf, auf so einen Gegner zu treffen.

    Tickets: Tickets für die Partie im Audi-Sportpark am Sonntag könnt ihr Euch über den Online-Ticketshop des FCI sichern. Vollzahler-Tickets gibt es zwischen 14 und 26 Euro pro Karte.

    Partie in den Medien: Magenta Sport überträgt die Partie ab 13:45 Uhr Live. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden.
    Und wie gewohnt: Unser Vussballradio Schäl Sick geht ab 13:50 Uhr mit Christian und Besnik an den Mikrofonen LIVE auf Sendung.

  • Viktoria Köln lädt ein zur Mitgliederversammlung

    Viktoria Köln lädt ein zur Mitgliederversammlung

    Wir laden ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung des FC Viktoria Köln 1904 e.V. am

    Dienstag, den 15.11.2022, ab 19:04 Uhr

    im VIP-Bereich der Viktoria im Sportpark Höhenberg (Günter-Kuxdorf-Weg 1, 51103 Köln).

    Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung des FC Viktoria Köln 1904 e.V. am 15.11.2022:

      1. Begrüßung
      2. Feststellung der fristgerechten Einladung und Beschlussfähigkeit
      3. Genehmigung der Tagesordnung, Ergänzungsanträge, Erläuterungen zur Einbringung von Ergänzungsanträgen
      4. Bericht des Präsidiums über das Geschäftsjahr 2020/2021
      5. Bericht der Revisoren/Kassenprüfer
      6. Feststellung des Jahresabschlusses für die Saison 01.07.2020 – 30.06.2021
      7. Entlastung des Präsidiums
      8. Entlastung des Wirtschaftsrats
      9. Wahl neue Mitglieder für den Wahlausschuss
    10. Beschluss der Satzungsänderung §6 und §9*
    11. Neuigkeiten aus der Spielbetriebs GmbH
    12. Sonstiges

    – – – – – – – – – –

    *zu Top 10:

    Die Vereinssatzung wird zur Aufnahme weiterer Interessenten an einer Mitgliedschaft angepasst:

    Neufassung § 6 Abs. 1:
       d) außerordentlichen Mitgliedern;

    Neufassung § 6 Abs. 5:
       5. Außerordentliche Mitglieder sind Personengesellschaften, juristische Personen, Vereine und sonstige Personenvereinigungen.

    Neufassung § 9 Abs. 3:
       3. Für Personengesellschaften, juristische Personen, Vereine und sonstige Personenvereinigungen werden die Mitgliedsbeiträge gesondert vereinbart.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln findet ihr hier!