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  • 3:0-Sieg! Tore nach der Pause und Rote Karte in Hennef

    3:0-Sieg! Tore nach der Pause und Rote Karte in Hennef

    Mission Titelverteidigung: Die erste Hürde im Bitburger-Pokal 2022/23 ist genommen – die Viktoria gewann ihr Erstrundenspiel beim Mittelrheinligisten FC Hennef 05 am Mittwochabend mit 3:0.

    „Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass uns dieses Spiel viel nehmen kann, wenn wir es verlieren sollten, aber auch viel geben“, freute sich Cheftrainer Olaf Janßen über den Sieg beim „erwartet schweren Gegner. Hennef spielt um den Aufstieg in die Regionalliga, vor der Pause haben wir uns noch schwergetan. Die drei Tore nach der Halbzeit waren schön herausgespielt und sollten uns Selbstvertrauen geben. Inhaltlich bin ich sehr zufrieden.“

    David Philipp hatte früh die Chance zur Führung, zielte aber knapp links am Gehäuse der Gastgeber vorbei (2.). So entwickelte sich zunächst ein Geduldsspiel, dass die Viktoria zwar bestimmte, sich dabei aber schwer tat, zu ganz klaren Abschlüssen zu kommen. 

    Nach der torlosen ersten Halbzeit dauerte es dann aber doch nur bis zur 49. Minute, ehe André Becker den Bann brechen sollte: Nach maßgenauer Flanke des eingewechselten Simon Handle traf der Mittelstürmer per Kopf zur 1:0-Führung.

    Die Vorentscheidung besorgte schließlich Philipp, der seine zweite Großchance des Abends nutzte und Hennefs „Pokaltorwart“ Max Blönigen aus halblinker Position überwand (56.). Der für Torschütze Becker eingewechselte Kevin Lankford machte schließlich mit dem 3:0 (70.) endgültig den Deckel drauf. 

    In der Schlussviertelstunde feierte Ben Klefisch sein Pflichtspieldebüt für die Viktoria, Stamm-Sechser Patrick Sontheimer durfte die Partie vorzeitig beenden, schließlich wartet schon Sonntag (14 Uhr) das schwere Auswärtsspiel beim Ligadritten FC Ingolstadt. 

    In der 84. Minute sah Startelf-Rückkehrer Christoph Greger nach einem Foulspiel noch die Rote Karte.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jamil Siebert, Lars Dietz, Christoph Greger – Florian Heister, Patrick Sontheimer (75. Ben Klefisch), Daniel Buballa (46. Simon Handle) – Federico Palacios (46. Luca Marseiler), David Philipp – André Becker (61. Kevin Lankford), Robin Meißner (67. Seokju Hong)

    Tore: 0:1 André Becker (49.), 0:2 David Philipp (56.), 0:3 Kevin Lankford (70.).

    Schiedsrichter: Tarik Damar

    Rote Karte: Christoph Greger (84./Foulspiel)

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  • 1:1 in Duisburg – Siebert erzielt erstes Profi-Tor

    1:1 in Duisburg – Siebert erzielt erstes Profi-Tor

    Punkteteilung in Duisburg, und es ist wohl müßig zu diskutieren, wem diese mehr oder halt doch weniger hilft. Gute Leistung und nicht verloren, na klar, aber die Viktoria wartet nach dem 1:1 beim MSV nun bereits seit neun Spielen auf einen Dreier, auch die Gastgeber immerhin seit sieben. „Die Vorzeichen waren fast identisch für beide Teams“, erklärte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen nach Abpfiff: „Von daher bin ich mit der Leistung zufrieden, wir sind bei unserem Spiel geblieben, vielleicht hat uns der letzte Punch gefehlt für ein zweites Tor vor der Halbzeit.“

    Janẞen änderte seine Startelf im Vergleich zum Elversberg-Spiel nominell einmal, Jamil Siebert kehrte zurück in die Innenverteidigung, Mittelfeldmann Federico Palacios nahm auf der Bank Platz. Bei den Zebras, die in den letzten drei Spielen nur ein Tor erzielten, das aber immerhin den 1:0-Sieg gegen Halle brachte, nahm Torsten Ziegner nach dem jüngsten 0:2 bei Borussia Dortmund keine Änderungen vor. Jonas Michelbrink hatte die erste Chance für den MSV, doch Patrick Koronkiewicz konnte beim Kopfball entscheidend stören und zur Ecke klären (6. min). In der 12. Minute hielten sich die Proteste der Gastgeber in Grenzen, als Aziz Bouhaddouz im Zweikampf mit Siebert zu Boden ging, das war zu wenig für einen Elfmeter.

    Im Anschluss kam die Viktoria besser in die Partie und zu einigen vielversprechenden Abschlüssen. Doch Robin Meißners Kopfball (16.) verfehlte das Ziel, Simon Handles Volley (17.) wurde von MSV-Keeper Vincent Müller pariert und auch Simon Stehles Hackentrick (20.) fand nicht den Weg ins Tor. Meißner schoss einen feinen Freistoß (22.), den Müller noch ebenso zur Ecke lenken konnte, Stehles Schuss (24.) aus spitzem Winkel blockte Müller ebenfalls.

    In der 30. Minute war es dann aber soweit: Patrick Sontheimers Ecke setzte Siebert per Kopf unhaltbar für Müller ins lange Eck, das 1:0 für die Viktoria. Es war Sieberts erstes Profi-Tor und die Führung war alles andere als unverdient in dieser Phase der Partie, wie auch Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich im Halbzeit-Interview bei MagentaSport analysierte: „Man hat zu Beginn gesehen, dass wir etwas angeschossen waren, aber dann sind wir gut ins Spiel gekommen. Deshalb ist die Führung durchaus nicht unverdient.“

    Mit Blick auf die zweite Halbzeit sprach Wunderlich angesichts der in den letzten Wochen verschenkten Punkte, die Janßen vor Anpfiff auf „locker zehn“ bezifferte, von einer „Reifeprüfung. Der MSV spielt jetzt auf sein Tor, wenn wir die Anfangsphase gut überstehen, ergeben sich Gelegenheiten für uns. Ich denke, wir brauchen ein zweites Tor, um hier zu gewinnen.“

    Und er sollte Recht behalten: Bouhaddouz traf nach Wiederbeginn per Kopf zum 1:1-Ausgleich (61.). Die Viktoria fand nach kurzer Drangphase den Weg zurück ins Spiel, wollte den Dreier, wie natürlich auch die Gastgeber. Doch bekommen sollte diesen trotz der ein oder anderen Gelegenheit keines der beiden Teams, Ben Voll verhinderte gegen Bouhaddouz bei dessen Kopfball aus kurzer Distanz mit einer prächtigen Parade.

    So musste Janßen zumindest nicht erneut über ein spätes Gegentor ärgern. Mittwoch (20 Uhr) wartet im Bitburger-Pokal das Erstrundenspiel beim FC Hennef 05, am Sonntag (14 Uhr) geht es in der Liga zum Abschluss der Auswärtswoche beim FC Ingolstadt weiter.

    Aufstellung Viktoria Köln: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz (85. Florian Heister), Jamil Siebert, Lars Dietz, Niklas May (74. Christoph Greger) – Moritz Fritz – Patrick Sontheimer, Hamza Saghiri – Simon Stehle (74. André Becker), Simon Handle (85. Daniel Buballa) – Robin Meißner

    Tore: 0:1 Jamil Siebert (30.), 1:1 Aziz Bouhaddouz (61.),

    Schiedsrichter: Timo Gerach

    Gelbe Karten: 

    Duisburg: Casper Jander, Sebastian Mai, Rolf Feltscher

    Köln: Moritz Fritz

    Zuschauer:innen: 9.077

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  • Titelverteidigung? Tickets für Pokalspiel in Hennef im Verkauf

    Titelverteidigung? Tickets für Pokalspiel in Hennef im Verkauf

    Die letztjährige Pokalsaison der Viktoria bleibt unvergessen: Auf den 2:0-Sieg im kölschen Finale um den Bitburger-Pokal gegen die Fortuna im Sportpark Höhenberg folgte das Traumlos FC Bayern München für die erste Hauptrunde des diesjährigen DFB-Pokals. 50.000 Zuschauer waren Ende August im RheinEnergieSTADION live dabei, über fünf Millionen ARD-Zuschauer zuhause am TV.

    Nun geht es von vorne los: Kann die Viktoria den Bitburger-Pokal verteidigen und erneut in den DFB-Pokal einziehen? Die erste Hürde heißt FC Hennef 05. Der Mittelrheinligist empfängt unsere Höhenberger Jungs am kommenden Mittwoch, 26. Oktober im Anton Klein Sportpark, Anstoß ist um 20 Uhr.

    Gäste-Tickets fürs Erstrundenspiel im Bitburger-Pokal sind ab sofort und ausschließlich auf unserer Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg zu den üblichen Öffnungszeiten erhältlich (Dienstag bis Freitag, 14-17 Uhr). Ein Sitzplatz kostet 15 Euro, ein Stehplatz 10 Euro (ermäßigt 6 Euro).

    ***

    FC Hennef 05 – Viktoria Köln (Bitburger-Pokal, 1. Runde)

    Wann: Mittwoch, 26. Oktober, 20 Uhr

    Wo: Anton Klein Sportpark, Fritz-Jacobi-Straße 24, 53773 Hennef

    Ticket-Verkauf für Viktoria-Fans: Geschäftsstelle Sportpark Höhenberg, Günter-Kuxdorf-Weg 1, 51103 Köln

    Sitzplatz: 15 Euro

    Stehplatz: 10 Euro (ermäßigt 6 Euro)

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    Rahmenterminplan Bitburger-Pokal

    Runde eins: 25. bis 27. Oktober 2022

    Achtelfinale: 19. November 2022

    Viertelfinale: 22. Februar 2023

    Halbfinale: 21. bis 23. März 2023

    Finale: 3. Juni 2023 (Sportpark Höhenberg)

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  • Gegnercheck: Wer schafft in Duisburg die Trendwende?

    Gegnercheck: Wer schafft in Duisburg die Trendwende?

    NRW-Duell in Meiderich: Am Samstag (14 Uhr) trifft Viktoria Köln in der Schauinsland-Reisen-Arena auf den MSV Duisburg. In der Tabelle trennen beide Teams lediglich drei Tore, sowohl die Viktoria (fünf Punkte aus acht sieglosen Spielen) als auch die Zebras (sieben Punkte aus acht Spielen/fünf der letzten sechs Spiele verloren) hoffen auf eine Trendwende am Samstag. Wir haben uns das Bundesliga-Gründungsmitglied für Euch einmal genauer angeschaut.

    Letztes Spiel: Eine lange Anfahrt hatte der MSV zuletzt nicht: Im Wuppertaler Stadion am Zoo traf man auf die U23 von Borussia Dortmund, die erstmals ein Heimspiel an der Wupper austrugen. Fünfmal wechselte Duisburg-Coach Torsten Ziegner in seiner Startelf, die Punkte nahm aber der BVB mit nach Dortmund. Die Treffer von Broschinski und Pasalic sorgten beim 0:2 aus Sicht der Zebras für keine gute Stimmung. Denn in den vergangenen sieben Ligaspielen gewannen die Meidericher lediglich einmal (1:0 gegen Halle), zudem schieden sie nach einem 1:2 in Oberhausen aus dem Niederrheinpokal aus.

    Spieler im Fokus: Als ein Lichtblick stellt sich aber bisher Torwart Vincent Müller heraus. Der vor 22 Jahren in Köln als Vincent Carsten Maria zur Welt gekommene Schlussmann kehrte zur neuen Saison aus Eindhoven nach Deutschland zurück. Für die zweite Mannschaft der PSV stand er in zwei Jahren 27-mal im Kasten, nachdem er als Würzburger Aufstiegs-Stammkeeper 2020 von der 3. Liga in die Niederlande wechselte. Bereits mit sechs Jahren zog es den Keeper von Worringen in das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln, wo er bis zur U19 alle Mannschaften durchlief. Auf sich aufmerksam machte Müller in dieser Saison beim Spiel in Meppen, dort traf der 1,90 Meter-Hüne aus 70 Metern per Freistoß direkt ins Tor und gewann bei der ARD-Sportschau die Zuschauer-Wahl zum Tor des Monats.

    Kader: Müller war im Sommer einer von zehn Neuzugängen. Mit ihm wechselten unter anderem Sebastian Mai (28, vorher Dynamo Dresden), Benjamin Girth (30/Braunschweig), Niklas Kölle (22/Hoffenheim II), Marvin Senger (22/St. Pauli) oder Jonas Michelbrink (21/Hertha II) an die Wedau. Hinter Vincent Müller (Marktwert 500.000€) sind laut Transfermarkt.de Rolf Feltscher, Mai, Michelbrink und Julian Hettwer (alle 300.000€) die wertvollsten Zebras. Die besten Torschützen im Kader des MSV sind mit je 3 Toren bisher Ex-Viktoria-Stürmer Aziz Bouhaddouz (35), Chinedu Ekene (23), Benjamin Girth (30) und Moritz Stoppelkamp (35). Alaa Bakir (21), der noch in der vergangenen Saison sehenswert gegen die Viktoria traf, fehlt verletzungsbedingt.

    Trainer: Der MSV Duisburg ist die vierte 3.Liga-Station für den gebürtigen Thüringer Torsten Ziegner. Als Coach angefangen hat der heute 44-Jährige 2012 in Zwickau wo er 2016 den Aufstieg aus der Regionalliga Nordost in die 3. Liga schaffte. Anderthalb Saisons beim Halleschen FC und elf Spiele bei den Würzburger Kickers hat Ziegner ebenso wie den innerhalb von zwei Spielen geschafften Klassenerhalt mit dem MSV Duisburg 2021/22 in seiner Vita stehen.

    Stadion: Somit wird in der Schauinsland-Reisen-Arena auch 2022/23 3.Liga-Vussball gespielt. 1921 wurde es als Wedaustadion mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Plätzen gebaut und 2003 zu einem reinen Vussballstadion umgebaut. Bis 2010 trug es den Namen „MSV-Arena“, nun können bis zu 31.500 Zuschauer:innen in die Spielstätte in Duisburg-Neudorf pilgern.

    Begegnungen: Insgesamt sechsmal trafen der MSV und Viktoria Köln in der 3. Liga bisher aufeinander. Zweimal gewann Duisburg, viermal gingen die drei Punkte auf die Schäl Sick. Unvergessen das Aufeinandertreffen in der vergangenen Hinrunde, als David Philipp in der Nachspielzeit einen Doppelpack schnürte und einen 4:2-Sieg im Sportpark Höhenberg bejubelte.

    Historie: Bis 1982 hielt sich Duisburg als Gründungsmitglied in der Bundesliga, pendelte ab den 1990er-Jahren zwischen erster und zweiter Liga. 2013 stiegen de Zebras erstmals in die 3. Liga ab, im zweiten Anlauf gelang die Rückkehr ins Unterhaus. Auf den direkten Wiederabstieg 2016 folgte der direkte Wiederaufstieg. Nach einer starken Saison als Tabellensiebter ging es 2019 als Schlusslicht zurück in Liga drei. Dort standen die Zebras seitdem einmal auf Platz fünf und zweimal auf 15 in der Abschlusstabelle. Der wohl größte Erfolg der jüngeren Geschichte Duisburgs war der Einzug ins DFB-Pokalfinale 2011 (0:5 gegen Schalke 04), bei den älteren MSV-Fans bleibt wohl die Halbfinalteilnahme im UEFA-Cup 1979 unvergessen, für Duisburg war erst gegen den späteren Sieger Borussia Mönchengladbach Schluss.

    Tickets: Tickets für die Partie in Duisburg erhaltet ihr zu den üblichen Öffnungszeiten (Di.-Fr. 14-17 Uhr) in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg. Dort könnt ihr Stehplatztickets für 15 Euro (ermäßigt 13 Euro, Kinder 7,50 Euro) erwerben, an den geöffneten Tageskassen am Spieltag in Duisburg bekommt ihr sowohl Steh- als auch Sitzplatztickets (Vollzahler 24 Euro, ermäßigt 21, Kinder 12 Euro). Rollstuhlfahrer:innen erhalten dort ihre Tickets für 9 Euro.

    Partie in den Medien: Magenta Sport überträgt die Partie ab 13:45 Uhr Live. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden.
    Und wie gewohnt: Unser Vussballradio Schäl Sick geht ab 13:50 Uhr mit Christian und Hendrik an den Mikrofonen LIVE aus Duisburg auf Sendung.

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  • Janßen nach 0:2-Pleite: „Wir müssen ehrlich zu uns selber sein“

    Janßen nach 0:2-Pleite: „Wir müssen ehrlich zu uns selber sein“

    Die Durststrecke der Viktoria hält an. Die Höhenberger Jungs unterlagen Spitzenreiter SV Elversberg am Samstag mit 0:2. „Das Ergebnis geht so in Ordnung“, musste Chefcoach Olaf Janßen nach dem achten spiel nacheinander ohne Sieg anerkennen und sein Team deutlich kritisieren: „Wir wussten, dass es nicht einfach wird, aber wir haben mit Ball keine Lösungen gefunden und hinten den Gegner mal wieder zu Toren eingeladen. Elversberg hatte im Grunde gar keine Torchance, aber wir schenken ihnen die Treffer.“

    Janßen, der auf Kapitän Marcel Risse (muskuläre Probleme) verzichten musste, entschied sich für eine 3-4-2-1-Formation mit Lars Dietz, Moritz Fritz und Niklas May in der Dreierkette. Im offensiven Mittelfeld stand Rico Palacios erstmals in dieser Saison in der Startelf.

    Die Partie begann mit einem Schreckmoment: Thore Jacobsen traf Patrick Sontheimer schon in der ersten Minute im Luftduell mit dem Ellbogen im Gesicht. Sontheimer lag mehrere Minuten benommen am Boden, konnte aber mit Pflaster und später Kopfverband bis zum Abpfiff weiterspielen, Jacobsen sah die Gelbe Karte.

    Die Partie lief kaum weiter, schon musste Paco Koronkiewicz nach einem Zweikampf mit Manuel Feil am Knie behandelt werden, aber auch er konnte weitermachen.

    Das Spiel blieb umkämpft bis zerfahren, echte Chancen gab es zunächst weder hier noch da. Kurz vor der Pause probierte es Simon Handle mal aus der Distanz, sein Schuss rauschte aber links am Tor vorbei (44.). Auf der Gegenseite verfehlte Valdrin Mustafa mit einem spektakulären Seitfallrückzieher deutlich das Tor.

    Die zweite Halbzeit begann temporeicher, aber leider auch unerfreulich aus Viktoria-Sicht: Robin Fellhauer schoss die Gäste in Führung, ließ Ben Voll nach feinem Pass von Manuel Feil mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance (49.).

    Nach genau einer Stunde brachte Janßen André Becker für Palacios in die Partie. Der Mittelstürmer, der im Auswärtsspiel gegen Verl nach seiner Einwechslung die zwischenzeitliche 2:1-Führung erzielt hatte, kam so zu seinem Pflichtspieldebüt im Sportpark Höhenberg.

    Doch es war erneut Fellhauer der treffen sollte, aus ähnlicher Position wie beim ersten Tor, und mit dem 0:2 (69.) wartete in der Schlussphase eine schier unlösbare Aufgabe auf die Viktoria. Und so gab es die dickste Torchance auch erst, als es im Grunde schon zu spät war, aber auch Beckers Kopfball verfehlte das Tor.

    „Jetzt müssen wir uns schütteln und ehrlich zu uns selber sein“, fordert Janßen eine deutliche Leistungssteigerung fürs Auswärtsspiel in Duisburg am kommenden Samstag (14 Uhr).

    Viktoria Köln: Ben Voll – Lars Dietz, Moritz. Fritz, Niklas May (79. Luca Marseiler) – Patrick Koronkiewicz (79. Florian Heister), Hamza Saghiri, Patrick Sontheimer, Simon Handle – Federico Palacios (60. André Becker), Simon Stehle (46. David Philipp) – Robin Meißner

    Tore: 0:1 Robin Fellhauer (49.), 0:2 Robin Fellhauer (69.)

    Zuschauer: 2653

    Schiedsrichter: Jonas Brombacher (Kandern)

    Gelbe Karten

    Köln: Simon Handle

    Elversberg: Thore Jacobsen, Kevin Conrad

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  • TV-Erlöse gesteigert: 3. Liga bis 2027 weiter live bei MagentaSport

    TV-Erlöse gesteigert: 3. Liga bis 2027 weiter live bei MagentaSport

    In der 3. Liga werden auch in den kommenden vier Jahren alle 380 Spiele pro Saison live bei MagentaSport zu sehen sein. Die TV-Plattform der Deutschen Telekom hat sich im Ausschreibungsverfahren der nationalen audiovisuellen Medienrechte durchgesetzt und verfügt künftig über komplette Live-Exklusivität für alle Partien. Was ändert sich? Wie gestaltet sich der Regelspieltag? Warum gibt es kein Montagsspiel mehr? Hier gibt es die wichtigsten Fragen und Antworten.

    Wo ist die 3. Liga künftig live zu sehen?

    MagentaSport überträgt bis Sommer 2027 weiterhin alle 380 Spiele pro Saison live. Der Unterschied: Die TV-Plattform der Deutschen Telekom verfügt ab der Saison 2023/2024 über komplette Live-Exklusivität. Magenta hält nicht nur die Pay-TV-Liverechte wie bisher, sondern kann Spiele auch frei empfangbar übertragen und per Sublizenz an Free-TV-Partner vergeben. Gemäß Vertrag sind mindestens zehn Begegnungen pro Saison frei empfangbar auszustrahlen.

    Kann ich die 3. Liga nur noch auf Magenta verfolgen?

    Nein. Die Sport A hat für ARD und ZDF ein umfangreiches Highlightpaket für die Spiele der 3. Liga erworben. Die ARD und ihre 3. Programme sowie das ZDF können demnach von jeder Partie direkt nach Abpfiff eine Zusammenfassung in einer Länge von bis zu 18 Minuten zeigen. Highlight-Rechte an allen Spielen halten künftig auch DAZN und Sky. Beide Anbieter dürfen jeweils Zusammenfassungen von bis zu sechs Minuten von jeder Begegnung senden – sowohl im Pay-Bereich als auch frei empfangbar. Bei MagentaSport sind ebenfalls weiterhin die Höhepunkte aller Spiele zu sehen. Die 3. Liga ist damit breiter denn je im TV aufgestellt.

    Wie gestaltet sich der Regelspieltag der 3. Liga ab der Saison 2023/2024?

    Der normale Spieltag in der 3. Liga erstreckt sich über drei statt vier Tage. Am Freitagabend wird unverändert eine Partie ausgetragen. Kernzeit bleibt der Samstagnachmittag mit sechs Spielen, wobei hier nun die Option auf eine Partie am späteren Nachmittag oder frühen Abend besteht. Die übrigen drei Partien sind sonntags zu drei verschiedenen Uhrzeiten geplant. Neu sind dabei die Termine um 16:30 Uhr und 19:30 Uhr. Letztere Anstoßzeit tritt an Stelle des Montagsspiels.

    Am letzten Spieltag jeder Saison werden wie gewohnt alle zehn Partien zeitgleich samstagnachmittags angepfiffen. Die wenigen Wochenspieltage der 3. Liga teilen sich wie gewohnt in jeweils fünf Begegnungen am Dienstag- und Mittwochabend auf.

    Ist mit dem neuen Medienrechte-Vertrag eine Steigerung der Erlöse verbunden?

    Ja – und zwar signifikant. Mit dem neuen Medienrechte-Vertrag knackt die 3. Liga über die Laufzeit von vier Jahren erstmals die Marke von 100 Millionen Euro. Pro Saison werden ab Sommer 2023 TV-Einnahmen in Höhe von jährlich 26,2 Millionen Euro brutto generiert. Im Vergleich zur aktuell noch laufenden Rechteperiode bedeutet dies eine Steigerung von rund 67 Prozent. Über die genaue Ausschüttung des Netto-Erlöses an die Klubs wird der Ausschuss 3. Liga noch beraten und einen Vorschlag an die DFB-Gremien unterbreiten. Dieser Vorgang soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

    Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, betont: „Dieser Vertrag ist ein starkes Zeichen für die 3. Liga. Auf dieser Grundlage kann die Liga ihre positive Entwicklung in Bezug auf Attraktivität und Aufmerksamkeit fortsetzen. Nach den vorherigen Maßnahmen aus der Task Force 3. Liga ist darüber hinaus mit der beträchtlichen Steigerung der Erlöse der nächste Schritt zur notwendigen wirtschaftlichen Stabilisierung gemacht. Ich hoffe, dass die Klubs die verbesserten Voraussetzungen vernünftig und bestmöglich nutzen.“

    Warum gibt es in der 3. Liga kein Montagsspiel mehr?

    Die Entscheidung wurde im Februar 2022 getroffen. Dem Entschluss war ein umfassender Beteiligungsprozess auf Initiative des Ausschusses 3. Liga vorausgegangen. Eingebunden waren neben den Fachbereichen im DFB auch die aktiven Fanszenen und -organisationen sowie die Klubs. Der DFB hatte darüber hinaus das Meinungsforschungsinstitut YouGov mit einer unabhängigen, repräsentativen Marktforschung zur 3. Liga und ihren möglichen Anstoßzeiten beauftragt. Parallel führten die meisten Klubs eigene Beteiligungsformate unter Einbeziehung ihrer Gremien, Fans, Partner und Sponsoren durch.

    Heraus kam ein breites Meinungsbild, das der Ausschuss 3. Liga zum Anlass nahm, die zuständige DFB GmbH Co & Co. KG zu beauftragen, den neuen Medienrechtevertrag der 3. Liga ohne Montagsspiele auszuschreiben. Mit seiner Empfehlung folgte der Ausschuss unter anderem dem Votum der Managertagung, in dessen Rahmen elf der 20 Drittligisten – darunter auch Viktoria Köln – gegen die Fortsetzung der Montagsspiele über die Saison 2022/2023 hinaus gestimmt hatten. Sieben Klubs hatten sich eine Beibehaltung des Termins am Montagabend unter bestimmten Voraussetzungen vorstellen können. Zwei Klubs hatten sich bei der Abstimmung enthalten.

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  • „Vussball verbindet“ – U19 empfängt Vussballer aus Kiew zum Freundschaftsspiel

    „Vussball verbindet“ – U19 empfängt Vussballer aus Kiew zum Freundschaftsspiel

    Kein Spiel wie jedes andere: Am Mittwoch, den 19. Oktober (Anpfiff 19:00 Uhr) empfangen Viktoria Kölns A-Junioren eine U19-Auswahl aus Kiew zum gemeinsamen Freundschaftsspiel im Sportpark Höhenberg. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel“, sagt Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock. „Mit dem Spiel können wir unseren Gästen aus Kiew zumindest für 90 Minuten eine Ablenkung von der schrecklichen Situation bieten und Gutes tun – denn Vussball verbindet!“

    Die jungen Nachwuchskicker aus der ukrainischen Hauptstadt sind derzeit in Hennef untergebracht und kommen am Mittwochabend in den Sportpark Höhenberg. Auf Kunstrasenplatz 1 startet um 19 Uhr das Freundschaftsspiel mit der Mannschaft von Marian Wilhelm. Bereits im April kamen die U19-Kicker aus Kiew in den Sportpark, dem damals angesetzten Spiel machte der Schnee einen Strich durch die Rechnung.

    „Umso mehr sind wir glücklich, dass es am Mittwoch zum Wiedersehen kommt“, freut sich Eric Bock auf das Spiel. „Im April haben wir sehr herzliche und vussballbegeisterte Menschen kennengelernt. Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Solidarität mit der Ukraine auf und neben dem Platz stets zu bekunden. Deswegen hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung am Mittwochabend, der Eintritt ist selbstverständlich frei!“

    Anlässlich des Spiels am Mittwoch haben wir eine besondere Aktion für euch: Unseren Ukraine-Schal „Flagge zeigen“ könnt ihr euch für kurze Zeit für gerade einmal 10 Euro sichern! Erhältlich in unserem Onlineshop sowie am Spieltag im Fanbüdchen. Nur solange der Vorrat reicht!

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  • Gegnercheck Elversberg: Bleibt Klassenerhalt das Ziel für den Spitzenreiter?

    Gegnercheck Elversberg: Bleibt Klassenerhalt das Ziel für den Spitzenreiter?

    Endlich wieder Heimspiel! Und was für eins: Am Samstag (Anpfiff 14:00 Uhr) kommt der Spitzenreiter aus Elversberg in den Sportpark Höhenberg. (Tickets gibt es hier) Neben dem besten Torschützen der Liga hat die Sportvereinigung weitere interessante Namen und Anekdoten parat. Wir haben die Saarländer für Euch mal genauer unter die Lupe genommen

    Saisonstart: Bereits die ersten beiden Spiele der Saison waren vielversprechend: 5:1-Sieg in Essen zum Drittliga-Auftakt und Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal gekickt (4:3). Seitdem holte die SVE in zehn Spielen 22 Punkte, schlug unter anderem die Aufstiegs-Konkurrenten Dynamo Dresden (3:2), Waldhof Mannheim (1:0) und 1860 München (4:1). Wobei: Aufstiegskonkurrenten? „Unser Ziel ist nach wie vor der Klassenerhalt“, sagte Neuzugang Jannik Rochelt (24) noch in einem Interview im September. Dabei wäre der Klassenverbleib nach jetzigem Tabellenstand wahrlich keine Überraschung mehr – Elversberg thront derzeit auf Rang eins der 3. Liga.

    Letztes Ligaspiel: Am vergangenen Samstag gastierte der MSV Duisburg in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde in Elversberg. Vor etwa 4.000 Zuschauern gewannen die Saarländer 3:0, die Schlussoffensive mit den Treffern von Kevin Koffi (83.) und Israel Suero Fernandez (90 +3.) sorgte für die Tabellenführung. Das erste Tor schoss Valdrin Mustafa in Minute 12, in Abwesenheit des aufgrund eines Magen-Darm-Infekts ausgefallenen Luca Schnellbacher brillierte der Stürmer und wurde vom Kicker zum Spieler des Spiels gekürt (2,0). Und auch unter der Woche war die SVE erfolgreich: Mit 12:0 gewann man im Saarlandpokal gegen Landesligist Besseringen – mehr als die Hälfte der Treffer zum Achtelfinaleinzug schossen Nick Woltemade (4) und Valdrin Mustafa (3). 

    Spieler im Fokus: Der 24-Jährige Mustafa kam Ende August 2021 vom SC Verl, der den Stürmer wiederum erst zwei Monate zuvor von Rot-Weiß Koblenz verpflichtete. Am Deutschen Eck brillierte Mustafa in der Saison 2020/21 mit 18 Buden, in der laufenden Saison traf der gebürtige Saarländer dreimal und legte ein weiteres Tor vor. Angefangen in der Jugend des FC Saarbrücken zog es den Mittelstürmer im Alter von 16 Jahren zum 1. FC Kaiserslautern, wo er zum Junioren-Nationalspieler reifte. In Mustafas Vita stehen sowohl sechs Länderspiele für die U21 Albaniens sowie fünf für die des Kosovo. Allerdings ist sein letzter Einsatz im Nationaldress schon fast zwei Jahre her.

    Kader: Mustafa ist mit 24 Jahren noch einer der jüngeren Akteure der SVE: Mit 26,00 Jahren haben die Saarländer den drittältesten Kader der 3. Liga, in Mittelstürmer Luca Schnellbacher (28/7 Tore) aber auch den besten Torschützen in den eigenen Reihen. Dank dreier Vorlagen rangiert Schnellbacher mit zehn Scorer-Punkten auch in diesem Ranking ganz oben. Mit Jannik Rochelt (24 Jahre/4 Tore/5 Assists), Manuel Feil (28/2/6) und Kevin Koffi (36/4/3) finden sich drei weitere Elversberger unter den Top-11-Scorern der Liga. Mit 28 erzielten Toren ist die Sportvereinigung das gefährlichste Team der Liga. Den Aufstiegs-Kader der vergangenen Spielzeit hat Elversberg in weiten Teilen zusammengehalten und punktuell verstärkt: Marcel Correia (33, zuvor SC Paderborn) bringt Bundesliga-Erfahrung mit und ist neuer Abwehrchef, Thore Jacobsen (25/Werder Bremen) hält nach Kreuzbandriss im letzten Jahr die Defensive auf der Sechs zusammen. Hinzu kommt neben Luca Dürholtz (29/RWE), Lukas Pinckert (22/Vik. Berlin) und Jannik Rochelt (23/Ulm) auch Nick Woltemade (20/Werder Bremen). Der 1,98 Meter große Mittelstürmer kam per Leihe von der Weser ins Saarland und erweitert den hochkarätigen Stürmer-Pool der SVE.

    Trainer: „Wir sehen in Horst Steffen einen fachlich und menschlich starken Trainer, unter dessen Leitung wir unsere Gesamtziele im Blick behalten können und werden“, lobte Sportdirektor Nils-Ole Book (36) seinen Coach bei der vorzeitigen Vertragsverlängerung 2021. Seit 2018 ist der gebürtige Krefelder für die Geschicke an der Kaiserlinde zuständig und kein Unbekannter in der 3. Liga: Nachdem der 53-Jährige in den Jugendabteilungen des MSV Duisburg und von Borussia Mönchengladbach aktiv war, coachte er in der 3. Liga die Stuttgarter Kickers (2013-15), Preußen Münster (2015-16) und den Chemnitzer FC (2017-18), wo er jeweils in der laufenden Saison seines Amtes enthoben wurde. Sein Glück scheint Steffen im Saarland gefunden zu haben, nach Platz 4 und zweimal Rang 2 gelang der Sportvereinigung unter der Leitung Horst Steffens im Sommer der Aufstieg in Liga drei.

    Aufstiegsambitionen: „Wir wollen die Liga mit unserer Art, Vussball zu spielen, bereichern und für positive Überraschungen sorgen“, das waren die Worte von Sportdirektor Book vor der Saison. Nach elf Spielen kann man sagen: das ist der SVE bislang gelungen! Und was folgt? Mit 25 Punkten nach 11 Partien legt Elversberg den sechstbesten Saisonstart der 3.Liga-Geschichte hin. Besser waren zu diesem Zeitpunkt nur Dynamo Dresden (15/16; 29 Punkte), der SC Paderborn und Magdeburg (17/18; 28 bzw. 27 Punkte), Offenbach (10/11; 28 Punkte) und Heidenheim (13/14; 26 Punkte). Bei allen außer den Kickers Offenbach stand zum Saisonende der Aufstieg in die 2. Bundesliga fest.

    Historie: 1907 als FC Germania Elversberg gegründet, spielte die SVE im Saarland hinter dem 1. FC Saarbrücken, Borussia Neunkirchen und dem FC 08 Homburg lange eine eher untergeordnete Rolle. 1980 gelang dem Verein aus Spiesen-Elversberg (Bevölkerungsdichte: 1.111 Einwohner je km2) erstmals der Aufstieg in die Oberliga Südwest, ab 1998 war die Sportvereinigung 15 Jahre lang Teil der Regionalliga. 2012/13 stieg Elversberg erstmals in die 3. Liga auf, musste aber mit 40 Punkten direkt wieder zurück in die vierthöchste Spielklasse. Seit 2014 gehörte die SVE immer zu den Top-Five der Regionalliga Südwest, die Krönung gelang im vergangenen Sommer mit der Rückkehr in die 3. Liga.

    Tickets: Ihr seid heiß auf die Partie gegen den Spitzenreiter, aber habt noch kein Ticket für das Spiel? Kein Problem! In unserem Ticketshop könnt ihr noch zuschlagen, hier gelangt ihr direkt zur Partie.

    Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden.
    Und wie gewohnt: Unser Vussballradio Schäl Sick geht ab 13:50 Uhr mit Jakob und Besnik an den Mikrofonen LIVE auf Sendung.

    Viktoria – das V steht für Vussball! 

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  • Ausgleichs-Schock in letzter Sekunde: Akono verhindert Beckers Traumeinstand

    Ausgleichs-Schock in letzter Sekunde: Akono verhindert Beckers Traumeinstand

    Nackenschlag in letzter Sekunde! Als ein 2:1-Sieg beim SC Verl für die Viktoria schon eingetütet schien, schockte Cyrill Akono das Team von Chefcoach Olaf Janßen mit dem 2:2-Ausgleich. Schiri Konrad Oldhafer pfiff die Partie nicht wieder an. Wie bitter ist das denn…

    „Da müssen wir abgezockter sein“, haderte Janßen. „Aber ich bin nicht sauer, wir haben eine junge Mannschaft, diese Dinge passieren im Vussball und gehören zur Entwicklung.“

    Janẞen hatte taktisch umgestellt, Kapitän Marcel Risse agierte zentral hinter der Doppelspitze Robin Meißner und Simon Stehle. Moritz Fritz spielte gegen den Ball zentral in einer Fünferkette zwischen Lars Dietz und Jamil Siebert, Simon Handle als Linksverteidiger, Paco Koronkiewicz wie gewohnt rechts.

    Es entwickelte sich eine eher mäßige erste Halbzeit mit leichten Feldvorteilen für die Gastgeber, aber letztlich mehr Nickligkeiten als sehenswerten Spielzügen geschweige denn Großchancen.

    Nach der Pause setzte Verls Kapitän Mael Corboz das erste Ausrufezeichen, doch sein Schuss rauschte leicht abgefälscht am linken Pfosten vorbei (48.). Für Viktoria hatte schließlich Fritz (55.) erstmals die Führung auf dem Fuß, konnte die Flanke von Paco Koronkiewicz aber nicht  im Tor unterbringen.

    Die Höhenberger Jungs waren nun besser in der Partie, agierten mehr und zielstrebiger nach vorne. Doch die kleine Drangphase wurde jäh gestoppt durch das 1:0 der Gastgeber durch Corboz, der aus zentraler Position einschoss (69.).

    Aber: Es dauerte keine drei Minuten, ehe Robin Meißner nach einer Ecke ausgleichen konnte, als er im Getümmel zur Stelle war und aus kurzer Distanz zum 1:1 vollstreckte (72.).

    Nun kam Mittelstürmer André Becker zu seinem Pflichtspieldebüt für die Viktoria, Janßen schickte ihn mit Federico Palacios in die Partie, die er natürlich noch gewinnen wollte.

    Und es war Becker, der den Sieg fast bringen sollte: Ein Geschoss von Fritz konnte Verl-Keeper Thiede nur noch nach vorne abwehren, und da lauerte Becker in Mittelstürmernanier und verwandelte den gar nicht mal einfachen Abstauber per Volley (85.). Doch es sollte nicht für drei Punkte reichen, denn da war ja auch noch Akono…

    Viktoria Köln: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz, Jamil Siebert, Lars Dietz, Simon Handle – Moritz Fritz – Patrick Sontheimer, Hamza Saghiri (74. Federico Palacios) – Marcel Risse – Simon Stehle (74. André Becker), Robin Meißner

    Tore: 1:0 Mael Corboz (69.), 1:1 Robin Meißner (72.), 1:2 Andre Becker (85.), 2:2 Cyrill Akono (90. + 3)

    Zuschauer: 771

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer

    Gelbe Karten:

    Verl: Nicolas Sessa, Michel Stöcker, Nico Ochojski

    Köln: Marcel Risse

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  • Gegnercheck: Kader-Umbruch bewältigt – Verl in starker Form

    Gegnercheck: Kader-Umbruch bewältigt – Verl in starker Form

    Nach der ersten Heimniederlage der Saison gegen Aufsteiger VfB Oldenburg muss die Viktoria nicht lange auf die Chance zur Wiedergutmachung warten: Schon Freitag (19 Uhr/Home Deluxe Arena Paderborn) wartet die Auswärtsaufgabe beim SC Verl. „Jetzt müssen wir uns schütteln“, hatte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen am Sonntag nach dem 1:2 gegen Oldenburg gefordert, „gegen Verl wird es nicht einfacher.“ Hier gibt es die wichtigsten Infos zu unserem nächsten Gegner.

    Ambitionen: Auch im dritten Drittliga-Jahr heißt das oberste Ziel wieder Klassenerhalt. Manch einer hatte den Sportclub als einen der kleinsten Vereine der Liga in der abgelaufenen Saison womöglich schon abgeschrieben, doch Trainer Michél Kniat (36), der Mitte Februar als Nachfolger von Guerino Capretti (40) antrat und zunächst drei Niederlagen hinnehmen musste, holte im Schlussspurt mit dem Team aus neun Spielen fünf Siege und zwei Remis – Verl war gerettet. Auch aktuell stehen die Ostwestfallen auf Rang 14 wieder über dem Strich.

    Trainer: Michél „Mitch“ Kniat lässt bevorzugt im 4-3-3 spielen. In Eschweiler geboren, wechselte der 13-jährige Jugendvussballer Kniat von Alemannia Mariadorf zur Aachener Alemannia, mit der er 2003/04 in der A-Junioren-Bundesliga spielte. Danach wechselte er für seine erste Senioren-Saison zum KFC Uerdingen, 2014 wurde Kniat Spielertrainer beim Blumenthaler SV (Bremen-Liga), mit dem er 2016 und 2017 Vizemeister wurde. Im Sommer 2017 beendete er seine aktive Karriere und wurde Trainer der U21 des SC Paderborn, wo der Chefcoach der Profis seit April desselben Jahres Steffen Baumgart (50) hieß. Seit 2021 ist Kniat im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz, im Februar 2022 kam dann der Ruf aus dem nahen Verl. „Michél passt genau in unser Profil und zu unserer Spielidee. Wir wollen weiter leidenschaftlichen und mutigen Fußball spielen“, erklärte der sportliche Leiter Sebastian Lange: „In Paderborn hat er eindrucksvoll bewiesen, dass er junge Spieler aus- und weiterbilden kann, was genau zu unserer Vereinsphilosophie und der Sportclub-DNA passt.“

    Kader: Die Abgänge der beiden Außenstürmer Kasim Rabihic (29 Jahre/18 Torbeteiligungen in der Vorsaison/jetzt Saarbrücken), Leandro Putaro (25/15/Osnabrück) und Mittelstürmer Ron Berlinski (28/13/Essen) schmerzten, der aus Augsburg ausgeliehene Rechtsaußen Lukas Petkov (21/16) konnte ebenfalls nicht gehalten werden. Rechtsverteidiger Christopher Lannert (24/1860 München) war mit 37 Einsätzen stets gesetzt in der im Vorjahr wackligen Abwehr (66 Gegentore). Der namhafteste Zugang ist Mittelfeldspieler Joscha Wosz (20), der er bei RB Leipzig auf drei Kurzeinsätze in der Bundesliga brachte. Mittelstürmer Yari Otto (23), Mittelfeldmann Nicolas Sessa (26) und Rechtsverteidiger Tobias Knost (22) bringen Drittligaerfahrung von den letztjährigen Aufsteigern Braunschweig, Kaiserslautern und Magdeburg mit. Zudem hat der SC Tom Baack (23/Mittelfeld) nach erfolgreicher Leihe von Zweitligist Jahn Regensburg fest verpflichtet. Gleich fünf Spieler kamen vom Trainer Kniat bestens bekannten SC Paderborn aus der U21 (Oberliga) und U19.  

    Form: Die Ostwestfalen dürften mit breiter Brust in die Partie gehen, haben sie doch am letzten Spieltag den Lauf des starken Aufsteigers SV Elversberg, der zuvor ungeschlagen auf Rang eins stand, beendet. Nach frühem 0:1-Rückstand siegten die Verler im Saarland 2:1, drehten die Partie zwischen der 61. und 68. Minute durch Treffer von Maximilian Wolfram (der Außenstürmer kam von Regionalligist Carl Zeiss Jena) und Otto. Auf fünf sieglose Spiele zum Start – Verl war mit nur einem Punkt und 2:7 Toren Tabellenletzter – folgten zehn Punkte aus fünf Spielen, der SC liegt nun nur noch zwei Zähler hinter der Viktoria (Platz 12) auf Rang 14.

    Bilanz: Die Drittliga-Bilanz beider Vereine ist ausgeglichen. In der Vorsaison gewann der Sportclub sein Heimspiel im August 2021 mit 3:1, Viktoria siegte im Januar 2022 im Sportpark Höhenberg 5:2. In der Saison 2020/21 endeten beide Spiele unentschieden. Von zuvor 14 Spielen in der Regionalliga West verlor die Viktoria bei neun Siegen nur eines (vier Remis/24:15 Tore).

    Das Ausweichstadion: Weil die heimische Sportclub-Arena an der Poststraße aktuell nicht die technisch-organisatorischen Voraussetzungen für die 3. Liga erfüllt, trägt Verl seine Heimspiele bis mindestens Januar in Paderborn (Home-Deluxe-Arena) aus.

    Das Spiel in den Medien: Anpfiff der Partie zwischen dem SC Verl und Viktoria Köln ist am Freitag um 19:00 Uhr in der Home Deluxe Arena Paderborn. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel ab 18:30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser Vussballradio Schäl Sick ab 18:50 Uhr mit Hendrik und Jakob an den Mikrofonen LIVE auf Sendung.

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