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  • Viktoria erkämpft ersten Saisonsieg

    Viktoria erkämpft ersten Saisonsieg

    Der Knoten bei Viktoria Köln ist endlich geplatzt. Am 6. Spieltag der 3. Liga gelang den Höhenbergern ein 3:1-Erfolg gegen die Bundesliga-Reserve des SC Freiburg. Nachdem Simon Handle die Gastgeber vor 1.409 Zuschauern in Führung gebracht hatte (8.), glich Emilio Kehrer in der 17. Minute per Foulelfmeter für die Breisgauer aus. Marcel Risse mit einem Handelfmeter (53.) und Niklas May (82.) bescherten den Gastgebern am Samstag im Sportpark Höhenberg mit ihren Treffern aber doch noch den ersten Saisonsieg.  

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen musste nach der Gelbroten Karte für Maximilian Rossmann in der Defensive umbauen. So sah Keeper Moritz Nicolas eine Dreier-Abwehrkette mit Daniel Buballa, Christoph Greger und Aaron Berzel vor sich. Im Mittelfeld spielten Niklas May, Kai Klefisch, Patrick Sontheimer (auch Jeremias Lorch fiel kurzfristig aus) und Simon Handle. Offensiver ausgerichtet agierten Youssef Amyn und Marcel Risse. Im Sturmzentrum bekam Youngster Seokju Hong die Möglichkeit, sich zu beweisen.

    Viktoria Köln erwischte einen guten Start. Schon in der dritten Minute zog Amyn mit dem rechten Fuß aus 20 Metern ab – und dann hieß es drin oder nicht, denn Freiburgs Keeper Noah Atubolu ließ den Ball abklatschen und bekam ihn gerade noch so vor der Torlinie zu fassen. In der achten Spielminute setzte sich dann Handle auf der rechten Seite durch und zog aus zehn Metern ab. Sein Rechtsschuss landete im unteren linken Eck der Freiburger – 1:0. Nach einer Viertelstunde gab es aber Foulelfmeter für die Gäste. Emilio Kehrer trat an und versenkte das Leder links im Kasten der Kölner (17.).

    Die Höhenberger schienen in der Folge geschockt zu sein und brauchten eine Weile, um ihr Offensivspiel wieder in Gang zu bringen. In der 26. Minute gab es dementsprechend eine Kopfball-Gelegenheit für Freiburgs Yannik Engelhardt, doch sein Versuch ging vorbei. Sechzig Sekunden später zog Hong fein von der Sechzehnmeterlinie ab. Sein Rechtsschuss streifte knapp über das obere linke Toreck. In der 28. Minute folgte ein Freistoß für die Gastgeber: Doch Atubolu parierte den hart getretenen 20-Meter-Schuss von Risse. Danach passierte bis zur Pause nichts mehr. Mit 1:1 ging es in die Kabinen.

    Mit Beginn der zweiten 45 Minuten kamen bei der Viktoria Moritz Fritz (für Greger), David Philipp (für Amyn) und Nikolaj Möller (für Hong) in die Begegnung. In der 53. Minute gab es Handelfmeter für die Kölner: Risse ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und hämmerte das Leder unhaltbar rechts in die Maschen – Atubolu war chancenlos. Große Sicherheit brachte der erneute Führungstreffer zunächst aber nicht. Die Gäste aus dem Breisgau wirkten im Anschluss torgefährlicher, während die Höhenberger auf Konter lauerten.

    In der 76. Minute versuchte es Philipp einfach mal mit einem Alleingang. Doch seinem Abschluss aus 14 Metern fehlte am Ende die Wucht. In der Folge fand die Viktoria immerhin besser in die Partie und hatte auch das nötige Spielglück. Denn ein Rechtsschuss von May rutschte Keeper Atubolu in der 82. Minute unter dem Körper hindurch. Damit stand es 3:1. Den Gästen gelang es anschließend nicht mehr, das Ruder noch einmal herumzureißen. Somit war der erste Saisonsieg der Kölner perfekt.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Daniel Buballa, Christoph Greger (46. Moritz Fritz), Aaron Berzel – Niklas May (90. + 1 Ilhan Altuntas), Kai Klefisch, Patrick Sontheimer, Simon Handle – Youssef Amyn (46. David Philipp), Marcel Risse – Seokju Hong (46. Nikolaj Möller, 74. Joel Vieting)

    Tore: 1:0 Simon Handle (8.), 1:1 Emilio Kehrer (17., Foulelfmeter), 2:1 Marcel Risse (53., Handelfmeter), 3:1 Niklas May (82.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Patrick Sontheimer (22.), Christoph Greger (43.), David Philipp (56.), Moritz Fritz (88.)

    SC Freiburg II: Emilio Kehrer (30.), Yannik Engelhardt (78.)

    Zuschauer: 1.409

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  • Heimspiel-Splitter: Viktoria erstmals gegen Freiburg

    Heimspiel-Splitter: Viktoria erstmals gegen Freiburg

    Am Samstag ist der SC Freiburg II bei Viktoria Köln zu Gast. Und die Baden-Württemberger kommen gestärkt zum ersten Auftritt nach Höhenberg. Schließlich fuhren sie unter der Woche mit einem 1:0 gegen die Würzburger Kickers ihren ersten Saisonsieg ein. Damit steht das Team aus dem Breisgau nach fünf Spieltagen mit fünf Punkten auf dem 15. Tabellenrang. Die Viktoria belegt mit nur einem Zähler Platz 19.  

    Beginn: Das dritte Viktoria-Drittligaheimspiel der neuen Saison beginnt am Samstag um 14.00 Uhr. Die Stadion-Tore sind ab 12.30 Uhr geöffnet. Die Tageskasse ist ebenfalls 90 Minuten vor Spielbeginn besetzt.

    Bilanz: Die Partie zwischen der Viktoria und Freiburg II ist eine echte Premiere. Noch nie standen sich beide Teams gegenüber.

    Corona-Pandemie: Gegen Freiburg können laut Hygienekonzept und aktueller Coronaschutzverordnung 7.500 Steh- und Sitzplätze im Sportpark Höhenberg genutzt werden. Da aus Baden-Württemberg kaum Anhänger anreisen, werden deutlich weniger Fans erwartet. Trotzdem gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten. Grundsätzlich muss im Stadionbereich ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dieser kann auf dem Platz abgenommen werden. Der Zutritt zum Stadion erfolgt nur mit dem Nachweis, dass man getestet, genesen oder geimpft ist. Schnelltests bietet das Testzentrum Höhenberg an, das sich in unmittelbarer Stadionnähe befindet. Alle Zuschauer werden gebeten, sich weiterhin an die Abstandsregeln zu halten.   

    Der Viktorianer: Das aktuelle Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ wird auch am Samstag wieder im Stadion erhältlich sein. In der Regel ist die aktuelle Ausgabe am Haupteingang, im Stehplatzbereich und im VIP-Zelt verfügbar. Im Viktorianer gibt es Neuigkeiten aus dem Jugendbereich, dem Verein und aus der 3. Liga, ein Interview mit Youssef Amyn, ein Porträt von David Philipp und vieles mehr.  

    Historie: Der SC Freiburg II ist in dieser Saison zum ersten Mal in der 3. Liga dabei. Im Jahr 2014 hatten die Breisgauer dank eines zweiten Platzes in der Regionalliga Südwest schon einmal das Thema Drittliga-Aufstieg im Visier, nahmen die Möglichkeit allerdings nicht wahr. Der Grund: In der damaligen Heimspielstätte der U 23, dem Möslestadion, hätte die Zuschauerkapazität von 5.000 auf 10.000 verdoppelt werden müssen. Das sah man in diesem Jahr anders. Denn die Breisgauer tragen ihre Heimspiele im Dreisamstadion aus, welches 24.000 Zuschauern einen Platz bietet.

    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zur Partie kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel (Busse und Bahnen) zu nutzen. Die Eintrittskarte der Viktoria gilt im öffentlichen Personennahverkehr im VRS-Gebiet (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) auch als Fahrausweis (vier Stunden vor Anpfiff bis 3.00 Uhr des Folgetages). Aus technischen Gründen wird der Vermerk aktuell auf dem print@home-Ticket noch nicht ausgeworfen. Dennoch sind sie als Fahrausweis gültig. Sollte es bei Kontrollen zu Problemen kommen, bitte im Nachgang Kontakt zum Viktoria-Ticketing aufnehmen (ticketing(@)viktoria1904.de).  

    Sperren: Bei Viktoria Köln ist Maximilian Rossmann nach seiner Gelbroten Karte gegen 1860 München gesperrt. Der SC Freiburg II kann diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen.

    TV und Medien: Die Partie am Samstag wird live auf Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Kommentator vor Ort ist Mike Münkel. Moderator wird Thomas Wagner sein. Die Anhänger der Viktoria werden außerdem über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Auf der Internetseite der Viktoria gibt es zudem einen Liveticker zum Spiel (www.viktoria1904.de/spielticker). Am früheren Abend gibt es die Highlights bei Magenta Sport zu sehen. Sport1 zeigt die besten Szenen des Spiels am Montag ab 23.30 Uhr in 3. Liga Pur.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 28. August um 14.00 Uhr eine Temperatur von 18 °Celsius.

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  • Janßen vor Freiburg-Spiel: „Die Situation ist so, wie sie ist“

    Janßen vor Freiburg-Spiel: „Die Situation ist so, wie sie ist“

    Nach fünf Spielen findet sich Viktoria Köln auf Platz 19 der Drittliga-Tabelle wieder. Denn die Rechtsrheinischen haben bisher nur einen Punkt auf ihrem Konto. Am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) kommt die Bundesliga-Reserve vom SC Freiburg in den Sportpark Höhenberg. Und die zweite Mannschaft der Breisgauer reist mit breiter Brust nach Köln. Schließlich gelang am Mittwoch ein Sieg gegen die Würzburger Kickers.

    Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen hat sich den 1:0-Erfolg der Baden-Württemberger angeschaut. „Sie haben eine junge hungrige Truppe mit sehr viel Dynamik“, so der 54-Jährige auf der Pressekonferenz zum Heimspiel. „Man sieht die Freiburger Fußballschule. Die Jungs können schon kicken. Und mit dem Sieg wächst da natürlich auch die Überzeugung. Von daher werden wir am Wochenende wieder einen schweren Brocken vor der Brust haben.“

    Dennoch geht es für die Kölner darum, die letzten Tiefschläge zu verarbeiten und den ersten Saisonsieg einzufahren. „Die Situation ist so, wie sie ist“, weiß Viktorias Coach. Dennoch gäbe es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Janßen: „Die Jungs nehmen das gut an. Sie verstecken sich nicht, sondern sind weiter mutig. Ich bin mir sicher, dass sie am Wochenende versuchen – mit allem was sie haben – diesen Bock umzustoßen.“

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  • Gegnercheck: Die jungen Freiburger zu Gast in Köln

    Gegnercheck: Die jungen Freiburger zu Gast in Köln

    Neuer Trainer, neues Stadion, neue Liga und zuletzt der erste Sieg: Für die Bundesligareserve des Sportclubs ist in dieser Saison vieles anders. Dabei hätte der Meister der Regionalliga Südwest (Saison 2020/2021) bereits im Jahr 2014 die Möglichkeit gehabt, in die 3. Liga aufzusteigen. Doch die Breisgauer traten damals freiwillig zurück.

    Saisonstart:

    Der Aufsteiger hatte einen schwierigen Einstand in der neuen Spielklasse. Nach zwei torlosen Unentschieden gegen Wehen Wiesbaden und dem 1. FC Magdeburg, verloren die Breisgauer gegen Borussia Dortmund II mit 2:5 und gegen Türkgücü München mit 0:3. Als am Mittwochabend nun die Würzburger Kickers empfangen wurden, konnte allerdings der erste Saisonsieg eingefahren werden: Julius Tauriainen traf in der 90. Minute zum 1:0 für die Reserve des Sportclubs.

    Kader:

    Die U 23 der Freiburger ist mit unterschiedlichen Nationalitäten gespickt. Im Kasten steht mit Noah Atubolu ein Deutsch-Nigerianer, der seit der U 16 auch in der Auswahl der deutschen Nationalmannschaft Bälle hält. In der Abwehr verteidigen unter anderem André Barbosa da Silva (ein Schweizer mit portugiesischen Wurzeln) und Kiliann Sildillia (ein Franzose mit Vorfahren aus Guadeloupe). Im offensiven Mittelfeld sorgt Julius Tauriainen aus Finnland für ein schnelles Umschaltspiel, im Sturm kommt für die Schlussphase oft Joker Raphael Assibey-Mensah. Der gebürtige Leipziger hat einen ghanaischen Hintergrund. Insgesamt sind 13 Nationen in der Reserve der Freiburger vertreten.

    17 Abgänge stehen beim SC Freiburg II zu Buche: Allerdings wechselten gleich sechs Spieler zu den eigenen Profis. Spieler wie Kevin Schade (zwei Treffer gegen BVB II) und Kimberly Ezekwem (zwei Einsätze in der 3. Liga) stehen zwar im Bundesliga-Kader der Breisgauer, laufen aber aktuell für die Reserve auf. Gleiches gilt für Nils Petersen. Der frühere Nationalspieler war beim 1:0-Erfolg gegen die Würzburger Kickers mit von der Partie. Bei den Zugängen ist das Augenmerk auf Vincent Vermeij zu legen. Der 26-jährige Holländer stürmte zwei Spielzeiten für den MSV Duisburg und sorgt so für Drittligaerfahrung in der Offensive. Für die Zebras traf er in der 3. Liga in 58 Spielen 22-mal.

    Spieler im Fokus:

    Johannes Flum ist zurück an alter Wirkungsstätte. Der zentrale Mittelfeldspieler durchlief seit 2001 die Jugendabteilungen des Sportclubs und spielte von 2008 bis 2013 auch bei den Profis im Ober- und Unterhaus. Danach schloss er sich Eintracht Frankfurt und dem FC St. Pauli an, bevor er in der letzten Saison nach Freiburg zurückkehrte, um als Kapitän Verantwortung bei der U 23 zu übernehmen. Und das tat er: Zusammen mit seinen Mitspielern ließ er Konkurrenten wie Kickers Offenbach und den SV Elversberg hinter sich und stieg in die 3. Liga auf. Der mittlerweile 33-Jährige kann nicht nur auf diesen Meistertitel zurückblicken, sondern auch auf die Deutsche Zweitligameisterschaft (mit dem SC Freiburg, 2008) und den A-Jugend-Pokalsieg (mit der U 19 des SC Freiburg, 2005).

    Der Trainer:

    Nicht nur die meisten Spieler im Team sind jung, der Trainer ist es auch. Dabei ist Thomas Stamm mit 38 Jahren sogar älter als sein Vorgänger Christian Preußer (37 Jahre), der mittlerweile beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf an der Seitenlinie steht. Somit hat Stamm die schwierige Aufgabe zugeteilt bekommen, mit dem SCF II in der 3. Liga zu bestehen. Doch der gebürtige Schweizer hat ein Ass im Ärmel: Stamm trainierte die letzten sechs Jahre die U 19 des Sportclubs und kennt daher viele seiner jetzigen Spieler gut.

    Historie:

    Vielleicht wäre auch die Freiburger Reserve bereits mit einer Drittligavergangenheit ausgestattet, wenn sie die Lizenz im Jahre 2014 beantragt hätten. Damals qualifizierten sich die Breisgauer dank eines zweiten Platzes in der Regionalliga Südwest für einen Aufstiegsplatz, traten aber freiwillig zurück. Der Grund: In der damaligen Heimspielstätte der U 23, dem Möslestadion, hätte die Zuschauerkapazität von 5.000 auf 10.000 verdoppelt werden müssen. Nachdem die Breisgauer in der vergangenen Saison die Regionalliga Südwest auf Platz eins beendeten, veranlasste der Verein einen Umzug der Reserve in das Dreisamstadion, welches eine Maximalkapazität von 24.000 Zuschauern besitzt. In diesem spielen auch die Profis des SCF, doch zieht das Bundesliga-Team bald in das neue SC-Stadion um, welches 34.700 Besuchern einen Platz bietet.

    Bisherige Bilanz:

    Es ist das erste Mal, dass die zweite Mannschaft des SC Freiburg auf die Viktoria trifft. Doch gegen die Profis der Breisgauer haben einige Spieler der Höhenberger schon gespielt: Kapitän Marcel Risse (neun Einsätze), Albert Bunjaku (sechs Einsätze), Sebastian Mielitz (fünf Einsätze), Daniel Buballa (zwei Einsätze) und Federico Palacios (ein Einsatz) standen dem Sportclub bereits gegenüber. Mielitz, der aktuell noch verletzt ist, spielte einst sogar für die Breisgauer. Zuletzt war es der 19-jährige Elias Bördner, der die Schüsse des SCF halten musste. In seinem ersten und einzigen Bundesligaspiel für Eintracht Frankfurt zeigte er eine gute Leistung. Die SGE gewann am Ende mit 3:1.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem SC Freiburg II wird ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Über die Social-Media-Kanäle des Vereins (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Anhänger natürlich auch wieder auf dem Laufenden gehalten. Einen Liveticker wird es auf der Viktoria-Homepage auch geben.  

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  • Viktoria empfängt den Neuankömmling SC Freiburg II

    Viktoria empfängt den Neuankömmling SC Freiburg II

    Die Kölner heißen am Samstag (Anpfiff 14.00 Uhr) den Drittligadebütanten SC Freiburg II im Sportpark Höhenberg willkommen. Der Klub von der Schäl Sick trifft zum ersten Mal auf die U 23 aus dem Breisgau, für die nicht nur die Liga in dieser Saison neu ist.

    Neben dem TSV Havelse aus dem Norden und Viktoria Berlin aus dem Nordosten des Landes ist die U 23 des SC Freiburg der dritte Debütant in der neuen Drittligasaison. Die zweite Mannschaft der Breisgauer ist das sechste Reserve-Team in der Geschichte der 3. Liga. Dass die Freiburger erst jetzt in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands gestoßen sind, hat Kalkül: Bereits 2014 hätte der Sportclub die Möglichkeit gehabt, eine Lizenz zu beantragen. Allerdings hätte damit eine Sitzplatzerweiterung im Möslestadion stattfinden müssen, weshalb die Breisgauer von einem Aufstieg Abstand nahmen. Nachdem die zweite Mannschaft in der vergangenen Saison die Regionalliga Südwest gewinnen konnte, veranlasste der Verein einen Umzug in das Dreisamstadion, welches mit einer Maximalkapazität von 24.000 Zuschauern nun groß genug für die 3. Liga ist.

    Nicht mit umgezogen ist Christian Preußer, der Erfolgstrainer des SC Freiburg II. Nach fünf Spielzeiten an der Seitenlinie der U 23 wird er von Thomas Stamm ersetzt. Stamm war zuvor sechs Jahre lang der Coach der A-Junioren und hat dadurch ein Drittel seines jetzigen Kaders bereits selbst trainiert. Zum Saisonauftakt gab es zwei torlose Unentschieden und zuletzt zwei Niederlagen gegen Borussia Dortmund II (2:5) und Türkgücü München (0:3). Am Mittwoch (Anpfiff 19.00 Uhr) haben die Breisgauer die Möglichkeit, das Punktekonto aufzubessern.

    Die Viktoria verpasste es am Dienstagabend bei 1860 München weitere Zähler zu sammeln. So verloren die Höhenberger nicht nur das Spiel gegen die Löwen mit 0:3, sondern auch Abwehrspieler Maximilian Rossmann, der in der 44. Minute mit Gelb-Rot vom Feld gestellt wurde. „Bis zum Platzverweis haben wir es dem Gegner schwer gemacht“, sagte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen in der anschließenden Pressekonferenz, „und auch für die zweite Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Wir hatten die ein oder andere gute Torchance. Doch am Ende ist es ein verdienter Sieg für die Münchner.“ Die Löwen gingen durch Richard Neudeckers Treffer in Führung (40.), Dennis Dressel erhöhte nach einem Freistoß (55.) und Merveille Biankadi setzte den Schlusspunkt nach einer Ecke (82.).

    Somit bietet sich die nächste Chance auf einen Sieg in der 3. Liga am Samstag gegen den SC Freiburg II. Wer junge, aufstrebende Spieler sehen will, der sollte um 14.00 Uhr im Sportpark Höhenberg zugegen sein: Elf Männer im Kader der Kölner sind noch nicht 20 Jahre alt, bei den Gästen aus dem Breisgau sind es sogar 14.

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  • Tickets für Saarbrücken-Heimspiel

    Tickets für Saarbrücken-Heimspiel

    Am 11. September ist der 1. FC Saarbrücken bei Viktoria Köln zu Gast. Jetzt gibt es die Eintrittskarten für das Samstagsspiel. Diese sind unter www.viktoria-tickets.de verfügbar. Außerdem gibt es die begehrten Tickets in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (dienstags bis freitags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr) und in den bekannten Vorverkaufsstellen.

    Die Partie gegen den früheren Erstligisten hat es durchaus in sich. Schließlich gab es bei den bisherigen Drittliga-Duellen zwischen beiden Teams jeweils einen Auswärtssieg: Im November letzten Jahres gelang Saarbrücken in Köln ein 2:0. Im März gewann die Viktoria in einer dramatischen Partie mit 3:2 bei den Saarländern, die damals noch von Lukas Kwasniok gecoacht wurden.

    Inzwischen hat Uwe Koschinat das Ruder beim 1. FC Saarbrücken übernommen. Und der 49-Jährige ist in Köln bestens bekannt. Schließlich coachte er einst Viktorias Stadtrivalen Fortuna. Mit seinem heutigen Verein erwischte „Koschi“ einen guten Start. Zwei Siege (1:0 bei Aufsteiger Havelse und 2:0 gegen den MSV Duisburg) und ein Remis (bei Dortmund II) stehen nach vier Partien zu Buche.

    Aktuell befinden sich bei Viktoria Köln die Heimspiele gegen den SC Freiburg II und gegen Saarbrücken im Verkauf. Darüber hinaus gibt es in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg Eintrittskarten für das Montagsspiel beim VfL Osnabrück. Die Auswärtstickets für den 6. September sind außerdem beim nächsten Heimspiel am Fanstand und im Stehplatzbereich erhältlich.

    Hinweis für Gästefans: Tickets für Gästeanhänger können über den 1. FC Saarbrücken geordert werden. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, bitten wir alle Gästefans davon abzusehen, Eintrittskarten im Heimbereich (Sitzplatz Block 1 bis 6 und Stehplatz Block 10 und 11) zu kaufen. Dort ist der Zutritt mit Farben oder Symbolen des Gastvereins nicht gestattet.  

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  • Viktoria unterliegt bei 1860 München mit 0:3

    Viktoria unterliegt bei 1860 München mit 0:3

    Viktoria Köln hat im fünften Saisonspiel die vierte Niederlage kassiert. Beim TSV 1860 München unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen am Dienstag mit 0:3 (0:1). Im Stadion an der Grünwalder Straße zeigten die Höhenberger in der ersten Hälfte zunächst ein starkes Spiel, kassierten aber vor der Pause durch Richard Neudecker den 0:1-Rückstand und in der 44. Minute eine Gelbrote Karte für Maximilian Rossmann. Damit wurde es in der zweiten Halbzeit schwer, das Blatt zu wenden. Dennis Dressel (55.) und Merveille Biankadi (82.) sorgten am Ende aus Münchner Sicht für einen klaren Heimerfolg.

    Viktorias Trainer Janßen hatte im Sturm gleich mehrere Ausfälle zu beklagen. Nach Timmy Thiele und Nikolaj Möller fiel auch noch Albert Bunjaku aufgrund einer Knieverletzung aus. Deshalb kam Seokju Hong in der Spitze zu seinem Startelf-Debüt. Dicht hinter ihm agierten Youssef Amyn und Marcel Risse mit Drang nach vorn. Im Mittelfeld spielten Daniel Buballa, Kai Klefisch, Jeremias Lorch und Simon Handle. Christoph Greger, Aaron Berzel und Maximilian Rossmann bildeten eine Abwehr-Dreierkette. Moritz Nicolas hütete das Kölner Tor.

    Von der ersten Sekunde an unterstützten die Löwen-Anhänger ihr Team lautstark. Doch davon ließ sich die Janßen-Mannschaft zunächst nicht beeindrucken. Gleich in der dritten Minute versuchte es Handle mit einem Rechtsschuss aus der Distanz. Doch der Ball ging am Gehäuse von Keeper Marco Hiller vorbei. Hinten verteidigte die Viktoria robust. In der Offensive verrichteten besonders Amyn und Hong eine Menge Laufarbeit. In der achten Minute gab es aber einen Konter der Gastgeber. Torjäger Sascha Mölders lief nach langem Pass alleine auf Nicolas zu und vergab.

    Anschließend geriet die Viktoria einige Male gehörig unter Druck. Doch die Kölner klärten jeweils in höchster Not. In der 16. Minute folgte ein guter Angriff der Höhenberger, doch Amyn scheiterte an Hiller. Nur 60 Sekunden später hatte Richard Neudecker eine gute Gelegenheit für die Sechziger, aber sein Versuch ging über das Gehäuse. In der 20. Minute verfehlte Lex die Führung für die Münchner nach scharfer Hereingabe. In der 25. Minute gab es aber eine riesige Doppel-Chance für die Viktoria: Zuerst rettete Hiller gegen Amyn, dann setzte Hong den Nachschuss nur Zentimeter rechts neben das Tor.

    Die Begegnung hatte auch im Anschluss einige Höhepunkte zu bieten. So zwang Buballa die Münchner mit einem Rechtsschuss aus acht Metern in der 29. Minute zu einer Rettungstat auf der Torlinie. In der 40. Minute bekam Münchens Neudecker Mitte der gegnerischen Hälfte den Ball und marschierte in Richtung Kölner Tor. Sein folgender Linksschuss aus 18 Metern schlug unhaltbar im oberen linken Eck ein. In der 44. Minute sah Rossmann nach Foulspiel die Gelbrote Karte. Danach ging es in die Kabinen.

    In der zweiten Halbzeit agierte die Viktoria zunächst etwas defensiver. Und das war aufgrund der Unterzahl eine gute Methode, denn mit den wenigen schnellen Kontern blieb die Janßen-Elf durchaus gefährlich. Doch die Überlegenheit der Münchner wurde größer. So war es nicht überraschend, dass Dennis Dressel in der 55. Minute zum 2:0 für 1860 traf. Danach gab es weitere Gelegenheiten für die Gastgeber, die Führung auszubauen. Aber auch die Höhenberger erarbeiteten sich Chancen. Allerdings fehlte der Viktoria an diesem Abend einfach das nötige Glück.

    So war es auch in der 71. Minute, als Lorch nach einer Ecke von rechts aus fünf Metern nur knapp über das Tor köpfte. Doch mit einem Mann weniger war es fast ein unmögliches Unterfangen, einen 0:2-Rückstand aufzuholen. Die Höhenberger bewiesen trotzdem Moral und hatten durch den eingewechselten David Philipp in der 78. Minute eine weitere Chance. Doch der Versuch der Kölner Nummer zehn ging rechts am Kasten der Münchner vorbei. Auf der anderen Seite lief es besser: Merveille Biankadi traf in der 82. Minute zum 3:0-Endstand für die Gastgeber.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Christoph Greger, Aaron Berzel (83. Moritz Fritz), Maximilian Rossmann – Daniel Buballa, Kai Klefisch (62. Patrick Sontheimer), Jeremias Lorch, Simon Handle – Youssef Amyn (62. David Philipp), Marcel Risse (74. Niklas May) – Seokju Hong (62. Joel Vieting)

    Tore: 1:0 Richard Neudecker (40.), 2:0 Dennis Dressel (55.), 3:0 Merveille Biankadi (82.)

    Gelbe Karten:

    TSV 1860 München: Yannick Deichmann (33.), Michael Köllner (44.), Sascha Mölders (77.)

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (12.), Maximilian Rossman (40.)

    Gelbrote Karte:

    Viktoria Köln: Maximilian Rossmann (44.)

    Zuschauer: 4.225

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  • Neues aus dem Verein

    Neues aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    André Dej: Der frühere Viktoria-Spieler André Dej ist in der letzten Woche bei der Suche nach einem neuen Verein fündig geworden. Der 29-Jährige hat beim West-Regionalligisten Alemannia Aachen unterschrieben. Am Samstag gab es für den Mittelfeldmann, der in den zwei Saisons zuvor und auch in der Spielzeit 2014/2015 zum Kader der Höhenberger gehört hatte, gleich den ersten Einsatz im neuen Team. Dabei gelang Aachen gegen den FC Schalke 04 II ein 1:1.

    A-Jugend: Die Saison der A-Junioren-Bundesliga West beginnt für Viktoria Köln am 12. September mit einem Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen. Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit läuft bereits auf Hochtouren. Das nächste Testspiel für die Mannschaft von Cheftrainer Marian Wilhelm steht am Donnerstag an. Dann empfangen die Höhenberger die A-Jugend vom Bonner SC, der in der Mittelrheinliga zu Hause ist. Anpfiff der Begegnung ist um 19.30 Uhr.

    Bernard Kyere: Innenverteidiger Bernard Kyere hat einen Vertrag bei der SpVgg Unterhaching unterschrieben. Der 26-Jährige, bis Ende der Vorsaison in Diensten von Viktoria Köln, hat beim früheren Bundesligisten einen Kontrakt bis Mitte 2023 unterzeichnet. Unterhaching kickte noch in der abgelaufenen Spielzeit zusammen mit der Viktoria in der 3. Liga. Doch als Tabellenletzter stieg das Team in die Regionalliga Bayern ab. Trainer der Spielvereinigung ist Sandro Wagner.

    U 17: Die U 17 der Viktoria hat am Samstag einen 4:2-Erfolg bei Borussia Dortmunds U 16 eingefahren. Die Gastgeber waren bis zur Pause überlegen und führten gegen diie Kölner mit 2:0. „Dann haben wir in der Halbzeit taktisch umgestellt, sodass wir die Räume viel enger gemacht haben und mehr aus der Konterposition agierten“, berichtet Viktoria-Cheftrainer Martin Grund. Und das zahlte sich aus. Gleich vier Treffer gelangen den Gästen aus Höhenberg. Grund: „Jetzt können wir mit Rückenwind in das erste Meisterschaftsspiel am Samstag gegen Aachen gehen.“

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  • Janßen: „Die Etablierten und die Erfahrenen sind gefragt“

    Janßen: „Die Etablierten und die Erfahrenen sind gefragt“

    Am Dienstagabend (Anpfiff: 19.00 Uhr) tritt Viktoria Köln zum Auswärtsspiel beim TSV 1860 München an. Olaf Janßen, der Cheftrainer der Höhenberger, stellte vor der Abreise nach Bayern klar, dass man alles dafür tun werde, um es den Münchnern im Stadion an der Grünwalder Straße so schwer wie möglich zu machen.

    „Jedes Spiel fängt bei Null an“, so der 54-Jährige bei einer Pressekonferenz. „Und man hat nur dann keine Chance, wenn man nicht an den Erfolg glaubt. Wir werden auf jeden Fall nach München fahren, um unser Bestes zu geben und es dem Gegner möglichst schwer zu machen. Und dann haben wir auch im Kopf, dass wir irgendwann mal dran sind mit dem ersten Dreier.“

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    Der Viktoria-Cheftrainer lobte die zweite Halbzeit seines Teams bei der 2:3-Niederlage gegen Waldhof Mannheim. „Mit welcher Emotion, mit welcher Leidenschaft und mit welcher Haltung wir uns da präsentiert haben, das war klasse.“ Sicherlich erwarte kaum jemand einen Sieg der Kölner bei 1860. Janßen: „Aber wir werden auf jeden Fall antreten, um alles dafür zu tun.“

    Der Coach der Höhenberger glaubt, dass 1860 München um jeden Preis eine starke Vorstellung zeigen will. „Sie haben am letzten Wochenende mit 0:3 in Kaiserslautern verloren. Das wird die Sechziger noch einmal extra motivieren.“ Janßen sagt, in seinem Team sind jetzt die „Etablierten und die Erfahrenen gefragt, die Fahnen hochzuhalten und die Jungen mitzureißen“.

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  • Gegnercheck: Viktoria Köln gastiert bei 1860

    Gegnercheck: Viktoria Köln gastiert bei 1860

    Der TSV 1860 München startete erfolgreich in die Drittliga- und DFB-Pokal-Saison. In den letzten drei Meisterschaftspartien konnte allerdings nur ein Treffer erzielt werden. Doch die Viktoria sollte deshalb nicht davon ausgehen, dass das Spiel im Stadion an der Grünwalder Straße am Dienstag um 19.00 Uhr ein leichtes Unterfangen wird: Die Kölner konnten bei 1860 in München bisher noch nicht gewinnen.

    Saisonstart:

    Auch wenn es zuletzt eine 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern gab, sind die Sechziger gut in die neue Saison gestartet. Zum Drittligaauftakt gab es einen 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers, zwei Wochen später rangen die Löwen in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals den Zweitligisten SV Darmstadt im Elfmeterschießen nieder (5:4). Besonders mag es die himmelblauen Anhänger erfreut haben, dass ihre Truppe beim letzten Heimspiel in der Liga eine mögliche Niederlage gegen den Lokalrivalen Türkgücü München abwenden konnte: In Unterzahl traf Sascha Mölders in der Schlussphase zum 1:1-Ausgleich. Bei all der Freude darf dabei übersehen werden, dass der Turn- und Sportverein in den letzten drei Partien in der Liga kein Spiel gewinnen konnte und erst zwei Tore auf dem Drittligakonto hat.

    Kader:

    Kaum eine Mannschaft in der 3. Liga ist ihrem Kader über die Sommerpause so treu geblieben wie 1860 München. Gerade einmal vier Spieler verließen die Hauptstadt des Freistaates Bayern, davon spielte nur Dennis Erdmann in der letzten Saison eine tragende Rolle bei den Löwen (28 Einsätze in der Defensive). Nun schnürt er die Schuhe für den Ligarivalen 1. FC Saarbrücken und verpasste bisher keine Spielminute.

    Fünf Zugänge komplettieren den Kader der Sechziger. Neben Nathan Wicht und Milos Cocic aus der eigenen Jugend hat sich das Team um Chefcoach Michael Köllner die Dienste von Rechtsaußen Yannick Deichmann gesichert (VfB Lübeck). Zudem kam der Verteidiger Kevin Goden vom 1. FC Nürnberg. Die interessanteste Neuverpflichtung ist allerdings Marcel Bär, der von Zweitligaabsteiger Eintracht Braunschweig nach München wechselte. Der Stürmer kommt mit 29 Jahren auf 134 Drittligaspiele für den FSV Zwickau, VfR Aalen und Eintracht Braunschweig. Zur Saisoneröffnung schoss er gleich für seinen neuen Arbeitgeber den 1:0-Siegtreffer gegen die Würzburger Kickers.

    Spieler im Fokus:

    Wer an den TSV 1860 München denkt, dem kommt sicherlich als erstes Sturm-Routinier Sascha Mölders in den Kopf. Doch ist der Fußball bekanntlich ein Mannschaftssport und die Löwen sind weit mehr als nur ein Spieler. So liegt der Fokus diesmal auf dem Verteidiger Philipp Steinhart, der in der Jugend der Sechziger zum Profi ausgebildet wurde. Nach Stationen bei Bayern München II und den Sportfreunden aus Lotte ist der in Dachau geborene Spieler seit 2017 zurück an alter Wirkungsstätte. Mittlerweile kommt der 29-Jährige auf bemerkenswerte 318 Partien in der ersten und zweiten Mannschaft sowie in der A- und B-Jugend für die Bayern. Er stieg 2018 mit den Himmelblauen aus der Regionalliga Bayern in die 3. Liga auf und machte auch in dieser Saison bereits von sich Reden: Im DFB-Pokal führte seine Willensleistung zum 1:0-Führungstreffer in der 75. Spielminute.

    Der Trainer:

    Seit 2019 hat Michael Köllner beim TSV das Heft in der Hand. Der 51-Jährige arbeitete von 2002 bis 2014 beim DFB als Koordinator für Talentförderung und übernahm 2017 den Trainerposten beim 1. FC Nürnberg. Nachdem er mit dem Club den Aufstieg in die Bundesliga feiern konnte, war am 21. Spieltag nach 15 Partien ohne Sieg Schluss für Köllner im Oberhaus. Seit November 2019 ist er nun an der Seitenlinie der Löwen zu finden und gewann seitdem fast die Hälfte aller Pflichtspiele mit den Sechzigern (35 Siege bei 73 Partien).

    Historie:

    1963 war der Turn- und Sportverein aus München ein Gründungsmitglied der Bundesliga. Bereits im Jahr darauf gewannen die Sechziger zum zweiten Mal den DFB-Pokal (2:0 gegen Eintracht Frankfurt) und qualifizierten sich somit für den Europapokal der Pokalsieger. Nachdem sich die Himmelblauen gegen US Luxembourg, FC Porto, Legia Warschau und AC Turin durchsetzen konnten, spielten sie am 19. Mai 1965 im Finale gegen West Ham United im Londoner Wembley-Stadion. Vor 97.974 Zuschauern bot 1860 dem Team um die Fußballlegende Bobby Moore lange Kontra, bis sie sich durch einen Doppelschlag von Alan Sealey mit 0:2 geschlagen geben mussten. Doch die Trauer währte nicht allzu lange: Bereits im Jahr darauf gewann der TSV 1860 München zum ersten und einzigen Mal die Bundesliga.

    Bisherige Bilanz:

    Im direkten Vergleich hat Viktoria Köln die Nase leicht vorn. Bei vier Aufeinandertreffen konnten die Höhenberger Jungs beide Heimspiele für sich entscheiden, bei den Auswärtspartien in München gab es eine Niederlage und ein Unentschieden.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Dienstag um 19:00 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße. Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Viktoria Köln wird ab 18:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Über die Social-Media-Kanäle des Vereins (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Anhänger natürlich auch wieder auf dem Laufenden gehalten. Einen Liveticker wird es auf der Viktoria-Homepage auch geben.  

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