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  • Gegnercheck: Lieblingsgegner und doch klarer Favorit

    Der Countdown läuft! Am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) tritt Viktoria Köln im Audi Sportpark beim FC Ingolstadt 04 an. Die Jungs von der Schäl Sick haben zwar alle bisherigen Duelle mit den Schanzern gewonnen – dennoch gehen die Oberbayern als klarer Favorit in die Begegnung.  

    Das Hinspiel:

    Auch vor dem Hinrundenspiel wurden dem FCI gute Siegchancen eingeräumt. Doch damals gab es den zweiten Saisonsieg der Viktorianer. Der 1:0-Führungstreffer fiel nach zehn Minuten durch einen Kopfball von Albert Bunjaku. Torchancen der Schanzer konnte der herausragende Sebastian Mielitz stark parieren. Das 2:0 erzielte Lucas Cueto in der Nachspielzeit nach einem starken Konter aus 16 Metern. In der Folge zog die Viktoria an Ingolstadt vorbei auf den fünften Tabellenplatz. Für die Ingolstädter setzte es mit Rang elf danach die bisher schlechteste Saisonplatzierung. 

    Die bisherige Saison:

    Nach dem knapp verpassten Aufstieg im Vorjahr starteten die Schanzer  mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die laufende Spielzeit. Danach blieb die Mannschaft fünf Spiele lang ungeschlagen und bezwang unter anderem Wehen Wiesbaden mit 4:1. Seit dem achten Spieltag pendeln die Oberbayern zwischen Platz zwei und vier. Die letzte Niederlage gab es am 19. Spieltag beim Aufstiegsduell gegen den TSV 1860 München. Es folgte eine Spielabsage gegen den KFC Uerdingen und ein 1:1-Remis gegen Halle. Am vergangenen Samstag gewannen die Schanzer das Oberbayernderby gegen Unterhaching mit 1:0. Damit festigten die Autostädter den zweiten Platz in der Tabelle. 

    Die personelle Situation:

    Zur Verteidigung des Aufstiegsranges können vier Spieler derzeit, zumindest auf dem Rasen verletzungsbedingt nicht beitragen. Seit November fallen Rico Preißinger (Schulterverletzung) und Dominik Franke (Verletzung am Sprunggelenk) aus. An einer Wadenverletzung laboriert Marcel Gaus seit Mitte Januar. Zuvor gehörte der Mittelfeldmann zum Stammpersonal des FCI. Offensivakteur Maximilian Beister fehlt seit Dezember verletzungsbedingt. Auf dem Transfermarkt wurden die Ingolstädter im Winter einmal tätig. Den bis dato vertragslosen Francisco da Silva Caiuby holten sie als Verstärkung für die Offensive. Bereits zwischen 2011 und 2014 stand der Brasilianer in Ingolstadt unter Vertrag. 

    Spieler im Fokus: Dennis Eckert Ayensa

    Shootingstar bei den Schanzern ist ein gebürtiger Bonner. Dennis Eckert Ayensa kam 2019 vom spanischen Erstligisten Celta Vigo. In der vergangenen Spielzeit traf er 14-mal und legte sechs weitere Treffer auf. Die ersten zehn Spiele der laufenden Saison verpasste er zwar verletzungsbedingt, dennoch kommt er bisher auf fünf Treffer und ebenso viele Assists in elf Einsätzen. Im Alter von zehn Jahren zog es den heute 24-Jährigen aus der Juniorenabteilung des Pulheimer SC zum 1. FC Köln. Über weitere Junioren-Stationen bei Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach landete er 2017 schließlich bei der zweiten Mannschaft von Celta Vigo. In seiner ersten Saison in der dritten spanischen Liga überzeugte er. Bei der ersten Mannschaft in der Primera Division setzte sich der 1,83 Meter große Stürmer aber nicht durch. Es folgte eine Leihe zu Excelsior Rotterdam und 2019 der Wechsel nach Bayern. Dort gehört er zu den Leistungsträgern im Team von Tomas Oral.

    Der Trainer: Tomas Oral

    Der 47-Jährige ist seit März 2020 zum dritten Mal Cheftrainer beim FCI. Er führte die Schanzer in die Relegation, scheiterte aber knapp am 1. FC Nürnberg. Bereits in der Saison 2018/2019 übernahm er die Mannschaft als Interimscoach und schaffte unerwartet noch den Sprung in die Relegation. Dort stiegen die Ingolstädter aber in die 3. Liga ab. Schon in der Saison 2011/2012 sollte er den Verein vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga retten – mit Erfolg. In der Folgesaison blieb Ingolstadt in der 2. Bundesliga, die Wege trennten sich dennoch.

    Die bisherige Bilanz:

    Alle drei bisherigen Duelle entschied Viktoria Köln gegentorlos für sich. Die erste Begegnung in der Hinrunde der vergangenen Saison gewannen die Höhenberger mit 3:0. Beim 1:0-Auswärtssieg im Audi Sportpark gelang der Viktoria der Sprung heraus aus der Abstiegszone. Das Hinspiel der laufenden Saison ging mit 2:0 an die Kölner.

    Die Historie:

    Der FC Ingolstadt 04 entstand 2004 durch die Ausgliederung der Fußballabteilungen des MTV und ESV Ingolstadt. Zunächst ging der Verein in der Oberliga Bayern an den Start. Nach zwei Jahren stieg der Klub in die Regionalliga Süd auf. Wiederum zwei Jahre danach folgte der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dort spielten die Schanzer bis zur Saison 2014/2015. In der Spielzeit gelang unter Ralph Hasenhüttl als Meister der Aufstieg in die Bundesliga. Die Premierensaison im Oberhaus beendete der Verein auf Platz elf, ehe er ein Jahr später abstieg. Unter Thomas Oral gelang 2019 der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga nicht, so ging es zurück in Liga drei. Den Wiederaufstieg verpassten die Schanzer in der Aufstiegs-Relegation gegen den 1. FC Nürnberg. In der sechsten Minute der Nachspielzeit erzielte der Club den 1:3-Treffer und machte die Aufstiegsträume des FCI zunichte. 

    Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem FC Ingolstadt ist am Samstag um 14.00 Uhr im Audi Sportpark. Die Partie wird ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. 

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  • Viktoria reist nach Ingolstadt

    Am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) trifft die Viktoria im Audi-Sportpark auf den FC Ingolstadt. Die Schanzer sind nach dem Sieg im oberbayerischen Derby in Unterhaching auf den zweiten Platz der Tabelle geklettert. Somit geht die Mannschaft von Tomas Oral als klarer Favorit in das Duell. Doch die Höhenberger kommen mit neuem Cheftrainer zur Auswärtspartie: Olaf Janßen wird sein Comeback als Coach der Viktoria geben. 

    FCI-Trainer Tomas Oral lobte nach dem 1:0-Erfolg bei der SpVgg Unterhaching seine Mannschaft: „Wir wollten heute mutig nach vorne spielen, hatten sofort unsere Chancen und dann auch das Tor.“ Den Siegtreffer für die Schanzer im Oberbayernderby erzielte Francisco da Silva Caiuby bereits in der 11. Spielminute. „Wir haben einige Chancen gehabt. Normalerweise müssen wir dann nachlegen“, so der 32-Jährige nach der Partie. Er mahnte, die Mannschaft müsse „konsequenter sein, vor allem vor dem Tor.“

    Konsequent ging am Wochenende unterdessen Schiedsrichter Patrick Kessel mit seiner Verantwortung bei der Absage von Viktorias Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg um. „Das höchste Credo ist immer der Schutz der Spieler. Und deshalb haben wir uns die Meinung der Vereine noch einmal eingeholt, die die deutliche Bitte hatten, das Spiel abzusagen. Diese Einschätzung konnten wir nachvollziehen", so der Unparteiische.

    Trotz des spielfreien Wochenendes gab es zu Beginn der Woche Neuigkeiten bei der Viktoria:  Olaf Janßen, der bereits von Januar bis Juni 2018 für die Höhenberger an der Seitenlinie stand, wurde als neuer Cheftrainer vorgestellt. „Ich freue mich auf die Herausforderung, mit der Viktoria in der 3. Liga zu bleiben“, sagte Janßen bei seiner Vorstellung. Außerdem habe sich die „Zeit bei der Viktoria nie beendet angefühlt, der Weg ist nur unterbrochen worden“, so der 54-Jährige.

    Die Hinrundenpartie beider Teams gewann die Viktoria im Sportpark Höhenberg mit 2:0. Die Treffer erzielten Albert Bunjaku und Lucas Cueto.

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  • Viktoria verstärkt sich mit Schultz

    Innenverteidiger Michael Schultz wird ab sofort den Kader von Viktoria Köln verstärken. Der Klub aus Höhenberg leiht den 27-Jährigen zunächst bis zum Saisonende von Zweitligist Eintracht Braunschweig aus.

    Schultz, der in Landau geboren wurde, spielte im Nachwuchsbereich überwiegend für den Karlsruher SC. Nach seiner Zeit bei der zweiten Mannschaft der Baden-Württemberger schloss sich der Abwehrspieler dem 1. FC Kaiserslautern II an. Mitte 2016 ging er dann zum SV Waldhof Mannheim, ehe er Anfang dieser Saison zu Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga wechselte.

    „Er hat letzte Saison bei Waldhof Mannheim hervorragend gespielt“, freut sich Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, über den Zugang. „Bei Eintracht Braunschweig hatte Michael zuletzt nicht mehr so viel Spielpraxis. Aber er bringt in meinen Augen alles mit, was ein moderner Innenverteidiger haben sollte: Zweikampfstärke, ein gutes Stellungspiel und eine passsichere Spieleröffnung.“

    Steegmann glaubt an eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. „Die Gespräche mit Eintracht Braunschweig waren sehr vertrauensvoll. Ich danke den Verantwortlichen für das Entgegenkommen. Eigentlich können alle bei dieser Konstellation nur gewinnen. Für Michael Schultz und Braunschweig stehen die Spielpraxis im Vordergrund. Und wir profitieren natürlich von dem steigenden Konkurrenzkampf im Training und der Qualität im Kader.“

    Michael Schultz: „Ich erhoffe mir von dem Wechsel, mehr Spielzeit zu bekommen und hier meine Stärken einzubringen und mitzuhelfen. Ich war hier letztes Jahr mit Waldhof Mannheim zu Gast. Viktoria Köln ist eine fußballerisch sehr gute Mannschaft und ich freue mich auf die Jungs.“

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  • Olaf Janßen wird Viktoria-Cheftrainer

    Jetzt ist es offiziell: Olaf Janßen wird neuer Cheftrainer bei Viktoria Köln. Der 54-Jährige leitet ab sofort das Training der Höhenberger.

    „Ich freue mich auf die Herausforderung, mit der Viktoria in der 3. Liga zu bleiben“, so Janßen, der bereits im Jahr 2018 (von Januar bis Juni) Chefcoach der Höhenberger war. Danach lockte ihn der VfL Wolfsburg als Co-Trainer von Bruno Labbadia zu sich. Mit ihm arbeitete Janßen zuletzt bei Hertha BSC Berlin. Janßen: „Für mich hat sich die Zeit bei der Viktoria nie beendet angefühlt, der Weg ist nur unterbrochen worden. Alles fühlt sich sehr vertraut und gut für mich an. Köln ist meine Stadt, meine fünf Kinder sind hier geboren. Es ist ein Nachhausekommen.“

    Franz Wunderlich, der Sportvorstand von Viktoria Köln, freut sich auf die erneute Zusammenarbeit mit Janßen: „Olaf war unser Wunschkandidat. Wir kennen uns gut und beide wissen, was sie aneinander haben. Er kennt den Verein und das Umfeld sehr gut. Seine Kompetenz ist unbestritten."

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  • Spiel Köln gegen Magdeburg kurzfristig abgesagt

    Die für heute Nachmittag um 14.00 Uhr angesetzte Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg kann nicht ausgetragen werden. Diese Entscheidung hat das Schiedsrichterteam soeben in enger Abstimmung mit beiden Mannschaften getroffen. Der Platz im Sportpark Höhenberg ist aufgrund der anhaltend widrigen Witterung unbespielbar, die Gesundheit der Spieler wäre dadurch gefährdet.

    „Wir sind gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Magdeburg und Köln mit dem Schiedsrichterteam über den Platz gegangen. Das höchste Credo ist immer der Schutz der Spieler. Und deshalb haben wir uns die Meinung der Vereine noch einmal eingeholt, die die deutliche Bitte hatten, das Spiel abzusagen. Diese Einschätzung konnten wir nachvollziehen“, so Schiedsrichter Patrick Kessel.

    Viktoria-Trainer Daniel Zillken bedauerte die Absage. „Die Situation ist sehr ärgerlich. Unsere Spieler waren voller Adrenalin, wollten unbedingt raus.“

    Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

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  • Heimspiel-Splitter: Viktoria trifft auf Magdeburg

    Am Samstag empfängt Viktoria Köln den 1. FC Magdeburg. Es ist das Duell des Tabellenvierzehnten gegen den Achtzehnten der 3. Liga. Bei einem Sieg könnten die Gäste aus Sachsen-Anhalt allerdings an den Höhenbergern vorbeiziehen.

    Beginn: Die Partie in Köln beginnt am Samstag um 14.00 Uhr.

    Bilanz: Bisher gab es drei Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Die Viktoria und der FCM gewannen jeweils ein Duell in der MDCC-Arena mit 2:0. Das erste Spiel im Sportpark Höhenberg endete mit einem 1:1-Unentschieden.

    Corona-Pandemie: Leider können auch gegen den 1. FC Magdeburg keine Zuschauer im Stadion dabei sein.

    Der Viktorianer: Das aktuelle Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ ist bereits online. Auch diesmal gibt es wieder einige interessante Dinge nachzulesen.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder sind im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht vorgesehen. Auch Maskottchen Viktor kann derzeit nicht bei den Heimspielen seiner Viktoria vor Ort sein.

    Hallo again: Weder auf Seiten der Kölner noch auf Magdeburger Seite wird am Samstag ein Spieler auf dem Rasen stehen, der bereits das Trikot des Gegners getragen hat. Für FCM-Coach Thomas Hoßmang ist die Viktoria aber sicherlich ein besonderer Gegner: Im Sommer hatte der 54-Jährige sein Debüt als Cheftrainer der Magdeburger gegen die Jungs von der Schäl Sick gegeben – und bei seinem Premierenspiel gewonnen.

    Fußballgeschichte: Vor 47 Jahren gelang dem 1. FC Magdeburg etwas, von dem die Menschen noch heute sprechen. Durch einen 2:0-Erfolg gegen den AC Mailand gewann der FCM im Jahr 1974 den Europapokal der Pokalsieger. Im Endspiel, das im Stadion De Kuip in Rotterdam stattfand, sorgten Enrico Lanzi per Eigentor und Wolfgang Seguin für die Treffer. Im gleichen Jahr gewann Magdeburg – wie auch 1972 und 1975 – die DDR-Meisterschaft.  

    Sperren: Moritz Fritz kehrt nach Gelbsperre wieder zurück. So kann Daniel Zillken gegen Magdeburg aus dem Vollen schöpfen. Thomas Hoßmang, Trainer des FCM, muss lediglich auf Andreas Müller (Gelbsperre) verzichten.

    TV und Medien: Die Partie wird ab 13.45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Kommentator vor Ort ist Stefan Fuckert, Tobias Schäfer moderiert. Zudem werden die Viktoria-Anhänger wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. Am Samstagabend ist zudem ab 18.00 Uhr eine Zusammenfassung der Begegnung in der ARD-Sportschau geplant.

    Wetter: Das Portal Wetterdienst.de sagt für Samstagnachmittag um 14.00 Uhr Temperaturen von zwei Grad Celsius voraus.

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  • Patrick Koronkiewicz im Porträt: „Der schlimmste Moment meiner Karriere“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wie die Spieler der Viktoria vor. Heute: Patrick Koronkiewicz.

    Seit 2014 ist Patrick Koronkiewicz für die Viktoria aktiv und gehört damit zu den dienstältesten Viktorianern. Heute ist der 29-Jährige als rechter Verteidiger fester Bestandteil der Abwehr-Viererkette, obwohl ihn Bayer Leverkusen einst wegen seiner Torgefahr verpflichtete. Der gebürtige Bonner hat bereits mit einigen Bundesliga-Stars zusammengespielt und sowohl zwei Aufstiege in die 3. Liga als auch eine Meisterschaft in der A-Jugend-Bundesliga West feiern können.

    Als Kind hatte Patrick Koronkiewicz, genannt „Paco“, laut eigener Aussage meist Fußbälle als Spielzeug, da schon sein Vater in Polen Fußball-Profi gewesen war. So war es keine Überraschung als der gebürtige Bonner, der in Düren aufwuchs, bereits in jungen Jahren zum FC 08 Düren-Niederau ging (heute als 1. FC Düren bekannt, Anm. d. Red.). Zuerst spielte er in der Offensive. „Bayer Leverkusen wurde schnell auf mich aufmerksam, weil ich in Düren sehr viele Tore geschossen habe“, erinnert sich Koronkiewicz zurück. Mit 13 Jahren folgte dann der Schritt in die Jugendabteilung von Bayer 04 Leverkusen.

    Knapp sechs Jahre später konnte er mit der U 19 der Werkself die A-Jugend-Bundesliga West gewinnen. „Das war natürlich schön, weil wir eine super Mannschaft hatten. Trotzdem hatte uns keiner auf dem Zettel“, sagt der Rechtsverteidiger heute über seinen ersten Titel. In seiner Leverkusener Zeit spielte er unter anderem mit Spielern wie Christoph Kramer, René Adler oder Lars Bender zusammen.

    In der A-Jugend folgte ein weiterer wichtiger Schritt für den 1,85 Meter langen Offensivspieler. Er wurde vom Rechtsaußen zum rechten Verteidiger umgeschult, da Knappheit auf der Position herrschte. „Das war natürlich etwas ganz anderes“, so Koronkiewicz heute, „ich habe das bei Leverkusens A-Jugend aber recht ordentlich gemacht.“

    Als Vorbild nannte er 2009 bei einem Transfermarkt.de-Interview Dani Alves. „Ich habe ihn immer mit mir verglichen, auch wenn man das natürlich nicht kann. Ich fand ihn unglaublich, weil er von der Spielanlage her ein ähnlicher Typ ist wie ich.“ Der Brasilianer interpretierte seine Position sehr offensiv und sorgte für viele Tempovorstöße. Heute sieht „Paco“ eine größere Auswahl an Spielern auf der Rechtsverteidigerposition als seine Vorbilder: „Trent Alexander-Arnold von Liverpool finde ich aktuell überragend. Ich schaue mir seine Spiele an und gucke mir viel von ihm ab.“

    Nachdem Koronkiewicz die Jugend bei Bayer absolviert hatte, stand er für zwei Spielzeiten bei der Reserve der Werkself auf dem Feld. Doch dann zog es den Abwehrspieler von der Regionalliga West in die Regionalliga Nordost zu Rasenballsport Leipzig. Auch wenn der damals 21-Jährige auf nur sechs Einsätze für die erste Mannschaft kam, betrachtet er das einjährige Intermezzo beim heutigen Bundesligisten als „eine sehr schöne Zeit“. Gekrönt dadurch, dass er mit RB den Aufstieg in die 3. Liga schaffte. „Paco“ selbst wechselte nur in die Regionalliga und unterschrieb bei den Sportfreunden Siegen. Nicht den Sprung in die 3. Liga geschafft zu haben, „wurmte einen dann schon“, erzählt er darüber heute. Doch es gab einen Grund, wieder nach Nordrhein-Westfalen zu wechseln. „Mir war es wichtig, meine Familie wieder in der Nähe zu haben“, gibt der gebürtige Bonner an.

    Bei den Sportfreunden traf er unter anderem auf André Dej, mit dem er bereits in Leverkusens U 17 zusammen gekickt hatte. Gemeinsam wechselte man zur Viktoria. Das Interesse der Viktoria-Verantwortlichen könnte möglicherweise bei einem Spiel im Sportpark Höhenberg geweckt worden sein: Bei einem 4:4-Spektakel auf der Schäl Sick konnte Koronkiewicz mit einem Tor glänzen und holte zudem einen Elfmeter für die Sportfreunde heraus. Ihm gegenüber standen damals unter anderem sein heutiger Co-Trainer Markus Brzenska und der jetzige Sportliche Leiter Marcus Steegmann. Mit beiden spielte er ab Sommer 2014 zusammen in Höhenberg.

    Mit dem Wechsel nach Köln blieb er in der Nähe seiner Familie, was ihm wichtig war. In seiner ersten Saison auf der Schäl Sick konnte er prompt in 29 Spielen neun Assists verbuchen. Heute sagt „Paco“ über seine ersten Schritte bei der Viktoria, dass vor allem das Vertrauen seiner Mitspieler ihm geholfen hat, sich schnell einzufinden. Er vergleicht den Anfang in Höhenberg mit seiner Zeit in Leipzig, man hatte „eine sehr ambitionierte Mannschaft mit großen Namen, die auch teilweise Erfahrungen in der Bundesliga und 2. Bundesliga hatten.“

    2017 spielte er unter anderem die vollen 120 Minuten im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg und traf im Elfmeterschießen (Viktoria verlor am Ende mit 6:7). In der gleichen Saison konnte er die Meisterschaft in der Regionalliga West feiern, den Aufstieg verpasste man aber knapp in den Aufstiegsspielen gegen den FC Carl Zeiss Jena. „Das war der schlimmste Moment meiner Karriere“, schaut Koronkiewicz auf die Situation zurück, „wir haben in der Saison super gespielt und waren klar Meister. Und dann gab es diese blöde Relegation.“ 2019 wurde der Traum von der 3. Liga dann endlich wahr und Koronkiewicz blieb bei seinem zweiten Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands Teil der Mannschaft. Für die Viktoria kam er bisher auf 32 Drittliga-Einsätze (stand 21.01.2021).

    Als einen wichtigen Teamkollegen bei der Viktoria sieht er Kapitän Mike Wunderlich. „Wir kennen uns schon sehr lange. Wir haben uns vom Grundsatz immer gut verstanden und denselben Freundeskreis gehabt. So ist es immer mehr zusammengewachsen. Wir verstehen uns gut auf und neben dem Platz“, so der Abwehrspieler. Vor allem schätzt er die menschlichen Fähigkeiten des 34-Jährigen: „Mike ist eine Person, die immer ein offenes Ohr für mich hat. Einer, der mir immer Mut zuspricht, wenn es nicht so läuft. Andersrum ist es dann natürlich genauso. Von ihm kann man sich eine Menge abschauen.“

    Im März wird „Paco“ 30 Jahre alt. An das Karriereende denkt er allerdings noch keineswegs. „Ich möchte in erster Linie noch weiter Fußball spielen, fühle mich topfit und bin zum Glück verletzungsfrei. Was nach der Karriere ist, werden wir dann sehen“, sagt der 173-fache Spieler der Viktoria, der diese Saison auf den zweiten Platz in der Rekordspielertabelle des Höhenberger Klubs klettern könnte. Ob er der Viktoria auch nach seiner Zeit als aktiver Spieler erhalten bleiben wird? Koronkiewicz lächelt: „Da hätte ich nichts dagegen. Aber zuerst will ich noch ein paar Jahre kicken!“

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  • Zillken: „Jeder muss ans Limit gehen“

    Am Samstag ist mit dem 1. FC Magdeburg der Tabellenachtzehnte der 3. Liga im Sportpark Höhenberg zu Gast. Für Trainer Daniel Zillken wird es die zweite Partie an der Seitenlinie von Viktoria Köln sein. Mit seinem Einstand, dem 2:2 beim SV Wehen Wiesbaden, durfte der 53-Jährige durchaus zufrieden sein.

    „Ich habe versucht, in der kurzen Zeit die richtigen Worte zu finden. Ich glaube, das ist mir, beziehungsweise dem kompletten Trainerteam, ganz gut gelungen. Der Auftritt war doch sehr positiv“, schilderte Zillken seine Eindrücke von der Partie am Dienstag.

    Bis zum Heimspiel am Samstag sei natürlich die Regeneration ein wichtiger Faktor, damit das Team der Viktoria gegen Magdeburg die nötige Frische habe. Zillken: „Wir wissen, Magdeburg ist ein Gegner mit Ecken und Kanten. Das wird mit Sicherheit ein sehr intensives Spiel.“

    Der gebürtige Kölner zeigte sich bei der Heimspiel-Pressekonferenz optimistisch. „Wenn wir diese Art zu spielen beibehalten, wird sich der Erfolg einstellen“, so der Trainer der Viktoria. „Wir müssen einfach eine Top-Leistung abrufen. Jeder muss wieder ans Limit gehen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Wir brauchen die mannschaftliche Geschlossenheit. Ich bin zuversichtlich, dass wir am Samstag in Höhenberg ein gutes Spiel sehen werden.“

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  • Viktoria empfängt Magdeburg am Samstag

    In der 3. Liga geht es derzeit Schlag auf Schlag. Bereits am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) empfängt die Viktoria den 1. FC Magdeburg. Das Hinspiel in Sachsen-Anhalt ging mit 2:0 an die Jungs von der Schäl Sick. Nach einem 2:2-Remis bei Wehen Wiesbaden geht es für die Mannschaft von Trainer Daniel Zillken darum, das Ruder nach sieben Spielen ohne Sieg wieder herumzureißen.

    „Unterm Strich war es ein gutes Spiel“, resümierte Viktoria-Coach Zillken die Partie in Wiesbaden. Der späte Ausgleich in der 87. Minute durch die Wehener sei „natürlich ärgerlich“, doch „den Matchplan, den wir uns in der kurzen Zeit erarbeitet haben, haben die Jungs sehr gut umgesetzt“, findet der 53-Jährige. „Es war ein Spiel wie ‚Spitz auf Knopf‘. Es hätte in beide Richtungen gehen können.“

    Lucas Cueto, der Torschütze zum sehenswerten 2:1, empfand nach der Partie „gemischte Gefühle“. Wiesbaden sei „eine Top-Mannschaft. Schöner wäre es aber gewesen, wenn wir die drei Punkte mitgenommen hätten“, so der Flügelflitzer. Er findet trotzdem, „dass wir einen großen Kampf geliefert haben. Wir haben teilweise richtig guten Fußball gespielt.“

    Auf welchen Fußball wir uns nun unter der Leitung von Daniel Zillken einstellen können? Der Coach möchte „grundsätzlich eine Struktur im Spiel und eine hohe Intensität haben“, so Zillken. „Es geht darum, eine gewisse Kompaktheit zu erzeugen“, führt der bisherige Chefscout fort.

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  • Gegnercheck: Magdeburg kommt auf die Schäl Sick

    Das letzte Spiel der Englischen Woche steht am Samstag im Sportpark Höhenberg an. Dann geht es für die Jungs von der Schäl Sick gegen den 1. FC Magdeburg. Ein gutes Omen? In der Hinrunde feierte die Viktoria ihren ersten Saisonsieg bei der Mannschaft von Trainer Thomas Hoßmang. Die Blau-Weißen haben seit Saisonbeginn Abstiegssorgen, fuhren aber zuletzt immer häufiger Punkte ein.

    Bisheriger Saisonverlauf:

    Der Saisonverlauf der Magdeburger ist ziemlich gegenläufig zu der bisherigen Viktoria-Saison. In die Spielzeit startete der Verein mit vier sieglosen Partien, nach zehn Spieltagen hatten die Ostdeutschen bereits sechs verlorene Begegnungen auf dem Konto. Ein Aufwärtstrend ist seit Ende November erkennbar: Das 1:1-Unentschieden gegen Hansa Rostock war der Start in eine Serie von fünf Partien ohne Niederlage. Gegen den 1. FC Saarbrücken verlor die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt mit 1:2, gegen die direkten Konkurrenten aus Duisburg und Unterhaching gelangen zuletzt zwei Auswärtssiege. Für einen Dämpfer sorgte beispielsweise die 1:0-Derbyniederlage beim Halleschen FC.

    Das Hinspiel:

    Die Partie in der MDCC-Arena entschied die Viktoria vor 4.400 Zuschauern mit 2:0 für sich. Nach zwölf Spielminuten köpfte Maximilian Rossmann den Ball nach Freistoß von Kapitän Mike Wunderlich zum 1:0 ein. Fünf Zeigerumdrehungen später machte Lucas Cueto mit einem Schuss aus etwa zehn Metern ins lange Eck den Doppelschlag perfekt. Kurz vor Schluss verpasste Timmy Thiele die Chance auf das 3:0 nur knapp, es blieb somit beim 2:0-Auswärtserfolg. Für die Höhenberger bedeutete dies den ersten Saisonsieg. Der 1. FC Magdeburg erhielt indes die rote Laterne in der 3. Liga.

    Personelle Situation:

    Die Verletztenliste beim FCM leert sich allmählich. Timo Perthel, Florian Kath und Adrian Malachowski erwartet Thomas Hoßmang schon bald wieder auf dem Rasen. Weiterhin fallen Dustin Bomheuer (Kreuzbandriss), Luka Sliskovic (Muskelverletzung) und Andreas Müller (Gelbsperre) aus. Hinzu kommt Maximilian Franzke. Denn die Leihgabe vom FC St. Pauli, die bereits zwischen November und Januar verletzt gefehlt hatte, zog sich beim Comeback gegen den Halleschen FC eine Muskelverletzung zu. Hart traf es auch Baris Atik: Der Winter-Neuzugang zog sich nur wenige Tage nach seinem Wechsel zu den Magdeburgern einen Muskelfaserriss zu. Neben Atik wurden auch Nico Granatowski und Saliou Sané zur Wintertransferperiode verpflichtet.

    Spieler im Fokus:

    Außenspieler Raphael Obermair ist der Dauerbrenner beim 1. FC Magdeburg. Er stand in allen Saisonspielen bisher in der Startelf und wurde lediglich zweimal ausgewechselt. Im Hinspiel startete er als linker Verteidiger in der Viererkette, meist aber spielt er als offensiver Außenspieler. In der laufenden Saison kommt der 24-Jährige auf vier Tore und drei Assists. Unter anderem beim 2:1-Sieg gegen die Reserve von Bayern München bereitete er das 1:0 vor und erzielte den Siegtreffer selbst.

    Der gebürtige Bayer startete seine Karriere beim TSV Rosenheim. Dort wurde der FC Bayern auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn 2016. Für die Profis stand er einmal ohne Einsatz im Bundesliga-Kader. In zwei Regionalliga-Spielzeiten traf er neunmal und konnte 16 weitere Treffer vorbereiten. Von dort aus zog es den 1,82 Meter großen Offensivmann in die erste österreichische Liga zum SK Sturm Graz. Nach einem Jahr wechselte er zum FC Carl Zeiss Jena, wo er ebenfalls nur für eine Saison blieb und sich dann dem 1. FC Magdeburg anschloss.

    Trainer:

    Trainer der Magdeburger ist der 54-jährige Thomas Hoßmang. Der frühere Innenverteidiger folgte im vergangenen Sommer auf Ex-Viktoria-Coach Claus-Dieter Wollitz. Zuvor war er von 2014 bis 2019 Trainer der A-Jugend des 1. FCM gewesen und übernahm zudem ab 2015 die Leitung des NLZ. Vor seiner Zeit war er unter anderem als Co-Trainer bei Carl Zeiss Jena und als Cheftrainer in Bautzen und Plauen aktiv. In dieser Saison überrascht Hoßmang seine Gegner gerne mit der Aufstellung. In der laufenden Saison stellte er bereits acht verschiedene Grundformationen auf, vorzugsweise ein 3-4-3-System oder ein 4-3-3.  Im Hinspiel setzte er auf ein 4-2-2-2 mit Stürmer Daniel Steininger als rechten Verteidiger. Nicht unüblich ist auch, dass Hoßmang mit einem 4-1-3-2 oder einem 4-2-3-1 beginnt.

    Bisherige Spiele:

    Drei Begegnungen zwischen der Viktoria und dem 1. FC Magdeburg gab es bislang. Beide Teams entschieden je ein Aufeinandertreffen mit 2:0 für sich. Die erste Begegnung überhaupt war ein 1:1 im Sportpark Höhenberg in der Vorsaison.

    Vereinshistorie:

    Seine goldene Zeit hatte der 1965 gegründete Klub in den 1970er-Jahren. Dort gewannen die Magdeburger unter anderem drei DDR-Oberligameisterschaften. Der größte Vereinserfolg war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1974. Der FCM war der erste DDR-Klub und überhaupt erst der dritte deutsche Verein, der diesen Pokal in den eigenen Händen hielt. Nach der Wiedervereinigung pendelte Magdeburg zwischen der dritten und vierten Liga. Zurück in den Profifußball kamen die Magdeburger mit dem Aufstieg in die 3. Liga in der Saison 2014/15. 2018 gelang dann der Aufstieg in die 2. Bundesliga als Meister mit 85 Punkten, nachdem die Bau-Weißen den Aufstieg zweimal in Folge als Tabellenvierter nur knapp verpasst hatten. Das einjährige Intermezzo im Unterhaus endete mit Platz 17 und dem direkten Wiederabstieg in die Drittklassigkeit.

    Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg ist am Samstag um 14.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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