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  • A-Jugend: 0:1 in NRW-Ligapokal gegen Essen

    A-Jugend: 0:1 in NRW-Ligapokal gegen Essen

    Viktoria Köln hat auch das dritte Gruppenspiel im NRW-Ligapokal verloren. Nach starkem Auftritt unterlag die U 19 der Höhenberger am Sonntag der Mannschaft von Rot-Weiss Essen mit 0:1. Ben Heuser erzielte in der 76. Minute den Treffer des Tages.

    Erklärung NRW-Ligapokal: Im NRW-Ligapokal nehmen 16 Mannschaften der A-Junioren-Bundesliga West teil. Diese treten in Vierergruppen gegeneinander an, um einen Gruppensieger zu ermitteln. Die Spiele finden an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden statt. Die Gruppenersten ziehen direkt ins Halbfinale ein.

    Personal: Mit Joel Vieting, Benjamin Hemcke und Ilhan Altuntas kamen gleich drei Spieler in der Startformation zum Zug, die am Tag zuvor beim Drittliga-Kader der Höhenberger auf der Bank gesessen hatten. Die drei Genannten kamen im Aggerstadion in Troisdorf aber nur über 45 Minuten zum Einsatz.

    Spielverlauf: Nachdem die Mannschaft von Cheftrainer Marian Wilhelm die ersten beiden Partien im NRW-Ligapokal verloren hatte, wurde der Einzug ins Halbfinale bereits verpasst. Gegen die zweimal siegreichen Essener wollte sich das Team aus Höhenberg dennoch mit einer anständigen Leistung aus dem Wettbewerb verabschieden. Und das war zunächst gar nicht so einfach. Denn die Gäste übten zu Beginn gleich großen Druck aus. Dank einer starken Leistung von Keeper Mika Rudnick gelang Essen zunächst aber kein Treffer. Und nach einer Gewitter-Unterbrechung befreite sich die Viktoria und gestaltete die Partie mehr als ausgeglichen. Kurz vor der Halbzeitpause hatten die Kölner ihre beste Phase. In der 42. Minute zielte Ben Hompesch nur knapp über den Kasten von Jannik Herrmanns. 60 Sekunden später verpasste Mika Durczok die Führung. Kurz danach hatte Luca de Meester das 1:0 auf dem Fuß, doch auch er setzte seinen Linksschuss etwas zu hoch an (44.).

    In den zweiten 45 Minuten versuchte Essen, die Begegnung an sich zu reißen. Doch die Viktoria ließ sich das Heft nicht aus der Hand nehmen. Trotzdem hatte Essen durch John-Max Kowalski in der 57. Minute die erste gute Gelegenheit der zweiten Hälfte. In der 68. Minute folgte dann eine großartige Aktion der Höhenberger. Hompesch setzte sich im Dribbling auf der rechten Seite durch, drang in den Strafraum ein und zog mit rechts ab. Allerdings tauchte Gäste-Keeper Herrmanns ins bedrohte untere linke Eck ab und parierte den Ball. Acht Minuten später folgte dann aus heiterem Himmel ein Treffer für Essen: Der eingewechselte Ben Heuser setzte einen Rechtsschuss ab und der Ball schlug in linken unteren Eck der Kölner ein. Der Rückstand stellte in dieser Phase das Spielgeschehen auf den Kopf. Auf der anderen Seite hätte die Niederlage am Ende auch noch höher ausfallen können. Denn Mustafa Kourouma hatte in der 89. Minute eine gute Möglichkeit, noch das 2:0 für Rot-Weiss Essen zu erzielen.

    Stimme des Spiels: „Das war ein umkämpftes Spiel auf Augenhöhe gegen einen sehr guten Gegner“, sagte Viktoria-Chefcoach Marian Wilhelm nach dem Abpfiff, „deshalb waren wir trotz der Niederlage zufrieden. Jeder unserer Spieler hat viel Herz gezeigt. Wir haben heute das bestätigt, wie wir uns mit der U 19 präsentieren wollen. Wir sind in den drei Pokalspielen gewachsen. Und wenn wir in drei Wochen in der A-Junioren-Bundesliga auf Essen treffen, vielleicht sind wir dann noch ein Stück weiter und haben das nötige Spielglück auf unserer Seite.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Mika Rudnick, Tim Schirmer, Oualid Mhamdi, Phil Zimmermann, Ilhan Altuntas (46. Rexhep Ajdari), Benjamin Hemcke (46. Jay Mbayabu), Mika Durczok (71. Prinz Mvutu), Murat Aydin, Luca de Meester, Ben Hompesch (71. Calvin Mockschan), Joel Vieting (46. Salvatore Giambra)

    Tore: 0:1 Ben Heuser (76.)

    Zuschauer: 60

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  • Die Höhenberger Jungs reisen zu den Löwen

    Die Höhenberger Jungs reisen zu den Löwen

    Für Viktoria Köln bietet sich nach der Heimniederlage gegen Waldhof Mannheim bereits am Dienstag (Anpfiff 19.00 Uhr) die nächste Möglichkeit, den ersten Saisonsieg einzufahren. Die Höhenberger treffen innerhalb der Woche im Stadion an der Grünwalder Straße auf den TSV 1860 München.

    Am Samstag gab es für die Löwen die erste Niederlage in dieser Spielzeit. Beim 0:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern trafen die ehemaligen Viktoria-Spieler Mike Wunderlich und René Klingenburg für die Roten Teufel. Doch Sechzig-Anhänger werden weiterhin mit dem bisherigen Saisonverlauf ihrer Mannschaft zufrieden sein. Die Himmelblauen setzten sich schließlich im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten SV Darmstadt im Elfmeterschießen durch (5:4) und konnten am 3. Spieltag im Derby gegen Türkgücü München in Unterzahl kurz vor Schluss den 1:1-Ausgleich erzielen.

    Für die Viktoria gab es am Samstag eine 2:3-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim. „Wir haben es dem Gegner in der ersten Hälfte zu leicht gemacht“, sagte Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen nach dem Abpfiff über die erste Halbzeit, die mit 0:3 endete. Doch lobte er auch die Leistung der Höhenberger Nachwuchskräfte: „Ein riesen Kompliment an unsere U 19-Spieler, die heute erneut alles auf den Platz gebracht haben.“ Mit Geburtstagskind Youssef Amyn (18 Jahre), dem eingewechselten Seokju Hong (18 Jahre) und Niklas May (19 Jahre) standen drei Spieler auf dem Feld, die in der letzten Spielzeit noch für die A-Jugend der Viktoria spielten.

    Gegen die Löwen im Stadion an der Grünwalder Straße den ersten Saisonsieg einzufahren, wird eine Herausforderung. In der vergangenen Saison verloren die Himmelblauen nur drei Drittligaspiele zu Hause. Doch vielleicht kennt Neuzugang Aaron Berzel ein Geheimrezept gegen die Münchner. Denn der Verteidiger spielte von 2017 bis 2020 für den TSV. Statistisch gesehen haben die Höhenberger Jungs in den vier Drittligabegegnungen bisher die Nase vorn: Zweimal konnte Viktoria bereits gegen Sechzig gewinnen, beide Male allerdings auf der Schäl Sick. Das letzte Spiel in München endete 1:1-Unentschieden, den Treffer für die Kölner erzielte René Klingenburg.

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  • Viktoria-Aufholjagd wird nicht belohnt

    Viktoria-Aufholjagd wird nicht belohnt

    Viktoria Köln hat gegen Waldhof Mannheim den ersten Saisonsieg verpasst. Die Höhenberger mussten sich am Samstag vor 2.619 Zuschauern im Sportpark Höhenberg mit 2:3 (0:3) geschlagen geben. Dabei hätten sich die Gastgeber nach einer verkorksten ersten Hälfte – die Tore für die Gäste erzielten Dominik Martinovic (22.) und zweimal Marc Schnatterer (32., 44.) – beinahe noch belohnt. Doch nach Treffern von Marcel Risse (48.) und Simon Handle (80.) gelang der Ausgleich nicht mehr.

    Viktoria-Trainer Olaf Janßen hatte kurzfristig einige Änderungen zu beklagen. Der Kölner Coach bot im Tor Moritz Nicolas auf. Daniel Buballa, Christoph Greger, Maximilian Rossmann und Simon Handle bildeten die Abwehr. Davor kamen Kai Klefisch und Patrick Sontheimer auf der Sechserposition zum Einsatz. Marcel Risse, Youssef Amyn – an seinem 18. Geburtstag – und David Philipp agierten im offensiven Mittelfeld. Albert Bunjaku begann im Sturm.

    Die Gäste aus Mannheim erwischten einen guten Auftakt. Noch in der Anfangsminute prüfte Marcel Costly Kölns Schlussmann Nicolas mit einem Flachschuss. Doch der Torhüter der Gastgeber war zur Stelle. In der siebten Minute hätte Philipp beinahe eine Unsicherheit der Mannheimer Abwehr zur Kölner Führung genutzt. Er jagte an der 16-Meter-Linie Torwart Timo Königsmann den Ball ab und zog mit links ab: Latte!

    In der 21. Minute hatte Dominik Martinovic eine gute Möglichkeit für die Gäste. Zwar hielt Nicolas, doch im Anschluss foulte er Waldhofs Nummer elf. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte dann selbst. Nicolas war zwar im unteren linken Eck, doch das Leder schlug trotzdem im Tor ein – 0:1. Nur sechzig Sekunden danach hätte Marc Schnatterer aus halblinker Position sogar erhöhen können, doch sein Schuss ging links neben den Kölner Kasten.

    Nach einer halben Stunde sorgte eine Risse-Ecke für Gefahr, doch letztlich kam vor dem Gehäuse von Königsmann kein Kölner an das Leder. Mannheim machte es in der 32. Minute besser: Schnatterer wurde wunderbar freigespielt und lief alleine auf das Tor zu. An Nicolas vorbei schob er den Ball aus 16 Metern flach zum 2:0 für die Gäste ins Netz. Und die Nummer 13 der Waldhöfer setzte sogar noch einen drauf und traf kurz vor der Pause zum 0:3 (44.).

    Die Viktoria kam mit Niklas May (für Buballa), Aaron Berzel (für Philipp) und Seokju Hong (für Bunjaku) aus der Kabine – und das mit neuem Schwung! In der 48. Minute traf Risse nach einem Abpraller aus fünf Metern zum Anschlusstreffer. Vier Minuten später vergab Amyn aus guter Position, anstatt abzuspielen: Sein Versuch ging links am Gehäuse vorbei. In der 55. Minute verfehlte May den Kasten von Königsmann von der halblinken Seite knapp.

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    Eigentlich hätte die Druckphase der Höhenberger deutlich ertragreicher sein können. Doch die Gastgeber steckten trotz der vergebenen Chancen nicht auf. In der 63. Minute zielte Greger knapp über das Tor von Königsmann. Fünf Minuten danach scheiterte der gerade eingewechselte Jeremias Lorch mit einem Kopfball am Waldhof-Keeper. Hongs Schuss in der 75. Minute aus 16 Metern ging über das Gäste-Tor.

    In der 80. Minute keimte aber weitere Hoffnung auf. Handle bekam den Ball im Straftraum vor die Füße und zog ab. Der Ball landete unhaltbar in der linken Torhälfte – 2:3. In der Schlussphase versuchten die Höhenberger noch einmal alles. In der 89. Minute hatte Hong nach Vorarbeit von Jeremias Lorch mit dem linken Fuß aus drei Metern die Riesen-Gelegenheit zum Ausgleich, doch Königsmann parierte mit einem glänzenden Reflex. Wenig später war die Partie vorbei.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Daniel Buballa (46. Niklas May), Christoph Greger (67. Moritz Fritz), Maximilian Rossmann, Simon Handle – Kai Klefisch, Patrick Sontheimer (67. Jeremias Lorch) – Marcel Risse, Youssef Amyn, David Philipp (46. Aaron Berzel) – Albert Bunjaku (46. Seokju Hong)

    Tore: 0:1 Dominik Martinovic (22., Foulelfmeter), 0:2 Marc Schnatterer (32.), 0:3 Marc Schnatterer (44.), 1:3 Marcel Risse (48.), 2:3 Simon Handle (80.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Christoph Greger (41.), Olaf Janßen (88.), Maximilian Rossmann (90. + 1)

    Waldhof Mannheim: Marcel Seegert (81.)

    Zuschauer: 2.619

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  • Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

    Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

    Liebe Mitglieder,

    hiermit laden wir alle Mitglieder unseres Vereins recht herzlich zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung des FC Viktoria Köln 1904 e.V. ein.

    Die Versammlung findet statt am

    Dienstag, den 07.09.2021, um 19:04 Uhr

    im VIP-Zelt von Viktoria Köln, Sportpark Höhenberg, Günter-Kuxdorf-Weg 1, 51103 Köln.

    Zum Schutz aller Mitglieder und zur Einhaltung der behördlichen Bestimmungen ist die Teilnahme nur nach Vorlage eines 3G-Nachweises (geimpft, genesen, getestet) möglich. Als Testnachweis ist ein negativer PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich, ein Antigen-Schnelltest ist nicht ausreichend.

    Mit freundlichen Grüßen

    Präsidium FC Viktoria Köln 1904 e.V.

    Tagesordnung

    1. Begrüßung

    2. Feststellung der fristgerechten Einladung und Beschlussfähigkeit

    3. Genehmigung der Tagesordnung, Ergänzungsanträge, Erläuterungen zur Einbringung von Ergänzungsanträgen

    4. Bericht des Präsidiums über die Geschäftsjahre 2018/2019 und 2019/2020

    5. Bericht der Revisoren/Kassenprüfer

    6. Feststellung der Jahresabschlüsse für die Saisons 01.07.2018 – 30.06.2019 und 01.07.2019 – 30.06.2020

    7. Entlastung des Präsidiums

    8. Entlastung des Wirtschaftsrats

    9. Neue Vereinsausrichtung, u.a. „Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung“

    10. Neuigkeiten aus der Spielbetriebs GmbH

    11. Sonstiges

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  • Heimspiel-Splitter: Viktoria trifft auf Waldhof

    Heimspiel-Splitter: Viktoria trifft auf Waldhof

    Am Samstag ist Waldhof Mannheim bei Viktoria Köln zu Gast. Und die Baden-Württemberger kommen mit breiter Brust nach Höhenberg. Schließlich haben seit dem 11. September 1991 nicht mehr gegen die Rechtsrheinischen verloren. Darüber hinaus dürfen sich die Stadionbesucher auf bestes Fußball-Wetter freuen. Für Samstagnachmittag sind Temperaturen von 25 °Celsius angekündigt.

    Beginn: Das zweite Viktoria-Drittligaheimspiel der neuen Saison beginnt am Samstag um 14.00 Uhr. Die Stadion-Tore sind ab 12.30 Uhr geöffnet.

    Bilanz: Siebenmal standen sich die Kölner und der SV Waldhof gegenüber – zum ersten Mal im Jahr 1937! Insgesamt gab es einen Sieg für die Höhenberger und vier Erfolge für die Mannheimer. Zwei Partien endeten unentschieden. In der 3. Liga treffen die Teams zum fünften Mal aufeinander. Die bisherige Bilanz in der dritthöchsten deutschen Spielklasse weist zwei Siege für Waldhof und zwei Unentschieden aus.

    Corona-Pandemie: Gegen Mannheim können laut Hygienekonzept und neuester Coronaschutzverordnung wieder 5.000 der 10.001 Steh- und Sitzplätze im Sportpark Höhenberg genutzt werden. Dennoch gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten. Grundsätzlich muss im Stadionbereich ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dieser kann auf dem Platz abgenommen werden. Der Zutritt zum Stadion erfolgt nur mit dem Nachweis, dass der jeweilige Besucher getestet, genesen oder geimpft ist. Schnelltests bietet das Testzentrum Höhenberg an, das sich in unmittelbarer Stadionnähe befindet. Alle Zuschauer werden gebeten, sich weiterhin an die Abstandsregeln zu halten.   

    Der Viktorianer: Das aktuelle Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ ist bereits online. Auch diesmal gibt es wieder viele interessante Inhalte: unter anderem ein Interview mit Olaf Janßen, ein Porträt von Elias Bördner, Infos zum Gegner Waldhof Mannheim, Neuigkeiten aus dem Nachwuchs und einen Beitrag über Tom Gerhardt (aus dem TV bekannt als „Hausmeister Krause“).

    Hallo again: Die Partie am Samstag ist auch ein Wiedersehen mit „alten“ Bekannten. Das gilt zum Beispiel für Waldhof-Coach Patrick Glöckner, der die Viktoria von Januar 2018 bis Mai 2019 zunächst als Co-Trainer (unter Olaf Janßen) und dann als Chefcoach an der Seitenlinie betreute. Auch Mittelfeldspieler Hamza Saghiri ist in Höhenberg bestens bekannt. Er schnürte die Fußballschuhe insgesamt fünf Jahre für die Kölner. Seit Beginn dieses Jahres steht auch der frühere Viktoria-Spieler Marcel Gottschling bei Mannheim unter Vertrag.

    Historie: Immerhin sieben Spielzeiten (1983/1984 bis 1989/1990) war der SV Waldhof Mannheim in der 1. Bundesliga zu Hause. Somit ist es nicht überraschend, dass der Verein auch zahlreiche bekannte Namen des deutschen Fußballs in seinen eigenen Reihen hatte. Hanno Balitsch, Bernd Förster, Maurizio Gaudino, Dieter Hecking, Sepp Herberger, Jürgen Kohler, Günter Sebert, Fritz Walter, Christian Wörns und viele mehr – sie alle spielten einst für die Baden-Württemberger. Und auch bei den Trainern sind zahlreiche bekannte Persönlichkeiten dabei. Unvergessen ist vor allem Klaus Schnapper. „Schlappi“ führte Waldhof einst in die Erstklassigkeit. Mit markigen Sprüchen in breitem Kurpfälzer Dialekt und Pepitahut zog er Fans wie Journalisten in seinen Bann.

    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zur Partie kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel (Busse und Bahnen) zu nutzen. Anreisende Fans mit einem PKW werden gebeten, ihre Autos auf P22 an der KölnMesse (Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln) abzustellen. Dort steht ein Shuttle-Bus zur Verfügung, der die Zuschauer stadionnah absetzt und nach dem Spiel wieder zurückbringt.

    Sperren: Beide Teams hatten zuletzt keine Roten oder Gelbroten Karten zu beklagen. Somit wird kein Spieler bei Viktoria Köln oder Waldhof Mannheim gesperrt fehlen.

    TV und Medien: Die Partie am Samstag wird live auf Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Kommentator vor Ort ist Mario Bast. Moderator wird Konstantin Klostermann sein. Die Anhänger der Viktoria werden außerdem über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Auf der Internetseite der Viktoria gibt es einen Liveticker zum Spiel (www.viktoria1904.de/spielticker). Am früheren Abend gibt es die Highlights bei Magenta Sport zu sehen. Sport1 zeigt die besten Szenen des Spiels am Montag ab 23.30 Uhr in 3. Liga Pur.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 21. August um 14.00 Uhr eine Temperatur von 25 °Celsius – es herrscht also bestes Fußball-Wetter beim Spiel von Marcel Risse & Co.!

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  • Youssef Amyn: „Vor meinem Debüt konnte ich kaum schlafen.“

    Youssef Amyn: „Vor meinem Debüt konnte ich kaum schlafen.“

    Youngster Youssef Amyn, der am Samstag seinen 18. Geburtstag feiert, hat ereignisreiche Monate hinter sich. Im Interview spricht er über die aktuelle Phase, sein Profidebüt, die Unterstützung der Anhänger, sein Leben abseits des Platzes und seine Viktoria-Trainer Marian Wilhelm und Olaf Janßen.

    Herr Amyn, für Sie läuft es gerade ziemlich gut. Wie empfinden Sie die aktuelle Phase?

    Youssef Amyn: Erst einmal möchte ich sagen, dass ich stolz darauf bin, einen Profivertrag bei der Viktoria erhalten zu haben. Die Vorbereitung habe ich verletzungsfrei und erfolgreich mit Toren in den Testspielen beendet. Dass ich direkt im ersten Spiel der neuen Saison treffen konnte und im DFB-Pokal gegen einen Bundesligisten in der Startelf stehen durfte, das sind grandiose Momente. Die Erlebnisse geben mir einen positiven Rückenwind und das nötige Selbstvertrauen mit auf den Platz.

    In der vergangenen Saison haben Sie am 28. Spieltag gegen den MSV Duisburg Ihr Profidebüt in der 3. Liga gefeiert. Vorher kannte Sie in Köln kein Mensch. Wie kam es damals überhaupt dazu?

    Amyn: Ich habe sechs Jahre bei Borussia Dortmund gespielt. Dann hat es dort nicht mehr gereicht und ich bin zu Viktoria Köln in die U 19 gewechselt. Durch die Corona-Pandemie haben letzte Saison leider nur drei Meisterschaftsspieltage in der A-Junioren-Bundesliga stattgefunden, diese liefen für mich persönlich schon recht gut. Trotz des zweiten Lockdowns hatten wir meistens die Möglichkeit, zu trainieren. In dieser Phase konnte ich mich persönlich weiterentwickeln und vieles verbessern. Im Januar durfte ich das erste Testspiel bei der ersten Mannschaft bestreiten. In den Wochen darauf haben sich einige U 23-Spieler der Profis verletzt und ich bekam die Chance, bei den Senioren zu trainieren. Scheinbar habe ich unseren Cheftrainer Olaf Janßen überzeugt. Ich durfte fortan dabei sein und habe gegen Duisburg in der Startelf gestanden. Das war ein sehr schneller und spannender Weg.

    Sie haben gegen den MSV direkt von Beginn an gespielt. Welche Erinnerungen haben Sie an diesen Tag?

    Amyn: Ich weiß noch ganz genau, wie alles ablief. Am Tag vor dem Spiel hat mir der Trainer gesagt, dass ich spielen werde. Treffpunkt war Samstagmittag um 12:00 Uhr, also zwei Stunden vor Anpfiff. Ich war allerdings schon viel früher da, weil ich am Morgen sehr zeitig aufgestanden bin. Denn in der Nacht vor meine Debüt konnte ich kaum schlafen. Ich war sehr aufgeregt – aber trotzdem positiv eingestellt und euphorisch. Während des Spiels gab es ein Unwetter. Die Hagelkörner prasselten zeitweise in einer Tour auf das Spielfeld und die Partie wurde unterbrochen. Die roten Bälle wurden eingesetzt. An dem Tag ist alles zusammengekommen. Zum Glück sind wir mit 3:1 als Sieger vom Platz gegangen. Direkt bei meinem Profidebüt mit der Mannschaft drei Punkte einzufahren, das war ein tolles Gefühl. Die Aufregung, welche ich am Abend zuvor und auch morgens vor dem Spiel hatte, war schnell verflogen.

    Kurz danach haben Sie einen Profivertrag bekommen und wurden von den Fans zweimal zum Spieler des Monats gewählt. Wie fühlt sich das an, mit so jungen Jahren so eine Aufmerksamkeit und Unterstützung der Anhänger zu erhalten?

    Amyn: Das ist ein sehr schönes Gefühl. Ich sehe viele Kommentare und das pusht mich. Es ist nicht normal, dass man so viel Unterstützung bekommt. Natürlich muss ich als junger Spieler aufpassen, diese Dinge nicht zu sehr an mich heranzulassen. Denn ich muss zeitgleich auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Ich will meine Leistung auf den Platz bringen, das zählt. Wenn man dann zusätzlich so eine Unterstützung bekommt, ist das natürlich trotzdem eine tolle Sache.

    Direkt beim ersten Spiel dieser Saison in Berlin konnten Sie Ihren ersten Drittliga- und Pflichtspieltreffer erzielen. Gegen den SC Verl folgte direkt das nächste Tor. Woran liegt es, dass Sie offenbar so gut in die Mannschaft passen?

    Amyn: Das Spielsystem vom Trainer passt sehr gut zu mir. Die Art und Weise, die wir auf den Platz bringen und wie wir Fußballspielen, kommt mir sehr entgegen. Auf und neben dem Platz verstehe ich mich mit jedem aus der Mannschaft super. Jeder ist für jeden da. Von Marcel Risse beispielsweise kann ich sehr viel lernen. Er gibt mir menschlich als auch spielerisch sehr viele Tipps. Er ist ein großartiger Mensch und sorgt immer wieder für ‚Wow-Momente‘.

    Wie wichtig waren Olaf Janßen und Marian Wilhelm für Ihre Entwicklung in den letzten Monaten?

    Amyn: Ich würde sagen, dass Olaf Janßen und Marian Wilhelm die bisher wichtigsten Trainer in meiner Laufbahn sind. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Es gibt ja immer den Kontakt zwischen den Verantwortlichen der U 19 und denen der Profimannschaft. Marian hat mich damals gut in der U 19 aufgenommen und mich somit Olaf Janßen ‚empfohlen‘. Dass ich das Vertrauen, so viele Einsatzzeiten und Möglichkeiten von Olaf Janßen bekomme, ist nicht selbstverständlich. Ich schätze es sehr und bin ihm sehr dankbar. Ohne ihn wäre ich jetzt nicht bei dieser Leistung.

    Ihre Familie ist auch sehr fußballbegeistert. Ihr Vater hat bereits die Fußballschuhe geschnürt und Ihr Bruder Arian spielt ebenfalls bei der Viktoria in der U 16. Gibt es bei Ihnen zu Hause überhaupt noch Themen neben dem Fußball?

    Amyn: Zuhause dreht sich wirklich fast alles um Fußball. Meine Mama ist auch davon begeistert, auch wenn sie als einzige nicht selbst gespielt hat. Sie hat trotzdem viel Ahnung und schaut sich jedes Spiel von mir und meinem Bruder an. Wir reden zuhause wirklich viel darüber.

    Wie lautet der Plan, falls es mal nicht mehr mit dem Fußball klappt?

    Amyn: Mir ist es wichtig, etwas für die Gesellschaft zu tun. Ich möchte mich später gerne sozial engagieren und etwas Gutes tun. Es gibt wirklich viele Dinge, die nicht richtig laufen und zu viele Menschen, denen es schlechtgeht. Da geht es darum, die Leute zu unterstützen und ihnen zu helfen. Deswegen finde ich es auch super, dass wir seit dieser Saison eine Gemeinwohlklausel im Vertrag haben. Ich möchte schon im jungen Alter mithelfen und zeigen, dass man seinen Beitrag leisten kann. Soziales Engagement ist wichtig, denn es geht vielen Menschen schlechter als uns.

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  • Update: Gegen Mannheim sind jetzt mehr Zuschauer möglich!

    Update: Gegen Mannheim sind jetzt mehr Zuschauer möglich!

    Gute Nachrichten für die Kölner-Fußballfans! Bei der Partie zwischen Viktoria Köln und dem SV Waldhof Mannheim am Samstag sind jetzt doch 5.000 Zuschauer zugelassen. Möglich macht das die neueste Version der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die ab dem 20. August Gültigkeit besitzt.

    „Die Haupttribüne darf komplett gefüllt werden. Deshalb werden ab sofort weitere Sitzplatzkontingente in den Verkauf gehen“, so Philipp Rothenmeyer, Leiter Spielbetrieb und Ticketing bei Viktoria Köln, über die jüngsten Veränderungen. „Darüber hinaus konnte der Bestellprozess wieder vereinfacht werden.“

    Da für Samstag bestes Fußball-Wetter angekündigt ist, werden viele kurzfristige Ticketkäufer erwartet. „Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, ist es ratsam, sich die Eintrittskarte schon vorab zu sichern“, so Rothenmeyer. „Zu beachten ist, dass der Zutritt zum Stadion nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich ist. Beim Betreten des Stadions ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.“

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  • Janßen: „Zwei Freunde treffen aufeinander“

    Janßen: „Zwei Freunde treffen aufeinander“

    Wenn es am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) zum Duell zwischen Viktoria Köln und Waldhof Mannheim kommt, dann treffen auch zwei alte Weggefährten aufeinander. Denn Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen wird seinem früheren Co-Trainer Patrick Glöckner – heute Chef an der Seitenlinie der Gäste – gegenüberstehen.

    „Zunächst einmal treffen da zwei Freunde aufeinander“, so Janßen bei der Heimspiel-Pressekonferenz der Höhenberger. „Wir haben schon zusammen bei Eintracht Frankfurt Fußball gespielt. Da war Patrick sicherlich noch sehr jung, ich schon etwas älter. Und danach ist der Kontakt halt nie abgerissen.“

    Janßen arbeitete mit Glöckner beim FC St. Pauli und bei Viktoria Köln zusammen. Später wurde der gebürtige Bonner dann sogar Chefcoach bei den Höhenbergern. Nachdem es Glöckner zwischenzeitlich zum Chemnitzer FC gezogen hatte, ist er seit letzter Saison bei Mannheim.

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    Janßen zollt seinem früheren Mitarbeiter große Anerkennung: „Man muss sich einfach nur die Mannschaft von Patrick anschauen: Wie sie Fußball spielt, wie sie versucht gegen und auch mit dem Ball immer wieder Lösungen zu finden. Ich schätze seine Arbeit sehr.“

    Ohnehin sei Waldhof eine gute Mannschaft. „Wenn man alleine das DFB-Pokalspiel, die Art und Weise und das Ergebnis gegen Eintracht Frankfurt sieht, dann glaube ich, ist klar, dass Patrick Glöckner eine sehr gute Mannschaft zusammengestellt hat“, glaubt der 54-Jährige.

    Besonders müsse man auf Marc Schnatterer achten. „Er ist in der Offensive ein Unterschiedsspieler, der gerade auch bei ruhenden Bällen extrem gefährlich ist. Er hat den finalen Pass im Fuß“, so Janßen.

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  • Gegnercheck: Höhenberger Jungs empfangen Mannheimer Buben

    Gegnercheck: Höhenberger Jungs empfangen Mannheimer Buben

    Seit 30 Jahren wartet Viktoria Köln nun schon auf einen Sieg gegen den SV Waldhof Mannheim. Am Samstag haben die Höhenberger Jungs nun wieder die Chance, diese Uhr auf null zu stellen. Doch leicht wird das nicht: Die Buben haben sich mit bekannten Spielern aus der 1. und 2. Bundesliga verstärkt.

    Saisonstart:

    Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage aus den ersten drei Spielen rangiert der SV Waldhof Mannheim derzeit auf dem 15. Tabellenplatz. Allerdings täuscht der Blick auf die Liga darüber hinweg, dass die Buben im DFB-Pokal den Europa League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt mit 2:0 rausgekegelt haben. Eines ist jedoch klar: Bisher fielen alle Mannheim-Tore in der 3. Liga von der Strafraumkante. Viktoria ist also gewarnt.

    Kader:

    Kaum ein anderer Drittligist hat sich mit solch namhaften Spielern verstärkt wie der SVW. So begrüßen die Buben nicht nur Marco Höger in ihren Reihen (159 Bundesliga-Spiele für den 1. FC Köln und Schalke 04), sondern auch die Heidenheim-Legende Marc Schnatterer. Letzterer lieferte unglaubliche 457 Pflichtspiele für den 1. FC Heidenheim ab, feierte mit dem Rot-Blauen 2013 die Drittligameisterschaft und war über Jahre hinweg der Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels des FCH. Doch in den sozialen Netzwerken steht ein anderer Neuzugang im Rampenlicht: Niklas Sommer von DAC Dunajska Streda aus der Slowakei kommt auf Instagram auf 250.000 Follower. Der 23-Jährige aus Dessau kann aber weit mehr als nur sich Szene setzen, wie er im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt 90 Minuten lang sehenswert unter Beweis stellte.

    Bei all den interessanten Neuverpflichtungen muss allerdings auch ein Blick auf die Abgänge geworfen werden: So verließ beispielsweise der Mittelfeldspieler Max Christiansen Mannheim und schloss sich Bundesligist Greuther Fürth an. Zudem zog es Offensivmotor Arianit Ferati in die Eredivisie zu Fortuna Sittard. Und auch Sechser Marco Schuster ist nun nicht mehr Teil der Buben, sondern festigt die Verteidigung des SC Paderborn in der 2. Liga. Ob diese Abgänge aus dem Mittelfeld kompensiert werden können, wird der Saisonverlauf zeigen.

    Spieler im Fokus:

    Hamza Saghiri spielte nicht nur sein letztes Jahr in der U 19 bei der Viktoria, der zentrale Mittelfeldspieler absolvierte auch 98 Spiele bei den Profis. Mit den Höhenberger Jungs stieg er 2019 in die 3. Liga auf und war ein fester Bestandteil der Kölner in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands, bevor er sich für einen Wechsel zum SV Waldhof Mannheim entschied. Der mittlerweile 24-Jährige ist gut bei den Buben aufgenommen worden, gehört größtenteils zur Startelf und konnte am letzten Spieltag gegen die Würzburger Kickers mit einem Treffer der Marke Traumtor seinem Verein einen Punkt sichern. Wenn man der Statistik glaubt, wird der in Würselen geborene Spieler am Samstag auf dem Rasen stehen: Saghiri verpasste bisher keine Minute gegen seinen alten Verein.

    Der Trainer:

    Seit 2005 ist Patrick Glöckner als Trainer aktiv, allerdings hatte er seine erste Anstellung als Chefcoach einer Profi-Mannschaft erst 2018. In der Zwischenzeit sammelte er Erfahrungen als Co-Trainer unter anderem bei dem FC St. Pauli und Viktoria Köln und bildete dort ein Trainerteam mit dem heutigen Chefcoach der Höhenberger Olaf Janßen. Als dieser nach der abgeschlossenen Saison 2017/2018 zum VfL Wolfsburg ging, um mit Bruno Labbadia ein Trainerteam zu bilden, übernahm Glöckner die Position des Cheftrainers von Janßen. Auch wenn er am Ende der Saison nicht mehr Coach war als Viktoria aufstieg, ist der Aufstieg zu großen Stücken ihm anzurechnen. Nachdem er an der schwierigen Aufgabe scheiterte, den Chemnitzer FC vor dem Abstieg aus der 3. Liga zu bewahren, heuerte ihn Waldhof Mannheim an. In seiner ersten Saison als SVW-Chefcoach erreichte er einen soliden achten Tabellenplatz.

    Die Historie:

    Auch wenn Waldhof Mannheim in den letzten Jahrzehnten einige Spielzeiten in der Ober- und Regionalliga verbrachte, ist der Verein doch ein wichtiger Bestandteil der deutschen Fußballgeschichte. Eines der wichtigsten Spiele der Blau-Schwarzen fand bereits am 28. April 1940 statt, keine zwei Wochen bevor die Wehrmacht den Westfeldzug gegen Frankreich startete. Das Finale des Tschammerpokals (heute bekannt als DFB-Pokal) zwischen dem 1. FC Nürnberg und Mannheim verfolgten 60.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion. Dabei war das Endspiel auf dem Papier eine klare Sache: Nürnberg war bereits sechsfacher Deutscher Meister und konnte seinen wertvollsten Spieler, Hans Uebelein, von der Front für das Finale auf den Platz holen. Anders sah es da bei den Blau-Schwarzen aus, die ihren Schlussmann nicht vom Kriegsdienst freistellen konnten und zudem sieben Spieler im Kader keine 20 Jahre alt waren. Doch die Buben ergaben sich nicht ihrem Schicksal und überzeugten in der ersten Halbzeit durch kämpferisches Auftreten. Erst in der zweiten Hälfte wurde der Favorit aus Bayern stärker und gewann dank eines Doppelpacks von Max Eiberger mit 2:0. Bis heute ist das Finale die Partie mit den meisten Zuschauern für den SV Waldhof Mannheim.

    Bisherige Bilanz:

    Siebenmal standen sich die Spieler der Viktoria und der Baden-Württemberger in den letzten 84 Jahren gegenüber: Die ersten beiden Begegnungen 1937 gewann Waldhof, doch als sie 1991 im DFB-Pokal aufeinandertrafen, gingen die Höhenberger mit einem 1:0 als Sieger vom Platz. In den letzten zwei Spielzeiten in der 3. Liga gab es je ein Unentschieden und eine Niederlage für die Kölner. Deshalb muss leider gesagt werden, dass der Klub von der Schäl Sick seit mittlerweile 30 Jahren auf einen Sieg gegen die Buben wartet. Statistisch gesehen ist der Kölner Hoffnungsträger Simon Handle: Der Flügelspieler traf als einziger Spieler der Viktoria bereits zweimal gegen die Mannheimer in der 3. Liga.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem SV Waldhof Mannheim wird ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Über die Social-Media-Kanäle des Vereins (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Anhänger natürlich auch wieder auf dem Laufenden gehalten. Einen Liveticker wird es auf der Viktoria-Homepage auch geben.  

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  • David Philipp im Porträt: „Mit Liebe zum Ball geboren“

    David Philipp im Porträt: „Mit Liebe zum Ball geboren“

    Wenn man David Philipp fragt, wie er zum Fußball kam, dann schmunzelt er. „Ich wurde mit Liebe zum Ball geboren“, sagt der gebürtige Hamburger. Und auch wenn viele Fußballbegeisterte sich das ebenfalls auf die Fahne schreiben würden, sind wahrscheinlich nur wenige bereits in jungen Jahren so vernarrt in das Spiel wie der heute 21-Jährige. „Ich war immer in den Fußballkäfigen der Großstadt unterwegs“, erinnert sich Philipp an seine Zeit auf den Bolzplätzen der Hansestadt zurück, „bis die Kirchenglocke siebenmal geläutet hat. Dann bin ich nach Hause geflitzt.“

    Eben auf einem solchen Fußballplatz wurde er von einem Mitarbeiter des Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Clubs, dem Verein aus der Nachbarschaft, zu einem Probetraining eingeladen. „Ich war ein Angsthase“, denkt der heutige Offensivspieler an seine erste Einheit auf dem Ascheplatz zurück, „doch nach nur kurzer Zeit wollte ich nicht mehr weg.“ Jeder im Klub kannte bald das Gesicht des Nachwuchskickers, denn auch wenn er kein Training hatte, war er auf dem Fußballplatz des HEBC zu finden. „Mit zehn Jahren erhielt ich mein erstes Angebot eines großen Hamburger Vereins“, sagt Philipp, „doch ich fühlte mich meinem kleinen und familiär geführten Klub verbunden – und wir hatten eine richtig gute Truppe.“

    Seine Mannschaft feierte Aufstiege und Philipp wurde zur Hamburger Landesauswahl eingeladen. Der HEBC ging zeitgleich eine Kooperation mit dem SV Werder Bremen ein, wodurch der Ascheplatz der Jugend durch Kunstrasen ersetzt und der Nachwuchsspieler in die Talentförderung der Bremer aufgenommen wurde. Kurz darauf bot Florian Kohfeldt, der damalige U 15-Trainer der Werderaner, dem 14-jährigen Philipp einen Platz im Internat an. „Wenn du Fußball liebst und auch noch so ein Angebot von deinem Lieblingsverein bekommst, dann denkst du nicht lange nach“, fasst der Offensivspieler seine Entscheidung zusammen.

    Während andere Spieler hier zum Höhenflug angesetzt hätten, hielt der zurückhaltende Nachwuchsspieler den Ball flach. „Ich träumte davon, in der B-Jugend von Werder Bremen zu spielen“, so Philipp. Und nachdem er sich bei der U 15 verdient gemacht hatte, ging der Traum von der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost in Erfüllung. Die Jugendspieler im Bremer Internat waren mittlerweile zu guten Freunden „mit super Spirit“ geworden und zeigten ihre Spielfreude bei jeder Partie. „In meiner einzigen U 17-Saison gewannen wir die ersten 17 Spiele am Stück und waren bereits lange vor Saisonende Meister“, erzählt Philipp über den Erfolg, zu dem er 14 Tore und 18 Vorlagen beisteuerte. Somit konnten seine Mitspieler und er gegen Ende der Saison in die U 19 hochgezogen werden und dort den Abstieg der A-Jugend verhindern. Einen Monat später traf Werder in der Endrunde der B-Junioren Bundesliga im Halbfinale auf Borussia Dortmund. Mit 1:1 und 3:0 gewannen die Grün-Weißen gegen den BVB, an allen Toren war der Offensivspieler beteiligt. Im Finale gegen Bayern München unterlagen die Werderaner aber unglücklich mit 0:2. „Wir haben einfach als Kollektiv gut gespielt“, erinnert sich Philipp zurück und verweist auf die Qualität innerhalb des Kaders. Mit Spielern wie Jean Manuel Mbom, Luca Plogmann (beide heute Werder Bremen) oder Luc Ihorst (heute Eintracht Braunschweig) war er auf und neben dem Platz eine Einheit geworden. „Das hatte etwas von Familie“, sagt der heute 21-Jährige, „und das brauche ich.“

    In der U 19 entwickelte der Offensivspieler sich zu einem Torgaranten für die Grün-Weißen. In zwei Spielzeiten stand er in jeder Partie auf dem Rasen und war in 52 Spielen an 59 Toren direkt beteiligt. Philipp gab ebenfalls sein Debüt in der U 18-Nationalmannschaft und feierte dies mit zwei Treffern gegen die Auswahl von Italien. So war es keine Überraschung, dass Werder Bremen den Spieler aus der Jugend in den eigenen Reihen behalten wollte. Der mittlerweile 19-Jährige, der auch häufiger mit den Profis trainieren durfte, begann seine erste Saison im Herrenbereich in der Werderaner U 23 in der Regionalliga Nord. Nachdem er eine kleinere Verletzung zu Saisonbeginn auskuriert hatte, schoss der 1,80 Meter große Offensivspieler sieben Tore und bereitete vier weitere vor, bevor die Liga im März wegen der Corona-Pandemie zuerst unter- und dann abgebrochen wurde. Während die 3. Liga und höhere Spielklassen unter Auflagen den Spielbetrieb in der Saison 2020/2021 weiterführen konnten, war es in der Regionalliga Nord nicht möglich, die Spielzeit ohne Unterbrechung durchzuführen.

    So entschied sich das Talent aus dem hohen Norden für eine Leihe in die Eredivisie. „Ich wollte ins Ausland gehen“, sagt Philipp über seinen Wechsel zu ADO Den Haag, obwohl er auch andere Angebote aus Deutschland hatte, „denn ich wollte etwas Neues erleben. Ein anderes Land, eine andere Sprache. Und die Liga spielt einen Fußball, der meinem Spiel sehr zugutekommt.“ Bei seinem ersten Einsatz in der höchsten holländischen Spielklasse schoss er gegen VVV-Venlo den Siegtreffer in der Nachspielzeit, doch war dieser Erfolg für seinen neuen Verein der einzige Lichtblick auf lange Zeit. Bereits nach dem 8. Spieltag musste der Trainer gehen, der neue Coach verpflichtete jede Menge Spieler. Als Philipp zudem mit einer Sprunggelenksverletzung für wenige Wochen ausfiel, verlor er seinen Platz in der Mannschaft und konnte in der zweiten Saisonhälfte lediglich Kurzeinsätze verbuchen. Am Ende der Saison stieg der Verein ab. „Eine Leihe kann so oder so gehen“, resümiert der Offensivspieler abgeklärt, „wenn du mir nach der abgebrochenen Saison in der Regionalliga gesagt hättest, dass ich 17 Spiele in der Eredivisie machen würde, hätte ich das direkt unterschrieben. Ich habe auf jeden Fall eine Menge aus diesem Jahr mitgenommen.“

    Zum Beispiel die Überzeugung, dass es einen richtigen Vereinswechsel braucht und ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen werden muss. Und die Entscheidung des 21-Jährigen fiel auf Viktoria Köln. Ob ihn die familiäre Führung des Vereins an seine Zeit beim HEBC zurückerinnert und vom Wechsel auf die Schäl Sick überzeugt hat? David Philipp gibt sich wie immer zurückhaltend: „Die Gespräche waren gut. Der Verein möchte etwas aufbauen und ich will ein Teil davon sein. Und in der Mannschaft läuft es auch. Ich glaube, dass ich mich hier sehr wohlfühlen werde.“ Dass er mit seinen Mitspielern bereits gut harmoniert, zeigte er bei seinem Heimspiel-Debüt gegen den FSV Zwickau: Nach nicht einmal zehn Minuten auf dem Rasen legte er den 1:0-Führungstreffer für die Viktoria auf.

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