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  • Pavel Dotchev spricht über Waldhof Mannheim

    Am Montagabend startet Viktoria Köln mit einer Auswärtspartie in Mannheim in die neue Drittliga-Saison. Wenige Tage vor der Abreise gibt Cheftrainer Pavel Dotchev ein Statement über den Gegner Waldhof Mannheim und die Vorbereitung seiner Mannschaft.

    „Mannheim hat einen kleinen Vorteil, da sie schon im DFB- und Landespokal gespielt haben“, sagt Dotchev über den Ligakonkurrenten, der letztes Jahr mit der Viktoria in die 3. Liga aufstieg, „dadurch sind sie bereits im Wettbewerbs-Modus.“

    Doch der Rekord-Trainer der 3. Liga fokussiert sich nicht auf den Gegner, sondern auf die eigene Mannschaft: „Wenn wir gut ins Spiel kommen und stabil stehen, können wir Waldhof unter Druck setzten und in Schwierigkeiten bringen. Das wäre natürlich mein Wunsch, aber Fußball ist kein Wunschkonzert.“

    Innerhalb des Kaders sieht Dotchev noch die ein oder andere Baustelle: „Wer am Montag spielen wird ist weiter offen. Fakt ist, dass noch nicht jeder Leistungsträger bei 100 Prozent ist. Hier müssen wir uns in Geduld üben.“ Mehr verriet er über die Aufstellung nicht, sieht aber sein Team nach langer und harter Vorbereitung gerüstet für die anstehende Saison.

    Auch wenn der Cheftrainer es schade findet, erst Anfang nächster Woche wieder in der Coaching-Zone zu stehen, so freut er sich doch, dass dann endlich um Punkte gespielt wird. Anpfiff ist am Montag um 19.00 Uhr im Carl-Benz-Stadion.

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  • Gegnercheck: Viktoria reist nach Mannheim

    Das erste Spiel der neuen Saison bestreitet Viktoria am Montagabend im Carl-Benz-Stadion bei Waldhof Mannheim. Für das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev gibt es dann auch ein Wiedersehen mit dem früheren Viktoria-Coach Patrick Glöckner.

    Die letzte Saison:

    In der Saison 2019/2020 lief es für die Baden-Württemberger bis zur Corona-Unterbrechung ausgezeichnet: Wie die Viktoria als Aufsteiger in die 3. Liga gestartet, war Waldhof Mannheim auf einem direkten Aufstiegsplatz als der Spielbetreib gestoppt wurde. Nach der Wiederaufnahme konnten die Blau-Schwarzen von elf Partien nur noch drei gewinnen und beendeten die Saison auf dem neunten Tabellenplatz.

    Die Vorbereitung:

    Anstatt einem Trainingslager im Ausland gab es für Waldhof ein Durcheinander aus Testspielen, Partien im Landespokal Baden und ein Spiel im DFB-Pokal. Die Mannheimer gewannen vier Spiele im Landespokal samt Finalsieg gegen den FC Nöttingen (4:1) und bestritten bereits eine Partie im aktuellen Landespokal (1:0 gegen VfB Eppingen, nächstes Spiel am Mittwochabend gegen FV Lauda). Die letzten beiden Spiele gegen namenhafte Gegner wurden verloren: Das Testspiel gegen den Karlsruher SC endete 1:2, in der ersten Runde des DFB-Pokals schied das Glöckner-Team gegen den SC Freiburg aus (1:2).

    Kader:

    Doch Waldhof hat mehr zu beklagen als zwei knappe Niederlagen gegen Mannschaften aus höheren Ligen. Neuzugang in der Innenverteidigung Jesper Verlaat (SV Sandhausen) ist nach positivem Corona-Test ebenso in Quarantäne wie Kontaktperson Max Christiansen [Das Gesundheitsamt Mannheim hat nach negativen Tests die Quarantäne der beiden Spieler aufgehoben, sodass Verlaat und Christiansen bereits am Freitag wieder in das Mannschaftstraining einsteigen konnten; Anm. der Red.]. Zudem verletzte sich der neue Kapitän Marcel Seegert vor dem Spiel gegen Freiburg (Bänderriss). Da auch Gerrit Gohlke verletzt fehlt (Außenbandriss) wird am Montag vielleicht kein etatmäßiger Innenverteidiger auf dem Platz stehen. Weitere verletzte Spieler sind Marco Schuster, Dorian Diring (Knorpelschaden) und Torhüter Markus Scholz (Muskelfaserriss). Unterdessen dreht sich das Spielerkarussell munter  bei den Blau-Schwarzen weiter: Zu den sieben Abgängen zählen unter anderem Top-Torjäger Gianluca Korte (Wehen Wiesbaden), ehemaliger Kapitän Kevin Conrad (SV Elversberg) sowie Conrads Kollege in der Innenverteidigung Michael Schultz (Eintracht Braunschweig). Insgesamt hat Mannheim neun Neuzugänge vorzuweisen. So sollen in der Offensive Dominik Martinovic (von Sonnenhof Großaspach, unter anderem ein Treffer gegen Freiburg) und Joseph Boyamba (vom BVB II, zehn Tore in 25 Spielen) für Furore sorgen.

    Spieler im Fokus:

    Wohl bekanntester Waldhof-Spieler für die Anhänger der Viktoria ist Neuzugang Hamza Saghiri. Der 23-Jährige wechselte während der Sommerpause nach Mannheim und wird von Trainer Glöckner als „sehr spielintelligenter Fußballer“ geschätzt. Für Saghiri ist es der erste Wechsel seiner Profi-Karriere, der den SVW ganz bewusst als nächste Station in seiner Karriere gewählt hat. Bei der Viktoria wird man den Werdegang des Mittelfeldspielers, der zuvor seit der A-Jugend für die Höhenberger gekickt hatte, aufmerksam verfolgen.

    Der Trainer:

    Patrick Glöckner ist, wie jedem noch im Kopf sein sollte, zu großen Stücken am Aufstieg der Viktoria in die 3. Liga beteiligt gewesen. Zuletzt nahm er die schwierige Aufgabe an, den FC Chemnitz vor dem Abstieg aus der 3. Liga zu bewahren, woran er äußerst knapp scheiterte. Nun ist er seit knapp zwei Monaten Trainer von Waldhof Mannheim und gewann mit den Blau-Schwarzen den Landespokal Baden – für Waldhof das erste Mal seit über zwanzig Jahren. Doch es wird für Glöckner schwer werden, seinen Vorgänger Bernhard Trares  zur Zufriedenheit aller Waldhof-Anhänger zu ersetzen. Denn Trares stieg nicht nur mit Waldhof Mannheim in die 3. Liga auf, er gewann auch 57 seiner 97 Spiele mit dem SVW.

    Historie:

    Waldhof Mannheim ist weit mehr als nur ein Zaungast im Profi-Fußball. Die Blau-Schwarzen belegen in der ewigen Bundesligatabelle Platz 29, gewannen 1982/1983 die 2. Bundesliga und standen bereits 1939 im Pokalfinale, wo sie gegen den 1. FC Nürnberg unterlagen. Vor dem Aufstieg in die 3. Liga spielten die Mannheimer allerdings 16 Jahre lang nur in der Oberliga bzw. Regionalliga.

    Bisherige Bilanz:

    Zwischen der Viktoria und Mannheim kam es in der Vergangenheit zu fünf Duellen: Bei den ersten beiden Begegnungen 1937 gewann Waldhof. Als sich die Teams 1991 im DFB-Pokal begegneten, ging die Viktoria mit einem 1:0 als Sieger vom Platz. In der letzten Saison trennten sich beide Mannschaften nach engen Duellen 2:2 und 1:2 (Sieg für Mannheim).

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Partie ist am Montag um 19:00 Uhr im Carl-Benz-Stadion. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger, unter anderem mit einem Live-Ticker über Twitter, auf dem Laufenden gehalten.

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  • GAG bleibt „Partner der Jugend“

    GAG bleibt „Partner der Jugend“

    Gute Nachrichten für den Nachwuchs von Viktoria Köln: Die GAG Immobilien AG hat ihre Kooperation mit dem Verein aus Höhenberg um zwei weitere Jahre verlängert. Am Dienstagabend hat Uwe Eichner, der Vorstandsvorsitzende der GAG, offiziell die neuen Trikots für die anstehende Saison übergeben. Viktoria-Präsident Günter Pütz, Eric Bock (Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft), Marian Wilhelm (Trainer der A-Junioren-Bundesligamannschaft), U 19 Kapitän Paul Weist und Youngster Alexander Höck haben die Spielkleidung stellvertretend für den Nachwuchsbereich in Empfang genommen.

    Die GAG kümmert sich als Kölns größter Vermieter speziell um den sportlichen Nachwuchs der Viktoria. Als offizieller „Partner der Jugend“ unterstützt die GAG von den Bambinis bis zur U 19 alle Teams des Vereins. „Mit annähernd 20.000 Wohnungen und mehr als 40.000 Menschen befindet sich ein großer Teil unserer Bestände in den Stadtbezirken Kalk und Mülheim und damit im Einzugsgebiet der Viktoria. Ein Engagement bei diesem traditionsreichen Verein kommt damit auch unseren Mieterinnen und Mietern zugute“, so Uwe Eichner, Vorstandsvorsitzender der GAG Immobilien AG.

    Die Förderung durch die GAG reicht von der Ausstattung mit Trikots und Sportgeräten bis hin zur langfristig angelegten finanziellen Unterstützung der Jugendarbeit. „Es ist eine sehr gute Partnerschaft“, bestätigt Eric Bock, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Besonders freut mich, dass es hier speziell um die Jugend geht.“ A-Junioren-Cheftrainer Marian Wilhelm stellt klar, wie wichtig die Ausbildung der jungen Spieler ist: „Wir wollen immer mehr erreichen. Aber das ist ein Prozess, der lange dauert. Dabei wird viel in die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen investiert. Und dieser Weg wäre ohne die Unterstützung durch Sponsoren nicht möglich.“

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  • Wenige freie Plätze für die Herbstferiencamps

    In den Herbstferien veranstaltet Viktorias Fußballschule wieder Feriencamps für Kinder und Jugendliche. Ab dem 12. und 19. Oktober stehen viertägige Fußballerlebnisse für Feldspieler und Torhüter an.

    Natürlich soll der Spaß hierbei nicht zu knapp kommen (hier zum Video). Zwar sollen sich die Teilnehmer zwischen 6 und 14 Jahren (für das Torwartcamp zwischen 10 und 15 Jahren) individuell verbessern, doch letztlich geht es in erster Linie darum, eine tolle Zeit unter der Aufsicht von zertifizierten Viktoria-Trainern zu verbringen. Zudem gibt es eine Teilnehmerurkunde und einen entsprechenden Pokal.

    Eine komplette PUMA Camp-Ausrüstung (Hose, Trikot, Stutzen und Trinkflasche), das Mittagessen sowie Pausensnacks und Getränke sind im Teilnahmepreis von 159 Euro enthalten. Wer noch dabei sein will (die Camps beginnen morgens um 9:00 und enden um 16:00 Uhr), sollte sich beeilen. Denn aufgrund der gestiegenen Nachfrage gibt es nur noch wenige freie Plätze!

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  • Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    Neue NLZ-Kanäle: Ab sofort hat das Nachwuchsleistungszentrum von Viktoria Köln eigene Social-Media-Kanäle! Auf Instagram und Facebook werden die Viktoria-Anhänger, Eltern und Nachwuchsspieler über die neusten News, Spiele sowie Ergebnisse der Nachwuchsmannschaften informiert! Bei Facebook findet man die NLZ-Seite unter „Nachwuchsleistungszentrum Viktoria Köln“. Bei Instagram ist das NLZ über „viktorianachwuchs“ zu verfolgen.

    Trikots: Die neuen Saison-Trikots (Heim, Auswärts sowie Ausweich) sind endlich eingetroffen! Jetzt werden alle eingegangen Bestellungen ohne Flockauftrag final bearbeitet und an die Viktoria-Anhänger versendet. Dies bedeutet auch, dass weiter fleißig bestellt werden kann und die Trikots binnen weniger Tage in den Händen gehalten werden können. Außerdem können sie im Fanshop am Sportpark Höhenberg (zu den bekannten Öffnungszeiten) sowie bei Betten-Sauer im Brücker Mauspfad käuflich erworben werden. Lediglich die Trikotbestellungen mit Flockauftrag werden noch einige Tage auf sich warten lassen müssen.

    Saisonstart A-Junioren-Bundesliga: Nachdem der Ligabetrieb bei einigen Nachwuchsmannschaften der Viktoria wieder läuft, müssen die A-Junioren noch etwas auf den Saisonstart der Bundesliga warten. Die Liga wird zwar am kommenden Wochenende beginnen, für die Mannschaft von Cheftrainer Marian Wilhelm geht es allerdings erst am 27. September richtig los. Dann kommt es auch direkt zu einem NRW-Duell: Denn die Viktoria empfängt den VfL Bochum 1848.

    U 17: Die U 17 der Viktoria unterlag am Sonntag der B-Jugend des VfL Bochum 1848 II (U 16) mit 0:2. Trainer Martin Grund macht aber deutlich, dass das Ergebnis des Spiels nicht im Vordergrund stand: „Wir haben den Test genutzt, um den Jungs ein weiteres System näherzubringen, damit wir in der Liga bei Bedarf eine größere Variabilität in unserem Spiel haben. Durch drei Abstellungen für die A-Jugend und den verletzungsbedingten Ausfall unseres Stürmers waren wir alles in allem nicht zwingend genug in unserem Offensivspiel. Trotzdem haben wir im Trainerteam wichtige Erkenntnisse gewinnen können. Ab Montag liegt unser Fokus voll und ganz auf dem nächsten Ligaspiel gegen Wiehl.“

    U 19: Für die A-Jugend um Trainer Marian Wilhelm war es ein testreiches Wochenende: Am Freitag konnte die Mannschaft gegen Mittelrheinligist Glesch Paffendorf mit 4:2 (3:1) gewinnen. Elias Atiabou, Arif Alkan, Joel Vieting und Elvin Jashari erzielten die Treffer für die Bundesliga-Mannschaft der Viktoria. Am Sonntag mussten die A-Jugendlichen wiederum eine Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken hinnehmen: 3:5 (2:1) hieß es am Ende gegen den gleichaltrigen Gegner aus dem Saarland. „Am Freitag war es ein sehr guter Test, wir haben eine starke Willensleistung als Team gezeigt und körperlich sehr gut dagegengehalten. Am Sonntag gegen Saarbrücken haben wir mit einigen Spielern aus der U 17 gespielt, welche sich sehr gut präsentiert haben. Nachdem wir die erste Halbzeit gut kontrolliert haben und präsent waren, haben wir das Tempo allerdings nicht über die gesamte Spielzeit mitnehmen können. Hinten heraus haben wir zu häufig unsauber verteidigt und einfache Tore kassiert“, so A-Jugend Coach Wilhelm zu den Leistungen.

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  • Viktoria Köln leiht Yannik Bangsow aus

    Noch ein neues Gesicht beim Vormittagstraining von Viktoria Köln: Cheftrainer Pavel Dotchev durfte mit Yannik Bangsow einen weiteren Neuzugang begrüßen. Der Schlussmann wird von Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig ausgeliehen. Er wird das Torwartteam um Sebastian Mielitz und André Weis vervollständigen. Bangsow wurde in Berlin geboren und spielte im Nachwuchsbereich unter anderem für Tennis Borussia Berlin, RB Leipzig und Braunschweig. Für die Niedersachsen absolvierte er im letzten Jahr auch sein erstes Drittliga-Spiel.

    „Wir hatten schon einige U 23 Torleute getestet. Und wir hatten uns lange nicht entschieden. Denn wir wollten einen Spieler haben, der nicht nur dazu da ist, die vorgegebenen Nachwuchs-Regelungen zu erfüllen, sondern der auch richtig gut ist“, erläutert der 54-jährige Dotchev die Entscheidung. „Wir haben in der letzten Saison gesehen, dass drei gute Torleute wichtig sind. Und deshalb geht es auch in der neuen Spielzeit darum, auf der Torwartposition insgesamt gut aufgestellt zu sein. Ich bin sehr froh, dass es mit Yannik geklappt hat.“

    „In Braunschweig hatten wir uns überlegt, dass es gut wäre, wenn ich ausgeliehen werde – eine Liga tiefer, um mich weiterzuentwickeln und um, wenn möglich, auch Spielpraxis zu sammeln“, erklärt der 22-jährige Bangsow das Leihgeschäft. „Dann hatte ich von dem Interesse der Viktoria erfahren. Das ist ein aufstrebender Verein. Und deshalb war das gleich eine sehr interessante Option für mich. Ich habe mich heute gut aufgenommen gefühlt und deshalb hat es natürlich Spaß beim Training mit den anderen Jungs gemacht.“

    Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria ergänzt: „An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Eintracht Braunschweig bedanken. Es waren sehr zielführende und vertrauliche Gespräche. Jetzt werden wir Yannik für diese Saison ausleihen. Er ist ein entwicklungsfähiger U 23 Torwart, der seine Stärken auf der Linie hat und auch am Ball einen hervorragenden Spielaufbau betreiben kann. Wir denken, dass er großes Entwicklungspotenzial besitzt. Deshalb freuen wir uns, dass er den Weg zu uns gefunden hat.“

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  • Saisonauftakt gegen Waldhof Mannheim

    Viktoria Köln startet mit einem Auswärtsspiel in die kommende Drittliga-Saison. Die Höhenberger treffen am nächsten Montag um 19 Uhr im Carl-Benz-Stadion auf den SV Waldhof Mannheim 07.

    Beide Teams stiegen vergangene Saison in die 3. Liga auf und lieferten sich enge Begegnungen: Im Oktober letzten Jahres kam es im Sportpark Höhenberg zu einem 2:2, im Juni verloren die Jungs von der Schäl Sick nach Führung mit 1:2 in der Quadratestadt.

    Die Niederlage hat Kapitän Mike Wunderlich längst abgehakt: „Die Mannschaft, gegen die wir am Montag spielen, ist nun eine ganz andere als noch vor ein paar Monaten. Wir freuen uns, dass es endlich losgeht, nach der langen Vorbereitungszeit sind wir alle heiß auf die Saison. Natürlich wäre ein Auftakt zu Hause noch schöner, aber dafür ist es ein Flutlichtspiel.“

    Im letzten Testspiel vor dem Beginn der 3. Liga trennten sich Viktoria Köln und der KFC Uerdingen mit einem torlosen Unentschieden. Kontrahent Waldhof Mannheim verlor gegen SC Freiburg mit 1:2 im DFB-Pokal.

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  • Dotchev zieht Vorbereitungs-Fazit

    Am 21. September startet Viktoria Köln mit der Auswärtspartie in Mannheim in die neue Drittliga-Saison. Am Samstag gab es das letzte Testspiel für die Mannschaft von Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev – ein torloses Remis gegen den Liga-Konkurrenten KFC Uerdingen. Die Gesamtbilanz der Vorbereitung: drei Siege, vier Unentschieden und zwei Niederlagen.

    „Wir haben noch einige Tage bis zum ersten Meisterschaftsspiel. Deshalb sind wir noch nicht bei hundert Prozent“, schätzt Dotchev die Situation aktuell ein. „Generell bin ich mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Was wir umsetzen wollten, haben wir gut hinbekommen. In einer Vorbereitung geht es weniger um die Ergebnisse, sondern eher darum, Dinge zu verbessern.“

    Dennoch sieht der 54-Jährige noch reichlich Potenzial: „Fakt ist, wir haben einige neue Spieler bekommen, die nicht auf dem Konditionslevel waren, wie die Mannschaft im letzten Jahr. Für den einen oder anderen Spieler war die Vorbereitung deshalb zu kurz. Wenn die Meisterschaft beginnt, müssen wir genau diese Spieler weiter konditionell verbessern, um über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau spielen zu können. Das sind Spieler wie zum Beispiel Marcel Risse, René Klingenburg und Maximilian Rossmann. Hier war die Zeit, alles zu kompensieren, einfach zu kurz. Solche Dinge gehen nicht von einem Tag auf den anderen, das ist ganz einfach ein Prozess. Aber die Spieler arbeiten sehr hart an sich. Daher können wir bald mehr von ihnen erwarten.“

    Und es gab auch einige Verletzungen, die es zu kompensieren gilt. „Leider sind Alexander Höck und Dario De Vita ausgefallen, die wir ja zum Beispiel auch für die U 23 Regelung in der Saison brauchen. Jeremias Lorch, ein wirklich sehr guter Sechser vor der Abwehr, ist noch angeschlagen. Es gibt also schon ein paar Spieler, die wir in der Vorbereitung verloren haben. Aber das müssen und werden wir kompensieren“, ist der Rekord-Trainer der 3. Liga zuversichtlich.

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  • Viktoria trennt sich 0:0 vom KFC

    Viktoria trennt sich 0:0 vom KFC

    Viktoria Köln hat am Samstag im Testspiel gegen den KFC Uerdingen 0:0 gespielt. Bei der Generalprobe für den Drittliga-Saisonstart zeigten die Höhenberger Licht und Schatten. Das Ergebnis darf als leistungsgerecht bezeichnet werden, auch wenn die Gastgeber im Sportpark Höhenberg einem Treffer am Ende etwas näher waren.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev bot im Tor Sebastian Mielitz auf. In der Abwehr spielten Fabian Holthaus, Sead Hajrović, Maximilian Rossman und Marcel Gottschling. Die Sechserposition besetzten Kai Klefisch und René Klingenburg. Für das offensive Mittelfeld waren Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Marcel Risse zuständig. Albert Bunjaku agierte als einzige Sturmspitze.

    Uerdingen kam gut in Tritt: Nach drei Minuten scheiterte Mike Feigenspan aus kurzer Distanz an Mielitz, Ali Ibrahimaj setzte den Nachschuss neben das Gehäuse. 120 Sekunden später nahm Bunjaku einen langen Ball von Keeper Mielitz auf, wurde aber im letzten Moment gestoppt. Beim anschließenden Eckstoß gab es eine gute Kopfballchance für Gottschling.

     

     

    In der 17. Minute zog Cueto nach Wunderlich-Eckball von der halblinken Seite aus 15 Metern ab. Doch sein Rechtsschuss ging links am Gehäuse von Lukas Königshofer vorbei. In der 34. Minute wurde es für Mielitz wieder gefährlich: Doch Heinz Mörschels Kopfball landete über den Kasten. Beide Teams hatten in der ersten Hälfte weitere Gelegenheiten, doch so richtig brenzlig wurde es nicht mehr. Somit hieß es 0:0 zur Pause.

    Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev wechselte zur zweiten Halbzeit Dominik Lanius für Hajrović ein. Die Kölner hatten die Partie jetzt besser im Griff. Dotchev krempelte sein Team trotzdem in der 53. Minute noch einmal so richtig um. Das sorgte für neue Impulse. So kam Timmy Thiele vier Minuten später zu einer Möglichkeit (57.). Danach dauerte es 20 Minuten, bis der KFC gefährlich wurde: Doch Hans-Alexandre Anapak-Baka verfehlte mit seinem Versuch das Tor.

    Zehn Minuten vor dem Ende erhöhte die Viktoria noch einmal deutlich das Tempo. Die Gastgeber drängten auf einen Treffer, doch klare Einschussmöglichkeiten ergaben sich nicht. Der KFC Uerdingen schien mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Gleichzeitig ließen die Krefelder in der Defensive nichts mehr anbrennen, sodass die Partie auch nach 90 Minuten torlos blieb. 

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus (53. Luca Schnellwagen), Sead Hajrović (46. Dominik Lanius), Maximilian Rossmann (53. Bernard Kyere), Marcel Gottschling (53. Patrick Koronkiewicz) – Kai Klefisch (53. Moritz Fritz), René Klingenburg (53. Kevin Holzweiler, 54. André Dej) – Lucas Cueto (53. Enes Tubluk), Mike Wunderlich (53. Timmy Thiele), Marcel Risse (53. Simon Handle) – Albert Bunjaku (53. Michael Seaton)

    Tore:

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: –

    KFC Uerdingen: Fridolin Wagner (29.)

    Zuschauer:

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  • Klingenburg: einmal Australien und zurück

    Von einem frischgebackenen Vater und Profifußballer ein Interview zu bekommen, verlangt einiges an zeitlicher Flexibilität. Umso schöner ist es, eine Autofahrt mit einem Gesprächspartner zu haben, der kein Blatt vor den Mund nimmt. René Klingenburg, bereits vor fünf Jahren Stammkraft bei der Viktoria, spricht über die letzten turbulenten Monate, Wertschätzung von Spielern in Vereinen und seine Rückkehr nach Höhenberg.

    Herr Klingenburg, Sie waren bereits 2015 bei Viktoria Köln unter Vertrag, damals noch in der Regionalliga. Hat sich bei Ihnen seitdem viel verändert?

    René Klingenburg: Total. Ich bin nach meiner Zeit bei der Viktoria für drei Monate nach Australien gereist. Ich war privat wie sportlich unaufgeräumt, hatte zu viele Flausen im Kopf, dazu kamen Verletzungen – kurzum, der Fußball kam zu kurz. Die Zeit in Australien hat mich geerdet und charakterlich wachsen lassen. Alleine auf der anderen Seite der Welt zu sein, hat mir geholfen, meinen Stolz beiseitezulegen, noch einmal komplett bei null anzufangen und mein Ziel, Profifußballer zu werden, richtig anzugehen. Ich bin nun auch mit diesem Ziel hierhergekommen, will richtig fit werden und guten Fußball spielen. Denn meine Zeit in Dresden war turbulent. Meine Frau wurde schwanger, dann kam Corona und setzte bei Dynamo mehrfach den Spielbetrieb aus. Man trainiert dann drei Wochen, nur um wieder im Anschluss zwei Wochen unter Quarantäne gesetzt zu werden. Das trieb den Stressfaktor hoch. Früher wäre ich in so einer Situation explodiert. Doch mittlerweile kann ich damit umgehen. Auch den Verein zu wechseln, ist während Corona keine einfache Sache. Aber nach einem Gespräch mit dem Trainer Pavel Dotchev war mir schnell klar, dass ich zurückkommen will.

    Ist Viktoria Köln jetzt ein anderer Verein als noch vor fünf Jahren?

    Klingenburg: Als ich damals zu Viktoria Köln in die Regionalliga West kam, wurden sie gehandelt wie der FC Bayern München der Liga. Der Verein wurde von außen als abgehoben wahrgenommen, oftmals wurde er negativ ins Schaufenster gestellt. Ich kann aber jetzt sagen, dass Viktoria viel dazugelernt hat. Ich bin begeistert von dem Trainer und der Truppe, von der ich ein Teil sein kann. Man hat Vertrauen und weiß immer, wo der richtige Ansprechpartner sitzt. Vertrauen ist für mich das A und O – und das gibt es in vielen Vereinen nicht mehr.

    Bei Ihrer Verpflichtung vor einem Monat hatten Sie bereits gesagt, dass das in Sie gesetzte Vertrauen ein Grund ist, warum Sie zur Viktoria zurückgekehrt sind…

    Klingenburg: Es ist immer noch Fußball, hier zählt die Leistung. Bringst du die nicht, ist alles für die Katz. Vertrauen hat bei mir aber vor allem etwas mit Wertschätzung zu tun. Und hier kriege ich die Wertschätzung, die ich vielleicht in einem anderen Verein nicht erhalten hätte, wo andere Spieler noch einen Kredit aus der letzten Saison haben. Hier ist das nicht so. Bei der Viktoria erkennt der Trainer genau, wer Leistung bringt und wer sich aus der Masse abhebt.

    Das klingt, als ob Sie richtig angreifen wollen. Haben Sie sich ein persönliches Ziel gesetzt?

    Klingenburg: Ja, habe ich.

    Möchten Sie es mitteilen?

    Klingenburg: Nein. Es ist ja ein persönliches Ziel.

    Sie sind gebürtig aus Oberhausen und haben viel Verwandtschaft in der Gegend. Wie wichtig war es für Sie, wieder in die Nähe zu ziehen?

    Klingenburg: Bis ich nach Australien ging, war es für mich undenkbar, woanders als in West-Deutschland Fußball zu spielen. Doch jetzt, nach Australien, ist mir klar, dass ich auf lange Sicht gerne Deutschland verlassen will. Von daher war das nicht entscheidend für den Wechsel zur Viktoria. Schließlich gäbe es genug andere Vereine, die auch in West-Deutschland zu Hause sind.

    Nun sind Sie seit Kurzem Vater geworden (hier noch einmal vom ganzen Verein herzlichen Glückwunsch). Wie ist diese neue Herausforderung mit dem Profisport in Einklang zu bringen?

    Klingenburg: Meine Frau nimmt mir sehr viel ab, sie steht zum Beispiel nachts auf. Sie ist eine echte Powerfrau.

    Ihren Antrag hat sie bereits angenommen. Wann wird geheiratet?

    Klingenburg: Eigentlich wollten wir nächstes Jahr heiraten. Aber da wegen Corona vieles ungewiss ist, heiraten wir wahrscheinlich erst im Jahr darauf. Ich will mich wirklich auf die Saison konzentrieren und richtig Gas geben. Und das läuft gut an. Nicht zuletzt wegen meines Personalcoachs, den ich in Dresden nicht hatte. Zuvor, bei Preußen Münster, hatte ich einen Personalcoach und habe mit ihm dreimal die Woche trainiert, was mir sehr guttat. Das ist auch ein Stück weit Aberglaube. Um bei Laune zu bleiben, brauche ich das.

    Ihre Frau hat fast eine halbe Million Follower auf Instagram. Gibt Sie Ihnen Tipps, wie Sie auch mehr Follower erhalten?

    Klingenburg: Nein. Wenn ich jetzt ein großer Star mit fünf Sponsoren auf dem Rücken wäre, wäre das sicherlich etwas anderes. Aber so mache ich auf Instagram, wozu ich Lust habe. Andere sagen: ‚Du stehst in der Öffentlichkeit, du musst aufpassen.‘ Mir ist das Schnuppe. Wenn ich Bock habe, etwas zu posten, dann poste ich das.

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